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Region Aktiv
Sonntag, 20. Januar 2019 10:19 Uhr
Spüre Deine Wanderlust - Solling-Vogler-Region bietet zweitägige Schulung für künftige Bestandserfasser für Wanderwege an
Sonntag, 20. Januar 2019 10:11 Uhr

Holzminden (red). Die Duft - und Aromenseminare der Stadtmarketing Holzminden GmbH starten in eine neue Saison. Am ersten Wochenende stehen Gin und Indische Gewürze auf dem Programm. Nach einem Gin Tasting am Samstag, darf am Sonntag, den 24. Februar wieder in die Welt der indischen Gewürze eingetaucht werden.

Kaum eine Küche ist von solch einer Vielzahl an Gewürzen geprägt wie die Indische. Ob Garam, Masala, Kurkuma, Kardomom oder Koriander; jedes Gewürz hat sein ganz eigenes Aroma und in zahlreichen Inhaltsstoffen verbergen sich reine Wunderkräfte. Im Aromaseminar des Lion Restaurants Höxter bekommt man am Sonntag, den von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr die bedeutendsten indischen Gewürze zu riechen, erfahren Wissenswertes über den Einsatz in Speisen und kann anschließend kleine Kostproben probieren.

Anmeldungen für 2 2 , - Euro pro Pe rson nimmt die Stadtmarketing Holzminden GmbH gerne unter Tel: 05531 / 99 29 60 entgegen.

Foto: Stadtmarketing Holzminden GmbH

Samstag, 19. Januar 2019 06:00 Uhr

Holzminden (sl). Seit Ende November tüfteln der Bürgermeister, Jürgen Daul, Andreas Nolte und Oliver Heine vom Werbekreis an priorisierenden Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt Holzmindens. Diese Maßnahmen befinden sich im eigenen Wirkungskreis des Bürgermeisters, wodurch keine Ratszuständigkeit noch -beteiligung vorliege. Zwei Wochen später standen die ersten fünf priorisierenden Maßnahmen fest und bereits im Januar wurden schon vier davon angegangen.

Bei diesen Maßnahmen handelt es sich zum einen um die Neuanschaffung von fünf bis sechs Mülleimern in der Farbe Weinrot für die Obere Straße. Die neuen Mülleimer haben ein größeres Volumen, ein neues Design und werden in den Boden gebohrt. Demnächst wird eine geringe Anzahl zum Testen aufgestellt, denn laut Daul solle es Schritt für Schritt vorangehen und Nachbestellen könne man immer noch.

Als weiteren Schritt werden auch die Bänke in der Innenstadt ausgetauscht oder renoviert und mit einem weinroten Anstrich verziert. Anfang April können dann die neu gestalteten Bänke eingeweiht werden.

Ein weiteres für Diskussionsstoff sorgende Thema ist der liegengebliebene Hundekot in der Innenstadt. Um die Besitzer und Hunde auf frischer Tat zu ertappen, wurden Kontrollgänge vom Ordnungsamt und der Polizei zu den Gassi Geh Zeiten in die Wege geleitet. Bei dieser Aktion konnten keine Verstöße beobachtet werden, weshalb der Gesprächskreis aus Bürgermeister, Werbekreis und auch der Stadtmarketing GmbH Holzminden an weiteren Ideen arbeitet. „Wir wollen einen Wechsel in den Köpfen der Bürger oder auch Gästen anregen“, erklärte Daul dazu.

Für einen Gedankenwechsel könnte die neue App Meldoo sorgen. Ein Projekt, das vom Stadtmarketing initiiert wurde, startet für einen sechs monatigen Test ab dem 01. Februar in Holzminden. Diese kostenlose App dient dazu Missstände, wie Vandalismusschäden, Verschmutzungen oder auch Wildwuchs, im öffentlichen Raum schnell und einfach melden zu können. Zum Beispiel können entdeckte Hundehaufen gemeldet werden. Der Entdecker kann dann mit der App ein Foto des Schadens aufnehmen, den Fundort angeben und im letzten Schritt die Schadenskategorie, in dem Fall das Hundehaufen-Symbol, auswählen. Die abgeschickte Meldung wird dann an den zuständigen Fachbereich weitergeleitet und dort bearbeitet. Somit helfen die Bürger der Verwaltung zur Sachbeschleunigung. Burkhard Woitzcyk, Leiter des Ordnungsamtes, erklärte, dass die Bürger die Nachbearbeitung verfolgen und gegebenenfalls nachhaken können.

Die letzte, noch nicht bearbeitete Maßnahme, ist die Schaffung von weiteren innenstadtnahen Parkplätzen in der Mittleren Straße. Hierfür stehen noch einige Gespräche aus.

Neben den fünf Punkten wird es in näherer Zukunft eine Image Kampagne zu dem Motto „Mein Holzminden – Meine Innenstadt“ geben. Laut Katrin Konradt, Geschäftsleiterin der Stadtmarketing GmbH, stehe noch nicht fest in welchem Rahmen und Ausmaß das Projekt gestaltet werde. Dazu ergänzte Daul, dass für die praktische Umsetzung vorab Tipps und Anregungen geholt werden müssen.

Zunächst werden aber erstmal diese fünf Projekte behandelt. Danach können die nächsten fünf Punkte zur Verschönerung besprochen werden, so der Bürgermeister und der Werbekreis. „Wir können den Ladenleerstand damit nicht verhindern“, gab Heine, erster Vorsitzender des Werbekreises bekannt, aber Nolte fügte hinzu, das kleine Dinge auch helfen können.

Foto: sl

Samstag, 19. Januar 2019 05:30 Uhr

Weserbergland (red). Im Jahre 1996 ist der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee, zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt worden. Der damalige Bundespräsident Herzog sagte zur Einführung des Gedenktages: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“ 2005 wurde dieser Tag durch die Vereinten Nationen auch zum  Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt.
Zahlreiche Institutionen tragen alljährlich dazu bei, die Erinnerung an die Opfer des beispiellosen Verbrechens der Nationalsozialisten zu bewahren.

Geschichte der Juden in der Region
Neben Gedenkveranstaltungen und Denkmälern sind Bücher die wichtigsten Medien der Erinnerungskultur auf regionaler und überregionaler Ebene. Zahlreiche Autoren und Wissenschaftler haben die Ereignisse der NS-Zeit sowie die Geschichte der Juden vor Ort akribisch recherchiert und dokumentiert. Genauso wie mittelalterliche Burgen oder prachtvolle Renaissancegebäude in den Städten an die Geschichte der Region erinnern, werden in den Büchern über die NS-Zeit oder die Geschichte der Juden konkrete Orte gezeigt, an denen sich Historie ereignet hat; Orte, die für das Leid der Opfer, den Machtmißbrauch der Täter oder auch für Gerechtigkeitssinn und Mut stehen.
Seit 1994 publiziert der Verlag Jörg Mitzkat aus Holzminden Bücher zu regionalen Themen, und von Anfang an haben Bücher über die Zeit von 1933 bis 1945 einen breiten Raum im Verlagsprogramm eingenommen.

Zwangsarbeit
Die von Detlef Creydt und dem Heimat- und Geschichtsverein Holzminden herausgegebenen Bücher über Zwangsarbeit im Hils zählten zu den ersten regionalen Publikationen zu diesem Thema. Diese Lücke in der Geschichtsschreibung des Kreises Höxter hat Ernst Würzburger mit seinem Buch „Zwangsarbeit im Kreis Höxter“ erst 2016 geschlossen. Ohne die millionenfache Verschleppung von Zwangsarbeitern aus allen Teilen Europas hätte „Hitler-­Deutschland“ die Kriegsjahre nicht so lange überstehen können. Gerade die regionale Betrachtung dieses Themenkreises gibt Aufschluss über die Funktionsweise des nationalsozialistischen Machtsystems.

Nationalsozialismus im Weserbergland
Mit dem Buch „Nationalsozialismus im Weserbergland“ haben die Autoren Christoph Reichardt und Wolfgang Schäfer im gleichen Jahr ein Werk vorgelegt, dass sich vor allem mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten und ihrem geschickten Vorgehen beim Ausbau und der Sicherung ihrer Herrschaft beschäftigt.
Das vorerst letzte Buch zur Geschichte der Juden im Weserbergland hat Bernhard Gelderblom ebenfalls 2016 veröffentlicht: Die Juden von Coppenbrügge.

Die Täter – Der letzte Landsberger und "Tatort Bückeberg"
Über das Gedenken an die Opfer hinaus, ist in den vergangenen Jahren aber auch der Blick auf die Täter sowie die Reflexion über den Umgang mit der NS-Zeit in den ersten Nachkriegsjahren in den Fokus genommen worden.  Erkenntnisreich sind in diesem Zusammenhang das erst jüngst pu­blizierte Buch „Die NS-Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg 1933-1937“ sowie Ernst Würzburgers Publikation „Der letzte Landsberger“ über den 1947 zum Tode verurteilten KZ-Adjudanten Hans Schmidt aus Holzminden.

Foto: Jörg Mitzkat Verlag

Samstag, 19. Januar 2019 05:00 Uhr

Northeim/Einbeck/Silberborn (r). Der erste Vorsitzende des Turnkreises Northeim-Einbeck, Heinz-Willi Elter, überbringt in Form eines Leserbriefes im Namen des Turnkreises Neujahrsgrüße und erläutert zusätzlich zehn Argumente für den Erhalt des Jugendfreizeitheims Silberborn.

 

"Im Namen des Turnkreises Northeim-Einbeck wünsche ich den 18.000 Turnschwestern und Turnbrüdern in den 115 Mitgliedsvereinen und allen anderen Mitbürgern für das Jahr 2019 ein gesundes, zufriedenes und glückliches neues Jahr.

Wer am Markt bestehen will, der muss in den Gehirnwindungen der Kunden spazieren gehen. Was für die Wirtschaft gilt, dass gilt auch für die Politik.

Die Politik und Verwaltung des Landkreises Northeim haben am 08. Juni 2018 ohne Einbeziehung und Diskussion mit den Bürgern und Nutzern bei sechs Gegenstimmen im Kreistag die Schließung und den Verkauf des Jugendfreizeitheims Silberborn beschlossen.

Nach dem Schließungsbeschluss hat sich der Unterstützerkreis Jugendfreizeitheim Silberborn, in dem der Turnkreis Northeim-Einbeck aktiv mitarbeitet, entschlossen, ein Bürgerbegehren vom 20. Juni bis 20 September 2018 durchzuführen. Durch die hohe Beteiligung der Bürger, Turnerinnen und Turner wurde das Bürgerbegehren eine Erfolgsgeschichte mit 13.417 Unterschriften (8.511 waren notwendig). Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken. Am 27. Januar 2019 findet die Entscheidung durch den Bürgerentscheid an der Wahlurne statt. Damit der Kreistagsbeschluss aufgehoben wird, müssen 22.695 Wahlberechtigte aus dem Landkreis Northeim mit "JA" stimmen.

Zehn gute Gründe für den Bürgerentscheid zum Erhalt des Jugendfreizeitheims Silberborn:

1. 1949 wurden auf Anregung der Junglehrer aus dem Bereich Einbeck leerstehende Baracken in Silberborn von der Stadt Einbeck für 14.000 Mark gekauft. Das war die Geburtsstunde des Schullandheims Silberborn im Solling. Der Ort Silberborn gehörte damals zum Landkreis Northeim bis zur Gebietsreforn 1974. Die Organisation und pädagogische Betreuung lag in den Händen des Schulleiters Rektor Siefke der Einbecker Realschule. Die Wirtschaftsleiterin Frau Saalfeld (Tante Sally) verpflegte die Kinder bis 1961. In diesem Jahr wurde auch ein festes Gebäude für 695.000 Mark gebaut. Die Bau- und Unterhaltungskosten wurden zur Hälfte von der Stadt Einbeck und dem Landkreis Einbeck finanziert. Seit der Gebietsreform 1974 ist der Landkreis Northeimder Träger vom Jugendfreizeitheim Silberborn bis heute. Die Einbecker Junglehrer setzten die Ideen der Reformpädagogen Pestalozzi, Steiner, Montessorie, Freinet und Lietz um. Der gewählte Name Schullandheim war schon Inhalt. "Schul" hob den pädagogischen Schwerpunkt hervor. "Land" drückt die Distanz"von der Stadt und die Nähe zur Natur aus. "Heim" war der Ausdruck für die Beheimatung außerhalb der Familie. Der Turnkreis Northeim Einbeck nutzt seit 30 Jahren jährlich das Jugendfreizeitheim Silberborn. Kinderfreizeiten und Lehrgänge werden mit einem hochwertigen pädagogischen, sportlichen und ökologischem Programm durchgeführt.

2. Das Jugendfreizeitheim hat Rücklagen von 1.157.606,06 Euro. Diese Rücklagen sind entstanden, weil weitsichtige Politiker 1992 ein Aktienpaket von E.ON-Mitte nach Silberborn übertragen haben. Zitat aus der Beschlussvorlage des Finanzausschusses vom 03.05.2018: "Die Erträge waren derart hoch, dass die jährlich auftretenden Verluste aus dem operativen Geschäft nicht nur vollständig kompensiert, sondern im Laufe der Jahre sogar beträchtliche Rücklagen aufgebaut werden konnten. Einen finanziellen Einschnitt gab es mit der Herauslösung eines beträchtlichen Teils des Aktienpaketes im Jahr 2009 aus Silberborn". Von den Dividenden des Aktienpaketes und den Rücklagen sind die Verluste in Silberborn ausgeglichen worden. Der Landkreis Northeim hat aus seinem Kreishaushalt noch keinen Euro für die Verluste in Silberborn ausgegeben.

3. Zur Zeit liegt in Silberborn ein Aktienpaket der EAM von 2.904.556,58 Euro. Dieses Aktienpaket soll in eine Stiftung des Landkreises Northeim überführt werden. Es entsteht eine steuerliche Belastung an das Finanzamt von 459.646,08 Euro. Für den Verkauf vom Jugendfreizeitheim Silberborn fallen noch einmal 240.000 Euro Steuern für das Finanzamt an. Insgeamt sind ungefähr 700.000 Euro Steuern zu zahlen, die aus den Rücklagen (1.157.606,06 Euro) in Silberborn finanziert werden sollen. Die noch vorhandenen liquiden Mittel sollen dem Kreishaushalt Northeim zugeführt werden.

4. Das Haus bietet ausgezeichnete Sport- und Freizeitanlagen (Turn- und Sporthalle), die in der Region ihresgleichen suchen. Hier erfahren Kinder und Erwachsene zusammen Spaß an der Bewegung.

5. Das Jugendfreizeitheim verfügt über gut ausgestattete Zimmer und moderne sanitäre Anlagen.

6. Die Schließung würde eine weitere Schwächung des ländlichen Raums bedeuten.

7. 2017 übernachteten 13.000 Besucher im Jugendfreizeitheim Silberborn. Das ergibt eine Auslastung von 50 %, was ein gutes Ergebnis darstellt. Es ist doch toll, dass 80 % der Gäste nicht aus dem Landkreis Northeim kommen. Es zeigt, wie begehrt der Standort Silberborn in Niedersachsen ist. Aus dem Landkreis Northeim fahren Schulen und andere Gruppen auch in andere Häuser in Niedersachsen, die von den örtlichen Trägern mitfinanziert werden.

8. Interessante, fachlich gute, umweltpädagogische Programme werden den Gästen angeboten. Sie erleben Natur hautnah, denn mit seiner Lage im Hochsolling (500 m) liegt das Haus im Waldgebiet des Jahres 2013.

9. In den letzten 20 Jahren wurden 1,4 Millionen Euro in das Jugendfreizeitheim investiert. Zum Beispiel: Sanierung 2009: Wärmedämmung vom Schlaftrakt und Wirtschaftsbereich für 889.000 Euro (Eigenanteil 288.000 Euro).

10. Nur eine kommunale Trägerschaft kann dieses hochwertig pädagogische, sportliche und ökologische Programm zu angemssenen Preisen anbieten. Zur Zeit bezahlen die Kinder und Jugendlichen aus dem Landkreis Northeim von sechs bis 17 Jahren für eine Übernachtung und Vollpension pro Tag = 22,50 Euro. Die auswärtigen Besucher bezahlen 27,80 Euro. Für das vielfältige Angebot in Silberborn brauchen die Besucher nichts bezahlen. Ein solches Angebot ist gerade in unserer digitalisierten Gesellschaft, insbesondere für Kinder und Jugendlichen erhaltenswerter denn je!! Durch den Klimawadel, der diesesJahr für alle erlebbar wurde, ist es wichtiger denn je, dass die Kinder Lernerfahrungen in der Natur erleben dürfen.

2019 feiert das Jugendfreizeitheim Silberborn sein 70-jähriges Bestehen. Drei Generationen durften prägende Erlebnisse erfahren. Eine Aussage von einem Unterzeichner des Bürgerbegehrens Jugendfreizeitheim Silberborn: Ich war als Kind in Silberborn. Meine Kinder waren in Silberborn. Ich möchte, dass meine Enkelkinder auch nach Silberborn fahren dürfen.

Gehen Sie bitte am 27. Januar 2019 zur Wahl oder Briefwahl und stimmen Sie mit "JA"."

*Für die Inhalte eines Leserbriefs ist einzig der genannte Autor verantwortlich, Holzminden News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Holzminden News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

Foto: hk

Blaulicht
Sonntag, 20. Januar 2019 21:29 Uhr
Verkehrsunfall bei Mühlenberg - 74-jähriger Mann landet im Graben und wird verletzt
Mittwoch, 16. Januar 2019 12:46 Uhr

Schönhagen/Neuhaus (red). Am Dienstag, den 15. Januar, gegen 17:15 Uhr, kam es im Bereich der B 497 auf einer öffentlichen Forststraße in Richtung Neuhaus zu einem Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Holzminden befuhr den Forstweg, als ein Reh die Fahrbahn querte, sodass es zu einem Zusammenstoß kam. Das Tier verendete vor Ort und am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro.

Freitag, 11. Januar 2019 10:40 Uhr

Holzminden (r). Am Montagmorgen kam es in Holzminden, Karlstraße zu einer Verkehrsunfallflucht. Dabei wurde ein in der Einfahrt zu Hausnummer 22 geparkter PKW, ein roter Citroen, linksseitig erheblich beschädigt. Die 37-Jährige Halterin hatte ihren Pkw gegen 08.30 Uhr dort abgestellt. Gegen 09.30 Uhr wurde der Schaden dann festgestellt. Die Polizei Holzminden sucht Zeugen zu dem Verkehrsunfall und erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 05531/9580.

Foto: Symbolbild

Montag, 07. Januar 2019 11:11 Uhr

Kreis Höxter (r). Am vergangenen Freitagnachmittag, den 04. Januar, informierte eine Angestellte eines Geldinstitutes im Kreis Höxter die Polizei darüber, dass eine Bankkundin (76 Jahre) soeben ihr gesamtes Bargeld abgeholt und alle Konten bei der Bank aufgelöst hat. Sie äußerte den Verdacht, dass die Frau möglicherweise auf einen Trickbetrug hereingefalle ist.

Als die Polizei die 76 Jährige aufsuchte, bestätigte sich dieser Verdacht. Die Frau war zwei Tage zuvor von einem angeblichen Kriminalbeamten angerufen worden. Dieser berichtete von einem Einbruch in der Nachbarschaft, erkundigte sich über das Verhältnis zu ihren Kindern und nach ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. Auch wurde sie telefonisch mit einem angeblichen Vorgesetzten der Kriminalpolizei verbunden. Dieser berichtete von einem betrügerischen Mitarbeiter bei ihrer Hausbank.

Der angebliche Polizeibeamte wusste neben ihren kompletten Namen auch ihr Geburtsdatum, ihren Geburtsort, ihre Wohnanschrift und ihre Kontonummer. Letztendlich brachte der Mann sie durch eine geschickte Gesprächsführung dazu, ihr gesamtes Barvermögen, über 20000, Euro abzuheben und alle ihre Konten bei der Bank aufzulösen. Da die Bankangestellte die Polizei rechtzeitig informiert hat, konnte der Betrug verhindert werden und das Geld wieder bei der Bank eingezahlt werden.

Sonntag, 06. Januar 2019 10:08 Uhr

Holzminden/Nörten-Hardenberg (sl). Seit dem 22. November 2018 wird die 15-jährige Jasmin B vermisst. Die Mutter des Mädchens sucht nun über mehrere Gruppen bei Facebook nach ihrer Tochter. Laut Aussage der Mutter sei das Mädchen zuletzt am 22. November 2018 in Holzminden beim Einsteigen in einen weißen Lieferwagen mit Göttinger Kennzeichen gesehen worden. Das Mädchen habe mittellanges Haar und sei 1,70 Meter groß. Laut der Polizei Nörten-Hardenberg lebe das Mädchen in einem Heim in Holzminden. Die Polizei Nörten-Hardenberg ist sich sicher, dass sich das Mädchen im Raum Nörten-Hardenberg bei ihrem Vater aufhalte. Die Polizei Holzminden und Nörten-Hardenberg sind auf Zeugen angewiesen und nehmen unter der Nummer 0 55 31/95 80 oder 0 55 03/10 04 weitere Hinweise entgegen.

Unsere Videothek
Politik
Sonntag, 20. Januar 2019 10:14 Uhr
Landtagsstammtisch mit Uwe Schünemann in der Brauerei Allersheim
Sonntag, 20. Januar 2019 09:43 Uhr

Holzminden (r). Die langjährige erste Stadträtin der Stadt Holzminden Margrit Behrens-Globisch wird als unabhängige Landratskandidatin von SPD, Grünen und UWG unterstützt. In ihren Mitgliederversammlungen sprachen sich alle drei Parteiengremien mit großer Mehrheit für das gemeinsame Vorhaben aus.

Behrens-Globisch ist Volljuristin mit großer Erfahrung in verschiedensten Bereichen der Verwaltung. So war sie nach ihrem 2.Staatsexamen in mehreren öffentlichen Verwaltungen als Dezernentin oder Stellvertreterin des jeweiligen Bürgermeisters tätig. Zu ihrer Arbeit gehörte dabei insbesondere intensive Gremien- sowie Projektarbeit. In diesem Rahmen war sie auch im Bereich Tourismus als Vorsitzende der Solling-Vogler-Region aktiv. Als erste Stadträtin in Holzminden hat Margit Behrens-Globisch kommunale Verantwortung übernommen und hat wichtige Fördergelder und Projektzuschüsse für Holzminden realisieren können.

In ihrer aktuellen Position, bei der Zentralen Wohlfahrtsstelle hat sie regelmäßig mit Bundes- und auch Landesministern zu tun und verfügt über ein exzellentes Netzwerk. Darüber hinaus bringt sie jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Mitarbeiterführung mit und hat stets das Soziale im Blick. „Ich möchte Landrätin werden, um gemeinsam mit den Menschen an einem zukunftsfähigen Landkreis Holzminden zu arbeiten. Wichtig ist mir dabei, dass jeder sich mitgenommen fühlt“, so Behrens-Globisch in ihrer Vorstellung. Der nun beginnende Wahlkampf für die Landratswahl am 26.Mai 2019.wurde symbolisch mit dem Nummernschild HOL-BG 2019 eigeleitet.

Das Bündnis aus SPD, Grünen und UWG unterstützt geschlossen und überzeugt die unabhängige Landratskandidatin Margrit Behrens-Globisch.

Foto: Sabine Tippelt MdL

Donnerstag, 17. Januar 2019 13:45 Uhr

Holzminden (red). Die 24. öffentlichen/nichtöffentlichen Sitzung des Rates der Stadt Holzminden findet am Donnerstag, den 24.01.2019, um 17:00 Uhr im Ratssitzungssaal Holzminden statt.

Tagesordnung:

  1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
  2. Feststellung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls über die öffentliche Sitzung vom 11.12.2018
  4. Einwohnerfragestunde zu allgemeinen Themen der Stadt und zu Themen der Tagesordnung
  5. Mitteilungen 5.1. Lehrerversorgung an der Grundschule Neuhaus im Solling
  6. Freigabe von Leistungsprämien an Beamtinnen und Beamte
  7. Durchführung der Organisationsuntersuchung bei der Stadt Holzminden im Jahr 2019
  8. Städtebauliche Erneuerungsmaßnahme Innenstadt Holzminden
  9. Neubau eines Feuerwehrhauses in Holzminden hier: Festlegung des Vergabeverfahrens 9.1. Neubau eines Feuerwehrhauses in Holzminden hier: Festlegung des Vergabeverfahrens
  10. Anfragen und Anregungen
  11. Fragen und Anregungen der Einwohnerinnen und Einwohner zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu allgemeinen Themen der Stadt
  12. Bekanntgabe der Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung

Foto: Symbolbild

Wirtschaft
Freitag, 18. Januar 2019 12:40 Uhr
25 Tsd. Euro bei Spendengala ausgeschüttet: VR-Bank unterstützt 56 Vereine und Institutionen der Region
Freitag, 18. Januar 2019 09:49 Uhr

Holzminden (r). Die Symrise AG gibt auf ihrem Investorentag in Charleston, South Carolina, USA erstmals ihre neuen Langfristziele bis 2025 bekannt. Das Unternehmen will seinen Umsatz auf etwa 5,5 bis 6 Mrd. € steigern. Dieses Ziel will der Konzern mit einem jährlichen organischen Umsatzwachstum (CAGR) von 5 bis 7 % und strategischen Akquisitionen erreichen. Dabei soll sich die Profitabilität auf hohem Niveau verbessern. Ab 2020 will Symrise eine EBITDA-Marge im Zielkorridor von 20 bis 23 % erwirtschaften. Symrise will dabei seine bewährte Strategie konsequent fortschreiben. Wie bisher will sich das Unternehmen eng an den Anforderungen von Kunden und Verbrauchern ausrichten und so Markttrends frühzeitig in konkrete Geschäftschancen umwandeln. Vorhandene Stärken wie das umfassende Produktportfolio will man gezielt nutzen und ausbauen. Dabei will sich Symrise insbesondere auf innovative und margenstarke Anwendungen konzentrieren. So beabsichtigt das Unternehmen, Wachstumsfelder in den Bereichen Natürlichkeit und Gesundheit zu identifizieren und zu erschließen. Digitale Geschäftsprozesse sollen ebenfalls auf die Wachstumsstrategie einzahlen.
 
„Wir blicken stolz auf die Entwicklung von Symrise. Wir sind dynamisch gewachsen und haben unseren Umsatz von 2008 bis 2017 auf 3 Mrd. € verdoppelt. Für 2025 haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Umsatz auf 5,5 bis 6 Mrd. € zu steigern. Unsere Strategie mit ihren drei Säulen Wachstum, Effizienz und Portfolio hat sich bewährt. Sie bildet die Basis für unser langfristiges profitables Wachstum“, sagte Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG. „Wir wollen unsere Stärken systematisch nutzen und uns angrenzende Wachstumsfelder erschließen. Dabei konzentrieren wir uns auf den Ausbau unserer globalen Präsenz sowie unseres Portfolios in margenstarken Geschäftsfeldern. Zudem erweitern wir unseren Produkt-Mix konsequent, insbesondere um natürliche und gesunde Anwendungen.“
 
Olaf Klinger, Finanzvorstand der Symrise AG, ergänzte: „Mit unseren gezielten Investitionen in profitables Wachstum und unserem verstärkten Fokus auf Cashflow schaffen wir eine solide Grundlage, damit die Symrise-Aktie dauerhaft eine attraktive Anlage für unsere Aktionäre bleibt. Eine stabile und gesunde Kapitalbasis behalten wir dabei stets im Blick.“
 
Langfristiges profitables Wachstum sichern
 
Der aktualisierte Langfristplan von Symrise baut auf ein starkes Fundament. Mit gezielten Investitionen will das Unternehmen seine Expansion in wachstumsstarken Geschäftsfeldern und den Ausbau der eigenen natürlichen Rohstoffbasis vorantreiben. Dabei will sich der Konzern insbesondere in nachfragestarken Anwendungsbereichen wie Menthol, kosmetischen Wirkstoffen, Food und Pet Food beschleunigt entwickeln. Die aktuellen Kapazitätserweiterungen hat das Unternehmen in großen Teilen abgeschlossen. Symrise setzt auch künftig auf ein ausgewogenes Kundenportfolio mit jeweils einem Drittel globaler, regionaler und lokaler Kunden. Symrise bekräftigt zudem sein Ziel, über die Hälfte des Umsatzes in den dynamisch wachsenden Schwellenländern zu generieren.
 
Symrise besitzt schon heute ein breites und in der Branche einzigartiges Portfolio. Das Unternehmen hat seine Aktivitäten frühzeitig strategisch über das klassische Duft- und Aromen-Geschäft hinaus erweitert. Heute erzielt Symrise ein Drittel seines Umsatzes mit Anwendungen jenseits des traditionellen Portfolios. Dazu gehören Pet und Baby Food, Probiotika, aktive kosmetische Wirkstoffe und auch funktionale, gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Bis 2025 soll dieser Anteil weiter steigen. Natürliche Produktlösungen für Körperpflege und Lebensmittel spielen dabei zunehmend eine wichtige Rolle, denn Verbraucher legen vermehrt Wert auf bewusste Ernährung und Pflege.
 
Zeitnahe Kommerzialisierung von Innovationen und Schwerpunkt auf Digitalisierung
 
Symrise will in den nächsten Jahren die enge Zusammenarbeit mit seinen Kunden weiter verzahnen. Dazu zählt der konsequente Weg vom Produktentwickler und -hersteller zum umfassenden Lösungsanbieter. Mit digitalisierten und vernetzten Prozessen lassen sich über die gesamte Lieferkette hinweg Bedarfe zielgenau ermitteln und bedienen.
 
Des Weiteren will Symrise seine Innovationsführerschaft zügig kommerzialisieren. Innovative Ansätze, wie künstliche Intelligenz in der Duftkreation, sollen neuartige, marktreife Produkte hervorbringen. Das Unternehmen will zudem die verschiedenen Anwendungsbereiche seines Portfolios stärker vernetzen und mit diesem Wissenstransfer Innovationen vorantreiben.
 
Ausblick – Langfristziele 2025
 
Die langfristigen Ziele bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2025 will Symrise mit gezielten Investitionen in weiteres organisches Wachstum sowie strategisch sinnvollen Akquisitionen erreichen. Das Unternehmen strebt einen Umsatz von 5,5 bis 6 Mrd. € an. Das jährliche organische Wachstum soll 5 bis 7 % betragen. Symrise hält an dem Vorhaben fest, über die Hälfte des Umsatzes in den Schwellenländern zu generieren. Mit seinem vorteilhaften Produkt-Mix und Effizienzsteigerungen will Symrise eine EBITDA-Marge im Bereich von künftig 20 bis 23 % erzielen. Die meisten großen Investitionsprojekte werden bis zum Jahr 2022 abgeschlossen. Daher avisiert man bis 2025 eine Reduzierung des CAPEX auf 4 bis 5 %. Das Unternehmen will weiter nachhaltig Wert für Investoren schaffen und seine Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von 30 bis 50 % beibehalten. In allen Aspekten seiner Geschäftsaktivitäten will Symrise seine Nachhaltigkeitsziele weiter konsequent verfolgen und strebt an, seine ökologischen Umwelteinflüsse um 50 % zu verringern.

Foto: Symrise AG Holzminden

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Mittwoch, 16. Januar 2019 18:13 Uhr

Holzminden. Ein Erlebnis-Dinner der ganz besonderen Art bietet die Gastronomie Hellers Krug in Holzminden, wenn kommenden Sonntag, den 20. Januar, Gunnar Deutschmann aus Hannover die größten Hits von Frank Sinatra präsentiert. Eigens für diesen Abend soll im Restaurant eine kleine Bühne installiert werden, auf der der ausgebildete Opernsänger für eine einmalige Swing-Atmosphäre sorgen will. Neben dem Live-Musik-Erlebnis wird die Küche ein extra zusammengestelltes Vier-Gänge-Menü servieren.

„Der Ablauf ist so gedacht, dass zwischen den Gängen Gesangsstücke erfolgen oder auch mal die ein oder andere Anekdote des Künstlers erzählt werden soll“, erklärt Inhaber Carsten Dauer. Dass es immer mal wieder Abende im Restaurant Hellers Krug geben soll, an denen der Unterhaltungswert in den Vordergrund gehoben wird, ist dem Inhaber sehr wichtig. Angefangen habe alles mit den Heinz-Erhardt-Abenden, die sich mittlerweile einer großen Beliebtheit erfreuen, wie Carsten Dauer erzählt. „Seit vier Jahren bieten wir bereits unsere Heinz-Erhardt-Abende an und es dauert selten lange, bis diese restlos ausverkauft sind.“

Wer einmal an einem Erlebnis-Dinner im Restaurant Hellers Krug teilnehmen möchte, hat kommenden Sonntag die Chance dazu. Noch gibt es Karten im Vorverkauf für das Frank-Sinatra-Dinner unter 05531/2001. Begeistern soll neben dem Show-Act  auch das Vier-Gänge-Menü. „Von flambiertem Ziegenkäse als Vorspeise über eine Sellerie-Apfelsuppe, gebratene Maispoulardenbrust und Zweierlei von der Schokolade als Nachspeise, bieten wir noch viele weitere Gaumenfreuden, die auf den Besucher warten“, weiß Carsten Dauer.

Wer sich für einen Heinz-Erhardt-Abend interessiert, sollte sich folgende Termine vormerken: Den 17. Februar, 2. Juni, 22. September und 24. November 2019.

Gewinnspiel

Die Holzminden-News verlost 1X2 Karten für den Frank-Sinatra-Abend am 20. Januar. Einfach eine Mail an redaktion@holzminden-news.de schicken oder auf Facebook unter dem Artikel kommentieren, mit wem Ihr zu dem Erlebnis-Dinner gehen möchtet. Wert pro Karte: 79 Euro für Künstler, Aperitif und vier Gänge. Das Gewinnspiel endet am Samstag, den 19. Januar, um 20 Uhr. Der Gewinner wird von uns privat benachrichtigt.

Fotos: Lutz Borchers/ LB-Entertainment

Sport
Samstag, 19. Januar 2019 05:30 Uhr
Mit Ju-Jutsu fit für den Ernstfall - neuer Kurs beginnt am 04. Februar
Donnerstag, 17. Januar 2019 10:27 Uhr

Holzminden (r). Der Kneipp-Verein Holzminden bietet Wassergymnastik in Kleingruppen mit dem Übungsleiter für Reha-Sport Karl-Heinz Klein an. Die Wassergymnastik findet donnerstags abends im Bewegungsbad des Ev. Krankenhaus Holzminden statt und dauert jeweils circa 25 Minuten. Gern kann die Kurseinheit bei entsprechender Fitness auch verdoppelt werden.

Anmeldung erbeten beim Übungsleiter unter 0152 29276311.

Foto: Symbolbild

Dienstag, 15. Januar 2019 07:30 Uhr

Holzminden (r). Beim Yoga geht es im Wesentlichen darum, Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei können je nach individuellen Bedürfnissen die Fitness, ein verbessertes Wohlbefinden oder auch spirituelle Aspekte im Vordergrund stehen. Wenn Sie Ihre körperliche Flexibilität und Kraft verbessern möchten und Freude sowohl an Bewegung als auch an Entspannung und Meditation haben, sind Sie herzlich eingeladen, an diesem Kurs teilzunehmen. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegen die positiven Auswirkungen auf gesundheitliche Beschwerden.

Der Kurs findet dienstags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Familienzentrum „Drehscheibe“ in Holzminden, Sollingstraße, statt unter Anleitung des Yoga-Lehrers Jasper de Wit. Info und Anmeldung beim Übungsleiter unter 0176 72972003 oder jasper.dewit90@gmail.com oder beim Kneipp-Verein Holzminden e.V. unter 05531/989204.

Foto: Symbolbild

Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

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