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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 27. November 2020 16:02 Uhr
Landkreis Holzminden: Sieben neue Fälle und ein Todesfall
Freitag, 27. November 2020 12:14 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die Zahlen Infizierter steigen, die Belastungen des Gesundheitsamtes bleiben hoch. Nachverfolgungen, Quarantäneverordnungen und Testungen sind zu bewältigen, jetzt muss auch noch im Eiltempo eine Impfkampagne geplant und organisiert werden. Da ist jede Unterstützung fachkundiger Hände wertvoll. Seit fast drei Wochen sind vier Landesbeamt*innen aus dem Holzmindener Finanzamt mit im Team des Gesundheitsschutzes, seit zwei Wochen darüber hinaus auch noch fünf Bundeswehrsoldaten. Sie alle machen einen guten Job.

Mitte der Woche konnte Gesundheitsdezernentin Anja Krause den Bataillonskommandeur der Holzmindener Pionierkaserne am Solling, Oberstleutnant Gunter Flach, den die Kommunikation mit dem Landkreis koordinierenden Oberstleutnant der Reserve Dirk Happe und den für die fünf eingesetzten Soldaten zuständigen Kompanieführer Major Stoetz im Kreishaus begrüßen. Ziel war es, sich ein genaueres Bild darüber zu verschaffen, wie die Arbeit läuft und wo es gegebenenfalls noch Verbesserungspotential gibt. Anja Krause, die bis zum Ende dieser Woche wegen der Quarantänebeschränkungen von Landrat Michael Schünemann und der Ersten Kreisrätin Sarah Humburg die Führungsspitze der Kreisverwaltung übernommen hatte, konnte nur Positives zum Einsatz der Soldaten berichten. „Wir sind froh und dankbar, dass wir durch die Bundeswehr eine so wertvolle Hilfe in der Krisensituation bekommen konnten“, sagte Krause, „die Kameraden nehmen uns in vielfältiger Wiese ganz unterschiedliche Arbeiten ab und zeigen sich dabei sehr kompetent:“ Oberstleutnant Flach wusste nach dem Gespräch mit den Soldaten zu berichten, dass auch die Soldaten sich herzlich aufgenommen und sehr wertgeschätzt fühlen.

Und auch für die Arbeit der Mitarbeitenden aus dem Finanzamt hat Krause nur Lob übrig. „Gemeinsam mit den Soldaten arbeiten die hier unermüdlich, um Landkreis und Gesundheitsamt zu unterstützen“, erklärte sie. „dafür möchte ich mich auch noch einmal ausdrücklich bedanken.“

Foto: Landkreis Holzminden

Donnerstag, 26. November 2020 16:52 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Am heutigen späten Nachmittag hat der Landkreis Holzminden die Coronazahlen für den Landkreis aktualisiert und über zwölf neue Fälle informiert. Die Zahl der akuten Fälle liegt derzeit bei 66 (+12). Damit hat der Landkreis Holzminden seit Anbeginn der Pandemie 268 Fälle (Vortag: 256). Die Zahl der Genesenen liegt zurzeit bei 195 (Vortag: 194).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild: Bevern 2, Bodenwerder-Polle 15 - davon 1 in Bodenwerder, Boffzen 14, Flecken Delligsen 5, Eschershausen-Stadtoldendorf 16  - davon 8 in Stadtoldendorf und 0 in Eschershausen, Stadt Holzminden 14. 

Sieben Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Donnerstag, 26. November 2020 07:40 Uhr

Höxter (red). Aufgrund des anhaltenden Infektionsgeschehens mit dem Coronavirus und der zu erwartenden Verlängerung der notwendigen Schutzmaßnahmen wird auch im Dezember kein Vieh- und Krammarkt in Höxter stattfinden. Ursprünglich war der Markt für Mittwoch, 2. Dezember geplant. Der Wochenmarkt findet als Teil der Grundversorgung wie gewohnt statt. Hier gilt neben der Einhaltung der notwendigen Mindestabstände weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Mittwoch, 25. November 2020 17:40 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Am heutigen späten Nachmittag hat der Landkreis Holzminden die Coronazahlen für den Landkreis aktualisiert und über neun neue Fälle informiert. Die Zahl der akuten Fälle liegt derzeit bei 55 (+9). Damit hat der Landkreis Holzminden seit Anbeginn der Pandemie 256 Fälle (Vortag: 247). Die Zahl der Genesenen liegt zurzeit bei 194 (Vortag: 194).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild: Bevern 2, Bodenwerder-Polle 11 (+5) - davon 1 in Bodenwerder, Boffzen 9, Flecken Delligsen 6, Eschershausen-Stadtoldendorf 15 (+3) - davon 7 in Stadtoldendorf und 0 in Eschershausen, Stadt Holzminden 12 (+1)

Sieben Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

 

Region Aktiv
Freitag, 27. November 2020 16:42 Uhr
Dreikönigssingen 2021 – aber wie?
Freitag, 27. November 2020 12:07 Uhr

Holzminden (red). Was für viele Kinder selbstverständlich ist, bleibt für andere Kinder leider ein Traum – Geschenke zu Weihnachten. Um Kinderaugen an Weihnachten zum Leuchten zu bringen, bietet die Stadtmarketing Holzminden GmbH gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Holzminden unter dem Motto „Wünsch dir was!“ wieder eine Wunschsternaktion für sozial benachteiligte Kinder an. Ab dem 30. November 2020 hängen die 41 Sterne mit den unterschiedlichsten kleinen Wünschen im Wert von max. 20,- Euro im Stadtmarketing Büro (Markt 2). Hier sind Sie gefragt! Werden Sie zum Weihnachtsengel und bringen mit der Erfüllung eines persönlichen Wunsches die Kinderaugen zum Leuchten. Unterstützen Sie gerne gleichzeitig den lokalen Handel, indem Sie das Geschenk in Holzminden besorgen. Das schön verpackte Geschenk geben Sie anschließend bis zum 12. Dezember wieder beim Stadtmarketing ab. Dort werden diese gesammelt und vom Kinderschutzbund bis Weihnachten an die Kinder, die im Rahmen der Familienhilfe betreut werden, verteilt. Die Stadtmarketing Holzminden GmbH freut sich über Ihre Teilnahme.

Freitag, 27. November 2020 10:41 Uhr

Holzminden (red). „Wir dürfen keine Scheu haben, sexualisierte Diskriminierung und Gewalt zum Thema zu machen.“ Das betonte HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy anlässlich einer Online-Veranstaltung zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Das Gleichstellungsbüro der HAWK unter der Leitung der hauptberuflichen Gleichstellungsbeauftragten Nicola Hille hatte zu einem Vortrag unter der Überschrift „Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt – (K)ein Thema an der HAWK?“ eingeladen. Dazu fanden an den HAWK-Standorten in Hildesheim, Holzminden und Göttingen Beleuchtungsaktionen im Rahmen der Kampagne „Orange the World“ statt.

In seiner Begrüßung betonte Hudy die Bedeutung dieser Art von Veranstaltungen in Bezug auf den Umgang mit sexueller Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen. Nur indem man über das Thema spreche, könne man eine Atmosphäre schaffen, in der sich Betroffene aus der Deckung wagten und entsprechende Vorfälle mit Vertrauenspersonen teilten. Darüber hinaus dürfe es keine Scheu davor geben, dazuzulernen. „Wir haben uns als Hochschule lebenslanges Lernen und Bildung auf die Fahnen geschrieben. Natürlich müssen wir dabei auch auf uns selber schauen und uns weiter sensibilisieren und dazulernen“, so Hudy. Als Expertin hatte das HAWK-Gleichstellungsbüro Dr. Mareike Gerke eingeladen. Die Sozialpsychologin hat von 2017 bis 2019 die Beratungsstelle Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an der Hochschule Hannover aufgebaut und arbeitet für die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Niedersachsen (lakog) im Projekt „Karriereweg FH-Professorin“. In ihrem Vortrag erklärte sie, in welcher Form sexualisierte Diskriminierung und Gewalt im Hochschulkontext vorkommt und wie Betroffene und Ansprechpersonen darauf reagieren können. Studierende seien in diesem Zusammenhang eine besonders gefährdete Gruppe, stellte Gerke fest. Denn für sie ist die Hochschule meist nicht nur ein reiner Lernort. „Sie halten sich dort in ihren Peergroups auf und schließen Freundschaften. Arbeits- und Privatleben gehen also ineinander über. Es ist immer schwierig, da die Grenze zu ziehen.“ Darum sei es besonders wichtig, deutlich zu machen, dass die Hochschule ein öffentlich-rechtlicher Raum ist, in dem bestimmte Grenzen und Regeln gelten. Daneben gebe es zwischen Lehrenden und Studierenden ein unvermeidbares Machtgefälle, das es den Studierenden oft schwierig mache, klare Grenzen zu ziehen und Fehlverhalten anzusprechen. Umso wichtiger ist es, Studierenden und auch anderen Hochschulangehörigen niedrigschwellige Beratungs- und Hilfsangebote zur Verfügung zu stellen.

Ein Baustein dazu ist die Einrichtung einer Beschwerdestelle nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), die für Arbeitgeber verpflichtend ist. Die HAWK geht in diesem Zusammenhang noch einen Schritt weiter, indem sie eine Richtlinie erarbeitet, die die Beschwerdestelle auch für Studierende öffnet. Dazu soll es in Zukunft keine einzelne Ansprechperson, sondern ein Gremium aus Mitarbeitenden und Studierenden geben, das die einzelnen Standorte und Statusgruppen abbildet. Martin Böhnke, hauptberuflicher Vizepräsident der HAWK, stellte die Pläne für die Richtlinie und die Beschwerdestelle in der Online-Veranstaltung vor. „Hochschulen stehen in der Verantwortung, ihre Mitglieder vor sexualisierter Gewalt zu schützen“, betont auch die Gleichstellungsbeauftragte Nicola Hille. „Die HAWK geht dafür einen wichtigen Schritt, indem sie in der neuen Richtlinie zur Beschwerdestelle nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz den Umgang mit Gewalt, Belästigung, Benachteiligung und Diskriminierung festlegt.“

Beleuchtungsaktion „Orange the World“

Am Mittwoch, 25. November, erstrahlte die HAWK in einem leuchtenden Orange. Als Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern tauchten eigens für dieses Event präparierte Scheinwerfer die Hochschule ab nachmittags bis zum Morgengrauen in ein orangefarbenes Licht. Anlass für die Aktion war der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Die HAWK nahm zum ersten Mal an der Beleuchtungsaktion „Orange the World“ teil. Angestrahlt wurden das Hauptgebäude in Holzminden (Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen), das Raumlabor auf dem Weinberg-Campus in Hildesheim (Fakultät Gestaltung) und die Fassade des Gebäudes Büsgenweg 1a in Göttingen (Fakultät Ressourcenmanagement). Die Beleuchtungs-Kampagne „Orange the World“ ist 1991 von den UN Women, einer Organisation der Vereinten Nationen, ins Leben gerufen worden. Seither leuchten alljährlich in der Zeit zwischen dem 25. November und dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember rund um den Globus markante Gebäude orangefarben.

Donnerstag, 26. November 2020 11:23 Uhr

Weserbergland (red). Nicht mehr lang, dann steht der 1. Dezember vor der Tür und die Vorfreude aufs Weihnachtsfest steigt. Um die Wartezeit zu verkürzen, hat die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) auch in diesem Jahr wieder das beliebte Online-Adventsspiel vorbereitet. Gemäß dem Motto „Spiel, Spaß & Spannung“ werden 24 tolle Präsente verlost, die die Gewinner auf vielfältige Weise in die Region eintauchen lassen. Der Startschuss fällt pünktlich zum 1. Dezember. Bis einschließlich Heiligabend erhalten die Teilnehmer täglich ein Rätsel per Email, das es zu beantworten gilt. Wer mittüftelt und ein glückliches Händchen beweist, darf sich auf ein spannendes Präsent freuen. Jeden Tag zieht die SVR unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort einen Gewinner, der anschließend auf der Homepage und Facebook-Seite der SVR bekanntgegeben sowie per Mail benachrichtigt wird. Zu gewinnen gibt es zahlreiche Gutscheine und Sachpreise: Spiel, Spaß und Spannung ist damit garantiert. Was genau sich hinter den Türchen verbirgt, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Nur so viel sei gesagt: So vielfältig und einzigartig wie die Solling-Vogler-Region selbst sind auch die Preise, die auf einen neuen Besitzer warten. Die kostenlose Anmeldung ist ab sofort möglich und erfolgt mit Namen und Email-Adresse über die Webseite www.solling-vogler-region.de/adventskalender. Ab dem 1. Dezember heißt es dann miträtseln und Daumen drücken. Das Team der Solling-Vogler-Region im Weserbergland wünscht allen Teilnehmern viel Glück, eine schöne Adventszeit und steht für weitere Informationen unter Tel. 05536/960970 sowie www.solling-vogler-region.de zur Verfügung.

Donnerstag, 26. November 2020 11:01 Uhr

Holzminden (red). Mehr Geld am Bau: Im Kreis Holzminden steigen die Löhne für Bauarbeiter um insgesamt 2,6 Prozent. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Darüber hinaus gibt es mit der November-Abrechnung eine steuerfreie „Corona-Prämie“ von 500 Euro. Azubis erhalten 250 Euro. In einer ersten Stufe waren die Löhne bereits im Oktober um 0,5 Prozent gestiegen. Zum Jahreswechsel folgt ein Plus von 2,1 Prozent. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt das Bauhauptgewerbe im Landkreis Holzminden aktuell 700 Menschen. Der stellvertretende IG BAU-Bezirksvorsitzende Heinrich Grupe spricht von einem „Tarifabschluss, der Perspektive bringt“. „In der Tarifrunde hatten die Arbeitgeber über Monate eine Blockadehaltung an den Tag gelegt, die am Ende durchbrochen werden konnte“, so Grupe. Der Präsident des Bundessozialgerichts hatte in dem Konflikt als Schlichter vermittelt. Die IG BAU Niedersachsen-Süd appelliert nun an die Beschäftigten in der Region, einen Lohn-Check zu machen. Neben der „Corona-Prämie“ im November sei das Plus von 0,5 Prozent bereits mit der Oktober-Abrechnung fällig. Anspruch auf die tarifliche Bezahlung haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb Mitglied im Arbeitgeberverband ist. Bei Problemen oder Fragen können sich Beschäftigte an die IG BAU vor Ort wenden. Auch Auszubildende sollen ihre Lohn-Abrechnung prüfen, rät die Gewerkschaft. Ihre Vergütungen steigen um 40 Euro im ersten, 30 Euro im zweiten und 20 Euro im dritten Jahr. Carsten Burckhardt, Verhandlungsführer auf Gewerkschaftsseite, verweist zudem auf die geplante Entschädigung der sogenannten Wegezeiten: „Die lange, meist unbezahlte Fahrerei zur Baustelle wird bis zum Juni durch die Tarifpartner unter Beteiligung des Schlichters weiter verhandelt. Dabei sollen Vorschläge für eine Entschädigung entstehen, die sich nach konkreten Strecken und echten Fahrzeiten bemisst.“ Eine Umfrage im Auftrag der Gewerkschaft hatte ergeben, dass Baubeschäftigte für die einfache Fahrt zu ihrem Einsatzort durchschnittlich 64 Kilometer zurücklegen. Zum Vergleich: In der gesamten Wirtschaft sind lediglich fünf Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mehr als 50 Kilometer täglich für den Weg zur Arbeit unterwegs.

Foto: IG BAU 

Blaulicht
Freitag, 27. November 2020 17:40 Uhr
Wolfgang Brandt bleibt Regierungsbrandmeister
Donnerstag, 26. November 2020 14:11 Uhr

Holzminden (red). Am Abend des 13. März 2016 wurde die 21-jährige HAWK-Studentin Shilan H. auf einer Hochzeitsfeier in Hannover-Vahrenheide erschossen.  Die Polizei fokussierte sich auf einen damals 22 Jahre alten Mann, der sich nach der Tat auf der Flucht befand.

Wie die BILD nun berichtet wurde der Tatverdächtige, der mit internationalem Haftbefehl gesucht und 2018 im Irak verhaftet wurde, in Bagdad zu 20 Jahren Haft verurteilt. Laut Berichterstattung der Bild sei das Urteil ohne Zeugen aus Deutschland und ohne Sachverständige gefällt worden. Es habe ein Auslieferungsgesuch von deutscher Seite gegeben, welches allerdings abgelehnt worden sei.

Die Bestürzung über den plötzlichen Tod der jungen Studentin war groß. „Shilan wurde Opfer eines gewaltsamen Todes“, zeigte sich die HAWK Holzminden damals bestürzt. In tiefer Trauer hob die Hochschule das gesellschaftliche Engagement von Shilan H. hervor: „Zur Integration in unserer Gesellschaft einen Beitrag zu leisten war ihr ein persönliches Anliegen.“

Foto: red

Donnerstag, 26. November 2020 11:38 Uhr

Holzminden (kp). Gegen 10:50 Uhr wurde die Feuerwehr Holzminden alarmiert: In der Unterbachstraße lösten mehrere Heimwarnmelder aus. Nach Eintreffen und Lageerkundung der Einsatzkräfte konnte ein angebranntes Essen im zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses festgestellt werden. Das Essen wurde vermutlich auf dem Herd vergessen, da die Wohnung bei Eintreffen der Feuerwehr leer war. „Die Wohnung war stark verraucht und wird nun gelüftet“, erklärt Stadtbrandmeister Manfred Stahlmann. Neben der Drehleiter befanden sich zwei weitere Fahrzeuge und zwölf Einsatzkräfte im Einsatz. Verletzt wurde niemand. 

Foto: kp

Dienstag, 24. November 2020 14:47 Uhr

Bevern/Forst (red). Am 19. November, gegen 7.30 Uhr, kam es zu einer Nötigung im Straßenverkehr. Durch den noch näher zu ermittelnden Fahrzeugführer wurde der Pkw des 49-jährigen Fahrzeugführers aus Bad Münder an unübersichtlicher Stelle und trotz Gegenverkehrs derartig überholt, dass der Überholte so stark habe abbremsen müssen, um eine direkte Kollision durch den Überholenden mit dem Gegenverkehr zu verhindern. Zeugen werden gebeten, insbesondere der Fahrzeugführer im Gegenverkehr, sich bei ihrer zuständigen Polizeidienststelle zu melden.

Dienstag, 24. November 2020 13:11 Uhr

Allersheim (lbr/kp). Aus bisher ungeklärter Ursache ist ein Traktor auf dem Gutshof in Allersheim in Vollbrand geraten. Die gegen kurz nach 12 Uhr alarmierte Feuerwehr sicherte zuerst eine Scheune ab, da der Traktor bereits in voller Ausdehnung brannte und ein Übergreifen der Flammen verhindert werden sollte. Anschließend konnte der Traktor mit Schaum gelöscht werden. Entstanden ist ein Totalschaden, den der Eigentümer selbst mit circa 50.000 Euro beziffert. Neben einem Rettungswagen war die Feuerwehr Holzminden mit vier Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort.

Foto: lbr/ Feuerwehr Holzminden 

Politik
Mittwoch, 25. November 2020 15:35 Uhr
Stellungnahme der Linken Holzminden zum Tag gegen Gewalt an Frauen
Sonntag, 22. November 2020 09:29 Uhr

Hannover (red). Zwischen Bund und Ländern wurde in den vergangenen Tagen intensiv über die genaue Ausgestaltung der sogenannten Novemberhilfe verhandelt. Aus Sicht des Landes Niedersachsen war es dabei ganz besonders wichtig, dass es zu einem einfachen, unbürokratischen und kurzfristig umsetzbaren Verfahren kommt. Zur Freude der heimischen Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt zeichnet sich dies nun ab. „Fast alle offenen Fragen konnten in der Zwischenzeit geklärt werden. Erste Abschlagszahlungen von bis zu 10.000 Euro für die jeweiligen Antragsteller können aus heutiger Sicht noch im November fließen“, so Tippelt.

Die entsprechenden Anträge sind dabei, wie auch schon bei den Überbrückungshilfen II über Steuerberater und Anwälte zu stellen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass Soloselbständige im Bundesportal einen direkten Antrag (ohne Einbeziehung von Steuerberatern) stellen können und eine Förderung in Höhe von bis zu 5.000 € erhalten, welche direkt aus Bundeshauptkasse angewiesen wird. „Dies ist ein erster, guter Schritt, für alle Soloselbstständigen. Je nachdem wie es mit der Corona-Pandemie weitergeht, müssen hier aber sicher noch weitere Folgen“, so Tippelt.

Bemessungsgrundlage für die Förderung ist dabei immer der Umsatzverlust gegenüber November 2019. Dieser wird in Höhe von 75 Prozent erstattet. Ein besonderer Erfolg der Verhandlungen ist es, dass auch indirekt vom Lockdown betroffene Unternehmen, insbesondere aus der Veranstaltungsbranche, ihre Umsatzverluste erstattet bekommen.

Details dazu werden in einer Förderrichtlinie des Landes dargestellt. Diese Richtlinie sowie zugehörige Anlagen werden in Kürze veröffentlicht.

Foto: Tippelt

Donnerstag, 19. November 2020 17:29 Uhr

Holzminden (lbr). In der Oberen Straße in der Holzmindener Innenstadt sollen drei Spielgeräte installiert werden, dies entschied der Rat in seiner jüngsten Sitzung. Den Antrag für die Spielgeräte mit multifunktionaler Nutzung stellte die WIR/GFH/UWG-Gruppe. Die Geräte sollen in der Oberen Straße zwischen der Stadtbücherei und Kreuzung Oberbachstraße platziert werden. Dieser Mangel an Spielmöglichkeiten sei bei einem Rundgang durch die Innenstadt aufgefallen und in einer Befragung von den Bürgern kritisiert. „Gerade in der Oberen Straße haben sich mehrere Cafés etabliert, ein Spielgerät mit der Nutzung für Kinder wäre eine Bereicherung. Auf ein Gesamtkonzept können wir nicht warten, sondern wollen jetzt Fakten schaffen“, erklärte Gerd Schläger (GFH). Alle Parteien waren sich einig, dass Spielgeräte für Kinder eine gute Sache seien, doch einige Ratspolitiker würden lieber nach einem Gesamtkonzept für die Innenstadt arbeiten. Die SPD erklärte, dass sie den Antrag für den falschen Weg hält, da man ein Konzept abwarten müsse. Die FDP schloss sich ebenfalls dieser Aussage an. Die Ratsmitglieder stimmten mit 17 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und acht Enthaltungen für den Antrag der WIR/GFH/UWG-Gruppe.

Wirtschaft
Freitag, 27. November 2020 09:53 Uhr
Stiebel Eltron auch 2020 „Liebling der Architekten“
Mittwoch, 25. November 2020 16:23 Uhr

Holzminden (red). Überdurchschnittlich erfolgreich haben vier Studenten ihr duales Studium bei Symrise abgeschlossen. Das Unternehmen hat alle Absolventen übernommen. Bei einer Feierstunde nahmen die dualen Studenten stolz ihre Urkunden entgegen. Drei Jahre haben sie parallel beim Duft- und Geschmackstoffhersteller in Holzminden sowie in der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Göttingen gelernt und gearbeitet. Nach sechs Semestern Theorie und Praxis haben Marian Kempf, Michelle Schneider, Domenik Spirer und Noé Strahmann ihre Abschlussprüfung mit Bravour bestanden. Die vier frischgebackenen „Bachelor of Business Administration“ erhielten ihre Abschlussurkunden während einer Feierstunde aufgrund der aktuellen Situation diesmal in einem Hörsaal der Universität in Göttingen. Sie erreichten ein hervorragendes Notenmittel von 1,48. Insgesamt absolvierten knapp 100 junge Menschen ein Studium an der Berufsakademie, 23 davon ein duales Studium zum Bachelor of Business Administration. Die vier Symrise-Studenten lagen deutlich über dem Gesamtdurchschnitt aller Absolventen. Sie werden im Flavor Marketing und Kategorie-Management und im Sales-Bereich von Scent & Care Fragrance und Flavor arbeiten. „Wir sind in diesem Jahr besonders stolz auf unsere Absolventen, die in diesem Jahr die Leistungen noch einmal getoppt haben“, sagt Petra Brychcy, Ausbildungsleiterin, bei Symrise. „Wir legen im Unternehmen sehr viel Wert auf die Ausbildung von Nachwuchskräften. Dazu gehören selbstverständlich unsere kaufmännischen Bereiche. Besonders freuen wir uns, dass wir unsere vier Absolventen in spannende Jobs übernehmen konnten.“

Ausbildung für kaufmännische Führungskräfte der Zukunft

Das Duale Studium bereitet die Auszubildenden praxisorientiert auf kaufmännische Fach- und Führungsaufgaben in der Wirtschaft vor. An der staatlich anerkannten Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Göttingen erwerben diese an drei Tagen pro Woche in Seminaren und Vorlesungen Fachwissen in den Bereichen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Wirtschaftsrecht. Abgerundet wird das Curriculum durch das Erlernen sogenannter „Soft Skills“ wie Kommunikation und Präsentationstechniken. Zudem stehen Wirtschaftsenglisch und Spanisch auf dem Stundenplan, denn Symrise betreut Kunden in 160 Ländern weltweit. Parallel sammeln die Azubis wie in einer „klassischen“ Ausbildung praktische Erfahrung im Arbeitsalltag bei Symrise. In den ersten drei Semestern durchlaufen sie zunächst Unternehmensbereiche wie Einkauf, Marketing, Logistik, Produktion, Disposition, Verkauf, Rechnungswesen und Personalwesen. In der zweiten Hälfte des Studiums werden sie durchgehend in einer ausgewählten Abteilung eingesetzt. Zusätzlich zum akademischen Grad des Bachelor of Business Administration (BA) erwerben die Auszubildenden bereits nach vier Semestern den Industrie- und Handelskammer-Abschluss Industriekaufmann/frau. Die Ausbildung im Dualen Studium startet für kaufmännisch interessierte Abiturienten bei Symrise jedes Jahr im August. Interessierte finden weitere Informationen online unter www.symrise.com/de/ihre-karriere/ausbildung/

Foto: Symrise 

Mittwoch, 25. November 2020 15:44 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die Vertreterversammlung der VR-Bank in Südniedersachsen fand in diesem Jahr digital statt. Zunächst begrüßte Reinhard von Werder, Aufsichtsratsvorsitzender, die Vertreter und wies auf die besondere Handhabung der Versammlung hin. Folkert Groenveld, Vorsitzender des Vorstands, begrüßte die Möglichkeit der virtuellen Sitzung, wenngleich er auch für die Zukunft wieder auf den persönlichen Austausch mit Vertretern und Gästen hofft. So ging er in seinem Rückblick nicht nur auf die wichtigsten Fakten des Jahres 2019 ein, sondern auch auf die Herausforderungen des Jahres 2020.

Über den Jahresabschluss 2019 berichtete er, dass man bei einer Bilanzsumme von rund 1,2 Mrd. EUR ein im Vergleich mit anderen Banken zufriedenstellendes Ergebnis erzielen konnte. Die Kundeneinlagen sind mit 819 Mio. EUR nochmals deutlich gestiegen und zeigten das große Vertrauen der Kunden in ihre VR-Bank. Groeneveld erinnerte allerdings daran, dass dies Segen und Fluch zugleich sei. „Für jeden Euro, den wir als Einlage erhalten und nicht im Kreditgeschäft oder an den Kapitalmärkten einsetzen können, müssen wir 0,5 % Zinsen bei unserer Zentralbank zahlen. Wir können nicht mehr tatenlos zusehen, auch wenn wir uns mit der Entscheidung schwergetan haben.“ Er führte weiter aus, dass für größere Guthaben ab Anfang nächsten Jahres Negativzinsen eingeführt werden müssten, da nicht mit einer Änderung der Zins- und Geldpolitik der Zentralbank zu rechnen sei. „Wir schützen aber ausdrücklich den Kleinsparer, den Notgroschen,“ betonte Groeneveld. Das Kundenkreditgeschäft konnte trotz großer, unplanmäßigen Kredittilgungen durch ein starkes Neugeschäft auf unverändert gutem Niveau gehalten werden und das Bewertungsergebnis fiel durch die positive Entwicklung an Börse und Kapitalmärkten ebenfalls positiv aus. Auch das Warengeschäft konnte sein Umsatzvolumen auf 129 Mio. EUR ausweiten. Dies liegt u. a. an der Übernahme der Raiffeisen Adelebsen-Uslar im letzten Jahr. Für das laufende Jahr berichtete Groeneveld von einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld. Die sinkenden Zinsmargen stehen steigenden Kreditrisiken im Umfeld von Corona gegenüber. Es sei mit einer merklichen Steigerung von Kreditausfällen zu rechnen – wenn auch nicht im laufenden Geschäftsjahr, da die staatlichen Unterstützungsprogramme ihre positiven Effekte zeigen würden. Es sei aber im Jahr 2021 für besonders krisengeschüttelte Branchen und Unternehmen noch mit Auswirkungen der Pandemie zu rechnen. „Wir sehen uns aufgrund unserer sehr soliden wirtschaftlichen Situation gut gerüstet,“ versicherte Groeneveld. Corona habe auch die Bankenwelt verändert. Neben der Herausforderung Hygienekonzepte umzusetzen und auf die Gesunderhaltung von Kunden und Mitarbeitern zu achten, war es der VR-Bank wichtig, ihrer Verantwortung als systemrelevanter Dienstleister im Bank- und Warengeschäft nachzukommen. Groeneveld berichtete, dass die Bank in alle Richtungen agiert und beraten habe. Die Fragen und Wünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Sorgen der Kunden betreffend ihrer Geldanlagen in den Wochen des Börsenabschwungs, die Existenzängste vereinzelter Kreditkunden oder an den Warenstandorten die Sicherstellung der Lieferfähigkeit. In diesem Zusammenhang dankte er besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in allen Bereichen das genossenschaftliche Geschäftsmodell mittrugen. „Sie haben bei all‘ ihren persönlichen Fragen und Bedenken in dieser Zeit tatkräftig angepackt und sich der Sorgen und Wünsche unserer Mitglieder und Kunden angenommen. In diesen herausfordernden Zeiten durften wir die Bedeutung unseres Unternehmens für die Region erfahren,“ so Groeneveld. Weiterhin berichtete Groeneveld, dass der Bereich der Digitalisierung deutlich an Geschwindigkeit gewonnen habe und zahlreiche Leistungen und Angebote für die Kunden online zur Verfügung stehen. Die VR-Bank hat sich schnell den Bedingungen angepasst und sich weiterentwickelt. So wurde mit dem Immobiliengeschäft auch ein weitetes Standbein geschaffen und in Obernjesa eine millionenschwere Düngerhalle mit Bahn- und LKW-Ladestation sowie in Uslar ein Raiffeisenmarkt gebaut. Außerdem sei für die Bankhauptstelle in Holzminden die Investitionsentscheidung für eine Fotovoltaikanlage gefällt worden. Dadurch kann ein großer Teil des Energiebedarfs aus eigener Herstellung gedeckt werden. Groenevelds Fazit: „Morgen kann kommen!“ Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, Dr. Hubertus Müller-Stauch, verlas anschließend das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung. Danach wurden keine Mängel festgestellt und das uneingeschränkte Testat erteilt. Aufgrund des komfortablen Gesamtbetriebsergebnisses schlugen Aufsichtsrat und Vorstand, entgegen den Anforderungen und Wünschen der Bankenaufsicht, eine Dividendenzahlung von 5 % vor, deren Ausschüttung die Vertreter zustimmten.

Einstimmig votierten die Mitglieder auch für die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Turnusgemäß mussten 5 Aufsichtsratsmitglieder wiedergewählt werden. Wiedergewählt wurden Dr. Jens Herbort aus Hann. Münden, Matthias Kumlehn und Dr. Georg Thönnissen aus Holzminden, Christof Möller aus Deensen und Jörg Müller aus Friedland. Weiterhin standen Satzungsänderungen sowie Wahlen zum Wahlausschuss auf der Tagesordnung.

Foto: VR-Bank

Sport
Mittwoch, 18. November 2020 10:20 Uhr
Corona: Kreissportbund sagt Hauptausschuss ab
Montag, 02. November 2020 10:24 Uhr

Holzminden (red). Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie betreffen auch die Nutzung von Sporthallen. In der am Freitag von der Niedersächsischen Landesregierung in diesem Zusammenhang veröffentlichten Verordnung sind alle „Angebote des Freizeit- und Amateursportbetriebes auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen“ bis zum 30.11.2020 untersagt worden.

Dementsprechend hat der Bereich Schulangelegenheiten des Landkreises Holzminden allen betroffenen Vereinen schon am Freitag per E-Mail mitgeteilt, dass die Kreissporthallen im November nicht mehr zur Verfügung stehen. Falls es neue, die Lage ändernde Entwicklungen geben sollte, wird der Landkreis die Vereinsvorstände zeitnah informieren.

Freitag, 30. Oktober 2020 11:08 Uhr

Hannover (red). Nicht nur der Handball-Verband Niedersachsen hat seinen Spielbetrieb bis Ende des Jahres eingestellt, auch der Tischtennis-Verband Niedersachsen hat am Donnerstag mitgeteilt, dass der Spielbetrieb aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklungen bis Ende des Jahres eingestellt wird. 

„Punktspiele, Pokalspiele, weiterführende und offene Turniere, TTVN-Races sowie Ortsentscheide der Mini-Meisterschaften finden bis zum Jahresende nicht mehr statt“, erklärten die Verantwortlichen in einer Meldung und führen weiter aus: „Durch den aktuellen Bund-Länder-Beschluss zur Corona-Pandemie ist zudem der Trainingsbetrieb in öffentlichen und privaten Sportanlagen bis 30. November 2020 untersagt.“

TTVN-Präsident Heinz Böhne ergänzt: „Nicht nur aufgrund der Entscheidung auf Bundesebene war die Unterbrechung des Spielbetriebes alternativlos, auch in unseren Vereinen haben wir in den letzten Tagen zunehmend große Unsicherheiten verspürt.“ 

Doch die Unterbrechung des Punktspielbetriebes wirft auch weiteren Fragen auf. So sei zu klären, ob der Spielbetrieb im kommenden Jahr in Form einer „Einfachrunde“ weitergeführt werde oder ob eine Verlängerung der Hinrunde oder gar der Saison erfolge, stellen die Verantwortlichen weitere Fragen auf.

Auch Fragen zur Wertung (Auf- und Abstieg) sind zu klären. Dazu erläutert Dr. Dieter Benen (Vizepräsident Wettkampfsport im TTVN): „Zur Klärung dieser Fragen werden wir uns die nötige Zeit nehmen und zunächst einmal den aktuellen Stand analysieren, um dann in unseren Gremien und in enger Abstimmung mit unseren Bezirks-, Kreis- und Regionsverbänden sowie dem Deutschen Tischtennis-Bund eine Entscheidung herbeizuführen. Diese wird voraussichtlich im Dezember bekannt gegeben. Wir hoffen, dass wir bis dahin etwas mehr Klarheit haben, wie es mit dem Sportbetrieb im Jahr 2021 weitergehen könnte.“

Panorama
Freitag, 02. Oktober 2020 11:37 Uhr
Neuer Erlass des Innenministeriums: Polizei und Verwaltungsbehörden können das Schwenken von Reichs- und Reichskriegsflaggen in der Öffentlichkeit unterbinden
Montag, 28. September 2020 14:52 Uhr

Hannover (red). Die niedersächsischen Staatsanwaltschaften haben erneut zur Entwicklung der Ermittlungsverfahren wegen zu Unrecht in Anspruch genommener Corona-Hilfen berichtet. Bis Anfang September ist die Zahl der Ermittlungsverfahren auf landesweit 916 Verfahren gestiegen. Im Vormonat waren es gut 720 Verfahren. Die Schadenssumme liegt insgesamt nun bei rd. 7,4 Mio. Euro. Dies ist ein Zuwachs von 900.000 Euroo im Vergleich zum Vormonat.

Auch die Summe vorläufig gesicherter Gelder ist angewachsen. Die Strafverfolger konnten vorläufig knapp 600.000 Euro sichern. Allein bei der Staatsanwaltschaft Hannover sind in einem Monat 91 Verfahren hinzugekommen, zum Monatsanfang September waren allein hier 380-mal Ermittlungen eingeleitet worden. Die vorläufige Schadenssumme beträgt im Bereich dieser Staatsanwaltschaft 2,16 Mio. Euro.

Zwischenzeitlich sind hier auch die ersten Verfahren abgeschlossen: in 35 Fällen hat sich eine Straftat nicht nachweisen lassen, 21-mal beantragte die StA in Hannover Strafbefehle und erhob in sechs Fällen Anklage. Auch in Hildesheim werden jetzt über 110 Verfahren geführt, der vorläufige Schaden dort beläuft sich auf gut eine Mio. Euro. Einen weiteren Verfahrensschwerpunkt gibt es im Oldenburger Bezirk: in mehr als 80 Verfahren könnte ein Schaden von mehr als 815.000,- Euro entstanden sein. Ausgangspunkt solcher Ermittlungsverfahren sind vielfach Verdachtsmeldungen, die die auszahlende NBank routinemäßig abgibt, wenn sich im Rahmen der Antragsstellung Hinweise auf vorsätzliche Falschangaben ergeben. Entsprechende Prüfmechanismen hatte die NBank frühzeitig auf Wunsch des Wirtschaftsministeriums eingerichtet.

Dienstag, 22. September 2020 09:25 Uhr

Hannover (red). Unter dem Motto „Niedersachsen macht die Grippe platt.“ rufen die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen gemeinsam mit der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Ersatzkassen und anderen Krankenkassen sowie dem Niedersächsischen Sozialministerium zur Impfung gegen Grippe auf.

Die Grippe und COVID-19 haben viele ähnliche Symptome. Deshalb ist Grippeschutz während der Corona-Pandemie doppelt wichtig – vor allem für alle, die zu einer Risikogruppe gehören. Der Aufruf lautet: „Schützen Sie sich und andere. Lassen Sie sich gegen Grippe impfen, jetzt!“

Ziel der Kampagne ist die Aufklärung der Bevölkerung mit Aktivierung zur Impfung. Im Herbst werden die Covid-19-Pandemie und die Influenza parallel auftreten. Durch die Erhöhung des Grippeschutz-Impfstatus in Niedersachsen kann die Symptomunsicherheit verringert werden. Gleichzeitig sollen Patienten und Arztpraxis präventiv entlastet werden von der Doppelbelastung durch zwei zeitgleiche Krankheitsbilder. Ausfallzeiten durch Krankheiten sollen minimiert und Arbeitsprozesse abgesichert werden.

Die Kampagne wird in ganz Niedersachsen für die Grippeimpfung werben. In den sechs größten Städten sind Plakate zu sehen, ergänzt durch Anzeigen in regionalen Tageszeitungen, Sichtbarkeit in Wartezimmern sowie Online- und Social-Media-Werbung. Das gesamte Media-Budget umfasst mehr als 200.000 Euro. Die Kosten tragen die Krankenkassen gemäß ihres Marktanteils als Teil ihres Auftrags zur Aufklärung. 

Mehr Informationen und die Kampagnenmotive gibt es online unter: gegen-grippe-impfen.de

„Wir empfehlen den Impfpraxen, Bürgerinnen und Bürger nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts zu impfen. Das Institut empfiehlt die Grippeimpfung generell ab einem Alter von 60 Jahren, Bewohnern von Alten- oder Pflegeheimen und Patienten mit chronischen Krankheiten. Eine Empfehlung gibt es auch für Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat. Impfen lassen sollte sich zudem medizinisches Personal und Personal in Pflegeeinrichtungen“, sagt Dr. Jörg Berling, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). 

„Wir alle warten ungeduldig auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Auf der ganzen Welt wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Bei der Grippe steht ein solcher Impfschutz längst zur Verfügung. Er wird aber viel zu wenig genutzt – nur etwa 35 Prozent der über 60-Jährigen lassen sich impfen. Dabei tötet auch die Grippe viele Menschen vor ihrer Zeit – allein bei der Grippewelle 2017/2018 bundesweit 25.000. Deshalb rufen wir auf: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich und andere zu schützen. Lassen Sie sich gegen die Grippe impfen!“, sagt Jörg Niemann, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in Niedersachsen.

Montag, 07. September 2020 14:55 Uhr

Hannover (red). Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig“, so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten.“

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen.“ Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren.“ 

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!“ 

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“

Sonntag, 23. August 2020 12:05 Uhr

Hannover (red). Fast 10.000 Meldungen über Sichtungen von Insekten hat der NABU beim diesjährigen Insektensommer erhalten – so viele wie noch nie. Aus Niedersachsen stammen rund 1.110 Meldungen mit 10.360 Sichtungen. „Wir freuen uns sehr über die hohe Beteiligung“, so Matthias Freter vom NABU Niedersachsen. „Sie zeigt das gesteigerte Interesse vieler Menschen an dieser Tiergruppe. Das Entdecken und Beobachten von Käfer, Hummel und Co. macht außerdem Spaß und ist eine tolle Beschäftigung für Familien in den Sommerferien.“ 

Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Insekten kam wie in den beiden Vorjahren im August die Ackerhummel. Es folgen diesen Hochsommer Honigbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Kleiner Kohlweißling, Wildbiene, Wespe, Kleiner Fuchs, Großes Heupferd, Großer Kohlweißling und Admiral.

In Niedersachsen liegen Ackerhummel und Siebenpunkt-Marienkäfer vor der Honigbiene, gefolgt von Kleinem Kohlweißling, Admiral, Kleinem Fuchs, Wespe, Tagpfauenauge, Wildbiene und Großem Kohlweißling.

Was viele Menschen derzeit beim Grillen oder beim Eisessen stört – die vielen Wespen, spiegelt auch das Ergebnis des Insektensommers. „2020 scheint ein sehr gutes Wespenjahr zu sein“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das schwarz-gelbe Insekt eroberte sich in diesem August Rang sechs der Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten, nach Rang zwölf im vergangenen Jahr. Breitkreuz: „Es wurden auch mehr Individuen pro Zählung gemeldet als 2019. Im Schnitt waren es im August dieses Jahres 19,6 Wespen pro Meldung gegenüber im Durchschnitt 7,3 Wespen 2019.“ Das ist sogar mehr als bei der Augustzählung 2018, einem ebenfalls guten Wespenjahr. Hier waren 9,4 Wespen pro Meldung gesichtet worden. Breitkreuz: „Der milde Winter und der trockene, warme Sommer haben dafür gesorgt, dass es in diesem Hochsommer besonders viele der Tiere gibt."

Beim diesjährigen Insektensommer stand bei beiden Zählungen der Marienkäfer im Fokus. Naturfreundinnen und -freunde waren aufgerufen, zu schauen, ob sie mehr heimische Siebenpunkt-Marienkäfer oder mehr Asiatische Marienkäfer entdecken können. Breitkreuz: „Im August wurde der Siebenpunkt-Marienkäfer deutlich häufiger gemeldet. Im Juni dagegen lag der Asiatische Marienkäfer vorne.“

Insgesamt ist der Siebenpunkt in 3.175 Meldungen aufgetaucht, der Asiatische in 2.679 Meldungen. Breitkreuz: „Ein großer Unterschied ist also nicht gefunden worden, wenn auch der Siebenpunkt die Nase vorn hat. Das zeigt also, dass der vor einigen Jahrzehnten eingeführte Asiatische Marienkäfer mittlerweile in ganz Deutschland etabliert ist, aber den heimischen Siebenpunkt noch nicht verdrängt hat. Hier werden die kommenden Jahre zeigen, ob sich das Verhältnis ändert oder gleich bleibt.“

Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Durch Eingriffe von uns Menschen ist diese Tiergruppe stark gefährdet. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten, von denen viele schon auf der Roten Liste stehen. Im kommenden Jahr findet der Insektensommer vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August statt.

Foto: r

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