Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Samstag, 16. Februar 2019 10:29 Uhr
Grundlagenseminar Rhetorik: Sicher auftreten - frei sprechen
Samstag, 16. Februar 2019 10:26 Uhr

Holzminden (r). Aus Flechtweiden lassen sich dekorative Kunstwerke für Haus und Garten herstellen. Ein Workshop der Kreisvolkshochschule Holzminden bietet Interessierten die Gelegenheit, am Samstag, den 2. März 2019 von 9.30 bis 16.30 Uhr unter fachkundiger Anleitung eigene Werke herzustellen. Mit Hilfe einer speziellen Flechttechnik werden Spiralkugeln und Spiralstäbe aus Weiden kreiert. Der Kurs findet in der Jugendbildungsstätte, Am Schullandheim 1 in Fürstenberg statt und wird inklusiv Verpflegung angeboten. Anmeldungen für den Kurs sind noch möglich über die E-Mail-Adresse info@kvhs-holzminden.de oder direkt auf der Homepage der Kreisvolkshochschule unter www.kvhs-holzminden.de sowie persönlich in der Geschäftsstelle der KVHS. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0 55 31 – 707 394 erhältlich.

Foto: Friedrich Blase

Samstag, 16. Februar 2019 10:20 Uhr

Holzminden (red). Am letzten Februarwochenende geht es endlich wieder los: Die Winterpause hat ein Ende und die Stadtmarketing Holzminden GmbH läutet eine neue Saison der Duft- und Aromenseminare ein. Am Samstag, den 23. Februar, findet um 19:30 Uhr das erste Gin-Tasting des Jahres in den Räumlichkeiten im Torhaus am Katzensprung statt. Fabian Hofmann, Inhaber des Unternehmens „New Age Media“, lädt zu einem Einblick in die Welt des Gins ein. Lernen Sie zunächst die verschiedenen Arten und Destillationen kennen. Beim anschließenden Tasting wird Sie die Vielseitigkeit des Gins beeindrucken. So haben Sie den beliebten Wacholderschnaps noch nie gekostet.

Restkarten gibt es für 35,- Euro pro Person bei der Stadtmarketing-Holzminden GmbH zu erwerben. Einen Tag später öffnet sich die Welt der indischen Gewürze. Das Lion Restaurant Höxter lädt frei zum „Indisch-Riechen, -Erfahren und -Probieren!“, am Sonntag, den 24. Februar, um 19:00 Uhr ins Torhaus am Katzensprung ein. Ob Garam, Masala, Kurkuma, Kardamom oder Koriander; jedes Gewürz hat sein ganz eigenes Aroma und in zahlreichen Inhaltsstoffen verbergen sich reine Wunderkräfte. In diesem Seminar bekommen Sie die bedeutendsten indischen Gewürze zu riechen, erfahren Wissenswertes über den Einsatz in Speisen und können anschließend kleine Kostproben probieren.

Das indische Gewürz-Seminar ist bereits ausgebucht. Alle, die auf den Geschmack gekommen sind, können sich jedoch schon jetzt für 22,- Euro pro Person für den nächsten Termin am 17. November anmelden. Von Februar bis November, begleiten Sie 11 Themenwelten der Düfte und Aromen durchs ganze Jahr. Schulen Sie genussvoll Ihre Zunge oder erleben Sie Düfte auf eine ganz besondere Weise. Die Broschüre mit allen Terminen der Duft- und Aromenseminare 2019 liegt im Büro des Stadtmarketings aus. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.stadtmarketing-holzminden.de

Foto: Archiv

Freitag, 15. Februar 2019 13:39 Uhr

Kreis Holzminden (red). Kommenden Dienstag, den 19. Februar, werden die Kreisstraße 50 (Abzweigung K 57 bis Fohlenplacken) und die K 71 (Hooptal bei Negenborn ab Kläranlage bis zum Sportplatz) wegen Baumfällarbeiten gesperrt. Für die K 71 gilt eine Dauersperrung (ganztags) bis zum 21. Februar. Die K 50 wird von 8:30 Uhr bis 14:30 Uhr bis zum 21. Februar gesperrt. Die betroffenen Verkehrsteilnehmer werden gebeten sich rechtzeitig auf die Gegebenheiten einzustellen und die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu nutzen.

Freitag, 15. Februar 2019 09:40 Uhr

Holzminden (red). Der Holzminden-Magnet präsentiert sich passend zum Stadtmotto im neuen Look. Als Eyecatcher für jede Wohnung grüßt der Stadtmagnet mit dem Teaser „Stecken Sie hier ruhig Ihre Nase rein“ ab sofort von Kühlschränken und Magnettafeln. Für 2,- Euro das Stück ist er im Stadtmarketing-Büro erhältlich. Ein Muss für jeden Holzminden-Fan!

Foto: Stadtmarkting Holzminden

Blaulicht
Freitag, 15. Februar 2019 10:25 Uhr
Patient gestürzt und per Drehleiter aus Dachgeschoss getragen
Mittwoch, 13. Februar 2019 13:02 Uhr

Holzminden (red). Am Freitag, den 8. Februar, ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht in Holzminden, an der, nach Angaben einer Zeugin, ein Lkw mit der Aufschrift "Buchbinder" beteiligt war. Holzminden News berichtete. Gegen 13.00 Uhr hörte eine 55 Jahre alte Frau einen lauten Knall in ihrem Geschäft an der Straße Tünneckenhagen. Die Holzmindenerin ging auf die Straße und nahm zunächst einen weißen Lkw vor dem Haus Nr.1 und dann eine am Boden liegende Straßenlaterne wahr. Der Fahrzeugführer des Lkw entfernte sich anschließen in Richtung Hintere Straße, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.

Den Fahrer konnte die 55-Jährige von ihrem Standort aus nicht sehen. An dem weißen Lkw konnte sie jedoch die Aufschrift "Buchbinder" ablesen. Die Polizei Holzminden ermittelt wegen einer Verkehrsunfallflucht. Möglicherweise handelt es sich bei dem flüchtigen Lkw um ein Anliefererfahrzeug. Wer hat am Freitag (08.02.2019), gegen 13.00 Uhr, im Bereich Tünneckenhagen, Waren geliefert bekommen, oder kann Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug machen? Hinweise nimmt die Polizei Holzminden unter 05531/958-0 entgegen.

Freitag, 08. Februar 2019 17:04 Uhr

Holzminden (sl). Am heutigen Freitagnachmittag meldete eine aufmerksame Bürgerin gegen 15.15 Uhr eine umgekippte Laterne in der Innenstadt, auf Höhe des Hauses Tünnekenhagen 3. Wie die Polizei mitteilte, handele es sich hierbei um eine Verkehrsunfallflucht. Vermutlich habe ein Lkw beim Rangieren diese Laterne umgefahren. Zum Sichern der Laterne wurde die Feuerwehr Holzminden alarmiert. Mit zwei Einsatzkräften wurden möglichen Gefahren überprüft und beseitigt.

Foto: sl

Freitag, 08. Februar 2019 12:56 Uhr

Neuhaus (fw). Am heutigen Mittag gegen 12.00 Uhr wurde der Alarm in der Lindenstraße in Neuhaus ausgelöst. Mit dem Hinweis auf eine unklare Rauchentwicklung waren die Einsatzkräfte schnell vor Ort. Hier konnte festgestellt werden, dass es sich um einen Schornsteinbrand in einem Einfamilienhaus handelte. Der abgelagerte Ruß im Inneren des Schornstein entflammte und verursachte so den Schornsteinbrand. Glücklicherweise wurde der viele Qualm von den Bewohnern bemerkt, so dass kein weiterer Schaden entstanden ist und niemand verletzt wurde. Der alarmierte Bezirksschornsteinfeger entfernte den Ruß problemlos, die Feuerwehr beobachtete das Einfamilienhaus weiter und untersuchte es auf mögliche brüchige Stellen.

Im Einsatz waren ungefähr 40 Feuerwehrleute der Wehren aus Neuhaus, Silberborn und Mühlenberg sowie die Einsatzkräfte aus Holzminden mit Drehleiter.

Fotos: sl

Freitag, 08. Februar 2019 10:54 Uhr

Lobach (fw). Kurz vor der Kreuzung bei Lobach ist ein LKW aus Richtung Holzminden kommend liegengeblieben. Bis lang gibt es hier keine weitere Straßensicherung. Autofahrer werden gebeten an dieser Stelle vorsichtig zu fahren und auf Gegenverkehr zu achten.

Foto: sl

Unsere Videothek
Politik
Mittwoch, 13. Februar 2019 11:55 Uhr
Sabine Tippelt besucht das Projekt Schulverweigerer-Wecker beim Verein Aktive Hilfe e.V.
Freitag, 08. Februar 2019 09:45 Uhr

Kreis Holzminden (r). Der Kreisentwicklungsausschuss hat getagt du einige wichtige Themen standen auf der Tagesordnung. Wesentlichster Punkt war das Regionale Raumentwicklungsprogramm (RROP), das möglichst bis 2020 stehen sollte. Der Ausschuss hat jetzt den ersten Schritt mit der Empfehlung an den Kreisausschuss zur Auslegung des RROP getan.

Erstes Thema im Kreisentwicklungsausschuss allerdings war die Vorstellung der neuen Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Weserbergland. Seit Anfang des Jahres ist Anja Lippmann die Nachfolgerin von Tobias Timm. Grund genug, sich im zuständigen Ausschuss einmal vorzustellen und dabei sowohl auf Leistungen in der Vergangenheit als auch auf Perspektiven für die Zukunft zu verweisen. Denn immerhin hat die kreisübergreifende Agentur in sechs Jahren 20,5 Mio. Euro an Investitionen in den Klimaschutz in Haushalten und Betrieben ausgelöst. Jeder Euro an Kosten für die Arbeit der Klimaschutzagentur habe damit 61 Euro an Investitionen ausgelöst. Ein Geldeinsatz, der sich gelohnt hat.

Empfehlung an den Kreisausschuss: RROP soll ausgelegt werden 

Alle zehn Jahre muss landesweit ein neues Regionales Raumentwicklungsprogramm von den Landkreisen erstellt werden, der alle wichtigen Planungskonzepte für alle Siedlungen und Landschaften umfasst. Schon im letzten Jahr hatte der bei der Verwaltung dafür zuständige Bereich dem Kreisentwicklungsausschuss das über 1000 Seiten umfassende Gesamtkonzept vorgelegt. Allerdings bedurfte es noch einiger Änderungen, die bei der jetzigen Sitzung von den Landkreismitarbeitern Jessica Switala und Michael Karwasz vorgestellt wurden. 

Wichtig in diesem Zusammenhang: Es geht nicht darum, das Regionale Raumordnungsprogramm selbst zu beschließen, sondern nur dessen öffentliche Auslegung in einer bestimmten Form. Erst nachdem alle Einwendungen und Anmerkungen innerhalb bestimmter Fristen bearbeitet und ggfs. auch berücksichtigt worden sind, kann ein Beschluss des Kreistages erfolgen. Dieser Prozess bedeutet nicht zuletzt wegen einzuhaltender Fristen einen erheblichen Zeitaufwand, der bis Ende 2020 gerade noch zu bewerkstelligen ist. 

Zentrales Thema ist vor allem, welche Potentialflächen für Windkraft im Landkreis in den vorhandenen Landschaftsschutzgebieten zur Verfügung stehen könnten. Ein dafür erstelltes Gutachten ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass nur drei Flächen im Kreisgebiet überhaupt infrage kommen und auch die aufgrund vorzunehmender Teillöschungen dortiger Landschaftsschutzgebiete kaum durchsetzbar scheinen. Bei den drei Gebieten handelt sich um Flächen zwischen Heinade und Braak, Heyen und Wegensen sowie bei Lichtenhagen. Nach kontroverser Debatte über das Thema beschloss der Ausschuss einstimmig, dem Kreisausschuss die von der Verwaltung vorgelegte Fassung des RROP für die geplante Auslegung zu empfehlen. 

Unterstützung für Technologietransferberater und Information über Breitbandausbau

Abschließende Themen waren der derzeitige Sachstand des Breitbandausbaus und die weitergehende Förderung des Technologietransferberaters. Letzterer ist unter dem Dach des Regionalentwicklungskonzeptes Weserbergland Plus (REK Plus) unterwegs, um zwischen Hochschulen und Unternehmen zu vermitteln, damit Betriebe auf dem neuesten Stand technologischer Entwicklung bleiben. Der Kreisentwicklungssauschuss empfiehlt dem Kreisausschuss dementsprechend, eine Förderung dieser Stelle bis 2023 zu beschließen. Für den Breitbandausbau konnte Michael Karwasz vermelden, dass die erforderlichen Ausbauten durch die Telekom im Frühjahr beginnen sollen.

Foto: Symbolbild

Montag, 04. Februar 2019 09:58 Uhr

Holzminden (r). Die beleibte Veranstaltungsreihe „Landtagsstammtisch“ von Uwe Schünemann fand zu Beginn dieses Jahres im Urpils- Keller der Brauerei Allersheim statt. Nach einer zünftigen Vesper stellte der Landtagsabgeordnete die Schwerpunkte der letzten Plenarwoche vor. Besonderes Interesse fand ein Antrag zur Zukunft der Berufsbildenden Schulen. Dabei geht es um die Absicherung eines festen Budgets zur Anstellung von Honorarkräften. Vertreter der Kreishandwerkerschaft Holzminden nutzten die Gelegenheit, die Folgen einer geplanten Schulgesetznovelle aufzuzeigen. „Wenn die aktuelle Fassung vom Landtag beschlossen wird, wäre das für die Jugend und das Handwerk eine Katstrophe“, schlug Geschäftsführer Roland Tolle Alarm. 

Demnach werde die bislang mögliche Beschulung von Klassen unter 7 Schülerinnen und Schüler ausgeschlossen. Davon wären die meisten Klassen an der BBS Holzminden betroffen. Maurer, Dachdecker, Maler, Tischler, Bäcker könnten dann nicht mehr betriebsnah beschult werden. „Das ist mit mir nicht zu machen“, so die Reaktion des heimischen Landtagsabgeordneten. Während der CDU/FDP Regierungszeit habe er persönlich mit dazu beigetragen, dass kleine Klassen zugelassen worden sind. Zudem sei der niedrige Klassenteiler ein entscheidender Wettbewerbsvorteil bei der Kooperation mit den Berufsschulen des Kreises Höxter. „Ich werde den Kultusminister umgehend zu einer Stellungnahme auffordern und um ein gemeinsames Gespräch mit dem Holzmindener Handwerk bitten“, so Uwe Schünemann.

Ein weiteres Thema des Abends war die nach Meinung der CDU Landtagsfraktion nicht sachorientierte Debatte um Fahrverbote aufgrund der Stickoxid-Problematik. Hier sei eine wissenschaftlich-fundierte Studie zu der Gesundheitsgefährdung durch Dieselfahrzeuge und eine ganzheitliche Umweltbetrachtung erforderlich. Das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien sei noch wenig erforscht. Die Elektromotoren dürften nicht als alleinige Antriebstechnik der Zukunft angesehen werden. „Innovationen statt Verbotskultur“ sei das Gebot der Stunde.

Darüber hinaus wurde über die Sinnhaftigkeit der Pflegekammer in Niedersachsen gesprochen. Über 47.000 Pflegekräfte hätten sich einer Online-Petition angeschlossen, in der nicht nur die hohen Gebühren kritisiert, sondern die Existenz der vermeidlichen Interessenvertretung in Frage gestellt würde. „Die CDU hat stets gegen die Einführung der Pflegekammer gestimmt und nun beim Koalitionspartner eine zeitnahe Evaluierung durchgesetzt“, versichert Uwe Schünemann

Bei einem gemütlichen Glas Allersheimer wurde noch lange auch über die heimische Kommunalpolitik gesprochen. Dabei standen die Kandidaturen von Thomas Junker für die Samtgemeindebürgermeisterwahl in Bevern und die Landratskandidatur von Michael Schünemann im Fokus. Dieser Stammtisch hatte den über 30 Teilnehmern viel zu bieten.

Foto: Büro Uwe Schünemann MdL

Wirtschaft
Mittwoch, 13. Februar 2019 09:30 Uhr
Hauseigentümer aus dem Landkreis Holzminden können sich für kostenlose Beratung rund um die Heizung anmelden
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Dienstag, 12. Februar 2019 11:15 Uhr

Club der roten Bänder – Wie alles begann FSK ab 6 freigegeben

Die Teenager Leo (Tim Oliver Schultz), Jonas (Damian Hardung), Emma (Luise Befort), Alex (Timur Bartels), Toni (Ivo Kortlang) und Hugo (Nick Julius Schuck) hätten unter normalen Umständen wohl nie zusammengefunden. Sie alle haben ihre individuellen Wünsche und Sorgen. Leo spielt leidenschaftlich gerne Fußball mit seinen Freunden, doch seine Mutter hat Krebs. Auch Jonas hat familiäre Probleme und wird regelmäßig von seinem Bruder terrorisiert. Während Emma an einer Essstörung leidet, versucht Toni verzweifelt Freunde zu finden. Doch sein Asperger-Syndrom macht es ihm nicht leicht. Für Alex scheint hingegen alles super zu laufen, aber auch das wird sich bald ändern. Hugo ist der jüngste von den Sechs und möchte eigentlich nur den Sprung vom Zehn-Meter-Turm schaffen. Als er sich endlich traut, landet er im Koma. Auch Leo, Jonas, Emma, Alex und Toni erleiden kurz darauf Schicksalsschläge, die ihre vorherigen Probleme in den Schatten stellen. Auf ihren Weg ins Krankenhaus ahnen die Jugendlichen noch nicht, dass sie darin Freunde fürs Leben finden werden.

Alita:Battle Angel FSK ab 12 freigegeben

Der Arzt Dr. Dyson Ido (Christoph Waltz) lebt in der fernen Zukunft in der düsteren und brutalen Stadt Iron City. Eines Tages findet er den Kopf eines weiblichen Cyborgs und baut ihr einen neuen Körper. Das Robotermädchen hat keinerlei Erinnerung an ihr bisheriges Leben und Ido setzt alles daran, sie vor ihrer außergewöhnlichen Vergangenheit zu beschützen, während er Alita (Rosa Salazar) – wie er sie nennt – wie seine Tochter aufzieht. Ihr Freund Hugo (Keean Johnson) hingegen setzt alles daran, dass sich die Androidin wieder an ihre Vergangenheit erinnert und die Herrscher von Iron City machen bald Jagd auf Alita. Denn sie verfügt über einzigartige Kampffähigkeiten, die sich die Obrigkeit zunutze machen will. Gleichzeitig könnten Alitas Fähigkeiten jedoch auch der Schlüssel sein, um Iron City und Alitas Freunde und Familie zu retten…

Filmkunsttag: Der Vorname FSK ab 6 freigegeben

Stephan (Christoph Maria Herbst) und seine Frau Elisabeth (Caroline Peters) veranstalten ein Abendessen in ihrem Haus in Bonn. Eingeladen sind neben Familienfreund René (Justus von Dohnányi) noch Thomas (Florian David Fitz) und dessen schwangere Freundin Anna (Janina Uhse). Doch diese Eltern eines ungeborenen Jungen sorgen dafür, dass der als gemütliches Beisammensein geplante Abend plötzlich völlig aus dem Ruder läuft: Thomas und Anna verkünden nämlich, dass sie ihr Kind Adolf nennen wollen und sorgen damit für einen Eklat. Schnell sind die fünf Erwachsenen in einen handfesten Streit verwickelt, werfen sich gegenseitig harte Beleidigungen an den Kopf und die Diskussion artet immer mehr aus, so dass bald die schlimmsten Jugendsünden und größten Geheimnisse aller Beteiligten ans Licht kommen…

Metropolitan Opera: „La Fille Du Regiment“ Am 02.03.2019 um 19:00 Uhr

Die Oper erzählt die Geschichte einer jungen Liebe, die anfangs zu scheitern droht, aber am Ende siegreich ist. Sie bietet dem Komponisten das, was er für eine erfolgreiche Oper benötigt: reichlich Gelegenheit zu schwungvoll-rhythmischer Musik, mal militärisch, mal tänzerisch-beschwingt, mal romantisch. Und dem Tenor bietet sie die anmutige Cabaletta „Ah! Mes Amis" mit den gefürchteten neun hohen Cs!

Fotos: Roxy Holzminden

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Dienstag, 12. Februar 2019 10:51 Uhr

Holzminden. Das Bergwerk Holzminden ist europaweit einmalig. Nirgendwo sonst existiert ein Adventure Escape Room auf 400 m² Aktionsfläche, in dem nicht nur Rätsel warten, sondern auch verschiedene Hindernisse, die kletternd, kriechend und rutschend überwunden werden wollen. Um dieses Abenteuer zu erleben, nehmen die Gäste weite Anfahrtswege auf sich. Denn spätestens seit seiner Platzierung in den Top 10 der Escape Rooms hat sich die Attraktivität dieses Events herumgesprochen.

Dem Betreiber Christoph Brand von der Schattenspringer GmbH ist dennoch eine regionale Beheimatung wichtig. Und zwar gern mit dem gewissen innovativen Extra. Wer nach der bestandenen Herausforderung die gemütliche Kantine nutzt, kann sich so über das „beschwipste lüchtringer Wildschwein“ freuen und dazu mit einem in Manufaktur hergestellten Espresso-Shot anstoßen. Natürlich lokal produziert.

Für ortsansässige Firmen gestaltet das Bergwerk Holzminden spezielle Angebote für Firmenevents, Abteilungsausflüge oder Unternehmensfeiern. Darüber hinaus ermöglicht es immer wieder ausgefallene Aktionen unterschiedlichster Art. Der Escape Room wurde so bereits Kulisse für Viodeodreh und Fotoshooting, aber auch Übungsplatz für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr. Mit dem neusten Kooperationspartner Edeka Rinza beginnt nun eine gemeinsame Gutscheinaktion.

Ab einem Einkaufswert von 10,-€ bekommt der Edeka-Besucher einen Online-Wertgutschein über 10,-€ für das Bergwerk Holzminden. Aktionszeitraum vom 11.02.2019 – 31.03.2019. Das Bergwerk Holzminden bietet nicht nur Herausforderung und Abenteuer für seine Besucher, sondern bereichert das Weserbergland um einen touristischattraktiven Mehrwert.

Foto: Schattenspringer GmbH

Sport
Freitag, 15. Februar 2019 09:29 Uhr
Croco Cup und ITC Osnabrück: Erstes internationales Turnier für Holmindener Judoka
Dienstag, 05. Februar 2019 10:14 Uhr

Holzminden/ Bad Salzdetfurth (r). Am Sonntag, den 03. Februar 2019 fand der 6. Spieltag der Saison 2018/2019 im Niedersächsischen Schachverband statt. In einem Punktspiel der Bezirksliga war die erste Mannschaft der Schachgesellschaft Holzminden bei der ersten Mannschaft des Schachclubs Bad Salzdetfurth zu Gast und musste sich mit 2:6 geschlagen geben. Mannschaftskapitän Bernd Zimmer konnte diesen Vergleich nur mit 7 Akteuren durchführen, weil Heinz-Joachim Butz kurzfristig nicht zur Verfügung stand. Es gelang lediglich Frank Deckert, seine Partie siegreich zu beenden, Günter Kerl und Harald Schmidtz konnten ihre Partien mit einem jeweiligen Remis beenden. Dr. Georg Kisters, Bernd Zimmer, Khaled Moohialdin und Nils Rahmel mussten sich an diesem 6. Spieltag geschlagen geben.

Das Brett 2 ging kampflos verloren. Durch diese erneute Niederlage nehmen die Holzmindener mit 2:10 Punkten den 10. Tabellenplatz der Bezirksliga ein. Die zweite Mannschaft hatte in einem Punktspiel der Kreisliga die erste Mannschaft des Alfelder Schachvereins zu Gast und konnte diesen Vergleich mit 4,5:1,5 für sich entscheiden. Der aktuelle Tabellenführer dieser Klasse konnte diesen Vergleich nur mit 4 Akteuren durchführen. Somit kamen Simon Günther und Paul von der Heyde zu kampflosen Siegen. Alexander Grässle und Eberhard Schwenke trugen mit jeweiligen Siegen mit zum Gesamterfolg bei. Horst Grigoleit erzielte ein Remis. Lediglich Heiner Hanke musste sich an diesem Spieltag geschlagen geben. Durch diesen 3. Sieg in der laufenden Saison konnte sich die zweite Mannschaft mit 7:5 Punkten auf den 5. Tabellenplatz der Kreisliga verbessern.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 31. Januar 2019 11:31 Uhr

Holzminden/Hehlen (mm). Der Hype um den Dartsport nimmt kein Ende. Nach der Dartsparte des VfR Hehlen, den Riverside Sharks Hehlen, die sich in der Mehrzweckhalle der Hehlener Gemeinde eine Spielstätte herrichten durften, gibt’s seit Oktober nun auch das Darthouse in Holzminden. Zur laufenden Saison haben die Darthouse Gents Holzminden zwei E-Dartmannschaften gemeldet – in der nächsten Laufzeit geht’s auch im Steeldart ans Board.

„Wir haben uns beim Darts for fun in Hehlen kennengelernt. Ich wollte einfach mal die Nachbarn kennenlernen und finde, dass man im ländlichen Raum miteinander statt gegeneinander arbeiten sollte“, berichtete Jens Lorenz vom Darthouse Gents Holzminden, wie der Kontakt zu den Riverside Sharks Hehlen zu Stande gekommen ist.

Doch wer sind die Darthouse Gents Holzminden überhaupt? „Wir spielen aktuell Automatendart in der Kreis- und Landesliga. Zur neuen Saison werden wir eine dritte Mannschaft im E-Dart melden und auch im Steeldart mit einer Mannschaft an den Start gehen“, blickt Lorenz auf die kommende Saison. Seit einigen Wochen wird im Darthouse, welches in Eigenleistung hergerichtet wurde, bereits das Spielen im Steeldart trainiert. "An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitgliedern des Darthouse bedanken, die beim Aufbau der Spielstätte geholfen haben", so Lorenz weiter.

„Wir haben uns die Chance nicht nehmen lassen, den Spielern der Gents den Einstieg ins Steeldart zu erleichtern. Hierzu haben wir ein Freundschaftsspiel arrangiert, um ihre Spieler, aber auch zum Teil neue Spieler von uns, an den Ligawettbewerb heranzuführen“, freut sich Benjamin Langner von den Riverside Sharks über die Zusammenarbeit. Zur kommenden Saison werden die Riverside Sharks bereits ihre zweite Steeldartmannschaft melden.

 „Wir bieten unseren Mitgliedern eine moderne Spielstätte und sind derzeit bei 21 aktiven Mitgliedern, Tendenz steigend. Der Vorteil bei uns ist, dass im Mitgliedsbeitrag das Spielen inbegriffen ist und nicht wie in der Kneipe gemünzt werden muss“, erklärt Lorenz, wie der Dartverein funktioniert.

Ob man E-Dart oder Steeldart spielen möchte, das muss jeder für sich selbst herausfinden. Diese Möglichkeit bietet das Darthouse. „Wir trainieren dienstags und donnerstags im E-Dart und seit wenigen Wochen auch mittwochs im Steeldart. Am Wochenende stehen die Pflichtspiele an. Bei uns finden darüber hinaus auch Turniere statt, zu denen Spieler unter anderem aus Einbeck, Seesen und Hannover angereist kommen“, freut sich Lorenz, dass das Darthouse, welches sich unweit des Holzmindener Bahnhofs befindet, so gut angenommen wird.

Auch sportlich konnten die Holzmindener bereits überzeugen. „Mit 15:5 können die Gents ein Ausrufezeichen setzen. Weiter so, dann habt ihr im Sommer überhaupt keine Schwierigkeiten. Wir sehen uns demnächst bei uns. Mit Teamkapitän Uwe Rukopf konnten wir bereits ein Rückspiel vereinbaren und freuen uns darauf!“, blickt Langner abschließend auf den Endstand des Freundschaftsspiels.

"Ohne Sponsoring wäre der Aufbau der Spielstätte aus finanziellen Gründen nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren und hoffen auf weitere Unterstützung", bedankt sich Lorenz im Namen des Darthouse Gents bei den Sponsoren.

Fotos: mm

Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

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