Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 18. Januar 2019 11:15 Uhr
Interaktive Vorlesestunde für Kinder ab 8 Jahren - „König Guu“ am 24. Januar 2019 in der Stadtbücherei
Freitag, 18. Januar 2019 11:00 Uhr

Kreis Holzminden (r). Unsere Gesellschaft wird immer älter. Viele Senioren können ihre Zeit in Rente ohne gesundheitliche Beschwerden erleben. Doch leben viele Senior*innen alleine, wodurch sie nicht selten vereinsamen. Genau an diesem Punkt knüpft die ehrenamtliche Seniorenbegleitung (DUO) des Senioren- und Pflegestützpunktes des Landkreises Holzminden an. Sei es durch Hilfe beim täglichen Einkauf oder einfach nur durch ein paar nette Gespräche. Das Ehrenamt wird jedoch weitgehend von Frauen dominiert. Männliche Begleiter, die eine vom Land Niedersachsen geförderte DUO-Qualifizierungsmaßnahme absolviert haben, sind eher die Ausnahme. Thomas Piontek ist einer von ihnen. 

Bevor er 2014 in die Nähe Holzmindens zog, hat Piontek in einem kleinen Ort am Stadtrand von Hamburg gelebt, erzählt der 60-Jährige. Von zu Hause aus habe er einen Onlinehandel betrieben, der überwiegend aus hilfreichen Produkten für Best Ager bestanden habe. Bald betreute Piontek seine Kunden auch, indem er Verkaufsmessen in Seniorenheimen und auf Messen veranstaltete. Der direkte Kontakt mit den Senioren zeigt ihm, dass er einfach einen Draht zu ihnen hatte. Immer häufiger übernahm er auch andere Hilfsdienste, wie etwa Fahrten zum Arzt oder das Anbringen von Gardinen. „Alles, was im Haushalt so anfällt und Senioren schwer fällt, gehörte dabei zu meinen Aufgaben“, sagt er, „ob nun die Schulung am Computer oder der Nagel in der Wand für das Bild.“ Die Frage aber, ob er etwas davon habe, spielte dabei für Thomas Piontek kaum eine Rolle. „Eigentlich ist das alles irgendwie ganz selbstverständlich entstanden, an Geld habe ich dabei nie gedacht“, erinnert er sich.

Nach Absolvierung des Kurses "Duo-Seniorenbegleiter*in" in Holzminden im Jahr 2017 hat er hier im Mai 2018 seine erste aktive Betreuung zugewiesen bekommen. Die nette ältere Dame mit eingeschränkter Beweglichkeit sei ein Glücksfall für ihn gewesen, sagt Piontek. Denn die habe trotz ihrer schleichenden Demenz ihren Witz und ihre Lebensfreude behalten. Die vielen Gespräche in Haus und Garten, die vielen Ausflüge mit dem Rollator um den Block oder mit dem Auto in die nähere Umgebung, habe nicht nur die Seniorin, sondern auch selbst schätzen gelernt.

Die Seniorenbegleitung mache ihm einfach Freude, fasst Thomas Piontek zusammen. „Ich bekomme immer ein Lächeln, ein Strahlen und durchaus witzige und gesellige Gespräche und Stunden als Feedback“, sagt er. Und dankbare Gesten aus Richtung der Angehörigen gebe es auch, denn weil die weiter entfernt wohnen, habe sich ein guter telefonischer Kontakt entwickelt. 

Mit seinen Erfahrungen steht Thomas Piontek nicht allein. Auch alle anderen sind sehr engagiert und mit viel Freude dabei, auch wenn viele noch in Beruf und Familie eingebunden sind. „Seniorenbegleiter*innen betreuen ältere Menschen in ihrem vertrauten Zuhause. Sie sind Gesprächspartner*in, Begleiter*in und Berater*in. Sie helfen älteren Menschen, ihre sozialen Kontakte zu erhalten oder zu erweitern und sichern ihnen damit eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben“, beschreibt Silvia Kieven vom Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Holzminden die Aufgaben der ehrenamtlich Engagierten. Kieven wünscht sich noch mehr männliche Seniorenbegleiter, denn ob das Miteinander von Helfenden und Betreuten funktioniert, hängt durchaus auch von Geschlecht ab.  

Wer gerne mehr über Seniorenbegleitung oder über die Qualifizierung (ein neuer DUO-Kurs startet im Februar)  erfahren möchte, kann sich bei Silvia Kieven beim Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises unter der Telefonnummer 05531/707-326 informieren.

Foto: Silvia Kieven/Landkreis Holzminden

Donnerstag, 17. Januar 2019 13:48 Uhr

Bevern (r). Eine Schlacht mit Worten – am 25. Januar ist die Schlosskapelle des Weserrenaissance Schlosses Bevern wieder Schauplatz des beliebten Poetry Slams.

Um 19 Uhr startet die Dichterschlacht in die nächste Runde. Fünf Poetinnen und Poeten kämpfen dabei, ohne jegliche Hilfsmittel - einzig und allein mit ihren Worten, dem Mikro und vielleicht noch einem Textblatt - darum, Schlosspoet der Herzen 2019 zu werden.

In zwei Vortragsrunden messen sich an diesem Abend die sogenannten „Slammer“ Rebecca Heims aus Bochum, Theresa Sperling aus Nordhorn, Matti Linke aus Lüneburg, Noah Klaus aus Berlin und eine weitere deutschsprachige Wortkünstlerin. Mit wortgewandten, kurzweiligen Texten, die mal zum Nachdenken, mal zum Lachen verleiten, buhlen sie um die Gunst des Publikums. Dieses entscheidet am Schluss allein, wer als Sieger nach Hause gehen darf.

Das Publikum sowie die Poeten werden von den sympathischen MACHT-WORTE!-Moderatoren und Literaturveranstaltern Henning Chadde und Tobias Kunze durch den Abend geleitet.

Die Karten für den Poetry Slam können an der Abendkasse ab 18 Uhr erworben werden. Sie kosten 15 Euro, ermäßigt 5 Euro bei freier Platzwahl.

Weitere Informationen zur spannenden Veranstaltung sind im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern, unter Tel. 05531/994017 sowie bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Donnerstag, 17. Januar 2019 09:38 Uhr

Holzminden (r). Im Auftrag des Stadt Holzminden werden derzeit in Fohlenplacken, Mühlenberg, Neuhaus und Silberborn Standsicherheitsuntersuchungen an der Straßenbeleuchtung durchgeführt. Es handelt sich hierbei um wiederkehrende Prüfungen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. Vereinzelt mussten in Folge gravierender Mängel bereits Lampen abgebaut werden. Die abgebauten Lampen werden kurzfristig ersetzt.

Die in der Zwischenzeit zwangläufig entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Stadt Holzminden zu entschuldigen.

Foto: Symbolbild

Mittwoch, 16. Januar 2019 15:51 Uhr

Holzminden (r). „Eine tolle Idee, ein schöner Service für unsere Bürger und für alle, die uns besuchen“, freut sich Bürgermeister Jürgen Daul. Gemeint ist das freie WLAN in der Holzmindener Innenstadt, das ab sofort im Bereich des Marktplatzes, der Obere Straße, in Teilen der Oberbachstraße und Johannisstraße allen zur Verfügung steht. „Mit unserer Idee haben wir bei den Stadtwerken offene Türen eingerannt. Dort war man sofort bereit, uns als Sponsor zu unterstützen“, erinnert sich Katrin Konradt, Geschäftsführerin des Holzminder Stadtmarketings.

„Eine schöne Zugabe ist die Tatsache, dass das WLAN einen Nutzer im Zeitraum von 30 Tagen 'wieder erkennt‘. Damit entfällt für jeden, der sich regelmäßig in der Innenstadt aufhält, das ständige erneute Anmelden in unserem kostenfreien Netz.“, beschreibt Andreas Nolte, Vertriebsleiter der Stadtwerke Holzminden. Dem Gedächtnis des WLAN kann nach Ablauf eines Monats mit einer erneuten Anmeldung problemlos auf die Sprünge geholfen werden. Dann ist man im oben beschriebenen Bereich 30 Tage lang wieder „automatisch“ online.

Die Nutzung des WLAN - Angebots ist ohne Angabe von Namen oder Mailadresse problemlos möglich. Lediglich eine Bestätigung der AGB ist notwendig.

Foto: Stadtmarketing Holzminden GmbH

Blaulicht
Mittwoch, 16. Januar 2019 12:46 Uhr
Tier verendet nach Wildunfall im Bereich Neuhaus
Freitag, 11. Januar 2019 10:40 Uhr

Holzminden (r). Am Montagmorgen kam es in Holzminden, Karlstraße zu einer Verkehrsunfallflucht. Dabei wurde ein in der Einfahrt zu Hausnummer 22 geparkter PKW, ein roter Citroen, linksseitig erheblich beschädigt. Die 37-Jährige Halterin hatte ihren Pkw gegen 08.30 Uhr dort abgestellt. Gegen 09.30 Uhr wurde der Schaden dann festgestellt. Die Polizei Holzminden sucht Zeugen zu dem Verkehrsunfall und erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 05531/9580.

Foto: Symbolbild

Montag, 07. Januar 2019 11:11 Uhr

Kreis Höxter (r). Am vergangenen Freitagnachmittag, den 04. Januar, informierte eine Angestellte eines Geldinstitutes im Kreis Höxter die Polizei darüber, dass eine Bankkundin (76 Jahre) soeben ihr gesamtes Bargeld abgeholt und alle Konten bei der Bank aufgelöst hat. Sie äußerte den Verdacht, dass die Frau möglicherweise auf einen Trickbetrug hereingefalle ist.

Als die Polizei die 76 Jährige aufsuchte, bestätigte sich dieser Verdacht. Die Frau war zwei Tage zuvor von einem angeblichen Kriminalbeamten angerufen worden. Dieser berichtete von einem Einbruch in der Nachbarschaft, erkundigte sich über das Verhältnis zu ihren Kindern und nach ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. Auch wurde sie telefonisch mit einem angeblichen Vorgesetzten der Kriminalpolizei verbunden. Dieser berichtete von einem betrügerischen Mitarbeiter bei ihrer Hausbank.

Der angebliche Polizeibeamte wusste neben ihren kompletten Namen auch ihr Geburtsdatum, ihren Geburtsort, ihre Wohnanschrift und ihre Kontonummer. Letztendlich brachte der Mann sie durch eine geschickte Gesprächsführung dazu, ihr gesamtes Barvermögen, über 20000, Euro abzuheben und alle ihre Konten bei der Bank aufzulösen. Da die Bankangestellte die Polizei rechtzeitig informiert hat, konnte der Betrug verhindert werden und das Geld wieder bei der Bank eingezahlt werden.

Sonntag, 06. Januar 2019 10:08 Uhr

Holzminden/Nörten-Hardenberg (sl). Seit dem 22. November 2018 wird die 15-jährige Jasmin B vermisst. Die Mutter des Mädchens sucht nun über mehrere Gruppen bei Facebook nach ihrer Tochter. Laut Aussage der Mutter sei das Mädchen zuletzt am 22. November 2018 in Holzminden beim Einsteigen in einen weißen Lieferwagen mit Göttinger Kennzeichen gesehen worden. Das Mädchen habe mittellanges Haar und sei 1,70 Meter groß. Laut der Polizei Nörten-Hardenberg lebe das Mädchen in einem Heim in Holzminden. Die Polizei Nörten-Hardenberg ist sich sicher, dass sich das Mädchen im Raum Nörten-Hardenberg bei ihrem Vater aufhalte. Die Polizei Holzminden und Nörten-Hardenberg sind auf Zeugen angewiesen und nehmen unter der Nummer 0 55 31/95 80 oder 0 55 03/10 04 weitere Hinweise entgegen.

Mittwoch, 02. Januar 2019 12:07 Uhr

Landkreis Holzminden/ Holzminden (sl/red). Die Polizei im Landkreis Holzminden verzeichnete eine annähernd "normale/n" Silvesternacht/Neujahrstag.

Dennoch hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und die Polizei in den letzten Tagen immer wieder einige Einsätze zu leisten. Bereits am Sonntag, 30.12, bricht ein unbekannter Täter die Tür eines VW Golfes in Bodenwerder, Im Hagen, auf. Entwendet wurde nichts aus dem Pkw.

Die Feuerwehr Holzminden hatte direkt nach dem Jahreswechsel einen Einsatz in der Altstadt Holzminden. In der Halbmondstraße brannte eine Terrasse eines Fachwerkhauses. Ein Nachbar bemerkte dies und versuchte, die Bewohner der Wohnung darauf aufmerksam zu machen. Dabei begegnete der Nachbar zufällig vier Feuerwehrleuten, die gerade das Nachbarhaus verließen. Zusammen mit den Feuerwehrkräften und der dazu alarmierten Feuerwehr aus Holzminden konnte ein brennender Stuhl und Plastikmüll auf der Terrasse gelöscht werden. Ein Verursacher steht nicht fest. Auf dem Rückweg zum Gerätehaus löschte die Feuerwehr eine brennende Palette am Haarmannplatz und Feuerwerksreste in der Niederen Straße.

In der Nacht vom 30. bis 31. Dezember 2018 wurden an der TAS Tankstelle Stadtoldendorf Waschanlagenautomaten und ein Staubsaugerautomat gewaltsam geöffnet. Ein Münzauffangbehälter mit einer unbekannten Münzgeldhöhe wurde entwendet. Zu einer gefährlichen Körperverletzung, Nötigung mittels Schreckschusswaffe und wechselseitige Körperverletzungen kam es am 30. Dezember in Stadtoldendorf. Im Rahmen eines klärenden Gespräches kam es zwischen Ex-Partnern (17 und 18 Jahre) und zwei weiteren Beteiligten (18 und 19 Jahre) zu den angezeigten Straftaten, ein Opfer erlitt ein Knalltrauma.

Während der Landkreis feierte, mussten die Feuerwehren mehrfach am 31. Dezember und dem 01. Januar ausrücken. Die Feuerwehr in Hehlen beseitigte am letzten Tag des Jahres um 11.50 Uhr eine Ölspur in der Alten Schulstraße und Hauptstraße. Der zweite Einsatz ereignete sich dann um 19.14 Uhr im Birkenweg. Dort brannte eine Hecke, vermutlich ausgelöst durch Feuerwerksböller. Am 01. Januar wurde die Feuerwehr Hehlen um 01.13 Uhr in die Hauptstraße gerufen. An einem Tankstellengelände brannten noch Überreste von Feuerwerkskörpern. Auch hier konnte die Feuerwehr den Einsatz schnell beenden.

Zu einem Einsatz in Halle mussten die Feuerwehr und Polizei am 31. Dezember um 12.40 Uhr ausrücken. Grund hierfür war eine Ölverschmutzung im Spüligbach bei Halle. Zunächst staute die Feuerwehr den Bach und schöpfte das Öl ab. Wie die Polizei mitteilte, ließ der Verursacher den Hahn eines Rapsölfasses auf, wodurch mehrere Liter in den Bach fließen konnten. Die Untere Wasserbehörde leitet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Ein weiterer Einsatz ereignete sich am Silvesterabend um 21.30 Uhr in Hunzen. Hier war vermutlich ein Adventskranz in Brand geraten und ist auf die Wohnung übergegangen. Die 73-jährige Bewohnerin blieb zum Glück unverletzt. Die Wohnung soll derzeit unbewohnbar sein. Zur Schadenshöhe können noch keine konkreten Angaben gemacht werden.

Ebenfalls wurde die Feuerwehr Stadtoldendorf gegen halb drei zu einem Einsatz in die Bushaltestelle am Mühlenanger alarmiert. Dort hatten abgebrannte und aufgefegte Feuerwerkreste angefangen zu lodern, wodurch sich starker Qualm entwickelte. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell mit Wasser löschen.

Zur gleichen Zeit wurde die Feuerwehr der Samtgemeinde Boffzen zu einer brennenden Hecke in der Gerhart-Hauptmann Straße in Fürstenberg alarmiert. Durch den schnellen Einsatz der Anwohner war die Hilfe der Feuerwehr nicht mehr nötig. Wahrscheinlich entstand der Brand durch Feuerwerkskörper.

Fotos: P. Reck/P. Ostermann/M. Stahlmann/L. Schrader/ Feuerwehr Holzminden, Feuerwehr Stadtoldendorf

Unsere Videothek
Politik
Donnerstag, 17. Januar 2019 13:45 Uhr
24. Sitzung des Rates der Stadt Holzminden am 24. Januar
Dienstag, 15. Januar 2019 12:47 Uhr

Holzminden (red). Zur 17. öffentlichen/nichtöffentlichen Sitzung des Ausschusses für Innenstadtentwicklung am Dienstag, den 22. Januar 2019, um 17:00 Uhr im Ratssitzungssaal Holzminden.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
  2. Feststellung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls über die öffentliche Sitzung vom 06.11.2018
  4. Einwohnerfragestunde zu allgemeinen Themen der Stadt und zu Themen der Tagesordnung
  5. Mitteilungen
  6. Bericht der Stadtmarketing Holzminden GmbH
  7. Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme Innenstadt Holzminden
  8. Fragen und Anregungen der Einwohnerinnen und Einwohner zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu allgemeinen Themen der Stadt
  9. Anfragen und Anregungen

Foto: Symbolbild

Montag, 14. Januar 2019 15:24 Uhr

Bevern (fw). Traditionell fand der kreisweite Empfang der FDP Holzminden in der Schlosskapelle in Bevern statt, der einzige Neujahrsempfang, der seitens einer politischen Gruppierung jedes Jahr ausgerichtet wird. Eine Zusammenkunft von Politik, Kultur und Wirtschaft, der 2019 ganz im Zeichen Europas stand. Ehrengast war die Generalsekretärin und designierte Spitzenkandidatin zur Europawahl Nicola Beer, MdB.

FDP-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Hermann Grupe eröffnete den Empfang und begrüßte die zahlreichen Gäste. Der Einladung gefolgt waren unter anderem Landtagsabgeordneter Christian Grascha, Christian Belke, Kommandeur des Panzerpionierbataillons 1 in Holzminden, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Bodenwerder Tanya Warnecke, Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders aus Eschershausen-Stadtoldendorf sowie Heide Sander mit Enkelsohn Julius, aber auch Leiter der umliegenden Schulen, des Sozialverbands, Vertreter von Banken und dem Landvolk.

Bei einem kurzen Rückblick auf 2018 und Ausblick auf 2019 erläuterte Grupe die Fakten, die Erfolge und einige Ziele: die Liberalen hätten ihre Hausaufgaben gemacht, ein ausgeglichener Haushalt zeige dieses deutlich. Doch eine Investition von rund 40 Millionen Euro in ‚die wichtigste Ressource‘, die Bildung, sei unabwendbar. Mit dem Umbau der Schulen werde ein erster Schritt gegangen, man müsse fördern und stärken. Erfolge der Liberalen verdeutlichte Grupe mit der Abschaffung der Jagdsteuer und die unendliche Geschichte des Landschaftsschutzgebiets. Deutliches Unverständnis äußerte er beim Thema Straßenbau und Infrastruktur, egal ob die Sperrung der B83, verworrene Kreisel oder die zu eng gebaute Brücke in Negenborn – hier müsse etwas passieren.

Im Anschluss erhielt Generalsekretärin und designierte Spitzenkandidatin zur Europawahl Nicola Beer das Wort. „Nach den einleitenden Worten bekomme ich fast wieder richtig Lust auf Kommunalpolitik“, gab Beer lächelnd zu, doch inzwischen hat sie als Mitglied des Bundestages eine andere Bestimmung und verfolgt genaue Ziele in der Europapolitik. Doch Kommunalpolitik sei die Basis für alles Weitere, dort wüssten die Menschen, was sie zum Beispiel an ihrem Bürgermeister hätten. „Menschen die nicht nur schwatzen, sondern auch machen“! Auf dieser Ebene solle Vielfalt herrschen, so aber auch in ganz Europa. Die Grundlage für die internationale Politik.

„Wir müssen das Thema Europa ernst nehmen und eine Politik, die sich dafür einsetzt, Europa besser zu machen, unterstützen“, erläuterte Beer in ihrer Rede zum Neujahrsempfang in Bevern. Man bräuchte eine Einheit, aber keine Vereinheitlichung, betonte sie. Es müsse ein Kontinent entstehen, der nach innen und nach außen schützt und ein Europa, das mit einer Stimme spricht. Europa sei ein Kontinent der Chancen, somit ein zukunftsorientiertes Europa, welches als leuchtender Vorreiter fungieren könne. „Europa kann mehr und besser sein, dafür treten die Freien Liberalen ein.“

Nicht nur für die Europawahl am 26. Mai wünschte sich Beer eine große Beteiligung, sondern warb ebenfalls für die Unterstützung der Kandidaten bei den diesjährigen Kommunalwahlen.

Das Schlusswort übernahm Bürgermeisterkandidat der Samtgemeinde Bevern Burkhard Dörrier und erläuterte in einer kurzen Ansprache, warum er sich zur Wahl hatte aufstellen lassen: „Herz-Hand-Sachverstand – so muss Politik auf dem Dorf sein“.

Nach einigen Danksagungen lud die FDP Holzminden zu weiteren Gesprächen bei kleinem Imbiss ein.

Foto: fw

Wirtschaft
Freitag, 18. Januar 2019 12:40 Uhr
25 Tsd. Euro bei Spendengala ausgeschüttet: VR-Bank unterstützt 56 Vereine und Institutionen der Region
Freitag, 18. Januar 2019 09:49 Uhr

Holzminden (r). Die Symrise AG gibt auf ihrem Investorentag in Charleston, South Carolina, USA erstmals ihre neuen Langfristziele bis 2025 bekannt. Das Unternehmen will seinen Umsatz auf etwa 5,5 bis 6 Mrd. € steigern. Dieses Ziel will der Konzern mit einem jährlichen organischen Umsatzwachstum (CAGR) von 5 bis 7 % und strategischen Akquisitionen erreichen. Dabei soll sich die Profitabilität auf hohem Niveau verbessern. Ab 2020 will Symrise eine EBITDA-Marge im Zielkorridor von 20 bis 23 % erwirtschaften. Symrise will dabei seine bewährte Strategie konsequent fortschreiben. Wie bisher will sich das Unternehmen eng an den Anforderungen von Kunden und Verbrauchern ausrichten und so Markttrends frühzeitig in konkrete Geschäftschancen umwandeln. Vorhandene Stärken wie das umfassende Produktportfolio will man gezielt nutzen und ausbauen. Dabei will sich Symrise insbesondere auf innovative und margenstarke Anwendungen konzentrieren. So beabsichtigt das Unternehmen, Wachstumsfelder in den Bereichen Natürlichkeit und Gesundheit zu identifizieren und zu erschließen. Digitale Geschäftsprozesse sollen ebenfalls auf die Wachstumsstrategie einzahlen.
 
„Wir blicken stolz auf die Entwicklung von Symrise. Wir sind dynamisch gewachsen und haben unseren Umsatz von 2008 bis 2017 auf 3 Mrd. € verdoppelt. Für 2025 haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Umsatz auf 5,5 bis 6 Mrd. € zu steigern. Unsere Strategie mit ihren drei Säulen Wachstum, Effizienz und Portfolio hat sich bewährt. Sie bildet die Basis für unser langfristiges profitables Wachstum“, sagte Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG. „Wir wollen unsere Stärken systematisch nutzen und uns angrenzende Wachstumsfelder erschließen. Dabei konzentrieren wir uns auf den Ausbau unserer globalen Präsenz sowie unseres Portfolios in margenstarken Geschäftsfeldern. Zudem erweitern wir unseren Produkt-Mix konsequent, insbesondere um natürliche und gesunde Anwendungen.“
 
Olaf Klinger, Finanzvorstand der Symrise AG, ergänzte: „Mit unseren gezielten Investitionen in profitables Wachstum und unserem verstärkten Fokus auf Cashflow schaffen wir eine solide Grundlage, damit die Symrise-Aktie dauerhaft eine attraktive Anlage für unsere Aktionäre bleibt. Eine stabile und gesunde Kapitalbasis behalten wir dabei stets im Blick.“
 
Langfristiges profitables Wachstum sichern
 
Der aktualisierte Langfristplan von Symrise baut auf ein starkes Fundament. Mit gezielten Investitionen will das Unternehmen seine Expansion in wachstumsstarken Geschäftsfeldern und den Ausbau der eigenen natürlichen Rohstoffbasis vorantreiben. Dabei will sich der Konzern insbesondere in nachfragestarken Anwendungsbereichen wie Menthol, kosmetischen Wirkstoffen, Food und Pet Food beschleunigt entwickeln. Die aktuellen Kapazitätserweiterungen hat das Unternehmen in großen Teilen abgeschlossen. Symrise setzt auch künftig auf ein ausgewogenes Kundenportfolio mit jeweils einem Drittel globaler, regionaler und lokaler Kunden. Symrise bekräftigt zudem sein Ziel, über die Hälfte des Umsatzes in den dynamisch wachsenden Schwellenländern zu generieren.
 
Symrise besitzt schon heute ein breites und in der Branche einzigartiges Portfolio. Das Unternehmen hat seine Aktivitäten frühzeitig strategisch über das klassische Duft- und Aromen-Geschäft hinaus erweitert. Heute erzielt Symrise ein Drittel seines Umsatzes mit Anwendungen jenseits des traditionellen Portfolios. Dazu gehören Pet und Baby Food, Probiotika, aktive kosmetische Wirkstoffe und auch funktionale, gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Bis 2025 soll dieser Anteil weiter steigen. Natürliche Produktlösungen für Körperpflege und Lebensmittel spielen dabei zunehmend eine wichtige Rolle, denn Verbraucher legen vermehrt Wert auf bewusste Ernährung und Pflege.
 
Zeitnahe Kommerzialisierung von Innovationen und Schwerpunkt auf Digitalisierung
 
Symrise will in den nächsten Jahren die enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiter verzahnen. Dazu zählt der konsequente Weg vom Produktentwickler und -hersteller zum umfassenden Lösungsanbieter. Mit digitalisierten und vernetzten Prozessen lassen sich über die gesamte Lieferkette hinweg Bedarfe zielgenau ermitteln und bedienen.
 
Des Weiteren will Symrise seine Innovationsführerschaft zügig kommerzialisieren. Innovative Ansätze, wie künstliche Intelligenz in der Duftkreation, sollen neuartige, marktreife Produkte hervorbringen. Das Unternehmen will zudem die verschiedenen Anwendungsbereiche seines Portfolios stärker vernetzen und mit diesem Wissenstransfer Innovationen vorantreiben.
 
Ausblick – Langfristziele 2025
 
Die langfristigen Ziele bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2025 will Symrise mit gezielten Investitionen in weiteres organisches Wachstum sowie strategisch sinnvollen Akquisitionen erreichen. Das Unternehmen strebt einen Umsatz von 5,5 bis 6 Mrd. € an. Das jährliche organische Wachstum soll 5 bis 7 % betragen. Symrise hält an dem Vorhaben fest, über die Hälfte des Umsatzes in den Schwellenländern zu generieren. Mit seinem vorteilhaften Produkt-Mix und Effizienzsteigerungen will Symrise eine EBITDA-Marge im Bereich von künftig 20 bis 23 % erzielen. Die meisten großen Investitionsprojekte werden bis zum Jahr 2022 abgeschlossen. Daher avisiert man bis 2025 eine Reduzierung des CAPEX auf 4 bis 5 %. Das Unternehmen will weiter nachhaltig Wert für Investoren schaffen und seine Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 30 bis 50 % beibehalten. In allen Aspekten seiner Geschäftsaktivitäten will Symrise seine Nachhaltigkeitsziele weiter konsequent verfolgen und strebt an, seine ökologischen Umwelteinflüsse um 50 % zu verringern.

Foto: Symrise AG Holzminden

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Mittwoch, 16. Januar 2019 18:13 Uhr

Holzminden. Ein Erlebnis-Dinner der ganz besonderen Art bietet die Gastronomie Hellers Krug in Holzminden, wenn kommenden Sonntag, den 20. Januar, Gunnar Deutschmann aus Hannover die größten Hits von Frank Sinatra präsentiert. Eigens für diesen Abend soll im Restaurant eine kleine Bühne installiert werden, auf der der ausgebildete Opernsänger für eine einmalige Swing-Atmosphäre sorgen will. Neben dem Live-Musik-Erlebnis wird die Küche ein extra zusammengestelltes Vier-Gänge-Menü servieren.

„Der Ablauf ist so gedacht, dass zwischen den Gängen Gesangsstücke erfolgen oder auch mal die ein oder andere Anekdote des Künstlers erzählt werden soll“, erklärt Inhaber Carsten Dauer. Dass es immer mal wieder Abende im Restaurant Hellers Krug geben soll, an denen der Unterhaltungswert in den Vordergrund gehoben wird, ist dem Inhaber sehr wichtig. Angefangen habe alles mit den Heinz-Erhardt-Abenden, die sich mittlerweile einer großen Beliebtheit erfreuen, wie Carsten Dauer erzählt. „Seit vier Jahren bieten wir bereits unsere Heinz-Erhardt-Abende an und es dauert selten lange, bis diese restlos ausverkauft sind.“

Wer einmal an einem Erlebnis-Dinner im Restaurant Hellers Krug teilnehmen möchte, hat kommenden Sonntag die Chance dazu. Noch gibt es Karten im Vorverkauf für das Frank-Sinatra-Dinner unter 05531/2001. Begeistern soll neben dem Show-Act  auch das Vier-Gänge-Menü. „Von flambiertem Ziegenkäse als Vorspeise über eine Sellerie-Apfelsuppe, gebratene Maispoulardenbrust und Zweierlei von der Schokolade als Nachspeise, bieten wir noch viele weitere Gaumenfreuden, die auf den Besucher warten“, weiß Carsten Dauer.

Wer sich für einen Heinz-Erhardt-Abend interessiert, sollte sich folgende Termine vormerken: Den 17. Februar, 2. Juni, 22. September und 24. November 2019.

Gewinnspiel

Die Holzminden-News verlost 1X2 Karten für den Frank-Sinatra-Abend am 20. Januar. Einfach eine Mail an redaktion@holzminden-news.de schicken oder auf Facebook unter dem Artikel kommentieren, mit wem Ihr zu dem Erlebnis-Dinner gehen möchtet. Wert pro Karte: 79 Euro für Künstler, Aperitif und vier Gänge. Das Gewinnspiel endet am Samstag, den 19. Januar, um 20 Uhr. Der Gewinner wird von uns privat benachrichtigt.

Fotos: Lutz Borchers/ LB-Entertainment

Sport
Donnerstag, 17. Januar 2019 10:27 Uhr
Noch Plätze frei im neuen Kursangebot Wassergymnastik
Dienstag, 15. Januar 2019 07:30 Uhr

Holzminden (r). Beim Yoga geht es im Wesentlichen darum, Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei können je nach individuellen Bedürfnissen die Fitness, ein verbessertes Wohlbefinden oder auch spirituelle Aspekte im Vordergrund stehen. Wenn Sie Ihre körperliche Flexibilität und Kraft verbessern möchten und Freude sowohl an Bewegung als auch an Entspannung und Meditation haben, sind Sie herzlich eingeladen, an diesem Kurs teilzunehmen. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegen die positiven Auswirkungen auf gesundheitliche Beschwerden.

Der Kurs findet dienstags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Familienzentrum „Drehscheibe“ in Holzminden, Sollingstraße, statt unter Anleitung des Yoga-Lehrers Jasper de Wit. Info und Anmeldung beim Übungsleiter unter 0176 72972003 oder jasper.dewit90@gmail.com oder beim Kneipp-Verein Holzminden e.V. unter 05531/989204.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 30. Dezember 2018 08:58 Uhr

Holzminden (r). Nebel, Nässe und frostige Temperaturen - na, und? Passionierte Läufer hält die kalte Jahreszeit nicht von ihren Joggingrunden ab. Tatsächlich spricht auch nichts dagegen, im Winterhalbjahr weiter dem Lieblingssport zu frönen. Allerdings sollten einige Voraussetzungen eingehalten und Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden, damit es nicht zu schmerzhaften Verletzungen oder aber Infekten kommt.

Drinnen aufwärmen, draußen sanft starten

Auch bei leichten Minusgraden können gesunde Menschen bedenkenlos joggen. Solange die Temperaturen über minus 15 Grad liegen, kann der Körper die Luft erwärmen ehe sie zur Lunge gelangt - dafür beim Laufen bevorzugt durch die Nase atmen. Und auch die Muskeln kommen mit der Winterkälte zurecht, wenn man ein paar Punkte beachtet. Am besten läuft man noch vor dem Start drinnen einige Minuten auf der Stelle, um warm zu werden und macht ein paar leichte Dehnübungen. Den ersten Teil der Strecke bewältigt man dann möglichst in einem etwas ruhigeren Tempo, bis der Körper gut durchgewärmt ist. Um nicht umzuknicken oder auszurutschen, sollte man auf gute Laufschuhe achten - gerade wenn Kälte, Nässe, feuchtes Laub, Matsch oder gar Frost den Untergrund uneben und rutschig machen. Die Schuhe sollten über ein griffiges, rutschfestes Profil verfügen.

Bei Verletzungen natürlich (be-)handeln

Wichtig ist es auch, bei Bedarf die Lauftechnik anzupassen. Auf rutschigen Wegen wird geraten, kürzere und flachere Schritte zu machen, eher gefühlvoll als kräftig. Bei akuter Glätte sollte man das Lauftempo unbedingt drosseln, die Arme für eine bessere Balance etwas abspreizen und versuchen, bewusst mit dem gesamten Fuß aufzusetzen. Bei aller Vorsicht kann es trotzdem zu Stürzen und Blessuren kommen. Dann sollte die PECH-Regel angewendet werden: Belastung sofort beenden (Pause), Verletzung kühlen (Eis), Druckverband anlegen (Compression) und die betroffene Extremität über Herzniveau ruhigstellen (Hochlagerung). Ergänzend kann ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel - als Creme zur äußeren Anwendung, etwa in Form eines Salbenverbandes und parallel als Tabletten zum Einnehmen - zum schnelleren Abklingen von Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen beitragen.
14 natürliche Inhaltsstoffe, darunter Arnika, Echinacea (Sonnenhut), Calendula (Ringelblume) und Hamamelis (Zaubernuss) greifen an verschiedenen Punkten in den Heilungsverlauf ein und können ihn beschleunigen. In der Folge heißt es "Erst kurieren, dann trainieren." Erst wenn nichts mehr weh tut, sollte man das Training wieder aufnehmen.

Foto: djd/Traumeel/Getty

Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

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