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Montag, 09. März 2026 Mediadaten
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Stahle (red). Ein Großbrand hat am Sonntagmorgen das Vereinsheim des Stahler Blasorchesters mit der angeschlossenen Musikschule, das zwischen der Sparkasse und der Stahler Kirche gelegen ist, zerstört. Das Feuer brach gegen 9.15 Uhr aus und richtete einen Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro an. Zunächst war der Feuerwehr ein Brand in einem Anbau des Gebäudes gemeldet worden. Die Rauchsäule direkt an der Stahler Kirche war kilometerweit sichtbar, wie Anwohner berichteten. Als die ersten Einsatzkräfte der Löschgruppen Albaxen und Stahle der Freiwilligen Feuerwehr Höxter am Einsatzort eintrafen, stand der Anbau bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Die Feuerwehr begann umgehend mit den Löscharbeiten. Allerdings hatte sich das Feuer laut der Einsatzkräfte vor Ort bereits bis in den Dachbereich des Gebäudes ausgebreitet, sodass weitere Kräfte nachalarmiert werden mussten. Zur Unterstützung rückten der Löschzug Höxter sowie die Ortsfeuerwehr Holzminden mit ihren Drehleiterfahrzeugen und mehreren Tanklöschfahrzeugen an.

Mit zwei Drehleitern wurde das Dach großflächig geöffnet, um an versteckte Brandherde zu gelangen. Von oben und innen bekämpften die Einsatzkräfte anschließend die zahlreichen Glutnester. Die Feuerwehr konnte so ein Übergreifen auf zwei direkte historische Nachbarhäuser verhindern. Während der Löscharbeiten gelang es Feuerwehrleuten unter Atemschutz, einen Großteil der teuren Instrumente der Musikschule und des Stahler Blasorchesters aus dem Gebäude zu retten. Dennoch entstand neben dem massiven Brandschaden auch ein erheblicher Wasserschaden durch die umfangreichen Löscharbeiten. Unterstützt wurde der Einsatz zudem durch eine Drohne der Freiwilligen Feuerwehr des Kreises Höxter, die zur Lageerkundung aus der Luft eingesetzt wurde. Gegen Mittag meldete die Feuerwehr, das Feuer sei unter Kontrolle. Erst gegen 14.30 Uhr waren die letzten Glutnester gelöscht, sodass die Einsatzkräfte nach und nach wieder einrücken konnten. Zur Brandursache, die laut Polizei vom Anbau ausgegangen ist, liegen derzeit noch keine Angaben vor. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Ein Rettungswagen aus Holzminden stand während des Einsatzes für die gesamte Dauer des Einsatzes in Bereitschaft.

Fotos: red

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