Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 20. Mai 2019 14:30 Uhr
Excel - Formeln und Funktionen - Kurs an der KVHS Holzminden
Montag, 20. Mai 2019 14:01 Uhr

Holzminden (r). Die Zulassungsbehörde leidet weiter unter krankheitsbedingten Personalengpässen. Aufgrund dessen können auch am Dienstag, den 21.05.2019 nur Kunden mit Termin abgewickelt werden. Das Straßenverkehrsamt bitte um Verständnis.

Foto: Symbolbild

Montag, 20. Mai 2019 13:47 Uhr

Holzminden (sl). Ab dem 30. Mai wird Holzminden mit einer 800 Quadratmeter großen „Chill-Area“ und Strandbar bereichert. Unter Palmen, mit Blick auf die Weser und einem kühlen Getränk in der Hand können demnächst Jung und Alt zusammen in der Strandbar Liebesblick sitzen. Frank Steinhof, Besitzer der Alten Liebe und demnächst von der Strandbar Liebesblick, ist seit über 20 Jahren passionierter Veranstalter und DJ. Seit gut eineinhalb Jahren betreibe er erfolgreich die Diskothek Alte Liebe und möchte nun den nächsten Schritt in Holzminden wagen. Die Disco laufe sehr gut, aber im Sommer seien viele draußen und die Lärmbelästigung nehme zu. Aus diesen Gründen habe sich der 43-Jährige auf die Suche nach einem weiteren Platz gemacht und den für ihn „perfekten“ gefunden. Zwischen dem Silo und dem Schlachter, gegenüber vom Parkplatz Steinbreite befindet sich das offiziell gepachtete Grundstück, dass von Mai bis September in eine Strandbar umfunktioniert werde. Nachdem der Platz gefunden sei, mussten die Auflagen der Stadtplanung und des Bauamtes erfüllt werden.

Für das Strandfeeling können sich die Gäste auf 50 Liegestühle, Palettenmöbel, Palmen und Kieswege freuen. „Urlaubsfeeling in Holzminden“, benannte der Betreiber das neue Projekt. Ab und zu werde es Mottos und kleinere Events geben, wie man es aus der Alten Liebe bereits kenne, aber auch die Möglichkeit die Strandbar für Geburtstage zu mieten, bestehe. Toiletten befinden sich in einem angemieteten Toilettenwagen und Parkmöglichkeiten sind in 80 Meter Entfernung erreichbar. Die Strandbar werde freitags von 16.00 bis 22.00 Uhr und samstags und sonntags von 11.00 bis 22.00 Uhr öffnen.

Die Eröffnungsfeier, „The Big Opening Party“, steigt am 30. Mai von 14.00 bis 22.00 Uhr, wenn das Wetter mitspielt. Insgesamt sechs DJ’s werden mit unterschiedlichen Genres die Gäste willkommen heißen. Kleinere Specials seien definitiv noch geplant, verriet Steinhof. Für das leibliche Wohl sei mit einem Getränkewagen und eventuell einem Foodtruck gesorgt. Für den Tag sei mit dem Ordnungsamt ein spezielles Sicherheitskonzept erstellt worden, wodurch Sanitäter und Security vor Ort sein werden. Für die kleinen Besucher werde eine Spielecke mit Spielzeug eingerichtet.

Der leidenschaftliche Eventplaner freue sich über die „Bereicherung“ für Holzminden und sei der Meinung, dass so etwas fehle. Einen kleinen Ausblick in die Zukunft konnte der aus Höxter kommende Planer ebenfalls geben; Größere Projekte stehen in den Kinderschuhen, die die Innenstadt von Holzminden dauerhaft beleben sollen. Was genau gemeint ist, verrate Steinhof zu gegebener Zeit.

Fotos: sl

Montag, 20. Mai 2019 10:50 Uhr

Holzminden (sl). Um Schlafprobleme, Magen- und Darmbeschwerden und kleine Eingriffe noch besser zu behandeln, wurde die ehemalige Intensivstation des Agaplesion Evangelisches Krankenhaus in Holzminden umgebaut. Innerhalb eines Jahres konnten Anfang des Monats die drei Bereiche: Endoskopie, Schlaflabor und das Zentrum für Ambulantes Operieren in der zweiten Etage des Krankenhauses in Betrieb genommen werden.

Dr. med. Georg Thönissen werde mit seinem Team aus drei Nachtwachen und zwei organisatorischen Kräften bis zu vier Schlafpatienten im Schlaflabor überwachen. Tagsüber werden die Betten für Patienten des Zentrums für Ambulantes Operieren genutzt und nachts in ein Schlaflabor umfunktioniert, wie der Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde erzählte. In der „Kommandozentrale“ werde dann der Schlaf der Patienten an Monitoren überwacht und am nächsten Tag ausgewertet. Am verkabelten Patienten können sowohl die Schlafphasen, Lagepositionen und Lebensfunktionen aufgezeichnet werden. „Es ist schon eine schöne Sache“, freute sich Thönissen über den neuen Bereich im Krankenhaus. 

Das Zentrum für Ambulantes Operieren leitet Julia Lachmann und erklärte im Gespräch, dass tagsüber acht Betten und drei Kinderbetten zur Verfügung stehen. Mehr als 2.000 Eingriffe werden jährlich im Krankenhaus durchgeführt, so Lachmann. Die Eingriffe gehen in die verschiedensten Bereiche der Medizin: Gynäkologie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Hals-Nasen-Ohren, Urologie, Kieferchirurgie und weitere. Hier können kleinste Eingriffe von 15 Minuten bis zu circa zwei Stunden operiert werden. Ein Merkblatt mit den wichtigsten Informationen zur Vorbereitung auf die Operation erhalte jeder Patient im Vorgespräch, wies Lachmann hin.

Die Endoskopie freue sich ebenfalls über die neuen Räumlichkeiten, so die Krankenschwester Olga Vorat. Der Wartebereich wurde neugestaltet und im neuen Ruheraum können sich die Patienten nach ihren endoskopischen Eingriffen erholen. Teresa Lücke, eine weitere Krankenschwester, erklärte den Eingriff mit einer Kapsel, der Pill Cam, zur Untersuchung des Dünndarms. Ebenfalls neu ist ein Reinigungs- und Aufbereitungsraum der Materialien. Hier werden die „Werkzeuge“ gereinigt, aufbereitet und zeitgleich dokumentiert, erklärte Vorat. 

Besucher konnten sich selbst an endoskopischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden versuchen und den Arbeitsablauf der drei neuen Bereiche besser kennenlernen. Bei der Magenspiegelung durften Interessierte Gummibärchen aus dem Körper einer menschenähnlichen Puppe ziehen. Jana Mareike Schwarz, Assistentin der Geschäftsführung, freute sich über den guten Zulauf und die vielen Neugierigen. Doch noch sei nicht alles fertig. In den nächsten eineinhalb Jahren werden weitere Arzt- und Besprechungszimmer fertiggestellt.

Fotos: sl

Montag, 20. Mai 2019 09:26 Uhr

Holzminden (red). Die Elternverteterinnen des evangelischen Kindergartens der St. Pauli-Gemeinde veranstalten am Wahl-Sonntag, 26.05.2019 wieder einen Kleider-und Spielzeug Basar. Von 14.00 bis 16.00 Uhr können in der Turnhalle des MTV Altendorf an der Paulikirche in Holzminden Kleidung, Schuhe und Spielsachen sowie alles andere „Rund ums Kind“ gekauft werden.

Natürlich wird auch Kaffee und Kuchen angeboten, gerne auch zum Mitnehmen. Der Erlös aus Verzehr und Standgebühr kommt dem evangelischen Kindergarten der St. Pauli-Gemeinde zugute. Es sind auch noch Verkaufsplätze frei, Anmeldung bei Ines Wöhning 0171 465 33 02.

Foto: Symbolbild

Blaulicht
Montag, 20. Mai 2019 14:50 Uhr
Polizei trainiert für "Besondere Lagen" im Amtsgericht Holzminden
Sonntag, 19. Mai 2019 17:41 Uhr

Kreis Holzminden (r). An diesem Wochenende führten Beamte des Polizeikommissariats Holzminden Verkehrskontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr durch. Eine der Hauptunfallursachen ist und bleibt überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Im Fokus der Beamten standen bei den durchgeführten Kontrollen Motorradfahrer. Rein statistisch gesehen sind Motorradfahrer überproportional an Verkehrsunfällen mit schwerverletzten oder getöteten Personen beteiligt. Das bestätigt leider auch der Blick ins Unfalllagebild der Polizei im Landkreis Holzminden.

Die Kontrollen wurden auf der L 550 im Bereich der Samtgemeinde Boffzen durchgeführt. Innerhalb weniger Stunden wurden insgesamt 11 Motorradfahrer festgestellt, die die erlaubte Geschwindigkeit von 70 km/h z.T. deutlich überschritten haben. Unrühmliche Spitzenreiter waren 3 "Biker" mit 117 km/h, 132 km/h und 136 km/h. Die drei Personen müssen sich auf ein Fahrverbot von bis zu 2 Monaten und einer Geldbuße von mehreren Hundert Euro einstellen.

Foto: Symbolbild

Samstag, 11. Mai 2019 09:58 Uhr

Holzminden (sl/red). Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, stellte am Freitag gemeinsam mit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden den aktuellen Sicherheitsbericht vor. 20 Gäste aus Kommunalpolitik und Polizei besuchten die Veranstaltungen in Hameln und Holzminden, um sich über die Sicherheitslage und die Polizeiarbeit in der Region zu informieren. Dabei konnte die Behörde sowohl bei der Kriminalitätsbekämpfung als auch bei der Verkehrssicherheitsarbeit auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken und an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen. Im Landkreis Holzminden seien im letzten Jahr 3.415 Straftaten begangen und die Aufklärungsquote liege bei circa 71 Prozent.

Seit dem Jahr 2016 präsentiert die Polizeidirektion Göttingen in Kooperation mit den Polizeiinspektionen Göttingen, Hameln-Pyrmont/Holzminden, Hildesheim, Nienburg/Schaumburg und Northeim in den Landkreisen ihres Zuständigkeitsbereichs den Sicherheitsbericht. Neben einem strukturierten Überblick und Entwicklungen in den Feldern Kriminalität, Verkehr, Einsatz und Ausrüstung geht der Bericht auf regionale Besonderheiten ein und gibt anschauliche Einblicke in den polizeilichen Alltag. Auf diesem Wege möchte die Behörde nicht nur polizeiliches Handeln transparent machen, sondern vor allem auch mit der örtlichen Politik und den Medien in den Austausch treten und zum gegenseitigen Verständnis beitragen.

Schwerpunktthemen des Jahres 2018

Im Bereich der Kriminalitätsbekämpfung bildeten Straftaten zum Nachteil älterer Menschen einen Schwerpunkt. Der wachsende Anteil von Seniorinnen und Senioren an der Gesellschaft, aber auch eine zunehmende Anzeigebereitschaft haben im Jahr 2018 zu einem erneuten Anstieg der Fallzahlen geführt. Bei den meisten der Taten handelte es sich um Betrugsdelikte, die von überregional agierenden Tätergruppen verübt wurden. Daher setzt die Polizeidirektion Göttingen bei der Bekämpfung dieser Straftaten neben intensiver Ermittlungsarbeit in besonderem Maße auf die Prävention und Information älterer Menschen und ihrer Angehörigen.

Daneben zählt die Bekämpfung der Einbruchskriminalität weiterhin zu den Kernaufgaben. Dabei wurden die Maßnahmen der vergangenen Jahre, wie zum Beispiel die Durchführung spezialisierter Kontrollen auf den Fernstraßen im Direktionsgebiet, konsequent und vertieft fortgesetzt. Zudem wird in den Polizeiinspektionen Hildesheim und Göttingen die Prognose Software „PreMap“ erprobt, um im Einsatz- und Streifendienst mögliche Risikogebiete besonders zu berücksichtigen. „Die Digitalisierung verändert Welt und Arbeitsweise“, so Lührig.

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit nimmt das Thema der Ablenkung im Straßenverkehr eine stetig wachsende Bedeutung ein. Gemeinsam mit unterschiedlichen Netzwerkpartnern, wie unter anderem in den Kommunen oder örtlichen Verkehrswachten, wurde daher im Jahre 2018 ein Schwerpunkt auf repressive wie auch präventive Maßnahmen in diesem Bereich gelegt.

Nicht nur bei der Verkehrssicherheit setzte die Polizeidirektion Göttingen im Jahr 2018 auf die bewährte Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern. Die Polizeiinspektionen arbeiten im Rahmen unterschiedlichen Sicherheitskooperationen mit Landkreisen und Kommunen zusammen, um den regionalen Besonderheiten und Herausforderungen optimal gerecht zu werden. Auch in Hinblick auf die Errichtung eines Frauenhauses in Holzminden arbeiten die Behörden eng mit der Polizei zusammen.

Daneben war im vergangenen Jahr im Einsatzbereich jedoch auch in der Polizeidirektion Göttingen eine negative Entwicklung zu beobachten, die sich mit einem bundesweiten Trend deckt. Immer häufiger werden Kräfte der Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Polizei im Einsatz Opfer von Gewalt. In Holzminden habe sich die Zahl der Taten zum Vorjahr verdoppelt, so Marco Hansmann, Hausleiter in Holzminden. Um die Eigensicherheit der Polizeibeamten zu verbessern, können ab sofort SET, Systemische Einsatztrainings, in der alten JVA in Holzminden absolviert werden, berichtete Hansmann stolz.

Fazit und Ausblick des Behördenleiters

„Der Sicherheitsbericht zeigt, dass es uns auch im Jahr 2018 gelungen ist, mit aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen Schritt zu halten“, erklärte Lührig im Rahmen der Präsentation. „In der Gesamtheit kann die Polizeidirektion Göttingen erneut eine positive Jahresbilanz ziehen. Dafür möchte ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch unseren Kooperationspartnern meinen herzlichen Dank aussprechen.“

Um dieses Sicherheitsniveau nachhaltig zu gewährleisten, wurden in der Polizeidirektion Göttingen bereits im vergangenen Jahr entscheidende Weichen für die Zukunft gestellt. Mit der Umwandlung der Polizeistation Hoya in ein Polizeikommissariat wurde im Norden der Direktion zu einer Stärkung der Flächenpräsenz beigetragen. Zudem ist es mit der Neuorganisation der Polizeiinspektion Northeim und Göttingen gelungen, die polizeilichen Strukturen in Südniedersachsen an die jeweiligen Landkreise anzupassen.

In technischer Hinsicht setzt die Polizeidirektion bereits heute verstärkt auf digitale Technologie. Neben „PreMap“ wurde im Jahr 2018 beispielweise für die interne Kommunikation der Polizeimessenger „NIMes“ eingeführt. Dazu kommt bei der klassischen Spuren- und Ermittlungsarbeit wie auch im digitalen Raum eine Vielzahl an spezialisierter Hard- und Software zum Einsatz. „Nicht zuletzt aufgrund der bisherigen Erfolge wird die Polizeidirektion Göttingen auch weiterhin auf technische Innovation setzen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung voll auszuschöpfen“, so Lührig. „Daher haben wir unter anderem im März 2019 mit dem Ziel der Entwicklung neuer Technologien für den polizeilichen Einsatz eine Kooperationsverbindung mit der Hochschule Mittweida abgeschlossen.“

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind jedoch der entscheidendste Faktor für eine zukunftsfeste Polizeiarbeit“, betonte der Polizeipräsident abschließend. „Der Sicherheitsbericht gewährt Einblicke in die ebenso interessanten und sinnvollen Tätigkeitsfelder der modernen Polizeiarbeit. Daher hoffen wir ganz besonders, mit diesen Informationen auch junge Menschen zu erreichen, die über eine berufliche Zukunft bei der Polizeidirektion Göttingen nachdenken.“

Am Ende der Präsentation lud das Polizeikommissariat noch zu einer Besichtigung des Tatortmobils ein. Die Politiker stellten Fragen und kamen mit den Beamten ins Gespräch.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können den Sicherheitsbericht 2018 auf der Homepage der Polizeidirektion Göttingen einsehen.

Fotos: sl

Donnerstag, 09. Mai 2019 09:57 Uhr

Lobach (fw). Am heutigen Morgen kam es auf dem Kratzeberg zwischen Lobach und Negenborn auf der B64 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein LKW und drei PKWs beteiligt waren. Aufgrund von Ausbesserungsarbeiten der Straßenmeisterei an der Leitplanke, musste ein LKW, aus Negenborn kommend, linksseitig ausweichen. Die darauffolgenden PKWs reagierten auf dieses Manöver und bremsten entsprechend ab, um ebenfalls ausweichen zu können. Vermütlich aus Unachtsamkeit übersah der nachfolgende 23-jährige Fahrer eines Ford Focus die Situation und konnte nicht mehr rechtzeitig handeln. Dabei kam das Fahrzeug ins Schleudern, kollidierte zunächst mit dem vorausfahrenden Hyundai und geriet dann in den Gegenverkehr, wo er mit einem aus Lobach kommenden BMW X3 zusammenprallte.

Im Hyundai befand sich eine 31-jährige Frau mit ihrem Kleinkind, den BMW fuhr ein 71-jähriger Mann. Der 23-jährige Fahrer des Ford Focus war in Begleitung eines ebenfalls jungen Mannes. Verletzt wurde niemand.

Die Fahrbahn Richtung Negenborn wurde für circa zwei Stunden gesperrt, die drei PKWs mussten abgeschleppt werden. Die Polizei Holzminden war vor Ort.

Fotos: fw

Mittwoch, 08. Mai 2019 09:42 Uhr

Neuhaus (r). Am Montag kam es gegen 11.30 Uhr auf der Landesstraße 549 zwischen Neuhaus und Boffzen zu einem Verkehrsunfall. Ein 27-Jähriger aus Boffzen befuhr mit seinem Pkw Ford eine Linkskurve in Richtung Neuhaus und kam dabei aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Pkw überschlug sich und kam auf der Fahrbahn zum Liegen. Der Fahrzeugführer wurde dabei schwer verletzt. Erste Ermittlungen ergeben, dass zum Unfallzeitpunkt möglicherweise ein Lkw die Kurve befahren hat und dem Verunfallten auf dessen Spur entgegengekommen ist. Die Polizei erbittet Hinweise zu dem Unfallgeschehen unter 05531/9580.

Foto: Polizeikommissariat Holzminden

Politik
Sonntag, 19. Mai 2019 09:09 Uhr
Sylvia Bruns (FDP) mit Michael Schünemann beim SovD in Holzminden und Gesundheitszentrum Stadtoldendorf
Sonntag, 19. Mai 2019 06:00 Uhr

Deensen (red). Am Mittwoch, den 29.5. um 19:00 Uhr laden die Jungen Liberalen Holzminden zu ihrem monatlich stattfindenden Stammtisch ein. Der Stammtisch wird diesen Monat im Wagenrad, in der Robinson-Crusoe-Straße 2 in Deensen stattfinden.

Dieses Mal konnten die Jungen Liberalen Christian Grascha (MdL) dafür gewinnen den Stammtisch zu besuchen und über die neusten Geschehnisse aus dem Landtag in Hannover zu berichten. Darüber hinaus möchte er über seine Tätigkeiten als Haushalts- und Finanzpolitiker informieren.

Die Jungen Liberalen hoffen auf möglichst viele Interessierte Besucher und freuen sich Interessierte am 29. Mai begrüßen zu dürfen.

Foto: Jungen Liberalen Holzminden

Samstag, 18. Mai 2019 06:00 Uhr

Holzminden (r). „Toll, was ehrenamtliche Arbeit leisten kann!“, sagt Michael Schünemann beim Besuch der neuen Räumlichkeiten des Tierheims in Holzminden. 20 ehrenamtliche Helfer hatten sich in den letzen Tagen daran gemacht, die Räume zu entkernen. „Durch die tatkräftige Unterstützung, kostenlose Bereitstellung von Maschinen und Materialspenden können wir die Renovierungskosten sehr gering halten“, erklärt der erste Vorsitzende Jens Müller. 

Allein das Grundstück des Tierheims wächst von 1600m2 auf 8600m2 durch den Umzug an. Von den Räumlichkeiten zur Unterbringung der Tiere ganz zu schweigen. Das Hundehaus verdreifacht sich. „Ideal ist auch, dass die Tierheimleitung dank einer Dienstwohnung immer vor Ort sein wird“, freut sich Müller. Bis zum endgültigen Umzug im Dezember 2019 bleibt noch einiges zu tun. Unter anderem müssen noch die neuen "Fundtierverträge" mit den Gemeinden und Kommunen verhandelt werden. „Es ist eine Pflichtaufgabe der Behörden, sich um „herrenlose“ Tiere zu kümmern. Wir vom Tierschutzverein Holzminden nehmen diese Aufgabe im Auftrag der Kommune wahr“, erklärt erklärt Jens-Uwe Müller. „Für Gemeinden und Kommunen ist dieses ehrenamtliche Engagement eine große Hilfe und man kann Ihnen nicht genug dafür danken!“, ist sich Michael Schünemann sicher.

Foto: FDP Kreisverband Holzminden

Wirtschaft
Sonntag, 19. Mai 2019 07:00 Uhr
Holzminden-News sucht freie Mitarbeiter
Montag, 13. Mai 2019 10:40 Uhr

Holzminden (r). Zusammen mit Betriebsrat, Vorgesetzten, Partnern und Kollegen haben Zeliha Balik und Helga Nottbohm ihre 40jährige Stiebel-Eltron-Betriebszugehörigkeit gefeiert. Christiane Schäfers, Leiterin der Personalabteilung, bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen für die Treue zum Unternehmen: "Die letzten 40 Jahre waren für sie sicherlich eine spannende Zeit mit vielen Höhen, aber auch Tiefen. Deswegen bedanke ich mich insbesondere für ihre Flexibilität und die damit verbundene Bereitschaft, Abteilungen zu wechseln und dort auszuhelfen, wo es nötig ist."

Klaus-Jürgen Schild richtete sich als Vertreter des Betriebsrates an die Jubilare und bedankte sich für die geleistete Arbeit: "Für die Zukunft wünsche ich Ihnen vor allem Gesundheit." Zeliha Balik ist aktuell in der Durchlauferhitzerfertigung beschäftigt, Helga Nottbohm in der Rohrheizkörperfertigung. Beide haben im April 1979 begonnen, für das Unternehmen zu arbeiten. Nottbohm freute sich besonders darauf, die Urkunde mit nach Hause zu nehmen: "Die wird direkt neben die meines Mannes gehängt – der ist inzwischen 48 Jahre hier im Unternehmen."

Werner Quade, Leiter Profit-Center Haustechnik freute sich, die Jubilarinnen kennenzulernen: "Obwohl ich selbst schon über 40 Jahre im Unternehmen bin, sind wir uns bisher noch nicht begegnet. Ich freue mich, dass wir das heute ändern. 40 Jahre für ein Unternehmen zu arbeiten ist etwas Besonderes. Wir sind ihnen sehr dankbar, dass sie Stiebel Eltron all die Jahre treu waren – denn Mitarbeiter sind wichtiges Kapital des Unternehmens."

Foto: Stiebel

Sonntag, 12. Mai 2019 08:50 Uhr

Kreis Holzminden (r). Wer sich die Welt der Computer neu erschließen und erste Kenntnisse vertiefen möchte, dem sei ein Kurs der Kreisvolkshochschule Holzminden empfohlen. Am Mittwoch, dem 22. Mai 2019 startet von 9.30 bis 12.45 Uhr ein Grundlagenkurs mit vier Terminen im VHS-Bildungszentrum in der Bahnhofstraße 31 in Holzminden. Leicht verständlich und in angemessenem Lerntempo vermittelt die Dozentin Margitta Ackerbauer den Einstieg in den Computer bzw. das Notebook und den Umgang mit Tastatur und Maus. Fachbegriffe wie Betriebssystem, Programm, Software oder App werden erläutert. Texte sollen geschrieben und verschönert sowie Bilder eingefügt werden. Ferner stehen erste Schritte im Internet auf dem Programm.

Anmeldungen für den Kurs sind noch möglich unter Telefon 05531 707-394, über die E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de oder direkt auf der Homepage der Kreis-volkshochschule unter www.kvhs-holzminden.de.

Sport
Montag, 20. Mai 2019 10:46 Uhr
Viele neue Gesichter und eine Bootstaufe beim „Tag der offenen Tür“ im Ruder-Club Holzminden
Freitag, 17. Mai 2019 11:27 Uhr

Holzminden/Witzenhausen (red). Erneut gelang den Faustballern vom MTV 49 Holzminden einen 2. Platz zu erkämpfen. Beim Turnier in Witzenhausen spielten die Faustballer des MTV 49 Holzminden mit der Aufstellung: Karsten Bergmann (Angriff, Rückschlag), Jörg Christian Hübner (Rückschlag, Zuspiel), Fabio Klünker, Malte Hennigfeld und Leonard Hübner (alle Abwehr, Zuspiel).

Im ersten Spiel gegen den TSV Diemarden konnte die gefürchtete Anfangsnervosität schnell abgelegt werden und bereits zur Pause führte die Mannschaft mit 7 Punkten. Mit sicheren Ballannahmen in der Abwehr, routiniertem Zuspiel und platzierten Rückschlägen konnte der Vorsprung zum Endstand von 26:10 ausgebaut werden. Mit der starken Auftaktleistung im Rücken wurde auch das zweite Spiel, nun gegen die Mannschaft vom Dransfelder SC, deutlich mit 29:14 gewonnen. Das dritte Spiel musste gegen den TSV Vaake bestritten werden. Diese, wie immer gut vorbereitet, starteten gleich mit druckvollem Aufschlagsspiel. Die MTV’er parierten und bauten von ihrer Seite Druck auf. So entwickelte sich ein Kopf an Kopf-Rennen, indem mal die Vaaker mal die Holzmindener führten. Zur Halbzeit stand es 10:10. Da die taktischen Maßnahmen keinen entscheidenden Vorteil verschafften, wurde der Druck sowohl im Aufschlags- als auch im Rückschlagspiel von den MTV’ern erhöht. Mehr Risiko führte aber zu Fehlern, sodass die gegnerische Mannschaft auf sieben Punkte Vorsprung davonzog. Es gelang zwar unserer Mannschaft auch die Vaaker noch in einige Fehler zu zwingen, letztlich musste sich die Holzmindener aber mit 17:20 geschlagen geben. Wie sich später herausstellte, war es das Spiel gegen den TSV Vaake, welches über den Turniersieg entscheiden sollte. Die folgenden Spiele gegen Witzenhausen I und II wurden nämlich wieder souverän mit 26:11 und einem nie gefährdeten 19:14 von der Mannschaft vom MTV 49 Holzminden gewonnen. Somit belegte die Holzmindener am Schluss den 2. Platz des hervorragend organisierten Turniers in Witzenhausen.

Wer Interesse hat den Faustballsport einmal näher kennenzulernen: Die Spieler des MTV 49 trainieren freitags, im Liebigstadion auf dem C-Platz ab 17.00 Uhr. Mitzubringen sind geeignete Sportschuhe und gute Laune!

Foto: MTV 49 Holzminden

Donnerstag, 16. Mai 2019 11:52 Uhr

Polle (red). Am Samstag, den 18. Mai ist jede(r) interessierte zu einem unverbindlichen Schnupperkurs eingeladen. Außer Sportschuhen und angemessener Sportkleidung (den Witterungsverhältnissen angepasst) muss nichts mitgebracht werden. Ab 14:00 Uhr erfolgt in der Weißenfelder Mühle 2 in Polle eine Einweisung in das Golfspiel, anschließend erfolgt das Spielen auf der Driving Range und dem Putting Green. Abschließend erhalten alle Interessierten eine Führung über den Golfplatz, welche schließlich mit einem kleinen Abschlussturnier endet. Der Nachmittag kann von dann in gemütlichem Beisammensein in der Gastronomie des Golfclubs ausklingen. Anmeldungen nimmt der Golfclub unter 05535/ 8842 entgegen.

Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite holzminden-news.de