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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 30. Juli 2021 14:35 Uhr
7-Tage-Inzidenz 1,42: Eine neue Infektion im Landkreis Holzminden
Donnerstag, 29. Juli 2021 10:21 Uhr

Landkreis Holzminden (lbr). Am heutigen Donnerstag, 29. Juli, hat der Landkreis Holzminden eine neue Allgemeinfügung veröffentlicht. Die 7-Tage-Inzidenz befindet sich seit dem vergangenen Samstag unter dem Wert 10 und gilt somit als stabil. Am heutigen Donnerstag liegt die Inzidenz bei 1,42. Mit der neuen Allgemeinverfügung treten weitere Lockerungen in Kraft. Somit dürfen sich im privaten Bereich nun wieder maximal 25 Leute drinnen treffen und maximal 50 Personen draußen. Alles ohne Abstand und Mund-Nasen-Bedeckung. Größe private Treffen sind mit negativen Corona-Tests zulässig. In einem Restaurant oder einem Saal können nun private Feiern mit bis zum 100 Personen stattfinden, jedoch mit Test, genesen oder geimpft. Zudem entfällt die Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt und Stadtführungen sind beispielsweise ohne Hygienekonzept wieder möglich. In Bereich der Gastronomie entfällt die zahlenmäßige Begrenzung sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Touristen benötigen nur noch einen negativen Test bei der Anreise und müssen sich nicht mehr zweimal wöchentlich testen lassen.

Eine anschauliche Übersicht vom Land Niedersachsen gibt es hier.

 
Mittwoch, 28. Juli 2021 17:03 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden informierte am heutigen Mittwoch über keine weitere Neuinfektion im Landkreis Holzminden, sodass aktuell acht aktive Fälle bekannt sind. Seit Beginn der Pandemie wurden 1.677 bestätigte Infektionen gezählt, 1.605 davon zählen inzwischen als genesen, 64 Personen sind an oder mit dem Virus verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 4,26. 

Zurzeit haben 61,5 Prozent der Personen im Landkreis Holzminden ihre Erstimpfung erhalten, 49,4 Prozent bereits die Zweitimpfung.

Die aktiven Fälle teilen sich wie folgt auf den Landkreis auf:

  • Samtgemeinde Bevern: 0

  • Samtgemeinde Bodenwerder-Polle: 1
    davon Stadt Bodenwerder: 1

  • Samtgemeinde Boffzen: 5

  • Flecken Delligsen: 0

  • Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf: 1
    davon Stadt Eschershausen: 1
    davon Stadt Stadtoldendorf: 0

  • Stadt Holzminden: 3
Freitag, 23. Juli 2021 16:19 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden informierte am heutigen Freitag über keine weitere Neuinfektion im Landkreis Holzminden, sodass aktuell 14 aktive Fälle bekannt sind. Seit Beginn der Pandemie wurden 1.677 bestätigte Infektionen gezählt, 1.599 davon zählen inzwischen als genesen, 64 Personen sind an oder mit dem Virus verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 11,35. 

Zurzeit haben 60,9 Prozent der Personen im Landkreis Holzminden ihre Erstimpfung erhalten, 46,4 Prozent bereits die Zweitimpfung.

Die aktiven Fälle teilen sich wie folgt auf den Landkreis auf:

  • Samtgemeinde Bevern: 0

  • Samtgemeinde Bodenwerder-Polle: 3
    davon Stadt Bodenwerder: 2

  • Samtgemeinde Boffzen: 5

  • Flecken Delligsen: 0

  • Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf: 1
    davon Stadt Eschershausen: 1
    davon Stadt Stadtoldendorf: 0

  • Stadt Holzminden: 5
Freitag, 23. Juli 2021 12:20 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hebt ab dem 26.07.2021 die Terminbindung für Impfungen auf. Im Impfzentrum können Impfwillige während der Öffnungszeiten auch ohne vorherige Terminvereinbarung zur Impfung vorbeikommen. Das Impfzentrum ist montags, dienstags donnerstags und samstags von 8 bis 16 Uhr sowie mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Mitzubringen ist auf jeden Fall ein gültiger Lichtbildausweis. Geimpft wird jeder Impfstoff, solange der Vorrat reicht.

Wer sich spontan für eine Impfung entscheidet, kann die notwendigen Formulare (Anamnese- und Aufklärungsbogen sowie Einwilligungserklärung) an diesem Tag vor Ort im Impfzentrum Holzminden ausfüllen. Wer keinen Impfpass haben sollte, erhält einen Impfnachweis im Impfzentrum. 

Voraussichtlich wird am 7. August nach derzeitigem Sachstand die letzte Erstimpfung mit den Impfstoffen gegeben, bei denen eine Zweitimpfung durchzuführen ist. Dies liegt daran, dass das Impfzentrum zum 30.09.2021 schließt und die Zweitimpfungen in einem gewissen zeitlichen Abstand erfolgen sollen.

Region Aktiv
Samstag, 31. Juli 2021 11:49 Uhr
Einzigartiges Lichtalben-Festival startet nächsten Donnerstag in malerischer Natur
Samstag, 31. Juli 2021 10:42 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die Aktion „Helfer helfen Helfern“ der Holzmindener Stadtfeuerwehr, bei der um Spenden für von der Unwetterkatastrophe betroffenen Feuerwehrkamerad*innen aus Nordrhein Westfalen und Rheinland Pfalz gebeten wird, ist angelaufen. Für die Kreisverwaltung und auch für die Kreisfeuerwehr stand sofort außer Frage: Die Aktion wird ohne Wenn und Aber unterstützt. Bei einem Treffen mit der Ersten Kreisrätin Sarah Humburg stellte Stadtbrandmeister Manfred Stahlmann zwei Spendendosen im Eingangsbereich des Kreishauses auf. 

„Wir waren schon sehr stolz, dass unsere Kreisfeuerwehrbereitschaft gleich unmittelbar nach der Katastrophe so schnell angefordert wurde, um sich vor Ort an Pump- und Aufräumarbeiten beteiligen zu können“, erklärte Sarah Humburg, „aber es freut mich umso mehr, dass wir damit nicht stehen bleiben, sondern uns jetzt auch finanziell engagieren.“ Für Diejenigen unter den Betroffenen, die während der Katastrophe sofort selbstlos in den Einsatz gegangen seien, nur um später feststellen zu müssen, dass ihnen das Unwetter die eigene Existenz geraubt hat, sei jede Hilfe wertvoll. „Deshalb ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Aktion unterstützen und an alle Betriebe und Bürger*innen im Landkreis appellieren, Tun Sie das auch!“, unterstrich die Erste Kreisrätin. Sie erinnerte auch an die Hochwasserszenarien vom Juli 2017 im Landkreis, die eine ungefähre Vorstellung davon vermittelt hätten, was bei noch größeren Wassermengen auch bei uns denkbar sei. „Was im Western unserer Republik geschehen ist, kann uns schon morgen selbst treffen“, mahnte Humburg, „schon aus diesem Grund sollten wir Solidarität zeigen.“ 

Stadtbrandmeister Manfred Stahlmann wiederum machte deutlich, dass er die unmittelbare Zusage des Landkreises, bei der Spendenaktion zu helfen, sehr begrüße. „Ich freue mich sehr darüber, dass mir sowohl vom Landkreis als auch von der Kreisfeuerwehr sofort Unterstützung zugesagt worden ist“, betonte Stahlmann. Auch die Ortsfeuerwehren hätten sofort mitgemacht, deshalb hoffe er auch sehr auf eine große Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung und von Seiten der Unternehmen. „Ich weiß, dass es schon einige Spendenaufrufe gibt,“ erklärte der Stadtbrandmeister, „aber bei uns gibt es die Garantie, dass auch wirklich zu 100 Prozent alles an gespendetem Geld an die Betroffenen vor Ort geht.“ 

Die Spendendosen in der Kreisverwaltung sind gleich im Eingangsbereich beim Sicherheitspersonal und in der Information zu finden. Wer kein Bargeld in eine Spendendose stecken will, kann auch ganz bequem von zu Hause aus mit einer Überweisung helfen. Das Spendenkonto firmiert unter der Stadt Holzminden, die IBAN lautet: DE51 2606 2433 0108 0006 03 bei der Volksbank Südniedersachsen. Der Überweisungsbeleg kann als Spendenquittung verwandt werden.

Foto: Landkreis Holzminden 

Freitag, 30. Juli 2021 08:39 Uhr

Holzminden. Einbeck und Höxter haben längst erkannt, dass sich Investitionen in touristische Großprojekte lohnen. Das Stadtbild beider Städte ist geprägt von einem vielfältigen Angebot an Einzelhandel und Gastronomie, das gerne von Bürgern und Touristen angenommen wird. Holzminden dagegen kämpft mit zunehmenden Leerstand. Das düstere Bild einer verödeten Innenstadt konnten wir im Corona-Lockdown erfahren. 

Mit Sensoria erhält Holzminden ein touristisches Angebot mit (mindestens) bundesweitem Alleinstellungsmerkmal. Durch seine Einzigartigkeit und dem besonderen Erlebnischarakter wird Sensoria eine Strahlkraft weit über die Stadt- und Landesgrenze hinaus entfalten. Holzminden erhält den dringend benötigten Impuls die (gefühlte) Abwärtsspirale zu drehen. Einzelhandel, Markt und Gastronomie werden unmittelbar von der Erhöhung der Besucherfrequenz und der verbesserten Aufenthaltsqualität profitieren. Die Belebung der Innenstadt wird die Investitionsbereitschaft von Geschäfts- und Gebäudeinhabern erhöhen und die Ansiedlung von Filialisten begünstigen. Die Folge: neben mehr Lebensqualität, steigende Gewerbeeinnahmen. Entscheidend ist deshalb nicht so sehr, ob Sensoria einen Gewinn abwirft oder nicht – entscheidend ist der Impuls für die Stadtentwicklung, der mit diesem Leuchtturmprojekt einhergeht! 

In Einbeck hat ein heimatverbundener Unternehmer 30 Mio. € in den PS-Speicher investiert. Nach dem Business- und Freizeithotel FREIGeist, hat sich ein Investor für ein zweites Hotel gefunden. In Höxter werden 11,7 Mio. € für die Landesgartenschau in 2023 ausgegeben. Unter beispielhafter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird die Höxter zur „Stadt an der Weser“ entwickelt und die Weserpromenade aufgewertet. 

Die für Sensoria veranschlagten 7 Mio. € erscheinen gegenüber diesen Investitionen in einem bescheideneren Licht. Herr Gerberding hat es in seinem Leserbrief vom 24.07.2021 auf den Punkt gebracht: der künftige Bürgermeister muss mit seinem Rat und der Verwaltung die Verantwortung übernehmen und Sensoria engagiert und mit Herzblut vorantreiben. 

Wir müssen Sensoria als Chance verstehen – als Chance, Urbanität in unsere beschauliche Stadt zu bringen. Als Chance, sich mit unserer einzigartigen Wirtschaftsgeschichte als weltweites Zentrum der Duft- und Geschmacksindustrie zu identifizieren und sie stolz nach außen zu präsentieren. Und letztlich als Chance, Einheimische und Touristen für unsere Region und ihre hohe Lebensqualität zu begeistern. Holzminden hat diese Chancen verdient. Nutzen wir sie. 

Dr. Jutta Klüber-Süßle 
Dr. Eberhard Süßle 
Holzminden

*Für die Inhalte eines Leserbriefs ist einzig der genannte Autor verantwortlich, die Weser-Ith News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Weser-Ith News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

Freitag, 30. Juli 2021 08:24 Uhr

Holzminden (red). Lässig, mitreißend und unterhaltsam - das Repertoire der Band ist musikalisch angesiedelt zwischen New York und Rio, zwischen New Orleans und Paris. Am Donnerstag, 5. August ist das swingende Quintett ab 19.00 Uhr bei einem open air Konzert im Clubgarten zu hören. Bei ungünstigem Wetter finden leider nur maximal 40 Gäste in den Clubraum Einlass. 

In einer Mischung von Eleganz und Übermut, von Humor und Lebensfreude werden die großen Melodien des New York Jazz Age präsentiert, dazu gibt es heiße Bossa Nova Klänge aus Rio, gefühlvolle Balladen locken ans Ufer der Seine und bluesige Improvisationen stimmen auf das Flair von New Orleans ein. 

Mit von der Partie sind einige der meistbeschäftigten Musiker der Szene: Colin T. Dawson, Trompeten-Virtuose mit strahlendem Ton und charmanter Sänger, Rolf Marx, Allroundgenie der Gitarre, Henning Gailing am akustischen Kontrabass - er liefert das verlässliche Rhythmus- und Klang-Fundament - sowie Meisterdrummer Oliver Mewes. Alle lieben es, zu swingen was das Zeug hält. 

Chris Hopkins, in Princeton/New Jersey geborener Wahl-Bochumer, zählt mit seinem swingenden Stil längst zu den renommierten Musikern der internationalen Jazz-Szene. Auch für sein langjähriges Ensemble "Echoes of Swing" bekannt, räumte er zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)" ab. Zuletzt erhielt er den "Keeper Of The Flame" für seine Verdienste um den Jazz in Europa und im Essener Grillo-Theater den "Jazz Pott" als "Best Progressive Artist" in einer Reihe mit Nils Wogram und Paul Kuhn. - Unzählige Tourneen und Festivals und bis dato etwa 4000 Konzerte an der Seite von Größen wie Clark Terry, Harry „Sweets“ Edison, Bucky Pizzarelli, Scott Hamilton, Butch Miles oder Hazy Osterwald führten ihn durch ganz Europa, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Chris Hopkins seit 2005 Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln. 

Die Abendkasse ist wie üblich eine halbe Stunde vor Konzertbeginn geöffnet. - Die gegenwärtig geltenden Bestimmungen für Veranstaltungen sind einzuhalten. Neben den Hygiene- und Abstandsregeln bedeutet dies, Besucherinnen und Besucher müssen entweder zweimal geimpft, genesen oder frisch getestet sein (Nachweis bitte mitbringen). Auch dieses Konzert wird wieder durch das Programm „Neustart Kultur“ der Initiative Musik gGmbH gefördert.

Foto: Veranstalter 

Donnerstag, 29. Juli 2021 13:31 Uhr

Holzminden (r). „Wir starten eine Sammelaktion für die Kameradinnen und Kameraden aus den Hochwassergebieten“, erklärt Stadtbrandmeister Manfred Stahlmann bei der Vorstellung der Spendenaktion der Freiwilligen Feuerwehr Holzminden mit dem Titel „Helfer helfen Helfern“. Anlass ist die Hochwasserkatastrophe, welche in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Reinland-Pfalz massive Schäden verursacht hat. Als Angehörige des 2. Zuges, des 3. Zuges sowie des 4. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Holzminden waren auch Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Holzminden vom 16. Juli bis 19. Juli im Katastropheneinsatz im nordrhein-westfälischen Eschweiler am Nordhang der Eifel.

Das Ausmaß der Katastrophe und die Anzahl an Betroffenen haben deutlich gemacht, dass auch freiwillige Feuerwehrleute von den Wassermassen und ihren Folgen betroffen sind. Oft trifft es sie doppelt: Erst kämpfen sie tagelang in ihren Orten gegen die Fluten. Teilweise können sie so weitere Schäden verhindern, doch teilweise ist ihr Einsatz leider auch vergebens. Dann kehren sie nach Hause zurück und müssen feststellen, dass ihr Heim oder ihr Betrieb selbst den Fluten zum Opfer gefallen sind. Ihnen zu helfen ist das Ziel der Aktion "Helfer helfen Helfern", für die Stadtbrandmeister Stahlmann die Ortsbrandmeister aller Ortsfeuerwehren der Stadt Holzminden und auch die Werkbrandmeister der drei Werkfeuerwehren in der Stadt hinter sich weiß. Aber auch bei der Kreisfeuerwehr und dem Kreisfeuerwehrverband Holzminden stieß Stadtbrandmeister Stahlmann sofort auf offene Ohren. Sie, wie auch die Feuerwehren der Stadt Höxter, haben ihre Unterstützung zugesichert. Zudem wird die Spendenaktion von der Holzmindener Stadtverwaltung tatkräftig mitgetragen.

Die Initiatoren wollen mit ihrer Aktion jedoch nicht nur die Kameradinnen und Kameraden sowie die Fördermitglieder aus den Reihen der Feuerwehren ansprechen. Sie hoffen auch auf breite Unterstützung von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Institutionen. Auch eine Beteiligung von Menschen aus der Umgebung Holzmindens wird ausdrücklich gewünscht und ist herzlich willkommen.

Spenden werden erbeten auf folgendes Konto der Stadt Holzminden:

Stichwort: "Helfer helfen Helfern"

VR-Bank Südniedersachen eG IBAN: DE51 2606 2433 0108 0006 03

Der Überweisungsbeleg ist als Spendenquittung anerkannt. Die Spenden werden voraussichtlich für die Dauer der kommenden vier Wochen entgegengenommen. Das gesammelte Geld wird in der vollen Höhe und persönlich von Vertretern der Feuerwehr Holzminden an die Betroffenen übergeben werden. Bereits nach der "Jahrhundertflut" im Jahr 2002 und dem Elbehochwasser 2013 hatte die Freiwillige Feuerwehr Holzminden mit ähnlichen Hilfsaktionen für betroffene Feuerwehrkameradinnen und -kameraden gesammelt. Vertreter der Feuerwehr Holzminden konnten 2002 eine ordentliche Spendensumme an betroffene Kameradinnen und Kameraden im sächsischen Bad Schandau überreichen. Auch im Jahr 2013 kam das beachtliche Ergebnis der Spendenbereitschaft betroffenen Feuerwehrmitgliedern in Schönhausen bei Fischbeck (Elbe) in Sachsen-Anhalt zugute. Insgesamt konnten bei beiden Aktionen 25 ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder durch Zuwendungen unterstützt werden.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Fischbeck (Elbe) beteiligen sich nun wiederum als Sammelhelfer bei dieser dritten Auflage der Spendenaktion „Helfer helfen Helfern“. Wohin die Hilfe dieses Mal geht, wird derzeit noch ermittelt. In jedem Fall soll sie dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt wird. Wie vielen betroffenen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden geholfen werden kann, hängt von der erzielten Spendensumme ab. Stadtbrandmeister Stahlmann appelliert daher an die Spendenbereitschaft der Menschen in Holzminden und Umgebung: "Helfen Sie uns zu helfen!"

Fotos: lbr/ Feuerwehr Holzminden 

Blaulicht
Samstag, 31. Juli 2021 11:27 Uhr
Rollerfahrer verletzt: Verkehrsunfall auf der Allersheimer Straße
Samstag, 31. Juli 2021 11:07 Uhr

Holzminden (lbr). In der gestrigen Nacht um 0.23 Uhr rückte die Feuerwehr Holzminden erneut zu einem Einsatz aus. In der Gutenbergstraße stand ein Auto in Flammen. Die Polizei Holzminden vermutet einen technischen Defekt als Brandursache. Der Besitzer des VW Golfs gab an, wenige Zeit zuvor vollgetankt zu haben und das Feuer sei vom Tankdeckel ausgegangen. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und zwölf Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 9.000 Euro. 

Foto: Feuerwehr Holzminden 

Freitag, 30. Juli 2021 21:19 Uhr

Holzminden (lbr). "Als unsere Einsatzkräfte eintrafen, hatte das Dach bereits durch gezündet. Alle Personen hatten die Halle bereits verlassen", schildert Einsatzleiter und Stadtbrandmeister Manfred Stahlmann das Eintreffen der Feuerwehr Holzminden. Gegen 19.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Sollingstraße alarmiert. Die Deckenkonstruktion in einer Produktionshalle eines Industriebetriebes hatte Feuer gefangen. Eine der Fertigungsmaschinen habe durch einen technischen Defekt flüssiges Aluminium an die Decke gespritzt und dieses habe sich laut Angaben der Polizei Holzminden entzündet. Das Feuer habe schnell auf die Filteranlage, die auf dem Dach verbaut ist, übergegriffen. Die Einsatzkräfte löschten den Brand von außen mit Wasser und hatten das Feuer zügig unter Kontrolle. 

Der Rettungsdienst war mit sieben Rettungswagen vor Ort und baute ein Zelt auf einem angrenzenden Supermarktparkplatz auf. Dort wurden circa 20 Personen, die in der Halle arbeiteten, versorgt. Glücklicherweise wurde keine Person durch den Brand verletzt. 

Die Feuerwehr Holzminden war mit circa 70 Einsatzkräften vor Ort. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren das THW, der Bereitschaftsdienst der Werksfeuerwehr sowie zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Höxter und die Polizei Holzminden. Die Sollingstraße musste für circa eine Stunde gesperrt werden. 

Fotos: lbr 

  

Donnerstag, 29. Juli 2021 15:02 Uhr

Holzminden (red). Am 11. Juli 2021 kam es nachts in Holzminden zu einer schweren räuberischen Erpressung in einer Wohnung. Ein zu diesem Zeitpunkt unbekannter Täter soll unter Vorhalten eines Messers die Herausgabe von Wertsachen gefordert haben. Anschließend verließ der Täter mit der Beute die Wohnung in unbekannte Richtung. Hierbei soll der Täter eine auffällige gelbe Trainingsjacke getragen haben, welche später im Stadtgebiet von Holzminden aufgefunden werden konnte.

Nach einem Zeugenaufruf der Polizei Holzminden wurde die Jacke wiedererkannt, woraufhin der mutmaßliche Täter schließlich durch weitere Ermittlungen identifiziert werden konnte. Hierbei handelt es sich um einen amtsbekannten 24-jährigen Mann aus dem Landkreis Holzminden. Der 24-Jährige steht weiterhin im Verdacht am 16., 17. Juli und 24. Juli 2021 mehrere Taschendiebstähle, unter anderem in Holzmindener Gaststätten, begangen zu haben.

Anschließend soll er mit rechtswidrig erlangten Zahlungskarten versucht haben, Bargeld abzuheben. Außerdem soll der Täter nach der Tat am 11. Juli 2021 mit dem durch die Tat erlangten Wohnungsschlüssel zurück in die Wohnung des Opfers gelangt sein, um dort nach weiteren Wertsachen zu suchen. Weil hierbei nichts entwendet worden sei, wird dem 24-Jährigen ein versuchter Wohnungseinbruchsdiebstahl vorgeworfen.

Am 27. Juli 2021 konnte der Beschuldigte schließlich im Rahmen einer Durchsuchung seiner Wohnung festgenommen werden. Hierbei wurde durch die Polizei auch Diebesgut aus den vorgenannten Taten aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat gegen den 24-Jährigen einen Antrag auf Untersuchungshaft gestellt, der entsprechende Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Holzminden am 28. Juli 2021 erlassen.

Möglicherweise ist es im Bereich Holzminden in den letzten drei Wochen durch den Beschuldigten zu weiteren Diebstählen in Gaststätten gekommen. Daher bittet die Polizei, dass Geschädigte, die bislang noch keine Anzeige erstattet haben, Kontakt mit ihrer örtlichen Polizeidienststelle aufnehmen.

Samstag, 24. Juli 2021 12:15 Uhr

Holzminden (kp). Gegen 9:47 Uhr wurde die Fürwehr zum Holzmindener Bahnhof alarmiert: Ein dort stehender Pkw fing Feuer. Die Feuerwehr Holzminden rückte unter Einsatzleiter Manfred Stahlmann mit zwei Fahrzeugen und 13 Kameraden an. Das Feuer konnte schnell unter Atemschutz und mit Schaum abgelöscht werden. Keine Personen sind zu Schaden gekommen.

Fotos: Feuerwehr Holzminden

Politik
Samstag, 31. Juli 2021 13:41 Uhr
Informationsaustausch „Bürgerinitiative lebenswertes Bördeland, Diemeltal und „Wesertal“ “ mit Abgeordneten und Funktionsträger*innen der Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN“
Samstag, 31. Juli 2021 13:32 Uhr

Holzminden (red). 

„Glas ist ein faszinierender Werkstoff“, führt Werksleiter Dieter Wundke in seinen Vortrag zur Glashütte in Holzminden ein. Und faszinierend ist der Besuch in der Tat für die Mitglieder des SPD-Ortsvereins und Bürgermeisterkandidat Christian Belke. Nach einer Vorstellung der Geschichte und des Standorts der Glashütte wurde schnell deutlich, dass die O-I Glasspack GmbH ein moderner Arbeitgeber mit rund 300 Mitarbeitenden am Standort Holzminden ist. 

Auf einer Produktionslinie können gleichzeitig bis zu drei unterschiedliche Formen produziert werden. Dabei können auch Kleinstmengen hergestellt und auf spezielle Kundenwünsche eingegangen werden. Besondere Betrachtung erfuhr der Nachhaltigkeitsaspekt, ist Glas doch der einzige unbegrenzt recycelbare Verpackungsstoff. Anschließend gab es Gelegenheit für den Besuch, die Produktion mit eigenen Augen zu sehen. Hier herrschen extreme Temperaturen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor besondere Herausforderungen stellen. Arbeitsschutz, vorbeugender Brandschutz und neue Herstellungsverfahren stehen ganz vorne an. „Bei unserem Besuch hat mich u.a. auch das Weiterbildungs- und Qualifizierungsprogramm des Unternehmens überzeugt. Dies ist gerade in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels ein echter Attraktivitätsfaktor. Ich freue mich darüber, dass die O-I Glasspack GmbH diesen Weg geht und gerade jungen Menschen neben dem umfassenden Berufsausbildungsangebot so auch eine klare berufliche Zukunft bietet“, so Christian Belke. 

Einigkeit besteht zwischen der SPD und dem Bürgermeisterkandidaten, dass es Aufgabe der Kommune ist, den Standort so attraktiv wie möglich zu gestalten um die Bemühungen der Holzmindener Arbeitgeber um Fachkräfte und Auszubildende zu flankieren. Dazu gehören ein attraktives KiTa-, Hort- und Schulangebot, eine gute Gesundheitsversorgung oder auch die Möglichkeiten zur vielfältigen Freizeitgestaltung.

Samstag, 31. Juli 2021 13:26 Uhr

Holzminden (red). Ulrike Walkling, Kirchenkreissozialarbeiterin der Diakonie, empfängt Stadtratskandidatinnen der Grünen zusammen mit dem Bürgermeisterkandidaten für Holzminden Alexander Titze. Bei der Diakonie engagieren sich drei Mitarbeiterinnen in der Migrationsberatung, der allgemeine Sozialberatung, geben Hilfestellungen bei finanziellen Problemen und unterstützen bei der Beantragung von Müttergenesungen und der Familienerholung. Die Sorge für Benachteiligte und das Eintreten für Gerechtigkeit und Teilhabe ist für Frau Walkling Beruf und Berufung. Menschen in schwierigen Lebenslagen finden am Kirchplatz 11 Beratung, persönliche Unterstützung und Begleitung. Dabei brauchen die Mitarbeiterinnen oft unorthodoxe Lösungen und ein langer Atem im Umgang mit Behörden. 

„Wenn Menschen aus anderen Kulturen zu uns kommen, dann brauchen wir im Umgang mit den Behörden oft unkonventionelle Lösungen!“, betont Frau Walkling. „Das trifft in den Behörden jedoch oft auf Unverständnis.“ Viele Menschen sind den immer wieder geforderten seitenlangen Anträgen auf Papier einfach nicht gewachsen. Dieses gilt allerdings zunehmend auch für Menschen, die muttersprachlich „deutsch“ aufgewachsen sind. Insbesondere wenn diese bereits etwas älter sind. „Wie können wir helfen?“, fragt Alexander Titze. Es fehle nach wie vor an Digitalisierung in der Behördenlandschaft, Sprachbarrieren müssten überwunden und Kooperationsmöglichkeiten genutzt und lange Bearbeitungszeiten unbürokratisch überbrückt werden, ist die Antwort von Frau Walkling. 

Weil die Hilfesuchenden immer zahlreicher werden, bis Juli waren es schon 240 Menschen plus Familienangehörige, muss auch die Beratungsstelle mit festen Terminen arbeiteten. Juliane Kauffmann, grüne Spitzenkandidatin für den Stadtrat Holzminden erkundigt sich nach dem Stand der Familienzusammenführungen. Diese liegen Frau Walkling besonders am Herzen, aber: „Manchmal dauert die Bearbeitung der Anträge wegen Corona einfach so lange, da kommen die Familien in große Schwierigkeiten.“, macht Frau Walkling deutlich. „Sie können auf jeden Fall auf den Familienplanungsfond des Landkreises und den Sozialfond der Stadt zugreifen“, betont Alexander Titze. „Die Maßgabe für den Sozialfonds ist von Anfang an gewesen, unbürokratisch Menschen helfen zu können, die sich in einer Notlage befinden.“ 

Auch wieder mehr ehrenamtlich tätige Menschen in Stadt und Landkreis wären wunderbar! „Aktuell suchen wir für unser Sommerprogramm im Nordkreis noch Ehrenamtliche. Auf lange Sicht braucht Holzminden mehr Beratungsangebote ist Frau Walkling überzeugt. Und für sich selber wünschen sich die drei Mitarbeiterinnen mehr Sicherheit bei der Gestaltung der Arbeitsverträge. „Weniger befristete Stellen würden sehr helfen.“

Foto: Grüne 

Wirtschaft
Freitag, 30. Juli 2021 13:14 Uhr
Stiebel Eltron: Auszubildende werden mit Kapuzenpullovern ausgestattet
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Donnerstag, 29. Juli 2021 12:06 Uhr

Holzminden. Das Eiscafé LaLuna geht mit dem Trend und erweitert stetig die Speisekarte nach den Wünschen der Kundschaft. Jetzt bietet das Team von Ashraf Othmann frische Smoothies und leckere Bubble-Waffeln sowie ausgefallenen Bubble-Tea an. 

„Unsere Smoothies stellen wir aus frischem Obst nach den Wünschen unserer Kunden zusammen“, berichtet Othmann. Auch zu den Waffeln gibt es eine große Auswahl an verschieden Früchten, Soßen und Süßigkeiten als Topping. Ebenfalls neu auf der Karte: Joghurt mit frischem Obst. 

Das Team von Ashraf Othmann feiert in diesem Jahr 10-jähriges Bestehen am Markt in Holzminden. Neben verschiedenen Kaffeespezialitäten ist LaLuna für leckeres Eis bekannt. „Wir haben mehr als 40 verschiedene Sorten“, so Othmann. Stetig werde an der Rezeptur gearbeitet, damit das Eis noch cremiger wird. 

Seit der Corona-Pandemie bietet die Eisdiele auch einen Lieferservice an. Ohne zusätzliche Gebühren ab einem Mindestbestellwert von 12 Euro liefert LaLuna Eis, Crêpes oder Waffeln in Holzminden, Stahle, Albaxen und Lüchtringen.   Überzeugen Sie sich selbst und testen Sie das neue Angebot im Eiscafé LaLuna. Das Team am Markt 10 freut sich sehr auf Ihren Besuch. Weitere Informationen gibt es auch unter www.facebook.com/LaLunaHolzminden

 
Donnerstag, 29. Juli 2021 10:10 Uhr

Holzminden (red). Der Symrise-Geschäftsbereich Diana Pet Food Panelis erweitert seine Kapazitäten zum Messen der Tierfutter-Akzeptanz in Nordamerika. Entstanden ist dafür ein neues Gebäude. Zwei zusätzliche Katzenpanels nehmen ebenfalls ihre Tätigkeit auf. Damit kann das Unternehmen weitere Dienstleistungen und Methoden anbieten und damit die Bedürfnisse der regionalen Kunden erfüllen.

Der Symrise-Geschäftsbereich Diana Pet Food erweitert seine Services zum Bestimmen der Akzeptanz von Katzenfutter in Nordamerika innerhalb seines Experten-Messzentrums Panelis. Panelis bietet Versus- und Kinetik-Testmethoden für Katzenfutter sowie monadische Tests für Katzenleckerlis an. Aufgrund von Markttrends und Kundenwünschen hat das Unternehmen zwei zusätzliche Katzenpanels mit jeweils 40 Katzen eingerichtet. Eines der Panels, das sich Trockenfutter und Leckerlis widmet, evaluiert zusätzlich zu den Versus-Tests für Kroketten auch Tests zu Geschmacksvorlieben. So kann man sich auf die Vorlieben der Tiere und die Akzeptanz des Tierfutters konzentrieren. Das zweite Panel widmet sich der Akzeptanz von Nassfutter.

Symrise Diana Pet Food hat das neue Gebäude Anfang Juni 2021 fertiggestellt. Es bietet optimale Bedingungen, damit sich die Katzen in dieser Umgebung wohlfühlen. Gleichzeitig ermöglicht es den Einsatz fortschrittlicher Techniken zum Messen der Akzeptanz von Tiernahrung. Die neuen Panel-Mitglieder, junge Katzen adoptiert aus dem örtlichen Tierschutzverein. Die Haustiere qualifizieren sich derzeit für ihre neue Aufgabe, bevor die Katzen ihre Funktion als Panelis-Testesser antreten.

Foto: Symrise

Sport
Donnerstag, 29. Juli 2021 13:54 Uhr
Zum Jahresabschluss besucht die Tandemklasse der Sekundarschule Höxter Lange.fit
Donnerstag, 15. Juli 2021 13:17 Uhr

Polle (red). „Golfspielen ist ein Glücksgefühl - erleben Sie es jetzt“ - Am Sonntag, 18. Juli, findet von 12.30 bis 15.30 Uhr wieder ein kostenloser Schnupperkurs auf dem Golfplatz in Polle statt. Zu Beginn gibt Golf-Pro Sebastian Neuhaus eine Einweisung in das Golfspiel. Anschließend folgen die ersten Abschläge auf der Driving Range und das Spiel auf dem Putting Green. Zudem gibt der Pro eine Führung über den Golfplatz und abschließend findet ein kleines Abschlussturnier statt. Treffpunkt ist das Clubhaus. „Sie bringen bitte nur Sportschuhe und Kleidung passend zum Wetter mit, um alles andere kümmern wir uns“, so der Golfclub Weserbergland. Wer Interesse am Golfsport in Polle hat, kann sich telefonisch unter 05535/8842 für den Schnupperkurs anmelden. Weitere Informationen zum Golfclub Weserbergland gibt es auch unter www.golfclub-weserbergland.de

Montag, 05. Juli 2021 07:44 Uhr

Holzminden (red). Am Samstag, den 26. Juni fanden im Bundesleistungszentrum für Karate in Bottrop, die ersten Dan Prüfungen des Deutsch-Japanischen-Karate-Bund (DJKB) nach dem Corona-Lockdown statt. Mit Impfpass und negativem Test reisten die Prüflinge an. Imke Wingrat vom MTV 49 Holzminden war unter den 17 Prüflingen zum 1. Dan dabei.

Die Prüfungen wurden von Shihan Hideo Ochi 9.Dan, Chef Trainer für Europa, der Japan Karate Association (JKA) mit Unterstützung von Thomas Schulze 6.Dan Deutscher national Trainer aus Bremen abgenommen. Imke Wingrat trainiert mit einigen Unterbrechungen seit 10 Jahren Karate im MTV 49 Holzminden. Während ihres Studiums trainierte sie auch in Saarbrücken, Lübeck und Bremen. In Bremen trainierte sie unter dem Nationaltrainer Thomas Schulze 6. Dan. Beim MTV 49 trainiert sie bei ihrem Vater Erhard Wingrat 6.Dan. Mit ihm trainierte sie auch während des Look down 3- bis 4-mal in der Woche face-to-face. So gut vorbereitet fuhr sie nach Bottrop und stellte sich der Prüfung zu 1. Dan (Schwarzgurt Meistergrad). Die Prüfung bestand aus dem Kihon (Basic Techniken), der Kata (Übungsform, stilisierter Kampf) und dem Kumite (Kampf).

Die Palette der vorgeschriebenen Basic Techniken, die der Prüfer sehen wollte, waren kein Problem für Imke. Ihre Sentei Kata zur Prüfung war Bassai Dai. Auch diese beherrschte sie fehlerfrei. Auch die Shitai Kata (Heian Godan) war kein Problem für sie. Zum Kumite wurde ihr ein sehr kräftiger Gegner zugeteilt. Imke lies sich dadurch aber nicht beirren und kämpfte konzentriert und konsequent und zeigte auch hier eine sehr gute Leistung. Daher lautete das Ergebnis der Prüfer auch: gute Prüfung; bestanden. Über dieses sehr gute Ergebnis freuen sich nicht nur Tochter Imke und Vater Erhard Wingrat, sondern das gesamte MTV 49 Holzminden Dojo. "Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung Imke", ließ der Verein verlauten.

Foto: MTV 49

Panorama
Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr
Wenn der Buntspecht klopft statt klingelt
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:22 Uhr

Hannover (red). Bequem, sicher und kostenlos von zu Hause aus: In verschiedenen Online-Vorträgen und Podcasts können sich Verbraucher über Lebensmittelkennzeichnung, Nachhaltigkeit beim Einkauf oder Ernährungsempfehlungen informieren. Die Verbraucherzentralen laden vom 18. bis 21. Januar 2021 zur digitalen Verbraucherinformationswoche anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2021 ein. 

„Nur wenn Verbraucher wissen, was in Lebensmitteln steckt, wofür Label und Siegel stehen oder was das Kleingedruckte auf der Lebensmittelverpackung bedeutet, können sie eine selbstbestimmte Kaufentscheidung treffen“, sagt Anneke von Reeken, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Internationale Grüne Woche in diesem Jahr nicht wie üblich als Publikumsmesse statt. Daher laden die Verbraucherzentralen vom 18. bis 21. Januar zur ersten digitalen Verbraucherinformationswoche ein. In über 30 bundesweiten und kostenlosen Online-Vorträgen informieren sie Verbraucher aller Altersgruppen zu Lebensmitteln und Ernährung. Die Themen reichen von Fragen zur Glaubwürdigkeit von Herkunftsangaben und Tierwohllabeln über die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bis hin zu konkreten Ernährungs- und Einkaufstipps. In den Online-Vorträgen können Verbraucher ihre persönlichen Fragen stellen. Podcasts und Möglichkeiten, das eigene Wissen in verschiedenen Quiz zu testen, ergänzen das digitale Angebot. 

Online-Vorträge der Verbraucherzentrale Niedersachsen:

„Veggie Burger meets Hamburger – mehr als nur ein Klimatrend“ am 20. Januar 2021, 18 Uhr

Jeder hat die Möglichkeit beim Essen und Einkaufen das Klima zu schonen. Doch worauf kommt es wirklich an? Einige wenige Veränderungen im Alltag können viel bewirken – auch für die Gesundheit.

„Etikettenschwindel? Das Kleingedruckte besser verstehen“ am 21. Januar 2021, 14 Uhr

Was muss auf der Verpackung stehen? Was steckt hinter Siegeln? Wie wird der „Nutri-Score“ berechnet? Wohin kann ich mich bei Beschwerden wenden? An vielen Beispielen wird anschaulich erläutert, wo sich Fallen von Täuschung und Irreführung verbergen können. 

Anmeldung unter: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/digitale-gruene-woche

Alle Online-Vorträge im Überblick und weitere Angebote der Aktionswoche finden Interessierte unter: www.verbraucherzentrale.de/die-digitale-gruene-woche-54613

 

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Hannover (red). Die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen hat eine Geldbuße über 10,4 Millionen Euro gegenüber der notebooksbilliger.de AG ausgesprochen. Das Unternehmen hatte über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras erfassten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche.

Das Unternehmen hatte sich darauf berufen, dass es Ziel der installierten Videokameras gewesen sei, Straftaten zu verhindern und aufzuklären sowie den Warenfluss in den Lagern nachzuverfolgen. Zur Verhinderung von Diebstählen muss eine Firma aber zunächst mildere Mittel prüfen (z. B. stichprobenartige Taschenkontrollen beim Verlassen der Betriebsstätte). Eine Videoüberwachung zur Aufdeckung von Straftaten ist zudem nur rechtmäßig, wenn sich ein begründeter Verdacht gegen konkrete Personen richtet. Ist dies der Fall, kann es zulässig sein, diese zeitlich begrenzt mit Kameras zu überwachen. Bei notebooksbilliger.de war die Videoüberwachung aber weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte beschränkt. Hinzu kam, dass die Aufzeichnungen in vielen Fällen 60 Tage gespeichert wurden und damit deutlich länger als erforderlich. 

Generalverdacht reicht nicht aus

„Wir haben es hier mit einem schwerwiegenden Fall der Videoüberwachung im Betrieb zu tun“, sagt die LfD Niedersachsen, Barbara Thiel, „Unternehmen müssen verstehen, dass sie mit einer solch intensiven Videoüberwachung massiv gegen die Rechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstoßen“. Auch die immer wieder vorgebrachte, angeblich abschreckende Wirkung der Videoüberwachung rechtfertige keinen dauerhaften und anlasslosen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. „Wenn das so wäre, könnten Unternehmen die Überwachung grenzenlos ausdehnen. Die Beschäftigten müssen aber ihre Persönlichkeitsrechte nicht aufgeben, nur weil ihr Arbeitgeber sie unter Generalverdacht stellt“, so Thiel. „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann. Das kann nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu führen, dass die Betroffenen den Druck empfinden, sich möglichst unauffällig zu benehmen, um nicht wegen abweichender Verhaltensweisen kritisiert oder sanktioniert zu werden.“ 

Auch Kundinnen und Kunden von notebooksbilliger.de waren von der unzulässigen Videoüberwachung betroffen, da einige Kameras auf Sitzgelegenheiten im Verkaufsraum gerichtet waren. In Bereichen, in denen sich Menschen typischerweise länger aufhalten, zum Beispiel um die angebotenen Geräte ausgiebig zu testen, haben die datenschutzrechtlich Betroffenen hohe schutzwürdige Interessen. Das gilt besonders für Sitzbereiche, die offensichtlich zum längeren Verweilen einladen sollen. Deshalb war die Videoüberwachung durch notebooksbilliger.de in diesen Fällen nicht verhältnismäßig. 

Die 10,4 Millionen Euro sind das bisher höchste Bußgeld, das die LfD Niedersachsen unter Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ausgesprochen hat. Die DS-GVO ermöglicht es den Aufsichtsbehörden, Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das gegen notebooksbilliger.de ausgesprochene Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig. Das Unternehmen hat seine Videoüberwachung mittlerweile rechtmäßig ausgestaltet und dies der LfD Niedersachsen nachgewiesen.

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