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Region Aktiv
Samstag, 18. August 2018 12:07 Uhr
Ohne HTML-Kenntnisse zur eigenen Webseite - KVHS bietet Grundlagen-Kurs für die eigene Jimdo-Homepage
Samstag, 18. August 2018 11:31 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Ende Juli ist die Online-Befragung zur Beteiligung der Bürger bei der Erarbeitung einer Zwischenbilanz für das Regionale Entwicklungskonzept (REK) des EU-Förderprogramms LEADER losgegangen. Nun liegen erste Ergebnisse vor, und es zeigt sich: Die Menschen hier schätzen die Region in der sie leben, vor allem die Natur und die Landschaft.

Sie sehen aber auch, wo angepackt werden muss. Besonders oft werden die Ortskerne genannt, in denen zum Beispiel viele Gebäude leer stehen oder es an Begrünung fehlt. Hier setzen auch viele der Projekte an, die die Befragten mit 20.000 Euro umsetzen würden. „Die Bereitschaft der Menschen, sich aktiv zu beteiligen ist ausgesprochen erfreulich“, bilanziert Dr. Jutta Klüber-Süßle, für LEADER zuständige Bereichsleiterin. 

Bis Ende des Monats, genauer gesagt bis zum 30. August haben alle, die noch nicht an der Befragung teilnehmen konnten, die Gelegenheit, sich und ihre Ideen einzubringen. Unter www.vogler-region.de kann mit Wünschen und Anregungen zur Entwicklung der Region aktiv beigetragen werden. 

Die VoglerRegion hat in der laufenden Förderperiode 2,4 Millionen Euro zur Verfügung und damit schon etliche Projekte wirksam unterstützen können. Jetzt aber ist Halbzeit und entsprechend der LEADER-Vorgaben noch einmal Resümee zu ziehen. „Es gilt, Dinge nicht zu übersehen und neue Potentiale nicht einfach zu übergehen“, stellt Dr. Jutta Klüber-Süßle dazu fest.

Mit dem, was die Teilnehmer in der Onlinebefragung an Stärken und Schwächen herausarbeiten, sollen im Rahmen einer öffentlichen Bilanzwerkstatt am 6. September um 17 Uhr im Haus am Eberbach in Stadtoldendorf weiter geplant und eventuell auch Kurskorrekturen vorgenommen werden. Bis spätestens zum 10. Januar 2019 muss das entsprechend angepasste Regionale Entwicklungskonzept beim Land Niedersachsen eingereicht werden, damit weiterhin EU-Mittel in die VoglerRegion fließen können.

Ansprechpartnerin für die Bürgerbefragung und den LEADER-Prozess insgesamt ist Christine Bossow vom Regionalmanagement der VoglerRegion, erreichbar unter 0 55 31 – 707 110 oder per E-Mail unter leader@landkreis-holzminden.de. Mehr Informationen zum Thema LEADER in der VoglerRegion gibt es auch unter www.vogler-region.de.

Foto: Klaus Grewe

 

Freitag, 17. August 2018 13:11 Uhr

Holzminden (hk/red). Für jede Menge Gesprächsstoff sorgte Anfang August eine Mitteilung der Stadt Holzminden, wonach der Freibadbetrieb bis zum 26. August aufgrund von Personalmangel nur eingeschränkt möglich sei.

Einige Bürgerinnen und Bürger der Stadt Holzminden zeigten nur wenig Verständnis für diese Sondersituation und sprachen von „Unfähigkeit“. Die Badesaison käme nicht überraschend und vor allem in den Ferien und bei diesen Temperaturen könne man die regelmäßigen Öffnungszeiten verlangen, so weitere Stimmen.

Doch nun könnte das Kapitel fortgeschrieben werden: Auf Nachfrage der Redaktion teilte die Stadt Holzminden mit, dass es zurzeit unklar sei, ob das Freibad nach dem 26. August wieder reguläre Öffnungszeiten anbieten könne. Zurzeit hat das Bad vormittags geschlossen und öffnet erst um 14 Uhr.

Nachbarschaftshilfe folgte umgehend vonseiten des Freibads Bevern, dass zurzeit seine Türen zwischen 6:30 und 8.30 Uhr zum Frühschwimmen öffnet, um die Schließung in Holzminden zu kompensieren.

Foto: Symnbolbild

Freitag, 17. August 2018 12:48 Uhr

Holzminden (red). Das Ohr ist eines der wichtigsten Sinnesorgane des Menschen. Schließlich bildet der Hörsinn eine elementare Voraussetzung für die verbale Kommunikation. Schätzungen des Deutschen Schwerhörigenbundes zufolge leben in Deutschland rund 80.000 gehörlose und etwa 16 Millionen schwerhörige Menschen. Viele von ihnen verständigen sich nonverbal – sie nutzen die Gebärdensprache, um mit ihrer Umwelt zu kommunizieren.

In der Solling-Vogler-Region im Weserbergland können nicht nur hörende, sondern auch gehörlose Menschen in den Genuss toller Naturerlebnisse kommen. Speziell für alle Menschen, deren Hörsinn eingeschränkt ist, bietet der Naturpark Solling-Vogler am Sonntag, 2. September, um 14 Uhr eine geführte Tour entlang eines Mittelgebirgsbachs an. Bei dieser Tour erhält Christine Helms, zertifizierte Waldpädagogin der Niedersächsischen Landesforsten, Unterstützung durch Gebärdensprachdolmetscherin Christiane Döring, die die gesprochenen Sätze mittels Handzeichen, Mimik, Gestik und Körperhaltung in die Gebärdensprache übersetzt.

Gemeinsam geht es durch einen ganz besonderen Lebensraum. In den Bachauen des Hasselbachs im Schießhäuser Tal gibt es viel zu entdecken: Das Wasser, aber auch Tiere und Menschen verändern diese Landschaft immer wieder aufs Neue.

Anmeldungen für die Führung sind erforderlich und werden unter Tel. 05536/1313 entgegen genommen. Die Kosten liegen bei vier Euro pro Erwachsenem und zwei Euro pro Kind, festes Schuhwerk ist erforderlich. Treffpunkt ist der Parkplatz Ortausgang Holzminden an der B497. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Freitag, 17. August 2018 12:13 Uhr

Holzminden (hk/red). Der Umbau der neuen Ampelanlage am Brücktor in der Böntalstraße/ Sollingstraße/ Sohnreystraße/ Mühlenfeldstraße in Holzminden läuft auf Hochtoren und ist voraussichtlich ab Montag, den 27. August betriebsbereit. Zurzeit wird der Ampelverkehr über eine Ersatzampel gesteuert.

Neben einem neuen Steuergerät wird die Anlage auch mit energiesparenden LED-Signalgebern ausgerüstet. Daneben werden noch die Maste ausgetauscht.

Nach häufigen Ausfällen der Ampelanlage im letzten Jahr und mehreren Ausfällen in letzter Zeit durch die enorme Hitze im Steuergerät wird die Ampel nun endgültig erneuert. Nur durch ein gebrauchtes Steuergerät konnte die Ampel notdürftig wieder in Betrieb genommen werden.

In diesem Zuge soll auch die Radwegeführung geändert werden. Einem bundesweiten Trend folgend und die Anregungen der Verkehrsinitiative „Nachhaltige Mobilität“ aufgreifend, sollen die Radfahrer in der Stadt Holzminden zukünftig vorwiegend auf der Straße geführt werden. Dazu werden in der Böntalstraße und Sollingstraße zwischen Liebigstraße und Haarmannplatz beidseitig Schutzstreifen für die Radfahrer auf der Fahrbahn angelegt. Zudem werden am Brücktor an allen vier Zufahrten aufgeweitete Aufstellflächen für Radfahrer markiert, die ein gefahrloses Linksabbiegen ermöglichen sollen.

Foto: Symbolbild

 

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Blaulicht
Freitag, 17. August 2018 12:28 Uhr
Brand im Dachgeschoss in Lüchtringen: Eine verletzte Person
Dienstag, 14. August 2018 15:25 Uhr

Neuhaus/Dassel (fw). Zu einer Vollsperrung zwischen Neuhaus und Dassel ist es am Dienstagnachmittag gekommen, nachdem es zu einer schweren Kollision zwischen einem Lkw mit Anhänger und einem Kleinwagen gekommen ist. Im Kurvenbereich fuhr der grüne Kleinwagen nahezu frontal in den entgegenkommenden Lkw. Grund könnte nach aktuellem Stand der Ermittlungen eine Ölspur sein, durch die der Pkw von der rechten Straßenseite abkam und in den Gegenverkehr rutschte.

Die 64-jährige Fahrerin des Kleinwagens wurde bei dem schweren Verkehrsunfall schwer verletzt und ins Krankenhaus nach Holzminden gebracht. Der Fahrer des Lkws erlitt einen Schock. Vor Ort im Einsatz war die Polizei Holzminden und Einbeck sowie die Feuerwehren aus Dassel und Markoldendorf mit insgesamt 25 Einsatzkräften. Die Einsatzstelle wird voraussichtlich noch zwei Stunden voll gesperrt sein.

Fotos: fw

Dienstag, 14. August 2018 09:30 Uhr

Holzminden (red). Am Montag, den 13.08.2018, gegen 19.30 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Holzminden einen Fahrradfahrer in der Sollingstraße. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrrad, ein Conway Trekkingrad, im vergangenen Jahr als gestohlen gemeldet wurde. Das Fahrrad wurde sichergestellt. Gegen den 56-jährigen Fahrradfahrer aus Holzminden werden entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Der Besitzer des Rades wird sich freuen.

Montag, 13. August 2018 11:26 Uhr

Holzminden (red). In der Nacht von Samstag, 11.08.2018 auf Sonntag, 12.08.2018, wurden mindestens fünf Pkw im Stadtgebiet zum Ziel von Vandalen. Die Fahrzeuge waren jeweils am Fahrbahnrand im Hirschberger Weg abgeparkt und wurden vermutlich beim Vorbeiziehen des oder der Täter mit einem spitzen Gegenstand zerkratzt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.

Wer Hinweise zu dem oder den Tätern geben kann oder Auffälliges in der Nacht von Samstag auf Sonntag gehört hat, wendet sich bitte an die örtliche Polizei unter 05531/9580.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 09. August 2018 18:28 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Deutsche Wetterdienst hatte für 16:00 Uhr eine Unwetterwarnung herausgegeben, gegen 16:00 Uhr wurde dann der Landkreis Holzminden tatsächlich von einer Gewitterfront heimgesucht. Dabei wurden durch Starkregen und zum Teil orkanartige Böen mehrere Bäume im Stadt- und Kreisgebiet entwurzelt. So mussten die freiwilligen Feuerwehren beispielsweise mehrere Bäume auf der B83 zwischen den Ortschaften Heinsen und Holzminden, sowie im Bereich Steinbreite/Nordstraße entfernen. Auf einem öffentlichen Parkplatz am Stahler Ufer brachen von einem Baum mehrere große Äste ab und beschädigten die darunter parkenden PKW zum Teil schwer. Nach etwa einer halben Stunde zog die Front weiter in Richtung Norden und in den Landkreis Hameln-Pyrmont. Zu Personenschäden durch herabstürzende Äste kam es nach jetzigem Stand glücklicherweise nicht.

  

Fotos: Polizei

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Politik
Montag, 13. August 2018 10:28 Uhr
Auf ein Wort mit Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne
Freitag, 10. August 2018 07:30 Uhr
Holzminden (r). Bundesweit fehlen sichere Plätze für von Gewalt bedrohte Frauen. So müssen immer wieder in Not geratene Frauen abgewiesen werden. Der Landkreis Holzminden ist einer der wenigen Landkreise ohne eigenes Frauenhaus. Nach Einschätzung der Beratungs- und Interventionsstelle bei Häuslicher Gewalt (BISS) beim Kinderschutzbund fehlen auch in Holzminden Plätze. Um die 500 Frauen im Landkreis werden dort wegen Gewalt, Mobbing, Stalking und Bedrohung im Jahr beraten. Ca. 3 Prozent benötigen den Schutz eines Frauenhauses. Die nächsten Frauenhäuser sind in Hameln, Warburg und Hildesheim. Diese sind überfüllt. Allein in Hameln mussten 2017 mehr als 80 Frauen mit ihren Kindern wegen Platzmangel abgewiesen werden. Einige waren aus dem Landkreis Holzminden.
Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und die Abgeordnete der Partei Die Linke, Sabine Golczyk bringen daher gemeinsam einen Antrag für ein Frauenhaus im Landkreis Holzminden ein.
„Prügel, Drohungen, Misshandlungen gegen Frauen kommen leider weiterhin vor. Da darf die Gesellschaft bei den Opfern männlicher Gewalt nicht wegsehen. Wir brauchen Schutzräume für von Gewalt bedrohte Frauen ortsnah in Holzminden“, sagte Kreistagsabgeordneter Christian Meyer. Die Kreisstadt wäre ideal.
 
Sabine Golczyk wies daraufhin, „dass die Familie leider nach wie vor der gefährlichste Ort für Frauen und Kinder in Deutschland ist und nicht der dunkle Park. Allein im Jahr 2016 wurden 149 Frauen von ihren Partner ermordet, die Zahl der verletzten Frauen und Kinder liegt im Dunkeln. Das macht die öffentliche Diskussion ebenso wichtig, wie die Errichtung eines Schutzraumes.“
Nach dem Antrag soll zunächst Wohnraum für 10 von Gewalt bedrohten Frauen plus begleitete Kinder vom Landkreis geschaffen werden. Fraktionssprecher Peter Ruhwedel: „Wir brauchen einen geschützten anonymen Ort, wo Frauen schnell untergebracht werden können. Es kann nicht sein, dass das Opfer männlicher Gewalt aus Wohnungsnot beim Täter bleiben muss. Vielleicht kann auch die gemeinnützige BauSie hier Wohnungen zur Verfügung stellen.“ Für die finanziellen Kosten sollen auch Fördergelder von Bund, Land und EU sowie Sponsoren eingeworben werden. „Eine Förderung durch das Land ist möglich“, teilte der Landtagsabgeordnete Christian Meyer mit. „Der Landkreis sollte aber einen Eigenanteil und auch qualifiziertes Betreuungspersonal zur Verfügung stellen.“
Ziel ist die Inbetriebnahme im Jahre 2019. Die Verwaltung soll dafür auch mit geeigneten, lokalen Kooperationspartnern Kontakt aufnehmen, die als Träger in Frage kommen.
Der Antrag soll im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz am 22. August mit den sozialen Wohlfahrtsverbänden beraten werden und dann im Kreistag abgestimmt werden. Die Grünen und Linken hoffen auf breite Unterstützung aller Fraktionen.
 
Foto: Symbolbild
 
Donnerstag, 09. August 2018 09:32 Uhr

Holzminden (fw). Die Heusingerstraße, welche von der Liebigstraße abgeht und unter den Holzmindenern als Panzerstraße bekannt ist, ist benannt nach Adolf Bruno Heinrich Ernst Heusinger. Geboren 1897 in Holzminden und auf das hiesige Gymnasium gegangen, diente Heusinger später in vier deutschen Armeen – unter anderem von 1935 bis 1945 in der Wehrmacht. Zahlreiche Beförderungen ebneten ihm den Weg zu einem direkten Kontakt mit Hitler. Ab 1940 war er Chef der Operationsabteilung des Generalstabes im Oberkommando des Heeres (OKH), die mit der strategischen und operativen Führung der Heeresverbände befasst war. Bereits im März 1941 war das OKH in der Person Halders, Heusingers und Eduard Wagners von Hitler darüber informiert worden, dass der Krieg in Russland als „Vernichtungskampf“ geführt werden sollte. Heusinger war maßgeblich auch an der Vorbereitung des für den Sommer 1942 geplanten ‚Fall Blau‘ beteiligt.

Als Zeuge in den Nürnberger Prozessen sagte er aus, dass die Behandlung der Zivilbevölkerung und die Methoden der Bandenbekämpfung im Operationsgebiet der obersten politischen und militärischen Führung eine willkommene Gelegenheit zur Durchführung ihrer Ziele, nämlich der „systematische[n] Reduzierung des Slawen- und Judentums“, geboten habe.

Mit der Begründung, dass keine Straße nach jemanden benannt werden solle, der einen Angriffskrieg gegen Russland mitorganisiert hat und bis zu Letzt unter Adolf Hitler stand, wurde nun in der gestrigen Sitzung dem Ausschuss für Bauen, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung ein Antrag zur Namensänderung von Dr. Adriano Profeta (fraktionslos) vorgelegt.

Den Straßennamen „Heusingerstraße“ gibt es außer in Holzminden in noch sechs weiteren Städten in Deutschland: Berlin, Frankfurt am Main, Hannover, Neustadt bei Coburg, Teningen und Marburg/Lahn. Wobei hier als Vorbild die Landeshauptstadt Hannover agieren soll, die sich bereits dazu entschlossen hat, die „Heusingerstraße“ in „Straße des 20. Juli“ umzubenennen. Profeta ist der Meinung, dass die Stadt Holzminden diesem Beispiel folgen sollte und den derzeitigen Straßennamen ad acta legen sollte.

Foto: fw

 

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Wirtschaft
Freitag, 17. August 2018 12:37 Uhr
(Fast) alles im Zeitplan beim „Marktplatz“ im Kaufhaus Schwager
Mittwoch, 15. August 2018 08:13 Uhr

Holzminden (red). Happy Birthday, Holzminden News! Die Online-Zeitung Holzminden News feiert heute ihren dritten Geburtstag. Seit drei Jahren gibt es aktuelle Lokalnachrichten aus der Kreisstadt und der Umgebung - rund um die Uhr und kostenfrei. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle unseren Leserinnen und Lesern, unseren Freunden und Bekannten und natürlich unseren Geschäftspartnern und Anzeigenkunden. Danke für den 3. Geburtstag!

Dienstag, 14. August 2018 09:49 Uhr

Holzminden (red). Nach einem dynamischen Jahresauftakt beschleunigte die Symrise AG ihren organischen Wachstumskurs im zweiten Quartal. Alle Segmente und Regionen trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2018 deutlich um 9,0 %. Unter Berücksichtigung von Portfolio- und Währungseffekten wuchs der Umsatz um 4,0 % auf 1.575,5 Mio. Euro (H1 2017: 1.515,3 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 317,1 Mio. Euro (H1 2017: 322,9 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge lag mit 20,1 % weiterhin auf einem guten Niveau. Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung konkretisiert Symrise den Ausblick für 2018: Der Konzern geht nunmehr davon aus, ein Umsatzwachstum oberhalb des mittelfristigen Zielkorridors von 5 bis 7 % zu erreichen und damit deutlich schneller als der Markt zu wachsen. 

„Symrise hat den Schub des zweiten Quartals genutzt und das Geschäft in allen Segmenten kräftig ausgebaut. Unsere umfassende Rückwärtsintegration erweist sich als großer Vorteil. Auch mit der Verknappung einzelner Schlüssel-Rohstoffe für Duftkompositionen haben wir unsere Kunden zuverlässig beliefert“, sagte Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG. „Wir sind kraftvoll in die zweite Jahreshälfte gestartet. Gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung, Vertriebsstärke und den Kapazitätsausbau sind unsere Wachstumstreiber. Für das laufende Geschäftsjahr heben wir unsere Umsatzprognose an: Wir erwarten ein organisches Wachstum oberhalb unseres mittelfristigen Zielkorridors von 5 bis 7 % und werden das Marktwachstum damit deutlich übertreffen.“

Hohe Nachfrage in allen Segmenten und Regionen

In den ersten sechs Monaten steigerte die Symrise AG ihren organischen Umsatz um starke 9,0 %. Das zweite Quartal entwickelte sich besonders dynamisch mit einem zweistelligen Umsatzplus von 10,6 %. Symrise gehört damit einmal mehr zu den wachstumsstärksten Unternehmen der Branche. Alle Segmente und Regionen trugen zu dieser positiven Geschäftsentwicklung bei. Unter Berücksichtigung von Portfolioeffekten, wie den Beiträgen aus den zuletzt erworbenen Gesellschaften Cobell und Citratus, sowie von Wechselkurseffekten wuchs der Umsatz um 4,0 % auf 1.575,5 Mio. Euro (H1 2017: 1.515,3 Mio. Euro). Wie bereits im Vorquartal wurde die Umsatzentwicklung in Berichtswährung durch die unvorteilhaften Währungsrelationen, insbesondere durch die Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar, beeinflusst.

Wachstumstreiber auf regionaler Ebene war abermals Lateinamerika. Die Region verzeichnete im Berichtszeitraum ein organisches Umsatzplus von 16,1 %. Im zweiten Quartal lag das Wachstum sogar bei 20,2 %. Die Umsätze der Region Asien/Pazifik legten im ersten Halbjahr um 12,3 % zu, gefolgt von EAME und Nordamerika mit einem Wachstum von 7,4 % bzw. 5,2 %. In den Schwellenländern steigerte Symrise den Umsatz um 12,8 %. Diese besonders dynamisch wachsenden Märkte trugen 43 % zum Gesamtumsatz bei. 

Profitabilität bei anspruchsvollem Umfeld weiterhin auf gutem Niveau

Symrise erzielte im ersten Halbjahr ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 317,1 Mio. Euro (H1 2017: 322,9 Mio. Euro). Diese leicht rückläufige Entwicklung reflektiert neben gestiegenen Rohstoffkosten und unvorteilhaften Wechselkurseffekten zudem den erhöhten Aufwand in strategische Wachstumsprojekte. Auch mit diesen zusätzlichen Belastungen wirtschaftete Symrise hoch profitabel. Die EBITDA-Marge lag mit 20,1 % auf einem guten Niveau (H1 2017: 21,3 %). Der Periodenüberschuss stieg im Berichtszeitraum auf 142,3 Mio. Euro (H1 2017: 141,8 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich leicht auf 1,10 Euro (H1 2017: 1,09 Euro).

Solide Kapitalausstattung 

Der operative Cashflow des ersten Halbjahres 2018 lag mit 151,3 Mio. Euro um 23,7 Mio. Euro unter dem Vorjahresvergleichswert von 175,0 Mio. Euro. Ursächlich für den Rückgang ist ein Anstieg des Working Capital bedingt durch die hohe Wachstumsdynamik und einem damit verbundenen Aufbau der Lagerbestände mit gestiegenen Rohstoffkosten. Die Nettoverschuldung betrug 1.514 Mio. Euro (31. Dezember 2017: 1.398 Mio. Euro). Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA belief sich auf 2,4 (31. Dezember 2017: 2,2). Mit einer Eigenkapitalquote von 37,0 % verfügt Symrise über eine solide Kapitalausstattung, um auch zukünftig die Entwicklung des Geschäfts nachhaltig voranzutreiben. 

Segment Scent & Care 

Das Segment Scent & Care ist im ersten Halbjahr in einem herausfordernden Umfeld mit einem Umsatzplus von 10,1 % stark organisch gewachsen. Auch angesichts der weiter angespannten Situation an den Rohstoffmärkten, insbesondere bei der Versorgung mit wichtigen Riechstoffen, knüpfte das Segment an die dynamische Entwicklung des Vorquartals an und legte zwischen April und Juni um 13,6 % zu. Unter Einbeziehung negativer Währungseffekte sowie des Portfolioeffekts aus der Citratus-Akquisition wuchs der Umsatz des Segments um 3,4 % auf 660,1 Mio. Euro (H1 2017: 638,2 Mio. Euro).

Wachstumstreiber waren die Geschäftsbereiche Cosmetic Ingredients und Aroma Molecules. Sie lieferten jeweils ein prozentual zweistelliges organisches Umsatzwachstum. Das Geschäft mit Fragrances entwickelte sich ebenfalls sehr gut und legte deutlich im prozentual einstelligen Bereich zu. Auch das zweite Quartal zeigte sich geprägt vom Ausfall einzelner Lieferanten und einem insgesamt gestiegenen Preisniveau. Scent & Care profitierte erneut von seiner umfassenden Rückwärtsintegration bei Duftstoffen – zuletzt gestärkt durch den Erwerb von Pinova 2016 – und der in weiten Teilen eigenen Rohstoffbasis. Symrise war so auch im zweiten Quartal voll lieferfähig.

Zur Kompensation der gestiegenen Rohstoffkosten steht das Unternehmen im engen Dialog mit seinen Kunden, um Preiserhöhungen aktiv umzusetzen. Auch angesichts deutlich gestiegener Rohstoffpreise, die zur Zunahme der Kosten führten, wirtschaftete das Segment mit einem EBITDA von 127,9 Mio. Euro auf Vorjahresniveau (H1 2017: 128,4 Mio. Euro). Wichtig im Vergleich mit dem Referenzwert ist, dass dieser einen Einmalertrag aus der Kaufpreisanpassung in Höhe von 4,7 Mio. Euro aus der Veräußerung der Pinova-Industriesparte enthielt. Die EBITDA-Marge des Segments lag bei 19,4 % (H1 2017: 20,1 %). Bereinigt um die Kaufpreisanpassung betrug die EBITDA-Marge in der Vergleichsperiode 19,4 %. 

Segment Flavor

Flavor steigerte seinen Umsatz im Berichtszeitraum organisch kräftig um 10,9 %. Alle Regionen und Anwendungsbereiche weiteten ihre Umsätze deutlich aus. Das Segment profitierte darüber hinaus von Neugeschäften mit Vanille sowie dem hohen Preisniveau von Vanilleanwendungen. Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten und der Cobell-Akquisition stieg der Umsatz des Segments um 9,0 % auf 604,7 Mio. Euro (H1 2017: 554,8 Mio. Euro). In der Region EAME erzielte das Segment Flavor prozentual zweistellige organische Zuwächse. Deutliche Wachstumsimpulse kamen vor allem aus den Anwendungen für süße und würzige Produkte in den westeuropäischen Ländermärkten sowie in Russland. Die Region Asien/Pazifik verzeichnete in allen Anwendungsbereichen prozentual hohe einstellige, teilweise sogar zweistellige Wachstumsraten.

Insbesondere die Märkte China, Indien, Südkorea und Singapur entwickelten sich sehr erfreulich. Die Region Lateinamerika zeigte sich ebenfalls weiterhin sehr positiv und erzielte ein organisches Wachstum im oberen einstelligen Prozentbereich. Vor allem die Anwendungsbereiche für süße und würzige Geschmackslösungen erreichten zweistellige Zuwächse in den Märkten Argentinien, Brasilien und Mexiko. Die Region Nordamerika erzielte ein prozentual zweistelliges organisches Umsatzwachstum und entwickelte sich damit ebenfalls sehr positiv. Besonders dynamisch verlief das erste Halbjahr im Anwendungsbereich Getränke. Das EBITDA des Segments stieg im ersten Halbjahr um 3,3 % auf 127,0 Mio. Euro (H1 2017: 123,0 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge war mit 21,0 % auf einem sehr guten Niveau (H1 2017: 22,2 %). 

Segment Nutrition

Nutrition erzielte in den ersten sechs Monaten ein organisches Wachstum von 3,6 %. Dieser Wert spiegelt die zeitweise geringere Abnahme eines Großkunden im Anwendungsbereich Probi wider. Bereinigt um diesen Effekt betrug das Wachstum im Segment 7,6 %. Unter Berücksichtigung von negativen Wechselkursrelationen belief sich der Umsatz auf 310,6 Mio. Euro (H1 2017: 322,2 Mio. Euro). Für die zweite Jahreshälfte ist mit der Normalisierung des Auftragseingangs bei Probi zu rechnen. Die Bereiche Food und Pet Food verzeichneten organisch jeweils gute prozentual einstellige Wachstumsraten mit besonders hohen Zuwächsen in EAME, Nord- und Lateinamerika. Der Anwendungsbereich Aqua profitierte von zahlreichen Neugeschäften in den Regionen EAME und Asien/Pazifik und wuchs organisch prozentual zweistellig. Nutrition erzielte im ersten Halbjahr ein EBITDA von 62,2 Mio. Euro (H1 2017: 71,6 Mio. Euro). Der temporäre Rückgang reflektiert vor allem den geringeren Umsatzbeitrag von Probi sowie Anlaufkosten für den neuen Diana Standort in den USA. Die EBITDA-Marge lag auch mit diesen Sondereffekten bei einem stabilen Wert von 20,0 % (H1 2017: 22,2 %).

Symrise hebt Ausblick für Umsatzwachstum 2018 an

Ausgehend von der starken Wachstumsdynamik der ersten sechs Monate konkretisiert Symrise die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr: Der Konzern geht davon aus, im Gesamtjahr 2018 das Marktwachstum, das Schätzungen zufolge bei 3 bis 4 % liegen wird, deutlich zu übertreffen. Symrise erwartet für 2018 nunmehr einen Umsatzanstieg von mehr als 7 % und liegt damit oberhalb des mittelfristigen Zielkorridors von 5 bis 7 %. Neben der guten Nachfrage werden vor allem die zahlreichen Investitionsprojekte zum Kapazitätsausbau das organische Wachstum des Konzerns beschleunigen. So wird im August in South Carolina die Kapazitätserweiterung für kosmetische Wirkstoffe erfolgreich abgeschlossen.

Darüber hinaus wird der neue Diana Standort für Food Ingredients in Georgia im vierten Quartal in Betrieb gehen. Symrise geht davon aus, dass die anhaltende Verknappung von Schlüsselrohstoffen für Parfümkompositionen auch im zweiten Halbjahr zu keinen Lieferausfällen führen wird. Gleichwohl ist, wie auch in der ersten Jahreshälfte, von höheren Kosten für die Beschaffung von Rohstoffen auszugehen. Insgesamt sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt, um die am Markt herrschenden Engpässe mit der eigenen Rückwärtsintegration auszugleichen. Symrise hält daher am Anspruch fest, 2018 wieder zu den profitabelsten Unternehmen der Branche zu zählen und eine EBITDA-Marge von rund 20 % zu erwirtschaften. Die Mittelfristziele bis zum Ende des Geschäftsjahres 2020 bleiben unverändert bestehen. Das durchschnittliche jährliche Umsatzwachstum (CAGR) soll zwischen 5 und 7 % liegen und die EBITDA-Marge im Korridor von 19 bis 22 %.

Foto: Symrise

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Sport
Samstag, 18. August 2018 11:42 Uhr
24.Bültelauf des MTV Altendorf am 26. August 2018
Samstag, 18. August 2018 11:21 Uhr

Holzminden (r). Am Samstag, den 25. August, feiert die DLRG Ortsgruppe Holzminden ihr 90-jähriges Bestehen im Holzmindener Freibad. Die Ortsgruppe lädt alle Vereine, Gruppen, Familien und Schwimminteressierte dazu ein, bei einem „10-Stunden-Schwimmen für den guten Zweck einige Bahnen zu ziehen: Denn der Erlös der Veranstaltung kommt der Neubeschaffung eines Rettungsbootes der DLRG zu Gute.

Ziel des Schwimmens ist es, in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr mit beliebigen Pausenzeiten eine möglichst große Strecke im Wasser zurückzulegen. Gezählt werden die Bahnen von den am Rand sitzenden „Bahnenzählern.“ Natürlich muss nicht der gesamte Tag im Freibad verbracht werden. Insbesondere für Frühschwimmer, die durch die geänderten Öffnungszeiten derzeit „auf dem Trockenen sitzen“, bietet die Veranstaltung eine ideale Möglichkeit, wieder schwimmen zu gehen. Unterteilt in verschiedene Altersklassen werden abends die Ergebnisse verkündet und Preise an die Gewinner ausgegeben. Mitmachen kann jeder, der mindestens 50 Meter (2 Bahnen) sicher am Stück schwimmen kann. Die Anmeldung ist im Internet auf www.holzminden.dlrg.de/90jahreDLRG zu finden. Spontanentschlossene können sich aber auch noch am Tag der Veranstaltung vor Ort anmelden. Um der Ortsgruppe die Planung zu erleichtern, wird darum gebeten, dass sich Vereine, Gruppen und Familien bitte bis zum 18. August über das online zur Verfügung stehende Anmeldeformular anmelden. Verpflegung kann mitgebracht oder gegen kleines Geld erworben werden. Weitere Informationen zum Fest sind auf der oben erwähnten Internetseite nachzulesen.

Bitte beachtet: Das Freibad Holzminden wird am 25. August nur den DLRG-Besuchern zur Verfügung stehen. Jahres- oder Mehrfachkarten des Freibades haben keine Gültigkeit. Der Einlass ist außerdem nicht über den Haupteingang des Freibades, sondern nur über das Vereinsheim der DLRG möglich und wird am Veranstaltungstag ausgeschildert. Das Springerbecken wird für den Tag gesperrt sein.

Foto: DLRG

Mittwoch, 15. August 2018 17:37 Uhr

Holzminden (red). „So haben wir uns das vorgestellt – unsere Sportvereine ziehen voll mit“, Bernd Wiesendorf, Vorsitzender des Kreissportbundes Holzminden, sieht seinen Optimismus voll bestätigt. „Die Vereine aus dem Kreis sind hoch motiviert, den Tag des Sports im Sportpark Liebigstraße mit einem abwechslungsreichen Programm zu einem Veranstaltungshöhepunkt des Jahres 2018 werden zu lassen.“

Der Kreissportbund Holzminden hat sich, wie bereits berichtet, erfolgreich beim Land Niedersachsen um den „Tag des Sports“ beworben, der am 23. September 2018 bereits zum fünften Mal an drei Standorten ausgerichtet wird. Neben Holzminden haben der Kreissportbund Emsland und der Stadtsportbund Osnabrück den Zuschlag erhalten. Über ein Online-Portal hat der Kreissportbund Holzminden seinen Mitgliedsvereinen die Möglichkeit gegeben, ihre Anregungen und Ideen für eine Beteiligung an der Großveranstaltung zu geben, die unter dem Motto steht: „Spiel, Spaß, Sport!“. 

„Wir haben von Anfang an gesagt, dass der ‚Tag des Sports‘ ganz im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements im Sport stehen soll“, bringt Wiesendorf seine Freude zum Ausdruck, dass die Vereine aus dem ganzen Kreisgebiet die Gelegenheit nutzen wollen, um sich und ihre Sportangebote in diesem einmaligen Rahmen vorzustellen. „Schon jetzt steht fest: Das wird ein Fest für die ganze Familie!“, sagt der KSB-Chef. Von 10 bis 17 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher an dem Sonntag in Holzminden über zahlreiche Sportarten informieren und diese direkt vor Ort ausprobieren. „Wir hoffen, dass wir den einen oder anderen Gast dazu motivieren können, wieder aktiv Sport zu treiben – oder auch einmal eine ganz neue Sportart auszuprobieren“, so Wiesendorf.

Die Vorbereitungen kommen so langsam in die heiße Phase. Ein erstes Treffen mit Vereinen, die sich bisher gemeldet haben, hat bereits stattgefunden. Sportreferent Benjamin Bayoud weist darauf hin, dass der Kreis der beteiligten Vereine nach wie vor ausgeweitet werden kann. „Das großzügige Gelände im Sportpark Liebigstraße bietet ideale Bedingungen, um aus dem Vollen zu schöpfen. Je größer das Angebot, umso mehr wird es uns gelingen, die Gäste zu begeistern.“ Interessierte Vereine können sich in der KSB-Geschäftsstelle melden.

Foto: Kreissportbund Holzminden

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Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

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