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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 16. April 2021 16:24 Uhr
Sieben neue Corona-Fälle im Landkreis Holzminden - 7-Tages-Inzidenz bei 85,2
Donnerstag, 15. April 2021 16:18 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat soeben die neuesten Coronazahlen für das Kreisgebiet veröffentlicht. Demnach sind zurzeit 119 aktive Fälle (+11) bekannt und der Landkreis Holzminden hat seit Anbeginn der Pandemie 1324 (+14) Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Genesenen liegt nun bei 1149 (+3).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild:
- Samtgemeinde Bevern 6 (1)
- Bodenwerder-Polle 41 (+7) - davon 19 in Bodenwerder (+6)
- Boffzen 3 (0)
- Flecken Delligsen 5 (0)
- Eschershausen-Stadtoldendorf 21 (-1) - davon 1 (+1) in Stadtoldendorf und 4 (0) in Eschershausen
- Stadt Holzminden 43 (+4)

56 Personen - keine weitere Person mehr als zum Vortag - sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Laut niedersachsen.de hat der Landkreis Holzminden eine 7-Tages-Inzidenz von 86,6.

Donnerstag, 15. April 2021 10:12 Uhr

Holzminden (red). In der Holzmindener Innenstadt eröffnet voraussichtlich ab dem 21. April ein Corona-Schnelltest-Zentrum. Im ehemaligen IhrPlatz (zuletzt als "helle Fenster" genutzt) werden aktuell die Räumlichkeiten vorbereitet. Prinzipiell habe jede Bürgerin und jeder Bürger Anspruch auf mindestens einen Schnelltest pro Woche. "Da es in Holzminden bisher keine zentrale Anlaufstelle gibt, wurde die Medi-Test-Care GbR realisiert. So sollen endlich die Holzmindener Bürgerinnen und Bürger ihren Rechtsanspruch auch regelmäßig umsetzen können. Deshalb wurde bewusst eine barrierefreie und zentrale Anlaufstelle in der Holzmindener Innenstadt gewählt", berichtet Ansprechpartner Jean-Marc Meier.

Damit die Nachfrage gut reguliert werden kann, ist vorerst eine Terminreservierung per E-Mail nötig. Dies sei ab sofort möglich unter test.holzminden@gmx.de

Zeitnah folgt eine Reservierungsmöglichkeit per Telefon, Whatsapp und online Formular. Momentan werden alle Voraussetzungen der Allgemeinverfügung des Landkreises Holzminden umgesetzt. "Der Landkreis Holzminden verhält sich vorbildlich" so der Organisator. "Das belegen alleine die kontinuierlich niedrigen Infektionszahlen. Regelmäßige Schnelltests bieten jedoch Sicherheit und können das Infektionsgeschehen zusätzlich eindämmen. Der Anspruch einen Schnelltest muss daher schnell, zeitnah und zentral umgesetzt werden", ergänzt er. Aktuelle Informationen gibt der Organisator über Facebook bekannt: Test Zentrum Holzminden

Mittwoch, 14. April 2021 17:24 Uhr

Holzminden (lbr). Auf dem Parkplatz Nordstraße in der Holzmindener Innenstadt könnte kurzfristig ein Corona-Schnelltest-Zentrum entstehen, betrieben durch die Johanniter Unfallhilfe. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung schnellstmöglich ein Konzept auf die Beine zu stellen. Nun hat die Verwaltung eine Beschlussvorlage formuliert, die im Umlaufverfahren vom Rat beschlossen werden soll. 

Die Beschlussvorlage besagt: „Die Verwaltung wird ermächtigt, einen Vertrag mit der Johanniter Unfallhilfe zur Errichtung und zum Betrieb eines kommunalen Corona-Testzentrums auf dem Parkplatz-Nordstraße abzuschließen. Die Vertragslaufzeit ist dabei bis mindestens 31.12.2021 festzuschreiben.“ Zudem müssen außerplanmäßige Haushaltsmittel von 8.709,33 Euro bereitgestellt werden. Bereits 14 Tage nach der Auftragserteilung könne die Johanniter Unfallhilfe mit dem Testzentrum starten. 

Auf dem Parkplatz Nordstraße würden drei Container und ein Mehrzweckzelt aufgestellt werden und jeder Einwohner des Landkreises hätte dann die Möglichkeit wie in einem Drive-In, sich im Auto sitzend testen zu lassen. „Auf dem Parkplatz Nordstraße kann mit relativ geringen Mitteln und Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr ein innenstadtnahes Testzentrum entstehen“, heißt es in der Vorlage. Zwei der benötigten Container stammen von der Feuerwehr Holzminden. Somit muss die Stadt lediglich den Test-Container sowie das Aufenthaltszelt kaufen. 

In den ersten Planungen habe man einen möglichen Standort in der Nähe des Impfzentrums gesucht, da man sich davon Synergieeffekte versprochen habe, doch die Johanniter rieten der Stadt aufgrund des hohen Personenaufkommens davon ab. 

Ein Test pro Woche steht jedem Bürger der Bundesrepublik Deutschland zu und ist somit kostenfrei. Derzeit wird auch in Apotheken und bei einigen Hausärzten getestet. Eine Übersicht der aktuellen Testmöglichkeiten gibt es auf der Internetseite des Landkreises Holzminden unter „Aktuelles zum Coronavirus“.  

Mittwoch, 14. April 2021 17:16 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat soeben die neuesten Coronazahlen für das Kreisgebiet veröffentlicht. Demnach sind zurzeit 108 aktive Fälle (+4) bekannt und der Landkreis Holzminden hat seit Anbeginn der Pandemie 1310 (+17) Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Genesenen liegt nun bei 1146 (+13).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild:
- Samtgemeinde Bevern 5 (0)
- Bodenwerder-Polle 34 (-1) - davon 13 in Bodenwerder (-5)
- Boffzen 3 (-2)
- Flecken Delligsen 5 (0)
- Eschershausen-Stadtoldendorf 22 (+2) - davon 0 (0) in Stadtoldendorf und 4 (0) in Eschershausen
- Stadt Holzminden 39 (+5)

56 Personen - keine weitere Person mehr als zum Vortag - sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Laut niedersachsen.de hat der Landkreis Holzminden eine 7-Tages-Inzidenz von 61,0.

Region Aktiv
Samstag, 17. April 2021 11:26 Uhr
NBank-Beratungssprechtag beim Landkreis Holzminden am 22. April
Samstag, 17. April 2021 11:21 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Mediation ist ein anerkanntes lösungsorientiertes Konfliktbearbeitungsverfahren. Im Zentrum stehen die Interessen der Konfliktbeteiligten und das Ziel, zu einer gemeinsam getragenen, eigenverantwortlichen Lösung zu kommen. Am Dienstag, den 27.04.2021 um 16.30 Uhr gibt diese Infoveranstaltung einen Einblick in die Grundprinzipien der Mediation, ihre aktuellen Anwendungsbereiche und den aus ihr resultierenden persönlichen Kompetenzgewinn. 

Zudem wird die im Oktober 2021 beginnende einjährige Ausbildung zum Mediator vorgestellt, die berufsbegleitend durchgeführt wird. 

Der Lehrgang erfolgt nach den Standards und Ausbildungsrichtlinien von vhsConcept und des Bundesverbandes Mediation e.V. Die Inhalte werden von einem erfahrenen Dozententeam vermittelt. 

Die Infoveranstaltung findet über die Videokonferenzplattform Zoom statt. Der entsprechende Zugangslink wird nach Eingang der Anmeldung verschickt. 

Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der KVHS unter der E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de, telefonisch unter 05531- 707 224 oder auch direkt über die Homepage www.kvhs-holzminden.de entgegen.

Freitag, 16. April 2021 15:57 Uhr

Bredenborn (red/TKu). Am 15. Mai 2020 sollte die Kölsche Rockband Brings eigentlich im Rahmen der Kölschen Nacht in der Schützenhalle Bredenborn gastieren. Darauf haben sich die Freunde der Kölschen Musik und des Kölschen Frohsinns aus den Kreisen Höxter und Holzminden sowie den umliegenden Kreisen bereits sehr gefreut. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde das Konzert jedoch zunächst auf den 17. April 2021 verschoben. Nun gibt es Gewissheit. Auch der Nachholtermin musste abgesagt werden. „Eine Konzertveranstaltung wie die Kölsche Nacht, die auf engstem Raum in der ausverkauften Schützenhalle stattfinden sollte, ist in diesem Frühjahr einfach nicht realistisch“ begründen die Veranstalter die frühzeitige Absage. Die bereits seit dem Jahr 2009 im Kreis Höxter stattfindenden Kölschen Nächte seien immer ein Garant für ausgelassene Party-Atmosphäre. „Wir haben uns sehr auf das Konzert mit Brings gefreut. Es wäre ein Highlight für Bredenborn und die Region gewesen“, so Mathias Hengsbach vom Heimatschutzverein Bredenborn. Aufgrund der aktuellen Ungewissheit im Bezug auf die Durchführung von Veranstaltungen habe man sich nun mit Brings dazu entschieden, dass Konzert nicht erneut zu verschieben sondern komplett abzusagen. 

„Dieser Schritt ist uns aufgrund der großen Resonanz und dem überregionalen Interesse an dem Konzert nicht leicht gefallen“, führt Markus Finger von DJ Marcus & Markus aus. „Mit der Band wurde aber vereinbart, das Konzert in besseren Zeiten in Bredenborn nachzuholen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ ergänzt Marcus Stiera und freut sich zusammen mit Markus Finger auf die Fortführung der Kölschen Nächte nach der Pandemie. Die bereits erworbenen Karten können nun von den Ticketinhabern noch bis zum 30. April 2021 zurückgegeben werden. Auf der Internetseite www.bredenborn.de ist hierfür ein Rückgabeformular hinterlegt. Dieses muss ausgefüllt und zusammen mit der Eintrittskarte eingesendet werden. Der Kartenpreis werde dann zurücküberwiesen. Das Formular könne auch direkt bei Ford-Heine in Bredenborn eingereicht werden. Die Veranstalter weisen daraufhin, dass die Rückgabe gekaufter Online-Tickets, und Tickets die in einer EVENTIM-Vorverkaufsstelle (z.B. Westfalen-Blatt Höxter) erworben wurden, nur direkt über www.eventim.de erfolgen kann.

Foto: Veranstalter

Freitag, 16. April 2021 11:59 Uhr

Niedersachsen. Kürzlich wurde in den Medien von Wolfsabschüssen in Niedersachsen berichtet. Gedeckt sein sollen diese „Entnahmen“, wie gerne verharmlosend formuliert wird, durch eine geheime Erlaubnis des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies. Geheim insofern, als bisher nicht veröffentlicht wird, für welche bzw. für wie viele Wölfe und in welchen Regionen Abschussgenehmigungen erteilt wurden. Es fehlt jede Kontrollmöglichkeit. Nicht einmal Landtagsabgeordnete bekommen entsprechende Auskünfte. 

Bei einer solchen Geheim-Verordnung ist natürliches Misstrauen angebracht. Was soll da still und heimlich passieren? Wäre nicht Transparenz bei diesem sensiblen Thema der richtige Weg? 

Tatsache ist, dass sich der niedersächsischer Minister über den strengen Schutzstatus des Wolfes hinwegsetzt und nun bereits drei Wolfstötungen verantworten muss. Dabei muss man wissen, dass die getöteten Wölfe nicht diejenigen waren, die auf Grund der Genehmigung von Minister Lies hätten geschossen werden sollen. Statt eines Rüden wurde eine Wölfin und statt weiterer erwachsener Problemrüden wurden zwei weibliche Welpen erlegt. Wenn wir das richtig verstehen, wurde also kein einziger Problemwolf getötet, dafür aber drei bisher unauffällige Tiere, von denen zwei Welpen waren. Wer übernimmt die Verantwortung? Minister Lies räumt zwar „Fehlabschüsse“ ein, ist aber gleichzeitig wohl der Einzige weit und breit, der nicht zugeben will oder kann, dass es sich um Welpenabschüsse handelt, die von keiner Ausnahmegenehmigung gedeckt sind. Kann er sich tatsächlich so einfach aus der Verantwortung stehlen und soll das von ihm mitverursachte Töten von Tieren mit hohem Schutzstatus in Niedersachsen etwa so weitergehen? Dürfen weiter Wolfswelpen, trotz Verbot mit der Ausrede, „das könne man im Revier oft nicht genau erkennen“ ohne Folgen geschossen werden? 

Wie das alles rechtlich zu beurteilen ist müssen andere entscheiden. Jedenfalls üben Naturschutzverbände zu Recht Kritik: der WWF hat eine juristische Prüfung angekündigt, und der NABU Beschwerde bei der Europäischen Union eingereicht. Ziel ist es auf die Mängel in der Wolfsverordnung hinzuweisen. Ob es gar zu rechtlichen Konsequenzen für die ausführenden Jäger kommen kann, ist zumindest nicht ausgeschlossen. Als Bürger müssen wir uns jedenfalls darauf verlassen können, dass in den Revieren um uns herum von den Berechtigten ausschließlich auf Ziele geschossen wird, die vom Schützen zweifelsfrei identifiziert sind, und ansonsten - muss man das wirklich fordern - selbstverständlich nicht geschossen wird. Ist entsprechendes nicht auch Teil der Jagdausbildung? Mit der Erlaubnis zum Tragen und Gebrauch von Schusswaffen übernimmt eine Jäger*in eine große Verantwortung. Wer nicht in der Lage ist einen Welpen von einem ausgewachsenen Rüden zu unterscheiden (aus welchen Gründen auch immer) kann dieser Verantwortung nicht gerecht werden. Keinesfalls darf er oder sie in einer solch zweifelhaften Situation auf ein Tier schießen. Das müssen wir von allen, die mit Gewehren in unserer Natur unterwegs sein dürfen, erwarten können. 

Annette Kusak, Holzminden
Ulrich Schulze, Bevern

 

*Für die Inhalte eines Leserbriefs ist einzig der genannte Autor verantwortlich, die Weser-Ith News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Weser-Ith News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

Freitag, 16. April 2021 10:39 Uhr

Holzminden (red). Die ganz großen Reisen werden in diesem Jahr wohl noch nicht sattfinden können. Allerdings ist es möglich das Fernweh zu stillen, in dem man sich ein Stück brasilianische Lebensfreude und südamerikanische Rhythmen in die eigenen vier Wände holt. Mit Jean Goldenbaum bietet die Musikschule Holzminden einen Gitarrenunterricht an, der sich speziell mit der populären brasilianischen Musik beschäftigt. 

Jean Goldenbaum ist Komponist und wissenschaftlicher Mitarbeiter am „Europäischen Zentrum für Jüdische Musik“ an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. In Brasilien geboren und aufgewachsen, lebt er seit 2005 in Deutschland. Neben seiner akademischen und kreativen Arbeit als klassischer Musiker vergisst er seine wertvollen brasilianischen kulturellen Wurzeln jedoch nicht. 

Als Gitarrist ist eine seiner Leidenschaften die brasilianische Musik, die mit großen Namen des Landes wie Gilberto Gil, Caetano Veloso, Tom Jobim oder João Gilberto verbunden wird. Daher freut er sich darauf, Unterricht anzubieten, der sich zwischen Bossa Nova, Samba und dem gesamten Universum erstreckt, das als „Música Popular Brasileira“ (populäre brasilianische Musik) bekannt ist. 

Wer bereits Gitarre spielt - ob als Anfänger oder Fortgeschrittener - und lernen möchten, wie man diese Musik spielt, die komplexen Harmonien und reichen Melodien besser verstehen, improvisieren oder sogar dazu singen möchte, ist hier genau richtig. 

Weitere Informationen gibt es unter www.musikschule-holzminden.de oder telefonisch direkt in der Musikschule (05531-4711).

Foto: Musikschule Holzminden 

Blaulicht
Sonntag, 18. April 2021 10:44 Uhr
Verstöße gegen die Corona Auflagen Kreis Höxter
Samstag, 17. April 2021 11:07 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für das Polizeikommissariat Holzminden konnten der Dienststellenleiter, Erster Polizeihauptkommissar Burkhard Schramm und die Leiterin des Einsatz- und Streifendienstes, Polizeihauptkommissarin Nadine Meese, erneut eine positive Bilanz ziehen. 

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Landkreis ist auch im Jahr 2020 wieder mit 1542 Verkehrsunfällen rückläufig (2019: 1680, 2018: 1729). "Sicherlich auch pandemiebedingt kam es auf Grund der geringeren Mobilität zu deutlich weniger Unfällen als im Vorjahr. Trotz dessen werden wir an unseren Kontroll- und Präventionsmaßnahmen festhalten", schildert Burkhard Schramm einleitend. 

Leichter Rückgang der Verkehrsunfälle mit Verletzten; Anstieg der Verkehrstoten 

Der seit 2018 festzustellende positive Trend in der Reduzierung der Verkehrsunfälle mit Personenschäden hält auch in 2020 weiterhin an, wenn auch nur minimal. So sanken die Unfallzahlen in diesem Bereich auf 235 (2019: 237, 2018: 240). Doch der Schein trügt etwas. Die Anzahl der Personen, die bei Unfällen schwer verletzt wurden, stieg in 2020 auf 65. (2019: 55, 2018: 62). So auch die Zahl derer, die bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Hier verunglückten in 2020 insgesamt 6 Personen (2019:3, 2018:4). Die Anzahl der Leichtverletzten ist seit 2018 stetig gesunken. Im Jahr 2020 wurden 235 Personen bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt (2019:244, 2018: 256). Betrachtet man die Gesamtunfallzahlen in Bezug auf die Örtlichkeit, so kann festgestellt werden, dass sich mit knapp 60 % nach wie vor die meisten Unfälle innerhalb geschlossener Ortschaften ereignen. Hierunter fallen in erster Linie Unfälle mit Sachschäden oder leichtem Personenschaden. In Bezug auf die Unfallfolgen ist jedoch feststellbar, dass sich die überwiegende Anzahl der Unfälle mit schwerverletzten Personen außerhalb geschlossener Ortschaften ereignen (73 %). Hier liegt eine der Hauptunfallursachen nach wie vor in der erhöhten Geschwindigkeit. Es ist daher weiterhin vorrangiges Ziel der Polizei Holzminden, die Unfälle mit schwer- und tödlich Verletzten zu reduzieren. Somit wird nach wie vor ein besonderes Augenmerk auf die Verfolgung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit, sowie auch der Ablenkung z. B. durch Handynutzung, liegen. 

Wieder Anstieg bei Verkehrsunfällen der Risikogruppe Junge Kraftfahrer 

Die Zahl der schwer verletzten Personen zwischen 18 und 24 Jahren hat sich zum Vorjahr verdoppelt. Wurden 2019 noch 6 Personen dieser Gruppe bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt, waren es 2020 nun 12 Schwerverletzte (18%) bei ebenfalls angestiegenen Verkehrsunfallzahlen mit schwerem Verlauf. Im Jahr 2019 lag der Anteil der Schwerverletzten noch bei 11%. Bei den Leichtverletzten gehörten 37 (16%) der o. a. Risikogruppe an. Hier ist ein Rückgang bei ebenfalls sinkender Gesamtzahl der Leichtverletzten zu verzeichnen. 2019 lag der Anteil der Leichtverletzten bei 19%. Insbesondere diese Altersgruppe neigt vermehrt zur Handynutzung während der Fahrt, was nicht nur zu deutlich reduzierten Reaktionszeiten führt. Neben gezielten Geschwindigkeits-, Gurt- sowie Alkohol- und Drogenkontrollen wird aufgrund dessen ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Handyverbotes beim Autofahren gerichtet werden. Die seit Jahren stattfindenden sogenannten "Crash Kurse", bei denen insbesondere angehenden und jungen Fahrzeugführern/Innen die besonderen Gefahren im Straßenverkehr eindrucksvoll vor Augen geführt werden, sind pandemiebedingt seit vergangenem Jahr ausgesetzt. "Hier hoffen wir auf baldige Rückkehr zur so wichtigen Präventionsarbeit", wünscht sich Nadine Meese. 

Wieder Zunahme der schweren Unfallfolgen bei Motorradunfällen 

Nachdem die Polizei Holzminden im Jahr 2019 einen leichten Rückgang der verunglückten Motorradfahrer verzeichnete (-27%), steigt die Zahl leider 2020 wieder an (+5%), wenn sie auch nicht das Niveau von 2018 erreicht. Im Jahr 2020 verunglückten demnach 91 Motorradfahrer (2019: 87, 2018: 119). Dabei gab es leider auch einen Unfall mit tödlichem Ausgang. 2019 kam es zu keinem tödlichen Unfall. Im Bereich der leichtverletzten Motorradfahrer sank die Zahl um sechs auf 35 (-15 %). Die Zahl der schwerverletzten Motorradfahrer stieg um 10 auf 29 (+53 %). Das bedeutet ebenfalls, dass 15 % aller Leichtverletzten und 45 % aller Schwerverletzten bei Verkehrsunfällen Motorradfahrer waren. Im Bereich der Schwerverletzten lag der Anteil der Motorradfahrer im Jahr 2019 noch bei 35 %. Diese Zahlen machen wieder einmal deutlich, dass an den seit 2016 intensivierten präventiven als auch repressiven Maßnahmen erneut festgehalten werden muss. Nicht nur, dass die Motorradfahrer keine "Knautschzone" besitzen, erhöht das Risiko einer schweren Verletzung, sondern auch die z. T. gefahrenen hohen Geschwindigkeiten sowie die vorgenommenen Bauartveränderungen an den Fahrzeugen. "Neben der mehrfach in Jahr im Landkreis Holzminden eingesetzten sogenannten "spezialisierten Kontrollgruppe Krad" der Polizeidirektion Göttingen werden wir zukünftig auch mit einer aus eigenen Kräften gegründeten kleineren Kontrollgruppe die Kontrollen intensivieren, um eine Reduzierung der Motorradunfälle zu erreichen", ergänzt Burkhard Schramm. 

Zahl der verletzten Seniorinnen und Senioren stagniert 

Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren rückt nach wie vor in den Blickpunkt der polizeilichen Präventionsarbeit. Die zunehmende Mobilität und Aktivität dieser Altersgruppe wirkt sich auch auf eine gestiegene Teilnahme am Straßenverkehr aus. Dies hat zur Folge, dass es umso wahrscheinlicher ist auch in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. Aufgrund der mit zunehmendem Alter höheren Unfallgefährdung betrachtet man in der polizeilichen Verkehrsunfallstatistik zwei Altersklassen. Einerseits alle über 65-Jährigen, sowie dann nochmals die der ab 75-Jähringen. Im Verhältnis zum Vorjahr ist die Zahl der Schwer- sowie tödlich Verletzten nahezu gleichgeblieben. Im Bereich der leicht verletzten Seniorinnen und Senioren gab es in der Altersgruppe ab 65 Jahren eine deutliche Zunahme. Hier verunglückten 11 Personen mehr als noch 2019 (+35 %). Seitens der Polizei Holzminden wird daher zwingend an den bestehenden Präventionsprogrammen, auch in Zusammenarbeit mit den polizeilichen Netzwerkpartnern, festgehalten, sobald es die Pandemielage wieder zulässt. Informationen hierzu sind über das Polizeikommissariat Holzminden zu erfragen. 

Verkehrsunfallfluchten stagnieren ebenfalls

Mit insgesamt 323 angezeigten Verkehrsunfallfluchten im Jahr 2020 verzeichnet die Polizei Holzminden lediglich drei mehr als im Vorjahr (2019: 320, 2018: 352). Damit entfernte sich, wie auch in 2019, in 21 % aller Verkehrsunfälle im Landkreis Holzminden der Verursacher unerlaubt vom Unfallort. Diese Verkehrsunfallfluchten ereignen sich nach wie vor zum überwiegenden Teil innerhalb geschlossener Ortschaften, z. B. beim Einparken. Hierbei handelt es sich keinesfalls um ein Bagatelldelikt, sondern um eine Verkehrsstraftat, die mit hohen Geldstrafen und dem Entzug der Fahrerlaubnis geahndet werden kann. Die Aufklärungsquote liegt hier bei knapp 44 % und ist somit zum Vorjahr (2019: 40%, 2018: 43%) wieder leicht gestiegen. Noch erfreulicher ist, dass die Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten, bei denen jemand verletzt wurde, wieder gestiegen ist und bei 50 % liegt (2019: 45 %, 2018: 73 %). 

Alkohol und Drogen im Straßenverkehr weiterhin ein Thema 

Im Jahr 2020 waren 19 alkoholisierte Verkehrsteilnehmer in Unfälle verwickelt, das heißt lediglich einer weniger als das Jahr zuvor. (2019:20, 2018: 21). Die Zahl der in Unfälle verwickelten Verkehrsteilnehmer unter Drogen- bzw. Medikamenteneinfluss sank von 14 auf 8. Gleichzeitig wurden im Rahmen von Kontrollen 43 Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss und 106 Verkehrsteilnehmer unter Drogen- bzw. Medikamenteneinfluss festgestellt. Der hier zu verzeichnende Rückgang der Feststellungen im Bereich der Alkoholverstöße um 7 % und im Bereich der Btm-Verstöße um 12 % ist sicherlich ebenfalls dem insgesamt geringeren Verkehrsaufkommen geschuldet. "Diese Zahlen begründen dennoch nach wie vor einen deutlichen Schwerpunkt der örtlichen Polizeiarbeit durch intensive Kontrollen. Wir planen im Laufe des Jahres auch wieder eine Verkehrssicherheitswoche mit hohem Kräfteansatz durchzuführen, bei der neben anderen präventiv und repressiv behandelten Themen, auch das Thema Alkohol-, Drogen- und Medikamentenbeeinflussung erneut aufgegriffen wird", so Nadine Meese.

Freitag, 16. April 2021 13:08 Uhr

Holzminden (lbr). Am heutigen Freitag um kurz nach 12 Uhr wurde die Feuerwehr Holzminden zu einem Einsatz in die Rehwiese gerufen. Die Brandmeldeanlage der HaWeTec hatte ausgelöst, ein Feuer gab es glücklicherweise nicht. "Ein eingedrückte Handmelder sorgte für den Alarm", erklärt Ortsbrandmeister Michael Nolte. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Holzminden waren vor Ort. 

Donnerstag, 15. April 2021 15:32 Uhr

Hameln/Holzminden (red). Gesamtunfallzahl gesunken - Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden entgegen Landestrend leicht an-gestiegen - Hauptunfallursachen intensiv bekämpft. 

Dem Trend der letzten Jahre folgend ist die Gesamtzahl der registrierten Verkehrsunfälle in der Polizeiinspektion (PI) Hameln-Pyrmont/Holzminden im Jahr 2020 erneut gesunken. Wermutstropfen ist dabei jedoch, dass die Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Personenschäden (VUSP) entgegen des Trends im Jahr 2020 leicht zugenommen haben. Bei diesen Verkehrsunfällen wurden insgesamt 183 Verkehrsteilnehmer/-innen schwerverletzt, weitere 15 wurden getötet. Damit hat sich die Zahl der Schwerverletzten 2020 zwar leicht erhöht, liegt aber unter dem errechneten 10-Jahres-Schnitt von 197 schwerverletzten Personen/Jahr. Bei den Getöteten ist nicht nur ein deutlicher Anstieg zu 2019 zu verzeichnen, sondern auch ein Anstieg im 10-Jahres-Vergleich. 

Die PI Hameln-Pyrmont/Holzminden folgt damit 2020 leider nicht dem Behördentrend sinkender Zahlen, wie ihn die Polizeipräsidentin der Polizeidirektion (PD) Göttingen, Gwendolin von der Osten, für den Direktionsbereich bekannt gab: "Weniger Verkehrsunfälle, Schwerverletzte und Verkehrstote - eine erfreuliche Entwicklung. Dennoch ist jeder getötete Mensch einer zu viel. Die Senkung der Verkehrsunfälle mit schwerwiegendem Ausgang bleibt weiterhin unser nachhaltiges Ziel. Die rückläufige Entwicklung ist zum einen auf unsere präventiven und repressiven Maßnahmen andererseits aber auch auf ein verändertes Mobilitätsverhalten während der Corona-Pandemie zurückzuführen - viele Bürgerinnen und Bürger sind von Pkw, Bus und Bahn auf das Rad umgestiegen oder legen kürzere Wege zu Fuß zurück. Auch durch Lockdown und Homeoffice verbringen die Menschen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden und weniger im Verkehrsraum.", so Polizeipräsidentin von der Osten. 

Hauptunfallursachen im Jahr 2020 waren entsprechend den Vorjahren überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit, Ablenkung, die Beeinflussung durch berauschende Mittel wie Alkohol, Betäubungsmittel oder Medikamente, aber auch Vorfahrtsverstöße sowie Fehler beim Überholen oder Abbiegen. 

Dazu Inspektionsleiter Matthias Kinzel: "Entgegen dem Landestrend keine Verbesserung bei den Schwerverletzten oder Getöteten erreicht zu haben ist schon ziemlich ernüchternd - zumal wir auch im letzten Jahr einen Schwerpunkt in der Verkehrssicherheitsarbeit gelegt haben. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern werden wir deshalb auch in diesem Jahr mit unseren Bemühungen nicht nachlassen. Solange auf unseren Straßen gestorben wird, möchte ich nicht von einer erfreulichen Bilanz sprechen. Ich fordere hiermit alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf, ihren Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit zu leisten." 

Baumunfälle: Baumunfälle, damit sind Kollisionen von Fahrzeugen mit Bäumen am Fahrbahnrand gemeint, sind im vergangenen Jahr inspektionsweit wieder angestiegen. Insgesamt ereigneten sich 79 dieser Unfälle. Von den 15 Verkehrstoten 2020, starben sechs bei Baumunfällen (+4). Auch die Zahl der Schwerverletzten in diesem Zusammenhang hat sich um vier Unfälle erhöht. Heißt, 16 der insgesamt 183 VUSP wurden bei Baumunfällen verletzt. Damit spiegelt auch die PI Hameln-Pyrmont/Holzminden den Landestrend wider: Fast jedes dritte Todesopfer ist bei einem Baumunfall ums Leben gekommen. 

Risikogruppe Rad-/Pedelec-Fahrende: Ein Schwerpunkt in der Verkehrssicherheitsarbeit im Jahr 2020 bildete die Risikogruppe der Rad- bzw. Pedelec-Fahrer/-innen. Bereits vor der Corona-Pandemie rückte der Radverkehr als Teil der sich vollziehenden Verkehrswende zunehmend in den Fokus der Gesellschaft. Daher war es nicht verwunderlich, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle mit beteiligten Radfahrenden 2019 stark gestiegen war. Im Jahr 2020 ist aufgrund verstärkter Verkehrsunfallprävention in diesem Bereich, ein Abwärtstrend zu verzeichnen. Gestiegen sind hingegen die Verkehrsunfälle mit Pedelec-Beteiligung und auch die schwerwiegenden Unfallfolgen sind hier gleichbleibend hoch. 

Ein wichtiges Beispiel für die durchgeführte Verkehrsunfallprävention ist der jährliche Verkehrssicherheitstag. 2020 wurden an diesem Tag Beiträge rund um die Themen "Radverkehr" und "E-Mobilität" bewegt. Corona-bedingt musste er erstmals digital stattfinden. Unter dem Hashtag #1000sicherewünsche wurden die Themen "Radverkehr" und "E-Mobilität" in kurzen, aber prägnanten Beiträgen aufgenommen und via Social Media veröffentlicht. Trotz vermehrter Verkehrssicherheitsarbeit ereigneten sich 2020 182 Verkehrsunfälle mit Fahrradbeteiligung. Dabei verletzten sich 28 Fahrradfahrer/-innen schwer, eine Radfahrerin wurde getötet. Bei 37 Unfällen mit Pedelec-Beteiligung verletzten sich 8 Pedelec-Fahrende schwer, eine Fahrerin wurde getötet. Auffällig: Beide Getöteten trugen zum Unfallzeitpunkt keinen Helm (siehe Grafik 1). 

Risikogruppen Kinder, Junge Fahrer/-innen, Senioren/-innen: Auch die sog. Risikogruppen "Kinder" (bis einschließlich 14 Jahre), "Junge Fahrerinnen und Fahrer" (18-24 Jahre) sowie "Senioren/-innen" (65+) standen 2020 im Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden. Glücklicherweise wurde kein Kind bei einem Verkehrsunfall getötet, jedoch wurden vier Kinder schwerverletzt: In zwei Fällen beabsichtigte das jeweilige Kind die Straße zu queren, ohne auf den fließenden Verkehr zu achten. Im dritten Fall spielte ein Kleinkind auf dem Gehweg und wurde von einer langsam rückwärts aus einer Einfahrt fahrenden Fahrzeugführerin übersehen. Das vierte Kind wurde auf einem Parkplatz angefahren, als es mit seinem Fahrrad zwischen geparkten Fahrzeugen hindurchfuhr und für andere Fahrzeugführer nicht sichtbar war. In allen Fällen wurden die Kinder von Pkw erfasst. 

2020 ereigneten sich zudem insgesamt 898 Verkehrsunfälle, an denen die Risikogruppe der "Jungen Fahrer/-innen" beteiligt waren. 22 davon wurden schwerverletzt. Darüber hinaus wurde ein "Junger Fahrer" und dessen jugendliche Mitfahrerin, sowie eine "Junge Fahrerin" und ihr erwachsener Beifahrer getötet. Die Hauptunfallursache bei der Risikogruppe der "Jungen Fahrer/-innen" ist nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit. 

Im Bereich der Risikogruppe der "Senioren/-innen" ist sowohl bei den Getöteten, als auch bei den Schwerverletzten ein Anstieg zu verzeichnen. Waren es 2019 drei Getötete und 40 Schwerverletzte, bei einer Beteiligung an 1195 Unfällen, waren es im vergangenen Jahr fünf Getötete und 48 Schwerverletzte bei insgesamt 1034 Verkehrsunfällen. 

Die Leiterin Einsatz der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden, Polizeirätin Marina Vieth, führt dazu aus: "Jeder bei einem Verkehrsunfall verstorbene Mensch ist einer zu viel. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die sog. "Vision Zero", also das Erreichen von Null Verkehrstoten im Straßenverkehr, vor Augen zu haben. Dieses Ziel erreicht die Polizei durch ihre Verkehrssicherheitsarbeit nicht allein. Jeder Verkehrsteilnehmer und jede Verkehrsteilnehmerin, egal welchen Lebensalters oder der Art der Verkehrsteilnahme, kann durch rücksichtsvolles und umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr dazu beitragen, dass unsere Straßen sicherer für uns alle werden. 

Um möglichst effektiv gemeinsam für Verkehrssicherheit zu sorgen, ist zudem die enge Zusammenarbeit der Polizei mit Netzwerkpartnern der Verkehrssicherheitsarbeit in Prävention und Repression notwendig. Diese Zusammenarbeit wird auch 2021 intensiv fortgesetzt. Wir werden die polizeiliche und gemeinsame Verkehrssicherheitsarbeit mit Blick auf die genannten Risikogruppen konsequent fortführen und auch einen Fokus auf die Hauptunfallursachen, insbesondere Ablenkung, Geschwindigkeit und Beeinflussung durch berauschende Mittel, legen. 

Unser Ziel ist es, nicht nur dem Landestrend sinkender Verkehrsunfallzahlen insgesamt weiterhin zu entsprechen, sondern auch die Anzahl von Verkehrsunfällen mit schwerwiegenden und vor allem tödlichen Personenschäden in unserem Inspektionsbereich deutlich zu senken." 

Fazit: Ohne detailliert auf die Statistikzahlen einzugehen, ergeben sich aus der Verkehrsunfallstatistik der Polizeiinspektion (Landkreise Hameln-Pyrmont und Landkreis Holzminden) für das vergangene Jahr folgende Kernaussagen: - Rückgang der Gesamtunfallzahlen (von 5.556 auf 4.834 Verkehrsunfälle - siehe Grafik 2) - Zunahme der VUSP (von 164 auf 174) - Zunahme der Verkehrstoten (von 6 auf 15 Verstorbene) - Zunahme der sog. "Baumunfälle", also Verkehrsunfälle außerhalb geschlossener Ortschaf-ten mit einer Kollision zwischen Fahrzeug und Bäumen am Straßenrand, (von 69 auf 79 Verkehrsunfälle) und Anstieg bei Baumunfällen Getöteten (von 2 auf 6 Personen) - Rückgang der Unfälle mit Fahrrädern (von 213 auf 182) - Anstieg der Unfälle mit Pedelecs (von 26 auf 37) - Zahl der Verkehrsunfallfluchten rückläufig (von 1.242 auf 1.150); Aufklärungsquote der Unfallfluchten bei 44,17 Prozent. 

Foto: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden 

Donnerstag, 15. April 2021 15:28 Uhr

Höxter (red). In Höxter-Albaxen ist in der Straße "Am Schlehenbusch" eine Grundstückseinfassung beschädigt worden, der Verursacher hatte sich jedoch entfernt, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Festgestellt wurde die Beschädigung am Montag, 12. April, gegen 20 Uhr: Am Sonntag, 11. April, gegen 15 Uhr war die kleine Mauer noch unbeschädigt. Es handelt sich um einbetonierte Granit-Palisaden, die auf einer Länge von etwa drei Metern vom Gehweg nach innen gedrückt und verschoben wurden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war ein Lkw beim Wenden in dieser Sackgasse über den Gehweg gegen die Palisaden gefahren und hatte sich anschließend unerlaubt entfernt. Die Höhe des Schadens beträgt etwa 500 Euro, die Polizei Höxter bittet um Hinweise von möglichen Zeugen unter Telefon 05271/962-0.

Politik
Sonntag, 18. April 2021 10:30 Uhr
Grüne Stadtratsfraktion Holzminden bei „Kommunalen Klimakongress“ vertreten
Freitag, 16. April 2021 11:26 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Deutsche Bundestag hat heute dem CBD-Umsetzungsgesetz zugestimmt. Mit diesem Gesetz findet eine europäische Harmonisierung des Pfandbriefs statt. Damit wird der grenzüberschreitende Vertrieb von Pfandbriefen erleichtert. 

Der heimische SPD Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Finanzausschuss Johannes Schraps erklärt dazu: „Ich freue mich sehr, dass der Bundestag heute dem CBD-Umsetzungsgesetz zugestimmt hat. Sicherlich klingt es sehr technisch, aber auch viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Weserbergland werden davon profitieren. Denn der Pfandbrief ist besonders im Immobilienmarkt weit verbreitet und bringt nun den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr Sicherheit. Außerdem wird der bekannte deutsche Pfandbriefstandard nun in ganz Europa etabliert. Durch das Gesetz werden die Anforderungen an Pfandbriefe und andere gedeckte Schuldverschreibungen in zentralen Punkten europäisch harmonisiert. Dies erleichtert den grenzüberschreitenden Vertrieb von Pfandbriefen. Das führt dazu, dass Deutschland weiterhin ein moderner, wettbewerbsfähiger und transparenter Finanzmarkt bleibt.“ 

Durch das Gesetz wird nun auch in Deutschland die Möglichkeit einer gesetzlichen Fälligkeitsverschiebung bei der Abwicklung von Deckungswerten und Pfandbriefverbindlichkeiten eingeführt. Im Fall der Insolvenz einer Pfandbriefbank können Fälligkeiten von Verbindlichkeiten um maximal 12 Monate verschoben wer-den. Dadurch kann die Liquidität bei der Verwertung des hinter den Pfandbriefen stehenden Deckungsvermögens leichter gewährleistet werden. 

Weitere Informationen können Sie gerne aus der heutigen Rede im Deutschen Bundestag von Herrn Schraps entnehmen, die unter: https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/S/523456-523456#ptv2 abzurufen ist.

Mittwoch, 14. April 2021 10:25 Uhr

Holzminden (red). In einer Onlinediskussionsveranstaltung hat die SPD im Landkreis Holzminden am Dienstagabend den „niedersächsischen Weg“ diskutiert. Der Niedersächsische Weg ist eine bisher einmalige Vereinbarung zwischen den Akteuren des Umwelt-, Arten- und Klimaschutzes, sowie der Landwirtschaft! Als Referentin zu Gast die Landtagsabgeordnete und agrarpolitische Sprecherin Karin Logemann. Was zeichnet den niedersächsischen Weg aus? Auf Augenhöhe und gemeinsam wurde mit sehr unterschiedlichen Akteuren ein gemeinsamer Weg skizziert, wie sich das Land Niedersachsen in zentralen Punkten des Umwelt- Arten- und Klimaschutzes positioniert. Aus der gemeinsamen Erklärung und der gemeinsamen Zielsetzung wurden zahlreiche Gesetze abgeleitet 

Was ändert der niedersächsische Weg? Es gab große Änderungen in Naturschutzgesetz, Wasserschutzgesetz und Waldgesetz. Was macht das Thema aktuell und wo sind Streitpunkte? Klimaschutz ist eine der zentralen Aufgaben unserer heutigen Zeit, der uns eine lebenswerte Zukunft sichert. Bisher standen sich die Akteure jedoch sehr unversöhnlich gegenüber. Der nun absolvierte Prozess stellt eine Kehrtwende dar. Die Einigung sorgt für Netto-Flächenversiegelungsverbote bis 2050, regelmäßiges aktualisieren der roten Listen, Grünlandumbruchsverbote, diverse Kompensationen von Natureingriffen, aber auch Möglichkeiten für Naturschutz auch im Kleinen. 

Derzeit läuft die Ausgestaltung der Verordnungen auf Landesebene, klar ist aber, dass die Ausgestaltung und das Leben der Beschlüsse vor Ort geschehen. Die SPD im Landkreis Holzminden setzt sich daher dafür ein, dass der Landkreis die personelle Unterstützung durch landesseitig finanzierte Stellen bekommt. Gemeinsam mit diesen Stellen ist es dann an den kommunalpolitischen Gremien diese Vereinbarung mit Leben zu füllen. Die SPD wird sich diesen Schwerpunkten annehmen! 

Beim Unterstützen des niedersächsischen Weges sind jedoch alle gefragt. Auch persönlich kann man den niedersächsischen Weg mit Leben füllen. Blühblumen säen und regionale Lebensmittel kaufen und auf Schottergärten verzichten. Es sind auch kleine Maßnahmen, die in Summe viel Gewicht haben. In der anschließenden Diskussion folgte auch ein Schwenk zum Landesraumordnungsprogramm und der Windkraft. Schnell zeichnete sich ab, dass das Aufbauen von Windenergieanlagen im Wald (was nun nach Landesraumordnung grundsätzlich möglich ist) und zum Beispiel am Hilskamm diskutiert wird, von der SPD abgelehnt wird. Auch an anderen Stellen, wo die Eingriffe in die Natur und Naherholung stark sind, wie etwa im Bereich Derental oder in anderen Gebieten des Südkreises war die Diskussion eindeutig.

Foto: SPD Holzminden 

Wirtschaft
Donnerstag, 08. April 2021 17:06 Uhr
symlife® - Lösungen für balancierten Geschmack in Produkten mit weniger Zucker, Salz und Fett
Donnerstag, 08. April 2021 10:57 Uhr

Weserbergland (red). Im März 2021 ist die Arbeitslosigkeit im Weserbergland gesunken: Mit 12.703 Arbeitslosen waren in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg 437 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Die Arbeitslosigkeit ist somit im März saisontypisch gesunken. 

„Seit einem Jahr hat die Corona-Pandemie unser Leben und somit auch den Arbeitsmarkt fest im Griff,“ sagt Gerhard Durchstecher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hameln. „Allen Widrigkeiten zum Trotz erweist sich der Arbeitsmarkt im Weserbergland weiterhin als robust.,“ so Durchstecher. 

„Einerseits sind über 1.600 Menschen im Weserbergland mehr arbeitslos als im Vergleich zum März 2020, als die letzten Arbeitsmarktzahlen vor dem ersten Lockdown erhoben wurden. Wir arbeiten intensiv daran, zusammen mit den Arbeitslosen eine individuelle Perspektive zu entwickeln, sie zu vermitteln oder durch eine Qualifizierung eine Arbeitsaufnahme zu ermöglichen,“ berichtet er weiter. 

„Andererseits hat die Möglichkeit der Kurzarbeit vielen Menschen ihre Arbeitsstelle erhalten. In der Spitze gab es im Mai 2020 in unseren drei Landkreise über 18.000 Kurzarbeitende in 2.229 Betrieben. Gestützt durch die Kurzarbeit hat der Arbeitsmarkt im Weserbergland die Zeit der Pandemie bisher mit einem blauen Auge überstanden,“ erklärt Durchstecher. 

Landkreise: Im März ist in allen drei Landkreisen des Bezirks der Agentur für Arbeit Hameln ist die Arbeitslosigkeit gesunken. Während im Landkreis Hameln-Pyrmont die Arbeitslosigkeit um 2,8% sank (-158 Arbeitslose, insgesamt 5.480), gab es im Landkreis Schaumburg 222 arbeitslose Menschen weniger (-4,4%, insgesamt 4.795). Im Landkreis Holzminden waren es 57 Arbeitslose weniger (-2,3%, insgesamt 2.428). 

Im März haben bis zum 25. des Monats im gesamten Weserbergland 67 Firmen für 782 Mitarbeitende Kurzarbeit neu oder erneut angezeigt. Dies sind 126 Anzeigen weniger als im Vormonat. Im Landkreis Hameln-Pyrmont mussten 29 Unternehmen für 476 Mitarbeitende Kurzarbeit anmelden, im Landkreis Holzminden 17 Betriebe für 194 Mitarbeitende und im Landkreis Schaumburg 21 Arbeitgeber für 112 Mitarbeitende. 

 

Fakten und Zahlen im Überblick:

- Arbeitslosigkeit auf robusten Arbeitsmarkt gesunken
- mehr Arbeitslose als vor einem Jahr
- Kurzarbeit stützt Arbeitsmarkt während der Pandemie 

- Arbeitslosenzahl:12.703
- Arbeitslosenquote (Vorjahreswert): 6,5% (5,7 %) 
- ggü. Vormonat: -437/-3,3 %      - Stellenzugang (ggü. Vorjahresmonat) 809 (+2,5 %) 
- ggü. Vorjahresmonat: 1.615/+14,6 %        - Stellenbestand (ggü. Vorjahresmonat) 2.928 (+4,2 %)

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Donnerstag, 01. April 2021 10:19 Uhr

Holzminden. Heute vor 30 Jahren, am 1. April 1991, gründeten Thomas Hasselmann und Werner Pfitzner das Unternehmen Color-Druck GmbH. Mit gerade einmal vier Mitarbeitern starteten der gelernte Drucker sowie Kaufmann in einer kleinen Halle am Standort Holzminden. 

Aufgrund der guten Auftragslage wurde innerhalb kürzester Zeit auf zehn Mitarbeiter und einen großen Maschinenpark aufgestockt. Das stetige Wachstum sowie die fortschreitende technische Weiterentwicklung bilden das starke Fundament des Unternehmens. Unter dem heutigen Namen COLOR+ versteht man ein gesundes Unternehmen mit den Kernbereichen PRINT DIGITAL SERVICE, welches durch die zweite (Familien-)Generation Lucas Hasselmann und Markus Pfitzner unterstützt wird. „Wir liefern in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden immer das gewisse +, das über den traditionellen Druck hinausgeht!“ Mit seinen 35 Mitarbeitern auf über 3.150 qm bietet COLOR+ High-Quality-Printprodukte, eigens entwickelte Web-Shops für Druck- und Werbemittel sowie Dienstleistungen, die über gestalterische Beratung bis hin zum Lettershop reichen. Alles aus einer Hand - Kompetente Serviceleistungen für den Kunden mit eigenem Fuhrpark. ###

Heute feiert COLOR+ sein 30-jähriges Jubiläum leider anders als geplant ohne Kunden und Belegschaft. Speziell mit dem ganzen Team diesen besonderen Tag feiern, das lassen jedoch die aktuellen Gegebenheiten nicht zu. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! „Wir hoffen, dass wir ein kleines Fest freudig und sicher für alle nachholen können", sagen Thomas Hasselmann und Werner Pfitzner. 

Wenn auch Sie ein Teil der COLOR+ Familie werden und spannende Einblicke in den Unternehmensalltag erhalten möchten, dann kann COLOR+ auf seinen Social Media Kanälen Facebook und Instagram unter „ColorPlusHolzminden“ abonniert werden. Auch das kürzlich veröffentlichte Imagevideo des Unternehmens hält interessante Informationen bereit ( www.colorplus.de/video/ ) - reinschauen lohnt sich!

Sport
Sonntag, 18. April 2021 10:55 Uhr
Team DDMC GÜLDENMOOR - 
Leistungssport im Solling mit der Kraft der Natur
Mittwoch, 14. April 2021 12:13 Uhr

Landkreis Holzminden (red). „Die Geschäftsstelle des Kreissportbundes Holzminden im Sportpark Liebigstraße in Holzminden bleibt der zuverlässige Ansprechpartner für die Sportvereine im Landkreis.“ Dies betont KSB-Vorsitzender Bernd Wiesendorf, nachdem feststeht, dass der Leiter der Geschäftsstelle, Damian Leszczynski, eine neue berufliche Herausforderung sucht. 

Seit 2009 ist Leszczynski für den Kreissportbund tätig, seit Mai 2013 in der Funktion als Leiter der Geschäftsstelle. „Ich habe den Kreissportbund 2008 bei einem Praktikum während der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann kennen und schätzen gelernt“, erinnert er sich an die Anfänge, damals noch im Gebäude an der Altendorfer Straße neben der Krankenkasse pronova BKK. „Das Organisieren, das Planen und Gestalten in Zusammenarbeit mit den Sportvereinen im ganzen Landkreis hat mich von Beginn an fasziniert. Ideen entwickeln und diese dann erfolgreich umsetzen zu können, hat mir riesigen Spaß gemacht.“ Im Mittelpunkt stand für ihn aber immer die Aufgabe, für die Sportvereine da zu sein. „Ob große Sportstättenbaumaßnahmen oder eine einfache Hilfestellung bei der Mitgliedermeldung – das war egal, jeder Verein wurde beraten und unterstützt“, so Leszczynski. Gerne erinnert er sich an verschiedene Aktionen und Veranstaltungen, an denen er mitgewirkt hat. Dazu zählt beispielsweise das Fahrsicherheitstraining im Bilster Berg Drive Resort für junge Ehrenamtliche: „Wir konnten mehr als 100 Teilnehmern aus den Kreisen Höxter und Holzminden ein kostenloses Fahrsicherheitstraining anbieten, damit sie beim Transport von Sport treibenden Jugendlichen und Kindern sicher auf der Straße unterwegs sind.“

Aber auch einige Großveranstaltungen zählen dazu, wie zum Beispiel der sogenannte Sportivationstag, bei dem die Sportabzeichen errungen werden können verbunden mit einem Spielfest für Kinder und Jugendliche mit und ohne Handycap, die Unterstützung des Promi-Events „Kicken mit Stars“ 2016 oder der große Tag des Sports, der 2018 für das niedersächsische Innen- und Sportministerium in Holzminden ausgerichtet worden ist. Ganz speziell war auch das Projekt „Desi“, bei dem zur Unterstützung der Sportvereine im Landkreis Holzminden 1.000 Liter Desinfektionsmittel verteilt worden sind. „In einer Woche wurde jeden Tag an einem anderen Ort die Ausgabestelle aufgebaut“, sagt Leszczynski. „Nur gut, dass wir für diese wichtige Corona-Hilfsaktion den iHopper von der Gerberding Stiftung nutzen konnten.“ Nicht vergessen werden darf in dieser Aufzählung die Mitwirkung bei der großen DKMS-Spendentour „Rund um den Solling“. 

Eine wichtige Rolle bei der Arbeit für die Sportvereine im Landkreis spielt die Geschäftsstelle selbst. „Seit 2013 hat der KSB eine Kooperation mit der Stadt Holzminden, hierfür sind wir in die Sportstätte Liebigstraße umgezogen“, erläutert Leszczynski. Die Geschäftsstelle ist hier die zentrale Schnittstelle zwischen den Sportvereinen, der Verwaltung und der Politik in der Stadt Holzminden. „Hier konnten wegweisende Projekte und Maßnahmen angestoßen, begleitet und umgesetzt werden“, fasst er zusammen und nennt als Beispiele behindertengerechte Umkleidekabinen, Behinderten-WC, Vollumrüstung des Flutlichts auf modernste LED-Technik, Begleitung beim Bau des Kunstrasenplatzes und zuletzt die aufwendige Koordinierung des Trainingsbetriebs im Einklang mit der Corona-Verordnung. 

„Mit Damian Leszczynski verlässt uns ein starker Mitarbeiter im organisierten Sport“, sagt Bernd Wiesendorf. Er sei ein „Kümmerer“ mit großem Netzwerk und einer hervorragenden Reputation innerhalb der Vorstände und Vereine des Kreissportbundes. „Das ist in unserer KSB-Organisation schon ein Einschnitt“, so Wiesendorf. Deshalb ist er froh, dass der scheidende Leiter der Geschäftsstelle zunächst noch einige Zeit im Rahmen eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses Unterstützung leisten wird. „Wir wünschen Damian für seine persönliche neue berufliche Herausforderung alles Gute.“ Leszczynskis Ziel ist die Selbständigkeit im Handelsunternehmen seines Vaters, das er später übernehmen will. Dem Kreissportbund bleibt er zudem eng verbunden, engagiert er sich doch selbst ehrenamtlich als stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Holzminden.

Foto: Kreissportbund Holzminden

Dienstag, 30. März 2021 09:36 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Im Unterallgäu, in Krumbach und Obergessertshausen startete die Mountainbike Bundesliga am letzten Wochenende in die Saison 2021 für drei Fahrer vom DDMC Solling e.V. Mit internationaler Top-Besetzung hieß es sich gegen Fahrer, wie den amtierenden Cross-Country Weltmeister Jordan Sarrou aus Frankreich zu beweisen. 

Ein Doppel-Rennwochenende mit den Disziplinen Sprint (XCC) am Freitag und Cross-Country am Sonntag (XCO) stand auf dem Programm. Das gesamte Rennwochenende fand unter strengen Hygiene Auflagen und unter Ausschluss von Zuschauern statt. Alle Fahrer und Betreuer wurden im Vorfeld der Veranstaltung getestet. Freiwillige Helfer, sowie die örtliche Polizei und Radsport Verband kontrollierten auch die Einhaltung der Maskenpflicht. „Wir sind sehr froh, dass wir überhaupt starten konnten. Das ist ein enormer Aufwand für den Veranstalter“, so Fabian Büser.

Das beste Ergebnis fuhr einmal mehr Micah Schmidt (20) aus Hellental ein. Er belegte im Sprint am Samstag Platz 11 und verpasste damit nur knapp das Finale und mögliche Punkte im Weltklassement. Auch Fabian Büser (30) aus Hann Münden erzielte im Sprint einen zufrieden stellenden Platz 16 im Qualifikationslauf. 
Im Cross Country Lauf am Sonntag zeigte Micah Schmidt einmal mehr seine technische und mentale Stärke und belohnte sich trotz schwieriger Bedingungen mit Platz 67 in der Elite. Vincent Beckmann (22) aus Neuhaus belegt Platz 98 und Fabian Büser Platz 99. „In einem 135 Fahrer starken Feld auf Welt Cup Niveau sind das Top-Ergebnisse für uns als Team“, so Vincent Beckmann. „Micah hat mal wieder seine Cross Country Stärke bei diesen Bedingungen bewiesen. Ich bin mit meinem Ergebnis nicht zufrieden, aber die Saison ist noch jung.“ 

Während sich am Samstag in Krumbach die Sonne zeigte und der ein Kilometer lange Rundkurs überwiegend auf befestigtem Untergrund gefahren wurde, waren die Wetterbedingungen in Obergessertshausen mal wieder extrem. Zum gewohnt nassen und durchweichten Untergrund kamen zum Saisonauftakt winterliche Temperaturen und Schnee dazu. Die technisch ohnehin anspruchsvolle C1 Strecke (zweit schwierigste Kategorie nach UCI Einstufung) musste teilweise entschärft werden, um nicht zu viele Stürze zu provozieren. 

Alle Teamfahrer mussten aus dem hinteren Startblock starten. Eine Herausforderung, weil es direkt darauf ankam, möglichst weit vorne in den technischen Kurs einzufahren, um nicht ins Gedränge zu geraten. Micah Schmidt kämpfte sich direkt am Start nach vorne. Ein klarer Vorteil. So konnte er “sein Rad fahren” während Vincent Beckmann und Fabian Büser einige Plätze zurück im „Fahrer-Stau“ feststeckten und zusehen mussten, wie das erste Drittel davonfährt. Micah Schmidt bewies vor allem in den Abfahrten sein Können und sein gutes Gespür für den Untergrund. Während es im Fahrerfeld zahlreiche Stürze gab, hielt er die Konzentration hoch und entschied sich taktisch klug das Rad zu tragen, wo immer es schneller war. 

Alle Fahrer konnten ohne Verletzungen und Materialschäden das Rennen beenden. Ein ganzes Wochenende im Zeichen des Leistungssports unter ganz besonderen Bedingungen (durch Corona und das Wetter). Der Bundesliga Auftakt wurde durch Wohnmobil Engelke aus Dassel unterstützt, die für eine warme Unterkunft direkt am Streckenrand sorgten. „Das ist nicht zu unterschätzen, wie wichtig das Drum-Herum bei einem so hochkarätigen Rennen ist“ berichtet Micah Schmidt. „Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung. Viele Unterkünfte haben nicht geöffnet. Ohne das Wohnmobil hätten wir wahrscheinlich nicht teilnehmen können. Wir konnten uns jederzeit aufwärmen und hatten ein rund um professionelles Fahrerlager. Das war echt spitze“. 

Die Fahrer des DDMC Sollings waren an diesem Wochenende erstmals für den neuen Titelsponsor am Start. Im April erfolgt die offizielle Teamvorstellung. Hier berichten gesondert.

Foto:  DDMC Solling e.V.

Panorama
Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr
Wenn der Buntspecht klopft statt klingelt
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:22 Uhr

Hannover (red). Bequem, sicher und kostenlos von zu Hause aus: In verschiedenen Online-Vorträgen und Podcasts können sich Verbraucher über Lebensmittelkennzeichnung, Nachhaltigkeit beim Einkauf oder Ernährungsempfehlungen informieren. Die Verbraucherzentralen laden vom 18. bis 21. Januar 2021 zur digitalen Verbraucherinformationswoche anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2021 ein. 

„Nur wenn Verbraucher wissen, was in Lebensmitteln steckt, wofür Label und Siegel stehen oder was das Kleingedruckte auf der Lebensmittelverpackung bedeutet, können sie eine selbstbestimmte Kaufentscheidung treffen“, sagt Anneke von Reeken, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Internationale Grüne Woche in diesem Jahr nicht wie üblich als Publikumsmesse statt. Daher laden die Verbraucherzentralen vom 18. bis 21. Januar zur ersten digitalen Verbraucherinformationswoche ein. In über 30 bundesweiten und kostenlosen Online-Vorträgen informieren sie Verbraucher aller Altersgruppen zu Lebensmitteln und Ernährung. Die Themen reichen von Fragen zur Glaubwürdigkeit von Herkunftsangaben und Tierwohllabeln über die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bis hin zu konkreten Ernährungs- und Einkaufstipps. In den Online-Vorträgen können Verbraucher ihre persönlichen Fragen stellen. Podcasts und Möglichkeiten, das eigene Wissen in verschiedenen Quiz zu testen, ergänzen das digitale Angebot. 

Online-Vorträge der Verbraucherzentrale Niedersachsen:

„Veggie Burger meets Hamburger – mehr als nur ein Klimatrend“ am 20. Januar 2021, 18 Uhr

Jeder hat die Möglichkeit beim Essen und Einkaufen das Klima zu schonen. Doch worauf kommt es wirklich an? Einige wenige Veränderungen im Alltag können viel bewirken – auch für die Gesundheit.

„Etikettenschwindel? Das Kleingedruckte besser verstehen“ am 21. Januar 2021, 14 Uhr

Was muss auf der Verpackung stehen? Was steckt hinter Siegeln? Wie wird der „Nutri-Score“ berechnet? Wohin kann ich mich bei Beschwerden wenden? An vielen Beispielen wird anschaulich erläutert, wo sich Fallen von Täuschung und Irreführung verbergen können. 

Anmeldung unter: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/digitale-gruene-woche

Alle Online-Vorträge im Überblick und weitere Angebote der Aktionswoche finden Interessierte unter: www.verbraucherzentrale.de/die-digitale-gruene-woche-54613

 

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Hannover (red). Die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen hat eine Geldbuße über 10,4 Millionen Euro gegenüber der notebooksbilliger.de AG ausgesprochen. Das Unternehmen hatte über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras erfassten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche.

Das Unternehmen hatte sich darauf berufen, dass es Ziel der installierten Videokameras gewesen sei, Straftaten zu verhindern und aufzuklären sowie den Warenfluss in den Lagern nachzuverfolgen. Zur Verhinderung von Diebstählen muss eine Firma aber zunächst mildere Mittel prüfen (z. B. stichprobenartige Taschenkontrollen beim Verlassen der Betriebsstätte). Eine Videoüberwachung zur Aufdeckung von Straftaten ist zudem nur rechtmäßig, wenn sich ein begründeter Verdacht gegen konkrete Personen richtet. Ist dies der Fall, kann es zulässig sein, diese zeitlich begrenzt mit Kameras zu überwachen. Bei notebooksbilliger.de war die Videoüberwachung aber weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte beschränkt. Hinzu kam, dass die Aufzeichnungen in vielen Fällen 60 Tage gespeichert wurden und damit deutlich länger als erforderlich. 

Generalverdacht reicht nicht aus

„Wir haben es hier mit einem schwerwiegenden Fall der Videoüberwachung im Betrieb zu tun“, sagt die LfD Niedersachsen, Barbara Thiel, „Unternehmen müssen verstehen, dass sie mit einer solch intensiven Videoüberwachung massiv gegen die Rechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstoßen“. Auch die immer wieder vorgebrachte, angeblich abschreckende Wirkung der Videoüberwachung rechtfertige keinen dauerhaften und anlasslosen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. „Wenn das so wäre, könnten Unternehmen die Überwachung grenzenlos ausdehnen. Die Beschäftigten müssen aber ihre Persönlichkeitsrechte nicht aufgeben, nur weil ihr Arbeitgeber sie unter Generalverdacht stellt“, so Thiel. „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann. Das kann nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu führen, dass die Betroffenen den Druck empfinden, sich möglichst unauffällig zu benehmen, um nicht wegen abweichender Verhaltensweisen kritisiert oder sanktioniert zu werden.“ 

Auch Kundinnen und Kunden von notebooksbilliger.de waren von der unzulässigen Videoüberwachung betroffen, da einige Kameras auf Sitzgelegenheiten im Verkaufsraum gerichtet waren. In Bereichen, in denen sich Menschen typischerweise länger aufhalten, zum Beispiel um die angebotenen Geräte ausgiebig zu testen, haben die datenschutzrechtlich Betroffenen hohe schutzwürdige Interessen. Das gilt besonders für Sitzbereiche, die offensichtlich zum längeren Verweilen einladen sollen. Deshalb war die Videoüberwachung durch notebooksbilliger.de in diesen Fällen nicht verhältnismäßig. 

Die 10,4 Millionen Euro sind das bisher höchste Bußgeld, das die LfD Niedersachsen unter Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ausgesprochen hat. Die DS-GVO ermöglicht es den Aufsichtsbehörden, Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das gegen notebooksbilliger.de ausgesprochene Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig. Das Unternehmen hat seine Videoüberwachung mittlerweile rechtmäßig ausgestaltet und dies der LfD Niedersachsen nachgewiesen.

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