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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Donnerstag, 25. Februar 2021 16:56 Uhr
Landkreis Holzminden: Neun neue Corona-Infektionen und ein weiterer Todesfall
Mittwoch, 24. Februar 2021 16:40 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat soeben die neuesten Coronazahlen für das Kreisgebiet veröffentlicht. Demnach sind zurzeit die 72 aktive Fälle (-4) bekannt und der Landkreis Holzminden hat seit Anbeginn der Pandemie 984 (+5) Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Genesenen liegt nun bei 860 (+8).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild:
- Samtgemeinde Bevern 2 (-1)
- Bodenwerder-Polle 15 (-1) - davon 1 (0) in Bodenwerder
- Boffzen 8 (0)
- Flecken Delligsen 5 (+1)
- Eschershausen-Stadtoldendorf 17 (0) - davon 2 (0) in Stadtoldendorf und 6 (0) in Eschershausen
- Stadt Holzminden 25 (-3)

52 Personen - eine weitere Person als zum Vortag - sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Laut niedersachsen.de hat der Landkreis Holzminden eine 7-Tages-Inzidenz von 44,0.

Mittwoch, 24. Februar 2021 15:11 Uhr

Niedersachsen (red). Zum Bedauern von Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne sind weitere Öffnungen im Bildungsbereich zur nächsten Woche nicht möglich. Hintergrund sind nach Worten des Ministers die stagnierende Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz sowie die Unsicherheiten durch die Coronavirus-Varianten. Dessen unbenommen bleibe das Ziel, im März wieder mehr Kindern Bildung und Betreuung anbieten zu können.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Leider sind wir keinen wirklichen Schritt weiter, sondern treten seit zwei Wochen auf der Stelle beim Infektionsgeschehen. Wenn man dann die diffuse Lage, die durch die Coronavirus-Mutationen entstanden ist, mit hinzunimmt ins Gesamtbild, ist leider sehr klar ersichtlich, dass wir auf dieser Grundlage zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr machen können, als aktuell bereits läuft. Wir müssen die Lage weiter analysieren und im Blick behalten, damit wir unser Ziel, so schnell wie möglich wieder mehr Kinder und Jugendliche in die Kitas und Schulen zu lassen, Anfang März umsetzen können. Unsere Planungen haben dabei sowohl den 1. März umfasst, aber auch spätere Zeitpunkte nicht ausgeschlossen. Wir stehen in den Startblöcken, aber die Pandemie lehrt, dass Unwägbarkeiten bleiben“, so der Kultusminister.

Es sei nach wie vor Planungsgrundlage, für eine Übergangsphase nach Ende des Lockdowns bei verbesserter Infektionslage möglichst alle Schulen im Wechselunterricht nach Szenario B laufen zu lassen. Für Kitas wäre das Szenario B, das normale Gruppengrößen aber eine Verbot des Durchmischens der Gruppen beinhaltet, in diesem Fall vorgesehen.

Tonne: „Damit hätten wir ein regelmäßiges Präsenzangebot für alle Kinder und Jugendliche. Das halte ich nach wie vor für enorm wichtig, denn die physischen und psychischen Belastungen werden immer größer. Der Lockdown dauert schon lang und die kontaktarme Zeit drückt natürlich auf die Gemüter. Die Kinder brauchen ihre Peergroup, ihre Freundinnen und Freunde, ihre Erzieherinnen und ihre Bezugspersonen, ob Kita-Fachkräfte, Lehrkräfte oder pädagogische Mitarbeiter. Ich kann die Enttäuschung sehr gut nachvollziehen, dass das noch nicht am 1. März sein kann. Diese Perspektivplanung bleibt bestehen und wir werden alles daransetzen, dass wir bereits im März wieder einen Schritt weiterkommen. Wir werden im Kontext der anstehenden Bund-Länder-Beratungen die Lagebewertung aktualisieren.“

 
Mittwoch, 24. Februar 2021 12:01 Uhr

Höxter (red). Aufgrund des anhaltenden Infektionsgeschehens mit dem Coronavirus wird auch der Vieh- und Krammarkt in Höxter am 3. März 2021 nicht stattfinden.

Mittwoch, 24. Februar 2021 10:42 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 24. Februar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.834 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (Zwölf bestätigte Infektion mehr als am Vortag). Davon gelten 3.581 Personen als genesen (14 Personen mehr als am Tag zuvor) und 131 Personen als noch aktiv infiziert (Drei Personen weniger als am Vortag). Eine weitere Person aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet war, ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 122 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben.Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 23. Februar 52,763 (Stand: 0 Uhr).

  • Bad Driburg 47 (-1) 
  • Beverungen 1 (-2)
  • Borgentreich 6 (+1) 
  • Brakel 25 (+1) 
  • Höxter 13 (0) 
  • Marienmünster 1 (0) 
  • Nieheim 4 (-1) 
  • Steinheim 11 (-2) 
  • Warburg 12 (+1) 
  • Willebadessen 11 (0)
Region Aktiv
Donnerstag, 25. Februar 2021 14:29 Uhr
Kanalbaumaßnahmen in der Oberen Mauerstraße
Donnerstag, 25. Februar 2021 10:37 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Aufgrund von Arbeiten an der zentralen EDV-Anlage des Landkreises schließen am Freitag, den 26.02.2021, die AWH-Anlagen in Holzminden, Bodenwerder und Delligsen schon um 13:00 Uhr. Die AWH bittet ihre Kunden um Beachtung und Verständnis.

Donnerstag, 25. Februar 2021 10:31 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Aufgrund des Wintereinbruchs ab dem 06./07. Februar musste die AWH einige Termine für die Sperrmüllabfuhr ausfallen lassen. Insbesondere die Kunden, die den Sperrmüll für die Abholung am 08.02.21 schon vorher bereitgestellt hatten, sind von dem Ausfall der Abholung überrascht worden. Da die AWH ihre Abfuhrtermine für das gesamte Jahr im Voraus plant, waren Ersatztermine leider nicht möglich. Erst zum nächsten regulären Termin kann eine Abholung erfolgen. Kunden, die ihren Sperrmüll schon bereitgestellt hatten, werden gebeten, diesen wieder von Gehwegen und anderen öffentlichen Flächen wieder zu entfernen. Die AWH bittet ihre Kunden um Verständnis.

 
Donnerstag, 25. Februar 2021 08:11 Uhr

Landkreis Holzminden (red). In spannenden Online-Workshops entdecken Schülerinnen und Schüler am bundesweiten Zukunftstag Studiengänge und Berufe an der HAWK. Der auch als "Girls’ und Boys’Day" bezeichnete Tag gibt am Donnerstag, 22. April 2021, Kindern und Jugendlichen Einblicke in geschlechteruntypische Berufe. Mädchen können Bereiche für sich entdecken, die bisher eher untypisch für die Studien- und Berufsentscheidung junger Frauen sind. Jungen lernen Berufsfelder kennen, in denen aktuell nur wenige Männer arbeiten. 

Online-Workshops: Die Fakultät Ressourcenmanagement baut mit Mädchen der Klassenstufen 7 bis 8 zu Hause ein Solar-Auto. 

Im Workshop der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit erfahren Jungen der Klasse 9, welche Berufschancen in Krippe, Kindergarten und Hort der Studiengang „Kindheitspädagogik“ bietet. In einem weiteren Workshop lernen sie, was das Besondere am Beruf des Sozialarbeiters und dem Studiengang Soziale Arbeit ist. 

Die HAWK-Bibliothek bietet Jungen der Klasse 9 einen virtuellen Einblick in ihre alltägliche Arbeit und vermittelt das effektive Suchen in Google. 

Der Bereich Soziale Arbeit der Fakultät Management, Soziale Arbeit und Bauen lädt Jungen der Klassen 7 bis 9 ein, sich mit dem Thema Behinderung auseinanderzusetzen. 

Mit der Fakultät Gestaltung entwerfen Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 das „Bett der Zukunft“. Jungen der Klassenstufe 9 erhalten einen Kurs im „Zeichnen an der Hochschule“. 

In der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit erfahren Mädchen der Klassen 7 bis 9, wie sich Physiotherapieübungen mit Hilfe von Computerspielen interessanter gestalten lassen. 

Die HAWK freut sich ab sofort über Anmeldungen. Nähere Informationen zu den Workshops und zum Anmeldeverfahren finden sich auf der Homepage www.hawk.de/zukunftstag

Foto: HAWK

Mittwoch, 24. Februar 2021 14:25 Uhr

Neuhaus (red). Das nunmehr seit 20 Jahren bestehende Hutewald Projekt der Niedersächsischen Landesforsten und des Naturpark Solling-Vogler wurde 2004 bis 2007 durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung gefördert. Mit dem Geld der Stiftung konnte damals dieses beispielhafte Projekt überbrückt werden. Verschiedene Akteure aus der Landschaftspflege hatten sich organisiert und das Gebiet mit Exmoorponys und Heckrindern extensiv beweiden lassen. So konnten Landesforsten und Naturpark mithilfe der Bingo - Umweltstiftung erfolgreich die biologische Vielfalt fördern. 

Ein Team der TV-Plus GmbH war am Samstag, 13. Februar, bei strahlendem Winterwetter im Auftrag der Bingo - Umweltstiftung im Hutewald unterwegs, um die Nachhaltigkeit des geförderten Projekts zu dokumentieren. Begleitet wurden die im Auftrag des NDRs durchgeführten Filmaufnahmen von Tobias Kiens, Revierleiter der Niedersächsischen Landesforsten und Holger Schwerdtfeger, Weidemanager des Naturpark Solling-Vogler. „Unser Hutewald-Projekt hat bis heute eine große Bedeutung für den Naturschutz und wird auch überregional immer wieder zur Kenntnis genommen“, sagt Schwerdtfeger. „Die damalige Förderung durch die Bingo - Umweltstiftung hat sich nachhaltig bewährt.“ 

Was für unsere Vorfahren ein gewohnter Anblick war, ist heutzutage selten geworden: Die Haltung von Tieren im Wald. Exmoor-Ponys zählen zu den wenigen "richtigen Wildpferden", denn sie sind keine ausgewilderten Hauspferde. Im Naturpark unterstützen sie die historische Waldbewirtschaftungsform „Hutewald“. Auf 230 Hektar grasen 34 Exmoor-Ponys und 32 Heckrinder. Die Tiere leben ganzjährig im Freien und fressen neben Gräsern auch Kräuter, Blätter und frische Triebe von Sträuchern und Bäumen. Mit ihren Hufen und Zähnen fördern die Exmoor-Ponys und die Heckrinder damit die natürlichen Strukturen und Wechselbeziehungen in den lichten Wäldern. 

Der Fernsehbeitrag wird voraussichtlich am Sonntag, 28. Februar, ab 17.00 Uhr im NDR-Fernsehen ausgestrahlt. Die Bingo-Umweltstiftung finanziert sich aus der Glücksspielabgabe und aus Einnahmen der Bingo-Umweltlotterie. 

Foto: Naturpark S.-V.

Blaulicht
Dienstag, 23. Februar 2021 10:51 Uhr
Radfahrer übersieht Motorradfahrer
Montag, 22. Februar 2021 11:23 Uhr

Höxter (red). Am Sonntag, 21. Februar, ereignete sich auf der Bundesstraße 239 bei Höxter-Fürstenau ein Unfall mit vier verletzten Personen. Eine Person musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Gegen 17:30 Uhr beabsichtigte eine 18-Jährige mit ihrem Opel Corsa von der L 946 nach links auf die B 239 Richtung Höxter abzubiegen und übersah dabei einen von links kommenden Audi A6, welcher die B 239 in Richtung Steinheim befuhr. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Der Audi schleuderte nach der Kollision auf einen Skoda Octavia, der auf der Linksabbiegespur der B 239 in Richtung L 946 stand. Der 21-jährige Skoda-Fahrer aus Steinheim wurde mit schweren Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Seine 21-jährige Beifahrerin aus Steinheim, die 18-jährige Opel-Fahrerin aus Höxter und der 66-jährige Audi A6-Fahrer aus Stadtoldendorf werden schwer verletzt mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Die Polizei geht bei den beteiligten Fahrzeugen von wirtschaftlichem Totalschaden aus. Sie mussten abgeschleppt werden.

Neben der Polizei und den Rettungsdiensten war auch der Einsatz der Feuerwehr zum Abstreuen auslaufender Betriebsstoffe und Säuberung der Fahrbahn notwendig. Die Unfallstelle musste für die Unfallaufnahme bis 20:45 Uhr gesperrt werden.

Foto: Polizei 

Montag, 22. Februar 2021 09:30 Uhr

Lauenförde (red). Drei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall auf der L550 zwischen Lauenförde und Meinbrexen am Montagmorgen gegen 07:45 Uhr. Auf freier Strecke war ein Mercedes-Geländewagen auf einen Traktor aufgefahren, auf dem sich zwei Personen befunden haben. Die Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Auch der Fahrer des Geländewagens wurde verletzt. Die L550 blieb für den Einsatz der Feuerwehr und des Rettungsdienstes für etwa eine Stunde voll gesperrt. Mehrere Krankenwagen und ein Notarzt waren vor Ort. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und nahm ausgelaufene Betriebsstoffe auf. Die genaue Unfallursache wird derzeit von der Polizei ermittelt.

Foto: Zue

Freitag, 19. Februar 2021 10:30 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Im Herbst 2020 begann im Stadtgebiet von Holzminden eine Einbruchserie in Büros, Geschäfte und Gaststätten, die bis heute andauert. Bislang konnte der Täter nicht identifiziert werden. Der Mann, der stets alleine unterwegs ist, bevorzugt den Einstieg über rückwärtige und schlecht gesicherte Fenster. Entwendet wurden in allen Fällen ausschließlich Bargeld.

Da die Gesamtschadenssumme mittlerweile mehrere tausend Euro beträgt und die Vielzahl der Taten dazu geeignet ist, das Gefühl der Sicherheit in der Bevölkerung zu beeinträchtigen, hat sich die Polizei Holzminden dazu entschlossen ein Foto zu veröffentlichen, welches das Gesicht des Gesuchten unmaskiert bei einem der Einbrüche zeigt. Das Amtsgericht Hildesheim hat einen entsprechenden Beschluss für eine Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Wer erkennt die abgebildete Person?

Hinweise zur Identität des Mannes nimmt die Polizei Holzminden unter der Rufnummer 05531/958-0 entgegen.

Donnerstag, 18. Februar 2021 16:46 Uhr

Ovenhausen (red). Wegen eines Fahrzeugbrandes war die Landstraße L755 am Donnerstagnachmittag gegen 14:15 Uhr zwischen Lütmarsen und Ovenhausen für den Verkehr voll gesperrt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Bosseborn, Höxter, Lütmarsen und Ovenhausen hatten einen voll in Brand stehenden VW-Kleinbus jedoch schnell unter Kontrolle. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Unter Atemschutz hat die Feuerwehr den Kleinbus schnell gelöscht. Wegen auslaufender Betriebsmittel hat die Feuerwehr die Untere Wasserbehörde hinzugezogen und außerdem den Landesbetrieb Straßen zur Reinigung angefordert. Laut Polizei könnte der Brand durch einen technischen Defekt verursacht worden sein. Die Feuerwehr hat ihren Einsatz gegen 16 Uhr beendet. Die Landstraße wurde dann wieder für den Verkehr freigegeben.

Fotos: Feuerwehr Höxter

Politik
Donnerstag, 25. Februar 2021 15:28 Uhr
Veranstaltungsreihe Arbeit und Dialog: Weil kommt nach Holzminden
Mittwoch, 24. Februar 2021 14:14 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die Gruppe Bündnis 90 / Die Grünen – Die Linke im Kreistag Holzminden fordert nach Bekanntwerden der Stellungnahme der Schulleitung der Förderschule „Geistige Entwicklung“, den im Kreistagsbeschluss „Schulstruktur“ gefassten Standort HRS Eschershausen für die Schule so schnell wie möglich aufzuheben. 

„Fachlich und politisch ist dieser Beschluss nicht mehr zu halten, hier muss so schnell wie möglich umgedacht werden“, so Peter Ruhwedel, Gruppensprecher von Bündnis 90 / Die Grünen – Die Linke im Kreistag und Schulausschussmitglied. „Aus fachlicher Sicht ist der Standort HRS Eschershausen ungeeignet! Wir fühlen uns in unserer Position bestätigt, die wir als Antrag im Kreistag eingebracht haben. Wir wollen keine risikohafte Sanierung an falscher Stelle im Bestand der HSR Eschershausen durchführen, sondern schnell einen Neubau in der Liethstraße Holzminden für die Schule Geistige Entwicklung umzusetzen", erklärt er.

Die Schulleitung der Schule für „Geistige Entwicklung“ hat nach einer ersten Begehung der Schule in Eschershausen einen Brief an alle Eltern, Erziehungsberechtigte und auch Kreistagsabgeordnete geschrieben. In diesem wird ausgeführt, dass das Schulleitungs-Team sich nicht vorstellen kann, dass das genehmigte Raumkonzept und die Barrierefreiheit in HRS Eschershausen umgesetzt werden kann. „Treppenhäuser und Flure sind eng. Sie stellen Gefahrenbereiche dar. Im gesamten Gebäude befinden sich Treppen und Stufen.(…) Das Gebäude wirkt unübersichtlich. Bei Beeinträchtigungen ist das problematisch. (…) Die Ertüchtigung in Bezug auf die Vielzahl differenzierter Räumlichkeiten (siehe Raumkonzept und pädagogisches Konzept) ist kaum vorstellbar.“ Der Brief schließt mit der Aussage: „Das Schulleitungsteam kann sich eine Mitarbeit in einer Arbeitskommission erst sinnvoll vorstellen, wenn von fachlicher Seite als Erstes eine Machbarkeitsstudie erstellt wird. Durch diese sollte grundsätzlich geklärt werden, ob am Standort HRS Eschershausen die rechtlichen Voraussetzungen für barrierefreies Bauen erfüllt werden können.“

Christian Meyer, MdL Bündnis 90 / Die Grünen: „Die Entscheidung des Kreistages mit der Mehrheit von CDU und SPD war nicht fachlich begründet, sondern ein politischer Kompromiss zur Befriedigung von Einzelinteressen! Die Entscheidung für einen Standort HRS Eschershausen für die GE-Schule wurde über die Köpfe der Betroffenen hinweg gefällt.“ Sabine Golcyk (Die Linke) unterstützt diese Meinung: „Wir favorisieren weiterhin den Standort Holzminden. Die HRS Eschershausen und die OS Stadtoldendorf sollten zu einer Gesamtschule (Nordschule) fusionieren. Das wäre die sinnvollste und kostengünstigste Lösung!“

Dienstag, 23. Februar 2021 18:48 Uhr

Landkreis Holzminden (lbr). Am gestrigen Montag stand das Thema Haushalt des Landkreises Holzminden im Mittelpunkt der Kreistagssitzung. „Wir müssen sparen. Wir haben nochmals den Rotstift angesetzt“, sagte Landrat Michael Schünemann bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs und des Sicherungskonzeptes.

Anfänglich rechnete die Verwaltung mit einem Plan-Defizit für das Jahr 2021 mit 17,2 Millionen. „Es ist ein viel diskutierter Haushalt. In den letzten Wochen haben wir noch einiges verändert“, so der Landrat weiter. „Mit Blick auf die vorgenannten Planzahlen wurde daher seitens der Verwaltung erneut eine detaillierte Aufgabenkritik vorgenommen und sämtliche Ausgabepositionen im Haushalt auf Einsparpotenziale hin untersucht“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. Somit konnte das Defizit nochmals um rund fünf Millionen auf 12,4 Millionen Euro reduziert werden.

Insgesamt stehen sich laut Ergebnisplan (Stand 18. Februar 21) ordentliche Erträge von 142 Millionen Euro zu 154 Millionen Euro gegenüber. „Wir haben rund eine Million im Stellenplan gekürzt und einige Investitionen verschoben, wie beispielsweise die Sanierung der Fassade des Kreishauses für circa 400.000 Euro. Ich wünsche mir die schwarze Null und hoffe, dass wir da auch wieder hinkommen“, ergänzt der Landrat abschließend. In der jetzigen Planung fehlen zudem noch mögliche Investitionen, die durch den Schulentwicklungsplan auf den Landkreis zu kommen könnten. „In den vergangenen Jahren sind bereits eine Vielzahl von Einsparmöglichkeiten verfolgt worden und die Rückmeldungen aus den Haushaltsgesprächen machen immer wieder deutlich, dass die Aufgabenpflicht keine weiteren Spielräume zulässt. Aus diesem Grund kann nur über eine langfristig und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Strukturveränderung und Prozessoptimierung eine Sanierung der Kreisfinanzen erreicht werden“, heißt es im Haushaltssicherungskonzept. Daher habe sich die Verwaltungsleitung für eine verschärfte Haushaltsführung entschieden.

„Wir haben zwei große Löcher. Zum einen den Bereich des Jugendamtes und die Schulentwicklung“, schlussfolgerte auch Peter Ruhwedel (Grüne). Derzeit laufe eine Prozessanalyse im Bereich des Jugendamtes noch bis März 2021. Anschließend sollen realistische Einsparungsmöglichkeiten für den Bereich vorgelegt werden. Ebenfalls müsse man die Bewirtschaftungskosten im Schulbereich reduzieren. Dafür sei mit dem Beschluss zur Schulstruktur bereits der Grundstein gelegt.

Doch es gab nicht nur Streichungen im Haushalt, sondern an einigen freiwilligen Leistungen wurde festgehalten. An den Zuschüssen für Familienhebammen, für die Wohlfahrtsverbände, für die Ambulante Hilfe und für die Diakonie zur Beratung der Wohnungslosen wurde nicht gespart. Diese Entscheidung der Verwaltung freute besonders die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen - Die Linke, die im Falle einer Streichung einen Änderungsantrag vorbereitet hatte. Zudem sprach sich die Fraktion für die Wiedereinführung der Jagdsteuer aus, dieser Antrag wurde jedoch mit großer Mehrheit der anderen Kreistagsmitglieder abgelehnt.

„Wir müssen als kleiner Landkreis abwägen und anpassen, was wir leisten können“, sagte Hermann Grupe (FDP) zu den Haushaltsplänen. „Der Haushalt ist zwar durchaus traurig, aber wir stimmen dennoch zu“, schlussfolgerte Dirk Reuter (SPD) und ergänzte, dass ihn besonders der Grundsatzbeschluss zur Schulentwicklung freue. „Die Lage ist tatsächlich dramatisch. Es fällt schwer einem Haushalt mit solch einem Defizit zuzustimmen, doch die Zeichen sind richtig gesetzt“, so Uwe Schünemann (CDU). Mit fünf Gegenstimmen wurde der Haushalt für das Jahr 2021 verabschiedet.

Wirtschaft
Mittwoch, 24. Februar 2021 11:52 Uhr
Durchstarten: Digitale Gründungswoche der IHK
Mittwoch, 24. Februar 2021 10:54 Uhr

Holzminden (r). Symrise hat seine Online-Plattform für Duft- und Geschmackrohstoffe komplett überarbeitet. Der Ingredient Finder auf symrise.com (www.symrise.com/de/scent-care/aroma-molecules/ingredient-finder/) liefert alle wichtigen Informationen über die Aromamoleküle des Unternehmens in den Kategorien Duft, Geschmack und Pharma. Die Datenbank überzeugt mit ihrer intuitiven Bedienung. So helfen Filterfunktionen, die gewünschten Daten schnell zu finden. Einen weiteren Vorteil bietet das aufgeräumte Design. Nutzer können anhand eines Symbols auf einen Blick besonders nachhaltige oder hoch wirksame Duftrohstoffe erkennen.

Symrise präsentiert seine Aromamoleküle im neuen Gewand. Das Unternehmen informiert detailreich über sein Produktportfolio und stellt alle wichtigen Daten über seine Duft- und Geschmackstoffe sowie Pharma-Rohstoffe im Ingredient Finder zur Verfügung. Die modernisierte Online-Plattform punktet mit ihrem übersichtlichen Design, das Symrise ab sofort auch für gedruckte Kompendien und Datenblätter nutzt. Dank der übersichtlichen Struktur lassen sich die Aromamoleküle leicht finden. 

„Der technische Fortschritt bietet Unternehmen großartige Möglichkeiten. Das gilt auch für die Präsentation unserer eigenen Rohstoffe auf unserer Homepage“, sagt Dr. Marcus Eh, Marketingleiter für Duftstoffe bei Symrise. „Mit dem Ingredient Finder bieten wir alle relevanten Informationen über unsere Aromamoleküle auf einer modernen Online-Plattform und verbessern so ihre Sichtbarkeit.“ Zum ersten Mal bietet der Ingredient Finder Informationen über Rohstoffe für Pharmaprodukte. Dazu gehören hoch reine synthetische Cannabinoide sowie Menthol für medizinische Anwendungen.

Filter ermöglichen Suche nach Geruch, Stabilität oder Anwendungsbereich 

Design und Funktionalität gehen beim Ingredient Finder Hand in Hand. Einladende Bildsprache und viele Filtermöglichkeiten laden zur Suche nach dem gewünschten Rohstoff ein. So können Nutzer über eine Maske unter anderem nach der Produktbezeichnung, dem chemischen Namen oder der CAS-Nummer oder der FEMA-Nummer suchen. 

Wem diese Informationen fehlen, kann das passende Produkt auch auf anderem Weg finden. Im Bereich Duftstoffe können Nutzer das Portfolio nach dem Geruch filtern, wie zum Beispiel floral und zitrisch. Alternativ können Nutzer auch nach geeigneten Anwendungen wie Seife, Shampoo oder Lotion suchen. Ebenso können sie sich Stoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und Stoffe mit hoher Wirksamkeit suchen. Im Register Geschmackstoffe wiederum können Nutzer nach Anwendungsbereichen wie Vanille, tropischen Früchten oder Fleischnoten suchen. Außerdem können sie nach dem Ursprung, wie natürlich oder synthetisch filtern. 

„Immer mehr Verbraucher wünschen sich nachhaltige Produkte“, sagt Antonia Lauter, Marketing Manager für Duftstoffe bei Symrise. „Das führt dazu, dass Hersteller vermehrt nach Inhaltsstoffen aus natürlichen und nachwachsenden Quellen fragen. Mit dem neuen Ingredient Finder können sie dank der Filtermöglichkeiten schnell die gewünschten Duft- und Geschmackstoffe finden.“

Foto: Symrise

Dienstag, 23. Februar 2021 14:38 Uhr

Northeim (red). Die Northeimer Firma W. Schnitger GmbH Autokran- und Arbeitsbühnenservice wird in den kommenden 18 Monaten mehr als 8,5 Millionen Euro in den hiesigen Standort investieren. Der Experte für Nutzfahrzeug-, Autokran- und Arbeitsbühnenservice wurde 1991 von Wolfgang Schnitger gegründet und gehört seit August 2019 der bundesweiten NuFaTec Service Group an. Seit mehr als 25 Jahren steht die W. Schnitger GmbH für erstklassigen Service und fachliche Kompetenz beim Verleih und Verkauf von Minikrane, Hub- und Arbeitsbühnen in ganz Europa.

Das Investment am Mittelweg unweit der Autobahn 7 ist auch ein Bekenntnis für den Standort Northeim. An zwei Standorten in Northeim, Steinheim, Deensen und zweimal in Holzminden wird an der Zukunft der Mobilität gearbeitet. Um für Themen wie eMobility, Zero Emission, Hybridtechnologie, emissionsfreier Güterverkehr mit Brennstoffzellen-Lkw oder Gas-Antriebe gut aufgestellt zu sein, investiert die W. Schnitger GmbH nun rund 8,5 Millionen Euro in den Ausbau des Standortes in Northeim.

Durch den Umbau werden die drei vorhandenen Werkshallen zu einer effizienten Infrastruktur zusammengeschlossen. Zugleich werden die Arbeitsplätze und die Arbeitsumgebung modernisiert und digitalisiert. Das optimiert nicht nur die Abläufe, sondern macht W. Schnitger auch als Ausbilder und Arbeitgeber mit flexiblen Modellen attraktiv in der Region Südniedersachen. Daniel Wenzel ist Geschäftsführer der W. Schnitger GmbH und der NuFaTec Service Group.

„Durch die geplanten Investitionen ergeben sich zahlreiche positive Perspektiven. Wir bieten den Kunden ein einzigartiges Rundum-Sorglospaket, indem wir nicht nur den Service und Fahrzeugbau optimieren, sondern auch eine LKW-Wäsche, sowie die Angliederung einer Tankstelle anbieten. Für die Sicherstellung von defekten Fahrzeugen entsteht eine zusätzliche Halle. Mit vier neuen und stärkeren Deckenkranen erweitern wir unser Angebot und können künftig auch Arbeiten mit schwereren Maschinen und Geräten durchführen. Dadurch können wir ein breiteres Kundengebiet im Bereich Spezialfahrzeuge abdecken.“

Die wichtigste Perspektive liegt bei der Digitalisierung der gesamten Werkstatt. Vom Begrüßungsbildschirm über die Tablet-Dialog-Annahme, digitale Prüfabläufe bis zur digitalen Rechnungsstellung werden die Arbeitsabläufe schneller, kürzer und effizienter.

„Unsere Mitarbeiter können sich an den vorgesehenen Meetingpoints kurzfristig und flexibel absprechen. Durch die gesamte Umstrukturierung der Arbeitsabläufe ist eine neue Arbeitszeitgestaltung möglich, welche die Vereinbarung von Beruf und Familie ermöglicht. Ob Gleitzeit, Teilzeit oder Homeoffice. Diese Arbeitszeitmodelle sind zukünftig flexibel umsetzbar. Die Installation eines Fahrstuhls bietet uns die Möglichkeit auch Menschen mit Handicap zu beschäftigen“, sagt Wenzel.

In Folge der Erweiterung steigt zudem auch die Servicequalität schon bei der Begrüßung. „Mit der geplanten Fahrerlounge bieten wir unseren Kunden einen angenehmen Aufenthalt und Verpflegung in unserem Hause. Durch den eindrucksvollen Showroom gewinnen wir Neukunden im Verkauf von Minikranen, Arbeitsbühnen und Großgeräten mit nur einem Blick in die große Ausstellung vor Ort“, so Geschäftsführer Wenzel. Baubeginn ist noch im Frühjahr 2021. Die einzelnen Bauphasen werden für alle Kunden und Interessierten auf den Social-Media-Seiten und der Homepage www.w-schnitger.de begleiten.

Foto: W. Schnitger GmbH

Sport
Sonntag, 21. Februar 2021 12:41 Uhr
Interner Trainingswettbewerb der Wasserfreunde Holzminden
Donnerstag, 18. Februar 2021 15:02 Uhr

Holzminden (red). Die Mountainbiker des Radsport-Hochsolling hoffen auf eine Lockerung der Corona-Regeln in absehbarer Zeit. Nachdem die Jahreshauptversammlung des Vereins in das zweite Quartal 2021 verschoben ist ,wünschen sich die Sportler endlich wieder zu gemeinsamen Touren zu starten. Da der Radsport ja ohnehin eine Individual Sportart ist, war es den Mountainbikern möglich diese Sportart ohne große Einschränkungen allein oder zu zweit auszuüben. Aber in der Gruppe macht es mehr Spaß. Auch die winterlichen Bedingungen haben ihren Reiz sich mit dem Mountainbike in der Natur zu bewegen und zu trainieren. Trotz allem blickt der Verein optimistisch in die Zukunft und hat ein vorläufiges Jahresprogramm auf die Beine gestellt.

Dieses sind im Einzelnen: Das Anbiken am 27.3 2021, die geführten Touren jeweils am 8. Mai; 12.Juni; 14.August; 11.September und am 9.Oktober. Sowie das Abbiken am 30.Oktober. Auch der Hochsolling Marathon am 4.Juli soll wieder stattfinden. Über alle Termine wird rechtzeitig in der Presse informiert. Je nach Möglichkeit sind noch einige Tagestouren wie zB. eine Eggegebirgstour geplant. Die Vereinsausfahrten finden jeweils Samstags um 11.30 Uhr und Mittwochs um 18.00 Uhr statt. Treffpunkt ist wie immer der Parkplatz an der Ampelkreuzung Sollingstraße/ B497. Auch hierüber wird der Verein rechtzeitig informieren. Zu allen Veranstaltungen sind Gäste herzlich willkommen. Auch E-Mountainbiker können gerne an allen Veranstaltungen teilnehmen, im Bedarfsfall werden unterschiedliche Leistungsgruppen gebildet. Der Vorstand wünscht allen Sportlern viel Spaß bei der Ausübung ihres Sports und wünscht allen Gesundheit und das sich die Coronalage allmählich entschärft.

Montag, 15. Februar 2021 20:32 Uhr

Hannover (red). Für Präsidenten Stefan Hüdepohl und Vizepräsidenten Spieltechnik Jens Schoof ist es nur noch eine Formsache: „Die Beschlüsse der Bundes- und Landesregierungen zwingen uns, die Saison für die Mannschaften der Ober-, Verbands- und Landesligen sowie der Landesklassen für beendet zu erklären“, erläutert Hüdepohl am Montagabend. Der Abbruch solle ohne Wertung aller bisher ausgetragenen Spiele erfolgen. Den offiziellen Beschluss des Präsidiums kündigen Hüdepohl und Schoof noch für diese Woche an. Zuvor sei noch Rechtssicherheit zu schaffen.

Vorausgegangen war der Mitteilung des Präsidenten ein Online-Austausch der Spitzenvertreter des Handball-Verbandes Niedersachsen gemeinsam mit denen der Gliederungen. Die Gliederungen des Verbandes wollen sich einvernehmlich dem anvisierten Präsidiumsbeschluss anschließen, hieß es am Montagabend.
 
Dem Austausch mit den Vertretern der Gliederungen waren welche mit den Vertretern der Ober- und Verbandsligen sowie eine schriftliche Abfrage der Landesliga- und Landesklassen-Vereine vorausgegangen. Allein von den 164 teilnehmenden Vertretern der Landesliga- und Landesklassen-Vereine hatte sich knapp 90 Prozent dafür ausgesprochen, die Saison abzubrechen beziehungsweise auf eine Wertung zu verzichten.
 
Laut HVN-Vizepräsident Schoof halte der Deutsche Handballbund aktuell daran fest, in den 3. Ligen Aufsteiger aus den Oberligen aufzunehmen. „Das hat zur Folge, dass wir in den nächsten Wochen eine Abfrage bei den Vereinen der Oberligen der Frauen und Männer starten und die Bereitschaft zur Teilnahme einer Aufstiegsrunde abfragen.“

Aufgabe des Handball-Verbandes Niedersachsen sei dann, einen Modus zur Ermittlung der Aufstiegsplätze zu erarbeiten; in den auch Hygiene- beziehungsweise Testkonzepte einfließen müssten.
 
Hüdepohl: „Die überwältigende Mehrheit der Regionen und der Vereine unterstützt den Abbruch, fordert gleichzeitig auch Perspektiven, den Handballsport wieder zu betreiben.“ Ziel müsse sein, zumindest zurück ins Training zu kommen, „um dann Spiele auf freiwilliger Basis in engen regionalen Grenzen nötigenfalls auch auf Rasen oder im Sand zu organisieren.“
 
Hüdepohl wörtlich: „Die Sportler in Niedersachsen brauchen eine Perspektive. Das setzt voraus, dass der Amateursport nicht bis in den Sommer verboten bleibt. Die Integrationskraft und die gesellschaftliche Verantwortung des Sports werden immer betont. In einer Zeit wie jetzt kann der Sport helfen, die Gesellschaft wieder zusammenzuführen und zu stärken. Gerade deshalb brauchen wir schnellstmöglich eine Perspektive durch die Politik.“
 
Das Papier „Stufenplan 2.0“ der Landesregierung mache die Vertreter des Handballsports in Niedersachsen nicht glücklich und sei zuletzt durch den Niedersächsischen Fußballverband zurecht kritisiert worden. Hüdepohl: „Die Regelungen, die den Sport betreffen, lassen uns fürchten, nicht vor Juni oder gar erst nach den Ferien in die Hallen zurückzukehren. Wir brauchen schnellstmöglich in den Bereichen, in denen die Inzidenz niedrig ist, eine Trainingsmöglichkeit in Gruppen auch in der Halle.“

Panorama
Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr
Wenn der Buntspecht klopft statt klingelt
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:22 Uhr

Hannover (red). Bequem, sicher und kostenlos von zu Hause aus: In verschiedenen Online-Vorträgen und Podcasts können sich Verbraucher über Lebensmittelkennzeichnung, Nachhaltigkeit beim Einkauf oder Ernährungsempfehlungen informieren. Die Verbraucherzentralen laden vom 18. bis 21. Januar 2021 zur digitalen Verbraucherinformationswoche anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2021 ein. 

„Nur wenn Verbraucher wissen, was in Lebensmitteln steckt, wofür Label und Siegel stehen oder was das Kleingedruckte auf der Lebensmittelverpackung bedeutet, können sie eine selbstbestimmte Kaufentscheidung treffen“, sagt Anneke von Reeken, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Internationale Grüne Woche in diesem Jahr nicht wie üblich als Publikumsmesse statt. Daher laden die Verbraucherzentralen vom 18. bis 21. Januar zur ersten digitalen Verbraucherinformationswoche ein. In über 30 bundesweiten und kostenlosen Online-Vorträgen informieren sie Verbraucher aller Altersgruppen zu Lebensmitteln und Ernährung. Die Themen reichen von Fragen zur Glaubwürdigkeit von Herkunftsangaben und Tierwohllabeln über die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bis hin zu konkreten Ernährungs- und Einkaufstipps. In den Online-Vorträgen können Verbraucher ihre persönlichen Fragen stellen. Podcasts und Möglichkeiten, das eigene Wissen in verschiedenen Quiz zu testen, ergänzen das digitale Angebot. 

Online-Vorträge der Verbraucherzentrale Niedersachsen:

„Veggie Burger meets Hamburger – mehr als nur ein Klimatrend“ am 20. Januar 2021, 18 Uhr

Jeder hat die Möglichkeit beim Essen und Einkaufen das Klima zu schonen. Doch worauf kommt es wirklich an? Einige wenige Veränderungen im Alltag können viel bewirken – auch für die Gesundheit.

„Etikettenschwindel? Das Kleingedruckte besser verstehen“ am 21. Januar 2021, 14 Uhr

Was muss auf der Verpackung stehen? Was steckt hinter Siegeln? Wie wird der „Nutri-Score“ berechnet? Wohin kann ich mich bei Beschwerden wenden? An vielen Beispielen wird anschaulich erläutert, wo sich Fallen von Täuschung und Irreführung verbergen können. 

Anmeldung unter: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/digitale-gruene-woche

Alle Online-Vorträge im Überblick und weitere Angebote der Aktionswoche finden Interessierte unter: www.verbraucherzentrale.de/die-digitale-gruene-woche-54613

 

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Hannover (red). Die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen hat eine Geldbuße über 10,4 Millionen Euro gegenüber der notebooksbilliger.de AG ausgesprochen. Das Unternehmen hatte über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras erfassten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche.

Das Unternehmen hatte sich darauf berufen, dass es Ziel der installierten Videokameras gewesen sei, Straftaten zu verhindern und aufzuklären sowie den Warenfluss in den Lagern nachzuverfolgen. Zur Verhinderung von Diebstählen muss eine Firma aber zunächst mildere Mittel prüfen (z. B. stichprobenartige Taschenkontrollen beim Verlassen der Betriebsstätte). Eine Videoüberwachung zur Aufdeckung von Straftaten ist zudem nur rechtmäßig, wenn sich ein begründeter Verdacht gegen konkrete Personen richtet. Ist dies der Fall, kann es zulässig sein, diese zeitlich begrenzt mit Kameras zu überwachen. Bei notebooksbilliger.de war die Videoüberwachung aber weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte beschränkt. Hinzu kam, dass die Aufzeichnungen in vielen Fällen 60 Tage gespeichert wurden und damit deutlich länger als erforderlich. 

Generalverdacht reicht nicht aus

„Wir haben es hier mit einem schwerwiegenden Fall der Videoüberwachung im Betrieb zu tun“, sagt die LfD Niedersachsen, Barbara Thiel, „Unternehmen müssen verstehen, dass sie mit einer solch intensiven Videoüberwachung massiv gegen die Rechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstoßen“. Auch die immer wieder vorgebrachte, angeblich abschreckende Wirkung der Videoüberwachung rechtfertige keinen dauerhaften und anlasslosen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. „Wenn das so wäre, könnten Unternehmen die Überwachung grenzenlos ausdehnen. Die Beschäftigten müssen aber ihre Persönlichkeitsrechte nicht aufgeben, nur weil ihr Arbeitgeber sie unter Generalverdacht stellt“, so Thiel. „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann. Das kann nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu führen, dass die Betroffenen den Druck empfinden, sich möglichst unauffällig zu benehmen, um nicht wegen abweichender Verhaltensweisen kritisiert oder sanktioniert zu werden.“ 

Auch Kundinnen und Kunden von notebooksbilliger.de waren von der unzulässigen Videoüberwachung betroffen, da einige Kameras auf Sitzgelegenheiten im Verkaufsraum gerichtet waren. In Bereichen, in denen sich Menschen typischerweise länger aufhalten, zum Beispiel um die angebotenen Geräte ausgiebig zu testen, haben die datenschutzrechtlich Betroffenen hohe schutzwürdige Interessen. Das gilt besonders für Sitzbereiche, die offensichtlich zum längeren Verweilen einladen sollen. Deshalb war die Videoüberwachung durch notebooksbilliger.de in diesen Fällen nicht verhältnismäßig. 

Die 10,4 Millionen Euro sind das bisher höchste Bußgeld, das die LfD Niedersachsen unter Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ausgesprochen hat. Die DS-GVO ermöglicht es den Aufsichtsbehörden, Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das gegen notebooksbilliger.de ausgesprochene Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig. Das Unternehmen hat seine Videoüberwachung mittlerweile rechtmäßig ausgestaltet und dies der LfD Niedersachsen nachgewiesen.

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