Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 18. Oktober 2019 12:59 Uhr
Biathlonfieber, Herbstshopping und tolle Gewinne - 3. Citybiathlon Holzminden am 27. Oktober
Freitag, 18. Oktober 2019 12:55 Uhr

Stahle (red). Ab morgen wird sie in Betrieb genommen und garantiert eine schnellstmögliche Versorgung im Ernstfall: Die Behelfswache des Landkreis Holzmindener Rettungsdienstes nimmt nach rund einem halben Jahr Umbauzeit eines Gebäudeteils der ehemaligen Grundschule in Stahle ihre Arbeit auf. Der Umzug war notwendig geworden, um die Hilfsfristen für die Ortschaften Grave und Brevörde nach der Sperrung der Bundesstraße 83 bei Steinmühle im vergangenen Jahr weiter permanent aufrechterhalten zu können. Höxters Baudezernentin Claudia Koch und die für die Eigenbetriebe des Landkreises Holzminden zuständige Dezernentin Manuela Schäfer machten sich vor Ort ein Bild von der neuen Wache. 

Ein ehemaliger Klassenraum wurde dort für die Bedürfnisse des Rettungsdienstes umgebaut und ein Unterstand für den Rettungswagen hergerichtet. Zwei Mitarbeitende im 24-Stunden-Schichtbetrieb werden zukünftig an sieben Tagen pro Woche eingesetzt. Damit wird auch ein Stück mehr Sicherheit für die Stahler Bevölkerung gewährleistet, denn auch für dortige Einsätze rückt der Holzmindener Rettungswagen selbstverständlich aus. Die weiterhin schnelle Versorgung der Stadt Holzminden bleibt von dem Umzug unberührt.   

Mit der Stadt Höxter hatte sich der Landkreis Holzminden schnell einvernehmlich auf die bauliche Lösung in der ehemaligen Grundschule einigen können. Und auch der Ortsausschuss Stahle hatte Anfang April für die Interimswache sein Okay gegeben. Der vom Landkreis veranschlagte Kostenrahmen für die Umbaumaßnahmen konnte ohne Probleme eingehalten werden.

Foto: Landkreis Holzminden

Freitag, 18. Oktober 2019 12:45 Uhr

Holzminden (red). 50 Studierende der Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen von der HAWK am Standort Holzminden fuhren auf eine viertägige Exkursion nach Aachen und Köln, um ihr Wissen über die Konzepte energieeffiziente Hochschulgebäude und Zertifizierung von Wohnhäusern zu vertiefen. Ziele dabei waren u.a.: die Fertighauswelt in Wuppertal, die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) in Aachen, die Stadtentwässerungsbetriebe Köln und das Planungsbüro Carpus und Partner. Sie studieren im Master Energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. Neue Bürogebäude, „die Wissen vermehren“ Beim Planungsbüro Carpus und Partner beschäftigten sich die Studierenden nach einer Firmenvorstellung mit energieeffizienten und nachhaltigen Raumkonzepten von Gewerbeimmobilien.

Eine Führung durch das neue Bürogebäude veranschaulichte die Ideen von Gebäuden, „die Wissen vermehren“, beispielsweise die Konzepte von Open Space und Clean Desk. „Diese Konzepte sehen unter anderem vor, die Kommunikation innerhalb der einzelnen Abteilungen im Unternehmen zu optimieren“, erklärt HAWK-Studentin Svetlana Eckler. „Darüber hinaus gibt es Rückzugsmöglichkeiten für einzelne Mitarbeiter und kleinere Gruppen. Ein besonderes Extra in Sachen Behaglichkeit ist eine Dachdüne, eine Art Strand auf dem Dach des Gebäudes.“

Planen und Bauen am Wasser

Bei den Stadtentwässerungsbetrieben in Köln stand das Thema wassersensibles Planen und Bauen im Mittelpunkt. Dazu gehörten Vorträge zu Hochwasserschutz am Rhein und Starkregenvorsorge in Köln sowie die Besichtigung einer Lagestätte für mobile Schutzelemente. Daran schloss sich ein Rundgang in der Altstadt an, um Hochwassermarken und -schutzmaßnahmen vor Ort anschauen zu können. Am späten Nachmittag blieb dann noch Zeit für die Besichtigung des Kölner Doms und zum Ausschwärmen in die Altstadt.

Besuch an der RWTH Aachen

Am dritten Exkursionstag besuchten die Studierenden die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH). Dort gab es zunächst einen geführten Rundgang zu ausgesuchten innovativen Forschungsgebäuden und einem in mobiler Bauweise errichteten Studentenwohnheim. Der Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen E3D befasst sich mit denselben Themen wie der Holzmindener Masterstudiengang. Dort bekam die Gruppe Einblicke in die neuesten Forschungsschwerpunkte. In der neuen Versuchshalle „Urban Energie Lab 4.0“ wurden die aktuellen Forschungsprojekte zur Energieeffizienz von zum Beispiel Fassadenteilen (FlexFass) oder Behaglichkeitsstudien (Aachen Comfort Cube) anhand von Untersuchungsprüfständen präsentiert. „Die Versuchsprüfstände sind super interessant“, findet HAWK-Student Julius Schmitt. „Wir haben in Holzminden ähnliche in kleinerem Maßstab, an denen wir unsere Praktika durchführen.“ Danach besuchten die Studierenden in der Aachener Innenstadt das neue Hörsaalgebäude „C.A.R.L.“ und das studienfunktionale Zentrum „Super C“, welches die zentrale Anlaufstelle aller Studierenden ist.

Mit einem Besuch des Aachener Doms sowie des Rathauses in der Altstadt widmete sich die Exkursionsgruppe auch der Geschichte Aachens. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit den begleitende Lehrenden Prof. Dr. Eva Schmieder, Prof. Reinhard Lamers und Dipl.-Ing. (FH) Petra Grünig ließen die Studierenden ihre Erkenntnisse der Exkursion Revue passieren.

Eine FertighausWelt als intelligentes Quartier für regenerative Energien

Auf der Heimreise legte die Gruppe einen Zwischenstopp bei der FertighausWelt in Wuppertal ein. „Wir bekamen einen guten Einblick in die verschiedenen Energie-Plus-Gebäudetypen“, resümiert HAWK-Student Erik Ketelsen. „Diese bestehen aus einer nachhaltigen und energieeffizienten Holz-Fertigbauweise und arbeiten mit erneuerbaren Energiekonzepten. Der Rundgang war sehr informativ.“

Foto: HAWK

Freitag, 18. Oktober 2019 12:33 Uhr

Höxter (red). Anlässlich des Märchensonntages werden die Weser- und Westerbachstraße zwischen dem historischen Rathaus und Gänsemarkt am Sonntag, 20. Oktober, von 11.00 bis 19.00 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

Freitag, 18. Oktober 2019 09:00 Uhr

Holzminden (red). Das Holzmindener Entenrennen des Rotary Clubs ist längst etabliert und war auch in seiner 5. Auflage in diesem Jahr ein voller Erfolg. Seit Beginn dieser Veranstaltung hat der Rotary Club Holzminden fast 55.000 € an Erlösen eingenommen, die in vollem Umfang an lokale, regionale aber auch internationale Institutionen gespendet wurden. „In diesem Jahr steht wieder einmal die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Holzminden im Vordergrund unserer Unterstützung“, so Rotary-Präsident Dr. Georg Thönnissen, „und daher freue ich mich sehr, sechszehn Sport- und Schulfördervereinen eine finanzielle Förderung ihrer Arbeit in Höhe von 7800 € übergeben zu können.“

„Die Kinder- und Jugendarbeit vor Ort hat einen ganz besonderen, integrativen Stellenwert, und dieses Engagement wäre ohne die Sport- und Schulfördervereine als Träger dieser Arbeit nicht möglich“, betont Dr. Norbert Kalkert vom Rotary Club, der sich im Organisationsteam des Entenrennens um die Beteiligung der Vereine kümmert. Denn jeder Verein, der Entenrennen-Tickets unter seinen Mitgliedern verkauft, erhält automatisch eine Zuwendung von 2,50 € je Los. Doch nicht nur das – auch in diesem Jahr hat der Rotary Club diese Summe verdoppelt. „Eine Win-Win-Situation“, so Kalkert, „die sich für die Vereine im wahrsten Sinne des Wortes auszahlt.“

Rotary-Präsident Dr. Thönnissen dankte den Sport- und Schulfördervereinen im Anschluss an die Spendenübergabe und unterstrich, dass das Miteinander in unserer Region immer noch durch das Ehrenamt geprägt sei und einen unersetzlichen Beitrag für das Gemeinwesen leiste.

Foto: Rotary

Blaulicht
Donnerstag, 17. Oktober 2019 13:30 Uhr
Fahndung nach unbekanntem Einbrecher
Donnerstag, 17. Oktober 2019 08:44 Uhr

Holzminden (red). Wie der Polizei am erst gestrigen Nachmittag bekannt wurde ging bereits am vergangenen Montag bei einer 87-Jährigen aus Holzminden ein Anruf ihrer angeblichen Enkelin ein. Mit einem freundlichen "Hallo Oma, wie geht es dir?" wurde das Gespräch begonnen. Die ältere Dame, die in der Tat eine Enkeltochter hat, aber die Stimme zunächst nicht erkannte, fragte daraufhin: "Nadine, bist du das?", und damit nahm das Verhängnis seinen Lauf.

Die angebliche Enkelin gab schließlich an von einer Freundin aus Göttingen eine Eigentumswohnung kaufen zu wollen und den erforderlichen Kredit bereits aufgenommen zu haben. Jetzt benötige sie aber noch kurzfristig einen hohen Bargeldbetrag, den sie sich leihen, aber dann umgehend zurückzahlen wolle, wozu sie noch die IBAN der älteren Dame erfragte.

Nachdem diese von der Dringlichkeit des Anliegens überzeugt wurde, bestellte ihre "Enkelin" ihr ein Taxi, mit dem sie noch am Vormittag zu ihrer Hausbank, einem ortsansässigen Institut, fuhr. Dort von einer Mitarbeiterin auf die hohe Summe angesprochen, sagte sie nur, dass sie das Geld für ihre Kinder benötige - daraufhin wurde ihr dann die Summe an der Kasse ausgezahlt. Anschließend fuhr sie mit einem eigens zur Bank bestellten Taxi nach Hause.

Kurz darauf erhielt sie dann einen Anruf eines Mannes, der sich als Mitarbeiter des Kreditunternehmens ausgab, bei dem die angebliche Enkelin ihr Konto unterhielt. Dieser gab an, dass das Geld für die Rückzahlung bereits eingegangen sei, aber erst am Mittwoch bei der Bank der älteren Dame eingehen würde. Gegen 17.30 Uhr rief dann die angebliche Nichte erneut bei ihrer Oma an und teilte mit, dass sie es selbst nicht mehr rechtzeitig schaffen würde das Geld abzuholen und daher eine Mitarbeiterin eines Notars, eine Frau Mai, vorbeikommen würde. Diese stünde auch bereits vor der Haustür. Dort kam es dann auch zur Geldübergabe. Im Laufe des Abends rief dann die angebliche Enkelin nochmals an und fragte ob die Geldübergabe erfolgt sei und erklärte gleichzeitig, dass sie sich am folgenden Tag nochmals melden würde.

Am Dienstag rief dann sie dann gegen 10.00 Uhr wie versprochen an und bat um einen weiteren hohen Geldbetrag, da sie angeblich hohe Verzugszinsen zu zahlen habe. Sie bettelte so lange, bis die 87-Jährige schließlich einwilligte ihr nochmals Geld zu leihen. Auch ihr 91-jähriger Ehemann, der zwischenzeitlich Argwohn hegte, war nach einem Telefonat davon überzeugt, mit der Nichte gesprochen zu haben. So fuhr die Dame dann wieder mit einem Taxi zu ihrer Hausbank und hob einen gleichhohen Geldbetrag wie am Vortage von ihrem Sparbuch ab. Dem Mitarbeiter am Kassenschalter erklärte sie, das Geld für einen anderen Familienangehörigen zu benötigen. Gegen 14.00 Uhr, die ältere Dame war gerade einkaufen, rief dann die Enkelin erneut an und teilte dem Ehemann mit, dass wieder eine Mitarbeiterin des Notars vor der Tür stehe und das Geld in Empfang nehmen würde, welches dieser dann auch übergeben wurde. Erst als das Ehepaar anschließend erstmals selbst bei der richtigen Nichte anrief, stellte sich heraus, dass sie betrogen wurden.

Die Ermittlungen der Polizei in dem Fall dauern derzeit noch an. So oder so ähnlich gehen Kriminelle beim sog. "Enkeltrick" vor, um an das Vermögen älterer, gutgläubiger Menschen zu kommen - und leider haben sie oftmals auch Erfolg. Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen rufen die Betrüger an und geben sich als Verwandte, Enkel oder Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt. 

Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Nicht selten - wie in diesem Fall auch - ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht mehr zu Fuß bewältigen kann. Häufig stehen hinter den Betrügereien gut organisierte Banden, die vom Ausland aus anrufen, wobei sie systematisch die Telefonbücher auf der Suche nach älter klingenden Vornamen durchsuchen, in der Annahme auf gutgläubige Seniorinnen oder Senioren zu treffen, ähnlich wie bei den Anrufen angeblicher Polizeibeamter (die Polizei Holzminden berichtete bereits mehrfach hierzu).

Im Zusammenhang mit den Enkeltrick gibt die Polizei daher nachfolgen dringende Hinweise

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
  • Taxiunternehmen sollten misstrauisch werden, wenn ungewöhnliche Kurierfahrten, insbesondere vom Ausland aus, "gebucht" werden. 
  • Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
Mittwoch, 16. Oktober 2019 10:08 Uhr

Holzminden (red). Das Polizeikommissariat Holzminden führt in dieser Woche im Zeitraum von Donnerstag, 17. Oktober 2019, bis Mittwoch, 23. Oktober 2019, die diesjährigen Verkehrssicherheitstage durch. Diese sind Teil der Verkehrssicherheitsinitiative 2020 des Landes Niedersachsen mit dem Ziel, die Zahl der getöteten und schwerverletzten Verkehrsunfallopfer zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. 

Daran anknüpfend sind die Schwerpunkte der Verkehrssicherheitswoche an den Hauptunfallursachen Alkohol- und Drogenbeeinflussung, überhöhte Geschwindigkeit sowie Ablenkung während der Fahrt durch die Nutzung von Mobiltelefonen orientiert. Aber auch durch die Bevölkerung gemeldete Bereiche, wie das wiederholte Missachten des Verbots der Durchfahrt, wird in die Verkehrsmaßnahmen einfließen.

Zudem findet am Samstag, den 19. Oktober 2019, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr der Verkehrspräventionstag in der Innenstadt in Holzminden statt. Hierbei informieren die Feuerwehr, das DRK und die Verkehrswacht Holzminden umfangreich über das Thema Verkehrssicherheit. So hat das DRK beispielsweise immer kleine Tipps zur Ersten-Hilfe parat. Die Verkehrswacht wird zudem einen Ablenkungsparcour aufbauen, bei dem jeder selber testen kann, welche Wirkung schon kleine Ablenkungen haben. Highlight wird jedoch die von der Feuerwehr durchgeführte Sofortrettung an einem verunfalltem PKW sein.

Über die Ergebnisse der Verkehrssicherheitstage wird nachberichtet.

Mittwoch, 16. Oktober 2019 09:14 Uhr

Kreis Höxter/Holzminden (red). „Sonderlage“ lautete am Dienstagabend das Einsatzstichwort für viele Feuerwehren in den Landkreisen Holzminden und Höxter. Die Leitstellen waren gefordert und auch überfordert, wie sie uns mitgeteilt haben. Die alarmierten Feuerwehren aus beiden Landkreisen waren noch bis zum frühen Morgen im Einsatz, um mit Wasser vollgelaufene Keller auszupumpen, umgestürzte Bäume von den Straßen zu beseitigen oder die Folgen und die Gefahren von Schlammlawinen zu beseitigen.

Nach 22 Uhr rückte das Tiefdruckgebiet SÉBASTIEN auch durch die Kreise Höxter und Holzminden vor und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Das Tief SÉBASTIEN lag mit seinem Kern über der Nordsee. Mit dem Tief wurde der goldene Oktober vertrieben und es strömte kühlere Luft nach Deutschland. Mit im Gepäck hatte SÉBASTIEN mehrere Minuten langen Starkregen, Blitze und Donner sowie heftige Sturmböen. Im weiteren Verlauf der Nacht auf Mittwoch verlagerte sich der Gewitterschwerpunkt in den Norden und Nordosten Deutschlands. Für die Kreise Höxter und Holzminden reichte die Intensität aber aus, um die Feuerwehren bis zum Morgen in Atem zu halten.

In vielen Orten in beiden Kreisen gingen Schlammlawinen von nahegelegenen Feldern nieder. Am schlimmsten traf es die Brakeler Ortschaften Erkeln und Hembsen, wo Schlammlawinen niedergegangen sein sollen und Fahrzeuge sowie Bäume mitgerissen wurden. Rüben wurden aus dem Erdboden gerissen und auf die Geh- und Radwege gespült. Außerdem vermeldet die Feuerwehrleitstelle noch einen größeren Brand im Keller eines Hauses in Erkeln. Umgestürzte Bäume mussten auch im Stadtgebiet Höxter beseitigt werden, wo sämtliche Ortsfeuerwehren gefordert waren. Ebenfalls hart traf es auch die Ortschaften Bruchhausen und Ottbergen, wo Schlammlawinen niedergegangen waren. Ein Verkehrsunfall ereignete sich auf L946 zwischen Bödexen und Albaxen aufgrund des Unwetters. Ein Pkw fuhr gegen einen Baum, wodurch eine Person schwer verletzt wurde.

Im Dauereinsatz waren auch die Feuerwehren aus Beverungen und Marienmünster, wie man uns mitgeteilt hat und Sonderlagen wurden in den Städten Bodenwerder und Boffzen des Landkreises Holzminden ausgerufen aufgrund von Hochwasser. Aus Höxter hat uns ein älteres Ehepaar geschildert, dass das Regenwasser fast einen halben Meter hoch vor der Kellertüre gestanden habe, dann aber abgeflossen sei. Die Tür habe dicht gehalten. Die Beseitigung der Unwetterschäden durch Schlamm, Hochwasser und umgestürzte Bäume dürfte noch den gesamten Mittwoch über andauern. Der Weserpegel stieg nach dem Hochwasser rasant an innerhalb von vier Stunden um fast 15 Zentimeter, Tendenz steigend.

Fotos: red

Dienstag, 15. Oktober 2019 11:11 Uhr

Holzminden (red). In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in Holzminden mehrere Autospiegel durch zwei 16- und 17-jährige Kradfahrer abgetreten - dumm nur, dass sich genau zu diesem Zeitpunkt eine Funkstreifenbesatzung der Polizei Holzminden hinter ihnen befand.

Doch der Reihe nach: Kurz nach Mitternacht fallen einer Funkstreifenbesatzung auf der Allersheimer Straße in Holzminden zwei Leichtkrafträder auf, die circa 100 Meter vor dem Streifenwagen in die Bergstraße einbiegen. Die Beamten entschließen sich diese zu kontrollieren und folgen ihnen. Nachdem sie zu den Krädern aufgeschlossen haben können sie erkennen, wie einer der Fahrer mit dem Fuß in Richtung der Spiegel der dort abgestellten Fahrzeuge tritt.

Zeitgleich wurde der Polizeidienststelle durch Anwohner mitgeteilt, dass kurz zuvor zwei Motorradfahrer Mülltonnen umgetreten hätten. Als die Beamten die Kradfahrer anhalten wollten, beschleunigten diese ihre Maschinen und fliehen in verschiedene Richtungen. Die Beamten folgen daher dem Leichtkraftradfahrer, der nach den Spiegeln getreten hat.

Dabei überfährt dieser mit hoher Geschwindigkeit mehrere rote Ampeln im innerstädtischen Bereich und flieht anschließend durch den Wald nach Neuhaus im Solling. Als er dort weiter über den Fußweg fliehen will, stürzt er, ohne sich allerdings ernsthaft zu verletzten. In der anschließenden Befragung gibt er dann auch zu, zusammen mit seinem Kumpel die Mülltonnen und Außenspiegel um- bzw. abgetreten zu haben - warum wisse er selber nicht. Gewiss ist indes, dass, neben der Anzeige wegen der Sachbeschädigung und der begangenen Verkehrsordnungswidrigkeiten, noch eine ordentliche Geldsumme für die Reparaturkosten an den beschädigten Fahrzeugen auf die beiden jungen Männer zukommen wird.

Foto: Polizei

Politik
Freitag, 18. Oktober 2019 09:20 Uhr
CDU im Gespräch mit Umweltverbänden: Viele Anregungen für neue Naturschutzprojekte
Donnerstag, 17. Oktober 2019 09:09 Uhr

Holzminden/Berlin (red). Seit dem 15. Oktober 2019 ist der SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Weserbergland Johannes Schraps Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages. Zeitgleich ist er als stellvertretendes Mitglied nun auch im Haushaltsausschuss vertreten. Seine Mitgliedschaft im Ausschuss für europäische Angelegenheiten und seine stellvertretende Mitgliedschaft im Auswärtigen Ausschuss bleiben weiterhin bestehen. Der Abgeordnete erklärt: „Ich freue mich sehr darüber, dass ich mich nun zusätzlich in diesen beiden wichtigen Ausschüssen einbringen kann. Die Mitgliedschaften sowohl im Einnahme- als auch im Ausgabeausschuss werden dazu beitragen, meinen Wahlkreis noch besser in Berlin vertreten zu können.“

Schraps hatte in den vergangenen zwei Jahren bereits mehrfach dafür sorgen können, dass Bundesmittel in maßgeblichem Umfang u.a. für den zukünftigen Dokumentations- und Lernort Bückeberg, die Sanierung von Dach und Fassade des Schlosses Hämelschenburg, das Schwimmbad Einsiedlerbach sowie die Kulturmühle in Buchhagen in das Weserbergland fließen. Der Arbeitsbereich des Finanzausschusses deckt sich mit den Zuständigkeiten des Bundesministeriums der Finanzen. Aufgabe des Finanzausschusses ist es, die ihm vom Plenum des Deutschen Bundestags überwiesenen Vorlagen zu beraten. Dabei handelt es sich insbesondere, um die Gesetzentwürfe der Bundesregierung und der Fraktionen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages berät über alle Ausgaben des Bundes. Dadurch hat er eine wichtige und starke Kontrollfunktion gegenüber der Bundesregierung. „Schicksalsbuch der Nation“ wird der Bundeshaushalt genannt, weil er alle Einnahmen und Ausgaben des Bundes, seiner Ministerien und Behörden eines Jahres aufführt. So kann offen nachvollzogen werden, welche Beträge der Bund für ein Jahr eingeplant hat und was er damit finanzieren will.

Foto: Schraps

Montag, 07. Oktober 2019 14:57 Uhr

Holzminden (red). Mit großer Geschlossenheit gehen Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Holzminden die künftigen Herausforderungen an. Das zeigte die jüngste Kreismitgliederversammlung, in der die Grünen ihren Vorstand neu wählten. Die als Doppelspitze kandidierenden Annette Kusak (Holzminden) und Gerd Henke (Lauenförde) wurden von den Mitgliedern in geheimer Wahl mit eindrucksvollen Ergebnissen gewählt. Während Kusak bereits in den vergangenen Jahren an der Spitze der Kreisgrünen stand, rückte Henke jetzt aus dem erweiterten Vorstand an die Spitze auf. „Wir haben jetzt auch auf Kreisebene das nachgeholt, was in anderen Parteigliederungen seit Jahren Usus ist: dass der Vorstand paritätisch von einer Frau und einem Mann geführt wird“, erklärten Kusak und Henke nach ihrer Wahl.

Das Sprecherduo versicherte, alles daranzusetzen, dass auch im Landkreis Holzminden der Bedeutungszuwachs, den die Partei auf allen Ebenen erfährt, spürbar wird. „Unser Ziel ist es, dass die Grünen aus den Kommunalwahlen 2021 gestärkt und mit mehr Mandaten im Kreistag und den Städte- und Gemeinderäten hervorgehen,“ erklärten Kusak und Henke.

„Und wenn die Großen Koalitionen in Berlin und Hannover vorzeitig aufgeben müssen, dann stehen wir auch im Kreis Holzminden bereit und werden für Ergebnisse sorgen, die die Notwendigkeit einer klimagerechteren, ökologischeren und sozialeren Politik sichtbar werden lassen. Das sind wir auch unseren Kindern und Enkelkindern schuldig“, so das Sprecherduo. Vor diesem Hintergrund herrschte Einigkeit in der Kreispartei, den Vorstand für die nächsten zwei Jahre breiter und schlagkräftiger aufzustellen. So wählten die Mitglieder den Landtagsabgeordneten Christian Meyer sowie den Sprecher der Grün-Linken Kreistagsgruppe, Peter Ruhwedel, ebenfalls in den Vorstand.

Den Nordkreis vertritt weiterhin Karin Farries (Ottenstein). Ihr zur Seite steht Ulrike Weber aus Heyen. Sie wird künftig erste Ansprechpartnerin für die Neumitglieder des Kreisverbandes sein. Für die Finanzen des Kreisverbandes zeichnet künftig Klaus-Dieter Risch verantwortlich. Das Ortsratsmitglied aus Neuhaus tritt die Nachfolge von Georg Petau an, der nicht mehr kandidierte. Der Kreisverband dankte Petau ausdrücklich und mit Applaus für seine engagierte Arbeit in den vergangenen Jahren.

Nach den Wahlgängen berichtete Christian Meyer aus dem Landtag. Dort bereiten die Grünen ein Klimaschutzgesetz für Niedersachsen vor. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund NABU wollen die Landesgrünen zudem ein Insektenvolksbegehren nach Vorbild der bayrischen Grünen starten. Ein weiterer Schwerpunkt für das kommende Jahr wird nach den katastrophalen Dürre- und Borkenkäferschäden der ökologische Waldumbau sein. Da vom Fichten- und Buchensterben auch Solling und Vogler im Kreisgebiet schwer betroffen sind, werden sich die Grünen demnächst mit dem neuen Leiter des Forstamtes Neuhaus, Wolf Ebeling, beraten. Die Verhinderung von weiteren Massentierhaltungsanlagen und die Umkehr zu Natur- und Grundwasser schonender Landwirtschaft genießen weiterhin höchste Priorität grüner Politik in Land und Landkreis.

Im Kreistag wollen die Grünen für ein Tarifsystem eintreten, dass den Öffentlichen Nahverkehr attraktiver macht.

„Wir setzen uns für Ticketpreise ein, die mehr Menschen in Busse und Bahnen locken und auch eine soziale Komponente beinhalten“, erklärte Peter Ruhwedel. Dafür müsse sich der Kreistag im Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN), in dem der Landkreis seit vergangenem Jahr Mitglied ist, einsetzen. Um Verkehrspolitik und Artenschutz geht es den Grünen mit ihrer Forderung nach Sperrung der K71 im Hooptal. „Unsere Demo in Negenborn am Einheitstag hat gezeigt, dass diese Forderung von vielen Menschen unterstützt wird“, sagte Ruhwedel. „Wir hoffen, dass das auch die anderen Fraktionen im Kreistag so sehen.“

Alexander Tietze berichtete aus dem Stadtrat Holzminden. Er verwies auf die Klimaanträge der Grünen Fraktion und die Dachbegrünung von Buswartehäuschen. Wie die Lauenförder Grünen fordern auch die Holzmindener mehr insektenfreundliche Blühstreifen im Stadtgebiet. Die Planungen für ein Duftmuseum in der Kreisstadt werden von der Stadtratsfraktion kritisch gesehen.

In den nächsten Wochen wird Vorstandsmitglied Ulrike Weber jeweils mittwochs von 10 bis 12 Uhr Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger in der Grünen-Geschäftsstelle in der Oberen Straße 32 in Holzminden sein.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Freitag, 18. Oktober 2019 11:48 Uhr
Interkommunales Treffen der Veterinär*innen in Glesse - Überregionaler Austausch über Tierseuchen zur Vorsorge und Zusammenarbeit diesmal im Landkreis Holzminden
Freitag, 11. Oktober 2019 10:20 Uhr

Holzminden (red). In einer deutschlandweiten Studie des Kölner Analyseinstituts ServiceValue im Auftrag der WirtschaftsWoche ist die Harz-Weser-Werke gGmbH mit einem Platz in der Spitzengruppe als „Wertvoller Arbeitgeber“ des Landkreises Göttingen ausgezeichnet worden. Die Harz-Weser-Werke setzten sich dabei gegen 2.158 regionale Arbeitsgeber verteilt auf insgesamt 54 Landkreise und 17 kreisfreie Städte durch und nahmen eine Spitzenposition in Bezug auf die Fragestellung nach ihrem Gemeinwohlbeitrag für den Landkreis Göttingen ein. 

Stichworte für gemeinwohltätige Unternehmen sind z.B. das möglich machen einer guten Work-Life-Balance und der Versuch, den Wertbeitrag und Nutzen für die Gesellschaft zu steigern (Public Value). Vor diesem Hintergrund wurden Bürger dabei nach ihrer Einschätzung zum Wert der Unternehmen in Bezug auf das Gemeinwohl für die Region befragt. Sie gaben den Unternehmen Noten von eins für „ausgezeichnet“ bis sechs für „mir unbekannt / irrelevant für das Gemeinwohl“.

Die aktuelle Studie zeigt, dass längst nicht das bloße Gewinnstreben durch die Optimierung von Kennzahlen die Bedeutsamkeit eines Unternehmens aus Sicht der Bewohner einer Region steigert. Aber was zeichnet gemeinwohlorientierte Unternehmen aus? Ist es der wirtschaftliche Erfolg? Die Fähigkeit, diesen weiter auszubauen und so Arbeitsplätze zu schaffen? Oder ist es das Engagement für Vereine und die Unterstützung sozialer, regionaler Projekte?
Anders als andere Unternehmen, die größtenteils wegen ihrer Unterstützung, sei es in Bezug auf ihr Engagement in Sportvereinen oder bei kleinen sozialen Projekten, ausgewählt wurden, beginnt es bei der Harz-Weser-Werke gGmbH bereits in deren Basis: Angefangen bei dem Auftrag des Unternehmens, die Teilhabe beeinträchtigter Menschen zu gewährleisten, bis hin zu ihrem Engagement als Arbeitgeber, bei dem es aber noch lange nicht aufhört. „Unternehmen müssen über das Engagement für ihre Mitarbeiter und für das Unternehmen hinausdenken und ebenso die Region und dessen Attraktivität mit in den Fokus nehmen“, so Ditmar Hartmann, Geschäftsführer der Harz-Weser-Werke, der stolz auf die zweite Auszeichnung innerhalb eines Jahres reagierte. „Jeder Unternehmer sollte sich über seine Verantwortung, auch für die Region, bewusst sein. Wir machen Orte erst attraktiv.“ Weiter Ditmar Hartmann: „Es ist großartig, dass auch die Bevölkerung unser Engagement erkennt und uns mit einer solch tollen Auszeichnung prämiert, die mich ebenfalls persönlich sehr stolz macht!“

Ganz nach ihrem Motto: ALLES AUSSER GEWÖHNLICH bringen die Harz-Weser-Werke einiges unter einen Hut: sie ermöglichen berufliche und soziale Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigungen, sind ein guter Arbeitgeber und gleichzeitig als zertifiziertes Wirtschaftsunternehmen für namhafte Industriekunden tätig – das ist AUSSERGEWÖHNLICH und verdeutlicht die Gemeinwohlorientierung der Harz-Weser-Werke sowohl nach innen als auch nach außen.

Als einer der größten niedersächsischen Träger von Assistenzleistungen sinddie Harz-Weser-Werke an ihren 30 Standorten verantwortlich dafür, dass an über 2.100 Plätzen Menschen mit Beeinträchtigungen seit 1971 arbeiten, wohnen und leben können, so wie sie möchten. Dafür bieten sie maßgeschneiderte Angebote und sind ein verlässlicher Lebenspartner für sämtliche Lebensbereiche in vielen Lebensphasen. Sie sind überzeugt: Jeder Mensch ist einzigartig, so wie er ist! Hierfür setzen sich an den Standorten rund 900 Mitarbeiter - von der Berufsbildung bis hin zu Angeboten für Senioren - ein.

Als großer Arbeitgeber der Region sind sich die Harz-Weser-Werke zudem bewusst über ihre ebenso große, soziale Verantwortung für die Region und engagieren sich vom Harz bis an die Weser. Darüber hinaus bieten die Harz-Weser-Werke ihren Arbeitnehmern vielerlei Vorteile: eine Vergütung angelehnt an das TVÖD, betriebliche Altersvorsorge, ein umfangreiches Fortbildungsprogramm, flexible Arbeitszeiten bis hin zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Hiermit setzten sie sich klar gegen die Konkurrenz durch.

Benachteiligungenhaben bei den Harz-Weser-Werken keine Chance. Unabhängig von Alter, Geschlecht, ethnischer und kultureller Herkunft, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und Identität oder Beeinträchtigung erfährt jeder bei ihnen Wertschätzung. Dafür stehen sie unter anderem mit ihrer Unterschrift unter der Charta der Vielfalt ein.

Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung sind, wertvolle Praxiserfahrung sammeln möchte oder einen zukunftsweisenden Einstieg in das Berufsleben suchen, sind Siebei den Harz-Weser-Werken genau richtig! Dort haben Sie die Möglichkeit, vielfältige und interessante Aufgaben in vielen verschiedenen Bereichen bei einem attraktiven Arbeitgeber zu übernehmen. Wenn auch Sie sich bei den Harz-Weser-Werken bewerben möchten, finden Sie aktuelle Stellenangebote unter www.h-w-w.de/karriere.

Foto: Dietrich Kühne, kroesing media

Donnerstag, 10. Oktober 2019 16:41 Uhr

Holzminden/Jarkata (red). Symrise hat in seinen Standort in der indonesischen Hauptstadt Jakarta investiert. Feierlich eröffnet hat das Unternehmen das erweiterte Innovationszentrum am 10. Oktober 2019. Mit dieser modernen Einrichtung kann Symrise kreative Lösungen für Düfte, Kosmetika, Lebensmittel und Getränke entwickeln. Die Anwendungen sind speziell für den indonesischen Markt zugeschnitten und können Kunden direkt vor Ort präsentiert werden. Diana Food beteiligt sich ebenfalls und stärkt die gemeinsame Präsenz in Indonesien und bietet Kunden vor Ort natürliche Lebensmittelinhaltsstoffe.

Rund 3 Millionen Euro hat Symrise insgesamt in das Innovationszentrum investiert. „Mit unserem erweiterten Standort in Jakarta unterstreichen wir die Bedeutung des asiatischen Raums für unser Unternehmen. Gerade Indonesien ist schon heute und wird auch in Zukunft ein Schlüsselmarkt sein. In den vergangenen zehn Jahren haben wir unseren Umsatz mit einer jährlichen Wachstumsrate von rund acht Prozent mehr als verdoppelt“, erklärt Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG. Indonesien ist die größte Wirtschaft in Südostasien. Dort steigt der Anteil der mittleren Einkommensklassen und die Kaufkraft nimmt stetig zu.

Entsprechend hat Symrise die Laborkapazitäten für Duft, Geschmack und Pflege deutlich vergrößert. Die Parfümeure haben Zugang zu Anwendungslaboren mit vielfältigen, modernen Test- und Evaluierungsausstattungen. Auch die Fläche mit den speziell auf die lokalen Anforderungen ausgerichteten technischen Laboren für die Flavor Mitarbeiter hat sich mehr als verdoppelt. In dem neuen Zentrum können Geschmackslösungen für Getränke, Süßwaren und würzige Speisen mit neuester Technik evaluiert werden. So zum Beispiel Lösungen für Getränkeanwendungen, Süßwaren, herzhafte Produkte. Die Ergebnisse lassen sich wiederum mit neuesten Technologien auswerten. Das Team kann seinen Kunden die Endprodukte auch direkt vor Ort präsentieren.

Durch die Erweiterung des Standorts hat Symrise sein Profil in den Bereichen Flavor sowie Scent & Care mit Anwendungsmöglichkeiten für Düfte, kosmetische Inhaltsstoffe und Geschmackslösungen für Getränke, Süßwaren und herzhafte Produkte nahezu verdoppelt. Dr. Bertram und weitere Vertreter der Geschäftsleitung sind zur Eröffnungsfeier nach Jakarta gereist und haben die strategische Relevanz der Region für das Unternehmen unterstrichen.

Indonesien: Strategische Rohstoffe und nachhaltige orientierte Verbraucher

Verbraucher in Indonesien und Südostasien orientieren sich zunehmend an nachhaltigen Produkten und legen großen Wert auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden“, sagt Dr. Bertram. „Gleichzeitig haben wir frühzeitig erkannt, wie wichtig der Zugang zu strategischen Rohstoffen ist. Denn die meisten unserer Produkte basieren auf natürlichen Rohstoffen. Viele von ihnen kommen aus Indonesien, wie zum Beispiel aromatisches Patschuli und Nelken.“ So pflegt Symrise auf der indonesischen Insel Sulawesi nachhaltige Partnerschaften mit lokalen Patschuli-Landwirten. Damit erlangt das Unternehmen direkten Zugang zu wertvollen Rohstoffquellen und trägt auch zum wirkungsvollen Schutz der Ökosysteme und zur Verbesserung des Lebens in den lokalen Gemeinschaften bei.

Lokale Entwicklungen für einzigartige Kreationen nutzen

In allen Regionen verfolgt das Unternehmen dabei vor allem ein gemeinsames Ziel: lokal aktiv zu sein. „Wir verbinden die Kompetenzen unseres differenzierten Portfolios bereichs- und anwendungsübergreifend zu etwas Einzigartigem. So eignet sich der asiatische Rohstoff Ingwer aufgrund seiner Inhaltsstoffe als funktionale Komponente für Getränke, Düfte und Kosmetika“, sagt Dr. Bertram. „Wir entwickeln und stellen erfolgreiche Geschmackslösungen, Düfte und kosmetische Inhaltsstoffe für indonesische Unternehmen und Verbraucher her. Künftig sind wir in Indonesien besser aufgestellt und können die Produktentwicklung für unsere lokalen Kunden in Indonesien deutlich beschleunigen.“

Foto: Symrise

Sport
Mittwoch, 02. Oktober 2019 10:13 Uhr
„Rund um den Solling“ am Sonntag in Holzminden - Radfahren für die gute Sache: Kurzfristige Teilnahme möglich
Montag, 30. September 2019 11:50 Uhr

Holzminden (red). Am Sonntag, den 29. September 2019 fand der erste Spieltag der Saison 2019/2020 im Niedersächsischen Schachverband statt. In einem Punktspiel der Bezirksliga war die erste Mannschaft der Holzmindener bei der dritten Mannschaft des Hildesheimer Schachvereins zu Gast und erzielte ein 4:4 Unentschieden. Für die Holzmindener kamen die Akteure Dr. Georg Kisters und Frank Deckert zu jeweiligen Siegen. Heinz-Joachim Butz, Wolfgang Müller, Khaled Moohialdin und Norbert Ewald trennten sich von ihren Gegnern mit einem jeweiligen Remis. Bernd Zimmer und Waldemar Moor mussten an diesem Spieltag eine Niederlage hinnehmen. Die zweite Mannschaft hatte in einem Punktspiel der Kreisliga die zweite Mannschaft des Schachklubs Goslar zu Gast und musste sich mit 2,5:3,5 geschlagen geben. Für die Holzmindener siegten die Akteure Nils Rahmel und Simon Günther. Paul von der Heyde trennte sich von seinem Gegner mit einem Remis. Heiner Hanke, Horst Grigoleit und Eberhard Schwenke mussten sich an diesem Spieltag geschlagen geben.

Samstag, 28. September 2019 12:16 Uhr

Holzminden (red). 14 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule und des beruflichen Gymnasiums der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, haben erfolgreich den Great Barrier Run (GBR) in Göttingen abgeschlossen. Hierbei bestachen die Schülerinnen und Schüler durch jede Menge Ehrgeiz und einen herausragenden Teamgeist.

Im Rahmen des Sportkurses Parcours und des Sportkurses Fitness machten sich vier Schülerinnen und zehn Schüler auf den Weg zum jährlich stattfindenden Hindernislauf am Sportinstitut der Universität Göttingen. Sportlehrkraft Florian Stranghöner ist der Lauf aus seiner Studienzeit bekannt und initiierte die Teilnahme zusammen mit seinen Schülern schon zu Beginn dieses Schuljahres. Hierbei erhielt er Unterstützung sowohl durch die Schulleitung als auch den Förderverein, welche sich an der Finanzierung der Fahrt maßgeblich beteiligten und so die Schüler spürbar entlasten konnten. Schulleiter Andreas Hölzchen war sofort von der Idee begeistert und feuerte die Sportlerinnen und Sportler letztlich auch selbst direkt am Streckenrand in Göttingen an.

Über 3200 Läuferinnen und Läufer gingen an dem herrlichem Spätsommertag auf die mit 23 Hindernissen gespickte Laufstrecke. Nach einem kurzen, aber intensiven Warm-up waren die 14 Schülerinnen und Schüler der Georg-von-Langen-Schule gut vorbereitet für die anstehenden Hürden. Studienrat Florian Stranghöner begleitete die Schüler auf ihrer Runde rund um das Sportzentrum der Universität. Nachdem es zunächst zwei Container gefüllt mit Reifen zu überqueren galt, ist die Gruppe direkt mit nassen Tatsachen konfrontiert worden. Damit erst gar keine Hemmungen vor Schmutz und nasser Kleidung auftreten konnten, ging es gleich zu Beginn durch einen 1,5 m-tiefen Pool und anschließend direkt in die Matschgrube – nach diesen beiden Hindernissen konnte wirklich niemand mehr sauber sein.

Auf dem Rundkurs, bei dem die Zeit absolut nebensächlich war, überquerten die Teilnehmer voller Schlamm eine Vielzahl weiterer Hindernisse. Hierbei kam es fast immer auf die gegenseitige Unterstützung der Mitstreiter an. Die Schülergruppe der BBS Holzminden war besonders couragiert. Man sprach sich untereinander jede Menge Mut zu und motivierte sich stets, auch wenn die Puste mal knapper wurde. Besonders spürbar war der Teamgeist am Mount Madness. Unmittelbar nachdem man durch eine fünfzehn Meter lange Wasserrinne im Sand gerobbt war, musste eine steile Wand erklommen werden. Durch die nassen Schuhe der Teilnehmer war die Wand allerdings äußerst rutschig. Zunächst wirkte es so, als sei der Mount Madness das erste Hindernis, welches die Schülerinnen und Schüler aus Holzminden nicht bewältigen. Doch durch viele helfende Hände und eine besonders ausgefallene Räuberleiter-Technik war auch dieses Hindernis erfolgreich genommen. Einige Hindernisse wie u. a. ein Container mit alten Autoreifen trennte die Schülerinnen und Schüler nur noch die Final Stage von der Ziellinie. Auch hier war Teamgeist der Schlüssel zum Erfolg. Mit letzter Kraft konnte das finale Hindernis geschlossen überwunden werden, ehe alle erschöpft, aber absolut glücklich und zufrieden als zusammengewachsene Truppe über die Ziellinie liefen.

Nach einer wohlverdienten Dusche ging es für die Schülergruppe zurück nach Holzminden. Die anfängliche Skepsis, die für diese Veranstaltung immerhin einen freien Samstag aufgebracht haben, war inzwischen gänzlich verflogen. Einstimmig betrachteten sie diesen Schulausflug als vollen Erfolg und würden jederzeit wieder daran teilnehmen. Auch wenn sie dafür am Samstag frühmorgens am Bahnhof in Holzminden losfahren müssten.

Foto: BBS

Panorama
Montag, 07. Oktober 2019 11:24 Uhr
Landesamt für Statistik Niedersachsen testet Online-Fragebogen für die Gebäude- und Wohnungszählung 2021
Freitag, 04. Oktober 2019 11:12 Uhr

Höxter (red). Von Montag, 14. Oktober bis Samstag, 26. Oktober werden durch den Forstbetrieb der Stadt Höxter Baumfällarbeiten im Zuge einer Verkehrssicherungsmaßnahme oberhalb der B64 im Bereich der Ortsausfahrt Höxter in Richtung Godelheim durchgeführt. Die Arbeiten erfordern eine zeitweise Vollsperrung der B64/83. Die Sperrung erfolgt montags bis samstags im Zeitraum von 08.30 bis 15.30 Uhr, um die Belastung für Berufspendler zu verringern. Während dieser Zeit wird der Verkehr ab Höxter auf der L755, K18 und L890 über Lütmarsen, Ovenhausen und Bosseborn bis Ottbergen umgeleitet. Die Umleitung in Richtung Höxter verläuft auf derselben Strecke ab Godelheim.

Dienstag, 01. Oktober 2019 12:12 Uhr

Niedersachsen (red). Das Land Niedersachsen hat zum ersten Schulhalbjahr 2019/2020 bislang 1.788 neue Lehrkräfte an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen eingestellt. Damit konnten rund 94 Prozent der veröffentlichten 1.900 Stellen besetzt werden, wie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne mitgeteilt hat. Unter den 1.788 neuen Lehrerinnen und Lehrern befinden sich auch 141 Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, dies ist ein Anteil von 7,9 Prozent. Im Kalenderjahr 2019 konnten über 800 Lehrkräfte mehr eingestellt werden, als in Pension gegangen sind (zum 01.02.2019 rund 430; zum 01.08.2019 bislang rund 400).

„Vor dem Hintergrund des allgemeinen Lehrkräftemangels ist dieses Ergebnis sehr respektabel. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Niedersächsischen Landesschulbehörde und im Niedersächsischen Kultusministerium haben einen guten Job gemacht. Dafür bedanke ich mich herzlich. Ein erfolgreiches Einstellungsverfahren ist die Grundlage für eine ordentliche Unterrichtsversorgung, die in diesem Schuljahr 2019/2020 voraussichtlich bei knapp unter 100 Prozent im Durchschnitt liegen wird“, so Tonne. An den Grundschulen und Gymnasien wird sie über 100 % liegen. Im Schuljahr 2018/2019 er­reichte die Unterrichtsversorgung einen landesweit durchschnittlichen Wert von 99,4 Prozent.

Im laufenden Schulhalbjahr können zudem weitere Einstellungen erfolgen, da das Verfahren für geeignete Bewerberinnen und Bewerber offen bleibt. 50 Lehrerstellen zuzüglich zwölf weiterer Stellen für „Schule[PLUS]“ behält das Niedersächsische Kultusministerium als Reservestellen für kurzfristige Verstärkungen in der Hinterhand, „da jede Lehrkraft zählt“, wie Kultusminister Tonne sagt: „Damit sichern wir ab, dass uns keine Lehrkraft zwischen den Einstellungsverfahren verloren geht.“

Parallel zum vorläufigen Abschluss des Einstellungsverfahrens zum 12.08.2019 startete das Verfahren für das zweite Schulhalbjahr 2019/2020: Zum 2. Schulhalbjahr 2019/2020 steht zunächst ein Stellenkontingent von 1.350 für Einstellungsmöglichkeiten an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen zur Verfügung. So sieht es der Einstellungserlass des Niedersächsischen Kultus­minis­teriums zum Einstellungstermin 01.02.2020 vor.

Kultusminister Tonne erläutert: „Wir gehen derzeit davon aus, dass zirka 780 Lehrerinnen und Lehrer aus dem Dienst ausscheiden werden. Mit den vorhandenen Stellen lässt sich also erneut ein positiver Saldo von deutlich über 500 Stellen plus für die Unterrichts­versorgung erzielen. Für das Jahr 2020 gilt bei der Unterrichtsversorgung die Losung: Der Pfeil zeigt in die richtige Richtung bei der Unterrichtsversorgung, aber es bleiben unverkennbar deutliche Probleme und zwar vornehmlich an den Haupt-, Real- und Oberschulen. Daher haben wir zum 2. Schulhalbjahr 2019/2020 die Einstellungs­mög­lichkeiten auch bedarfsgerecht mit Schwerpunkt auf diese Schulformen verteilt.“

Montag, 23. September 2019 09:41 Uhr

Hannover (red). Der NABU Niedersachsen bekräftigte, angesichts hoher drohender EU-Strafzahlungen, seine Forderung nach einer erheblichen Erhöhung der finanziellen Ausstattung für den Natur- und Wasserschutz in Niedersachsen. Anlässlich der Landesvertreterversammlung am Samstag (21. September) in Rinteln wurde vor den über 300 Anwesenden aus rund 190 NABU-Gruppen mit aktuell über 105.000 Mitgliedern in Niedersachsen diskutiert sowie der NABU-Jahresbericht 2018 präsentiert.

Mit über 105.000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in Niedersachsen

Der NABU in Niedersachsen hatte auf der Landesvertreterversammlung Grund zum Feiern. „Immer mehr Menschen im Land unterstützen uns mit einer Mitgliedschaft. Damit geben sie der Natur eine Stimme, die sie angesichts dem Insekten- und Vogelsterben, dem neuerlichen Waldsterben und der drohenden Klimakatastrophe dringend benötigt.“, sagte Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen. Mit dieser selbstbewussten Botschaft unterstreicht der NABU in Rinteln seine Ziele und Forderungen für einen starken Arten- und Naturschutz im Land. Im Mittelpunkt des aktuellen Engagements steht der Einsatz für eine natur- und klimaverträgliche Landwirtschaft.

Einen gewichtigen Teil nahm auch die aktuelle Diskussion zum Zustand des Waldes ein. Dr. Klaus Merker, Präsident der nds. Landesforsten, referierte über die Naturschutzmaßnahmen im Landeswald. Vor dem Hintergrund der aktuell im großen Maßstab absterbenden Fichten und weiterer Baumarten in ganz Niedersachsen, ist nach Ansicht des NABU eine grundlegende Änderung der bisherigen Waldförderpolitik notwendig. Es sollte eine breite gesellschaftliche Diskussion auf wissenschaftlicher Grundlage darüber geben, wie die Kohlenstoffspeicherung und die Artenvielfalt im Wald gestärkt werden kann. Entfernen von Totholz im Wald mit Großmaschinen und anschließender Bepflanzung in Form vom Plantagen darf auf keinen Fall auf Kosten des Steuerzahlers geschehen.

Auch die Moorbrände des vergangenen Jahres in der Tinner Dose bei Meppen mit ihren verheerenden Auswirkung auf Fauna, Flora und Klima wurden nochmal in den Fokus genommen. In einer Resolution sprachen sich die Delegierten des NABU dafür aus, dass die Bundeswehr umgehend für einen Ausgleich der umfangreich zerstörten Biotope und der Kohlenstoffemissionen sorgen muss. 

Zahlreiche Projekte des NABU auf Landes- und Lokalebene setzen sich erfolgreich für eine verbesserte Artenvielfalt sowie einen besseren Insekten- und Vogelschutz ein. Die Erfolge praktischer Naturschutzarbeit konnten die NABU-Aktiven bei einer Führung in der Auenlandschaft Hohenrode erleben. Das Naturschutzgroßprojekt in der Weserschleife ist ein wahres Kleinod: Der NABU hat in der auf 115 Hektar durch Kiesabbau entstandenen Auenlandschaft ein Zuhause für Flussseeschwalbe, Seeadler & Co. geschaffen. Der NABU Rinteln stellte im Rahmen einer eineinhalbstündigen Wanderung diese vielgestaltige „Natur aus zweiter Hand“ vor. Dennoch reichen die NABU-Projekte nicht aus, um den gegenläufigen Trend in der Landschaft auszugleichen. Sie zeigen aber, wie es gehen kann und dass bei schneller Reaktion unsere Lebensgrundlagen noch gerettet werden können. 

Bereits am Freitag feierte der NABU Rinteln sein 40-jähriges Bestehen auf dem Marktplatz der Stadt. Die Vielseitigkeit der niedersächsischen NABU-Gruppen wurde auf einem „Markt der Aktiven“ präsentiert. NABU-Gruppen aus dem ganzen Land zeigten ihre Schwerpunkte und Aktivitäten.


Kontinuität im Landesvorstand und weiterer Ausbau der Strukturen im Land

Im aktuell siebenköpfigen geschäftsführenden Landesvorstand des NABU Niedersachsen gibt es keine Veränderungen. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Erweiterten Vorstand scheiden mit Wilfried Gründemann und Gerd Pinkvoß zwei verdiente Mitglieder aus. Ihre Plätze wurden mit Gisela Wicke und Torsten Maiwald nachbesetzt. Gewählt wurden auch die Delegierten für die Bundesvertreterversammlung 2020.

Die Versammlung hat zudem dem Haushaltsplan zugestimmt, der dank weiterhin steigender Mitgliederzahlen auf festen Füßen steht. Der NABU plant die Unterstützung der ehrenamtlich tätigen NABU-Gruppen im Land weiter auszubauen, um der steigenden Zahl an aktiven Mitgliedern gerecht zu werden. Beispielsweise wird voraussichtlich noch dieses Jahr eine neue NABU-Regionalgeschäftsstelle für den Bereich Weser-Mitte (Landkreise Diepholz, Heidekreis, Nienburg, Verden) die Arbeit aufnehmen.

Foto: NABU/Mareike Sonnenschein

Sonntag, 28. Juli 2019 10:02 Uhr

Hameln (red). Jeden Dienstagnachmittag um 15.30 Uhr holt Frau Müller eine 82-jährige Dame ab, die ohne Rollstuhl nur kurze Strecken zurücklegen kann und geht mit ihr spazieren. Die Mitfünfzigerin engagiert sich ehrenamtlich im Besuchsdienst des DRK-Kreisverbands Weserbergland. Das ehrenamtliche Projekt Besuchsdienst gibt es schon einige Jahre beim DRK und soll mehr Abwechslung in den Alltag von älteren und pflegebedürftigen Menschen bringen. Wie die Zeit letztendlich gemeinsam verbracht wird, hängt ganz von dem Besucher und dem Besuchten ab. Die Menschen können mit einander reden, spielen und sich zuhören, spazieren gehen, einen Einkauf tätigen, Cafés oder Veranstaltungen besuchen – vieles ist möglich.

Der DRK-Kreisverband Weserbergland sucht Damen und Herren, die sich im Besuchsdienst engagieren möchten. Sie werden mit Menschen zusammengebracht, die sich über ihren Besuch freuen. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Susanne Hubel aus dem Bereich Ehrenamt und Soziales, erreichbar telefonisch unter 05151 4012-55 und per E-Mail an s.hubel@drk-weserbergland.de

Foto: DRK

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