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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Sonntag, 25. Juni 2017 16:19 Uhr
Anders. Neu. Wunderbar. - Das Sommerkonzert von Campe-Gymnasium und Musikschule Holzminden
Sonntag, 25. Juni 2017 11:57 Uhr

Heinade (my). Es gibt wohl kaum eine schlimmere Vorstellung, als die Menschen zu verlieren, die wir lieben. Dennoch passiert es täglich, bei Verkehrsunfällen, auf natürliche Weise oder auch, weil sich Menschen bewusst dazu entscheiden. Stefan Melcher ist da, um in solchen schwierigen Momenten „erste Hilfe für die Seele“ zu leisten. Unsere freie Autorin Melike Yasaroglu hat den leitenden Notfallseelsorger des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder auf einen Kaffee getroffen – und Gespräche über seinen Lebenswillen und den Umgang mit dem Tod geführt.

Manchmal klingelt sein Handy mitten in der Nacht. Dann steht Pastor Stefan Melcher auf, sammelt sich kurz, zieht sich an und fährt los: Zu Unfallstellen oder auch zu plötzlichen Todesfällen in Wohnungen quer im Landkreis. Seine Arbeit beginnt dann, wenn die Einsatzkräfte meistens schon fertig sind. „Wir werden dafür bezahlt, dass wir Zeit haben“, beschreibt er seine Aufgabe als Notfallseelsorger. Aber auch nach 15 Jahren verspürt er vor jedem neuen Fall Anspannung. „Ich rechne mit allem und halte alles für möglich“, erklärt er die Gedanken, die er auf dem Weg zum „Tatort“ hat.

Dort angekommen begegnet er Menschen, die beim Tod ihrer Liebsten zusehen oder vergebliche Reanimationsversuche ertragen mussten. Frauen, die ihre Männer verloren haben; Söhne, die Abschied von ihren Müttern nehmen oder Kinder, die nun Halbwaisen sind. Stefan Melcher geht routiniert vor und verschafft sich vor Ort erst einmal einen Überblick. Dabei ist er „emphatisch, aber nicht emotional“, so sagt er, „und es geht oft gar nicht darum, was wir sagen.“ Viel wichtiger ist es für ihn, die Gedanken der Angehörigen zu ordnen und diese Situation gemeinsam auszuhalten. Oft stellt er dabei simple Fragen wie „Was würden Sie denn jetzt gerne tun?“ und hilft den Menschen dann dabei, einen Bestatter zu rufen oder die Todesnachricht Verwandten zu überbringen.

Manchmal gehört es auch zu seinen Aufgaben, einfach nur mit den Menschen zu schweigen. Oder er agiert wie eine Art Puffer. Dabei wählt der Pastor sogar seinen Sitzplatz bewusst aus, denn oft setzt er sich zwischen die Leiche und die Familie. Als Notfallseelsorger hat Stefan Melcher aber vor allem eine beruhigende Funktion und die ist ihm wie auf den Leib geschneidert. In seiner Gegenwart kann man sich fast nur wohlfühlen, denn er strahlt eine behagliche Wärme aus und redet mit ruhiger, bassiger Stimme. Wenn er lacht, bebt sein ganzer Körper mit.

Der 56-Jährige ist nicht nur eine Frohnatur, sondern auch wissbegierig. Um die Arbeit der Rettungskräfte besser verstehen zu können, ist er schon im Streifenwagen der Polizei und auch beim Rettungsdienst mitgefahren. Und neben seiner Haupttätigkeit als Pastor der Kirchengemeinden Deensen-Arholzen und Heinade betreut er als Notfallseelsorger auch Einsatzkräfte. Zum Beispiel Feuerwehrleute, die bestimmte Bilder nicht mehr loswerden oder die sich als „Versager fühlen“, weil ihre Hilfe zu spät kam. Stefan Melcher ist auch selbst in der Feuerwehr Heinade tätig.

Obwohl der Tod in seinem Leben so eine bestimmende Rolle einnimmt, wirkt der Pastor unglaublich lebendig – vielleicht aber auch gerade deshalb. „Ich habe selber schon genug Scheiß erlebt“, sagt er ohne Umschweife und erzählt ganz offen von seinem Schicksalsschlag: 2006 wurde ihm eine unheilbare Krebskrankheit diagnostiziert. Drei Jahre gaben ihm die Ärzte rein statistisch noch zu leben. „Dann geht es eben früher in die Kiste“, erinnert er sich an seine Gedanken von damals. „Heute bin ich statistisch tot, aber quicklebendig“, sagt Stefan Melcher und lacht dabei wieder so herzhaft, dass man einfach mitlachen muss.

Interessante Menschen, spannende Hobbies oder auch ein Blick hinter die Kulissen – unsere neue Reihe „Auf einen Kaffee mit…“ erscheint zweimal im Monat und macht Platz für Gespräche. Jeden zweiten Sonntag lesen Sie einen neuen Bericht unserer freien Autorin Melike Yasaroglu. Wir sind aber auch auf Ihre Vorschläge gespannt! Senden Sie uns einfach eine Mail an redaktion@holzminden-news.de, über wen und warum Sie gerne mehr erfahren würden. Die nächste Folge unserer Reihe wird am 9. Juli 2017 veröffentlicht.

Samstag, 24. Juni 2017 11:51 Uhr

Holzminden (red). Kuchenbuffet, Tombola, Grillspezialitäten, Partymusik und jede Menge gute Laune: Auch zum diesjährigen Sommerfest verwandelt sich der Platz vor dem Vereinsheim des KGV „Sonnenland“ e.V. in Holzminden in eine große Festwiese. Mit stimmungsvoller Musik und einem riesigen Kuchenbuffet startet am Samstag, 1. Juli ab 15 Uhr das Sommerfest. Den ganzen Nachmittag wird den Gästen ein buntes Programm geboten, für den Spaß der besonderen Art sorgt die reichlich bestückte Tombola.

Der Vorstand hält für jeden Gaumen Leckeres bereit und lädt alle Gartenfreunde sowie Verwandte, Bekannte, Freunde, Nachbarn und alle anderen die gern feiern wollen auf das Vereinsgelände im Brombeerweg in Holzminden ein. Treffen Sie bei uns nette Leute aus Stadt und Land, Gärtner und Nichtgärtner, finden Sie ein neues Hobby, vielleicht für immer oder aber für einen Tag. An diesem Tag haben die Besucher immer die Gelegenheit mal über das Vereinsgelände zu schlendern und sich von den Gärten inspirieren zu lassen.

Möglicherweise wird so aus einem Sommerfestbesucher ein neuer Gartenfreund. Bei Sekt, grüne Wiese & Co. gemixt mit Partymusik von DJ Poldi kommt echtes Sommerfeeling auf, wenn bis in die Nacht getanzt wird. Wir freuen uns auf Sie, Sie werden begeistert sein.

Foto: Sonnenland e. V.

Samstag, 24. Juni 2017 08:45 Uhr

Holzminden (red). Im Rahmen des Projektes "Niedersachsen lernt Schwimmen" wird die Ortsgruppe Holzminden im Herbst einen weiteren Anfängerschwimmkurs anbieten. In Kooperation riefen in Niedersachsen der LandesSportBund, Landesschwimmverband und die Deutsche Lebens-Rettungs- Gesellschaft das Projekt im Jahr 2016 ins Leben. So sollen bis zu 500 zusätzliche Schwimmkurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bis Ende 2017 stattfinden.

Immer noch ertrinken erschreckend viele Menschen in Niedersachsen, darunter auch Kinder und Jugendliche. Die Gesamttendenz ist ansteigend, besonders bei Kindern. Eine aktuelle forsa-Umfrage hat es deutlich aufgezeigt: Knapp 60 Prozent der Zehnjährigen sind keine sicheren Schwimmer und ein Drittel der Kinder erlernt es bis zu diesem Alter auch nicht. Für unsere Ortsgruppe ist dies Anlass genug, unser Angebot um einen weiteren Schwimmkurs von 17:00-18:00 Uhr im Holzmindener Hallenbad zu erweitern. Die Anmeldung und Termineinsicht sind nur über die Onlineanmeldung auf unserer Homepage unter www.holzminden.dlrg.de/onlineanmledung möglich.

Die Anmeldung wird am 1. Juli 2017 freigeschaltet. Geplanter Kursbeginn ist der 25. September. Angemeldet werden können alle Kinder ab einem Alter von 6 Jahren mit dem Ziel, das Seepferdchen zu erreichen. Außerdem ist die Anmeldung für Januar 2018 bereits freigeschaltet. Es sind in diesem Kurs allerdings nur noch wenige Restplätze vorhanden.

Freitag, 23. Juni 2017 08:48 Uhr

Holzminden (red). Wer im Herbst ein Studium beginnen will, muss sich jetzt bewerben: Am 15. Juli endet die Bewerbungsfrist an den meisten deutschen Hochschulen und Universitäten. Bei der Wahl des individuell passenden Studiengangs kann zum Beispiel die Studienberatung der HAWK unterstützen. Am Montag, 26. Juni bietet sie zwischen 15 und 17 Uhr eine offene Sprechzeit in Holzminden an. Studieninteressierte können sich ohne weitere Terminvereinbarung in Raum 005 melden (Haarmannplatz 3, Holzminden).

Konkrete Fragen müssen die jungen Leute nicht mitbringen, erklärt Studienberaterin Sandra Warnick: „Wir treffen uns zu einem lockeren Gespräch – nicht zu einer Prüfung. Falls sich jemand ausführlich informiert hat und viele Fragen mitbringt, ist das gut und wir widmen und den Fragen. Falls jemand aber noch am Anfang steht und kein bestimmtes Studienfach im Sinn hat, ist das genauso gut und wir machen den ersten Schritt gemeinsam.“ Ein Gespräch dauert etwa 30 Minuten und ist – wie in der Studienberatung üblich – kostenfrei. An der HAWK haben Studienanfänger die Wahl zwischen mehr als 20 Bachelorstudiengängen und 15 weiterführenden Masterstudiengängen. In vielen Studiengängen gibt es zudem die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Fachrichtungen zu wählen. „Baumanagement“ in Holzminden etwa gliedert sich auf in die Bereiche Hochbau (Architektur) und Ingenieurbau. Studiert wird an einem der drei Hochschulstandorte: in Holzminden, Hildesheim oder Göttingen. Als staatliche Hochschule erhebt die HAWK keine Studiengebühren. Eine Übersicht aller Bachelorstudiengänge findet sich unter www.hawk-hhg.de/bachelor.

Foto: HAWK

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Blaulicht
Freitag, 23. Juni 2017 13:45 Uhr
Nach Verkehrsunfallflucht: Fahrerin eines schwarzen Volkswagen gesucht
Donnerstag, 22. Juni 2017 15:51 Uhr

Holzminden (red). Gegen 14:23 Uhr wurde die Feuerwehr Holzminden alarmiert, da die Brandmeldeanlage in der „Residenz zur Weserbrücke“ Alarm auslöste.

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge mussten auf der Oberen Straße Platz finden. Als die Einsatzkräfte das Zimmer betraten, in dem der Alarm ausgelöst wurde, konnte glücklicherweise festgestellt werden, dass es sich dabei höchstwahrscheinlich um einen technischen Defekt gehandelt haben muss.

Samstag, 03. Juni 2017 12:55 Uhr

Holzminden (red). Das ist eine gute Nachricht: Soeben erreichte die Stadt Holzminden die Mitteilung, dass die Künstlerin der Gruppe Le Cirque du Platzak, die am gestrigen Abend einen Unfall erlitten hat, nach Auskunft der behandelnden Ärzte sich auf dem Weg der Besserung befindet.

„Wir alle wünschen Frau Esposito auf diesem Weg alles erdenklich Gute“, so die Verantwortlichen des Straßentheaters.

Aus Dank für die vielfältige Unterstützung vor Ort wird die Gruppe am heutigen Abend ein bereits erprobtes halbstündiges Varietéprogramm aus ihrem Repertoire aufführen.

Freitag, 02. Juni 2017 22:38 Uhr

Holzminden (mk). Ein tragischer Unfall ereignete sich gleich zu Beginn des 14. Internationalen Straßentheater in Holzminden. War der Auftakt noch strahlend und Freude versprühend, schaute man weniger als drei Stunden später in verstörte und entsetzte Gesichter.

Die zweite Gruppe des Abends „KERMIZ“ mit „LE CIRQUE DU PLATZAK“ versprach ein Zirkusabenteuer, was daraus wurde war ein tragischer Unfall einer der Hauptakteurinnen.

Im letzten Teil der Darbietung schwebte sie an einem Reck in der Höhe von etwa sechs Metern und zeigte ihr unglaubliches Können mit Schwingungen am Seil. Dabei kam es zu dem tragischen Vorfall, bei dem sie auf das vorhandene Holzpodest aufknallte und von ihren Künstlerkollegen sofort versorgt wurde.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist immer noch nicht geklärt, wie es zu diesem schweren Unfall kommen konnte. Die Künstlerin wurde sofort vom Notarzt versorgt und abtransportiert.

Wir von der Holzminden-News wünschen ihr alles erdenklich Gute auf dem Wege der Genesung.

Freitag, 02. Juni 2017 10:07 Uhr

Holzminden (red). Am gestrigen Donnerstag, gegen 12 Uhr, ist es nach Angaben des Unfallverursachers, einem 86-jährigen Mann aus Holzminden, zu einem Zusammenstoß zwischen seinem grünblauen Opel Astra und einem anderen PKW mit Höxteraner-Kennzeichen gekommen. Der Unfallverursacher beabsichtige aus Richtung Allersheimer Straße kommend in den Kreisel einzufahren und übersah dabei den sich bereits im Kreisel befindlichen Vorfahrtsberechtigten, sodass es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge kam.

Während der 86-Jährige anhielt und anschließend auch den Unfall bei der Polizei meldete, entfernte sich der andere Fahrzeugführer. Der Opel Astra wurde dabei im Bereich des vorderen linken Kotflügels stark beschädigt, entsprechende Beschädigungen muss ebenfalls der andere PKW auf der rechten Seite aufweisen. Zeugen die den Unfall beobachtete haben oder Hinweise zu dem anderen Fahrzeug abgeben können, werden gebeten sich mit der Polizei Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.


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Politik
Samstag, 17. Juni 2017 07:25 Uhr
Hoher Besuch in Holzminden: Repräsentant Taiwans besucht Stiebel Eltron
Mittwoch, 14. Juni 2017 09:36 Uhr

Holzminden (red). Sabine Tippelt: „Mit gezielten Investitionen in die Kliniklandschaft stärken wir die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger - gerade auch auf dem Land. 7, 5 Millionen Euro fließen dabei in das Krankenhaus Holzminden."

Das Land fördert mit seinem Krankenhausinvestitionsprogramm 2017 insgesamt 19 Baumaßnahmen und den Neuerwerb von medizinisch-technischen Großgeräten an verschiedenen niedersächsischen Klinikstandorten in Höhe von 120 Millionen Euro, auch die Darlehnsfinanzierung für das Sonderprogramm erfolgt. In Vechta, Lohne, Haselünne, Bad Zwischenahn und Walsrode werden neue Krankenhausprojekte anfinanziert, in zahlreichen weiteren niedersächsischen Städten und Gemeinden werden Förderungen fortgesetzt. Dies hat der Krankenhausplanungsausschuss unter dem Vorsitz von Sozial- und Gesundheitsministerin Rundt vorbehaltlich der Zustimmung des Kabinetts beschlossen. Die 120 Millionen Euro sind Teil des groß aufgelegten Sonderprogramms für Niedersachsens Kliniken im Umfang von 1,3 Milliarden Euro von 2016 bis 2020. „So wird der Sanierungsstau an Niedersachsens Krankenhäusern nachhaltig abgebaut, wir machen die Kliniklandschaft in Niedersachen zukunftsfest", sagte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt.

Hoch erfreut über die Investitionen zeigte sich auch die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt. „Für die Neustrukturierung des Funktions- und Pflegebereiches gehen 7, 5 Millionen Euro an das Evangelische Krankenhaus in Holzminden. Dies ist eine hervorragende Nachricht für unsere Region“, so Tippelt, die bei der Gelegenheit noch einmal darauf hinweist, wie wichtig die Stärkung der ärztlichen Versorgung gerade in den ländlichen Regionen Niedersachsens ist. „Mit unseren Investitionen haben wir dabei einen guten Weg eingeschlagen. Einen Weg, der weitergegangen werden muss, um Niedersachsens Krankenhäuser bestmöglich aufzustellen“, so Sabine Tippelt abschließend.

 

 

Montag, 12. Juni 2017 06:54 Uhr

Holzminden (red). In der letzten Sitzung des Ausschusses Jugend, Familie und Soziales der Stadt Holzminden berichtet die Verwaltung über die fehlende Deckung des Bedarfes zum kommenden Schuljahr für eine Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich. Dazu wurde die Informationsvorlage 0194-17 erstellt.

„Insgesamt 39 Anträge von Eltern, die einen Betreuungsplatz für Ihre Kinder nachmittags nach der Schule benötigen, mussten abgelehnt werden“, erklärt der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen, „die Betreuungssituation für Kinder unter drei Jahren und über drei Jahren ist in Holzminden gut und deckt alle Bedarfe ab.“

Werden die Kinder älter und kommen in die Schule, stehen in Holzminden jedoch nur 130 Plätze für die Nachmittagsbetreuung zur Verfügung, heißt es in der Mitteilung von Bündnis 90/Die Grünen. Folgerichtig habe die Verwaltung für den Haushalt 2017 drei Millionen Euro für den Bau eines viergruppigen Hortes am Standort Astrid-Lindgren-Grundschule angemeldet: „Diese Haushaltsmittel wurden jedoch durch Ratsbeschluss von der Mehrheitsgruppe gestrichen. Von den Grünen für den Nachtragshaushalt angemeldeten Haushaltsmittel für die Planung des Hortes wurden von der Wir-FDP-UWG-GFH-Gruppe, der SPD und der CDU geschlossen abgelehnt. Im Februar hat der Rat die Verwaltung beauftragt ein Zwischenbericht zur Hortversorgung in Abstimmung mit der Ganztagsschulentwicklung zu erstellen. Die Wir-FDP-UWG-GFH-Gruppe sieht keine Möglichkeit zu handeln, ohne das der Bericht zur Ganztagsschulentwicklung vorliegt.“

Das kritisiert der Fraktionsvorsitzende von Bündnis'90/Die Grünen, Alexander Titze, im Ausschuss scharf: „Die Eltern und ihre 39 Kindern sowie ihre Arbeitgeber werden mit dem Betreuungs-Problem alleingelassen. Es sind zumeist die Frauen, die beruflich zurückstecken müssen, um die Kinder nachmittags selbst zu betreuen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird in Holzminden unterlaufen, sobald die Kinder sechs Jahre alt werden. Die grundsätzliche Anerkennung des Bedarfs von Betreuungsplätzen durch die Mehrheitsgruppe im Stadtrat nutzt keinem. Denn jeder Beschluss zur Deckung des Betreuungsbedarfs wurde von der Wir-FDP-UWG-GFH-Gruppe abgelehnt. Sollten endlich die notwendigen Haushaltsmittel für die Errichtung von Hortgruppen in 2018 bereitgestellt werden, wird der neue Hort frühestens in 2019 in Betrieb gehen!"

Auch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Stephanie Teßmer macht nochmals deutlich, dass die Situation zum 01.08.2017 für die Eltern eine Katastrophe bedeutet und verweist auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie stellt sich die Frage, ob dieses noch der Anspruch der Stadt Holzminden sei.

Herr Gans von der Wir-FDP-UWG-GFH-Gruppe verweise wiederum auf die Arbeitsgruppe zur Entwicklung der Grundschulen. Die Sanierung der Schulen stehe im Vordergrund. Die Vorhaltung eines Hortangebotes sei seiner Auffassung nach eine freiwillige Aufgabe, erklärt Bündnis 90/Die Grünen.

Das Betreuungsangebot, das die Stadt vorhalte, stünde seiner Meinung nach über dem Durchschnitt zu anderen Städten, erklärt Bündnis 90/Die Grünen weiter.

Am Ende der Sitzung kommt Frau Dauer als betroffene Mutter, die keinen Betreuungsplatz für ihr schulpflichtiges Kind ab Sommer bekommt zu Wort und macht deutlich, wie schwierig die Situation für berufstätige Eltern ist. Die Eltern wissen nicht, wie die Betreuung der Kinder sichergestellt werden soll. Sie empfindet die Diskussion im Ausschusses als sehr theoretisch. Die Bedarfe sind wohl bekannt, aber Lösungen scheinen nicht in Sicht. Es könne ja nicht sein, dass Elternteile jetzt ihre Arbeitszeit reduzieren oder ihren Job kündigen müssen, da keine Betreuungsmöglichkeiten gegeben seien.

Alexander Titze macht deutlich: „Die Grünen werden im Rat immer wieder Haushaltsmittel für die Schaffung von Hortplätzen beantragen. Dann werden die Abstimmungen zeigen, welche Fraktionen wirklich für ein Betreuungsangebot für die Über-sechs-jährigen sind, also die notwendigen Gelder bereitstellen und welche Fraktionen weiterhin mauern, blockieren und die Eltern allein.“

 

 

 

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Wirtschaft
Freitag, 23. Juni 2017 13:53 Uhr
"Abend der Bewerber" bei der Polizei Holzminden ein voller Erfolg
Mittwoch, 21. Juni 2017 10:03 Uhr

Holzminden (mhn/r). 60 gewerbliche und nicht gewerbliche Filmtheater und Spielstellen Niedersachsens sowie Bremens hatten sich am 16. Juni zur Verleihung verschiedener Auszeichnungen durch die nordmedia getroffen. Auszeichnungen, dotiert mit insgesamt 72.000 Euro, konnten an verschiedene Unternehmen übergeben werden. Das Universum Filmtheater in Braunschweig, das Schauburg Kino in Bremen und das Casablanca Programmkino in Oldenburg wurden mit jeweils 3.500 Euro sowie dem Spitzenpreis prämiert. Das Holzmindener Roxy Kino durfte den mit 1.250 Euro dotierten Preis für die Gestaltung einzelner hervorragender Filmsonderprogramme und Programmreihen in der Kategorie gewerblicher Filmtheater entgegennehmen.

„Die niedersächsische Kinolandschaft ist so vielfältig wie ihre leidenschaftlichen und kompetenten Kinomacher“, erklärt nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer. „Nicht nur in den Städten, sondern besonders auch in der Fläche wird exzellentes Kino geboten – dieses großartige und keineswegs selbstverständliche Engagement wird jedes Jahr durch die Kinoprogrammpreise gewürdigt. Die Preisverleihung findet jedes Jahr in einer anderen Kinostätte statt und so auch häufig auf dem Lande – in diesem Jahr ist es das Kino am kleinsten Ort, die Lichtburg in Quernheim – ein wieder einmal ganz besonderer Rahmen.“ 

In Niedersachsen werden die Kinoprogrammpreise seit 1992 vergeben. Seit Gründung der nordmedia im Jahre 2001 sind auch die Kinos in Bremen und Bremerhaven mit dabei. Bei der Auswahl der Preisträger wird der Einsatz von deutschen und europäischen Filmen, Sondervorstellungen, Filmkunst- und Kinderfilmen bewertet, unter Berücksichtigung der Zuschauerzahlen, der Lage des Kinos und ihrer Konkurrenzsituation. Ziel der Auszeichnung ist die Erhaltung und Förderung der Kinokultur in Niedersachsen und Bremen. Die Entscheidung über die Preisvergabe erfolgt durch eine fünfköpfige Jury, die vom Kinobüro Niedersachsen/Bremen benannt wird.

Foto: Fotostudio Schwarzenberger

Mittwoch, 21. Juni 2017 09:29 Uhr

Holenberg (red). Linda Arneke aus Holenberg hat ihre Prüfung zur Bankerin erfolgreich bestanden und damit einen wichtigen Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt. Sie wurde nach einem Ausbildungsplan sowohl im kundennahen als auch im bankinternen Bereich in allen Abteilungen der Zentrale und verschiedenen Geschäftsstellen der Volksbank Weserbergland eingesetzt und so mit allen bankspezifischen Arbeiten vertraut gemacht. Die fachtheoretische Ausbildung wurde neben dem Berufsschulunterricht durch externe Lehrgänge und interne Schulungsmaßnahmen ergänzt.

Die Bankvorstände Jürgen Freitag und Manfred Schäfer gratulierten in einer Feierstunde der Jung-Bankerin zu ihrer guten Leistung und wünschten ihr für ihren weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg. Rolf Haas, Prokurist und Leiter Vertrieb, sowie Beate Lönnecker, Ausbilderin der Volksbank, sprachen Lob und Anerkennung für diese tolle Leistung aus. Sie sind stolz und froh über eine so engagierte Auszubildende, die sich auch bei Projektarbeiten und Veranstaltungen verdient gemacht hat.

Linda Arneke wird als „frischgebackene“ Bankkauffrau auch künftig im Haus der Volksbank im Privatkundenbereich tätig sein.

Die Ausbildung von jungen Bankkaufleuten hat für die Volksbank seit jeher große Bedeutung. So ist das Ziel des Vorstandes, möglichst alle Positionen im Hause aus dem eigenen Nachwuchs zu besetzen - getreu dem Motto: Wir investieren in unsere Zukunft! 

Durch verschiedene Veranstaltungen mit den Schulen informiert die Volksbank Jugendliche über eine Ausbildung in ihrem Unternehmen. Zum Beispiel am „Abend der Bewerber“, an dem interessierte Schülerinnen und Schüler sich für alle Berufszweige Tipps und Anregungen für das Bewerbungsverfahren holen können. Dieser findet im nächsten Jahr nach den Zeugnisferien statt.

Foto: Volksbank Weserbergland

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Sport
Donnerstag, 22. Juni 2017 12:29 Uhr
Mountainbiker messen sich: 19. Auflage des Allersheimer Mountainbike Cups findet am 2. Juli statt
Donnerstag, 22. Juni 2017 08:09 Uhr

Holzminden (mhn). Die Golden Darts aus Holzminden suchen für die kommende Saison Verstärkung. Wer Darts begeistert ist und diesen Sport gerne im Ligabetrieb ausführen möchte, ist bei den Golden Darts Holzminden genau richtig. „Wir suchen zuverlässige, teamfähige, ehrgeizige Spieler, die den einen oder anderen Samstag frei haben“, erklärt Jens Lorenz. Wer dem Verein beitreten möchte, ist dienstags oder freitags ab 18.30 Uhr zum Trainingsbetrieb herzlich eingeladen. Wer sich zudem ein Bild von einem Ligaspiel machen möchte, ist auch gerne zu einem Spiel eingeladen. Aktuell spielen die Holzmindener in der DSAB Südniedersachsen Liga. In Abhängigkeit der Spielerzahl zur kommenden Saison, wird über die Bildung einer zweiten Mannschaft nachgedacht. Weitere Informationen sind unter www.goldendarts.de abrufbar.

Donnerstag, 22. Juni 2017 06:37 Uhr

Holzminden/Hannover (red). Am 17. Juni stand der alljährliche Bezirkslehrgang der U10 bis U18 im Bezirk Hannover, durchgeführt in Empelde, an. Mit acht Jugendlichen - Benjamin Schulze, Niklas Möhle, Colin Schulze, Marie Weiß, Daria Mundt, Maximilian Littmann, Fabio Klünker und Leonard Hübner - wurde früh aufgebrochen, um rechtzeitig zum Lehrgangsbeginn in Empelde zu sein.

Vor Ort wurden die Spieler nach Altersklassen eingeteilt und begannen unter Aufsicht ausgebildeter Faustballtrainer mit ersten Aufwärmübungen. Im Anschluss ging es mit einer Vielzahl von Ballübungen, einzeln oder zu zweit, bis zur Mittagpause weiter. Nach der verdienten Pause wurde das Mannschaftsspiel in den Vordergrund gestellt. Am Ende erfolgte die Abschlussbesprechung in den einzelnen Altersgruppen. Hier gab es dann sehr erfreuliche Nachrichten.

Fabio Klünker und Leonard Hübner wurden zum Landeslehrgang vom 25. bis 26. August nach Moslesfehn eingeladen. Auf dem Lehrgang erfolgt die Zusammenstellung der NTB-Jugend-Auswahl für die Deutsche Meisterschaft der Landesturnverbände (Deutschlandpokal) vom 23. bis 24. September in Großenaspe sowie auch für den Jugend-Europapokal vom 6. bis 8. Oktober in Linz (AT).

Ebenfalls über eine Einladung zum Landeslehrgang für die Niedersachsenauswahl, hier für die U14 vom 11. bis 13. August in Düdenbüttel, kann sich Benjamin Schulze freuen. Außerdem gelang es Benjamin sich für die Bezirksauswahlmannschaft zu qualifizieren, die für den Bezirk Hannover/Braunschweig am 23. September am Niedersachsenschild in Brettorf teilnimmt. Die Abteilung gratuliert den jungen Faustballern und wünscht Ihnen viel Erfolg bei den nun anstehenden Sportveranstaltungen.

Foto: MTV 49 Holzminden

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