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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 15. Januar 2021 17:15 Uhr
Landkreis Holzminden: 43 neue Coronafälle | 188 aktive Fälle
Freitag, 15. Januar 2021 09:38 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat die neuesten Coronazahlen für das Kreisgebiet am Donnerstagnachmittag aktualisiert. Demnach sind zurzeit 159 aktive Fälle (+10) bekannt und der Landkreis Holzminden hat seit Anbeginn der Pandemie 699 (+14) Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Genesenen liegt nun bei 517 (+3). Die 7-Tages-Inzidenz laut Niedersächsischem Gesundheitsamt bei 83,7 (Stand: 14. Januar - 9 Uhr).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild:

  • Samtgemeinde Bevern 7 (+1)
  • Bodenwerder-Polle 28 (2) - davon 4 (+2) in Bodenwerder
  • Boffzen 11 (+2)
  • Flecken Delligsen 19 (-)
  • Eschershausen-Stadtoldendorf 29 (+3) - davon 9 (-) in Stadtoldendorf und 7 (1) in Eschershausen
  • Stadt Holzminden 65 (+2)

23 Personen (+1) sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Freitag, 15. Januar 2021 09:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter waren bis zum 15. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 2.938 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (42 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.396 Personen als genesen (91 Personen mehr als am Tag zuvor) und 584 Personen als noch aktiv infiziert (50 Personen weniger als am Vortag).

"Eine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Die Person war 95 und wohnte in Borgentreich", erklärte der Kreis Höxter. Erst gestern Abend informierte der Kreis Höxter über vier weitere Personen, die verstorben sind und zuvor positiv getestet worden sind. Eine Person war 88 und wohnte in Borgentreich. Eine weitere war 92 und wohnte in Borgentreich.  Eine dritte Person war 93 und wohnte in Steinheim und eine Person war 89 und wohnte in Steinheim.

Damit sind seit Beginn der Pandemie 58 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 15. Januar 178,252 (Stand: 0 Uhr).

Aktive Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 57 (-12)
  • Beverungen 34 (-1)
  • Borgentreich 44 (-4)
  • Brakel 89 (5)
  • Höxter 47 (-7)
  • Marienmünster 20 (-5)
  • Nieheim 18 (-)
  • Steinheim 44 (-7)
  • Warburg 67 (-15)
  • Willebadessen 64 (-4)

 

Donnerstag, 14. Januar 2021 09:36 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat die neuesten Coronazahlen für das Kreisgebiet am Mittwochnachmittag aktualisiert. Demnach sind zurzeit 149 aktive Fälle (+3) bekannt und der Landkreis Holzminden hat seit Anbeginn der Pandemie 685 (+14) Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Genesenen liegt nun bei 514 (+9). Die 7-Tages-Inzidenz laut Niedersächsischem Gesundheitsamt bei 86,6 (Stand: 13. Januar - 9 Uhr).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild:

  • Samtgemeinde Bevern 6 (+1)
  • Bodenwerder-Polle 26 (-1) - davon 2 (+1) in Bodenwerder
  • Boffzen 9
  • Flecken Delligsen 19 (-1)
  • Eschershausen-Stadtoldendorf 26 (-2) - davon 9 (-1) in Stadtoldendorf und 6 (-4) in Eschershausen
  • Stadt Holzminden 63 (+6)

22 Personen (+2) sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Donnerstag, 14. Januar 2021 09:03 Uhr

Holzminden (red). Nach Auskunft des Landessozialministeriums soll der Landkreis Holzminden nur alle 25 Tage bei der Impfstofflieferung berücksichtigt werden. Dagegen wird die Region Hannover alle zwei Tage beliefert. „Zu Recht weist Landrat Michael Schünemann daraufhin, dass bei dieser Regelung Personen aus der Priorität 3 in Hannover bereits geimpft werden, während die gefährdeten Personen aus der Priorität 1 im Landkreis Holzminden noch Schlange stehen“, unterstützt der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann den Hilferuf des Landrates Richtung Landesregierung.

In einer Mail an den Chef des Krisenstabes, Staatssekretär Heiger Scholz, hat sich Uwe Schünemann mit Nachdruck für ein geändertes Verteilungsverfahren eingesetzt. Es sei nicht zu akzeptieren, dass die kleinen Landkreise, in denen in der Regel prozentual mehr ältere Menschen wohnen, über einen längeren Zeitraum keinen Impfstoff erhalten. Auch wenn der Bund den Impfstoff anhand der Einwohnerzahl verteilt, müsse auf Landesebene gerade in der ersten Phase andere Parameter gelten. „Auf Knopfdruck kann beim Landesamt für Statistik die Anzahl der über 80-Jährigen pro Landkreis und kreisfreien Städte abgefragt werden“, so der heimische Abgeordnete und fordert das Sozialministerium auf, für eine kontinuierliche Belieferung des Landkreises Holzminden zu sorgen. Vor allem die besonders vulnerablen Bürgerinnen und Bürger müssten schnellstmöglich geimpft werden können.

Foto: Schünemann

Region Aktiv
Freitag, 15. Januar 2021 15:04 Uhr
Streit um Tierheim-Standort: Feldwegeinteressenschaft und Jagdgenossenschaft schildern ihre Sicht
Freitag, 15. Januar 2021 13:20 Uhr

Holzminden (red). Trotz aller Corona-Hürden haben die Weihnachtstrucker-Pakete aus Niedersachsen und Bremen nach dem Jahreswechsel hilfsbedürftige Menschen in der Ukraine und Rumänien erreicht. Die Paketverteilung an die Menschen in der Ukraine und Rumänien haben in diesem Jahr Partnerorganisationen übernommen, mit denen die Johanniter seit vielen Jahren zusammenarbeiten.

„Wir danken allen Unterstützern der Johanniter-Weihnachtstrucker“, sagt Dienststellenleiter Sebastian Multhoff aus dem Ortsverband Holzminden. „Es ist einfach schön, dieses große Engagement für die gute Sache zu sehen. Und es freut uns, dass wir mit 574 Paketen aus dem Regionalverband Südniedersachsen die Menschen in Osteuropa unterstützen können. Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiges Zeichen der Solidarität für die Menschen in den Zielländern“, erklärt Nadine Abmeier, sie ist eine der Projektverantwortlichen der Weihnachtstrucker im Regionalverband Südniedersachsen.

Mehr als 4000 gesammelte Pakete aus Niedersachsen und Bremen haben in diesem Weihnachtstrucker-Jahr ihren Weg zu den bedürftigen Menschen in Osteuropa gefunden. Insgesamt sind bundesweit 49.404 Pakete an den Sammelstellen abgegeben worden. Die zusätzliche Aktion, absolut kontaktfrei ein virtuelles Paket zu packen, ist 8.317 Mal genutzt woden. Mit den Spenden werden in den Zielländern vor Ort von den Partnerorganisationen „richtige“ und gleichwertige Weihnachtstrucker-Pakete gepackt.

Die Johanniter hatten in der Vorweihnachtszeit Schulen, Kindergärten, Vereine und Unternehmen sowie Privatleute dazu aufgerufen, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln für bedürftige Kinder, Familien, Senioren und Menschen mit Behinderung in osteuropäischen Ländern zu packen. Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten: www.johanniter.de/weihnachtstrucker oder auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker. 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. steht in der Tradition des evangelischen Johanniterordens und engagiert sich seit mehr als 60 Jahren in den unterschiedlichsten karitativen und sozialen Bereichen. Mit rund 25.000 Beschäftigten, mehr als 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr als 1,5 Millionen Fördermitgliedern ist der gemeinnützige Verein mittlerweile eine der größten Hilfsorganisationen in Europa. Zu den Aufgabenfeldern der Johanniter-Unfall-Hilfe zählen unter anderem Erste Hilfe, Sanitäts- und Rettungsdienst, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen. International leistet der Verein humanitäre Hilfe bei Hunger- und Naturkatastrophen.

Foto: Johanniter/Archiv

Freitag, 15. Januar 2021 13:12 Uhr

Holzminden (red). Die Stadtbücherei Holzminden ist ab Dienstag, 19. Januar wieder zu den regulären Öffnungszeiten für die kontaktlose Ausleihe geöffnet. Die Leserinnen und Leser können ihre Ausleihwünsche per E-Mail oder telefonisch durchgeben. Das Team der Stadtbücherei stellt daraufhin den gewünschten Medienkorb zusammen, der zu einem späteren Zeitpunkt kontaktlos abgeholt werden kann. Auch Überraschungspakete sind möglich.

Freitag, 15. Januar 2021 11:06 Uhr

Holzminden (red). Ortstermin am Donnerstagmorgen um 8.30 Uhr im Impfzentrum des Landkreises Holzminden. Landrat Michael Schünemann besucht das Zentrum, um sich ein Bild über die Lage vor Ort und die Arbeit des mobilen Impfteams zu verschaffen. Die Mitarbeiter der vom Landkreis verpflichteten Johanniter Unfallhilfe und auch die ärztliche Leitung können eigentlich nur Positives berichten. Eigentlich, denn die Entscheidung der Landesregierung, erst in fast einem Monat weitere Impfdosen nachzuliefern, macht die Aktiven vor Ort fassungslos.

„Wir haben hier sowohl im Impfzentrum selbst als auch mit dem mobilen Team innerhalb kürzester Zeit alles verimpft“, kann Anne Multhoff, stellvertretende Leiterin des Zentrums, zufrieden feststellen. Deshalb sei es auch im Zusammenhang mit den hochsensiblen Dosen zu keinerlei Verwerfungen gekommen. Das bedeutet, dass alle 975 Impfdosen bis zum Donnerstagabend verimpft werden konnten, keine der Dosen musste beschädigt oder verdorben entsorgt werden. Durch ein kurzfristig angepasstes Terminmanagement sei es besonders auch mit dem mobilen Team gut möglich  gewesen, flexibel zu reagieren und den Kapazitäten entsprechend in verschiedenen Seniorenheimen zu impfen, erklärt dazu auch Sebastian Multhoff, Geschäftsstellenleiter der Holzmindener Johanniter. Zwischen 150 und 200 Impfungen habe man dadurch insgesamt täglich erfolgreich durchführen können. Im Zentrum selbst, wo im Moment mit Dr. Patric Löwis of Menar nur ein Arzt eine einzige Impfstrecke medizinisch betreut, funktioniert der Ablauf reibungslos. „Alle Kräfte arbeiten hier Hand in Hand ohne Probleme zusammen“, ergänzt Sebastian Multhoff, „derzeit könnten wir nicht nur zügig weitermachen, sondern unsere Kapazitäten auch spielend erweitern.“       

Umso größer ist das Unverständnis bei allen Beteiligten vor Ort, dass das Land bei der Lieferung der nächsten Impfdosen einen Verteilschlüssel anwenden will, der den ländlichen Raum benachteiligt und den Landkreis Holzminden erst wieder in knapp einem Monat berücksichtigt. „Wir sind jetzt hier in voller Fahrt, alles läuft gut eingespielt und dann werden wir ausgebremst“, erklärt Dr. Christian Schaefer, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, enttäuscht. Er forderte mit Nachdruck eine an der Altersstruktur orientierte Verteilung der Impfdosen, denn nur so könne die geforderte vorrangige Impfung der besonders gefährdeten Bürger des Landkreises umgesetzt werden.

Auch Landrat Michael Schünemann vermisst neben einer offensiveren und schlüssigeren Marketingstrategie der Landesregierung auch eine den demographischen Bedingungen angepasste Impfstrategie. „Wir könnten als Landkreis hier viel schneller und offenkundig effizienter mit den Impfungen vorgehen als vom Land erwartet“, resümiert der Landrat nach seinem Besuch im Zentrum, „stattdessen müssen wir jetzt unseren Betrieb wieder auf Leerlauf zurückfahren und dürfen das den Menschen am Telefon auch noch erklären.“ Er habe alle vier Landtagsabgeordneten kontaktiert und werde sich weiter beim Land für eine Änderung der geplanten Strategie einsetzen.      

Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden

Mittwoch, 13. Januar 2021 10:28 Uhr

Holzminden (red). "Einigen ehemaligen Wohnungslosen ist es trotz Corona gelungen, in diesem Jahr eine Wohnung zu beziehen. Für die Gründung eines noch ungewohnten Hausstandes ist mehr Geld erforderlich, als zur Verfügung steht. Für ein bisschen Behaglichkeit bleibt da oft nichts übrig, und Weihnachten würde dann ausfallen", erklärt Ralph Geissner vom Team der Ambulanten Hilfe für Wohnungslose in Holzminden. Doch Dank der Spenden Holzmindener BürgerInnen konnte Wohnungslosen und ehemaligen Wohnungslosen doch ein frohes Fest ermöglicht werden. Wer jetzt noch auf der Straße lebt, oder in provisorischen Unterkünften, hat es schwer, den Winter zu überstehen. Viele Sach- und Geldspenden haben es ermöglicht, die Not zu lindern. Betroffene und die Mitarbeiter der ambulanten Hilfe bedanken sich auf diesem Weg auf das Herzlichste.

Foto: Ambulante Hilfe für Wohnungslose

Blaulicht
Donnerstag, 14. Januar 2021 16:27 Uhr
Feuerwehreinsatz im Alten Postweg in Holzminden
Donnerstag, 14. Januar 2021 13:31 Uhr

Höxter (red). Der Polizei wurde am Donnerstag, 14. Januar, ein Einbruch in ein Wohnhaus in Höxter an der Godelheimer Straße gemeldet. Unbekannte Täter brachen im Zeitraum von Mittwoch, 13. Januar, 20.15 Uhr, bis Donnerstag, 14. Januar, 07.30 Uhr, in das Wohnhaus, dessen Zugang über die Wilhelm-Haarmann-Straße zu erreichen ist, ein. Aus dem aktuell leerstehenden Haus stahlen die Unbekannten zahlreiche hochwertige Werkzeuge, unter anderem ein Stemmgerät, eine Baulampe, eine Flex und ein Spezialstaubsauger. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0, entgegen.

Donnerstag, 14. Januar 2021 09:08 Uhr

Höxter (red). Auch Rettungswagen und Polizeifahrzeuge brauchen einmal Hilfe in heiklen Notsituationen. Bei einem medizinischen Notfall am Mittwochabend auf dem Campingplatz in Höxter haben sich ein Rettungswagen und ein Polizeifahrzeug auf einer Rasenfläche festgefahren. Grund war der aufgeweichte Boden durch langanhaltende Regen- und Schneeschauer in diesem Gebiet. Mit eigenen Kräften konnten beide Fahrzeuge die Einsatzstelle nicht wieder verlassen. Hilfe musste her, damit die Rettungsfahrzeuge wieder für die Gefahrenabwehr zur Verfügung standen. Zur Unterstützung rückte die Löschgruppe Stahle mit ihrem Unimog, einem speziellen LKW-Ölsperre, an. Damit und mit einem Abschleppseil hatten es dann die „Retter-Retter“ leicht, sowohl den Rettungswagen, wie auch den Streifenwagen aus der Bredouille zu holen. Der Einsatz war gegen 22 Uhr beendet.

Foto: Feuerwehr

Mittwoch, 13. Januar 2021 14:07 Uhr

Göttingen (red). Hohe Einsatzzahlen auch in der Corona-Pandemie – das ist das Fazit, das die DRF-Gruppe anlässlich der Veröffentlichung ihrer Einsatzzahlen für 2020 zieht. Trotz erheblicher Herausforderungen durch das Virus konnten die Luftretter*innen durch schnell umgesetzte Maßnahmen an den Stationen, in der Werft, im Einsatzbetrieb und in der Verwaltung ihre Einsatzbereitschaft vollständig aufrechterhalten. Die Hubschrauber und Flugzeuge der DRF-Gruppe wurden 2020 insgesamt 39.971-mal alarmiert.

Die 35 Stationen der DRF-Gruppe in Deutschland, Österreich und Liechtenstein sowie der Ambulanzflugbetrieb liegen mit ihren insgesamt 39.971 Einsätzen bei 98 Prozent des Vorjahresniveaus. „Wir sind stolz darauf, dass wir auch unter diesen sehr schwierigen Bedingungen umfassend für die Menschen da sein konnten“, macht Dr. Krystian Pracz, Vorstandsvorsitzender der DRF Luftrettung, deutlich. „Anpassungen der Dienstpläne an den Stationen und in der Werft, Homeoffice in der Verwaltung und eine teilweise Umstellung der Lieferketten halfen uns dabei, uns Anfang des Jahres sehr schnell auf die neuen Bedingungen einzustellen.”

Der in Göttingen stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung leistete im vergangenen Jahr insgesamt 1.476 Einsätze, davon 1.433 in der Notfallrettung und 43 zum Transport kritisch kranker oder verletzter Patient*innen zwischen Kliniken. 2019 wurde „Christoph 44” 1.559-mal alarmiert. Die zwei in Niedersachsen stationierten Hubschrauber der DRF Luftrettung wurden 2020 zusammen 2.365-mal alarmiert.

Foto: Dominik Schnmidt

Mittwoch, 13. Januar 2021 12:24 Uhr

Höxter (red). Am Mittwoch, 13. Januar, wurde in Höxter eine Autofahrerin kontrolliert, die erneut unter dem Einfluss von Drogen gefahren war. Gegen 01:30 Uhr fuhr ein Seat Ibiza auf der B64 in Richtung Höxter, den eine Streifenwagenbesatzung einer Verkehrskontrolle unterzog. Die Fahrerin, eine 40-jährige Frau aus Höxter, gab trotz drogentypischer Ausfallerscheinungen an, keine Drogen konsumiert zu haben. Sie erklärte sich mit einem Drogenvortest einverstanden. Dieser verlief positiv. Die Polizeibeamten untersagten der Frau die Weiterfahrt und das Führen von Kraftfahrzeugen bis zum vollständigen Abbau der Betäubungsmittel. Ein Arzt entnahm ihr auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Die Frau hätte es besser wissen müssen. Vor wenigen Wochen erst war sie in gleicher Weise aufgefallen. Nun fertigten die Polizisten schon wieder Anzeigen gegen sie wegen des Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Politik
Freitag, 15. Januar 2021 10:18 Uhr
Atommülllager Würgassen wird im Landtag diskutiert
Mittwoch, 13. Januar 2021 08:36 Uhr

Bodenwerder (red). Angesichts der nicht sinken wollenden Infektionszahlen hält die SPD-Fraktion im Rat der Samtgemeinde-Bodenwerder-Polle den derzeitigen Lockdown grundsätzlich für die richtige Maßnahme zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Da allerdings die hiermit verbundene Schließung der Schulen für Schülerinnen und Schüler sowie für deren Eltern eine extreme Härte bedeutet, muss nach Auffassung der Sozialdemokraten eine Rückkehr zum normalen Schulalltag vor allem in den Grundschulen oberste Priorität haben.

Dies kann, so der Fraktionsvorsitzende Sebastian Rode, nur auf der Grundlage sorgfältig erarbeiteter Hygienepläne erfolgen. Vor allem aber, so Rode weiter, ist der Einsatz von Raumluftreinigern in den Klassenräumen der Schulen unbedingte Voraussetzung, um möglichst zeitnah wieder einen uneingeschränkten Schulbetrieb zu ermöglichen und dabei die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte zu gewährleisten.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte die SPD-Fraktion einen Antrag auf Ausstattung aller Klassenräume mit einem Raumluftreiniger eingebracht. Da dieser in den politischen Gremien aber keine Mehrheit fand, wendet sich der Fraktionsvorsitzende Sebastian Rode nun im Namen seiner Fraktion mit einem Schreiben an alle Schulleitungen,  Lehrkräfte und Elternvertreter*innen der Grundschulen der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle, in dem er die  Position der SPD noch einmal darlegt und zur Diskussion darüber auffordert.

In diesem Schreiben führt Rode aus, dass nach Ansicht der SPD-Fraktion ein sicherer Schutz von Schulkindern und Lehrkräften in Klassenräumen nur durch den Einsatz von Raumluftreinigern mit einem H14-HEPA-Filter bzw. gleichwertig wirksamen Geräten gewährleistet werden kann.

Er bezieht sich dabei auf eine von Professor Christian Kähler vom Institut für Strömungsmechanik und Aerodynamik der Universität der Bundeswehr in München durchgeführten Studie zum sicheren Schulbetrieb, aus der hervorgeht, dass der Einsatz von Luftreiniger mit einem entsprechenden Filter gegenüber Lüften und anderen Techniken die mit Abstand sicherste Maßnahme ist, die Gesundheit der Schulkinder und Lehrkräfte zu schützen. In der Studie werde nachgewiesen, dass es durch Luftreiniger mit diesem Filter gelingt, virenbelastete Aerosole in der Luft des Raumes nahezu vollständig zu beseitigen.

Einen ersten Teilerfolg in dieser Angelegenheit konnte die SPD-Fraktion erzielen, indem sie durchsetzen konnte, dass im Haushaltsplan 2021 der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle 25.000 € für die Anschaffung von Raumluftreinigern eingestellt wurden. Dies kann jedoch nach Auffassung der Sozialdemokraten nur ein erster Schritt sein. Wir halten darüber hinaus die schnellstmögliche Ausstattung aller Unterrichtsräume an den Grundschulen unserer Samtgemeinde mit entsprechenden Raumluftreinigern für zwingend erforderlich, so Sebastian Rode abschließend.

Montag, 11. Januar 2021 11:17 Uhr

Holzminden (red). Angesichts der Corona-Einschränkungen lädt der Kreisverband Holzminden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN dieses Jahr zu einem rein digitalen Neujahrsempfang am Samstag, den 16. Januar 2021 von 14 bis 16.30 Uhr ein. „Das Motto ist: Mehr Grün wird gebraucht. Im Bund und vor Ort. Wir laden alle herzlich ein, bei diesem neuen Format mit vielen prominenten Gästen dabei zu sein“, kündigte der Grüne Landtagsabgeordnete und Organisator Christian Meyer an.

In 2021 ist am 12. September die Kommunal- und Bürgermeisterwahl in Holzminden. 14 Tage später am 26. September ist dann die spannende Bundestagswahl. Als Hauptgast haben die Grünen die energiepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Dr. Julia Verlinden aus Lüneburg eingeladen. „Die USA sind jetzt nach der Abwahl Trumps beim Klimaschutzabkommen von Paris wieder dabei. Auch in Deutschland müssen wir jetzt die Weichen für energischen Klimaschutz und den klimafreundlichen Umbau unseres Energiesystems, unserer Gebäude, unserer Wirtschaft und Mobilität stellen. Dazu wird Julia Verlinden aus erster Hand aus dem Bundestag berichten und insbesondere alle Fridays for Future Aktive sind herzlich eingeladen dabei zu sein“, so Meyer. Der Einwahllink für die Internetkonferenz steht auf www.gruene-holzminden.de. Neben aktiver Teilnahme per Videokonferenz ist auch die telefonische Beteiligung möglich. Nach dem Vortrag der grünen Energieexpertin aus dem Bundestag ist auch eine Diskussion und Fragen zum Klimaschutz vorgesehen.

Ebenfalls beim Neujahrsempfang elektronisch live dabei ist der neue Bundestagskandidat der Grünen im Weserbergland Helge Limburg, der in Holzminden aufgewachsen und zum Campe-Gymnasium gegangen ist. Karo Otte, die Spitzenkandidatin der Grünen Jugend für die Bundestagswahl aus dem Landkreis Northeim, wird insbesondere die Forderungen der Jugend an die nächste Bundesregierung bei Klimaschutz, Weltoffenheit und Sozialer Gerechtigkeit aufzeigen. 

Nach der Bundesebene wird Christian Meyer, dann den Blick auf die Landes- und Kreisebene richten: „Mit den neuen Naturschutz-, Wasser- und Waldgesetzen haben wir dank des Volksbegehrens Artenvielfalt trotz Corona im letzten Jahr gezeigt, dass wir für Bienen, Feuersalamander und saubere Flüsse kämpfen.“ Bei der Weserversalzung und dem Atommülllager Würgassen steht nach Einschätzung der Grünen jedoch noch einige Arbeit bevor. „Die Weserversalzung des Kalikonzerns K+S wurde Ende des Jahres coronabedingt noch einmal um ein Jahr verlängert und die endgültige Entscheidung auf dieses Jahr verschoben. Würgassen steht als falscher Standort ebenfalls auf der Kippe“, so Meyer.

In die Kommunalwahlen 2021 im Kreis wird Gruppensprecher Peter Ruhwedel einführen und nicht nur auf die Schuldiskussionen eingehen, sondern auch auf Themen wie Windkraft im Raumordnungsprogramm, Naturschutzgebiete und Klimaschutz vor Ort. Mit dem grünen Bürgermeisterkandidaten Alexander Titze für die Stadt Holzminden wollen die Grünen auch die Frage „Wer folgt auf Bürgermeister Daul?“ beantworten. Titze wird seine Vorstellungen für die Stadt Holzminden von Radverkehr, Innenstadtbelebung, Kitas und Klimaschutz bis hin zu guter Zusammenarbeit mit Höxter aufzeigen. 

Die Grünen laden alle Interessierten herzlich ein, an diesem digitalen Neujahrsempfang zu Klimaschutz und Kommunalwahlen teilzunehmen.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Freitag, 15. Januar 2021 09:48 Uhr
BWL berufsbegleitend startet an HAWK jetzt auch zum Sommersemester: Online-Studium mit individuellen Zeitfenstern sehr gefragt
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:56 Uhr

Hannover (red). Im Anschluss an die regelmäßige gemeinsame Besprechung der aktuellen Corona-Situation haben die Niedersächsische Landesregierung sowie die Vertreter der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften heute an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Niedersachsen appelliert, ihren Beschäftigten die Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice zu ermöglichen, soweit dies mit den betrieblichen Erfordernissen vereinbar ist.

Seit Ausbruch der Pandemie haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhebliche Anstrengungen in ihren Betrieben für Corona-sichere Arbeitsplätze geleistet. Die Reduzierung von Kontakten sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Weg dorthin hat sich daher seit dem Frühjahr als wirksames Instrument zur Bekämpfung der Pandemie erwiesen. Mobiles Arbeiten und Homeoffice können auch in Zukunft dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dabei ist allen Beteiligten bekannt, dass mobiles Arbeiten und Homeoffice nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich ist und an den betrieblichen Anforderungen ausgerichtet sein soll.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Angesichts der starken Ausbreitung des Corona-Virus müssen auch in der Arbeitswelt die Kontakte – wo immer es geht – auf das Nötigste beschränkt werden. Ich hoffe sehr, dass unser gemeinsamer Appell dazu beiträgt, dass die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und zum Homeoffice noch intensiver genutzt werden. Ich bitte alle Unternehmen herzlich darum, alle Möglichkeiten zu prüfen, um die Kontakte weiter zu reduzieren.“ 

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Das Arbeiten von zu Hause ist ein wirksamer Baustein, um das derzeitig hohe Infektionsgeschehen einzudämmen. Hier sollte die niedersächsische Wirtschaft konsequent Homeoffice überall dort ermöglichen, wo die Anwesenheit am Arbeitsplatz nicht unbedingt erforderlich ist. Mobiles Arbeiten und Homeoffice sind nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich und müssen den betrieblichen Herausforderungen gerecht werden. Hier wissen Betriebe und Arbeitnehmer am besten, welche Möglichkeiten und Herausforderungen es beim Arbeiten von zu Hause in ihrem Unternehmen gibt.“

Mittwoch, 13. Januar 2021 08:34 Uhr

Holzminden (red). „Seit fast einem Jahr trifft uns die Corona-Krise nun schon mit voller Wucht“, so die heimische SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt. „Land und Bund arbeiten seitdem mit Hochdruck daran, die Gesellschaft und die Wirtschaft bestmöglich zu stützen. Das neue Jahr, in das wir nun starten, war für mich der Anlass, einmal beim Niedersächsischen Wirtschaftsministerium nachzufragen, welche Hilfen tatsächlich bisher bei uns vor Ort angekommen sind. Mitgeteilt wurden mir diesbezüglich die Zahlen für die Überbrückungshilfen I und II sowie für die bisher ausgezahlten Novemberhilfen.“

Die Überbrückungshilfe I umfasste die Fördermonate Juni bis August. Seit 10.07.20 konnten sich die prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, letztere seit dem 10.08.) im digitalen Antragssystem registrieren und Anträge stellen. Das Programm endete zum 31.08.20. Mit aktuellem Stand wurden rund 9863 Anträge bewilligt. Dies entspricht einem Bewilligungsvolumen von rund 100,9 Mio. Euro. In den Landkreis Holzminden sind von dieser Hilfe 558.116,50 Euro geflossen. 64 Anträge wurden gestellt.

Seit dem 21.10.20 können Anträge für die Überbrückungshilfe II gestellt werden. Sie umfasst den Förderzeitraum September bis Dezember 2020. Bis heute wurden im Antragsverfahren 7174 Anträge eingereicht, dies entspricht einem Antragsvolumen von über 71,7 Mio. Euro. Anträge hierzu können noch bis Ende Januar gestellt werden. Die Ministerpräsidentenkonferenz vom 28.10.20 hat die Verlängerung des Programms über 2020 hinaus beschlossen. Hiervon flossen 320.202,66 Euro an 53 Antragsteller im Landkreis Holzminden.

Die Überbrückungshilfe III umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Die Eckpunkte des Programms wurden mit Blick auf die Bedürfnisse der Wirtschaft noch einmal angepasst. Nun können auch Unternehmen bis zu einem jährlichen Umsatz von 500 Mio. Euro in Deutschland, sofern die Antragsvoraussetzungen erfüllt sind, die Überbrückungshilfe III beantragen.

Die Novemberhilfen des Bundes können seit dem 25.11.20 beantragt werden; die Auszahlung erfolgt seit dem 27.11.20. Unternehmen und Soloselbständige, die Fördersummen über 5.000 Euro geltend machen möchten und ihre Anträge über einen prüfenden Dritten gestellt haben, erhalten zunächst 50 % ihrer beantragten Fördersumme (max. 50.000 Euro). Soloselbständige, die Novemberhilfe bis zu einem Betrag von 5.000 Euro geltend machen, können Anträge direkt stellen und erhalten die beantragte Summe in voller Höhe. Bis heute sind bisher 21.821 Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von rund 357,3 Mio. Euro eingegangen, rund 102,5 Mio. Euro wurden bereits ausgezahlt. Das Programm Novemberhilfe endete am 30.11.20. Anträge können noch bis zum 31.01.21 gestellt werden.

Davon flossen bisher 683.412,55 Euro in den Landkreis Holzminden. Insgesamt wurden hier 166 Anträge mit einer Höhe von 2.034.118,00 Euro gestellt.

Anträge für das Bundesprogramm „Dezemberhilfe“ können seit dem 23. Dezember 2020 gestellt werden.

„Immer wieder gibt es Verzögerungen bei den Auszahlungen, das ist ärgerlich, weil die Abhängigkeit von den Hilfen für die Beantragenden groß ist. Ich kann verstehen, dass das für viele Betriebe nicht zufriedenstellend ist. Es wird aber mit Hochdruck daran gearbeitet, die Zahlungen zu beschleunigen und dies muss zum Wohle unserer Betriebe vor Ort auch passieren“, so Tippelt abschließend.

Foto: Tippelt

Sport
Montag, 11. Januar 2021 11:52 Uhr
Karateka der BUDO-Abteilung des MTV 49 Holzminden starten 2021 mit Online-Training
Freitag, 08. Januar 2021 10:10 Uhr

Holzminden (red). Obwohl die beliebte Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ wegen der Corona-Pandemie gar nicht stattfinden konnte, ist trotzdem eine stolze Spendensumme zusammengekommen: 5.233 Euro sind nun vom Veranstalter Lions Club Holzminden an die DKMS überwiesen worden.

„Wir sind einfach nur froh, dass wir unsere stolze Spenden-Serie für die DKMS auch in den schwierigen Corona-Zeiten aufrecht erhalten konnten“, zeigt sich Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Präsident vom Lions Club Holzminden, dankbar. Es sei allen Beteiligten extrem schwer gefallen, diese wunderbare Veranstaltung absagen zu müssen, erinnert er an die Krisensitzung des Organisationsteams im August letzten Jahres. „Ein Aspekt für diese Entscheidung war der Gesundheitsschutz aller Beteiligten, ein anderer Aspekt aber auch die solidarische Partnerschaft zu den oftmals langjährigen Sponsoren, die mit ihren Unternehmen vor besonderen Herausforderungen stehen“, so Bertram.

Doch sowohl die ambitionierten Radfahrer der Region als auch die Sponsoren stellten unter Beweis, dass für sie die Benefiz-Veranstaltung „Rund um den Solling“ (RudS) längst eine liebgewonnene Tradition geworden ist. So griffen sie die Initiative der RudS-Organisatoren auf, sich individuell für die DKMS sportlich zu betätigen. 673 Euro sind dadurch direkt von Sportlern an die DKMS gespendet worden, 4.560 Euro steuerten die Sponsoren bei.

„Rund um den Solling ist halt eine Präsenzveranstaltung, es geht nichts über das gemeinsame sportliche Erlebnis“, ergänzt Joachim Ruthe vom Organisationsteam angesichts der sonst üblichen fünfstelligen Spendenhöhe. „Angesichts der Umstände ist die Gesamtsumme von 5.233 Euro aber ein super Ergebnis und die DKMS sieht, dass sie auf uns als treuen Unterstützer zählen kann.“ Er setzt gemeinsam mit allen Verantwortlichen darauf, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie sich abschwächen und Deutschland allmählich zur Normalität zurückkehren kann: „Hoffentlich können wir dann alle gemeinsam am 3. Oktober wieder an den Start gehen.“

Foto: Kreissportbund Holzminden / Archiv

Samstag, 26. Dezember 2020 07:07 Uhr

Hellental (red). Ende Oktober im bayrischen Obergessertshausen kämpfte ein 19-Jähriger in einer Schlammschlacht sondergleichen nicht nur gegen die nationale Elite des MTB-Sports, sondern auch gegen die vom Regen aufgeweichte Rennstrecke. Mit einem sensationellen Platz 18 zeigt Micah Schmidt aus Hellental Kampfgeist und setzt sich über 90min auf dem ca. 4 km langen – technisch anspruchsvollen – Rundkurs durch. Der DDMC Solling überzeugt damit zum zweiten Mal in 2020 bei Deutschen Meisterschaften.

Nach der Marathon Meisterschaft im September galt es sich in der einzigen olympischen Mountainbike Disziplin zu messen: Dem Cross-Country. Micah Schmidt (19) ging in der Altersklasse U23 an den Start.

Die Wetterbedingungen in Obergessertshausen waren durchaus speziell. Viele Regenfälle in der Nacht vorher und am Morgen des Wettkampftages selbst, wühlten die Strecke mit einigen steilen Anstiegen und Abfahrten derart auf, dass viele Streckenpassagen wenig bis gar nicht fahrbar waren und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfach gezwungen waren das Rad zu tragen.

Micah Schmidt bewies vor allem in den Abfahrten sein Können und sein gutes Gespür für den Untergrund. Während es im Fahrerfeld zahlreiche Stürze gab, hielt er die Konzentration hoch und entschied sich taktisch klug das Rad zu tragen, wo immer es schneller war.

Viele Fahrer zollten den widrigen Bedingungen Tribut und mussten das Rennen vorzeitig beenden. Der DDMC Fahrer zeigte einmal mehr seine mentale Stärke und fuhr (und lief) von Startplatz 33 auf einen sensationellen Platz 18.

„Damit gehört er offiziell zu den schnellsten 20 in Deutschland“, sagte Vincent Beckmann etwas schmunzelt nach dem Rennen über seinen Teamkollegen. Er ist als Marathon-Spezialist nicht an den Start gegangen, sondern betreute Micah aus der Feed- und Techzone heraus. „Du hast maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen“, antwortete Micah prompt.

Damit meint er vor allem das Reinigen der Kette und die Versorgung mit flüssiger Nahrung, aber vielleicht auch die mentale Anfeuerung am Streckenrand. Unterstützung gab es auch durch Freunde und Familie, die extra mitgereist sind, angefeuert haben und für eine mediale Dokumentation des Tages sorgten. Natürlich alles im Rahmen der Hygiene Auflagen und mit Vorab-Registrierung. Zuschauer waren nicht erlaubt.

Zum Saisonabschluss motiviert dieses Ergebnis das ganze Team, das sich für die Saison 2021 mit einem neuen Titelsponsor präsentieren wird.

Fotos: DDMC

 

Panorama
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:22 Uhr
Online informieren, offline gut essen: Online-Vorträge zur digitalen Internationalen Grünen Woche
Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Hannover (red). Die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen hat eine Geldbuße über 10,4 Millionen Euro gegenüber der notebooksbilliger.de AG ausgesprochen. Das Unternehmen hatte über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras erfassten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche.

Das Unternehmen hatte sich darauf berufen, dass es Ziel der installierten Videokameras gewesen sei, Straftaten zu verhindern und aufzuklären sowie den Warenfluss in den Lagern nachzuverfolgen. Zur Verhinderung von Diebstählen muss eine Firma aber zunächst mildere Mittel prüfen (z. B. stichprobenartige Taschenkontrollen beim Verlassen der Betriebsstätte). Eine Videoüberwachung zur Aufdeckung von Straftaten ist zudem nur rechtmäßig, wenn sich ein begründeter Verdacht gegen konkrete Personen richtet. Ist dies der Fall, kann es zulässig sein, diese zeitlich begrenzt mit Kameras zu überwachen. Bei notebooksbilliger.de war die Videoüberwachung aber weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte beschränkt. Hinzu kam, dass die Aufzeichnungen in vielen Fällen 60 Tage gespeichert wurden und damit deutlich länger als erforderlich. 

Generalverdacht reicht nicht aus

„Wir haben es hier mit einem schwerwiegenden Fall der Videoüberwachung im Betrieb zu tun“, sagt die LfD Niedersachsen, Barbara Thiel, „Unternehmen müssen verstehen, dass sie mit einer solch intensiven Videoüberwachung massiv gegen die Rechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstoßen“. Auch die immer wieder vorgebrachte, angeblich abschreckende Wirkung der Videoüberwachung rechtfertige keinen dauerhaften und anlasslosen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. „Wenn das so wäre, könnten Unternehmen die Überwachung grenzenlos ausdehnen. Die Beschäftigten müssen aber ihre Persönlichkeitsrechte nicht aufgeben, nur weil ihr Arbeitgeber sie unter Generalverdacht stellt“, so Thiel. „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann. Das kann nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu führen, dass die Betroffenen den Druck empfinden, sich möglichst unauffällig zu benehmen, um nicht wegen abweichender Verhaltensweisen kritisiert oder sanktioniert zu werden.“ 

Auch Kundinnen und Kunden von notebooksbilliger.de waren von der unzulässigen Videoüberwachung betroffen, da einige Kameras auf Sitzgelegenheiten im Verkaufsraum gerichtet waren. In Bereichen, in denen sich Menschen typischerweise länger aufhalten, zum Beispiel um die angebotenen Geräte ausgiebig zu testen, haben die datenschutzrechtlich Betroffenen hohe schutzwürdige Interessen. Das gilt besonders für Sitzbereiche, die offensichtlich zum längeren Verweilen einladen sollen. Deshalb war die Videoüberwachung durch notebooksbilliger.de in diesen Fällen nicht verhältnismäßig. 

Die 10,4 Millionen Euro sind das bisher höchste Bußgeld, das die LfD Niedersachsen unter Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ausgesprochen hat. Die DS-GVO ermöglicht es den Aufsichtsbehörden, Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das gegen notebooksbilliger.de ausgesprochene Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig. Das Unternehmen hat seine Videoüberwachung mittlerweile rechtmäßig ausgestaltet und dies der LfD Niedersachsen nachgewiesen.

Samstag, 26. Dezember 2020 07:24 Uhr

Hannover (red). Niedersachsen ist eines der sechs Bundesländer, in denen das KfW-Sonderprogramm für gemeinnützige Organisationen umgesetzt wird. Bislang wurden in der kurzen Zeit, seitdem die Beantragung möglich ist, 13 Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von 4,45 Millionen Euro bewilligt. Um dem Bedarf gerecht zu werden und die aktuelle Situation einer weiter anhaltenden Corona-Pandemie zu berücksichtigen, wird die Förderung über das Jahresende bis zum 30.06.2021 ausgedehnt.

Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Sozialministerin, betont die Wichtigkeit der Förderung: „Es werden immer mehr Stimmen laut, die auf mögliche Folgen der Corona-Pandemie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hinweisen. Die Bedeutung des gemeinnützigen Sektors dürfte noch an Bedeutung gewinnen. Es ist wichtig, diese Arbeit dauerhaft abzusichern und deshalb ist die Verlängerung des Niedersächsischen Schnellkredits für gemeinnützige Organisationen nur folgerichtig.“

Dr. Ulf Meier, Vorstandsmitglied der NBank, erklärt, „Gemeinnützige Organisationen sind ein Stützpfeiler der Gesellschaft. Daher ist ihre finanzielle Unterstützung in Zeiten, in denen notwendige Einnahmen nicht mehr vorhanden sind oder wegbrechen, unbedingt erforderlich. Im Vergleich der Bundesländer nehmen die niedersächsischen Organisationen die Unterstützung besonders stark in Anspruch. Dies unterstreicht, wie wichtig die Förderung in unserem Bundesland ist.“

Hintergrundinformation

Das Förderangebot richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten haben. Strukturelle Schwierigkeiten bleiben bei der Bewertung, ob eine Förderung möglich ist, außen vor.

Gefördert werden laufende Kosten (Betriebsmittel) sowie kurzfristig anstehende Anschaffungen (Investitionen) in die soziale Infrastruktur. Unter bestimmten Kriterien sind Gehälter, Löhne sowie Honorare für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter förderfähig. Insgesamt können Darlehen zwischen 10.000 Euro und 800.000 Euro mit Laufzeiten von fünf, sieben oder zehn Jahren beantragt werden.

Der Antrag kann über das Kundenportal der NBank schnell und komplikationslos gestellt werden. Ein Erklärvideo gibt zielgenaue Instruktionen.

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