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Freitag, 14. Juli 2017 09:30 Uhr

Hitzefalle: Parkendes Auto

Holzminden (red). Wenn die Sonne im Sommer scheint, freuen sich alle – es sei denn, sie müssen in einem geparkten Auto warten. „Wer sein Kind oder Haustier im Sommer im geparkten Auto warten lässt, riskiert deren Gesundheit“, so Andreas Röll, Leiter der TÜV-STATION Holzminden. In der Sonne geparkt, kann sich die Außentemperatur im Wageninneren innerhalb einer Stunde verdoppeln. So werden zum Beispiel aus angenehm-sommerlichen 28 Grad bereits nach einer halben Stunde bedrohliche 44 und nach einer Stunde lebensgefährliche 54 Grad Celsius. Mögliche Folgen: Herzschäden, Kreislaufzusammenbrüche und schlimmstenfalls sogar der Tod. „Man darf sich nicht täuschen lassen: Ein spaltweit geöffnetes Fenster kann diese Überhitzung nicht verhindern“, so Röll. Wer ein Kind oder Tier in einem verschlossenen Fahrzeug in der Sonne geparkt sieht, sollte unbedingt reagieren. „110 für die Polizei oder 112 für den Notruf ist das Mindeste – auch wenn das Kind noch ansprechbar ist.“ Wenn man akute Lebensgefahr feststellt, dann darf im Rahmen der Nothilfe und möglichst unter Zeugen auch eine Fensterscheibe eingeschlagen werden, um die Insassen zu retten.

Foto:  Jarhe Photography/Shutterstock.com

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