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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 30. September 2020 13:40 Uhr
Zwei Personen aus der Quarantäne entlassen
Dienstag, 29. September 2020 12:22 Uhr

Hannover (red). Stornierte Reisen, abgesagte Veranstaltungen und geschlossene Freizeiteinrichtungen – in der Corona-Krise können viele Leistungen nicht erbracht werden. Wann müssen Gutscheine akzeptiert werden? Wie lange sind sie gültig und was können Kunden tun, wenn der Anbieter die Kostenerstattung verweigert? Über coronabedingte Gutscheine informieren Experten der Verbraucherzentrale Niedersachsen am 8. Oktober 2020 kostenlos am Telefon.

Die Corona-Krise hat für Kunden und Anbieter erhebliche Auswirkungen. Um Insolvenzen zu vermeiden, hat die Bundesregierung eine Gutscheinregelung verabschiedet. Sie gilt für einige Bereiche verpflichtend, für andere freiwillig. Eine verwirrende Situation für Verbraucher, die Anbieter oft für sich ausnutzen. „Unsere Beratungen zeigen, dass Anbieter Kunden teils vortäuschen, sie müssten sich mit einem Gutschein zufriedengeben, obwohl das gar nicht der Fall ist“, erklärt Tiana Preuschoff, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. 

Um Kunden zu informieren und sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen, bietet die Verbraucherzentrale Niedersachsen am 8. Oktober 2020 einen Infotag zu coronabedingten Gutscheinen an. Ratsuchende können sich in der Zeit von 10 bis 17 Uhr unter (05 11) 9 11 96-24 kostenlos telefonisch informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 29. September 2020 12:18 Uhr

Hannover (red). 20.076 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, 9 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 684 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 17.078 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 85,1 Prozent und 2.314 aktiven Infektionen.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 214 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 166 Erwachsene auf Normalstationen, 41 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 15 Erwachsene, zwei davon per ECMO, beatmet werden. Sieben Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Montag, 28. September 2020 15:58 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die Anzahl der aktuell Infizierten ist wieder auf zehn Fälle gestiegen. Für zwei Personen ist heute ein positives Testergebnis in den Labors bestätigt worden. Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestägten Infizierten liegt bei 135. 118 davon gelten als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit 37 Personen. 

Montag, 28. September 2020 14:42 Uhr

Kreis Höxter (red). Drei aktuelle Coronafälle mehr, als am vergangenen Dienstagmorgen, sind im Kreis Höxter zurzeit bekannt. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes sind die Fälle von 15 auf 18 in den vergangenen sechs Tagen angestiegen, sodass insgesamt 440 Fälle registriert worden sind. Zugleich sind 404 statt 398 Personen genesen. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,93 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 14.

Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (5), Beverungen (1/-1), Borgentreich (3/+3), Brakel (0), Höxter (2/-2), Marienmünster (1/+1), Nieheim (2/+1), Steinheim (4/+1) und Willebadessen (0) und Warburg (0).

Region Aktiv
Donnerstag, 01. Oktober 2020 13:56 Uhr
Roxy Holzminden: Das Programm ab dem 1. Oktober
Donnerstag, 01. Oktober 2020 13:30 Uhr

Beverungen (red). „Leider kann auch die restliche Tournee „Mehr Nutten, mehr Koks – scheiss auf die Erdbeeren!“ aufgrund der aktuellen Corona-Lage (COVID-19) und den behördlichen Anweisungen nicht wie vorgesehen stattfinden. Wir bedauern die Notwendigkeit dieser Maßnahme sehr und danken für Eure Geduld in dieser chaotischen Zeit!“, so teilte es das Management von Mary Roos & Wolfgang Trepper der Kulturgemeinschaft mit.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die gesamte Tour konnte verschoben werden, demnach gibt es für jede Stadt einen Ersatztermin! In Beverungen findet dieser am Samstag, den 27. November 2021, um 20 Uhr statt. Bereits erworbene Karten für den ursprünglich geplanten Termin am Freitag, den 20.11.2020 behalten ihre Gültigkeit. Nach dem großen Erfolg und 150.000 Zuschauer bei „Nutten, Koks und frische Erdbeeren“ hatten sich die Grande Dame des Schlagers Mary Roos und der König des Verrisses Wolfgang Trepper dazu entschieden, erneut gemeinsam auf Tour zu gehen.

Die Fortsetzung des Erfolgsprogramms der Theaterbühne heißt nun folgerichtig: MEHR NUTTEN, MEHR KOKS – SCHEISS AUF DIE ERDBEEREN! Denn es gibt noch so viel Neues aus Hitparade und Disco zu erzählen, die alten Zeiten liegen wieder aufgeschlagen da und was neu ist, bekommt sein Fett weg. Ob Ben Zucker oder Jürgen Drews, Wincent Weiss oder Roy Black, Johannes Oerding oder Jürgen Marcus, Helene Fischer oder Lolita, tot oder lebendig: alle können sich auf was gefasst machen. Der nagelneue 2. Teil vom Superprogramm kommt bald – wenn auch um ein Jahr verzögert. Das Warten lohnt sich aber, versprochen! Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft telefonisch (0 52 73 / 392 223), im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Foto: Thorsten Jander

Donnerstag, 01. Oktober 2020 11:30 Uhr

Holzminden (red). Am heutigen Donnerstag lädt das Agaplesion Krankenhaus herzlich, unter Einhaltung bestimmter Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, zur Kreißsaalführung ein. Anders als bei der „gewöhnlichen“ Kreißsaalführung, findet diese während der Corona-Pandemie nicht in Form einer Besichtigung der Räumlichkeiten, sondern nur als visuelle Präsentations-Darstellung im Grünen Saal statt. 

Aufgrund des einzuhaltenden Sicherheitsabstandes von 1,5 Metern können maximal zehn Paare (20 Personen) an der Veranstaltung teilnehmen. Aufgrunddessen bietet man zwei Termine an: 18 und 19.30 Uhr. Interessierte Paare melden sich hierzu bitte vorab im Kreißsaal unter der Rufnummer (05531) 705-6369 an.

„Selbstverständlich möchten wir Ihnen weiterhin die Möglichkeit einräumen unsere Räumlichkeiten, in Form von Einzelpaar-Besichtigungen, zu unseren aktuell gültigen Besuchszeiten 14.30 bis 17.30 Uhr zu ermöglichen. Werdende Eltern melden sich hierzu ebenfalls vorab im Kreißsaal an. Die Hebamme vereinbart gern einen Termin mit Ihnen. Eine kurzfristige Besichtigung ist durchaus denkbar, sofern die Räumlichkeiten nicht belegt sind“, erklärt eine Sprecherin des Krankenhauses.

Zur Weltstillwoche 2020: Natur lässt sich nicht kopieren!

Die Weltstillwoche vom 28. September bis zum 04. Oktober 2020 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Natur lässt sich nicht kopieren“. Der richtige Weg in ein gesundes Leben ist für ein Neugeborenes das Stillen – gerade in der aktuellen Zeit. Babyfreundliche Geburts- und Kinderkliniken sind wichtige Partner für Mütter und junge Familien, wenn es um einen gelungenen Beginn und Stillstart geht. 

Das Agaplesion Krankenhaus Holzminden arbeitet erfolgreich nach den zehn Schritten von WHO und UNICEF und ist dementsprechend von der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundlich“ offiziell zertifiziert. „Das Personal unserer Klinik ist umfassend geschult und kann Eltern fachkundig und behutsam beim Stillen unterstützen“, so Chefarzt Dr. Henning Grastorf. Auch hier im Holzmindener Krankenhaus ist man in der Weltstillwoche aktiv – wenn auch in Zeiten von Corona alles etwas anders laufen wird: „Daher freuen wir uns, Ihnen umfangreiches Informationsmaterial, im Rahmen der Kreißsaalführung, an die Hand zu geben. Darüber hinaus steht Still- und Laktationsberaterin Ellen Schoppe für Fragen gern zur Verfügung.“ 

„Bitte beachten Sie, dass jeder Teilnehmer einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen hat. Der Zugang ist lediglich über den Haupteingang möglich. Darüber hinaus müssen von allen Teilnehmern Daten aufgenommen werden. Treffpunkt ist die Krankenhausinformation, wo auch die Datenerhebung erfolgt“, heißt es abschließend.

Foto: Agaplesion

Donnerstag, 01. Oktober 2020 10:10 Uhr

Neuhaus (red). Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) informiert, dass es aufgrund einer Vollsperrung der B 497 zwischen Holzminden-Neuhaus und Uslar-Schönhagen während der niedersächsischen Herbstferien in der Zeit vom 12.10. bis 25.10.2020 zu Einschränkungen auf der Buslinie 510 kommt.

Durch die Vollsperrung können die Haltestellen „Neuhaus Wildpark“ und „Schönhagen Erlebniswald“ nicht bedient werden.

Während der Zeit der Sperrung ist keine durchgängige Nutzung der Buslinie 510 zwischen Holzminden und Uslar sowie in Gegenrichtung möglich. Die Linie 510 verkehrt somit nur auf den Teilabschnitten Holzminden bis Neuhaus sowie Schönhagen bis Uslar und jeweils in die Gegenrichtung.

Der aktuelle Ferien-Fahrplan der Linie 510 gilt auf den Teilabschnitten Holzminden-Neuhaus sowie Schönhagen-Uslar mit folgenden Einschränkungen:

Montag bis Freitag – Fahrt 5510015: Teilabschnitt Schönhagen (ab 20:00 Uhr) bis Uslar (an 20:18 Uhr) entfällt. Alternativ werden die Fahrgäste gebeten, die Fahrt 5510017 um 20:36 Uhr ab Schönhagen bis Uslar (an 20:51 Uhr) zu nutzen.

Mo-Fr – Fahrt 5510042: Teilabschnitt Uslar (ab 5:18 Uhr) bis Schönhagen (an 5:33 Uhr) entfällt. Bei dieser Fahrt wird außerdem die Haltestelle „Stiebel-Eltron“ nicht bedient.

Mo-Fr – Fahrt 5510014: Teilabschnitt Neuhaus – Holzminden verkehrt 10 Minutenspäter, also 17:05 Uhr ab Neuhaus „Schlosspark“. Alle weiteren Haltestellen entsprechend später. Ankunft in Holzminden Bahnhof um 17:30 Uhr.

Samstag – Fahrt 5510632: Teilabschnitt Uslar (7:30 Uhr) bis Schönhagen (7:45 Uhr) entfällt.

Samstag – Fahrt 5510640: Schönhagen (18:37 Uhr) bis Holzminden (19:15 Uhr) entfällt.

Sonntag – Fahrt 5510740: Entfällt komplett (Uslar 18:22 bis Holzminden 19:15 Uhr)

Alternativ wird die Nutzung der Regionalbahnen RB81, RB84 und RB85 empfohlen.

Foto: red

Donnerstag, 01. Oktober 2020 10:00 Uhr

Neuhaus (red). Raus kommen aus den eigenen vier Wänden, jemanden zum Zuhören haben oder einfach nur mal etwas Normalität erleben – so einfach diese Wünsche sind, die die Mitarbeiterinnen im Familien-Café Kinderwagen in den vergangenen Monaten erreicht haben, zeigen sie doch, wie sehr Mütter und Väter mit Babys und Kleinkindern es vermissen, sich über ihre Freude, ihre Sorgen und die Entwicklung ihrer Kleinsten mit anderen auszutauschen und Rat zu holen. Mit echten Eltern und Beratern, nicht virtuell im Internet!

Seit Ende Juni konnte das Cafe Kinderwagen nach und nach in den Orten Holzminden, Stadtoldendorf und Eschershausen wieder öffnen. Neu ist der Treffpunkt in Neuhaus, dort ist die Gruppe im Haus des Gastes zu finden und wird am Donnerstag, dem 08.10.20 nun auch offiziell eröffnet.

„Als unsere Krabbeltreffen im Frühjahr nicht mehr möglich waren, haben wir ein Internetportal und einen Handymessanger genutzt, um das Cafe Kinderwagen online weiterzuführen“, erläutert Carmen Zünkler vom Kinderschutzbund in Holzminden, „unter anderem wurden Informationen zur Beschäftigung der Kinder ausgetauscht und es konnten Fragen zu aktuellen Themen beantwortet werden.“

Das Team des Kinderschutzbundes ist froh die Gruppen wieder wöchentlich anbieten zu können und lädt alle Interessierten zur Eröffnung in Neuhaus oder an einen anderen Standort im Landkreis ein.

„Es herrscht bei vielen Eltern Unsicherheit darüber, ob der Besuch einer Krabbelgruppe überhaupt möglich sei. Aber genauso wollen Mütter und Väter auch etwas Alltäglichkeit mit ihren Babys erleben“, so Alexandra Pleace, pädagogische Mitarbeiterin im Café-Kinderwagen, und Patricia Kaspereit ergänzt: „natürlich haben wir ein Hygienekonzept und halten uns an die allgemeinen Empfehlungen. Unsere Räume in den Familienzentren sind recht groß, wir nutzen je nach Wetterlage auch örtliche Spielplätze und außerdem es hat sich gezeigt, dass nur selten eine zu hohe Besucherzahl teilnimmt.“

Das Café-Kinderwagen bietet allen Eltern die Möglichkeit sich mit ihren Kindern zwischen 0 und 3 Jahren zu treffen und bei Interesse an den monatlichen Infovormittagen teilzunehmen: Zwei Kinderkrankenschwestern des Agaplesion Krankenhauses in Holzminden bieten Themenschwerpunkte zur Kindergesundheit an und stehen für alle Frage zur Verfügung.

Im weiteren Programm der kommenden Wochen sind die offene Sprachberatung der Lebenshilfe e.V., die AWO mit der Eltern-Kind-Kurberatung zu finden sowie die Frühförderung Zeh, die einen interessanten Überblick zur Entwicklung der Babys gibt und Beispiele von selbstgemachtem Spielzeug zeigt.

Die Teilnahme an den Krabbelgruppen in Stadtoldendorf, Holzminden, Eschershausen, Bodenwerder, Neuhaus und Delligsen ist unverbindlich und kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig!

Alle Gäste werden zurzeit gebeten bei den bekannten Krankheitssymptomen vom Besuch abzusehen.

Auf der Internetseite www.cafe-kinderwagen-holzminden.de sind die Öffnungszeiten, die Treffpunkte und das Programm sowie weitere Informationen zu finden. Gerne können Fragen über die Mobilnummer 01515/6350398, auch per SMS, an das Team gestellt werden.

Foto: Café Kinderwagen

Blaulicht
Donnerstag, 01. Oktober 2020 14:51 Uhr
Kreis Höxter: Spaziergänger auf Motorhaube mitgeschleift
Donnerstag, 01. Oktober 2020 11:55 Uhr

Einbeck (red). Am 28. September, zwischen 7 und 21 Uhr, konzentrierten sich die Verkehrsüberwachungsexperten er Polizei Northeim auf die B 64 in Höhe Einbeck. Hier waren 177 Fahrzeuge zu schnell. Am 29. September, von 7 bis 19 Uhr, führte die Verfügungseinheit der Inspektion Kontrollen auf der B 241, in der Gemarkung Ellierode, durch.

Hier stellten sie insgesamt 131 Überschreitungen fest. Bei einem Gesamtdurchlauf von 5700 Fahrzeugen musste die Polizei 308 Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten. „Tagesschnellster“ bei diesen Kontrollen war eine männliche Person mit einem im Landkreis Holzminden zugelassenen Fahrzeug. Auf der B 241 waren 100 km/h erlaubt. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 150 km/h. Neben einem Bußgeld von 160 Euro kommt auf den Fahrer ein Monat Fahrverbot zu.

Die Polizeiinspektion Northeim setzt diese Geschwindigkeitsmessungen in den kommenden Wochen im gesamten Landkreis Northeim fort. Damit wird die Hauptunfallursache insbesondere in der dunklen Jahreszeit nachhaltig bekämpft.

Montag, 28. September 2020 09:57 Uhr

Lauenförde (red). In der Nacht von Freitag auf Samstag beschädigten unbekannte Täter den Schaukasten vor dem ev.-luth. Pfarramt in der Bahnhofstraße in Lauenförde. Dabei wurde eine der beiden Schaukästenscheiben eingeschlagen. Die Polizei sucht nun Zeugen zu der Tat. Hinweise bitte an die Polizeistation Boffzen unter 05271/951050 oder die Polizei Holzminden unter 05531/9580.

Foto: Polizei

Sonntag, 27. September 2020 09:04 Uhr

Bosseborn (red). Am Sonntag, dem 27.09.2020 kam es gegen 05.35 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L 890 mit einer verletzten Person. Ein 25-jähriger Fahrzeugführer fuhr mit seinem PKW die L 890 von Bosseborn in Richtung Brakel, als er in einer starken Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, in den Straßengraben geriet und sich überschlug. Auf dem Dach liegend kam der Pkw zum Stehen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall und wurde mittels Rettungswagen dem Krankenhaus Höxter zugeführt. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf insgesamt 5000 Euro geschätzt.

Samstag, 26. September 2020 08:37 Uhr

Höxter (red). Am frühen Samstag, des 26.09.2020 kam es gegen 02.00 h in der Innenstadt von Höxter zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 34-Jähriger wurde von drei unbekannten männlichen Personen angesprochen und von einer Person unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Noch am Boden liegend wurde er gegen den Kopf getreten und erlitt dabei Verletzungen, die den Einsatz eines Rettungswagens erforderlich machten. Der Verletzte wurde zur Behandlung in das Krankenhaus Höxter verbracht. Die unbekannten Täter konnten sich entfernen und trotz intensiver Fahndungsmaß- nahmen nicht ermittelt werden. Hinweise zum Tatgeschehen bitte an die Polizei Höxter unter 05271-9620.

Politik
Donnerstag, 01. Oktober 2020 14:44 Uhr
Stadt Holzminden will Eintrittspreise für Hallen- und Freibad erhöhen
Mittwoch, 30. September 2020 10:05 Uhr

Holzminden (red). Das Bundesumweltministerium hat am Montag im feierlichen Rahmen das Landkreisbündnis Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden für die herausragende Arbeit ausgezeichnet. Das Bundesumweltministerium unterstützt mit dem Förderprogramm Masterplan „100% Klima-schutz“ Kommunen, die bis zum Jahr 2050 ihre Treibhausgasemissionen um 95 Prozent gegen-über dem Jahr 1990 und ihren Energieverbrauch um 50 Prozent senken wollen. Das Landkreis-Bündnis wurde seit 2016 bis Ende Juli 2020 vom Bund bei dieser Umsetzung der Klimaziele unterstützt.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps erklärt: „Ich freue mich sehr über diese schöne Auszeichnung für unsere Region in Berlin. Nur 22 Kommunen hatten sich deutschlandweit für die Förderkulisse qualifiziert. Wir haben mit den drei beteiligten Landkreisen gezeigt, dass Klimaschutz auch über Kreisgrenzen hinweg funktioniert. Das Landkreisbündnis Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden sieht Klimaschutz nicht nur als Möglichkeit für Energieeinsparungen, sondern auch das Potential für die Entlastung kommunale Haushalte. Die Nationale Klimaschutzinitiative kann so auch dazu beitragen, die Lebensqualität zu steigern und gleichzeitig zu einem regionalen Wachstums- und Wertschöpfungsmotor werden. Diese verdiente Auszeichnung zeigt den großartigen und tollen Einsatz aller beteiligten Kommunen und Akteure, denn Nachhaltigkeit spielt auch in der Kommune eine sehr wichtige Rolle.“

Mit Andreas Manz und Bettina Remmert vom Landkreis Hameln-Pyrmont sowie Horst Roch vom Landkreis Schaumburg nahmen drei regionale Akteure aus den Händen der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter nicht nur die Auszeichnungsurkunde, sondern auch einen Setzling vom Baum des Jahres, entgegen.

Hintergrund: Mit der „Masterplan-Richtlinie“ fördert das Bundesumweltministerium Kommunen, die bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen um 95 Prozent gegenüber 1990 und den End-energieverbrauch um 50 Prozent senken wollen. Die ersten 19 Masterplan-Kommunen wurden 2012 ausgewählt, im Jahr 2016 haben sich weitere 22 Kommunen für eine Förderung qualifiziert. Die Gruppe dieser ambitionierten Kommunen umfasst sowohl kleinere Ortsgemeinden und Städte als auch Landkreise, Großstädte und Zweckverbände. In der Region „Weserbergland“ haben sich die drei niedersächsischen Landkreise Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg zusammengeschlossen, um das Projekt Masterplan 100 % Klimaschutz gemeinsam zu gestalten.

Foto: Schraps

Dienstag, 29. September 2020 10:05 Uhr

Höxter (red). Gemeinsame Fahrdienste auf Abruf – sogenanntes On-Demand-Ride-Pooling – sollen die Mobilität in Höxter verbessern. Die Idee: Mit On-Demand-Fahrdiensten können in zum Teil ländlich geprägten und dünn besiedelten Regionen die Menschen flexibler und besser mobil sein – auch ohne eigenes Auto.

Für die Umsetzung von zwei On-Demand-Verkehr-Projekten, zusätzlich zu Höxter erhält auch Gütersloh eine Förderung, hat Verkehrsminister Hendrik Wüst nun knapp vier Millionen Euro überreicht: 2.240.847 Euro an die Stadtwerke Gütersloh und 1.537.500 Euro an den Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph). Beides sind ausgezeichnete Projekte aus dem Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“. Das Verkehrsministerium zeichnet die innovativen Ideen aus und fördert so die Umsetzung zukunftsweisender Mobilitätsprojekte in Höxter und Gütersloh.

Die Fahrdienste sind auf Abruf buchbar und bündeln Anfragen von Menschen mit demselben Fahrziel. So soll der On-Demand-Service eine echte Alternative zum Auto werden und vor allem Senioren, Kindern und Menschen mit eingeschränkter Mobilität ermöglichen, flexibler unterwegs zu sein. Der Betrieb der fünf Fahrzeuge soll im Juli 2021 starten – werktags in der Stadt Höxter mit Lütmarsen und Bosseborn, abends und an Sonn- und Feiertagen dann im ganzen Stadtgebiet. Buchbar ist der Service telefonisch und via App.

„Wir danken dem Land Nordrhein-Westfalen für die Förderung des Projekts ‚On-Demand-Ridepooling in Höxter‘. Dem Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter wird es dadurch ermöglicht, eine innovative, auf die individuellen Mobilitätsbedürfnisse zugeschnittene, aber gleichzeitig auch wirtschaftliche ÖPNV-Betriebsform einzuführen“, sagt Dr. Ulrich Conradi, Verbandsvorsteher des nph und fügt hinzu: „Wir hoffen, dass der dreijährige Testbetrieb richtungsweisend für weitere bedarfsgesteuerte ÖPNV-Angebote in unserer ländlichen Region wird. Damit wollen wir der Bevölkerung langfristig eine echte Alternative zum Pkw-Verkehr bereitstellen und unseren Beitrag zur Verkehrswende und mehr Klimaschutz leisten“.

Der heimische Landtagsabgeordnete Matthias Goeken war bei der heutigen Übergabe des Förderbescheids im Verkehrsministerium dabei und freut sich sehr: „Das neue Projekt ist eine tolle Möglichkeit, die Mobilität im ländlichen Raum besser und komfortabler zu gestalten. Die Verknüpfung der gemeinsamen Fahrdienste bietet so die Möglichkeit, dass auch kleinere Orte an SPNV und ÖPNV angebunden werden. Das Ziel ist, die Mobilität zu verknüpfen und den Menschen eine attraktive Alternative zum Auto anzubieten, zur Entlastung von Verkehr und Umwelt. Ich denke, wenn das On-demand-Ride-Pooling positiv anläuft, kann diese Erfahrung auch für weitere ländliche Räume genutzt werden.“

Hintergrund Landeswettbewerb:

Das Verkehrsministerium hat in einem Landeswettbewerb „Mobil.NRW – Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum“ Kommunen, kommunale Zweckverbände und SPNV-Aufgabenträger aufgefordert, innovative Konzepte für den ÖPNV im ländlichen Raum zu entwickeln.

Durch die Modellprojekte sollen Wege aufgezeigt werden, wie in eher ländlich geprägten und suburbanen Räumen ÖPNV-Angebote neu geschaffen oder die bestehenden Angebote attraktiver gestaltet werden können.

Städte, Kreise und Gemeinden, kommunale Zweckverbände sowie die SPNV-Aufgabenträger waren daher aufgerufen, Projektskizzen aus zwei Kategorien einzureichen:

  1. Entwicklung und Umsetzung eines für Kunden attraktiven, leistungsfähigen und wirtschaftlich zweckmäßigen ÖPNV-Systems im ländlichen Raum.
  2. flächendeckender Einsatz von bedarfsgesteuerten Verkehren in peripheren Stadtteilen beziehungsweise suburbanen Gebieten, wie zum Beispiel On-Demand-Lösungen.

Für die Erprobung der Modellprojekte stehen bis zum Jahr 2023 insgesamt 30 Millionen Euro bereit. 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten können gefördert werden. Die maximale Höhe der Zuwendung über die Laufzeit beträgt fünf Millionen Euro für ein Projekt.

Insgesamt wurden 38 Projektvorschläge eingereicht. Eine Experten-Jury hat die Bestplatzierten ausgewählt. 15 Projekte profitieren nun von der Landesförderung.

Hintergrund ÖPNV-Offensive des Verkehrsministeriums:

Die Förderung von innovativen Modellvorhaben im ländlichen Raum ist Teil der ÖPNV-Offensive, die das Verkehrsministerium gestartet hat. Hierfür sind bis 2031 insgesamt 120 Millionen Euro eingeplant. Darüber hinaus stellt das Land bis 2031 eine Milliarde Euro für die dringend notwendige Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnen zur Verfügung. Außerdem fließen in den nächsten zwölf Jahren rund 100 Millionen Euro in Schnellbus-Linien im ländlichen Raum. Rund 180 Millionen Euro investiert Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Bahn und den Aufgabenträgern in ein robustes Schienennetz. Außerdem fördert das Verkehrsministerium die Reaktivierung stillgelegter Schienenstrecken.

Wirtschaft
Donnerstag, 01. Oktober 2020 12:15 Uhr
Bayrische Hausmannskost: Oktoberfestwochen im Marktplatz des Kaufhauses Schwager
Mittwoch, 30. September 2020 10:09 Uhr

Weserbergland (red). Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie Mitte März 2020 ist die Arbeitslosigkeit im Weserbergland gesunken. Im September mussten sich 12.784 Menschen als arbeitslos melden, somit 596 weniger als im Vormonat (-4,5 %). Dabei ist das Sinken der Arbeitslosenzahlen auf saisontypische Muster zurückzuführen, die auch in der neuen Normalität unter Corona-Bedingungen ihre Wirkung entfalten.

Besonders ermutigend ist hierbei, dass fast ein Drittel mehr Menschen als im Vormonat in Erwerbstätigkeit einmünden konnten (insgesamt 996 Personen, dies bedeutet ein Plus von 237 im Vergleich zum August 2020 und von 13 Personen mehr als im September 2019). „Dies zeigt, dass der Arbeitsmarkt im Weserbergland robust ist. Die Unternehmen versuchen trotz aller Schwierigkeiten, Stammpersonal zu halten und zum Teil auch wieder neue Mitarbeitende zu gewinnen“, so Gerhard Durchstecher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln. „Kurzfristig haben die Auswirkungen der Einschränkungen durch Corona die Oberhand auf dem Arbeitsmarkt. Langfristig gesehen bleibt es weiterhin die Kernaufgabe, Fachkräfte auszubilden und zu qualifizieren“, erläutert Durchstecher weiter. „Noch bietet die Einstellungsdynamik des Arbeitsmarktes nicht jedem die Chance, schnell wieder eine Arbeit zu finden. Eine Weiterbildung kann in dieser Situation helfen, Knowhow zu sichern und die Zeit bis zu einer Arbeitsaufnahme zu überbrücken.“ An Weiterbildung Interessierte können ihre Vermittlungsfachkraft bei der Agentur für Arbeit telefonisch kontaktieren. Die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen unter 25 Jahren ist mit Ende der Sommerferien erwartungsgemäß gesunken. Hierzu tragen die Aufnahme von Ausbildung oder Studium bei, ebenso wie der Besuch von weiterführenden Schulen.

Landkreise

In allen drei Landkreisen, die zum Bereich der Agentur zur Arbeit Hameln gehören, ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat gesunken: Im Landkreis Hameln-Pyrmont mussten sich 5.473 Menschen arbeitslos melden (-220/-3,9 % im Vergleich zum Vormonat); im Landkreis Schaumburg waren dies 4.903 Personen (-217/-4,2 %). Mit -6,2 % sank die Arbeitslosigkeit im Landkreis Holzminden in relativen Zahlen am stärksten; dort waren 2.408 Menschen weiterhin arbeitslos (-159). Im gesamten Weserbergland haben im September 2020 weitere 34 Firmen Kurzarbeit angezeigt. Dies sind sechs weniger als im Vormonat. Während im Landkreis Hameln-Pyrmont 20 weitere Unternehmen Kurzarbeit anzeigten, waren dies im Landkreis Holzminden drei Firmen und im Landkreis Schaumburg elf.

Foto: Agentur für Arbeit

Dienstag, 29. September 2020 10:49 Uhr

Holzminden (red). Berufsschüler/innen der Kfz-Mechatronik in Holzminden lernen künftig mit 3D-Modellen mehr über innovative HAWK-Technologie. Die wird ihnen mithilfe von HoloLens (Mixed-Reality-Brillen) plastisch angezeigt. Dabei lassen sich auch Zusatzinfos wie Wartungsanleitungen einblenden oder das schwer zugängliche Innere komplexer Präzisionstechnik visualisieren. Im interdisziplinären Augmented-Reality-Projekt „AchsAR – Augmented Reality in der Nutzfahrzeugtechnik“ kooperieren die HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit in Göttingen, das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) der HAWK und die Georg-von-Langen-Schule in Holzminden miteinander. 

Damit werden Auszubildende der BBS Holzminden zukünftig mithilfe von Augmented-Reality-Brillen risikoärmer und leichter Grundkompetenzen im Bereich Wartung und Reparatur von Lkw-Achsen erwerben und auch moderne Antriebssysteme der Zukunft „von innen“ sehen können. Im Laufe des Projekts sollen auch Auszubildende der BBS Northeim von der neuen Unterrichtstechnologie profitieren. 

Projektleiterin Prof. Dr. Alexandra Engel vom ZZHH wird die Begleitforschung des Projekts durchführen: „Wir gehen davon aus, dass die ressourcenschonende und effiziente neue Lernumgebung durch die Vorteile plastischer Erfahrbarkeit sowie die realitätsnahe Darstellung in Echtzeit zu einem bedeutend höheren Lerneffekt führt als es beispielsweise Lernvideos tun.“ Darüber hinaus sei dieser Einstieg in die Nutzung der AR-Technologie in Bildungsprozessen ein entscheidender Schritt für die Region, die Vorteile digitaler Entwicklungen zur Stärkung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume zu nutzen. „Mein Wunsch ist, dass wir am Ende des Projekts interessierte Menschen aus der Region einladen können, selbst einmal virtuell an einer Lkw-Achse zu schrauben“, so Engel.

Prof. Dr. Christopher Frey von der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit in Göttingen bringt nicht nur seine technischen Kompetenzen, sondern auch eine seiner neuesten Entwicklungen in das Projekt ein: eine zukunftsweisende Leichtbauachse. Die Tragwerkkonstruktion baut erheblich gewichtsärmer als herkömmliche Fahrwerke. Damit liefert die neuartige Konstruktion einen Beitrag, moderne Fahrzeuge leichter und kraftstoffsparender zu produzieren. 

„Gegenwärtig arbeiten wir daran, die Achse zu elektrifizieren“, so beschreibt Prof. Frey die nächsten Ziele des innovativen Projekts. HAWK-Mitarbeiter Laurent Matthies wird zunächst die Achskonstruktion in die virtuelle Realität überführen. Das Lehrerteam um Michael Roland, Dr.-Ing. Nils-Peter Kriegel und Thomas Neufeldt von der Georg-von-Langen-BBS wird die Umsetzung der virtuellen Anwendung in die Unterrichtskonzepte realisieren: „Zunächst schaffen wir ein virtuelles Abbild der Lkw-Achse, damit üben wir Montage und Demontage. Darauf anschließend können wir auch die Wartungsarbeiten simulieren“, so Michael Roland, zuständiger Initiator und Abteilungsleiter Technik an der Berufsschule.

Gerade in Holzminden spielen Warentransport, Speditionsunternehmen und auf Lkw-spezialisierte Werkstätten eine große Rolle im Alltag. Die berufsbildenden Schulen sichern mit der Ausbildung der Kraftfahrzeugmechatroniker den Fachkräftebedarf. Das Arbeiten in einer Nutzfahrzeugwerkstatt ist angesichts großer und schwerer Bauteile nicht nur eine körperliche Herausforderung, auch die Technik entwickelt sich stetig weiter und verlangt neue und auch digitale Kompetenzen.

Für Schulleiter Andreas Hölzchen ist das Projekt AchsAR ein weiterer Baustein seines Masterplans „digitale Lernszenarien an der Holzmindener BBS“: „Bislang fehlte uns für die Ausbildung von Kfz- Mechatronikern mit dem Schwerpunkt Nutzfahrzeuge eine eigene Nutzfahrzeugwerkstatt zu Übungszwecken. Die neuen digitalen Lernszenarien bringen uns einen großen Schritt nach vorne, Auszubildenden in Holzminden nicht nur den heutigen Stand der Technik, sondern auch den von morgen vermitteln zu können“.

Das zwei Jahre laufende Projekt wird als innovatives Bildungsprojekt der beruflichen Erstausbildung bezuschusst aus Mitteln der Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und ist Teil des Südniedersachsenplans.

Foto: HAWK

Sport
Sonntag, 27. September 2020 13:18 Uhr
Darthouse-Trophy: Patrick Fritz und Jens Lorenz feiern Turniersiege
Mittwoch, 23. September 2020 10:48 Uhr

Holzminden (red). Die Sportjugend des Kreissportbundes Holzminden präsentiert für die neue Juleica-Ausbildung ein neues Konzept: In Kooperation mit dem Kreisjugendamt Holzminden geht es in diesem Jahr „on Tour“. Anmeldungen werden ab sofort entgegengenommen „Wir sind sehr froh, dass wir diese Qualifizierungsmöglichkeit trotz Corona überhaupt anbieten können“, freut sich Sportjugendvorsitzende Irmgard Schrader auf viele Teilnehmer.

Nach einer rein sportlichen Juleica-Ausbildung 2018 in der Jugendherberge Bodenwerder, behält der Sport auch dieses Mal seinen hohen Stellenwert. „Das führt dazu, dass als zusätzlicher Bonus 40 Lerneinheiten zur Erlangung der Übungsleiter-C-Lizenz (Breitensport/sportartenübergreifend) angerechnet werden. Das gibt es so nur bei uns“, erläutert Schrader. Es müssen zusätzlich zur Juleica noch der Übungsleiter-C-Grund- und dann der Aufbaulehrgang besucht werden.

Sie ist sehr froh, dass es gelungen ist, die Kreisjugendpflege Holzminden als Kooperationspartner zu gewinnen. „Ich bin sehr dankbar, dass wir auf diesem Wege qualifizierte und sehr erfahrene Referenten anbieten können“, sagt Schrader und meint damit den Delligser Sozialpädagogen und Jugendleiter Nils Wolter und Ronja Dörge von der Kreisjugendpflege. Sie bilden das schon langjährig bewährte Team der Juleica-Ausbildung beim Landkreis Holzminden.

An drei Wochenenden im vierzehntägigen Rhythmus geben aufeinander aufbauende Themenblöcke den Teilnehmenden alle Informationen an die Hand, die für eine sichere Gruppenleitung nötig sind. Zur Auflockerung dienen praktische Einheiten, Spiele und Übungen. Durch diese Wochenendblöcke wird auch jungen Menschen, die sich bereits in Ausbildung oder Beruf befinden, die Qualifizierung zum Jugendleiter ermöglicht. Um die wegen Corona angeordneten Hygienevorschriften umsetzen zu können, sind folgende Veranstaltungsorte vorgesehen: „Pädagogische Basics“ vom 23. bis 25. Oktober im Jugendrotkreuzhaus in Einbeck, „Regeln, Grenzen und Gesetze“ vom 6. bis 8. November in der Jugendbildungsstätte Himmighausen bei Nieheim und „Chancen & Risiken“ vom 20. bis 22. November in der Jugendbildungsstätte Fürstenberg.

„In der Ausbildung geht es um die Leitung und Gestaltung von Angeboten, die sich an den Interessen von Kindern und Jugendlichen orientieren und über den ‚normalen‘ Übungs- und Trainingsbetrieb hinausgehen“, erläutert Irmgard Schrader. Sind alle drei Wochenenden absolviert, müssen die Teilnehmenden nur noch einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen oder nachweisen, um sich ihre Jugendleiter*innen-Card ausstellen zu lassen. Neben der Berechtigung, Jugendgruppen eigenständig anzuleiten, bietet die Karte außerdem deutschlandweit Vergünstigungen bei Geschäften, Jugendherbergen und Ausflugszielen. Außerdem kann das ehrenamtliche Engagement im Schulzeugnis eingetragen werden.

Teilnehmen können Jugendliche und Erwachsene im Alter von 16 bis 60+, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren oder zukünftig engagieren möchten. Sportassistentinnen und Sportassistenten können bereits mit 15 Jahren teilnehmen. Bei Fragen kann man sich an die Geschäftsstelle des Kreissportbundes Holzminden, Liebigstraße 12 in Holzminden wenden, telefonisch unter 05531 / 3199 oder per E-Mail unter „ksbholzminden@t-online.de“. Die Anmeldungen (Angebot 13463) erfolgen ausschließlich über das Lehrgangsportal des Landessportbundes: https://bildungsportal.lbs-niedersachsen.de

Montag, 21. September 2020 10:52 Uhr

Holzminden (red). Kürzlich fand unter besonderen Umständen der 13. Intersport Schwager Swim Cup 2020 im Freibad Holzminden statt. Lange stand auf der Kippe, ob das Schwimmfest in Zeiten von Corona überhaupt stattfinden kann oder nicht.

Schließlich erstellte der Vorstand der Wasserfreunde Holzminden jedoch ein gut durchdachtes Hygiene- und Veranstaltungskonzept, welches von der Stadt sowie vom Gesundheitsamt Holzminden genehmigt wurde. „Wir haben das große Glück ein großflächiges Freibad in Holzminden zu haben“, erklärte Anja Gaede, Vorsitzende des SV Wasserfreunde Holzminden „dadurch konnten wir ein gutes Hygienekonzept erstellen. Auch wenn auf wichtige Elemente wie Zuschauer und lautes Anfeuern vom Beckenrand verzichtet werden musste, war es wichtig auch für Schwimmer ein positives Zeichen in Richtung Zukunft zu setzen.“ Und der Zuspruch der Vereine gab ihnen recht. Viele Schwimmer freuten sich auf den ersten Wettkampf seit März. So starteten bei regnerischem Wetter 129 Schwimmer mit insgesamt 607 Einzelstarts und 15 Staffelstarts. 

13 Vereine aus dem Landesschwimmverband Hannover, Nordrhein-Westfalen und sogar vom Landesschwimmverband Bayern traten die Reise ins schöne Freibad Holzminden an, um an dem Wettkampf teilzunehmen. Trotz des Regens und den damit verbundenen niedrigen Temperaturen starteten um 10.30 Uhr die ersten Läufe. Bis in den frühen Nachmittag folgten in zwei Abschnitten 32 Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen.

Pünktlich zur Siegerehrung zeigte sich dann auch die Sonne. Die Pokale für die punktbeste Einzelleistung weiblich und männlich, verbunden mit einer Geldprämie, gingen an Alena Gemici vom Hamelner Schwimmverein v. 1913 e.V. und Jonas Schwerthelm von Hannover96. Bei der 4 x 100m Freistil Staffel weiblich, siegte die 1. Mannschaft der Wasserfreunde Northeim vor dem SV Wasserfreunde Holzminden und der 2. Mannschaft der Wasserfreunde Northeim. Der Sieg über 4 x 100m Freistil männlich ging ebenfalls an die Wasserfreunde Northeim. Die 4 x 100m Freistil mixed Staffel gewann Hannover 96, den 2. Platz belegte TSG 07 Burg Gretesch und auf dem 3. Platz folgte die 1. Mannschaft der Wasserfreunde Northeim. In der Mannschaftswertung gingen die Pokale mit Platz 1 an den TG Lage, Platz 2 an Hannover 96 sowie Platz 3 an die Wasserfreunde Northeim. Die einzelnen Ergebnisse können im Veranstaltungsprotokoll unter www.wasserfreunde48holzminden.de nachgelesen werden.

Für die Wasserfreunde Holzminden gingen 11 Teilnehmer mit insgesamt 69 Einzelstarts in den Wettkampf. Sie erzielten trotz langer Corona-Trainingspause zusammen 21 persönliche Bestzeiten. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Justin Lichtenwald und Annika Schmidt, die bei fast all ihren Starts neue Bestzeiten mit enormen Verbesserungen für sich verbuchen konnten. Die punktbesten Einzelleistungen der Wasserfreunde Holzminden erzielten, wie auch im letzten Jahr, Merle Schuwicht und Joshua Potthoff.  Beide erhielten je einen Wanderpokal sowie eine kleine Prämie. 

„Das Event war trotz der ungewohnten Bedingungen ein voller Erfolg. Dies ist nur dank der großartigen Hilfe der Holzmindener Unternehmen möglich“ freut sich Gaede „Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Intersport Schwager, Autohaus Vatterott sowie der VR-Bank für Ihre Unterstützung.“ Swantje Schuwicht, stellvertretende Vorsitzende ergänzt „Auch einen großen Dank an alle Schwimmer und Eltern für Ihre Mitarbeit, ohne die diese Veranstaltung nicht in der Form möglich gewesen wäre.“

Fotos: Swantje Schuwicht, Marc Bergmann

Panorama
Montag, 28. September 2020 14:52 Uhr
Bei Corona-Soforthilfen: Betrug in Höhe von rund 7,4 Mio. Euro
Dienstag, 22. September 2020 09:25 Uhr

Hannover (red). Unter dem Motto „Niedersachsen macht die Grippe platt.“ rufen die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen gemeinsam mit der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Ersatzkassen und anderen Krankenkassen sowie dem Niedersächsischen Sozialministerium zur Impfung gegen Grippe auf.

Die Grippe und COVID-19 haben viele ähnliche Symptome. Deshalb ist Grippeschutz während der Corona-Pandemie doppelt wichtig – vor allem für alle, die zu einer Risikogruppe gehören. Der Aufruf lautet: „Schützen Sie sich und andere. Lassen Sie sich gegen Grippe impfen, jetzt!“

Ziel der Kampagne ist die Aufklärung der Bevölkerung mit Aktivierung zur Impfung. Im Herbst werden die Covid-19-Pandemie und die Influenza parallel auftreten. Durch die Erhöhung des Grippeschutz-Impfstatus in Niedersachsen kann die Symptomunsicherheit verringert werden. Gleichzeitig sollen Patienten und Arztpraxis präventiv entlastet werden von der Doppelbelastung durch zwei zeitgleiche Krankheitsbilder. Ausfallzeiten durch Krankheiten sollen minimiert und Arbeitsprozesse abgesichert werden.

Die Kampagne wird in ganz Niedersachsen für die Grippeimpfung werben. In den sechs größten Städten sind Plakate zu sehen, ergänzt durch Anzeigen in regionalen Tageszeitungen, Sichtbarkeit in Wartezimmern sowie Online- und Social-Media-Werbung. Das gesamte Media-Budget umfasst mehr als 200.000 Euro. Die Kosten tragen die Krankenkassen gemäß ihres Marktanteils als Teil ihres Auftrags zur Aufklärung. 

Mehr Informationen und die Kampagnenmotive gibt es online unter: gegen-grippe-impfen.de

„Wir empfehlen den Impfpraxen, Bürgerinnen und Bürger nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts zu impfen. Das Institut empfiehlt die Grippeimpfung generell ab einem Alter von 60 Jahren, Bewohnern von Alten- oder Pflegeheimen und Patienten mit chronischen Krankheiten. Eine Empfehlung gibt es auch für Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat. Impfen lassen sollte sich zudem medizinisches Personal und Personal in Pflegeeinrichtungen“, sagt Dr. Jörg Berling, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). 

„Wir alle warten ungeduldig auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Auf der ganzen Welt wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Bei der Grippe steht ein solcher Impfschutz längst zur Verfügung. Er wird aber viel zu wenig genutzt – nur etwa 35 Prozent der über 60-Jährigen lassen sich impfen. Dabei tötet auch die Grippe viele Menschen vor ihrer Zeit – allein bei der Grippewelle 2017/2018 bundesweit 25.000. Deshalb rufen wir auf: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich und andere zu schützen. Lassen Sie sich gegen die Grippe impfen!“, sagt Jörg Niemann, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in Niedersachsen.

Montag, 07. September 2020 14:55 Uhr

Hannover (red). Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig“, so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten.“

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen.“ Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren.“ 

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!“ 

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“

Sonntag, 23. August 2020 12:05 Uhr

Hannover (red). Fast 10.000 Meldungen über Sichtungen von Insekten hat der NABU beim diesjährigen Insektensommer erhalten – so viele wie noch nie. Aus Niedersachsen stammen rund 1.110 Meldungen mit 10.360 Sichtungen. „Wir freuen uns sehr über die hohe Beteiligung“, so Matthias Freter vom NABU Niedersachsen. „Sie zeigt das gesteigerte Interesse vieler Menschen an dieser Tiergruppe. Das Entdecken und Beobachten von Käfer, Hummel und Co. macht außerdem Spaß und ist eine tolle Beschäftigung für Familien in den Sommerferien.“ 

Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Insekten kam wie in den beiden Vorjahren im August die Ackerhummel. Es folgen diesen Hochsommer Honigbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Kleiner Kohlweißling, Wildbiene, Wespe, Kleiner Fuchs, Großes Heupferd, Großer Kohlweißling und Admiral.

In Niedersachsen liegen Ackerhummel und Siebenpunkt-Marienkäfer vor der Honigbiene, gefolgt von Kleinem Kohlweißling, Admiral, Kleinem Fuchs, Wespe, Tagpfauenauge, Wildbiene und Großem Kohlweißling.

Was viele Menschen derzeit beim Grillen oder beim Eisessen stört – die vielen Wespen, spiegelt auch das Ergebnis des Insektensommers. „2020 scheint ein sehr gutes Wespenjahr zu sein“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das schwarz-gelbe Insekt eroberte sich in diesem August Rang sechs der Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten, nach Rang zwölf im vergangenen Jahr. Breitkreuz: „Es wurden auch mehr Individuen pro Zählung gemeldet als 2019. Im Schnitt waren es im August dieses Jahres 19,6 Wespen pro Meldung gegenüber im Durchschnitt 7,3 Wespen 2019.“ Das ist sogar mehr als bei der Augustzählung 2018, einem ebenfalls guten Wespenjahr. Hier waren 9,4 Wespen pro Meldung gesichtet worden. Breitkreuz: „Der milde Winter und der trockene, warme Sommer haben dafür gesorgt, dass es in diesem Hochsommer besonders viele der Tiere gibt."

Beim diesjährigen Insektensommer stand bei beiden Zählungen der Marienkäfer im Fokus. Naturfreundinnen und -freunde waren aufgerufen, zu schauen, ob sie mehr heimische Siebenpunkt-Marienkäfer oder mehr Asiatische Marienkäfer entdecken können. Breitkreuz: „Im August wurde der Siebenpunkt-Marienkäfer deutlich häufiger gemeldet. Im Juni dagegen lag der Asiatische Marienkäfer vorne.“

Insgesamt ist der Siebenpunkt in 3.175 Meldungen aufgetaucht, der Asiatische in 2.679 Meldungen. Breitkreuz: „Ein großer Unterschied ist also nicht gefunden worden, wenn auch der Siebenpunkt die Nase vorn hat. Das zeigt also, dass der vor einigen Jahrzehnten eingeführte Asiatische Marienkäfer mittlerweile in ganz Deutschland etabliert ist, aber den heimischen Siebenpunkt noch nicht verdrängt hat. Hier werden die kommenden Jahre zeigen, ob sich das Verhältnis ändert oder gleich bleibt.“

Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Durch Eingriffe von uns Menschen ist diese Tiergruppe stark gefährdet. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten, von denen viele schon auf der Roten Liste stehen. Im kommenden Jahr findet der Insektensommer vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August statt.

Foto: r

Montag, 17. August 2020 10:21 Uhr

Einbeck (red). Bereits seit Ende Juli ist das Kleinwagendepot des PS.SPEICHER zugänglich; im August 2020 folgt nun das PS.Depot Motorrad. Auf 3.500 qm über drei Etagen sind mehr als 800 Zweiräder aus hundertdreißig Jahren Motorradgeschichte zu bestaunen. Insgesamt verfügt der PS.SPEICHER mit seiner Hauptausstellung und den Depots über die größte zugängliche Sammlung historischer Fahrzeuge Europas.

Schon zur Eröffnung des PS.Depot Kleinwagen Ende Juli konnten sich die Verantwortlichen des PS.SPEICHER trotz der durch Corona bedingten Einschränkungen über guten Publikumszuspruch freuen. Am 15. August folgte nun der zweite Schritt der dreistufigen Öffnung aller Einbecker Depots und das PS.Depot Motorrad ging in Betrieb. Eine Woche später, am Samstag, den 22. August, ist im Rahmen des Einbecker Bikertags 2020 eine offizielle Eröffnung geplant. Anfang September schließlich soll das PS.Depot Automobil eröffnet werden und damit fast die gesamte Sammlung des Stifters Karl-Heinz Rehkopf zugänglich sein. Darüber hinaus befinden sich noch rund 200 Fahrräder und Fahrräder mit Hilfsmotor in den Depots, die aber zunächst noch nicht präsentiert werden.

Bei dem PS.Depot Motorrad handelt es sich um eine denkmalgeschützte, ehemalige Tapetenfabrik. Entsprechend sind dort nicht nur Motorräder, sondern auch Tapetendruckmaschinen und über 1.000 originale Druckrollen zu sehen.

Eine kleine Sonderausstellung beleuchtet die Geschichte der Fabrik. Die Ausstellung ist unter Einbeziehung ehemaliger Beschäftigter und mit Unterstützung des Stadtarchivs der Stadt Einbeck entstanden. Schon seit 1839 sind in Einbeck im Handdruckverfahren Tapeten hergestellt worden. Die Fabrik in der Bismarckstraße – die spätere „Vereta“ – nahm Ende des 19. Jahrhunderts die Produktion auf. Bis zum Ende der 1980er Jahre war Einbeck eines der Zentren der deutschen Tapetenproduktion.

Das PS.Depot Motorrad ist – wie alle anderen PS.Depots auch - nur im Rahmen einer begleiteten Tour in vorgegebenen Zeitfenstern zugänglich. Die Gruppengröße ist - coronabedingt - zunächst begrenzt auf zehn Personen. Aus diesem Grund empfiehlt der PS.SPEICHER eine vorherige Reservierung über die Buchungsseite https://ps-speicher.regiondo.de/kategorien. Bei steigender Nachfrage werden die verfügbaren Zeitfenster angepasst.

Zeitfenster werden von Dienstag bis Freitag von 11:00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 16.00 Uhr angeboten. Für Gruppen sind individuelle Terminvereinbarungen möglich. Beginn des Rundgangs ist das Besucherzentrum im PS.Depot Kleinwagen, Altendorfer Tor 3, 37574 Einbeck. Die Zufahrt erfolgt über die Schusterstraße. Der Eintritt in ein Depot beträgt 10,- €, ermäßigt 6,- €.

Gefördert wird das Projekt durch Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Landesentwicklung (EFRE) durch die Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank).

Foto: PS.Speicher

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