Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 10. Dezember 2018 14:56 Uhr
Gesangstalente gesucht: Musikschule Holzminden präsentiert "vocal hero 2019"
Montag, 10. Dezember 2018 12:22 Uhr

Holzminden (r). Das konsequent auf Nachhaltigkeit ausgelegte Engagement von Symrise wurde mit dem ersten Platz in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Großunternehmen 2019“ ausgezeichnet. Ausschlaggebend war neben dem Engagement zum Klimaschutz vor allem der Einsatz zum Erhalt der Biodiversität sowie zur Förderung der Lebensbedingungen von Kleinbauern entlang der Lieferkette. Diese entspricht durchgängig höchsten ökologischen und sozialen Kriterien. Nachdem Symrise bereits 2012 eine Auszeichnung erhielt und 2016 in die Finalrunde einzog, erhielt das Unternehmen nun zum zweiten Mal den begehrten Preis.

Vor 1.200 hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kommunen, Forschung und Gesellschaft nahm der Vorstandsvorsitzende Dr. Heinz-Jürgen Bertram bei einer feierlichen Preisverleihung am 7. Dezember 2018 in Düsseldorf den Deutschen Nachhaltigkeitspreis von Umweltministerin Svenja Schulze entgegen. Weitere Laudatoren waren Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Katarina Barley, Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller, sämtliche Vertreter der Bundesregierung, sowie Schirmherr Bundespräsident a. D. Christian Wulff.

Global erfolgreich mit nachhaltigen Lieferketten 

„Symrise nutzt seinen großen Hebel nicht nur, um biobasierte Rohstoffe für den eigenen Bedarf zu sichern, sondern schützt gleichzeitig die bedrohten Ökosysteme durch ein übergreifendes Nachhaltigkeitsmanagement, das in alle Kernprozesse des Unternehmens implementiert wurde“, heißt es in der Begründung der Jury. Der Konzern hat früh erkannt, dass der Bedarf an natürlichen und nachhaltig produzierten Rohstoffen stetig wächst und diese gleichzeitig vom Klimawandel und dem Rückgang der Artenvielfalt gefährdet sind.

Bei seinen etwa 10.000 Rohstoffen setzt Symrise vorwiegend auf pflanzliche Ausgangsmaterialien. Diese stammen zum Teil aus sensiblen Ökosystemen, wie dem Amazonas-Regenwald, zu dessen Schutz Symrise mit seinem Nachhaltigkeits-Ansatz beiträgt. Der Holzmindener Vorreiter engagiert sich seit Jahren in seinen Anbauregionen auf allen Kontinenten und unterstützt die lokale Bevölkerung. Hervorzuheben sind Projekte zum nachhaltigen Vanilleanbau in Madagaskar und zur Gewinnung von biobasierten Kosmetikrohstoffen in der Amazonasregion Brasiliens, innerhalb derer das Unternehmen 5.500 lokale Kleinbauern fördert. Dort und in anderen Regionen schult Symrise die Bauern in ökologisch effektiven Anbaupraktiken, vergibt Mikrokredite und investiert in Schul- und Berufsbildung, wodurch sich die sozioökonomische Lage der Kleinbauern nachweislich bessert.

Ambitionierte Klimaziele

„Die Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis bestätigt unsere Strategie und spornt uns weiter an“, sagt Bertram. „Als Deutschlands nachhaltigstes Großunternehmen nehmen wir unsere Vorbildfunktion ernst. Wir fördern die Biodiversität in unseren Anbauregionen und unterstützen lokale Erzeugergemeinschaften. Umweltaspekte spielen dabei ebenfalls eine entscheidende Rolle. In den Ursprungs-Regionen unserer Rohstoffe und an unseren Produktionsstandorten implementieren wir umfassende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt. Mit Erfolg. So haben wir unsere bis 2020 gesetzten Ziele zum ökologischen Fußabdruck schon 2016 erreicht. Deshalb haben wir unsere Nachhaltigkeitsziele nun noch ambitionierter definiert. Beispielsweise wollen wir bis 2030 unseren absoluten CO2-Ausstoß um 18 Prozent reduzieren.“ Als erstes Unternehmen seiner Branche erfüllte die Symrise Klimastrategie bereits 2017 die strengen Kriterien der Science Based Targets Initiative. Die Teilnehmer der Initiative verpflichten sich dazu, ein wissenschaftsbasiertes Klimaziel zu setzen, das im Einklang mit den Ergebnissen des Paris-Abkommens steht, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2°C zu beschränken. Die Jury des bedeutendsten Nachhaltigkeitspreises im deutschsprachigen Raum würdigte insbesondere das Engagement der Konzernführung innerhalb der Lieferkette und die kontinuierlichen Verbesserungen im eigenen Betrieb.

Über den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019

Seit 2008 sucht der Deutsche Nachhaltigkeitspreis jedes Jahr kreative Lösungen für die Herausforderungen von morgen: Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement würdigt Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit – in so unterschiedlichen Kategorien wie Wirtschaft, Forschung, Architektur und Kommunen. Mit dem Preis fördert die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. gemeinsam mit der Bundesregierung und weiteren Partnern mutige Akteure und Ideen mit Vorbildfunktion.

Die Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises hat sich als Pflichttermin der Green Economy zum Jahresende etabliert. Mit über 800 Bewerbern ist die Auszeichnung die größte ihrer Art in Europa. In diesem Jahr wurde der Preis am 7. Dezember 2018 im Rahmen des 11. Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf verliehen.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. www.nachhaltigkeitspreis.de

Foto: Dariuz Misztal

 

Montag, 10. Dezember 2018 11:02 Uhr

Holzminden (r). Am Sonnabend, 15. Dezember swingt es ab 19:30 Uhr wieder ganz gewaltig in der Stadthalle Holzminden. Die größte Jazzformation der Region – die BigBand Holzminden – fährt ihr neues Weihnachtsprogramm auf und präsentiert sich mit einem abwechslungsreichen Repertoire.

Neben weihnachtlichen Klassikern, öffnen die spielfreudigen Musikerinnen und Musiker in diesem Jahr auch das ein oder andere Türchen im Adventskalender mit musikalischen Überraschungen. Ausgedehnte Instrumentalnummern geben Solisten viel Raum und neue Gesangsstücke verbreiten gute Laune und fröhliche Adventsstimmung.

Weihnachtliches im Beat’n Blow-Sound? Besucher des Big-Band-Festivals auf dem Holzmindener Marktplatz werden sich fragen wie das gehen kann. Und wie das kann! Speziell für die BigBand Holzminden vorbereitetes Notenmaterial zaubert den Hauptstadtsound der Berliner Truppe (Beat’n Blow) auch im Winter nach Holzminden.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Foto: BigBand Holzminden

Montag, 10. Dezember 2018 10:40 Uhr

Holzminden (r). Dass die rein pflanzliche Kost Genuss statt Verzicht bedeutet, stellte der 5. Vegane Mitbring-Brunch wieder einmal unter Beweis. Kinder, Studenten, Senioren und ganze Familien waren am 1. Advent im Familien- und Kulturzentrum „Drehscheibe“ in Holzminden zusammengekommen, um gemeinsam vegan zu brunchen uns sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Viele der rund 60 Teilnehmer brachten ein Gericht ihrer Wahl mit. Auf dem kalt- und warm Buffet war von orientalischem Quinoasalat, über Gnocchiauflauf, Tiramisu, Chili sin carne, selbstgebackenen Brötchen, Linsensalat bis hinzu zur Snickerstorte eine riesige Auswahl zu finden.

Aber nicht nur das superleckere Essen, sondern auch der austauschreiche Kontakt zu den übrigen Gästen empfanden die Teilnehmer als eine große Bereicherung. Sich bewusster zu ernähren und sein Leben in vielen Bereich neu auszurichten, war häufiges Thema. Dazu bot auch der vom Organisationsteam betreute Inforaum einen Rahmen. Dieser wurde erstmals in größerem Stil errichtet und bot viele Fakten und Infos über die vegane Ernährungs- und Lebensweise. Hier fanden die Teilnehmer außerdem nicht nur die Möglichkeit sich Rezepte und Anregungen für die heimische Küche zu holen, sondern konnten sich zusätzlich viele Informationen über die Auswirkungen der Fleisch-,Milch-und Eierindustrie auf Umwelt, Welthunger, Gesundheit und Tierschutz einholen. 

Weiterhin gab es die Möglichkeit sich über die gemeinnützige Vereinsarbeit zu informieren und diese mit einer Vereinsmitgliedschaft zu unterstützen. Das Organisationsteam freute sich über die große positive Resonanz die zeigte, dass immer mehr Menschen den Konsum tierischer Produkte überdenken und vermeiden wollen. Besonders erfreulich war der Zuwachs an rund 10 neuen Vereinsmitgliedern.

Mit den gesammelten Spenden von 220 € möchte das Organisationsteam den Hunden und Katzen des Tierheims Bad Karlshafen einige Wünsche ihrer Weihnachts-Wunschliste erfüllen. Darüber wird der Verein in den nächstem Wochen berichten, da diesem vor allem wichtig ist, dass die Spender wissen, wofür ihre Spenden verwendet werden.

Ein besonderer Dank richtet das Team des Vereines an die Drehscheibe Holzminden, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie an folgende Sponsoren für die Unterstützung durch Lebensmittelspenden: Reformhaus Kordes, Ölmühle Solling, Wittrock Obstplantagen sowie Weydringer&Strohte Holzminden. Auch in Zukunft werden für die Vereinsarbeit Sponsoren gesucht, um laufende Kosten, Materialkosten zu decken und Anschaffungen vorzunehmen, um das Veranstaltungsangebot weiterhin auszubauen.– durch die anerkannte Gemeinnützigkeit können problemlos Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, die steuerlich absetzbar sind.

Der Verein Veganes Weserbergland e.V. wird in Zukunft neben den mehrmals jährlich stattfindenden Brunch-Veranstaltungen sowie Stammtischen auch Kochkurse und Stände auf Märkten mit in ihr Angebot aufnehmen. Wobei bereits vegan lebende Personen ebenso eingeladen sind wie alle, die sich über diese Lebensweise informieren möchten.

Interessierte können sich über die Mail-Adresse: info@veganes-weserbergland.de in den E-Mail-Verteiler eintragen lassen oder sich über die Telefonnummern 015122664752 (Adina Meuris) sowie über die Facebook-Seite „Veganes Weserbergland e.V“ informieren.

Foto: Veganes Weserbergland e.V.

Montag, 10. Dezember 2018 10:18 Uhr

Holzminden (r). Den kleinen Gottesdienst am Mittwoch, den 12. Dezember um 18.00 Uhr in der St. Thomasgemeinde Holzminden unter dem Motto „Offenheit“ begleitet Gitarre Andreas Bollmann an der Gitarre. Im Anschluss an die Auszeit im Advent lädt die Kirchengemeinde um 19.00 Uhr zu einem kleinen gemütlichen Konzert des Gitarrenensembles „Voice of guitars“ bei Punsch und Keks ein.

Das Ensemble unter der Leitung von Andreas Bollmann, Leiters der Musikschule Fröhlich, bietet in einem etwa einstündigen Konzert adventliche und andere Klänge dar, eine Mischung aus Tradition und Moderne. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird eine Spende zugunsten der „Engelaktion“ des Kinder- und Jugendnothilfefonds des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder erbeten.

Foto: St. Thomasgemeinde Holzminden

Blaulicht
Montag, 10. Dezember 2018 12:02 Uhr
Zwei Bedrohungen in den Abendstunden - Polizei sucht Zeugen
Freitag, 07. Dezember 2018 14:47 Uhr

Holzminden (red). Das Polizeikommissariat Holzminden beschäftigt derzeit eine Reihe von Kellereinbrüchen. Betroffen sind zumeist Mehrfamilienhäuser. Der oder die Täter verschaffen sich dabei zunächst Zutritt durch die Hauseingangstür oder durch eine meist unverschlossene Kellertür hinter dem Haus. Anschließend können sich die Täter dann nahezu ungestört im Kellerbereich bewegen. Der angerichtete Schaden durch beschädigte Türen der einzelnen Parzellen ist dabei in vielen Fällen größer als die eigentliche `Beute`.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Holzminden auf Folgendes hin:

  • Bevor der Türöffner betätigt wird ganz genau prüfen, wer ins Haus will.
  • Fallen Anwohner unmittelbar im oder vor dem Wohnhaus Personen auf, die sie dort noch nicht gesehen haben und sich verdächtig verhalten, bitte unverzüglich per Notruf (110) die Polizei verständigen.
  • Tragen Sie dafür Sorge, dass sowohl Hauseingangs- wie auch Kellertüren stets verschlossen sind. Wohnungsbaugesellschaften werden gebeten, ihre Mieter hierauf eindringlich hinzuweisen. 
  • Bitte keine wertvollen Gegenstände in den Kellerräumen aufbewahren.
  • Fahrräder auch im abgeschlossenen Keller sichern.
  • Sorgen Sie für einen Sichtschutz.
  • Lassen Sie sich über Sicherheitstechniken kostenlos von Ihrer Polizei beraten.
Freitag, 07. Dezember 2018 12:01 Uhr

Holzminden (sl). Am heutigen Freitagmittag, gegen 11.30 Uhr, hat ein Müllfahrzeug in der Dr. Jasper Straße und Braunschweigerstraße durch einen technischen Defekt am Fahrzeug Hydrauliköl verloren. Die Fahrer des Müllfahrzeugs haben den Einsatz selbst gemeldet, sodass die Feuerwehr die ersten Schritte einleiten konnten.

Die 200 Meter lange Ölspur muss von einer angeforderten Spezialfirma beseitigt werden. Die Straßen sind frei und befahrbar. Ein Warnschild am Anfang der Dr. Jasper Straße warnt vor der langen Ölspur.
Im Laufe des Nachmittags soll die Ölspur beseitigt sein.

Foto: sl

Freitag, 07. Dezember 2018 10:00 Uhr

Holzminden (r). Erneut wurde am späten Donnerstagabend in der Holzmindener Altstadt unter Beweis gestellt, wie wichtig Rauchmelder sind, um einen Brand früh genug zu erkennen und Menschenleben zu retten. Ein aufmerksamer Nachbar, welcher ebenfalls Feuerwehrangehöriger ist, bemerkte, dass in einer Erdgeschoss Wohnung in der Hinteren Straße ein Rauchmelder ausgelöst hatte. Da auf Klopfen und Klingeln niemand öffnete, wählte er den Notruf 112.

Der Gruppenführer vom LF20 erkundete gemeinsam mit dem Kameraden nach Eintreffen die Einsatzstelle. Da von außen kein Hinweis auf ein Brandereignis vorlag, wurde die Wohnungstür in Anwesenheit der Polizei gewaltfrei geöffnet. Nachdem die Tür geöffnet war, konnte in der Wohnung eine starke Verqualmung festgestellt werden. Sofort wurde ein Rauchverschluss gesetzt, um eine weitere Ausbreitung des giftigen Brandrauches zu verhindern. Ein Trupp ging anschließend unter schweren Atemschutz in die verqualmte Wohnung.

Durch die Atemschutzgeräteträger konnte eine Person schlafend im Bett vorgefunden werden und ins Freie gebracht werden. Nachdem die Person durch die Feuerwehr gerettet wurde, konnte der Trupp die Ursache für die Verrauchung ausfindig machen: Eine Pfanne wurde offensichtlich auf dem Herd vergessen als sich der Anwohner schlafen legte. Das verkohlte Essen wurde ins Freie gebracht, der Herd ausgeschaltet und die Wohnung mittel eines Hochleistungslüfters vom giftigen Brandrauch befreit.

Die Person wurde durch den Rettungsdienst in das Holzmindener Krankenhaus gebracht, nach circa einer Stunde endete der Einsatz der Feuerwehr.

Fotos: Feuerwehr Holzminden

Mittwoch, 28. November 2018 11:07 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, gegen 17.50 Uhr, befuhr ein 67-jähriger Holzmindener mit seinem Citroen die Bundesstraße 497 bei Holzminden, als plötzlich ein Stein auf der Frontscheibe des Citroen landete und die Scheibe erheblich beschädigte. Der Pkw befand sich zu dem Zeitpunkt gerade im Bereich der sogenannten "Panzerbrücke" (Heusingerstraße) in Richtung Pipping. Der Fahrzeugführer und die Beifahrerin blieben nach Angben der Polizei bei dem Vorfall glücklicherweise unverletzt.

Die Polizei Holzminden hat die Ermittlungen hinsichtlich eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen. Es ist demnach nicht auszuschließend, dass bisher Unbekannte den Stein von der Panzerbrücke oder aus der Nähe auf den Pkw geworfen haben. Es werden daher dringend Zeugen gesucht, die zum Zeitpunkt des Vorfalls Personen im Bereich der "Panzerbrücke" (Heusingerstraße) gesehen habe. Hinweise bitte an die Polizei Holzminden unter 05531/9580.

Unsere Videothek
Politik
Montag, 03. Dezember 2018 09:39 Uhr
„Einer für alle: Michael Schünemann möchte Landrat werden“ – Der parteilose Landratskandidat stellt sich vor
Mittwoch, 28. November 2018 09:10 Uhr

Holzminden (r). Am letzten Wochenende fand die Bezirksversammlung der Jungen Union Südniedersachsen-Hildesheim im Hotel Buntrock in Holzminden statt. Der Kreisverband Holzminden übernahm die diesjährige Organisation der Veranstaltung und begrüßte insgesamt mehr als 50 Teilnehmer und Gäste aus den Kreisverbänden Hildesheim, Göttingen und Northeim. Die Tagesordnung am Samstag und Sonntag umfasste neben Berichten über die Arbeit des Bezirkes und die Wahl eines neuen Vorstandes interessante Auftritte von Rednern aus Landes-, Bundes- und Kommunalpolitik.

Der Kreisverband Holzminden ist nun mit drei Vorstandsmitgliedern stärker als zuvor im Bezirk vertreten, was einen weiteren Schritt für die zukunftsfähige Arbeit der JU Holzminden bedeutet. Eine Besonderheit der Vorstandswahlen war die Kampfkandidatur um den Vorsitz, die einen spannenden Einblick in das Tagesgeschäft von Politik und Wahlkampf gab. Ein weiteres Thema der Tagung waren Workshops zur Rolle Südniedersachsens in Europa. Nach angeregter politischer Arbeit ließen die Teilnehmer den Samstagabend dann auf der „Holzmindener Nacht“ in der Tanzbar Life bei einer geselligen Feier ausklingen, womit dem ino ffi ziellen Motto „50 % Politik und 50% Spaß“ Genüge getan wurde.

Die JU Holzminden freut sich, Interessierte im Alter von 14 bis 25 Jahren aufzunehmen und die Möglichkeit zu bieten, sich politisch einzubringen und eigene Themen durchzusetzen.

Foto: Junge Union Holzminden

Freitag, 23. November 2018 12:33 Uhr

Holzminden (fw). In der gestrigen Ratssitzung der Stadt Holzminden wurde ein Maßnahmenkatalog zur Sauberkeit und Aufwertung der Stadt Holzminden der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Abstimmung vorgelegt. Bereits im Vorfeld, hatte die Redaktion über den Antrag der Grünen informiert, woraufhin hitzige Diskussionen im Sozialen Netzwerk zu diesem Thema geführt worden sind. Die hitzigen Diskussionen wurden gestern auch im Stadtrat von Seiten der Fraktionen fortgeführt.

Gerd Schläger (GFH) verdeutlichte in Bezug auf den Antrag der Grünen, dass alle Fraktionen ein gemeinsames Ziel hätten, jedoch einen unterschiedlichen Weg einschlagen würden. Positive Ansätze seien überall vorhanden. Vor allem hätte das Städtebauförderungsprogramm ähnliche Ziele, das Ergebnis zum Förderungsantrag der Stadt müsse jedoch abgewartet werden, damit die so wichtigen Ressourcen nicht doppelt ‚verschwendet‘ werden würden. Auch müssten andere Fachbereiche mit einbezogen werden, um konkrete Personalfragen klären zu können, wer für was zuständig ist. Ebenfalls sollte man eine Auswertung erstellen, die aufzeigt, was sich in der Stadt schon verbessert hätte und was noch nicht. Seitens Schläger wurde der Antrag geäußert, die vorliegende Vorlage zurückzustellen und die Ergebnisse aus dem Städtebauförderungsprogramm abzuwarten. Diese sollten im Frühjahr 2019 vorliegen. 

Martin Gumpert (SPD) machte in seiner Wortmeldung deutlich, dass die Fraktion den vorgeschlagenen Maßnahmenkatalog unterstütze, allerdings noch Details geklärt werden müssten. „Wir müssen auch mal sagen, was geht und nicht nur, was nicht geht. Wir müssen Wege finden, wie es möglich gemacht werden kann und nicht uns durch eigene Argumente selbst Steine in den Weg legen“, verdeutlichte Gumpert.+++ Peter Ruhwedel (Bündnis 90/Die Grünen) appellierte an alle Ratsmitglieder, dass Initiative und Dynamik gezeigt werden müsse. „Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern bereits fünf nach zwölf“, zitierte er Oliver Heine, 1. Vorsitzende des Werbekreises Holzminden. Der Antrag sei ein Angebot gewesen, hier käme es auf die Zusammenarbeit der Fraktionen an, man müsse gemeinsam an den Vorschlägen arbeiten. In anderen Städten würde es ja auch funktionieren – zum Beispiel würde Hamelns Innenstadt brummen und Holzminden nur über sinnlose Apps diskutieren. 

Bürgermeister Jürgen Daul wies indirekte Vorwürfe zurück und betonte, dass die Verwaltung es innerhalb eines Jahres geschafft habe, ein Konzept zu entwickeln und einen Antrag auf immerhin 15 Millionen Euro zu stellen. Es gäbe Pläne zum Beispiel für die leerstehenden Geschäfte, auch stünde man in Verbindung zu Fachleuten oder dem Werbekreis Holzminden. Daul betonte weiterhin, dass die Sauberkeit der Stadt keine Einbahnstraße sei und auch dass auch die Öffentlichkeit mit einbezogen werden müsse. Die Gesellschaft auch mit verantwortlich wäre und dementsprechend müsse sie unterrichtet werden. „Wollen wir wirklich eine Parallelstruktur zum Bauhof? Wer soll das bezahlen“, fragte Daul in den Raum. Wunschvorstellungen wären hier fehl am Platze. Ein Gremium aus Betroffenen und Fachleuten zur Konzeptentwicklung sei sinnvoll.

Fritz-Gerhard Hamann (FDP) betonte, dass die Stadt Holzminden immer ‚dreckig‘ geredet werden würde, dabei berichten einige Bürger und Bürgerinnen, dass es deutlich besser geworden wäre mit der Sauberkeit. Man könne sich in dieses Thema auch reinsteigern, aber man solle doch aufhören, die Stadt immer ‚dreckig‘ zu reden.

Einig waren sich alle Fraktionen jedoch darüber, dass etwas in Bezug auf die Sauberkeit und Aufwertung der Stadt Holzminden getan werden müsse. Der weitestgehende Antrag Schlägers, die Vorlage der Grünen zunächst zurückzustellen, wurde mit neun Gegenstimmen angenommen.

Foto: Symbolbild

Wirtschaft
Sonntag, 09. Dezember 2018 07:30 Uhr
Holzminden-News sucht freie Mitarbeiter
Samstag, 08. Dezember 2018 06:30 Uhr

Kreis Holzminden (r). Dem Landkreis Holzminden droht Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen. Das befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Rund 9.000 Arbeitnehmer im Kreis Holzminden würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 33 Prozent aller Beschäftigten im Kreis.

Die Schwelle für „Alters-Hartz-IV“ liegt im Kreis Holzminden bei aktuell 731 Euro im Monat. Dabei sind insbesondere die Kosten fürs Wohnen berücksichtigt. Dies geht aus einer Renten-Analyse des Pestel-Instituts hervor. Die Wissenschaftler aus Hannover haben dabei für die Gewerkschaft NGG amtliche Statistiken ausgewertet.

Demnach könnte die Zahl armutsgefährdeter Rentner im Landkreis Holzminden künftig noch deutlich steigen – nämlich dann, wenn die durchschnittliche Rente bis zum Jahr 2030 auf nur noch 43 Prozent des Einkommens abfallen sollte. Dann gäbe es mehr als 12.000 Menschen, die nach 45 Beitragsjahren bei einer Rente unterhalb der Grundsicherung landen, so das Pestel-Institut. Claudia Tiedge, Geschäftsführerin der NGG-Region Hannover, spricht von „alarmierenden Zahlen“. Wer ein Leben lang gearbeitet habe, müsse später auch von seiner Rente leben können. „Am Ende steht hier das Vertrauen in die staatliche Altersvorsorge und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt auf dem Spiel.“ Die Bundesregierung hat eine Sicherung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis lediglich 2025 vereinbart. „Das reicht nicht aus“, so Tiedge. Die Große Koalition müsse das Rentenniveau längerfristig stabilisieren und möglichst anheben.

Zugleich sieht die NGG die Arbeitgeber in der Pflicht. „Klar ist, dass aus Mini-Löhnen keine Spitzen-Renten werden“, betont Tiedge. Gerade in Branchen wie dem Gastgewerbe und Bäckerhandwerk müssten im Kreis Holzminden viele Beschäftigte im Alter aufstocken. „Dabei haben Hoteliers, Gastronomen und Bäckermeister bei der Bezahlung durchaus Spielraum. Anstatt auf Aushilfen mit wenigen Wochenstunden zu setzen, sollten sie reguläre Vollzeitstellen schaffen – und zwar bezahlt nach Tarif“, so die Gewerkschafterin.

Viele Beschäftigte hätten zwar das Glück, dass der Partner mehr verdiene und so die Haushaltskasse im Rentenalter aufbessere. Doch häufig sei das Geld selbst dann sehr knapp. Gerade wer einen Teilzeit- oder Minijob habe, müsse sich auf einen „extrem mageren Rentenbescheid“ einstellen. Frauen seien davon besonders häufig betroffen. Sogar unter Vollzeitbeschäftigten hat nach Berechnungen des Pestel-Instituts aktuell rund jeder Dritte im Kreis Holzminden einen Rentenanspruch von weniger als 1.000 Euro monatlich – nach 40 Arbeitsjahren.

Eine gute tarifliche Altersvorsorge könne zwar dabei helfen, dass im Alter etwas mehr übrig bliebe. „Aber Zusatzrenten sind nicht dafür da, ein immer geringeres Rentenniveau der gesetzlichen Rentenversicherung auszugleichen“, so Tiedge. Ihr Fazit: „Der Staat muss die gesetzliche Rente sichern. Alle Beschäftigten sind auf sie angewiesen. Und die Arbeitgeber müssen bei Löhnen, Arbeitszeiten und Zusatzvorsorge viel mehr tun, damit die Menschen ihren Lebensabend genießen können.“

Foto: NGG-Region Hannover

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:56 Uhr

Holzminden (sl). An unsere Redaktion wurde das Gerücht herangetragen, dass das Agaplesion Evangelisches Krankenhaus Holzminden vor der Insolvenz stehe. Nachdem bekannt gegeben wurde, dass der Geschäftsführer Marko Ellerhoff Holzminden verlässt und in das neue Klinikum nach Schaumburg wechselt, brodelte die Gerüchteküche um eine bevorstehende Insolvenz des Holzmindener Krankenhauses. In einem Gespräch mit der Redaktion teilte Ellerhoff folgendes mit: „Dieses Gerücht entbehrt jeglicher Grundlage. Eine drohende Insolvenz ist kein Thema“. Ebenso erklärte er, dass gestern routinemäßig ein Mitarbeiterforum stattgefunden habe und heute ein Mitarbeiterbriefing stattfinden werde. Hierbei ist eine Insolvenz kein Thema.
Die Nachfolge für Ellerhoff ist noch nicht geklärt. Ein neuer Geschäftsführer wird noch gesucht.

Foto: sl

Sport
Montag, 10. Dezember 2018 12:00 Uhr
Judo: Bronze zum Jahresabschluss - Svea Teßmer erkämpft sich die Medaille
Donnerstag, 06. Dezember 2018 11:08 Uhr

Holzminden (red). Der erste Vorsitzende der Schachgesellschaft, Eberhard Schwenke konnte zu dieser Jahreshauptversammlung 12 anwesende Mitglieder begrüßen. Anschließend gab er in Vertretung vom Jugendwart Nils Rahmel einen ausführlichen Bericht über die Jugendarbeit ab. Ein Jugendturnier mit sechs Teilnehmern hat stattgefunden. Dieses Turnier wurde mit einer Hin- und Rückrunde ausgespielt. Lars Wiechert blieb es vorbehalten, mit 10 Siegen das Jugendturnier zu gewinnen.

Es konnten im abgelaufenen Jahr durch Ferienkurse in Holzminden und Bevern, die von Eberhard Schwenke geleitet wurden, zwei neue Jugendliche hinzugewonnen werden. Das neue Jugendturnier 2018, an dem fünf Aktive teilnehmen, hat begonnen. Das Jugendtraining findet zweimal in der Woche, und zwar dienstags- und freitags im Familien- und Kulturzentrum Drehscheibe statt.

Dr. Georg Kisters stellte die Kassenlage recht positiv dar. Dr. Wilhelm Micus berichtete, die Kasse gemeinsam mit Stefan Anders geprüft und für einwandfrei befunden zu haben. Bernd Zimmer berichtete aus dem Bereich des Sollingschachs über das Blitzeinzelturnier in Beverungen und ein Schnellturnier in Göttingen, die beide durch Göttinger Spieler dominiert wurden. Neuer Vorsitzender des Sollingschachverbandes wurde Burkhard Otte aus Beverungen. Eine gute Beteiligung erbrachte der Ausflug ins Schachdorf Ströbeck. Die weiteren Termine der Vereinigung im kommenden Jahr werden noch bekannt gegeben. Bernd Zimmer teilte mit, dass die erste Mannschaft die vergangene Saison als Sieger in der Bezirksklasse beendet hat, jetzt in der Bezirksliga aber einen schlechten Start gehabt habe, momentan am Tabellenende steht, aber noch Hoffnung auf den Klassenerhalt hat.

Eberhard Schwenke meldete von der zweiten Mannschaft, dass sie im Vorjahr knapp den Klassenerhalt in der Bezirksklasse verpasst hat, momentan auch nur mit mäßigem Erfolg in der Kreisliga spielt aber als unteres Ziel den 5. Platz ins Visier genommen hat. Spielleiter Bernd Zimmer trägt aus dem Jahr 2017 das Endergebnis des Pokaltuniers nach. Platz 1 für Hans Hansen, 2. Paul von der Heyde, 3. Ralf Christian Diedrichs. Das gleiche Turnier in diesem Jahr endete mit Ralf Christian Diedrichs als Sieger, 2. wurde Hans Hansen und 3. Ute Rolf. Das Blitzturnier gewann Ralf Christian Diedrichs vor Wolfgang Müller und Heinz-Joachim Butz. Das Vereinsmeisterschaftsturnier gewann Ralf Christian Diedrichs vor Hans Hansen nach einem Stichkampf wegen Punktgleichheit. Den 3. Platz belegte Günter Kerl. Das Themenschnellturnier konnte Ralf Christian Diedrichs vor Günter Kerl und Bernd Zimmer gewinnen. Im kommenden Jahr werden alle diese Turnier erneut ausgeschrieben, beginnend mit dem Meisterschaftsturnier im Januar. Speziell hingewiesen wurde auf ein Sonderblitzturnier in der zweiten Dezemberwoche dieses Jahres.

Günter Kerl wurde zum Wahlleiter für die Neuwahl des ersten Vorsitzenden ernannt. Er hob die Zuverlässigkeit und Korrektheit des alten Vorstandes hervor, woraufhin der Vorstand einstimmt entlastet wurde. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig der bisherige Vorsitzende Eberhard Schwenke gewählt. Unter der Leitung von Eberhard Schwenke wurde daraufhin der gesamte bisherige Vorstand ebenfalls jeweils einstimmig wiedergewählt. 2. Vorsitzender Horst Grigoleit, Turnierleiter Bernd Zimmer, Kassenwart Dr. Georg Kisters, Jugendwart Nils Rahmel und Materialwart Helmut Müller. Als zweiten Kassenprüfer für den ausscheidenden Dr. Wilhelm Micus wurde neben Stefan Anders, der satzungsgemäß die Funktion noch ein Jahr behält, Helmut Müller einstimmig hinzugewählt.

Die Sieger der Turniere erhielten, soweit anwesend, ihre Urkunden von Eberhard Schwenke. Der Antrag Bernd Zimmers in Bezug auf die Platzbelegung bei Punkt- und Wertungsgleichstand bei Vereinsturnieren erhielt einstimmig Zustimmung. Auch der zweite von Bernd Zimmer schriftlich eingereichte Antrag in Bezug auf die Wiedereinführung der alten Bedenkzeit vor deren Änderung zu 2018 wurde einstimmig angenommen. Eberhard Schwenke berichtete, dass das Treffen der Vereine im Sportpark Liebigstr., das zunächst ein voller Erfolg zu werden versprach, leider wegen des anhaltenden Regens abgebrochen werden musste. Gleichzeitig gab er bekannt, dass die es viele Eltern und Kinder gab, die sich für den Schachsport interessierten. Diese Veranstaltung soll auf jeden Fall wiederholt werden.

Der erste Vorsitzende, Eberhard Schwenke beendete um 20.04 Uhr eine äußerst harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung.

Foto: Symbolbild

Montag, 03. Dezember 2018 09:35 Uhr

Holzminden (r). Am kommenden Samstag fällt um 14:30 Uhr in Stadion Liebigstraße der Startschuss für den 5. Lauf der diesjährigen PSV-Winterlaufserie. Dieser Lauf wird einen besonderen Höhepunkt in der Geschichte dieser Laufserie einnehmen. An diesem Tag wird eine Sportlerin oder ein Sportler den 500.000sten Kilometer erlaufen. Nach Initiierung der Serie vor 34 Jahren durch die Holzmindener Lauflegende Edgar Bettermann ist die Beliebtheit dieser weit über das Weserbergland hinaus bekannten Sportveranstaltung von Jahr zu Jahr weiter gestiegen. An den bisherigen vier Laufwochenenden waren immer 200 – 230 Sportbegeisterte auf den Strecken über 5, 10 und 20 Kilometer dabei. Die Serie spricht neben den leistungsorientierten auch viele Menschen an, die auf den Freizeit- und Gesundheitssport ausgerichtet sind. Beeindruckend sind die große Zahl der Walkerinnen und Walker und der hohe Anteil von Teilnehmenden, die mit Freude am Sport in der Gemeinschaft und mit Stolz über die eigene Leistung die Ziellinie überqueren. 

„Alle die auch die Freude an Bewegung und das sportliche Miteinander Erleben wollen, sind herzlich eingeladen, am 08.12.2018 in das Liebigstadion zu kommen“, sagt Andreas Kopp, der Fachwart des PSV. Es ist noch offen, wer an diesem Tag die Ehre des 500.000 Kilometers für sich verbuchen kann. Auch kurzfristige Anmeldungen für einen Einzellauf sind bis 30 Minuten vor dem Start noch möglich. Der PSV würde sich auch über das Kommen und die Teilnahme Derjenigen freuen, die die Serie in den Anfängen begleitet haben.

Eine besondere Auszeichnung und ein schöner Preis für den 500.000sten Kilometer wird dann auf der Abschlussveranstaltung der Laufserie am 12.01.2019 verliehen. Bis dahin sind noch weiter sechs Startmöglichkeiten gegeben. Dadurch ist auch bei einem kurzfristigen Einstieg noch möglich, dass sogar die für die Serienwertung notwendigen 5 Teilnahmen erreicht werden.

Foto: Dorusch

Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

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