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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Donnerstag, 24. September 2020 16:37 Uhr
Eine neue Corona-Infektion im Landkreis Holzminden
Mittwoch, 23. September 2020 16:55 Uhr

Hannover (red). Die Niedersächsische Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 wird erneut geändert: Die zum Sportwochenende - inklusive dieses Freitags - bereits geänderte Verordnung macht den Weg dafür frei, dass Sportveranstaltungen wieder vor einem größeren Publikum stattfinden können. Die neue Regelung sieht im Einzelnen vor, dass unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen (s.u.) im Rahmen von Sportveranstaltungen bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingelassen bzw. bis zu 20 Prozent aller Zuschauerplätze belegt werden dürfen. Zur Veranschaulichung: Bei Sportstätten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 5.000 Plätzen können jedenfalls bis zu 1.000 Besucherinnen und Besucher eingelassen werden. Bei Sportstätten mit einem Fassungsvermögen von über 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern greift dann die 20-Prozent-Regelung, z.B.: 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen in einem Stadion mit einer Kapazität von 20.000 auf den Rängen sein.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Wir wollen mit Augenmaß und Vernunft wieder mehr Menschen ermöglichen, Sport vor Ort zu erleben. Gleichzeitig sind die Zuschauer für ganz viele Vereine, vor allem bei den Hallensportarten, von zentraler Bedeutung, nicht zuletzt für unsere niedersächsischen Profiklubs etwa aus dem Handball, Basketball, Volleyball oder Eishockey. Diese stehen bereits heute vor immensen finanziellen Herausforderungen.

Wenn es uns gemeinsam gelingt diese Chance zum Erfolg werden zu lassen, wäre dies ein wichtiger Beitrag dazu, dass der Sport in Niedersachsen durch diese Krise kommt. Ob das in dieser Phase gelingt, hängt vom Infektionsgeschehen der kommenden Wochen ab, und damit insbesondere von der Vorsicht und Vernunft der der Zuschauerinnen und Zuschauer. Darüber würde ich mich sehr freuen und wünsche unseren niedersächsischen Vereinen trotz aller Einschränkungen auch sportlich eine erfolgreiche Saison.

 

Mittwoch, 23. September 2020 10:14 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Gute Nachrichten kommen am Mittwochmorgen vom Landkreis Holzminden: Eine ehemals infizierte Person gilt als genesen, sodass nur noch sieben Fälle im Landkreis Holzminden bekannt sind. Ebenfalls reduziert sich die Anzahl der Personen, die in Quarantäne verbleiben müssen, von 34 auf 32. Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestägten Infizierten liegt bei 130. 116 davon gelten als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit 32 Personen.

Dienstag, 22. September 2020 09:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Anzahl der aktuellen Coronainfektionen im Kreis Höxter bleibt stabil: Waren vor vier Tagen 16 akute Fälle bekannt, sind es nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes am heutigen Dienstagmorgen 15 Fälle. Seit vergangenen Freitag sind die Gesamtfälle seit Pandemiebeginn von 430 auf 431 angestiegen - zugleich sind 398 statt 396 Personen genesen.

Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 4,23 und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 13,5. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (5 /+1), Beverungen (2), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (4/-1), Marienmünster (0), Nieheim (1), Steinheim (3/-1) und Willebadessen (0) und Warburg (0).

Dienstag, 22. September 2020 09:33 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei acht Fällen. Zwei Personen gelten also als genesen. Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestägten Infizierten liegt bei 130. 115 davon gelten als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit 34 Personen, 54 Personen sind am Freitag daraus entlassen worden. Aus aktuellem Anlass weist das Gesundheitsamt noch einmal darauf hin, dass ein Verstoß gegen verordnete Quarantänen einen Straftatbestand darstellt. Die Ordnungsämter überprüfen die Einhaltung von Quarantänen stichprobenartig. Bei festgestellten Zuwiderhandlungen drohen Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.

Region Aktiv
Donnerstag, 24. September 2020 14:17 Uhr
Roxy Holzminden: Das Programm ab dem 24. September
Donnerstag, 24. September 2020 14:05 Uhr

Holzminden (red). Für das am 10. Oktober stattfindende Gin-Seminar und das Rum-Seminar am 28. November 2020 werden Zusatztermine angeboten. Da die Seminare nur im kleinen Rahmen stattfinden können starten diese nicht wie ursprünglich geplant um 19 Uhr, sondern in zwei Gruppen um 18 und 20:00 Uhr. Melden Sie sich gerne noch an.

Tauchen Sie ein in die Welt einer ganz besonderen Spirituose und lernen Sie die umfangreiche Geschichte, sowie die verschiedenen Arten des Gins kennen. Anhand von sieben Premium Gins wird Ihnen die breite Geschmackswelt offenbart und die Unterschiede der verschiedenen Destillationen und Botanicals werden veranschaulicht. Lassen Sie sich von der aromatischen Vielfalt des Trendgetränks überraschen.

Wer ein Freund von Rum ist kann sich auf eine Reise um die Welt begeben, denn Rum ist viel mehr als nur der Stoff aus dem Piratengeschichten sind. Wussten Sie schon, dass viele Rumsorten ihre letzte Veredelung in Europa erhalten? Lernen Sie die Geschichte, Herstellung, Aromenvielfalt und den Geschmack des Rums kennen und testen ihr erlerntes Wissen an sechs verschieden Rumsorten.

Die Seminare finden im kleinen Rahmen und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienerichtlinien statt. Veranstaltungsort für alle Seminare ist das Torhaus am Katzensprung in Holzminden. Eine Anmeldung ist zu allen Terminen erforderlich! Stadtmarketing Holzminden, Markt 2, 05531-992960, info@stadtmarketing-holzminden.de. Auf Anfrage sind alle Seminare zu Ihrem Wunschtermin für Gruppen buchbar. Als besonderes Geschenk können Gutscheine erworben werden. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Alle Informationen rund um die Duft- und Aromenseminare von Holzminden finden Sie unter dem folgenden Link: https://stadtmarketing-holzminden.de/index.php/duftendes-angebot/duft-und-aromenseminare

Foto: Stadtmarketing

 

Donnerstag, 24. September 2020 11:46 Uhr

Neuhaus (red). In den Eichenwäldern der Landesforsten beginnt jetzt die Saatguternte. Die Solling-Forstämter Dassel und Neuhaus suchen Helfer, die in der Nähe der Ortschaften Lauenberg, Hilwartshausen und Neuhaus in ausgesuchten Waldgebieten Eicheln vom Waldboden aufsammeln. Forstleuten hatten die Saatgut-Bäume zwischen 1862 und 1897 gepflanzt und so lange mit gleicher Zielrichtung bewirtschaftet und gepflegt. Aus den gesammelten Eicheln wollen die Niedersächsischen Landesforsten neue Bäume ziehen, um damit Waldflächen aufzuforsten, die durch Trockenheit und Borkenkäferbefall abgestorben waren. Wer sich bei der Wiederbewaldung engagieren und einen Beitrag zu klimastabilen Mischwäldern in Niedersachsen leisten möchte, kann sich über die Homepage der Landesforsten für die Sammelaktion anmelden.

https://www.landesforsten.de/blog/2020/09/23/fleissig-wie-ein-eichhoernchen/

„Die Bäume stammen aus Zeiten unserer Urgroßeltern. Sie tragen weniger Früchte als noch vor zwei Jahren bei der Jahrhunderternte und die Eicheln sind kleiner als üblich. Die Ernte wird dieses Jahr knapper ausfallen und mühsamer sein“, erwartet Försterin Elke Urbansky. Die Försterin aus dem Forstamt Oerrel bei Munster koordiniert die Ernte und hofft auf freiwillige Helfer. Wie schon vor zwei Jahren hilft ihr die Rainald von Dassel Schule bei der Sammelaktion.

Großer Bedarf an jungen Waldbäume in Deutschland

Der Bedarf an neuen Eichen ist groß. Allein in den Niedersächsischen Landesforsten wurden über 1 Millionen neuer Eichenbäume in der zurückliegenden Saison gepflanzt. „Wir benötigen dringend das Saatgut für den Umbau der Nadelwälder in klimastabile Mischwälder“, betont Andreas Preuß. Der Leiter der Forstsaatgut-Beratungsstelle sieht Engpässe bei jungen Laubbäumen auf Deutschlands Waldbesitzer zukommen, da Dürre und Borkenkäferbefall vielerorts zu großen Waldverlusten geführt hätten. „Der Bedarf an neuen Bäumen ist überall in Deutschland hoch und wir müssen Jahre im Voraus mit der Ernte und Nachzucht beginnen, um den wachsenden Bedarf decken zu können“, beschreibt Andreas Preuß die Situation auf dem knapper werdenden Markt.

Forstsaatgut-Beratungsstelle will 2,5 Millionen neue Eichen aus Niedersachsens Wäldern erzeugen

Förster Preuß möchte im Solling in diesem Herbst zwei Tonnen Eichensaatgut in den Forstämtern Dassel und Neuhaus gewinnen. Landesweit hofft Preuß auf eine Ernte von insgesamt 25 Tonnen aus Niedersachsens Wäldern. „Daraus könnten dann 2,5 Millionen neue Pflanzen erzeugt werden. Doch der Tisch ist dünn gedeckt, nur 10 bis 25 Eicheln liegen durchschnittlich auf einem Quadratmeter Waldboden. Und die leckeren Tafelfrüchte teilen wir noch mit Wildschweinen und anderen Waldbewohnern, die ebenfalls Eicheln suchen und sogar nachts unterwegs sind“, so Preuß. Weil in diesen Tagen die Maisfelder abgeerntet würden, seien Wildschweine wieder vermehrt im Wald auf Nahrungssuche.

Motivierte Sammler spenden Arbeitsleistung für klimastabile Wälder

Gefragt sind motivierte Sammlerinnen und Sammler, die fleißig wie die Eichhörnchen den Waldboden nach Eicheln absuchen und die guten in den mitgebrachten Eimer lesen während die faulen Früchte liegenbleiben sollen. Rund 40 Hektar Eichenwälder allein im Solling will die Forstsaatgut-Beratungsstelle in den nächsten Wochen beernten lassen. Elke Urbansky rechnet mit drei bis fünf Sammeltagen bis Mitte Oktober und gibt folgende Hinweise an Interessierte: Wer bei der Handsammlung mithelfen möchte braucht einen Sammeleimer und Schoner oder eine Matte für die Kniee. Der unterschriebene Sammelerfassungsbogen aus dem Internet soll ausgedruckt zum Treffpunkt mitgebracht werden. Warme Kleidung, festes Schuhwerk, Verpflegung und gute Laune seien beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Eicheljagd im Herbstwald.

Wiegen der Ernte und Versiegelung der Säcke vor Ort im Wald

Noch im Wald wird die Ernte gewogen, die Solling-Eicheln in versiegelte Säcke abgefüllt und mit sogenannten Stammzertifikaten (Herkunftsurkunden) ausgestattet. „Wir bringen die Säcke nach Oerrel in die Forstsaatgut-Beratungsstelle der Landesforsten. Dort wird das Saatgut fachgerecht behandelt und an Baumschulen abgegeben, die aus den Eicheln kleine Sämlinge ziehen“, beschreibt Elke Urbansky das weitere Vorgehen. „Wir dürfen nur Eicheln aus Wäldern sammeln, die vom Landwirtschaftsministerium als Saatgutbestand anerkannt worden sind. Wer Eicheln aus dem Stadtpark oder von seiner Hofeinfahrt mitbringt, hilft uns leider nicht. Diese Früchte dürfen wir nicht als Saatgut verwenden“, betont Försterin Urbansky. Sie lädt Natur- und Waldfreunde herzlich ein, ihre Arbeitsleistung für zukünftige Wälder zu spenden.

Foto: NLF

Donnerstag, 24. September 2020 11:32 Uhr

Holzminden (red). Die Rettungshundestaffeln der Johanniter sind an 365 Tage im Jahr einsatzbereit. Alle zwei Jahre muss auch ein bereits geprüfter Rettungshund erneut in einer Prüfung seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Am vergangenen Samstag stellten sich in Holzminden acht Johanniter-Rettungshunde der Herausforderung. Gemeinsam mit ihren Hundeführerinnen waren die talentierten Schnüffelnasen der Staffeln Südniedersachsen und Braunschweig prüfungsbereit. Es war die erste Prüfung im Landesverband Niedersachsen/Bremen mit einem Hygienekonzept unter Corona-Bedingungen, welches vorsieht, dass maximal neun Teams die Prüfung antreten dürfen. Die Anwesenheit von Staffelmitgliedern oder Freunden zur Unterstützung war nicht erlaubt. 

Zunächst stellten sich die Prüfungsteams dem theoretischen Fachfragenteil unter freiem Himmel oder im eigenen Auto sitzend. Anschließend folgten der Verweistest und die Gehorsamsprüfung. Sofern die Rettungshundeteams all diese Prüfungsteile erfolgreich abgeschlossen hatten, durften sie zur Prüfungssuche ins 15 Minuten entfernte Waldgebiet in Richtung Boffzen/Steinkrug. Am Ende des Tages konnten vier erfolgreiche Teams ihre Zertifikate in Empfang nehmen und sind für weitere zwei Jahre einsatzbereit, dann folgt eine Wiederholungsprüfung. Aus Südniedersachen haben die Rettungshunde Lucky, Poirot, Enya, Janosch und ihre Besitzerinnen die Prüfung erfolgreich abschließen können. Auf Umarmungen und die feierliche Übergabe der Zertifikate musste in Corona-Zeiten verzichtet werden. Nicht geändert haben sich natürlich die Kuscheleinheiten für die Hunde durch ihre Besitzerinnen sowie die zahlreichen Leckerchen die nach der Prüfung selbstverständlich dazu gehören. 

Insgesamt haben sich durch die Coronakrise jedoch die Organisation und Ablauf der Prüfung weitreichend verändert. Und auch die Unterstützung vor Ort durch die komplette Rettungshundestaffel sowie durch Familie und Freunde vermissen die Prüflinge sehr. Jedoch sind alle Staffeln froh, dass endlich wieder Prüfungen im kleinen Rahmen stattfinden können. In der Vergangenheit wurden ganze Prüfungswochenenden mit bis zu 40 teilnehmenden Prüfungsteams durchgeführt. Daher lässt sich der deutlich erhöhte Bedarf an Prüfungsterminen, aber insbesondere auch die erhebliche zeitliche Mehrbelastung für die Prüfenden im Rettungshundewesen der Johanniter ableiten.

Foto: Johanniter

Mittwoch, 23. September 2020 16:36 Uhr

Holzminden (red). Aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG auf der Linie RB 84 „Egge-Bahn“ vom 26. bis 27. September  müssen einige Verbindungen der NordWestBahn zwischen Paderborn und Ottbergen bzw. Holzminden durch einen Schienenersatzverkehr bedient werden. Zwischen Altenbeken und Paderborn Hbf verkehren zum Großteil die Züge der Linie RB 72 (Eurobahn).

Blaulicht
Freitag, 25. September 2020 13:28 Uhr
Radfahrerin verletzt - Fahrer eines dunkelblauen Kombi gesucht
Freitag, 25. September 2020 11:46 Uhr

Hannover (red). Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat gestern den Jahresbericht 2019 der niedersächsischen Feuerwehren vorgestellt. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 126.596 Einsatzkräfte für die niedersächsischen Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Der Anteil der Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren hat sich, ebenso wie die Anzahl von Kindern und Jugendlichen, weiter erhöht.

Pistorius: „Die Feuerwehr ist insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Über 44.800 Mädchen und Jungen sind in Niedersachsen in den Kinder- und Jugendfeuerwehren aktiv, das ist ein neuer Höchststand in diesem Bereich. Es freut mich zudem, dass immer mehr Frauen Teil der niedersächsischen Wehren sind. Die Gesamtzahl der Einsatzkräfte ist in den Freiwilligen Feuerwehren im Vergleich zum Vorjahr insgesamt minimal um 0,3 Prozent gesunken, was auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels erklärbar ist. Wir werden auch weiterhin zielgerichtet für den Dienst in den niedersächsischen Feuerwehren werben.“

Die Mitgliederzahlen in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehren sind gegenüber dem Vorjahr um 382 Einsatzkräfte auf 126.596 Einsatzkräfte leicht um 0,3 Prozent gesunken. Der Frauenanteil in den Feuerwehren hat sich insgesamt dagegen weiter auf nunmehr 12,4 Prozent erhöht. 

Eine zentrale Rolle bei der Zukunftsstrategie der Feuerwehr in Niedersachsen spielt die Ausbildung an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK). Aktuell stehen je 350 Ausbildungsplätze für die jeweiligen Kurzlehrgänge an den beiden Standorten in Celle und Loy allen niedersächsischen Feuerwehrkindern, -frauen und -männern zur Verfügung. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 11.240 Personen an den Lehrgängen teilgenommen. Klares Ziel im Rahmen der Landesstrategie ist die weitere Verbesserung des quantitativen Lehrgangsangebotes, was insbesondere mit der konsequenten Realisierung des NABK-Bauprojektes einhergeht. Für die in diesem Jahr fertig gestellten Bauvorhaben und die weiteren eingeleiteten Baumaßnahmen nimmt das Land insgesamt rund 19,4 Mio. € in die Hand.

Die Einsatzkräfte sind im Jahr 2019 zu insgesamt über 23.000 Brandeinsätzen und mehr als 57.000 technischen Hilfeleistungen ausgerückt. Das bedeutet einen Rückgang der Einsatzzahlen in Niedersachsen um mehr als 12 Prozent. Dieser Trend zeigt sich auch bei den Fehlalarmierungen, hier konnte nur bei den sogenannten Böswilligen Alarmen ein Anstieg von 6,6 Prozent registriert werden. Minister Pistorius dazu: „Es ist nicht hinnehmbar und verwerflich, wenn jemand Rettungskräfte, Feuerwehr oder Polizei unter Vorspiegelung falscher Tatsachen quasi zum Spaß zu einem Einsatz ruft! Nicht zuletzt kann das richtig teuer werden - zurecht!“

Für besondere Aufmerksamkeit haben 2019 insbesondere zwei Waldbrandereignisse gesorgt: Die Brände in Lübtheen und in der Lieberoser Heide konnten insbesondere auch durch die Unterstützung niedersächsischer Einsatzkräfte erfolgreich bekämpft werden. „Unsere Feuerwehren haben auch bei den Unterstützungseinsätzen außerhalb unseres Bundeslandes großartige Arbeit geleistet. Wir müssen uns auch strategisch darauf vorbereiten, dass insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels die Anforderungen an unsere Brandschützerinnen und Brandschützer zukünftig weiter spürbar steigen werden. Darauf bereiten wir uns sukzessive mit entsprechenden Maßnahmen vor“, so Pistorius.

Donnerstag, 24. September 2020 12:53 Uhr

Neuhaus (lbr). Am heutigen Donnerstagmorgen hat sich auf der L549 zwischen Neuhaus und Boffzen ein Verkehrsunfall ereignet. Eine junge Frau kam von der Fahrbahn ab und landete im Straßengraben. „Die Feuerwehr Neuhaus kümmerte sich um die verletzte Fahrerin und beseitigte die ausgelaufenen Betriebsstoffe“, berichtet Ortsbrandmeister Sebastian Winzmann. Rund zehn Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Fahrerin wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Fotos: Feuerwehr Neuhaus 

Mittwoch, 23. September 2020 16:18 Uhr

Beverungen (red). Auf der K 48 zwischen Beverungen und Drenke ist ein Motorradfahrer auf ein haltendes Auto aufgefahren. Der Motorradfahrer musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden, der Gesamtschaden liegt bei rund 12.000 Euro.

Ein 28-Jähriger fuhr am Dienstag, 22. September, mit seinem Kawasaki-Motorrad die K48 aus Drenke kommend in Fahrtrichtung Beverungen. Vor ihm fuhr ein 57-Jähriger mit einem VW Touran in dieselbe Richtung. Gegen 17.40 Uhr bremste der Touran-Fahrer auf freier Strecke ab, da er am Fahrbahnrand zwei Fußgänger in Richtung Beverungen gesehen hatte und er diese fragen wollte, ob er sie mitnehmen solle.

Dies bemerkte der Motorradfahrer nicht rechtzeitig und fuhr auf den VW auf. Durch den Sturz verletzte sich der Kawasaki-Fahrer so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Der Touran-Fahrer wurde leicht verletzt. Am Motorrad entstand Totalschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Der VW Touran wurde am Heck stark eingedrückt, der Gesamtschaden beträgt rund 12.000 Euro.

Symbolfoto: Jörn Fries

Mittwoch, 23. September 2020 10:42 Uhr

Bevern (red). In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde das Haltestellenhäuschen in Bevern, Forster Straße, Ziel von Vandalen. Dabei wurde eine Seitenscheibe des Häuschens durch unbekannte Täter völlig zerstört, eine weitere vermutlich herausgetreten. Hinweisen nach soll es gegen 03.30 Uhr in der Nacht zu lauten Geräuschen auf der Straße gekommen sein. Die Polizei fragt nun: Gibt es weitere Zeugen zu der Tat? Wer hat etwas Auffälliges beobachtet? Hinweise bitte an die Polizeistation Bevern unter 05531/992910 oder die Polizei Holzminden unter 05531/9580.

Foto: Polizei

Politik
Donnerstag, 24. September 2020 17:45 Uhr
Feuerwehrgerätehaus in Silberborn sorgt erneut für Diskussion im Bauausschuss
Donnerstag, 24. September 2020 03:34 Uhr

Lauenförde (red). Im Rahmen Ihrer diesjährigen Sommerreise hatte die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt gemeinsam mit ihrem Bundestagskollegen Johannes Schraps, Lauenfördes Bürgermeister Werner Tyrasa sowie Bernadette Buxton und Klaus Rickmeier von der örtlichen SPD unter anderem den Bahnhof in Lauenförde besucht.

Nachdem die Gemeinde selbst die Zuwegung zum Bahnhof bereits barrierefrei gestaltet hat, ist es den heimischen Politikern nun ein großes Anliegen auch den Bahnsteig mobilitätsgerecht auszubauen.

Sabine Tippelt hatte sich mit diesem Anliegen direkt an die Deutsche Bahn gewandt und nun von der Projektplanung eine Antwort erhalten. Folglich ist eine Erneuerung beider Bahnsteige geplant. Für Bahnsteig 1 und 2 bedeutet dies eine Bahnsteigerhöhung und den Neubau eines barrierefreien Zugangs inklusive Blindenleitsystem. Darüber hinaus soll auch die Beleuchtungsanlage für Bahnsteig 2 saniert werden.

„Ich freue mich über diese positiven Nachrichten der DB Netze. Eine Umsetzung des Projektes ist aktuell zwar erst für das Jahr 2023 angedacht, aber ich empfinde es als überaus positiv, dass die Deutsche Bahn sich mit diesen Planungen zum Bahnhof in Lauenförde bekennt und den mobilitätsgerechten Ausbau vorantreibt. Selbstverständlich werde ich mich dafür einsetzen, dass das Projekt vielleicht auch schon früher umgesetzt werden kann. In jedem Fall versichere ich, mich weiter für dieses Anliegen stark zu machen“, so Sabine Tippelt.

Foto: Tippelt

Montag, 21. September 2020 15:17 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Insgesamt 500 Millionen Euro stellen die Bundesregierung und die Länder für die Anschaffung mobiler digitaler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler, die aktuell noch ohne Gerät sind, in Deutschland bereit. Niedersachsen erhält dabei insgesamt 47 Mio. Euro vom Bund und investiert weitere 4,7 Mio. Euro Eigenanteil, sodass letztlich rund 52 Mio. Euro für Investitionsmaßnahmen in zur Verfügung stehen.

Bis zum 31.08.2020 mussten die Schulträger ihre Anträge stellen. Nun sind die Bewilligungen für die Förderung veröffentlicht worden und es profitieren sowohl der Landkreis Holzminden als auch einige Kommunen im Landkreis von dem „Sofortausstattungsprogramm des Bundes und der Länder“, welches grundsätzlich eine Ergänzung zum DigitalPakt Schule darstellt.

„Ich freue mich, dass aus dem Förderprogramm insgesamt 233.923 Euro in den Landkreis Holzminden, sowie 19.639 Euro in die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle und 8528 Euro in die Samtgemeinde Bevern fließen. Gerade die Corona-Pandemie zeigt uns noch einmal ganz deutlich, wie wichtig das Thema Digitalisierung ist. Eine große Rolle spielt in diesem Zusammenhang natürlich auch digitaler Unterricht. Mit dem Sofortausstattungsprogramm sorgen Bund und Land nun gemeinsam dafür, dass viele Schülerinnen und Schüler, die heute noch ohne mobiles digitales Endgerät sind, eins bekommen können“, zeigt sich Sabine Tippelt erfreut.

Wirtschaft
Freitag, 25. September 2020 10:29 Uhr
Corona: Welche Unterstützung gibt es für Unternehmen? Landkreis Holzminden informiert!
Dienstag, 22. September 2020 11:23 Uhr

Holzminden/Hameln (red). Seit Beginn der Corona-Pandemie Mitte März 2020 haben in den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden und Schaumburg über 5.000 Unternehmen Kurzarbeit angezeigt. Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld (KuG) wird Monat für Monat individuell für jeden Betrieb nach Vorlage des entsprechenden Antrages berechnet.

„Wir in der Arbeitsagentur sorgen dafür, dass die von Kurzarbeit betroffenen Arbeitgeber jeden Monat schnellstmöglich das Kurzarbeitergeld auf dem Konto haben“, so Heinrich Klümper, der die Auszahlung des KuG im Bereich der Agentur für Arbeit Hameln koordiniert. Waren am Anfang der Pandemie viele grundlegende Fragen zum Thema Kurzarbeit zu klären, arbeiten die Beschäftigten der Arbeitsagentur mittlerweile daran, die Abläufe zur Auszahlung zu optimieren und somit zu beschleunigen. Klümper hat daher einen wichtigen Tipp für die von Kurzarbeit betroffenen Unternehmen im Weserbergland: Den Antrag auf KuG per App anstatt per E-Mail einreichen. „Dies vereinfacht sowohl für den Betrieb als auch für uns in der Agentur für Arbeit das Verfahren“, erklärt Klümper.

Der Arbeitgeber kann durch die sogenannte Kurzarbeit App die notwendigen Dokumente per Handy einscannen bzw. abfotografieren, hochladen und dann datenschutzkonform direkt an die Agentur für Arbeit versenden. Klümper erläutert: „Dadurch entfällt für uns in der Bearbeitung ein zeitraubender Schritt, nämlich, die Daten aus einer E-Mail in unser Bearbeitungsprogramm zu übertragen. Durch den Einsatz der Kurzarbeit App können wir die Anliegen der Arbeitgeber noch schneller und noch effizienter bearbeiten und somit eine schnellere Zahlung ermöglichen.“

Die Kurzarbeit App ist kostenlos und in den App-Stores von Apple und Google zu finden.

Montag, 21. September 2020 10:31 Uhr

Landkreis Holzminden (red) Corona sorgt für Tourismus-Einbruch: Im ersten Halbjahr haben rund 25.200 Gäste den Landkreis Holzminden besucht – das sind 48 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen sank um 44 Prozent auf etwa 58.300, das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes.

„Die Pandemie hat zu einer beispiellosen Krise im heimischen Gastgewerbe geführt. Erst mussten Hotels, Pensionen, Kneipen und Restaurants über viele Wochen ganz schließen. Und nach dem Lockdown läuft der Betrieb unter Auflagen nur langsam wieder an“, sagt Lena Melcher, Geschäftsführerin der NGG-Region Hannover.

Unter der Situation litten aber nicht nur die Unternehmen. „Die Folgen sind auch für die Beschäftigten dramatisch. Als Kurzarbeiter mussten sie deutliche Lohneinbußen in Kauf nehmen – in einer Branche, die ohnehin nur geringe Löhne zahlt“, betont Melcher. Nach dieser „Durststrecke“ blickten viele Beschäftigte nun mit Sorge auf die Herbst- und Wintersaison. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe im Landkreis Holzminden rund 960 Menschen.

Allerdings habe die Kurzarbeit bislang einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern können. Dank staatlicher Hilfen sei eine Pleitewelle im Gastgewerbe ausgeblieben. „Die Gewerkschaften haben sich in Berlin seit Beginn der Pandemie für das Kurzarbeitergeld starkgemacht und auch durchgesetzt, dass es bis Ende nächsten Jahres verlängert wird. So kommen Beschäftigte und Betriebe besser durch diese schwere Zeit“, sagt Melcher. Entscheidend sei zudem, dass die Leistung nach sieben Monaten auf 80 Prozent des Nettoverdienstes (für Eltern 87 Prozent) ansteige. „Am Ende steht fest: Jeder Kurzarbeiter ist ein möglicher Arbeitsloser weniger.“

Die Gewerkschaft NGG appelliert nun an die Unternehmen, die Kurzarbeit für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter zu nutzen. „Wer wegen Corona nicht arbeiten kann, sollte die Möglichkeit einer beruflichen Weiterbildung bekommen. Das ist ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel, der in Hotels und Restaurants unabhängig von der Pandemie eklatant ist. Und Beschäftigte können einen Schritt auf der Karriereleiter machen – etwa von der Küchenhilfe zur Köchin, von der Fachkraft im Gastgewerbe zum Restaurantfachmann oder Hotelfachmann“, unterstreicht Melcher. Zudem müssten Beschäftigte auch im Gastgewerbe für die Digitalisierung fit gemacht werden. Hier berge die Krise eine große Chance. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts waren im August bundesweit 377.000 Beschäftigte des Hotel- und Gaststättengewerbes in Kurzarbeit – das ist gut jeder dritte Arbeitnehmer (34 Prozent). In der gesamten Wirtschaft lag der Anteil der Kurzarbeitenden zuletzt bei 14 Prozent. Während des Lockdowns zwischen Anfang März und Ende April wurde laut Arbeitsagentur für neun von zehn sozialversicherungspflichtige Beschäftige im Gastgewerbe Kurzarbeit beantragt.

Foto: NGG

Sport
Mittwoch, 23. September 2020 10:48 Uhr
Kooperation von Kreissportbund und Landkreis Holzminden: Jetzt anmelden: Juleica-Ausbildung geht erstmals „on Tour“
Montag, 21. September 2020 10:52 Uhr

Holzminden (red). Kürzlich fand unter besonderen Umständen der 13. Intersport Schwager Swim Cup 2020 im Freibad Holzminden statt. Lange stand auf der Kippe, ob das Schwimmfest in Zeiten von Corona überhaupt stattfinden kann oder nicht.

Schließlich erstellte der Vorstand der Wasserfreunde Holzminden jedoch ein gut durchdachtes Hygiene- und Veranstaltungskonzept, welches von der Stadt sowie vom Gesundheitsamt Holzminden genehmigt wurde. „Wir haben das große Glück ein großflächiges Freibad in Holzminden zu haben“, erklärte Anja Gaede, Vorsitzende des SV Wasserfreunde Holzminden „dadurch konnten wir ein gutes Hygienekonzept erstellen. Auch wenn auf wichtige Elemente wie Zuschauer und lautes Anfeuern vom Beckenrand verzichtet werden musste, war es wichtig auch für Schwimmer ein positives Zeichen in Richtung Zukunft zu setzen.“ Und der Zuspruch der Vereine gab ihnen recht. Viele Schwimmer freuten sich auf den ersten Wettkampf seit März. So starteten bei regnerischem Wetter 129 Schwimmer mit insgesamt 607 Einzelstarts und 15 Staffelstarts. 

13 Vereine aus dem Landesschwimmverband Hannover, Nordrhein-Westfalen und sogar vom Landesschwimmverband Bayern traten die Reise ins schöne Freibad Holzminden an, um an dem Wettkampf teilzunehmen. Trotz des Regens und den damit verbundenen niedrigen Temperaturen starteten um 10.30 Uhr die ersten Läufe. Bis in den frühen Nachmittag folgten in zwei Abschnitten 32 Wettkämpfe in verschiedenen Disziplinen.

Pünktlich zur Siegerehrung zeigte sich dann auch die Sonne. Die Pokale für die punktbeste Einzelleistung weiblich und männlich, verbunden mit einer Geldprämie, gingen an Alena Gemici vom Hamelner Schwimmverein v. 1913 e.V. und Jonas Schwerthelm von Hannover96. Bei der 4 x 100m Freistil Staffel weiblich, siegte die 1. Mannschaft der Wasserfreunde Northeim vor dem SV Wasserfreunde Holzminden und der 2. Mannschaft der Wasserfreunde Northeim. Der Sieg über 4 x 100m Freistil männlich ging ebenfalls an die Wasserfreunde Northeim. Die 4 x 100m Freistil mixed Staffel gewann Hannover 96, den 2. Platz belegte TSG 07 Burg Gretesch und auf dem 3. Platz folgte die 1. Mannschaft der Wasserfreunde Northeim. In der Mannschaftswertung gingen die Pokale mit Platz 1 an den TG Lage, Platz 2 an Hannover 96 sowie Platz 3 an die Wasserfreunde Northeim. Die einzelnen Ergebnisse können im Veranstaltungsprotokoll unter www.wasserfreunde48holzminden.de nachgelesen werden.

Für die Wasserfreunde Holzminden gingen 11 Teilnehmer mit insgesamt 69 Einzelstarts in den Wettkampf. Sie erzielten trotz langer Corona-Trainingspause zusammen 21 persönliche Bestzeiten. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Justin Lichtenwald und Annika Schmidt, die bei fast all ihren Starts neue Bestzeiten mit enormen Verbesserungen für sich verbuchen konnten. Die punktbesten Einzelleistungen der Wasserfreunde Holzminden erzielten, wie auch im letzten Jahr, Merle Schuwicht und Joshua Potthoff.  Beide erhielten je einen Wanderpokal sowie eine kleine Prämie. 

„Das Event war trotz der ungewohnten Bedingungen ein voller Erfolg. Dies ist nur dank der großartigen Hilfe der Holzmindener Unternehmen möglich“ freut sich Gaede „Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren: Intersport Schwager, Autohaus Vatterott sowie der VR-Bank für Ihre Unterstützung.“ Swantje Schuwicht, stellvertretende Vorsitzende ergänzt „Auch einen großen Dank an alle Schwimmer und Eltern für Ihre Mitarbeit, ohne die diese Veranstaltung nicht in der Form möglich gewesen wäre.“

Fotos: Swantje Schuwicht, Marc Bergmann

Sonntag, 20. September 2020 08:46 Uhr

Holzminden (red). Am letzten Augustwochenende, vom 28.- 30.08.2020, fand das erste Laufcamp der Laufschule Lauffieber Dortmund in Kooperation mit dem Stadtmarketing Holzminden statt. Der ursprüngliche Termin im März musste bedingt von Covid-19 verschoben werden.

Vom Laufanfänger bis zum erfahrenen Marathon- und Ultramarathonläufer kamen insgesamt 14 Teilnehmer zum ersten Laufcamp in Holzminden zusammen. Unter der Leitung der Trainer Helmut Bezani (Laufexperte der Zeitschrift Aktiv Laufen) sowie Alexander Friedrich und Burkhard Seeger durchliefen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein einzigartiges Programm, welches theoretische Inhalte, Analysen des Laufverhaltens, verschiedene Lauftrainings und einiges mehr umfasste. Am ersten Seminartag stand neben der Anamnese zunächst die Theorie zur Potenzialermittlung und Trainingssteuerung im Vordergrund, gefolgt von der ersten praktischen Einheit im Athletikrunning. Hier wechselte sich das Laufen mit verschiedenen Übungen aus dem Athletiktraining ab.

Höhepunkt des dreitägigen Laufcamps war der Samstag. Hier wurden bei jedem Teilnehmer u.a. eine Leistungsdiagnostik und eine Laufstilvideoanalyse durchgeführt, um die individuellen Leistungsfähigkeiten zu ermitteln. Darüber hinaus erkundeten die Teilnehmer die Stadt Holzminden bei einer Stadtführung und einem Orientierungslauf. Letzterer galt unter den Läufern als ein besonderes Highlight. Fachvorträge zur Lauftechnik und zum Kauf des richtigen Laufschuhs sowie ein VIP-Shopping bei Intersport Schwager rundeten diesen Tag ab.

Eine Kombination aus theoretischen und praktischen Einheiten stand auch am Sonntag auf dem Programm.  Der letzte Tag des Laufcamps hielt für die Teilnehmer gemeinsame Übungen zur Mobilisation und Lauftechnik, ein ausgiebiges Bodyworkout zur Kräftigung der Muskulatur, einen theoretischen Vortrag zur Regeneration und zur Ernährung vor, während und nach dem Laufen bereit. Den Abschluss des ersten Laufcamps in Holzminden bildete schließlich der „lange“ Lauf, welcher aufgrund der konditionellen Unterschiede der Teilnehmer nicht unterschiedlicher hätte sein können. Zwei Teilnehmer liefen hierbei ihren ersten Halbmarathon.

Am Ende des Laufcamps waren sich sowohl Teilnehmer, als auch Trainer gleichermaßen einig: „Das erste Laufcamp in der Stadt der Düfte und Aromen war ein voller Erfolg.“ Schon jetzt darf man sich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr freuen. Bis dahin wollen die Läufer und Läuferinnen die erhaltenen Trainingstipps erfolgreich umsetzen und ihren vierwöchigen individuellen Trainingsplan zur Optimierung der eigenen Leistungsfähigkeit abarbeiten, welche im Anschluss durch die Trainer im Onlinetraining ausgewertet werden.

Foto: Lauffieber Dortmund

Panorama
Dienstag, 22. September 2020 09:25 Uhr
Gemeinsamer Aufruf zur Grippeimpfung in Niedersachsen
Montag, 07. September 2020 14:55 Uhr

Hannover (red). Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig“, so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten.“

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen.“ Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren.“ 

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!“ 

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“

Sonntag, 23. August 2020 12:05 Uhr

Hannover (red). Fast 10.000 Meldungen über Sichtungen von Insekten hat der NABU beim diesjährigen Insektensommer erhalten – so viele wie noch nie. Aus Niedersachsen stammen rund 1.110 Meldungen mit 10.360 Sichtungen. „Wir freuen uns sehr über die hohe Beteiligung“, so Matthias Freter vom NABU Niedersachsen. „Sie zeigt das gesteigerte Interesse vieler Menschen an dieser Tiergruppe. Das Entdecken und Beobachten von Käfer, Hummel und Co. macht außerdem Spaß und ist eine tolle Beschäftigung für Familien in den Sommerferien.“ 

Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Insekten kam wie in den beiden Vorjahren im August die Ackerhummel. Es folgen diesen Hochsommer Honigbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Kleiner Kohlweißling, Wildbiene, Wespe, Kleiner Fuchs, Großes Heupferd, Großer Kohlweißling und Admiral.

In Niedersachsen liegen Ackerhummel und Siebenpunkt-Marienkäfer vor der Honigbiene, gefolgt von Kleinem Kohlweißling, Admiral, Kleinem Fuchs, Wespe, Tagpfauenauge, Wildbiene und Großem Kohlweißling.

Was viele Menschen derzeit beim Grillen oder beim Eisessen stört – die vielen Wespen, spiegelt auch das Ergebnis des Insektensommers. „2020 scheint ein sehr gutes Wespenjahr zu sein“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das schwarz-gelbe Insekt eroberte sich in diesem August Rang sechs der Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten, nach Rang zwölf im vergangenen Jahr. Breitkreuz: „Es wurden auch mehr Individuen pro Zählung gemeldet als 2019. Im Schnitt waren es im August dieses Jahres 19,6 Wespen pro Meldung gegenüber im Durchschnitt 7,3 Wespen 2019.“ Das ist sogar mehr als bei der Augustzählung 2018, einem ebenfalls guten Wespenjahr. Hier waren 9,4 Wespen pro Meldung gesichtet worden. Breitkreuz: „Der milde Winter und der trockene, warme Sommer haben dafür gesorgt, dass es in diesem Hochsommer besonders viele der Tiere gibt."

Beim diesjährigen Insektensommer stand bei beiden Zählungen der Marienkäfer im Fokus. Naturfreundinnen und -freunde waren aufgerufen, zu schauen, ob sie mehr heimische Siebenpunkt-Marienkäfer oder mehr Asiatische Marienkäfer entdecken können. Breitkreuz: „Im August wurde der Siebenpunkt-Marienkäfer deutlich häufiger gemeldet. Im Juni dagegen lag der Asiatische Marienkäfer vorne.“

Insgesamt ist der Siebenpunkt in 3.175 Meldungen aufgetaucht, der Asiatische in 2.679 Meldungen. Breitkreuz: „Ein großer Unterschied ist also nicht gefunden worden, wenn auch der Siebenpunkt die Nase vorn hat. Das zeigt also, dass der vor einigen Jahrzehnten eingeführte Asiatische Marienkäfer mittlerweile in ganz Deutschland etabliert ist, aber den heimischen Siebenpunkt noch nicht verdrängt hat. Hier werden die kommenden Jahre zeigen, ob sich das Verhältnis ändert oder gleich bleibt.“

Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Durch Eingriffe von uns Menschen ist diese Tiergruppe stark gefährdet. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten, von denen viele schon auf der Roten Liste stehen. Im kommenden Jahr findet der Insektensommer vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August statt.

Foto: r

Montag, 17. August 2020 10:21 Uhr

Einbeck (red). Bereits seit Ende Juli ist das Kleinwagendepot des PS.SPEICHER zugänglich; im August 2020 folgt nun das PS.Depot Motorrad. Auf 3.500 qm über drei Etagen sind mehr als 800 Zweiräder aus hundertdreißig Jahren Motorradgeschichte zu bestaunen. Insgesamt verfügt der PS.SPEICHER mit seiner Hauptausstellung und den Depots über die größte zugängliche Sammlung historischer Fahrzeuge Europas.

Schon zur Eröffnung des PS.Depot Kleinwagen Ende Juli konnten sich die Verantwortlichen des PS.SPEICHER trotz der durch Corona bedingten Einschränkungen über guten Publikumszuspruch freuen. Am 15. August folgte nun der zweite Schritt der dreistufigen Öffnung aller Einbecker Depots und das PS.Depot Motorrad ging in Betrieb. Eine Woche später, am Samstag, den 22. August, ist im Rahmen des Einbecker Bikertags 2020 eine offizielle Eröffnung geplant. Anfang September schließlich soll das PS.Depot Automobil eröffnet werden und damit fast die gesamte Sammlung des Stifters Karl-Heinz Rehkopf zugänglich sein. Darüber hinaus befinden sich noch rund 200 Fahrräder und Fahrräder mit Hilfsmotor in den Depots, die aber zunächst noch nicht präsentiert werden.

Bei dem PS.Depot Motorrad handelt es sich um eine denkmalgeschützte, ehemalige Tapetenfabrik. Entsprechend sind dort nicht nur Motorräder, sondern auch Tapetendruckmaschinen und über 1.000 originale Druckrollen zu sehen.

Eine kleine Sonderausstellung beleuchtet die Geschichte der Fabrik. Die Ausstellung ist unter Einbeziehung ehemaliger Beschäftigter und mit Unterstützung des Stadtarchivs der Stadt Einbeck entstanden. Schon seit 1839 sind in Einbeck im Handdruckverfahren Tapeten hergestellt worden. Die Fabrik in der Bismarckstraße – die spätere „Vereta“ – nahm Ende des 19. Jahrhunderts die Produktion auf. Bis zum Ende der 1980er Jahre war Einbeck eines der Zentren der deutschen Tapetenproduktion.

Das PS.Depot Motorrad ist – wie alle anderen PS.Depots auch - nur im Rahmen einer begleiteten Tour in vorgegebenen Zeitfenstern zugänglich. Die Gruppengröße ist - coronabedingt - zunächst begrenzt auf zehn Personen. Aus diesem Grund empfiehlt der PS.SPEICHER eine vorherige Reservierung über die Buchungsseite https://ps-speicher.regiondo.de/kategorien. Bei steigender Nachfrage werden die verfügbaren Zeitfenster angepasst.

Zeitfenster werden von Dienstag bis Freitag von 11:00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 16.00 Uhr angeboten. Für Gruppen sind individuelle Terminvereinbarungen möglich. Beginn des Rundgangs ist das Besucherzentrum im PS.Depot Kleinwagen, Altendorfer Tor 3, 37574 Einbeck. Die Zufahrt erfolgt über die Schusterstraße. Der Eintritt in ein Depot beträgt 10,- €, ermäßigt 6,- €.

Gefördert wird das Projekt durch Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Landesentwicklung (EFRE) durch die Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank).

Foto: PS.Speicher

Dienstag, 11. August 2020 10:47 Uhr

Niedersachsen (red). Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen hat sich durch die Corona-Krise verstärkt. Doch was manche nicht bedenken – bargeldloses Bezahlen kann – je nach Kontomodell – teuer werden. Dies zeigt eine von der Verbraucherzentrale bei niedersächsischen Geldinstituten durchgeführte Stichprobe zu Girokonten. Die Gebührenspanne reicht dabei bei bestimmten Kontomodellen von 10 bis 54 Cent pro Lastschriftbuchung. Spitzenreiter im Marktcheck ist die Volksbank Wilhelmshaven eG mit 54 Cent pro Bezahlvorgang. Fazit: Je preisgünstiger das Girokonto auf den ersten Blick erscheint, desto wahrscheinlicher ist es, dass für das bargeldlose Bezahlen zusätzliche Buchungsgebühren zum niedrigen monatlichen Grundpreis berechnet werden. Bei teureren Komfort- oder Premiumkonten sowie den Kontomodellen der Direktbanken und überregionalen Anbietern fallen diese Zusatzgebühren in der Regel nicht an.

Derzeit verzichten viele Verbraucher aus hygienischen Gründen bewusst auf Barzahlungen. Bargeldloses Bezahlen, etwa mit der Girocard, der Kreditkarte oder dem Smartphone, kann – je nach gewähltem Kontomodell – allerdings kostspielig werden. Bei Girokonten mit günstigem Monatspreis wird von der Bank oder Sparkasse für jede Kartenzahlung oft eine zusätzliche Gebühr kassiert. Das belegt eine Auswertung der Verbraucherzentrale Niedersachsen zu rund 140 Kontomodellen von insgesamt 26 niedersächsischen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken im Juli dieses Jahres. Die Erhebung wurde schwerpunktmäßig für die Beratungsstandorte der Verbraucherzentrale durchgeführt. Geprüft wurden darüber hinaus auch knapp 60 Kontomodelle von 19 überregionalen Anbietern und Direktbanken.

Bargeldloses Bezahlen kostet beim Spitzenreiter 54 Cent pro Bezahlvorgang

„Spitzenreiter im Marktcheck der Verbraucherzentrale ist die Volksbank Wilhelmshaven eG mit 54 Cent für jede Lastschriftbuchung bei zwei Kontomodellen", sagt Andreas Gernt, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen. 

Vergleichsweise hohe Buchungsgebühren für Lastschriften verlangen bei bestimmten Kontomodellen auch weitere Kreditinstitute: So etwa die Volksbank Stade-Cuxhaven eG oder die Sparkasse Aurich-Norden mit 45 Cent, oder die Raiffeisen-Volksbank eG Aurich, die Sparkasse Wilhelmshaven genauso wie die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg mit 40 Cent.

Von den Direktbanken und überregionalen Anbietern werden in der Regel keine zusätzlichen Buchungsgebühren für Lastschriften erhoben. Ausreißer sind bislang nur die Deutsche Skatbank und die netbank. 

Fazit: „Entscheidend ist das ausgewählte Kontomodell. Wer regelmäßig und häufig mit der Karte oder dem Handy bezahlt, sollte die monatlichen Kontoführungsgebühren nicht aus den Augen verlieren und die eigenen Kontoauszüge prüfen“, rät Andreas Gernt. 

Girokonto zum Pauschalpreis ist manchmal günstiger – Preisvergleiche lohnen

Mit einem Girokonto zum monatlichen Pauschalpreis ist bargeldloses Bezahlen sehr einfach und im Einzelfall zudem günstiger. Bei den teureren Premium- oder Komfortkonten, die oft für sieben bis 15 Euro angeboten werden, fallen meist keine Zusatzgebühren für Lastschriften an. „Wer Kontoführungsgebühren sparen will, muss genau rechnen, ob sich im konkreten Fall ein preisgünstiges Kontomodell trotz zusätzlicher Buchungsgebühren lohnt“, sagt Gernt. Geld sparen lässt sich auch mit einem Wechsel zu einem anderen Modell beim gleichen Anbieter. Bankgeschäfte nur noch online zu erledigen, kann ebenfalls Kosten senken. Selbst ein Anbieterwechsel könnte sinnvoll sein, denn noch gibt es einige wenige Banken, die Girokonten kostengünstig oder ohne jegliche Kontoführungsgebühren anbieten. 

Für den Vergleich von Kontoführungsgebühren bieten sich Vergleichsportale der Stiftung Warentest, Biallo, FMH Finanzberatung oder Verivox an. Seit Ende der vergangenen Woche gibt es auch den ersten vom TÜV zertifizierten Girokontenvergleich im Netz über das Portal Check24. Dieser kostenlose Service ist dort nur unter der Bezeichnung „Zertifizierter Vergleich nach dem Zahlungskontengesetz“ zu finden. Aber Achtung: Check24 bewirbt derzeit zwei unterschiedliche Vergleiche und beim Anbieterwechsel über Portale wird eine Provision fällig, die der Kunde indirekt mitbezahlt: Deshalb in Ruhe informieren und besser selbst wechseln! Der neue Anbieter hilft dabei.

Weitergehende Informationen zum Marktcheck unter www.verbraucherzenrale-niedersachsen.de/marktcheck-girokonto-lastschriften-2020

Foto: Symbolfoto

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