Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 23. Januar 2020 11:13 Uhr
Dein perfekter Nebenjob: Einfach Geld verdienen bei den Instituten Dr. Schrader
Mittwoch, 22. Januar 2020 18:50 Uhr

Holzminden (lbr). In der Pausenhalle der Georg-von-Langen-Schule duftete es am heutigen Tag nach verführerischen Leckereien. Die Schüler des beruflichen Gymnasiums veranstalteten einen deutsch-französischen Tag und verkauften typische Gerichte aus den beiden Ländern. „Wir veranstalten diesen Tag nun zum zweiten Mal anlässlich des Jahrestages der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags am 22. Januar“, erklärt Französischlehrerin Janina Kappey. „In diesem Jahr steht der Tag für den Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus und dafür setzten auch wir uns ein“, sagt Schülerin Alia Abzegheb.

Neben Köstlichkeiten wie Crêpes, Croissants, Bratwurst, Brezeln und Waffeln erstellte der 11. Jahrgang Infoplakate, Schüler Jonas Schum führte ein Quiz durch und Schülerin Anastasia König sang den französischen Song „La vie en rosé“ von Edith Piaf. Die Erlöse des Verkaufs gehen in die Kassen der 12. und 13. Jahrgänge. Lehrerin Janina Kappey möchte mit solchen Projekten erreichen, dass das Erlernen der Sprach nicht nur eine Pflicht für die Schüler ist, sondern dass sie die Sprache erleben und einsetzen können. Daher arbeitet die BBS auch auf eine Partnerschaft mit einer französischen Schule hin, um einen Begegnungstag oder gar einen Schüleraustausch zu ermöglichen. Ähnliche Projekte gibt es bereits mit Schulen aus Polen und Italien. „Wir hoffen natürlich auf einen französischen Schüleraustausch, damit wir die gelernte Sprache auch erleben können“, erklärt Schülerin Anastasia König.

Die Georg-von-Langen-Schule ist seit 2015 Europaschule. „Der Deutsch-französische-Tag ist ein wichtiger Baustein dafür“, erklärt Heribert Döring, Abteilungsleiter des BGs und der FOS. Im Jahr 2020 muss sich die Schule für die Zertifizierung erneut bewerben und zahlreiche Kriterien erfüllen, doch Döring ist zuversichtlich.

Fotos: Brümmer 

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Mittwoch, 22. Januar 2020 11:40 Uhr

Holzminden. 1917 FSK - ab 12 freigegeben: Der Erste Weltkrieg befindet sich im April 1917 auf seinem grausamen Höhepunkt. In Nordfrankreich belagern sich deutsche und britische Einheiten in ihren Schützengräben, ohne auch nur einen Zentimeter vorzurücken. Die Moral der Truppen wird zunehmend schlechter.

In dieser Situation werden die in Nordfrankreich stationierten, britischen Soldaten Schofield (George MacKay) und Blake (Dean-Charles Chapman) von ihrem Vorgesetzten General Erinmore (Colin Firth) mit einem ebenso dringlichen wie gefährlichen Auftrag bedacht: Sie sollen das zerbombte Niemandsland zwischen den deutschen und britischen Schützengräben durchqueren und eine Nachricht an ein anderes britisches Bataillon überbringen. Dieses ist nämlich kurz davor, in einen deutschen Hinterhalt und damit in den Tod zu stürmen.

Wenn die beiden jungen Rekruten es nicht rechtzeitig schaffen, werden mehr als 1.500 britische Soldaten sinnlos ihr Leben verlieren – darunter auch Blakes älterer Bruder Leslie (Andrew Scott)…

Die fantastische Reise des Dr.Dolittle - Vorpremiere am 26.01.2020 um 15:00 Uhr: Großbritannien im 19. Jahrhundert: Dr. Dolittle (Robert Downey Jr.) war einst ein berühmter Arzt und Veterinär. Doch als er seine Frau vor sieben Jahren verlor, zog er sich komplett zurück.

Wie ein Einsiedler lebt er nun hinter den hohen Mauern seines Anwesens, fast ohne Kontakt zu anderen Menschen. Nur seine Tiere, mit denen der Arzt sogar sprechen kann, leisten ihm hier Gesellschaft – etwa die eigensinnige Papageien-Dame Polynesia (Stimme: Emma Thompson), die Dolittle mit Rat und Tat zur Seite steht, der Strauß Plimpton (Kumail Nanjiani) oder der stets optimistische Eisbär Yoshi (John Cena).

Als die junge Königin Victoria (Jessie Buckley) schwer krank wird, bleibt Dolittle nichts anderes übrig: Er muss hinaus in die weite Welt, um ein Heilmittel zu finden. Gemeinsam mit seinen tierischen Weggefährten verschlägt es ihn schließlich auf eine geheimnisvolle Insel, wo er nicht nur auf eine Reihe mysteriöser Kreaturen stößt, sondern auch neuen Lebensmut schöpft.

Die Hochzeit FSK - ab 12 freigegeben: Kurz nach ihrem ersten Klassentreffen ist das Leben von Thomas (Til Schweiger), Nils (Samuel Finzi) und Andreas (Milan Peschel) nach wie vor chaotisch: Der DJ Thomas will sesshaft werden und seine Linda (Stefanie Stappenbeck) heiraten, Nils hingegen will den Seitensprung seiner Frau Jette (Katharina Schüttler) vergessen und Andreas möchte nach seiner Trennung von Tanja (Jeanette Hain) endlich die große Liebe im Online-Dating finden.

Ein überraschender Todesfall auf Thomas' Junggesellenabschied führt dazu, dass die drei Freunde zusammen mit Lindas Tochter Lilli (Lilli Schweiger) auf eine Beerdigung müssen, die alles andere als normal ist. Während sich die außerplanmäßige Beisetzung weiter verzögert, rückt Thomas' Hochzeit immer näher und er müsste sich eigentlich um die Vorbereitungen kümmern. Was folgt, ist ein Rennen gegen die Zeit, wonach den drei Männern schließlich klar wird, worauf es im Leben wirklich ankommt: Familie, Freundschaft und Liebe.

Fortsetzung zu "Klassentreffen" von Til Schweiger.

Filmkunsttag: Systemsprenger - FSK ab 12 freigegeben: Die neunjährige Benni (Helena Zengel) heißt eigentlich Bernadette, hasst es aber, wenn sie so genannt wird. Genauso wenig kann sie es leiden, zu immer neuen Pflegefamilien gesteckt zu werden, die sie daher absichtlich jedes Mal vergrault. Denn Benni will einfach nur bei ihrer Mutter Bianca (Lisa Hagmeister) leben.

Die hat allerdings Angst vor ihrer Tochter und hat sie deswegen überhaupt erst abgegeben. Keine leichte Situation für das Jugendamt, die für Kinder wie Benni einen eigenen Begriff hat: Systemsprenger. Nachdem Benni praktisch jedes Programm, dass das System für Kinder wie sie bietet, durchlaufen hat, ist der AntiAggressionstrainer Micha (Albrecht Schuch) die letzte Hoffnung, der sonst eigentlich mit straffälligen Jugendlichen arbeitet. Micha fährt mit Benni für drei Wochen in die freie Natur, um sie intensiv pädagogisch zu betreuen.

Kann er Benni von ihrer selbstzerstörerischen Kraft erlösen?

 

Mittwoch, 22. Januar 2020 10:02 Uhr

Beverungen (red). Am 1. Februar 2020 in der Stadthalle: Das erfolgreiche Tournee-Musical mit Weltstar Deborah Sasson, Axel Olzinger als Phantom und mit Stargast Uwe Kröger in der Rolle des Persers  Beverungen. Alles live! Fast 20 Jahre nach der Londoner Premiere gastiert „Das Phantom der Oper“ am Samstag, den 1. Februar 2020 in der Stadthalle Beverungen. Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr.

In einer zeitgemäßen, aufwändigen und ausdrucksstarken Neuinszenierung mit Star-Besetzung und einem phantastischen Bühnenbild hat das Phantom bereits 2016 und 2018 in Beverungen brilliert. Auf Einladung der Kulturgemeinschaft gastiert der Musical-Erfolg nun erneut in der Weserstadt.

Die Rolle der Christine interpretiert Weltstar und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson mit ihrer facettenreichen und kraftvollen Sopranstimme. Das Phantom wird von Axel Olzinger gespielt. Er konnte bereits in zahlreichen Rollen bei Musicalproduktionen, u.a. an der Oper Graz, am Landestheater Linz und bei den Vereinten Bühnen Wien Erfolge feiern. Stargast dieser Produktion ist Uwe Kröger in der Rolle des geheimnisvollen Persers, der Schlüsselfigur im Originalroman von Gaston Leroux.

Das Publikum kann sich auf einen spannenden wie herzzerreißenden Abend freuen. Dank interaktiver Videoanimationen taucht der Zuschauer in das mysteriöse Geschehen auf der Bühne regelrecht ein. Die Darsteller scheinen mit den Projektionen zu verschmelzen, ihre Bewegungen lösen immer wieder Reaktionen der projizierten Bilder aus, mit fließenden Übergängen von einem Schauplatz zum nächsten.

Die Abendkasse öffnet am Veranstaltungstag um 19 Uhr. Es können aber auch noch Tickets im Vorverkauf im Kulturbüro unter der Telefonnummer 0 52 73 - 39 22 23 sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de , auf Facebook sowie im Kulturbüro (im Service Center Beverungen, Weserstr. 16, in Beverungen) zu erreichen.

Foto: Farideh Fotografie

Mittwoch, 22. Januar 2020 09:39 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Deutsche Wetterdienst weist in einer aktuellen Meldung darauf hin, dass in den Morgen- und Vormittagsstunden des heutigen Mittwochs im Landkreis Holzminden mit Glatteis gerechnet werden muss. Demnach ist mit Behinderungen im Straßenverkehr durch Glätte zu rechnen. Teilnehmer im Straßenverkehr sollten sich nur mit Vorsicht bewegen.

Blaulicht
Dienstag, 21. Januar 2020 11:02 Uhr
Fast 70 km/h zu schnell – Holzmindener unrühmlicher „Spitzenreiter“
Sonntag, 19. Januar 2020 09:35 Uhr

Lüchtringen (red). In Lüchtringen kam es in der Nacht von Freitag, den 17. Januar, zu Samstag, den 18. Janaur an verschiedenen Örtlichkeiten zu Sachbeschädigungen an Straßenschildern, einem Garagentor, einer Unterführung und einer Hauswand durch Graffiti. Der dadurch entstandene Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 2.000 Euro. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Höxter unter 05271-9620.

Montag, 13. Januar 2020 10:50 Uhr

Holzminden (red). In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in der Gartenstraße und im Einmündungsbereich zur Bahnhofstraße in Holzminden zu insgesamt drei Sachbeschädigungen an Pkw. Laut Zeugenaussagen gab es gegen 01.50 Uhr laute Klirrgeräusche, woraufhin die Polizei in Holzminden alarmiert wurde. Im Zuge der Ermittlungen wurden dann insgesamt drei Pkw festgestellt, bei denen der Seitenspiegel bzw. weitere Teile eines Fahrzeugs beschädigt wurden. Die Fahrzeuge waren allesamt am Fahrbahnrad abgestellt. Der Sachschaden erstreckt sich auf mehrere hundert Euro. Es liegen bereits erste Täterbeschreibungen vor, die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Polizei erhofft sich daher weitere Zeugen. Hinweise bitte an die örtliche Polizei unter 05531/9580.

Montag, 13. Januar 2020 10:29 Uhr

Holzminden (lbr). Ein sehr schwerer Verkehrsunfall überschattet den Montagmorgen im Landkreis Holzminden. Auf der Bundesstraße 64 auf Höhe der Ortschaft Bevern sind zwei tonnenschwere Lkw-Gespanne und ein weißer Pkw-Kombi gegen 9:30 Uhr schwer verunfallt. Zwei Personen, der Fahrer des mit Heizöl beladenen Lkw-Gespanns sowie der Pkw-Fahrer, wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Der weitere Lkw-Fahrer wurde ebenfalls verletzt in das Krankenhaus verbracht. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Holzminden, Negenborn und Bevern sowie mehrere Rettungswagen und zwei Rettungshubschrauber aus Hannover und Bielefeld. Die Bundesstraße 64 wurde ab Abfahrt Lobach voll gesperrt.

Zum Unfallhergang konnte die Polizei erklären, dass der weiße Lkw sowie der Pkw-Kombi von Holzminden in Richtung Negenborn auf der B64 unterwegs waren, als der Pkw diesen Lkw überholt hat und aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn kam, wo der Heizöl-Lkw in Richtung Holzminden unterwegs war und es zur schweren Kollision kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Heizöl-Lkw zusätzlich in den anderen Lkw gelenkt.

Die B64 musste bis 18 Uhr gesperrt bleiben. 

Fotos: lbr

Montag, 13. Januar 2020 09:55 Uhr

Bevern/Reileifzen (red). Die Polizeistation Bevern ermittelt aktuell in zwei Fällen von Entsorgungen merkwürdiger Art. Bei dem ersten Fall wurde bereits Mitte Dezember durch einen Förster des Reviers "Burgberg" festgestellt, dass dort diverser Erdboden abgeladen wurde. Als Zeitraum wurde hier Mitte Dezember bis zum 08.01.2020 mitgeteilt. Auffällig dabei sei die Größe der Fläche von ca. 400 Quadratmetern. Hierbei muss mit schwerem Gerät entsprechender Erdboden großflächig verteilt worden sein. In diesem Bereich liegt das Naturschutzgebiet "In den Eichen". Derartige Tätigkeit stellt somit mindestens eine Ordnungswidrigkeit da.

Der zweite Fall wurde Anfang des Jahres festgestellt und bei der Polizei am 09.01.2020 angezeigt. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Stadtoldendorf hatten festgestellt, dass zwischen Forst und Reileifzen (Kreisstraßen 35 und 59) mehrere Müllsäcke mit Stroh abgelegt worden waren. Auffällig hier ist, dass der Inhalt der Säcke aufgrund der Beschaffenheit und Menge vermutlich aus einer Kleintierhaltung oder gar -zucht stammen muss. 

Die Polizei erhofft sich in beiden Fällen Hinweise aus der Bevölkerung und bittet sich bei der Polizei in Bevern unter 05531/992910 oder in Holzminden unter 05531/9580 zu melden.

Foto: Polizei

Politik
Donnerstag, 23. Januar 2020 11:16 Uhr
Einen Tag lang Politiker/in sein: FDP-Abgeordneter Hermann Grupe lädt zum Zukunftstag in den Landtag ein
Donnerstag, 23. Januar 2020 11:12 Uhr

Holzminden (lbr). Eigentlich sollte das Thema HAWK-Neubau schon längst vom Tisch sein, doch die Pläne der Hochschule sorgten bei den Bürgern für heiße Diskussionen. Daraufhin wollte HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy bereits Ende November die aktuellen Pläne in der nächsten Bauausschusssitzung der Öffentlichkeit präsentieren und alle Fragen beseitigen, jedoch erkrankte der Präsident und die Präsentation wurde auf die heutige Sitzung, 23. Januar, verschoben. Alle interessierten Bürger können ihre Fragen, Bedenken und Anregungen in der heutigen Sitzung um 17 Uhr in der Stadthalle in Holzminden loswerden.

Zum Hintergrund: Die Hochschule braucht mehr Platz - ein Neubau muss her. Die HAWK arbeitete drei Varianten an unterschiedlichen Standorten aus, an denen ein neues Gebäude entstehen könnte. Favorisiert wird aktuell die Variante drei: Ein Turm an der Böntalstraße neben den Teichen. Diese Idee sei sowohl die wirtschaftlichste Lösung als auch die mit dem größten Nutzen für die Hochschule. Doch viele Holzmindener Bürger bangen um ihren Park und würden lieber eine Umsetzung der zweiten Variante, einen Anbau auf dem Parkplatz Billerbeck, sehen. Jedoch wäre diese Option teurer und es gäbe weniger Parkmöglichkeiten.

In der jüngsten Sitzung des Holzmindener Stadtrates sendete die Politik bereits positive Signale an die HAWK und das Land. Die Mitglieder beschlossen einen Antrag, der mehrere Punkte und Möglichkeiten im Bezug auf den Neubau der HAWK umfasst. Durch den Antrag wurde sich aber nicht auf einen Standort festgelegt. „Die Absicht des Landes, für den Fachbereich ‚Soziale Arbeit‘ am HAWK Standort Holzminden moderne und geeignete Räumlichkeiten zu schaffen, wird begrüßt und nachhaltig unterstützt“, heißt es in dem Antrag der CDU-Fraktion. Zudem biete die Stadt ihre Unterstützung für eine dringende Zwischenlösung an. Der Antrag regte beispielsweise eine Nutzung des landeseigenen Gebäudes an der Böntalstraße 44 vor, sowie eine mögliche Unterbringung in der Neuen Straße 19 zu untersuchen.

Donnerstag, 23. Januar 2020 10:57 Uhr

Holzminden (red). Zu einer gemeinsamen Klausurtagung trafen sich die Mitglieder des CDU Kreisvorstandes und der CDU Kreistagsfraktion im Weserhotel Schwager. „Wir wollen die Weichen für eine erfolgreiche Arbeit im Jahr 2020 stellen“, so die CDU Vorsitzende Tanya Warnecke. Die dramatische finanzielle Situation des Landkreises erfordere mutige und konsequente Entscheidungen. „Unser Ziel sind breite politische Mehrheiten bei den Zukunftsthemen Bildung, Digitalisierung und Jugendhilfe,“ versichert der Fraktionsvorsitzende Uwe Schünemann zu Beginn der Beratungen. Hoffnungsfroh stimme ihn der politische Umgang des neuen Landrates mit allen Fraktionen. Das Klima zwischen Politik und Verwaltung habe sich deutlich verbessert.

Das Defizit von rund 11 Mio. € zwinge den Kreistag zu neuen Überlegungen. So komme es beim Bildungs- und Betreuungsgipfel darauf an, zusammen mit den Hauptverwaltungsbeamten der Kommunen ein kluges Gesamtkonzept für die Schaffung von Kindergärten und einer modernen Schullandschaft zu erarbeiten. „Wir wollen nicht wieder allgemein debattieren, sondern anhand von Zahlen und Fakten eine Lösung finden“, fordert die Schulausschussvorsitzende Sabine Echzell. Auf der Klausurtagung habe man Fragen an die Verwaltung im Hinblick auf Qualität, Unterrichtsversorgung und bestehenden Raumkapazitäten formuliert. Sobald die Antworten vorliegen, sollte intensiv beraten werden. Ergebnisse müssten noch vor der Sommerpause vorliegen. Die Kommunalaufsicht werde für den Haushalt 2021 bereits konkrete Beschlüsse erwarten. „Sonst sind weitere Investitionen im Bildungsbereich gefährdet“, befürchtet Helmut Affelt.

Der Breitbandausbau und die Digitalisierung waren ein weiterer Schwerpunkt der Klausurtagung. Die Bundesregierung habe einen Rechtsanspruch auf einen Glasfaseranschluss ab 2025 beschlossen. „Für den Landkreis Holzminden bedeutet das eine enorme Kraftanstrengung“, so der Fraktionssprecher im Kreisentwicklungsausschuss Bernd Kaussow.  Im nächsten Jahr solle der weitere Ausbau intensiviert werden. 14.600 Grundstück müssten noch angeschlossen werden. Inakzeptabel sei die Umstellung der Landesförderung auf einen Festbetrag von maximal 2.000 € pro Anschluss. Damit sei die bisherige 90 Prozent-Förderung nicht zu erreichen. „Hier werden wir uns für Gespräche zwischen dem Landrat und dem Sonderstaatssekretär Digitalisierung einsetzen,“ verspricht Uwe Schünemann. „Wir brauchen eine Sonderförderung für den ländlichen Raum“.

Auf Vorschlag der Kreisvorsitzenden Tanya Warnecke wurde das Modell „Notfall-App – mobile Retter“ diskutiert. Bei Notfällen entscheiden bereits wenige Minuten über Leben und Tod. Daher komme es oftmals darauf an, dass Erste Hilfe-Maßnahmen schon vor dem Eintreffen des Rettungswagens oder des Notfallarztes vorgenommen werden. „Die Freiwillige Feuerwehr hat mich auf die bereits in vielen Gemeinden erfolgreich eingesetzte Notfall-App – mobile Retter aufmerksam gemacht“, erklärt die CDU Politikerin. Geschulte Ersthelfer könnten sich bei dieser App registrieren lassen. Im Falle eines Notfalls werde derjenige über die Leitstelle informiert, der dem Einsatzort am nächsten ist. Um welche Person es sich dabei handelt, werde über eine GPS Ortung ermittelt. Je mehr Ersthelfer wie Krankenschwestern, Pfleger, Rettungsassistenten, Feuerwehrkräfte, DLRG-Schwimmer, Ärzte oder gut ausgebildete Bürgerinnen und Bürger sich bei diesem System anmelden, desto größer sei der Erfolg. Einstimmig beschloss die Kreistagfraktion einen entsprechenden Antrag auf Einführung des Systems zu stellen.

 

Wirtschaft
Mittwoch, 22. Januar 2020 11:26 Uhr
Junioren des Handwerks wählen neuen Vorstand - Kevin Schmidt wird neuer 1. Vorsitzender
Montag, 20. Januar 2020 16:14 Uhr

Holzminden (red). Symrise setzt mit ehrgeizigem Klimaschutz weltweit Maßstäbe in Nachhaltigkeit. Das hat die namhafte Non-Profit-Organisation CDP (früher Carbon Disclosure Project) nun erneut honoriert. In der jährlichen CDP-Bewertung von Unternehmen und Regierungen erreicht der Holzmindener Konzern Spitzennoten und damit einen Platz auf der begehrten A-Liste im Klimaschutz-Rating. Dem Rating zugrunde liegen Umweltdaten, die dem CDP mehr als 8.400 Unternehmen und über 920 Staaten, Regionen und Städten offengelegt haben.

Nachhaltigkeit gehört bei Symrise als integraler Bestandteil zur Unternehmensstrategie. Das Holzmindener Unternehmen will Verantwortung für künftige Generationen übernehmen und geht deshalb beim Übergang zur ressourcenschonenderen Wirtschaft mit gutem Beispiel voran. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat das Unternehmen eine Klimaschutzstrategie entwickelt. Das bis 2020 gesetzte Ziel, die ökologische CO2-Effizienz um ein Drittel gegenüber 2010 zu verbessern, hat Symrise sogar vorzeitig erreicht.

Die zahlreichen Maßnahmen haben nun erneut zu einer Spitzennote im Klimaschutz-Rating des CDP geführt. Dabei bewertet die Non-Profit-Organisation unter anderem die Vollständigkeit der offengelegten Daten oder auch das betriebliche Management von Umweltrisiken. Ein weiteres Kriterium ist der Nachweis einer ökologischen Vorreiterrolle, zum Beispiel durch das Setzen und Erreichen ehrgeiziger Ziele. Basierend auf den Ergebnissen teilt das CDP die Teilnehmer in vier Kategorien ein: von A, der höchsten, bis D. Die von Symrise eingereichten Klimakennzahlen gehören zu den besten von mehr als 8.400 untersuchten Unternehmen.

„Wir möchten als Unternehmen einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, sagt Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG. „Deshalb verfolgen wir ehrgeizige Ziele. Wir freuen uns, dass das CDP diese Anstrengungen würdigt. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Ab 2030 will Symrise klimapositiv sein

Für die Zukunft hat sich Symrise verpflichtet, seinen ökologischen Fußabdruck entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter zu reduzieren. Das nächste Etappenziel ist, bis 2025 die Ökoeffizienz seiner Klimaemissionen um mehr als 60 Prozent gegenüber 2016 zu verbessern. Und ab 2030 will der Holzmindener Konzern klimapositiv sein.

„Um unsere Ziele zu erreichen, haben wir konkrete Maßnahmen beschlossen“, erklärt Bertram. „Wir wollen die Energieeffizienz an unseren gesamten Produktionsstandorten weiter steigern und bis 2025 Strom komplett aus erneuerbaren Quellen beziehen. Darüber hinaus werden wir hochwertige Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt durch den Erwerb von Emissionszertifikaten unterstützen.“   

Ein weiterer Schritt ist der Abschluss von Power Purchase Agreements (PPA) in Deutschland, also von Stromlieferverträgen, die meist langfristig zwischen einem Produzenten und einem Abnehmer eingegangen werden. Diese können mit der Absicherung von Marktpreisrisiken dazu beitragen, die Erzeugung von Elektrizität über erneuerbare Energiequellen wirtschaftlich zu fördern. Hintergrund ist das Auslaufen der gesetzlichen Förderung regenerativer Stromerzeugung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz ab 2021. PPA sind eine Möglichkeit, den Weiterbetrieb der Anlagen über den Förderzeitraum hinaus zu sichern.

Auch von seinen Zulieferern erwartet Symrise künftig mehr Einsatz für den Klimaschutz. Diejenigen, die Rohstoffe von mindestens 80 % des gesamten Einkaufsvolumens liefern, verpflichtet das Unternehmen außerdem bis 2020, sich zu eigenen Klimazielen zu bekennen.

Foto: Symrise

Montag, 20. Januar 2020 11:40 Uhr

Holzminden (red). Michael König (56), Vorstandsvorsitzender von Elkem ASA, wird neues Mitglied des Aufsichtsrats der Symrise AG. Das Amtsgericht Hildesheim hat Michael König mit Wirkung zum 15. Januar 2020 zum Aufsichtsratsmitglied bestellt. Er wird sich auf der Hauptversammlung am 06. Mai 2020 den Aktionären zur Wahl stellen. Er nimmt den Sitz von Dr. Thomas Rabe (54) ein, der sein Aufsichtsratsmandat auf eigenen Wunsch und im besten Einvernehmen am 31. Dezember 2019 niedergelegt hat.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Winfried Steeger sagte: „Im Namen des Aufsichtsrats möchte ich Herrn Dr. Rabe für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit danken. Wir wünschen ihm für seine berufliche und persönliche Zukunft alles Gute. Zugleich möchten wir Michael König willkommen heißen. Mit seiner tiefen Verankerung in der Chemiebranche und seiner langjährigen Erfahrung durch Führungsfunktionen im In- und Ausland wird er den Aufsichtsrat hervorragend ergänzen.“

Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG, fügte hinzu: „Dr. Rabe hat die erfolgreiche Entwicklung der Symrise AG in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt. Daher möchte ich ihm im Namen des gesamten Unternehmens für die sehr gute Arbeit unseren ausdrücklichen Dank aussprechen. Zugleich freuen wir uns, dass wir mit Michael König ein sehr kompetentes, neues Gremienmitglied gewinnen konnten. Herr König verfügt über eine beeindruckende berufliche Laufbahn. Wir sind sicher, dass er mit seiner Erfahrung wertvolle Beiträge für die Symrise AG liefern wird.“

Michael König ist Vorstandsvorsitzender der börsennotierten Gesellschaft Elkem ASA, einem weltweit führenden Anbieter von silikonbasierten Hochleistungsmaterialien mit Sitz in Oslo. Zuvor war er vier Jahre Vorstandsvorsitzender von China National Bluestar, einem Anbieter für neue chemische Stoffe und Tiernahrung. Seine berufliche Laufbahn begann er 1990 bei der Bayer AG, für die er 25 Jahre in Deutschland und China in unterschiedlichen Führungspositionen tätig war. Von 2013 bis 2015 verantwortete er als Mitglied des Vorstands der Bayer AG die Bereiche Technologie, Personal und Nachhaltigkeit sowie die Regionen Asien/Pazifik, Afrika und Naher Osten. 

Michael König hält einen Abschluss als Diplom-Ingenieur in chemischer Verfahrenstechnik von der TU Dortmund. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Foto: Symrise

Sport
Dienstag, 21. Januar 2020 11:21 Uhr
Schach: 5. und 6. Spieltag der Saison 2019/2020 endeten mit Sieg und Niederlage
Donnerstag, 16. Januar 2020 10:25 Uhr

Holzminden (red). An die Erfolge der bisherigen Veranstaltungen konnte auch die 35. Winterlaufserie sehr gut anknüpfen. Das neue Organisationsteam bestehend aus Elke Dorusch, Matthias Ebeling und Werner Golüke warteten mit vielen inhaltlichen Verbesserungen auf und konnten so die Erfolgsgeschichte der 35 Jahre laufenden Sportveranstaltung weiter ausbauen.

Besonders gut angekommen ist in dieser Serie die Möglichkeit einer personifizierten Startnummer, die unter anderem den Vornamen und den Namen des Sporttreibenden enthält, und auf Wunsch zu erhalten ist. Das Fördert besonders auch den Zusammenhalt und die Verbundenheit im Sport. Leider blieb bei den diesjährigen Laufterminen wieder fast durchgängig die Sonne und der Schnee aus. Oft begleitete kalter Sprühregen, Wind  und Bewölkung die Sportlerinnen und Sportler.

Das hielt aber auch in diesem Jahr über 400 Sportbegeisterte nicht von der mehrfachen Teilnahme an den 13 Laufterminen ab. Mit 1.623 Zieleinläufen war die Serie noch stärker besucht als im Vorjahr und wieder eine absolutes Superlativ für den Laufsport und das Walken im Weserbergland. Trotz der schwierigen Wetterbedingungen schafften 227 Teilnehmende erfolgreich mindestens 5 Wertungsläufe über die 5, 10  oder 20 Kilometer Strecken. Dabei wurden 14.320 Kilometer zurückgelegt.

Fast 1.000 Kilometer mehr als im Vorjahr. Ein besonderer Höhepunkt in diesem Jahr war die Auszeichnung für die erfolgreichsten Teilnahmen über die bisherigen 35 Jahre der Laufserie. Erfolgreichster Teilnehmer, vom Moderator der Siegerehrung, Andreas Kopp, auch würdigend als „Mister Winterlaufserie“ bezeichnet, war Werner Golüke vom PSV Holzminden. Er hat an allen Serien Teilgenommen und hat an 302 Starts 4.495 Kilometer erlaufen.

Die Freude an dieser Sportveranstaltung ist bei ihm auch nach 35 Jahren nicht verschwunden. Schon über fünf Jahre hat er als ehrenamtlicher Helfer die hauptverantwortliche Streckenorganisation und Betreuung der Sporttreibenden im Liebigstadion übernommen. Den Platz zwei in dieser Wertung errang Dieter Weinholz der von seinem Vereinskollegen Martin Schoppmeier (SV Brenkhausen/Bosseborn) verfolgt wird. Auf Platz vier liegt Edgar Bettermann von PSV Holzminden, der die Serie vor 35 Jahren ins Leben gerufen hat und mit „nur 3090 Streckenkilometer“ aufwarten kann, weil er über 30 Jahre seinen ehrenamtlichen Einsatz vor die eigene sportliche Betätigung gestellt hat. Gestiegen ist in dieser Serie auch weiter die überregionale Beteiligung durch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Höxter aus Hameln und dem weiteren Umkreis wie Schaumburg, Blomberg, Lemgo, Paderborn, Warburg, Kassel, Göttingen, Hannover und Braunschweig.

Die Veranstalter freuten sich besonders über die Schülerinnen und Schüler sowie jüngere Sporttreibende, die auch in diesem Jahr im Rahmen der Siegerehrung mit einer Anerkennungsmedaille und Sachpreisen ausgezeichnet wurden. Die Altersspanne begann bei der 8-Jährigen Anna Fenz (LG Solling) und endete bei Wilhelm Wehrmann (PSV Holzminden) und Engelbert Müller (TUS Warzen), die dem Jahrgang 1934 angehören.

„Die Serie ist nur möglich, weil sich rund 30 Vereinsmitglieder des PSV aktiv für diese Veranstaltung einsetzen“, sagt dankbar Andreas Kopp. Besonders freut er sich auch über das viele Lob von den Sportlerinnen und Sportlern, die die Arbeit des PSV und des neuen Organisationsteams mit zahlreichen Anerkennenden Worten und lobenden Nachrichten bedacht haben.

Aber jetzt zu den einzelnen Strecken. Die Königsdisziplin ist die 100-Kilometer Stecke, für die fünf Wertungsläufe über 20 Kilometer abgeleistet werden müssen. Die landschaftliche Schönheit entlang des Hasselbaches nach Schießhaus und die starken Steigungsstücke machen die Einmaligkeit dieses Kurses aus. Die An- und Abstiege sind eine große Herausforderung für die Sportlerinnen und Sportler. Bei den Frauen konnte Tamara Genrich (Symrise) in einer Zeit von 8:22:21 die 100 Kilometer für sich entscheiden.

Die 100 Kilometer bei den Männern konnte Jörn Hesse (Delligser SC) mit einer Spitzenzeit von 06:49:13 Stunden die Serie für sich entscheiden. Jörn Hesse hat diese Disziplin schon zehn Mal gewonnen und unterstreicht damit, seine Spitzenposition als Langstreckenläufer aus dem Landkreis Holzminden.

Überragend siegte bei den 50 Kilometern der Frauen Sandra Grimm (SV Brenhhausen/Bosseborn) in einer Zeit von 03:37:48.

Bei den Männern gab es über die 50 Kilometer wieder einen starken Konkurrenzkampf, den Matthias Berkemeier (LF Lüchtringen)für sich entscheiden konnte. Er siegte mit 02:54:20 und verbesserte damit seine gute Zeit aus dem Vorjahr um über 9 Minuten.

Die 25 Kilometer bei den Frauen konnte Gudrun Jones (SV Brenkhausen/Bosseborn, in der Zeit von 2:05:28 für sich entscheiden. Bei den Männern siegte Philip Priebe (ESV Eintracht Hameln), mit der Spitzenzeit von 1:33:34.

Bei der 25 KM-Wertung für die Schülerinnen errang Gina Fleischhauer (HLC Höxter) mit der Zeit von 01:58:28 den Sieg. Sie knüpfte damit an ihre Zeit aus dem Vorjahr an. Die tolle Leistung unterstreicht ihr besonderes Talent.

Bei den Schülern hat Fin-Matthis Welzig (Delligser SC) mit 01:52:50 in einer überragenden Zeit den ersten Platz belegt.

Auch bei den Walkerinnen und Walkern gab es in diesem Jahr eine starke Teilnahme und tolle Ergebnisse. Bei den Frauen siegte über die 50 Kilometer Strecke Doris Niekerken (Symrise) mit der Zeit von 06:06:44.

Die lange Strecke bei den Männern konnte Udo Beuster (Symrise) in 05:43:56 für sich entscheiden, der sich zusammen mit seiner Frau Regina wehmütig aus dem Weserbergland verabschiedete. Beusters wollen ihren Lebensabschnitt als Rentner in ihrer alten Heimat im Taunus verbringen.

Beim Walken über 25 Kilometern siegte Annette Rothmann (PSV Holzminden) mit 2:54:08. Die Serie bei den Männern konnte erstmals Eckhard Nolte (MTV Wangelnstedt) mit 2:57:30 gewinnen.

Trotz der häufig schweren Bedingungen sind auf allen Strecken wieder sehr gute Laufzeiten erreicht worden und es gab an der Spitze einen harten Wettkampf um die Plätze, aber auch viele zufriedene Gesichter weil Sport und Bewegung in der Gemeinschaft viel Spaß bereitet und hilft gesund zu bleiben. Herausragend war auch in diesem Jahr die Teilnahme der Betriebssportgruppen von Symrise und Egger. Besonders eindrucksvoll sind auch die guten Laufergebnisse der Vereine aus dem Kreis Höxter, die allein vier der zwölf Gesamtsiege erringen konnten. Die 35. Serie hat aber wieder bewiesen, dass den vielen Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportlern eine gute Möglichkeit zum Sporttreiben in einer tollen Gemeinschaft geboten wird.  Im Anschluss an die Serie können daher auch die regelmäßigen Trainingszeiten des PSV-Holzminden zum „Weitermachen“ genutzt werden. Alle Ergebnisse der Winterlaufserie gibt es unter: WWW.PSV-Holzminden.de

Der besondere Dankt des PSV gilt noch der Stadt Holzminden und dem Kreissportbund, der Bundeswehr und dem Forstamt Neuhaus, die mit der Bereitstellung der Sportanlage an der Liebigstraße und der Nutzungsmöglichkeit der Wege die Grundlage für eine mitreißende und bedeutende Sportveranstaltung in der Region bieten.

Foto: PSV Holzminden

Dienstag, 14. Januar 2020 15:35 Uhr

Holzminden (red). Fußballfans aufgepasst! Die Hallensaison erlebt am Samstag, den 18. Januar 2020, ihren ersten Höhepunkt. In der Liebighalle Holzminden ringen Betriebsfußballer der Region um die begehrte Trophäe des Symrise Hallenfußballturniers 2020. Ab 11.45 Uhr starten die Kicker hoch motiviert ins Turnier. Mit sportlichem Ehrgeiz tragen sie bis etwa 17.30 Uhr den Kampf um Platz eins aus.

Den sportlichen Wettkampf organisiert Symrise in diesem Januar bereits zum 16. Mal. Am dritten Samstag im Januar 2020 messen sich 12 Betriebsmannschaften im fairen Wettkampf.
 2019 erspielten die Kicker des Logistik-Dienstleisters Symotion den Sieg. Den Pokal errangen sie im packenden Finale gegen das Team von Heise Immobilien und nahmen die Trophäe verdient mit nach Hause. Auch in diesem Jahr wollen wieder alle Mannschaften ganz oben auf das Siegerpodest. Das klingt nach Spannung pur, denn Favoriten und Sieg-Anwärter gibt es einige in dem hochkarätigen Turnier-Feld.


Folgende Mannschaften kämpfen um den Pokal: Symrise I (Holzminden), ELF Maschinenbau (Holzminden), O-I Glasspack (Holzminden), Symrise Nördlingen, Symrise II (Holzminden), Optibelt (Höxter), Symrise (Braunschweig), Heller Leder (Hehlen), Post (Kassel), Autohaus Vatterott (Holzminden), Tesium (Holzminden) sowie Symotion (Holzminden). 


Je fünf Spieler pro Mannschaft (vier Feldspieler und ein Torwart) sind bei dem Turnier auf dem Spielfeld erlaubt. Dabei darf jede Mannschaft beliebig viele Spieler auswechseln. Zwölf Mannschaften spielen in der Vorrunde in drei Gruppen den jeweils ersten und zweiten Platz aus. Die je drei Gruppenersten und Gruppenzweiten ziehen in die Zwischenrunde ein, die jeweiligen Sieger und Zweitplatzierten der Zwischenrunde bestreiten das Halbfinale. Das Finale startet gegen 17.30 Uhr.


Die Stimmung auf und um das Spielfeld heizen Moderation und Musik kräftig an. Diese hochkarätige Unterstützung vom Spielfeldrand spornt die Fußballer an und Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes und hoch emotionales Turnier freuen. Die teilnehmenden Mannschaften, Betriebe und Organisatoren laden herzlich ein, die Fußballmannschaften aus unserer Region kräftig zu unterstützen. Der Eintritt ist frei und auch für die trockene Kehle und den knurrenden Magen stehen Waffeln, Brötchen, Limo und Co. bereit.

Foto: Veranstalter

Panorama
Dienstag, 07. Januar 2020 09:00 Uhr
Bach im Fluss: Gewässerwettbewerb geht in die sechste Runde
Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Sonntag, 22. Dezember 2019 12:37 Uhr

Hannover (red). In vielen Zielgebieten werden die Pakete der Johanniter-Weihnachtstrucker bereits mit großer Freude erwartet. Sie bringen eine Hilfslieferung mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem Spielzeug nach Südosteuropa und verteilen sie an bedürftige Kinder, Senioren und Familien.

Hans Joachim Halbach, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter in Niedersachsen Mitte, Superintendent und Regionalverbandspastor Karl Ludwig Schmidt sowie weitere Johanniter, Partner und Unterstützer haben die Weihnachtstrucker am 20. Dezember in Hannover offiziell verabschiedet. Sie wünschten den ehrenamtlichen Helfern besonders eine gute, reibungslose Hinfahrt und eine gesunde Rückkehr zu ihren Familien.

„Mein Dank geht an alle, die ein Paket gepackt oder finanziell die Aktion unterstützt haben. Ob privat in der Familie oder als Mitarbeitender in einer Firma, Organisation oder Behörde. Ein großes Dankeschön auch an die vielen ehren- wie hauptamtlichen Johanniter, die in den Verbänden vor Ort die Aktion tatkräftig unterstützen. Und ganz besonders möchte ich mich bei unseren 18 Johanniter-Weihnachtstruckern bedanken, die sich am 26. Dezember auf den langen Weg in die Ukraine machen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Insbesondere in der Weihnachtszeit, die die meisten im Kreise ihrer Lieben verbringen“, sagte Halbach.

Gemeinsam mit vier Kindern der Wunstorfer Kita „Zwergenwelt“ packten Hans Joachim Halbach und die Weihnachtstrucker symbolisch das letzte Hilfspaket, das dann auf einen der in die Ukraine reisenden Lkw verladen wurde. Vor den Johanniter-Weihnachtstruckern aus dem Landesverband Niedersachsen/Bremen liegen mehr als 1 500 Kilometer bis an die Zielorte. Mit insgesamt drei Lkw und drei Begleitfahrzeugen aus den Johanniter-Ortsverbänden Stade, Wunstorf-Steinhuder Meer, Celle, Salzgitter und Braunschweig bringen 18 ehrenamtliche Johanniter insgesamt 3 600 Hilfspakete für bedürftige Menschen in die ukrainischen Städte Iwano-Frankiwsk (Westukraine), Schytomyr (120 Kilometer westlich von Kiew) und Poltawa (Zentralukraine in der Nähe von Charkow). Am 31. Dezember kehren die Weihnachtstrucker zurück zu ihren Familien.

Gleichzeitig brechen weitere rund 100 ehrenamtliche Weihnachtstrucker aus dem bayrischen Landshut in die Verteilgebiete nach Albanien, Bosnien, Bulgarien und Rumänien auf. Hunderte von Helfern an Johanniter-Standorten in Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sind an der Aktion beteiligt. An zentralen Verteilstellen werden die Pakete mit Hilfe langjähriger Partnerorganisationen vor Ort von Johannitern möglichst persönlich an die Empfänger verteilt. 

Michele Sciacca, Gruppenführer Logistik und Technik und stellvertretender Leiter Ehrenamt aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer, leitet den Konvoi. Er hat ihn bereits im vergangenen Jahr in die Ukraine geführt. „Strahlende Kinderaugen und die Begegnung mit den Menschen in der Ukraine lassen die Anstrengungen der Fahrt und der Vorbereitung vergessen. Das sind besondere Momente – das ist der Grund, warum ich das mache“, bringt der Familienvater es auf den Punkt. Unterstützt wird die Aktion vom Deutsch-Ukrainischen Forum mit Hauptsitz in Berlin.

Foto: Johanniter

Mittwoch, 18. Dezember 2019 11:12 Uhr

Niedersachsen (red). Spielen, Musik hören und chatten – ein Smartphone oder Tablet steht bei vielen Kindern ganz oben auf dem Wunschzettel. Worauf sollten Eltern achten? Wie können Kostenfallen vermieden und die Privatsphäre der Kinder geschützt werden? Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat ein paar Tipps zusammengestellt.

  • Käufe im Apple oder Play Store sollten stets mit einem Passwort gesichert sein. So können keine kostenpflichtigen Apps heruntergeladen und In-App-Käufe vermieden werden.
  • Bei Android-Geräten sollten Eltern im Play Store Jugendschutzeinstellungen und Altersbeschränkungen einrichten. Zudem bietet der Play-Store spezielle Kindersi-cherungs-Apps. Sie legen fest, auf welche Apps Kinder zugreifen dürfen und sperren den Marketplace. Die Bildschirmzeit lässt sich begrenzen.
  • Apple: Unter den Einstellungen findet sich die Rubrik Bildschirmzeit. Hier lässt sich festlegen, ob Apps installiert oder gelöscht und ob In-App-Käufe durchgeführt werden dürfen. Auch lässt sich regeln, welche Funktionen innerhalb der Apps erlaubt sind. Mit Hilfe der Altersfreigabe kann zudem sichergestellt werden, dass Kinder nur altersgerechte Inhalte nutzen.
  • Alternativ kann ein eingeschränktes Nutzerprofil auf dem Tablet angelegt werden. Auch so lässt sich bestimmen, welche Apps benutzt werden dürfen.
  • Eine Drittanbietersperre beim Telefonanbieter einrichten lassen. Sie verhindert ungewollte Käufe oder Abos, da Unternehmen keine Leistungen über die Mobil-funkrechnung abrechnen können.
  • Für erste Erfahrungen mit dem Internet sind Kinder-Suchmaschinen empfehlenswert. Sie bieten einen sicheren Surfraum, da nur kindgerechte Inhalte angezeigt werden. Weitere Informationen unter Surfen:ohne:Risiko, ein Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
  • Kinder sollten nur im WLAN surfen. Anders als im mobilen Netz werden keine SIM-Karten-Daten an Drittanbieter übermittelt – ungewollte Käufe per Mobilfunkrechnung sind nicht möglich. Aber: Öffentliches WLAN ist häufig ungesichert, so dass keine sensiblen Daten eingegeben werden sollten.
Montag, 16. Dezember 2019 11:08 Uhr

Sababurg (red). Auch in diesem Jahr denkt der, mit Geschenken beladene, Weihnachtsmann auf seiner Schlittenreise zuerst an die Tiere, bevor er seine Gaben an die Menschen verteilt. Auf seinem Zwischenstopp im Tierpark Sababurg zieht er zusammen mit seinem Rentier „Bjijje“ (die Sonne) zu den Tierparktieren, um ihnen allen eine Extraportion Futter und Leckerlis zum Weihnachtsfest zu bringen. Hierfür braucht er viele fleißige Helfer, die ihm beim Füttern der Erdmännchen, Ziegen, Hängebauchschweine, Wildschweine, Vielfraße, Luchse und den Wölfen unterstützen. Die Tiere erwarten ihn schon, denn auch sie kennen alle den Weihnachtsmann.

Anschließend laden der Weihnachtsmann und sein Assistent Renrajd-Uwe in gemütlicher Runde Alle zu einer Weihnachtsgeschichte ein und berichten von ihren Erlebnissen auf der langen Reise zu den vielen Menschenkindern. Als kleine Belohnung für die Hilfe hat der Weihnachtsmann an der Elchlodge auch für die Kinder süße Leckerlis dabei. Die Erwachsenen stärken sich mit einem herzhaften Punsch! Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Erwachsene zahlen den normalen Eintrittspreis des Tierparks Sababurg.

Ab 13:30 Uhr ist am „Heiligen Abend“ der Eintritt frei für alle Besucher. Die Begegnungen mit den Wildtieren führen zum Ursprung des Weihnachtsfestes, dem Fest der Liebe und des Mitgefühls für andere Geschöpfe. Machen Sie sich und Ihren Kindern ein schönes Geschenk und genießen Sie die ruhige, winterliche Natur und entspannen Sie vom hektischen Weihnachtstrubel.

Der Tierpark Sababurg ist täglich, auch an allen Feiertagen, ab 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Das Team des Tierparks Sababurg wünscht ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Foto: Tierpark Sababurg

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