Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Sonntag, 05. April 2020 09:59 Uhr
Landkreis Holzminden: Insgesamt 78-Corona-Fälle
Samstag, 04. April 2020 15:34 Uhr

Niedersachsen (r). Die gestern bekannt gewordene Verschärfung der Ausgangsbeschränkung soll wieder korrigiert werden. Dies teilte am Nachmittag das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit. Die Stellungnahme des Ministeriums lautet wie folgt:

"Gestern ist eine neue Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie veröffentlicht worden. Diese Verordnung enthält beispielsweise die Neuregelung, dass Bau- und Gartenmärkte jetzt doch geöffnet haben können.

In einem Punkt schießt die Verordnung jedoch über das Ziel hinaus und muss korrigiert werden: Aus dem Verordnungstext kann man herauslesen, dass in Niedersachsen fortan auch Besuche zwischen engsten Familienangehörigen (Eltern und Kindern) nur in sehr wenigen Konstellation erlaubt seien. Das gelte, so der Verordnungstext, ebenso für das gegenseitige Besuchen engster Freunde.

Auch wenn in der Tat die physischen Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden sollten, um eine Infektion mit dem Coronavirus zu verhindern, ist die gestern veröffentlichte Regelung zu weitgehend. Sie wird zeitnah dergestalt geändert werden, dass Besuche im engsten Familienkreis und unter Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern sowie mit wenigen engen Freunden oder sehr guten Bekannten zulässig sind. Verboten bleiben Feierlichkeiten in der eigenen Wohnung. Selbstverständlich werden bis dahin Verstöße gegen die zu ändernde Regelung nicht geahndet.

Nichtsdestotrotz bitten wir die Menschen in Niedersachsen sehr herzlich, ihre direkten physischen Kontakte so weit wie irgend möglich zu reduzieren. Es bleibt dabei: die Corona-Pandemie ist außerordentlich ernst zu nehmen und es muss uns gelingen, die Zahl der Neuinfektionen zu verringern. Deshalb halten Sie bitte weiter Abstand voneinander!"

Samstag, 04. April 2020 09:19 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Zwei neue Fälle von Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, vermeldet der Landkreis Holzminden am Samstagmorgen. Insgesamt zählt der Landkreis Holzminden 75 Corona-Fälle. Zeitgleich gelten 33 Personen im Landkreis Holzminden – nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts – als „genesen“, sodass aktuell 42 Corona-Fälle vorliegen. Glücklicherweise sind keine weiteren verstorbenen Personen zu vermelden. Die Zahl der sich in Quarantäne befindlichen Personen schwankt weiterhin bei etwa 100 Personen. Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben.

Samstag, 04. April 2020 08:36 Uhr

Hannover (red). 5455 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis Freitag, Stand 13 Uhr in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Insgesamt 72 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 1213 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 22,2 Prozent.

Kommune

Bestätigter Fall

Änderung zum Vorbericht

Verstorben

Änderung zum Vorbericht

LK Ammerland

95

6

1

0

LK Aurich

66

5

2

0

LK Celle

100

3

3

3

LK Cloppenburg

37

2

 

0

LK Cuxhaven

59

0

 

0

LK Diepholz

180

19

2

0

LK Emsland

170

9

3

0

LK Friesland

18

0

 

0

LK Gifhorn

85

2

 

0

LK Goslar

70

10

3

0

LK Göttingen

223

42

1

1

LK Grafschaft Bentheim

114

12

1

0

LK Hameln-Pyrmont

78

1

1

0

LK Harburg

231

14

1

0

LK Heidekreis

36

3

 

0

LK Helmstedt

75

2

 

0

LK Hildesheim

181

4

1

0

LK Holzminden

70

0

1

0

LK Leer

48

0

1

0

LK Lüchow-Dannenberg

11

2

 

0

LK Lüneburg

110

4

 

0

LK Nienburg (Weser)

40

1

 

0

LK Northeim

45

4

 

0

LK Oldenburg

147

11

1

0

LK Osnabrück

418

57

6

0

LK Osterholz

57

8

 

0

LK Peine

100

6

1

1

LK Rotenburg (Wümme)

59

3

1

0

LK Schaumburg

64

4

 

0

LK Stade

133

7

1

0

LK Uelzen

26

0

 

0

LK Vechta

210

14

2

0

LK Verden

82

2

1

0

LK Wesermarsch

46

2

 

0

LK Wittmund

16

0

 

0

LK Wolfenbüttel

60

15

 

0

Region Hannover

1009

50

10

1

SK Braunschweig

206

20

1

0

SK Delmenhorst

23

0

1

0

SK Emden

9

1

 

0

SK Oldenburg

106

11

 

0

SK Osnabrück

257

13

1

0

SK Salzgitter

64

3

1

0

SK Wilhelmshaven

8

1

 

0

SK Wolfsburg

213

23

24

3

Gesamt

5455

396

72

9

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Fallzahlanstiege können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten und die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an. 

Quelle: Land Niedersachsen

Freitag, 03. April 2020 13:39 Uhr

Niedersachsen (red). Das Land Niedersachsen hat noch einmal die Beschränkungen im Zusammenhang mit der Coronapandemie weitreichender verschärft. Betroffen ist davon vor allem das Aufenthaltsrecht aller Menschen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum. Die Verordnung wird von den Kommunen noch in eine unter Umständen härter ausgelegte Verfügung umgesetzt. Sie gilt aber auch ohne diese Verfügung bereits ab Sonnabend, den 04. April.

Die grundlegendste Verschärfung betrifft den Aufenthalt von mehreren Personen auch in der eigenen Wohnung oder im eigenen Garten. Wer nicht zum Hausstand gehört, darf sich auf dem entsprechenden Grundstück nicht aufhalten. Besuche von Freunden oder Großeltern sind damit komplett untersagt. „Kontakte sind auf den Angehörige des eigenen Hausstandes beschränkt“, heißt es in der Verordnung deutlich.

Ausgenommen von dieser Regelung ist der Besuch bei pflege- und hilfsbedürftigen Menschen sowie zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechtes. Keine Probleme haben auch diejenigen, bei denen die jeweiligen Lebenspartner*innen nicht im gleichen Hausstand gemeldet sind. Alle anderen jedoch dürfen sich bis zum 19. April nicht mehr zusammen im privaten Raum aufhalten, sonst begehen sie eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro geahndet werden können.

Mit derselben Verordnung hat das Land Niedersachsen auch die Öffnung von Läden, gastronomischen Betrieben und medizinische Besuche noch einmal präzisiert bzw. angepasst. Wesentlicher Punkt dabei ist, dass der Sicherheitsabstand von anderthalb Metern zwischen allen Personen zwingend eingehalten werden muss und die Betreiber von entsprechenden Betrieben dies sicherzustellen haben. Betreiber von gastronomischen Betrieben dürfen weiterhin einen Abholservice aufrechterhalten, allerdings müssen sie darauf achten, dass die abgeholten Speisen und Getränke nicht in einem Radius von 50 Metern verzehrt werden. Dies betrifft insbesondere natürlich auch Imbiss- und Eisverkaufsstellen, die elektronische und telefonische Bestellungen unter Wahrung der Abstands- und Zahlungsregeln ausgeben dürfen.

Während Baumärkte und Gartencenter unter strenger Einhaltung der Abstandspflichten wieder geöffnet werden dürfen, fallen Friseurläden unter dieselben Regelungen wie Kosmetikstudios, Tattooläden oder Nagelstudios, d.h. deren Betrieb bleibt ab sofort untersagt. Genau wie Supermärkte auch müssen Baumärkte und Gartencenter jedoch darauf achten, dass für jeden Kunden mindestens 10 Quadratmeter Raum zur Verfügung stehen. Konkret bedeutet das eine Beschränkung der Kundenanzahl in den Märkten.

Im öffentlichen Raum gilt weiter die Kontaktsperre von mehr als zwei Personen, die nicht zum gleichen Haushalt gehören. Auch dort ist der Sicherheitsabstand von anderthalb Metern jederzeit einzuhalten, sei es an Bushaltestellen oder auch auf Spazierwegen. Freizeitanlagen, Grillplätze und sonstige touristische Ziele sind für den Publikumsverkehr gesperrt und dürfen nicht angesteuert werden.

Region Aktiv
Sonntag, 05. April 2020 11:37 Uhr
Altpapiersammlung an St. Thomas jetzt dauerhaft!
Sonntag, 05. April 2020 11:25 Uhr

Karlsruhe (red). Die Behandlungsinitiative Opferschutz (BIOS-BW) e.V. bietet ab sofort im Rahmen des Präventionsprojektes „Keine Gewalt – und Sexualstraftat begehen“ telefonische therapeutische Hilfestellungen für Menschen an, die befürchten, eine Straftat zu begehen. Insbesondere Personen mit sexuellen Phantasien gegenüber Kindern oder zu Gewalttaten neigende Personen können dieses kostenlose und anonyme Angebot nutzen.

Bundesweite kostenfreie Hotline: 0800 70 222 40 (Montag bis Freitag, jeweils 9.00-18.00 Uhr)

Die Corona-Krise stellt unsere Gesellschaft vor eine nie dagewesene Herausforderung. In unsicheren Zeiten wie diesen sehen sich viele Menschen mit vielen Themen konfrontiert. Gesundheitliche Sorgen, existenzielle Ängste, finanzielle Engpässe, behördlich angeordnete häusliche Quarantäne oder etwaige Ausgangsbeschränkungen sowie der Verzicht auf sportliche Betätigung im Verein und vieles mehr werden die Bürgerinnen und  Bürger in Deutschland in den kommenden Wochen beschäftigen. Insbesondere die soziale Isolation wird für viele Menschen und Familien schwer zu bewältigen sein. Aus psychologischer Sicht kann besonders eine drohende vollständige oder zumindest teilweise Ausgangssperre die Gefahr bestimmter Straftaten erhöhen. Gefühle der Einsamkeit oder Langeweile, Isolation, eine mediale Zunahme von Gefahrennachrichten und finanzielle Nöte aufgrund zunehmender beruflicher Unsicherheiten hinterlassen Spuren und führen zu einer Zunahme des Belastungserlebens. Depressionen, in manchen Fällen auch eine erhöhte Suizidgefahr sowie aggressives Verhalten können Begleiterscheinungen sein.

Aus forensischer Sicht kommt eine weitere Problematik hinzu: Innerfamiliäre Straftaten könnten zunehmen. Hierbei bereitet insbesondere Sorge, dass sich kindliche Opfer im innerfamiliären Raum derzeit rund um die Uhr im Zugriffsbereich eines potentiellen Täters aufhalten, weil Kitas und Schulen geschlossen sind. Außerdem wissen wir aus der Therapie mit Konsumenten von Missbrauchsabbildungen im Internet, dass Faktoren wie Langeweile und Isolation zu einem erhöhten Konsum dieser illegalen Inhalte führen. Hinzu kommt noch, dass das Gefühl des „Herunterfahrens aller Institutionen“ den Eindruck entstehen lassen kann, die Justiz werde bestimmte Straftaten nicht herausfinden oder verfolgen, so dass auch in dieser Hinsicht eventuell wichtige Hemmungen zwischendurch wegbrechen. Auch Fälle von häuslicher Gewalt können derzeit zunehmen.

Krisenangebote als wichtige Präventionsmaßnahmen

BIOS-BW e.V. hält daher therapeutische Angebote in Zeiten der Corona-Krise für unverzichtbar. „Opferschutz ist wichtig wie nie! Wir müssen zeigen, dass wir da sind“, so Klaus Böhm, erster Vorsitzender von BIOS-BW. „Es gibt Unterstützungsmöglichkeiten, die helfen, die Krise zu bewältigen. Und diese wollen wir den Menschen an die Hand geben.“ Sollte eine betroffene Person den Drang verspüren, übergriffig zu werden oder strafrechtlich relevante Inhalte konsumieren zu wollen, kann er oder sie unter der o.g. Hotline bei „Keine Gewalt – und Sexualstraftat begehen“ anrufen. Kostenlos und anonym ist dann eine psychologische Beratung in der Krise über das Telefon möglich. 

Bereits seit dem 1.1.2019 wird das BIOS-Therapieangebot für Menschen, die unter einer pädophilen Störung leiden, vom Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) anerkannt und von dort aus finanziert. BIOS-BW unterhält seit 2015 das Präventionsprojekt „Keine Gewalt und Sexualstraftat“ begehen. Seit Gründung wurden 505 Personen im Projekt behandelt.

Samstag, 04. April 2020 22:58 Uhr

Holzminden/Köln (lbr). Joshua Tappe aus Holzminden hat es bis in das DSDS-Finale geschafft. Am heutigen Samstag, 4. April, stand er zum letzten Mal auf der großen Bühne. Er schaffte es unter die Top 3 Kandidaten, doch dann war Schluss. Ramon und Chiara zogen an Joshua vorbei.

In der finalen Show konnten die Kandidaten bis zu drei Lieder performen. Zunächst hat Joshua „Supergirl“ von Reamonn gesungen. Nach der ersten Runde musste bereits Paulina gehen. In der zweiten Runde sangen die Top 3 ihre Staffelhighlights. Bei dem Holzmindener war dies „Hoch“ von Tim Bendzko. Anschließend performten die letzten zwei Finalisten die neue Single „Eine Nacht“, geschrieben von Chefjuror Dieter Bohlen.

Die Redaktion gratuliert dem 25-Jährigen zu Platz 3 und wünscht ihm für seine weitere musikalische Laufbahn alles Gute.

Freitag, 03. April 2020 13:36 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Zum Schutz von Kund*innen und Mitarbeiter*innen sind in der aktuellen Situation laufende und geplante Zählerablesungen durch den Netzbetreiber Westfalen Weser Netz eingestellt worden. Turnusgemäß würde Westfalen Weser Netz in diesen Tagen die aktuellen Stände der Strom- und Erdgaszähler in folgenden Städten und Gemeinden im Landkreis Holzminden ablesen: In Bodenwerder, Bevern, Delligsen, Eschershausen, Halle, Hehlen, Holzen und Ottenstein. In Dielmissen, Eimen, Golmbach, Heyen, Holenberg, Kirchbrak, Lüerdissen, Negenborn und Pegestorf würden die Stände der Stromzähler erfasst. 

Durch umfangreiche Präventionsmaßnahmen wie dezentrales Arbeiten und Kontaktvermeidung hat die Westfalen Weser Energie-Gruppe sichergestellt, dass der geregelte Betrieb des Unternehmens aufrechterhalten bleibt. Die Energie- und Wasserversorgung in der Region ist gewährleistet.

Es können auch die Zählerstände weiterhin erfasst und bearbeitet werden. An die entsprechenden Haushalte im Landkreis Holzminden sind deshalb Selbstablesekarte verschickt worden. Die Kund*innen werden gebeten die Zählerstände selbst abzulesen und sie online einzugeben. Die Internetadresse sowie die erforderliche Vertragskontonummer und die Zählernummer stehen auf der Rückseite der Karte. 

Ist die Online-Ablesung nicht möglich, können die Zählerstände auf der Ablesekarte eingetragen und portofrei an Westfalen Weser Netz zurückgesendet werden. Sobald die Ablesungen wieder aufgenommen werden, gibt es entsprechende Informationen.

Freitag, 03. April 2020 12:42 Uhr

Holzminden/Köln (lbr). Am Samstag, 4. April, ist es soweit: Das große Finale von DSDS steht bevor und mit dabei ist Joshua Tappe aus Holzminden. Der 25-Jährige hat sich mit dem Song „Ich lass für dich das Licht an“ von Revolverheld in die Herzen der Zuschauer gesungen und ist nun unter den besten vier Kandidaten. Außerdem wurde am heutigen Freitag, 3. April, seine erste Single „Eine Nacht“ veröffentlicht. Chefjuror Dieter Bohlen hat diesen Song für alle Kandidaten geschrieben, es gibt ihn in einer Pop- und einer Schlager-Version. „Ich hatte erst Bedenken, ob der Song zu mir passt, doch er geht ins Ohr und ich konnte mal wieder eine neue Seite von mir zeigen“, erklärt Joshua.

In der finalen Show werden die Kandidaten bis zu drei Lieder performen. Zunächst wird Joshua „Supergirl“ von Reamonn singen. Nach der ersten Runde muss bereits ein Kandidat gehen. In der zweiten Runde singt die Top 3 ihr Staffelhighlight. Bei dem Holzmindener wird dies „Hoch“ von Tim Bendzko sein. Anschließend performen die letzten zwei Finalisten die neue Single „Eine Nacht“.

Aktuell sei der Holzmindener noch nicht aufgeregt, sondern freue sich auf das Finale. „Man muss irgendwann ja auch mal genießen und stolz darauf sein, was man bisher erreicht hat“, erklärt er im Telefoninterview. In der Vergangenheit habe er immer Schritt für Schritt gedacht, doch jetzt hat er sein Ziel, ins Finale zu kommen, erreicht. „Jetzt will ich auch gewinnen“, sagt er ganz klar. Doch egal wie die finale Show ausgehen wird, Joshua freut sich auf die nächsten Monate und auf alles, was noch kommt. „Ich möchte mich echt bei allen bedanken, die mich unterstützt haben. Bitte unterstützt mich auch weiterhin im Finale, damit ich den Titel mit in Heimat bringen kann“, sagt der Holzmindener abschließend.

Wir drücken Joshua weiterhin die Daumen! Ihr könnt ihn mit der Endziffer -05 unterstützen.

Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius

Blaulicht
Sonntag, 05. April 2020 11:41 Uhr
Feuerwehr Holzminden rückt aus: Wohnungsbrand in der Bahnhofstraße
Samstag, 04. April 2020 23:31 Uhr

Holzminden (lbr). Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Holzminden wurden am heutigen Samstag, 4. April, gegen 22.14 Uhr in die Obere Straße alarmiert. Als Ursache für die Rauchentwicklung gab die Feuerwehr Essen auf dem Herd an. Die Feuerwehr belüftete die Wohnung und nach 30 Minuten war der Einsatz beendet. Insgesamt waren 47 Kräfte der Feuerwehr Holzminden vor Ort. Drei Kräfte vom Rettungsdienst und zwei Polizeibeamte waren ebenfalls im Einsatz.

Freitag, 03. April 2020 11:19 Uhr

Holzminden (red). Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat in Zusammenarbeit mit der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen einen Imagefilm gedreht. Darsteller in dem Kurzfilm sind Polizeibeamtinnen und -beamte aus der Inspektion, also keine Schauspieler.

Das Drehbuch zum Film wurde ebenfalls von Polizistinnen und Polizisten geschrieben, die in dem Kurzfilm ihre Arbeit im Weserbergland und damit natürlich die Polizei selbst, facettenreich darstellen. In knapp eineinhalb Minuten wird der Arbeitsalltag von der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland, über den Einsatz- und Streifendienst, den Ermittlungsdienst, bis hin zum Kontaktbeamten sowie den Diensthundführern gezeigt.

Die Dreharbeiten fanden 2019 statt, also lange vor den aktuellen Einschränkungen durch den sog. Corona Virus. "Werbefilme der Polizei existieren bereits in vielfältiger Form. Diese sind jedoch häufig sehr allgemein gehalten. Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden präsentiert sich ab heute mit einem eigenen Imagefilm, stellt damit die Attraktivität der Polizeiarbeit im Weserbergland dar und rückt diejenigen in den Blick, die tagtäglich für die Bürgerinnen und Bürger da sind", so Inspektionsleiter Thorsten Massinger.

Der Werbefilm wird heute (03. April 2020), um 12.00 Uhr, auf unseren Social-Media-Kanälen "Polizei Weserbergland" (Facebook) sowie auf Twitter unter "Polizei Hameln" und "Polizei Holzminden" eingespielt.

Donnerstag, 26. März 2020 12:24 Uhr

Holzminden (lbr). Am heutigen Donnerstag, 26. März, wurde die Feuerwehr Holzminden in die Braunschweiger Straße gerufen. In einer Wohnung hatte ein Rauchmelder ausgelöst und es habe zu dem verbrannt gerochen. Die Feuerwehr war mit acht Einsatzkräften vor Ort, jedoch mussten sie nicht tätig werden, da es sich lediglich um angebranntes Essen gehandelt habe.

Dienstag, 24. März 2020 10:01 Uhr

Holzminden/Mühlenberg (lbr). Am gestrigen Montag, 23. März, fand ein aufmerksamer Bürger zahlreiche Müllsäcke und Autoreifen auf einem Waldparkplatz kurz vor Mühlenberg. Die illegale Müllentsorgung sei ähnlich wie im Fall bei Lüchtringen, da auch hier auffällig viel Kinderspielzeug dabei sei. Die Polizei Holzminden ermittelt derzeit. Wer Hinweise zu dieser illegalen Entsorgung geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Holzminden.

  

Fotos: red 

Politik
Sonntag, 05. April 2020 11:29 Uhr
Privatinitiativen können Stadtquartier besser stärken und wiederbeleben - Sabine Tippelt (SPD) begrüßt „gelebte Solidarität“
Mittwoch, 01. April 2020 18:13 Uhr

Holzminden (red). Nachdem in Niedersachsen Bau- und Gartenmärkte für das allgemeine Publikum geschlossen wurden, werden sie am Samstag wieder geöffnet. In Niedersachsen hatten zuletzt nur Gewerbetreibende Zugang zum Verkauf der Märkte.

Die Landesregierung möchte damit den uneinheitlichen Regelungen der verschiedenen Länder zum Publikumsverkehr Einhalt gebieten. In den Nachbarbundesländern blieben die Bau- und Gartenmärkte für das allgemeine Publikum geöffnet. Dort brauchte man keinen Gewerbeschein, um Waren zu kaufen. Diese unterschiedlichen Öffnungsregelungen sorgten bei der Bevölkerung für erheblichen Unmut. Sabine Tippelt (SPD) hatte sich schon vor Tagen über den stattfindenden Bau- und Gartenmarkttourismus über die Landesgrenzen hinweg nach Nordrhein-Westfalen beklagt. „Dass wir eine einheitliche Lösung gefunden haben, finde ich richtig und wichtig. Ich bin froh, dass damit auch für die Unternehmen in unserer Region wieder Klarheit und Chancengleichheit gegenüber ihren Nachbarn haben“, freut sich Sabine Tippelt.

Foto: Tippelt

Dienstag, 31. März 2020 12:10 Uhr

Hannover (red). Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat zum 31.03.2020 eine neue Richtlinie zur Förderung von Soloselbständigen und Kleinstunternehmen erlassen. Das Land gewährt damit den durch die Corona-Pandemie in Not geratenen Betrieben aus Bundesmitteln Soforthilfen.

Die Leistungen werden kleinen Unternehmen einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion sowie Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe, die in Folge der Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind, gewährt. Ziel der Maßnahme ist, Insolvenzen und Entlassungen zu vermeiden und den Bestand von kleinen Unternehmen, Soloselbständigen und Angehörigen der Freien Berufe zu sichern. Die Gewährung der so genannten Billigkeitsleistung erfolgt auf Grundlage der Bundesrahmenregelung „Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020“ (Regelung zur vorübergehenden Gewährung geringfügiger Beihilfen im Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit dem Ausbruch von Covid-19 des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, März 2020).

Die Corona-Soforthilfe wird gewährt, wenn Unternehmen sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe aufgrund von Liquiditätsengpässen in Folge der Corona-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Antragstellerinnen oder Antragsteller mit bis zu 5 Beschäftigten können dadurch eine einmalige Soforthilfe von bis zu 9 000 Euro erhalten, Antragstellerinnen oder Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten können eine einmalige Soforthilfe von bis zu 15 000 Euro erhalten.

Die heimische Abgeordnete Sabine Tippelt (SPD) spricht von einer notwendigen und richtigen Maßnahme der SPD-geführten Landesregierung zur Eindämmung finanzieller Schäden für die kleinen Unternehmen in der Krisenzeit: „Das sind sehr gute Nachrichten für alle Soloselbständigen und Kleinstunternehmen, die durch die Pandemie völlig unverschuldet in eine wirtschaftliche, existenzbedrohende Schieflage geraten sind. Auch die Unternehmen in unserer Region werden durch die neue Richtlinie der Landesregierung bestmöglich unterstützt und werden von den beschlossenen Corona-Soforthilfen profitieren.“

Bei der Beantragung von Corona-Soforthilfen werden auch keine persönlichen oder betrieblichen Rücklagen mehr angerechnet. Zudem ist das Formular überarbeitet worden, so dass jetzt eine unbürokratische Antragstellung möglich ist. Sabine Tippelt ist überzeugt, dass damit einige Betriebe im Landkreis Holzminden in der derzeitigen Krise unterstützt werden.

Zusatzinformation für Soloselbständige und Kleinstunternehmen zur Corona-Soforthilfe in Niedersachsen:

Die Bewilligungsstelle ist die Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank), Günther-Wagner-Allee 12—16, 30177 Hannover. Die Bewilligungsstelle stellt die für die Antragstellung und die Auszahlungsanforderung erforderlichen Informationen auf ihrer Internetseite (www.nbank.de) bereit. Anträge sind bis spätestens 31.05.2020 an die Bewilligungsstelle zu richten. Auszahlungen sollen unverzüglich jedoch spätestens bis 31.07.2020 erfolgen. Zwischen der Antragstellung und der Auszahlung der Mittel sollen höchstens fünf Werktage liegen.

Die Bewilligungsstelle prüft die zweckentsprechende Verwendung der Corona-Soforthilfe stichprobenartig und bei Vermutung zweckfremder Nutzung. Die Antragstellerin oder der Antragsteller ist darauf hinzuweisen, dass eine Prüfung durch den LRH oder dessen Beauftragte sowie das MW oder dessen Beauftragte erfolgen kann.

Die Bewilligungsstelle weist im Förderbescheid die Höhe der bewilligten Fördermittel gemäß ihrer Mittelherkunft als Bundesmittel aus.

Dieser Erl. tritt am 31.03.2020 in Kraft und mit Ablauf des 31.12.2020 außer Kraft.
Der Erl. „Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von durch die Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geratene kleine gewerbliche Unternehmen, Angehörige freier Berufe und Soloselbständige (Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen)“ — VORIS 77000, Az. 35-32322 — vom 24.03.2020 wird hiermit aufgehoben.

Foto: Tippelt

 

Wirtschaft
Freitag, 03. April 2020 14:35 Uhr
HAWK: Prof. Dr. Leonie Wagner: „Soziale Arbeit muss als ‚systemrelevant‘ eingestuft werden“
Freitag, 03. April 2020 12:30 Uhr

Hildesheim (red). Zahlreichen Handwerksbranchen kommt eine erhebliche Systemrelevanz in Zeiten der Corona-Krise zu. Diese Bedeutung wird jedoch nicht einheitlich in den Bundesländern und Gemeinden anerkannt und die Bestätigung der Systemrelevanz neben der Lebensmittelversorgung vorrangig auf öffentliche bzw. gemeinnützige Bereiche des Gesundheitswesens, der Daseinsvorsorge und Sicherheit beschränkt.

„Handwerksbetriebe brauchen aber die Sicherheit, ob sie zum Beispiel abgeschottete Bereiche wie Krankenhäuser und Altenheime betreten dürfen um wichtige Wartungsarbeiten ausführen zu können“ sagt Delfino Roman, Präsident der Handwerkskammer. Dies ist allerdings nur mit einer Aufnahme in die sogenannte "KRITIS", der kritischen Infrastruktur in Deutschland, möglich. Die Aufnahme in diese Liste würde den Mitarbeitern in Handwerksberufen darüber hinaus Zugang zu den Notdiensten für die Betreuung ihrer Kinder bieten. Die Betriebe in den Handwerken Sanitär-Heizung-Klima und Elektrotechnik haben vorgelegt und wurden bundesweit als systemrelevant eingestuft. „Wir brauchen eine bundesweite Regelung und eine Aufnahme anderer Handwerksberufe“, fordert Roman. 

„Ohne Kfz-Fuhrparkwartung fahren keine Spediteure mehr über unsere Straßen, um uns mit Lebensmitteln zu versorgen, ohne Landmaschinentechniker findet die Ernte erst gar nicht statt, ohne Reinigung und Desinfektion durch Gebäudereiniger findet in Deutschland keine OP statt.“ 

Das Handwerk muss seine Arbeit machen können

Neben der Einstufung sämtlicher Handwerksberufe als systemrelevant, sei es laut Roman geboten, die bürokratischen Hürden für Betriebe zu senken. „Es ist jetzt wichtig, dass das Handwerk seine Arbeit machen kann. Für die Politik ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um überbordende Anforderungen abzuschaffen und bestehende Vorschriften zu entsorgen. Niemand mehr spricht bei Bezahlung, die in Bäckereien und Fleischereien vorzugsweise kontaktlos erfolgen soll, über die Kassenbonpflicht. Also braucht sie auch nach der Coronakrise niemand von uns. Es muss der Politik auch nach der Krise um das Wesentliche für die Wirtschaft gehen. Und das ist der Schutz von Betrieben und der Erhalt von Arbeitsplätzen.“

Foto: HWK Hildesheim-Südniedersachsen

Donnerstag, 02. April 2020 12:01 Uhr

Holzminden (red). „Mit vereinten Kräften werden wir nach dieser Krise, stärker denn je aufgestellt sein. Die Familie Schrader steht seit fast 50 Jahren, und auch in dieser Krise, zu allen seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen“, so Dr. Andreas Schrader, Geschäftsführer des Familienunternehmens Institute Dr. Schrader.

Bereits seit 1973 sind die Institute Dr. Schrader eine feste Größe auf dem internationalen Kosmetikmarkt – zahlreiche der bedeutendsten Hersteller rund um den Globus vertrauen heute auf das Know-how und modernste Prüftechnik made in Holzminden. Was am Solling begann, ist seit über zwei Jahren auch in Kassel vertreten: Im September 2017 wurde eine Zweigstelle direkt im Zentrum am Kasseler Königsplatz 36b eröffnet.

Einige Tausend Probanden besuchen regelmäßig die Institute Dr. Schrader, die sich als beliebter Treffpunkt für neue und erfahrene Produktetester fest etabliert haben. Dr. Mathias Rohr, Direktor der Hautphysiologie bei den Instituten Dr. Schrader: „Hier testen wir gemeinsam mit potenziellen Verbraucherinnen und Verbrauchern, welche Kosmetika mehr oder weniger empfehlenswert sind.“

Gut zu wissen: Alle Produkte, die hier im Zusammenwirken mit freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern geprüft werden, wurden bereits vorab in Hinblick auf ihre Unbedenklichkeit kontrolliert. Es wird nur getestet, was die Konsumentinnen und Konsumenten auch sonst bereits zu Hause haben. Dr. Andreas Schrader: „Sicherheit steht bei uns seit jeher an erster Stelle.“

Die Sicherheit der Probanden liegt Dr. Schrader schon immer am Herzen. Die jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Hygienevorschriften hat sich auch vor allem in der aktuellen Situation als besonders effektiv erwiesen. So konnte bis dato das Entstehen von Infektionsketten in den Instituten Dr. Schrader verhindert werden. Die Institute Dr. Schrader bleiben voraussichtlich bis zum 20.04.2020 für den Besucherverkehr geschlossen.

„Wir freuen uns über die sehr positiven Rückmeldungen unserer Kunden in dieser Krise. Der einheitliche Tenor: Wir stehen auch weiterhin zu Dr. Schrader!“, teilt Dr. Andreas Schrader sichtlich gerührt mit.

„Von unserer Seite wird alles getan, was in dieser Situation nötig ist, um Kunden, Probanden und Mitarbeitern die nötige Zuversicht zu geben. Wir nehmen unsere Verantwortung für das Unternehmen sehr ernst. Dies hat sich über die Jahrzehnte in Krisenzeiten stets bewährt“ so Dr. Andreas Schrader.

  

Fotos: Dr. Schrader 

Sport
Donnerstag, 02. April 2020 11:07 Uhr
Tischtennis: Spielzeit 2019/2020 mit sofortiger Wirkung beendet
Samstag, 07. März 2020 11:30 Uhr

Holzminden (red). Gemeinsam mit Helmut Bezani von der Lauf- und Ausdauerschule Lauffieber Dortmund UG präsentiert die Stadtmarketing Holzminden GmbH vom 20. bis 22. März das „1. Laufcamp Holzminden“. Laufen, den Körper kräftigen und dabei die Stadt und Region nochmal aus einer anderen Perspektive sehen – das verspricht dieses besondere Wochenende. Das Programm hat sowohl etwas für eingefleischte Läufer, als auch für Laufanfänger zu bieten.

Der Preis für das ganze Wochenende liegt bei 209 Euro. Wer nicht das ganze Wochenende kann oder möchte, kann den Samstag im Rahmen einer Tageskarte für 109 Euro buchen.

Das sportliche Programm am Samstag ist umfangreich und bietet Ansporn für Körper und Geist. Los geht es mit einer gezielten Läufergymnastik und einem anschließenden Athletikrunning mit Dehnübungen durch Holzminden. Es folgen theoretische Vorträge zur Lauftechnik und Laufschuhen. Das neue Wissen kann direkt beim VIP-Shopping bei  Intersport Schwager angewandt werden. Dort erhalten die Teilnehmer 25 % auf alle Artikel. Nach einer kurzen Pause gibt es einen Duftenden Stadtrundgang durch Holzminden, bei dem auch Einheimische noch Neues erfahren können. Im Anschluss zur Mittagspause folgt ein Vortrag zur Regeneration und Ernährung. Danach gibt es einen Orientierungslauf durch Holzminden. Der ereignisreiche Tag klingt bei einem gemeinsamen Filmabend  mit dem Film „I want to run - Das härteste Rennen der Welt“ im Roxy Kino aus.

Die Anmeldung zum Laufcamp, sowie weitere Informationen erhalten Sie unter info@stadtmarketing-holzminden.de oder unter der 05531 – 99 29 60.

 

Mittwoch, 04. März 2020 11:12 Uhr

Neuhaus/Holzminden (red). Der Ju-Jutsu Yawara Neuhaus e. V. richtete im Februar einen Vielfältigkeitskurs für Kampfsportinteressierte aus. Der Kurs, welcher unter der Leitung von Sophie Diekmann (1. Dan Ju-Jutsu) stattfand, beschäftigte sich während der vier Wochen mit Grundlagen der Selbstverteidigungslehre, sowie Showtechniken und Übergangstechniken vom Stand zum Boden.

Zu Beginn des Kurses lernten die Teilnehmer/innen, die nicht nur aus Kampfsportneulingen, sondern auch aus Kampfsportlern anderer Kampfsportarten bestand, ihre Energie effektiv zu nutzen. Dies wurde unter anderem geübt, indem sie mit größtmöglicher Kraft auf ein Schlagpolster schlugen. Bereits nach wenigen Versuchen waren viele überrascht, wie viel ungeahnte Kraft sie durch die richtige Technik auf das Schlagpolster übertragen konnten. Im nächsten Schritt wurde auf das Abwehren einer Ohrfeige bzw. eines Schlages von außen in Kopfhöhe eingegangen.

Durch das Erlernen einer passiven Abwehrbewegung wurde gezeigt wie schwere Verletzungen oder sogar der Verlust des Bewusstseins verhindert werden können. Anschließend wurde das Nutzen der eigenen Stimme in die Technikkombination eingebaut. Hierbei wurden durch Verlagerung des eigenen Schwerpunktes und zielgerichtetem Ausstrecken der Arme der Angreifer auf Distanz gehalten. Unterstützt wurde diese Technik durch einen kräftigen Schrei. Die Trainerin machte an dieser Stelle deutlich, dass der Schrei zu einer verbesserten Körperspannung, Aufmerksamkeit von Passanten und Irritation des Angreifers führt. Jeder dieser drei Faktoren spielt eine wichtige Rolle in einer Notlage. Nach der Hälfte der Kurszeit wurde der Fokus auf Übergangstechniken vom Stand zum Boden gelegt.

Die Teilnehmer/innen erlernten als Erstes eine der wichtigsten Sturztechniken um Verletzung zu vermeiden. Die Sturztechniken sind nicht nur auf der Matte nützlich, sie können auch beim Stolpern auf der Straße vor Verletzungen schützen. Nachdem diese Technik mehrmals wiederholt wurde, konnte Partnerweise der erste Wurf/ Übergang vom Stand zum Boden ausprobiert werden. Durch die bereits erlernte passive Abwehrbewegung konnte eine Ohrfeige abgewehrt werden. Im Anschluss konnte der Verteidiger durch gezieltes brechen des Gleichgewichtes und eine bewusste Positionierung seines rechten Beines, den Angreifer kontrolliert zu Boden bringen. Hierbei konnte der Angreifer wiederum seine Sturztechnik üben. Nach mehrmaligen Wiederholen dieser Technikkombination lernten die Teilnehmer/innen die erste Hebeltechnik. Der sogenannte Kipphandhebel wurde aus dem einhändigen Griff ins Revers geübt. Durch das Kippen der Hand und einer kreisförmigen Bewegung des gesamten Körpers konnte der Verteidiger auch mit dieser Technik den Angreifer schnell und kontrolliert zu Boden bringen. 

Abgerundet wurden die verschiedenen Übungseinheiten mit Demonstrationen verschiedenster Spezialtechniken von Meistern, sowie den Kampfsportschülern des Vereines. Das Trainerteam und der Vorstand möchte sich auf diesem Wege noch einmal für die zahlreiche und gute Beteiligung aller Kursteilnehmer/innen bedanken und freut sich einige von ihnen inzwischen zu den Vereinsmitgliedern zählen zu können.

Informationen über Ju-Jutsu sowie Trainingszeiten für Holzminden und Neuhaus finden Sie auf www.ju-jutsu-yawara-neuhaus.de und der Facebook Seite des Vereins. Für Fragen steht das Trainerteam per E-Mail und telefonisch zur Verfügung.

Foto: Yawara Neuhaus

Panorama
Dienstag, 10. März 2020 11:59 Uhr
Niedersachsen lockert Sonntagsfahrverbot für Lastwagen
Samstag, 15. Februar 2020 12:52 Uhr

Hannover (red). Nach einer stürmischen Kältephase stehen in den kommenden Tagen niedersachsenweit wieder höhere Temperaturen und weitere Niederschläge an – ideale Bedingungen für Amphibien, um sich auf die alljährliche Wanderung zu ihren Laichplätzen zu begeben. „Spätestens am Wochenende werden die Tage und Nächte vielerorts mild und niederschlagsreich ausfallen, es kann davon ausgegangen werden, dass die Wanderungen dann noch zunehmen“, sagt Ludger Frye vom NABU Vechta.

Die nun zu erwartenden Wanderungen wären nicht die erste Aktivität von Amphibien in diesem Jahr. Aufgrund des bisher sehr milden Winters wurden im Landkreis Vechta bereits während des ganzen Monats Januar Einzeltiere von Grasfrosch und Kammmolch und Ende Januar unter anderem 15 adulte Kammmolche in sogenannter Wassertracht beobachtet. „Spätestens seit Beginn dieser Woche kann dort von Amphibienwanderungen von mehreren Arten (Grasfrosch, Teich- und Bergmolche, Erdkröte) gesprochen werden, doch auch in weiteren Teilen Niedersachsens machen sich die Tiere nach und nach auf den Weg“, schildert Ludger Frye. „Die jährliche Amphibienwanderung startet damit etwa drei Wochen früher als gewöhnlich. Man muss das auch vor dem Hintergrund des Klimawandels sehen.“

Entsprechend früh werden nun auch wieder zahlreiche NABU-Aktive an stark frequentierten Straßenabschnitten zum Schutz der Tiere vor dem Straßenverkehr Amphibienschutzzäune aufbauen. Diese Zäune halten die Kröten und Frösche davon ab, die Straßen zu überqueren. Allein in Niedersachsen sind Amphibienschützer der NABU-Gruppen an über 140 Standorten aktiv, stellen Fangzäune auf und legen bisweilen auch Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache, ehrenamtliche Engagement wäre es um unsere Kröten und Frösche deutlich schlechter bestellt. Auch wenn immer mehr feste Amphibienquerungen gebaut werden, gibt es bundesweit immer noch hunderte Stellen, an denen Naturschützer Leitzäune aufstellen. „Die anwandernden Tiere sammeln sich in Eimern, werden dann über die Straße getragen, statistisch erfasst und wieder freigelassen“, erklärt Ralf Berkhan vom NABU-Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik. „Zusätzliche Helferinnen und Helfer sind stets hochwillkommen. Auch für Anfänger ist diese Tätigkeit gut geeignet, ebenso für Kinder und Jugendliche.“

Doch nicht überall können Zäune aufgestellt werden, in manchen Bereichen mit hohem Amphibienaufkommen findet sich deswegen das Gefahrenzeichen „Amphibienwanderung“, welches davor warnt, dass Tiere die Fahrbahn überqueren. Der NABU Niedersachsen bittet darum, generell und vor allem an solchen gekennzeichneten Abschnitten Rücksicht zu nehmen auf wandernde Kröten, Frösche und Molche. „Dazu gehört auch, sich vor allem in den Nacht- und frühen Morgenstunden vorsichtig auf den Straßen zu bewegen und die Geschwindigkeit in den gekennzeichneten Bereichen zu reduzieren“, so Berkhan.

Bereits während der Kaulquappenphase erfolgt die Prägung der Amphibien auf das Laichgewässer. Zur Fortpflanzung kehren viele Arten an ihr Geburtsgewässer zurück. Die Winterquartiere wie Hecken, Kiesgruben, Wälder aber auch Gärten liegen in bis zu 500 Metern Entfernung von den Laichgewässern, in denen Kröten, Frösche und Molche auf Paarungssuche gehen. Eine gewaltige und gefährliche Strecke für die kleinen Tiere.

„Die wandernden Amphibien benötigen unsere Rücksicht und Hilfe. Mithelfer sind herzlich willkommen. Schauen Sie mal bei einer NABU-Gruppe vorbei“, appelliert Ralf Berkhan, „viele Gruppen betreuen jetzt Krötenzäune und erläutern gerne den Einsatz für diese Tiere“.

Foto: NABU, Jonathan Fieber

Dienstag, 04. Februar 2020 14:53 Uhr

Weserbergland (red). Die Messekooperation Weserbergland präsentiert sich mit verschiedenen Anschließern aus der Region ab dem 05. Februar auf der diesjährigen REISEN HAMBURG, die im Rahmen der Veranstaltung „oohh! Die FreizeitWelten der Hamburg Messe“ durchgeführt wird. Mit dabei sind unter anderem die druckfrische Broschüre für den Weser-Radweg aber auch viele weitere Angebote zum historischen Weserbergland, zum Thema Wandern sowie aus den Orten und die Weserschifffahrt. 

Mehr als 850 Aussteller präsentieren sich mit ihren aktuellen Tipps und informieren über Freizeitaktivitäten und Ausflugstipps für die neue Saison den rund 80.000 jährlichen Messebesuchern in Hamburg. Das Weserbergland zeigt hier bereits seit vielen Jahren die Reiseangebote aus der Region und entlang der Weser. Diese kontinuierliche Messepräsenz zahlt sich aus und lockt auch immer wieder Stammgäste auf der Suche nach Neuheiten an den Messestand. „Viele Besucher sind häufig schon in der Region gewesen und informieren sich auf der Messe sehr gezielt für ein spezielles Angebot oder einen spezifischen Ort“ erläutert Petra Wegener, Geschäftsführerin des Weserbergland Tourismus e.V., „im Rahmen unseres Kooperationsstandes können wir die Gäste dabei sehr individuell beraten“. 

Gemeinsam mit dem Weserbergland Tourismus e.V. sind auf der REISEN HAMBURG die Bad Pyrmont Tourismus GmbH, die Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V., das Pro Leinebergland e.V. und die Flotte Weser GmbH & Co. KG. als Aussteller vertreten. Besucher können den Messestand des Weserberglandes in Halle B4, Standnummer B4.EG.423 finden und sich vom 05. bis 09. Februar 2020 von den zahlreichen Angeboten inspirieren lassen.

Foto: Weserbergland Tourismus e. V,

Dienstag, 07. Januar 2020 09:00 Uhr

Niederaachsen (red). Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, startet heute offiziell den Gewässerwettbewerb „Bach im Fluss“, der dieses Jahr dann insgesamt zum sechsten Mal stattfindet. Der Gewässerwettbewerb würdigt die vielen kleinen und großen Maßnahmen, die zum Schutz und der Verbesserung der ökologischen Qualität der Gewässer in Niedersachsen beitragen und rückt diese in das Licht der Öffentlichkeit.

„Bäche und Flüsse verbinden alles miteinander. Zusammen mit den Auen erfüllen sie wichtige Funktionen für Flora und Fauna und den Hochwasserschutz“, so Lies. „Sie sind wichtiger Bestandteil unseres Landes und des Landschaftsbildes. Der Einsatz und das Engagement, mit dem sich unterschiedliche Akteure in Niedersachsen der Gewässerentwicklung widmen, verdient hohe Anerkennung. Mit dem Wettbewerb möchten wir dieses Engagement auszeichnen.“

„Unsere Aufgabe ist es, den Lebensraum unserer Bäche und Flüsse zu schützen und zu verbessern“, ergänzt Ulrich Mädge, Präsident des Niedersächsischen Städtetages und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenbände. „Bach im Fluss gibt Vorbilder, sammelt und verbreitet gute Ideen und innovative Lösungsansätze“.

Die Sieger der zwei Kategorien Haupt- und Ehrenamt werden mit der „Niedersächsischen Bachperle" ausgezeichnet. Des Weiteren wird ein Sonderpreis der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung vergeben. Besonders gelungene Wettbewerbsbeiträge erhalten zudem Preisgelder. Nach der feierlichen Preisverleihung wird eine Wettbewerbsbroschüre erstellt, die gelungene Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. „Ich wünsche allen Akteuren viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme und freue mich, die Gewinner des Wettbewerbs bei der Preisverleihung im Herbst persönlich zu begrüßen!“, so Karsten Behr von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung.

Träger des Wettbewerbs sind das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände. Die Kommunale Umwelt-AktioN UAN betreut als Geschäftsstelle den Wettbewerb.

Die Teilnahmeunterlagen können ab sofort angefordert werden bei:

Kommunale Umwelt-AktioN UAN

Nora Schmidt (schmidt@uan.de)

Telefon: 0511 / 30285-52

Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Broschüren der vergangenen Wettbewerbe finden Sie unter www.uan.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite holzminden-news.de