Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 25. März 2019 13:44 Uhr
Das zehnte Jahr in Folge unterstützt die Pilkuhn-Stiftung das Tierheim Holzminden
Montag, 25. März 2019 12:09 Uhr

Dassel (red). Nachdem inzwischen der Bewegungsparcours in Dassel für die Nutzung freigegeben ist, sind die Harz-Weser-Werke nunmehr in der Vorbereitung von integrativen Kursangeboten. Zuvor haben die Harz-Weser-Werke für Ende März Vertreter von Vereinen, Schulen, Senioreneinrichtungen sowie anderen Institutionen der Region zur Einweisung an den Trainingsgeräten eingeladen. Ziel ist, die erweiterte und gezielte Anwendung des Geräteparcours für gewisse Zielgruppen wie z.B. Senioren oder Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu vermitteln. Die Resonanz ist groß, mehr als 20 Teilnehmer haben sich bereits für die Einweisung anhand der bestehenden Geräte auf dem Bewegungsparcours angemeldet. 

Nach der offiziellen Einweihung des Parcours im Mai werden die Harz-Weser-Werke gemeinsame Kurse für Beschäftigte der Werkstatt mit interessierten Personen oder Gruppen anbieten. Die hochwertigen Übungsgeräte bieten eine Vielfalt von Bewegungsmöglichkeiten, auch für Rollstuhlfahrer. Grundsätzlich sind die Outdoorgeräte auch ohne eine spezielle Einweisung oder Schulung von jedermann nutzbar. An jedem Gerät befindet sich eine Informationstafel, die ausführliche Hinweise zum Übungszweck und der Anwendung in unterschiedlichen Übungsvarianten und Schweregraden gibt.

Der Bewegungsparcours der Harz-Weser-Werke befindet sich auf dem Gelände der Werkstatt Dassel rechts hinter dem Haupteingang des Verwaltungsgebäudes und ist rund um die Uhr zugänglich. Die Nutzung der Fitnessgeräte ist selbstverständlich kostenlos.

Extra Infokasten

  • Aktuelles integratives Kursangebot ab 15.05.2019 vor Ort für Gruppen und Einzelpersonen:
  • Mittwoch von 10.30 – 11.30 Uhr, Freitag von 13.00 – 14.00 Uhr
  • Kursleitung: HWW-Mitarbeiter
  • Ort: Bewegungsparcours Werkstatt Dassel | Maschweg 17 37586 Dassel
  • Mail: werkstatt-dassel@h-w-w.de

Foto: HWW

Montag, 25. März 2019 11:54 Uhr

Holzminden (red). Fachlich weiterkommen und Know-how im Bereich der Betriebswirtschaft sammeln? Die HAWK in Holzminden bietet mit dem Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaft berufsbegleitend“ die Möglichkeit, zeitlich und räumlich flexibel neben Job und Familie zu studieren – dank Onlinelehre.

Am Dienstag, 2. April 2019, haben Interessierte Gelegenheit sich ab 18.00 Uhr in der HAWK in Holzminden (Haarmannplatz 3) über Rahmenbedingungen, Studieninhalte und -verlauf zu informieren. Das Team des Studiengangs demonstriert live, wie die Onlinelehre funktioniert. Studierende berichten von ihren Erfahrungen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Studienangebot und die Hochschule auch ganz individuell kennenzulernen. Ansprechpartnerin ist Studiengangskoordinatorin Melanie Ebert: bwlstudieninfo.fm@hawk.de, Tel.: 05531/126-272.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie auch auf der Website: www.hawk.de/ba-betriebswirtschaft.

Foto: HAWK

Montag, 25. März 2019 11:33 Uhr

Holzminden (red). Am morgigen Dienstag, den 26.03.2019 um 20.00 Uhr findet wieder ein Treffen der Verkehrsinitiative Nachhaltige Mobilität im Familienzentrum "Drehscheibe" in Holzminden statt, zu der alle Bürger herzlich eingeladen sind.

Das Thema diesmal ist die Vorbereitung der Podiumsdiskussion mit den Landratskandidaten am 08. Mai und die Planung weiterer Aktionen für Klimaschutz und Lebensqualität.

Foto: Symbolbild

Montag, 25. März 2019 10:55 Uhr

Holzminden (sl). Mit Sonnenschein startete der zweite Tag des „Streetfood meets Kinderflohmarkt“ in Holzminden. Die 12 Foodtrucks luden durch ihren Duft und ihrem Angebot zum Gucken, Schwärmen und Probieren ein. Bereits gegen Mittag standen die ersten Hungrigen wieder in einer Schlange für die verschiedenen Spezialitäten an. Groß und Klein kamen von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Innenstadt zusammen und konnten entweder über den Marktplatz schlendern oder beim Kinderflohmarkt in der Mittleren Straße vorbeischauen. Hier tummelten sich einige Kauflustige, die Kleidung und Spielzeug für Kinder kauften. 

Bei dem vierten Streetfoodmarkt in Holzminden waren folgende Foodtrucks vertreten: Murphs – Fritten mit Toppings. 3 Stars - Burger, Flatinoos – Belegte Fladen, Joe´s – Steaksandwiches und Meatballs, Donut Company – Donuts, Kleine Creperie – Crepes, Dr. Vegetary – Vegetarische/Vegane Speisen, Bubble Waffle, Wilde Hilde – Spanische Olivenöltaschen mit verschiedenen Füllungen, Karl‘s Toffel Bude – Spiralkartoffeln, Peters Fischbude, Cocktails und Coffee.

Fotos: sl

Blaulicht
Freitag, 22. März 2019 15:11 Uhr
Polizei sucht Täter mit auffälligem schwarzen "Bandana-Tuch" nach einem Körperverletzungsdelikt
Freitag, 22. März 2019 10:34 Uhr

Fohlenplacken (sl). Ein Großeinsatz der Feuerwehr begann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Fohlenplacken und hat immer noch kein Ende gefunden. Gegen zwei Uhr nachts wurde ein Dachstuhlbrand gemeldet, die Einsatzkräfte der Wehren aus Neuhaus, Silberborn und Holzminden wurden sofort alarmiert. Als sie am Einsatzort ankamen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dachstuhl der „Alten Mühle“, wie uns der stellvertretende Stadtbrandmeister Niels-Peter Kriegel erzählt. Das Gebäude wurde von einem älteren Ehepaar bewohnt, welches das Haus rechtzeitig verlassen konnte.

Unter Einsatz der Drehleiter wurde sofort die Außenbrandbekämpfung eingeleitet. Das Feuer ist mittlerweile unter Kontrolle, die Einsatzmaßnahmen sind aber noch nicht beendet. Hier und dort brenne es immer mal wieder, so Kriegel, so dass vor einigen Minuten ein Bagger am Einsatzort eingetroffen ist, um das Gebäude teilweise einzureißen, um weitere Glutnester auszumachen. Der Ehemann wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Im Verlauf des Einsatzes konnte eine Katze gerettet werden, eine weitere werde noch vermisst, teilte uns der stellvertretende Stadtbrandmeister mit. Die K 50 zwischen Neuhaus und Holzminden ist immer noch voll gesperrt.

Fotos: sl

Mittwoch, 20. März 2019 10:06 Uhr

Bevern (red). Die Feuerwehr Bevern wurde heute Morgen gegen neun Uhr auf das Firmengelände der Firma Egge alarmiert: Ein Radlader war in Brand geraten. Als die Einsatzkräfte eintrafen, brannte der Radlader bereits in voller Ausdehnung, wie uns Gemeindebrandmeister Dirk Siefarth erzählte. Zur Brandbekämpfung ist ein Schaumrohr zum Einsatz gekommen, so dass der Brand relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden und ein Übergriff der Flammen auf ein benachbartes Gebäude verhindert werden konnte.

Das Feuer wurde vollständig gelöscht, zur Brandursache kann bislang noch nichts gesagt werden.

Dienstag, 19. März 2019 10:30 Uhr

Holzminden (sl). Mit der Meldung „Baum brennt“ wurde die Feuerwehr Holzminden am heutigen Dienstag gegen 09.30 Uhr zum katholischen Pfarramt in die Ernst-August Straße 10 an die mittleren Teiche gerufen. Beim Eintreffen der 16 Einsatzkräfte brannte der Baum von innen und unter der Einsatzleitung von Michael Nolte löschten zwei Feuerwehrmänner mit einem C-Rohr den brennenden Baum. Vor ein paar Jahren habe der Baum wohl schon einmal gebrannt, so Nolte. Der hohle Baum könne laut Polizei und Feuerwehr nicht von allein brennen. Die Polizei ermittelt derzeit, da es sich um eine gemeinschädliche Sachbeschädigung im Sinne des § 304 Strafgesetzbuch handelt. Um die Standfestigkeit des Baumes zu überprüfen, wurde nun das Gartenamt hinzugerufen.

 

Fotos: sl/Feuerwehr Holzminden

Montag, 18. März 2019 12:42 Uhr

Holzminden/Hameln.Pyrmont (r). Vor nunmehr fünf Jahren haben die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden und der Weisse Ring ihre systematische Zusammenarbeit als eine der erste in der Bundesrepublik Deutschland per Vertrag vereinbart. Sie läuft weiterhin gut, erfolgreich und vertrauensvoll, waren sich die Teilnehmer des sog. Bilanzgesprächs 2019 einig. Zum Dank zeichnete die Opferhilfeorganisation den Leiter der Polizeiinspektion Ralf Leopold und die Präventionsbeauftragte Monika Schurm mit der WR-Ehrennadel aus. Die WR-Außenstellenleiter Christian Jahn-Pabel von Hameln-Pyrmont und Werner Friedrich von Holzminden würdigten deren Unterstützung und Initiativen für das beiderseitige gemeinsame Wirken. 

Kriminaldirektor Leopold war nicht nur wie seine Kollegin freudig überrascht; er hob zudem hervor, dass das Zusammenwirken zu Gunsten der Kriminalitätsopfer auf allen Ebenen in den örtlichen Dienststellen mit den ehrenamtlich im WR Tätigen hervorragend und verlässlich liefe.

Die Teilnehmer der Besprechung wollen in ihren Bereichen initiativ werden, das Thema Opferschutz noch frühzeitiger und intensiver auch den Nachwuchsbeamten nahe zu bringen. Ebenso muss die Prävention stärker in den Vordergrund rücken. Allerdings blieben die Gefahrenabwehr und der unmittelbare Schutz der Bevölkerung für die Polizei die vorrangigen Aufgaben, so Inspektionsleiter Leopold.

Zum Arbeitsumfang beim Weissen Ring berichteten Friedrich und Jahn-Pabel, dass im Jahr 2018 auf die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landkreis Holzminden 32 Fälle und im Landkreis Hameln-Pyrmont 53 mit größerem Zeitaufwand neu hinzugekommen waren. Daneben gibt es etliche weitere Fälle, die nach ein oder zwei oft nur telefonischen Beratungen erledigt sind. Inhaltlich handelt es sich nicht nur um häusliche und sexuelle Gewalt, vielmehr breiten die Beratenden ein breites Spektrum von Straftaten bis hin zu schwerstem Kindesmissbrauch und Morden in den vertraulichen Gesprächen aus. Dann sind die WR-Leute auch manchmal an mehreren Tagen mit den Betroffenen zu Gerichts- und Behördenterminen unterwegs.

Im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit hatte der Weisse Ring Hameln-Pyrmont aus Anlass des jährlichen Tages der Kriminalitätsopfer (22. März) bereits eine Informationsveranstaltung durchgeführt, berichtete der Aussenstellenleiter Jahn-Pabel. 

Der Weisse Ring Holzminden wird am Samstag, dem 23. März, ab 10.00 Uhr in der Mittleren Straße in Holzminden seinen Info-Stand betreiben; Beratungen können dann direkt erfolgen. Wegen des gemeinsamen Themas „Seniorenschutz“ von Polizei und Weissem Ring in diesem Jahr stehen nicht nur Vertreter dieser Organisationen bereit, sondern auch vom Holzmindener Seniorenrat, konnten Werner Friedrich und Hans Peter Sawatzki mitteilen.

Im Rahmen der Präventionsarbeit kommen bei Schülerinnen und Schülern die sog. Präventionsrallyes gut an. Unter der Organisationshilfe von WEISSEM RING, örtlichen Präventionsräten sowie Jugendhilfeeinrichtungen suchen jene z. B. die lokalen Stellen zur Suchtberatung und stationärer/mobiler Jugendarbeit auf.

Der Weisse Ring bietet seine kostenlose Unterstützung an unter www.weisser-ring.de (auch anonym), unter der kostenlosen bundesweiten Telefonnummer 116 006 sowie auf facebook und youtube. 

Foto: Weisser Ring

 

Unsere Videothek
Politik
Montag, 25. März 2019 10:19 Uhr
„Prävention und Mobile Jugendarbeit sind für den Landkreis unverzichtbar“
Freitag, 22. März 2019 20:07 Uhr

Holzminden (red). Stadtrat Holzminden: Jörg Howind und Jens-Uwe Müller verlassen die WIR-Fraktion und schließen sich der FDP-Fraktion an! Der Austritt von Jörg Howind und Jens-Uwe Müller aus der WIR-Fraktion im Stadtrat Holzminden fußt auf zunehmende unterschiedliche politische Ansichten innerhalb der WIR-Fraktion, wie man uns mitteilte.

Zukünftige Projekte hätten nicht mehr mit zufriedenstellendem Konsens aller Beteiligten gefasst werden können. Jüngste Entscheidungen auf Kreisebene haben von Jens-Uwe Müller und Jörg Howind nicht mehr mitgetragen werden können. Hier könne unter anderem die Unterstützung der Landratskandidatin von Frau Behrens-Globisch vorangeführt werden und auch weitere personelle Veränderungen, die im Kreistag vorgenommen wurden, sollen hierbei eine Rolle gespielt haben. Jörg Howind und Jens-Uwe Müller werden sich nunmehr der FDP-Fraktion anschließen, da hier bereits in den vergangenen Jahren, innerhalb der Mehrheitsgruppe, eine sehr gute Zusammenarbeit stattgefunden habe. Ein Fortbestand der Mehrheitsgruppe soll gesichert werden.

Dienstag, 19. März 2019 14:16 Uhr

"Warum wird das Versagen der niedersächsischen Bildungspolitik in der OBS-Holzminden auf dem Rücken der Astrid-Lindgren-Schulkinder ausgetragen?

Abordnungen sind nur sinnvoll, wenn sie intelligent geplant, verkraftbar und pädagogisch sinnvoll sind. Eine Abordnung z.B. an eine Grundschule führt immer zu einer erheblichen Mehrbelastung für Lehrer und Schüler in beiden Schulen. Nach 8 Monaten konnten sich die Campe Lehrer mühsam, aber erfolgreich, als kompetente Lehrer z.B. Sachkunde in den Klassen etablieren und sie werden hier mittlerweile auch bei den Schülern als vollwertige Lehrer wahrgenommen, was für den Lernfortschritt enorm wichtig war und ist, insbesondere, weil bald der Übergang zu den weiterführenden Schulen ansteht. 

Gerade in der Grundschule ist die Konstanz, die Verlässlichkeit und die persönliche Nähe der unterrichtenden Lehrerpersönlichkeiten ein wichtiger Faktor für den Lernerfolg der sehr heterogenen Klassen, was auch zahlreiche Unterrichtsstudien bewiesen haben! Ein Lehrerwechsel innerhalb des Schuljahres wirkt sich insbesondere bei Grundschulklassen sehr negativ auf den Lernerfolg aus, wie Eltern es zurzeit an allen Schulen in Niedersachsen leidvoll erfahren haben.

Sollte den Grundschulklassen der Astrid-Lindgren-Schule nun wieder kurz vor Ende des Schuljahres ein Lehrerwechsel aufgezwungen werden, werden diese Kinder in den letzten effektiven 7-8 Wochen des Schuljahres, insbesondere vor den kommenden Zeugnissen, stark benachteiligt. Eine gerechte und nachvollziehbare Benotung durch den sich neu einzuarbeitenden Lehrer erscheint nahezu unmöglich, ungerecht und wird zu schweren Bewertungsproblemen und Unmut bei den Eltern führen. 

Umgekehrt müssten sich die an die OBS wechselnden Lehrer nun wiederholt innerhalb kürzester Zeit in eine neue Schulform, mit neuen curricularen Vorgaben, Kollegen, Abläufen und Stundenplänen für nur 8-10 Wochen einarbeiten, was faktisch zu einer Verdreifachung der Organisations- und Unterrichtsvorbereitungsarbeit für die betroffenen Lehrer führen würde und keine hohe Unterrichtsqualität erwarten lässt.

Der Einsatz an der OBS für die letzten effektiven 8-10 Schulwochen ist auch von höchst zweifelhaftem Nutzen für die dortigen Schüler. Erfahrungsgemäß funktioniert Unterricht erst nach einer gewissen Kennenlernphase von 2-3 Wochen, dann würden noch 6-7 Wochen Unterricht folgen und dann müsste schon die Benotung durchgeführt werden und auf welcher Basis?

Es ist höchst zweifelhaft, ob diese 6-8 Wochen einen relevanten Fortschritt in den bisher dort nicht unterrichteten Fächern wie Physik bringen werden, insbesondere wenn diese evt. seit 2 Jahren nicht unterrichtet wurden. Nicht zweifelhaft dürften die Verwerfungen in den Grundschulklassen werden, aber das scheint im Schaulaufen der politischen „Macher“ keine Rolle zu spielen.

Der Wahnsinn wird dann noch auf die Spitze getrieben, indem die entstehende Lücke an der Grundschule durch OBS Lehrer aufgefüllt werden soll, die dann wieder dort eine Lücke in anderen Fächern hinterlassen werden!

Offensichtlich handelt es sich bei dieser kurzfristigen „Abordnung der Abordnung“ nur um eine politisch gewünschte Scheinlösung zur Europa-Wahl, um dieses Schuljahr noch Physik Noten auf OBS Zeugnissen ausweisen zu können, die dort durch das organisatorische Versagen der Schulverwaltung und damit auch der Politik über mehrere Jahre fehlten! 

Andere wichtigen Fragen bleiben hingegen unbeantwortet:

  1. Warum war zum Zeitpunkt der ersten Abordnung am Anfang des Schuljahres der Schulbehörde nicht bekannt, dass in der OBS ebenfalls eine gravierende Lehrer-Lücke offensichtlich jahrelang vorhanden war?
  2. Welcher Unterrichtsstoff könnte überhaupt in den verbleibenden 8-10 Wochen sinnvoll sein, insbesondere da anscheinend kein Physikunterricht bisher stattgefunden hat und so nicht einfach irgendwo angesetzt werden kann?
  3. Wie können nach max. 10 Unterrichtswochen Noten eine gerichtsfeste Aussagekraft besitzen? Insbesondere, weil nach jahrelanger Abwesenheit von Physikunterricht nicht zu erwarten ist, dass die Klassen auf einem durchschnittlichen normalen Niveau in Physik in nur effektiven 8 Wochen Unterricht einsteigen können. Aller Wahrscheinlichkeit werden überdurchschnittlich viele Schüler unterdurchschnittliche und damit abschlussgefährdende Leistungen erbringen, Und was passiert im kommenden Schuljahr? Die bisherigen Lehrer können rein rechtlich nicht sofort wieder abgeordnet werden, auch wen das Kultusministerium sicherlich keine besondere Rücksicht auf die Gesundheit der betroffenen Lehrkräfte nehmen wird.

Das Lückenfüllen (OBS) durch Erzeugung neuer Lücken (Grundschule) bzw. dem Campe Gymnasium ist keine nachhaltige und pädagogische Lösung des Problems, sondern vergrößert nur das Problem.

Ist die Außenstelle Holzminden der Landesschulbehörde überhaupt in der Lage zielorientierte Entscheidungen zu treffen? Zeigt doch, dass nach dem Versagen um die Grundschule Neuhaus, das Versagen im gesamten Bereich um die (Grund)Schulen in Holzminden deutlich wird.

Herr Minister Tonne auch Sie fordern wir auf nicht politisch, sondern Schüler- und Lehrkräftebezogen, zu entscheiden. Setzen Sie, für zweifelhafte politische Entscheidungen, nicht die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel und lassen Sie eine Abordnung nicht zu. Erarbeiten Sie in den verbleibenden Wochen des Schuljahres ein zukunftsfähiges Konzept für alle Schulen in Holzminden!"

Christiane Überdiek Schulelternratsvorsitzende AsLi, Markus Schwannecke Elternvertreter im Schulvorstand AsLi

 

*Für die Inhalte eines Leserbriefs ist einzig der genannte Autor verantwortlich, Holzminden News distanziert sich von dem jeweiligen verfassten Artikel. Die jeweiligen Leserartikel enthalten dazu den Namen des Urhebers. Die Holzminden News behält sich das Recht vor, Leserartikel zu kürzen oder nicht zu veröffentlichen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht insofern nicht.

 

 

Wirtschaft
Sonntag, 24. März 2019 07:00 Uhr
Holzminden-News sucht freie Mitarbeiter
Sonntag, 24. März 2019 06:00 Uhr

Holzminden (r). Zwischen 20 Kilowatt und 1,4 Megawatt ist alles drin: Die Geräte der neuen Produktreihe WPE-I H Premium sind die ersten Erdreich-Wärmepumpen aus dem Hause Stiebel Eltron, die mit Invertertechnologie ausgestattet sind - die den Betrieb laufend optimiert und so die Effizienz erhöht. Zudem sind die Geräte dadurch äußerst flexibel und vielseitig. Ein weiterer Pluspunkt ist die einzigartige Heißgastechnologie, die eine effizientere Warmwasserbereitung ermöglicht. Da diese über einen zusätzlichen Wärmetauscher parallel zum Heizbetrieb erfolgt, wird auch der Nutzerkomfort deutlich erhöht.

Die WPE-I H Premium wurde für den Einsatz in größeren Wohnanlagen, Gewerbe- und Industriebauten entwickelt. Sie kommt in vier Leistungsgrößen auf den Markt: Mit maximalen Wärmeleistungen von rund 33, 44, 59 oder 87 Kilowatt (B0/W35). Dank der Inverterregelung passt sich die gewählte Maschine jederzeit dem aktuellen Bedarf des Gebäudes an und ist auch für einen bivalenten Einsatz perfekt geeignet.

Kaskade mit bis zu 16 Geräten

Die WPE-I H lässt sich problemlos kaskadieren: Bis zu 16 Einzelmodule können zu einer fein abgestuften Kaskade mit insgesamt 1.400 Kilowatt Leistung kombiniert werden. Was bei den Einzelgeräten über die Invertertechnologie erreicht wird, gilt auch für die Kaskade: Die Regelung der Anlage sorgt für eine optimal abgestimmte Leistungsanpassung an den Bedarf des Gebäudes.

Selbstverständlich lassen sich auch die Wärmepumpen der neuen Serie WPE-I H mit dem bewährten Internet-Service-Gateway (ISG) von Stiebel Eltron über das Heimnetzwerk per Smartphone, Tablet oder PC einstellen und steuern.

Foto: Stiebel Eltron

Anzeige
Samstag, 23. März 2019 08:16 Uhr

Als die Druckerei Color-Druck GmbH vor drei Jahren ihr 25-jähriges Jubiläum feierte, änderte sich auch ihr Name: Aus Color-Druck wurde COLOR+. Ein Name, der viel über das von Thomas Hasselmann und Werner Pfitzner in Holzminden gegründete Druckunternehmen aussagt. Er steht für Zukunft und Innovationskraft und dafür, dass man sich neuen Trends gegenüber angepasst hat. „COLOR+ steht für unsere drei Geschäftsbereiche print, digital und service“, erklärt die zweite Generation Lucas Hasselmann und Markus Pfitzner. Man sei eben mehr als nur eine Druckerei. „Wir liefern in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden immer das gewisse +, das über den normalen Druck hinausgeht!“
Ob von High-Quality-Printprodukten, über eigens entwickelte Web-Shops für Druck- und Werbemittel oder Dienstleistungen, die über gestalterische Beratung bis hin zum Lettershop reichen, das breite Leistungsportfolio zeigt auf, wie vielseitig COLOR+ aufgestellt ist.
Dass die innovative Druckerei auf dem richtigen Weg ist, zeigt eine Auszeichnung, die COLOR+ Anfang dieses Jahres zuteilwurde: Die Fachzeitschrift „Druck und Medien“ erklärte das Unternehmen zu einem der Top-10-Innovatoren der Branche in ganz Deutschland. Ende Februar durften die Unternehmer den Preis in Düsseldorf entgegennehmen.
Eines ist Markus Pfitzner und Lucas Hasselmann noch wichtig zu erwähnen, denn man sei stets auf der Suche nach Fachkräften und Auszubildenden, die das COLOR+Team mit ihrem Know-how und ihrer Innovationskraft unterstützen. „Es ist schwierig Fachkräfte oder Auszubildende für unsere Branche zu begeistern, da oftmals ein Unternehmen aus der Druckbranche mit einem alten, handwerklichen Betrieb assoziiert wird“, erzählen sie. „Diese Zeiten sind aber längst in die Geschichtsbücher eingegangen. Heutzutage sind Druckereien moderne Medienunternehmen, die hoch industriell und innovativ im Hightech-Bereich arbeiten.“

Sport
Mittwoch, 20. März 2019 06:00 Uhr
Judo: Svea Teßmer holt Bronze beim Bundessichtungsturnier in Berlin
Dienstag, 19. März 2019 12:00 Uhr

Holzminden (red). Vor Beginn der Rudersaison hat der Ruder-Club Holzminden e.V. am 15. März 2019 seine Jahreshauptversammlung abgehalten.

Hierbei ist die bisherige Vorstandsspitze in Person von Sven Loewenich als 1. Vorsitzender und Oliver Casper als 2. Vorsitzender mit großer Mehrheit wiedergewählt worden. Veränderungen gibt es allerdings bei den Ämtern Bootswart, Hauswart, Seniorenwart und Schriftwart. Neuer Bootswart ist Uwe Arste und Hauswart ist Hermann Dremel geworden. Der bisherige Schriftwart Jörg Müller übernimmt das Amt des Seniorenwarts. Zum neuen Schriftwart wurde Christian Falke gewählt. Alle anderen Positionen bleiben in altbekannter Besetzung.

Im Rahmen des Ereignisses gab es auch zwei Ehrungen; Herzlich gedankt wurde Frank Grauer und Hermann Dremel für Ihr Engagement in 25-jähriger Vereinstätigkeit.

Sven Loewenich bedankte sich besonders bei Julia Rosenfeld, Jugendwartin, und Jörn Wiedemann, Trainer, für ihre engagierte und kompetente Jugendarbeit. Trotz des niedrigen Wasserstandes hätten die zwei das Training aufrechterhalten und dadurch konnten neue Mitglieder gewonnen werden. 

Auch für die kommende Rudersaison, welche mit dem Anrudern am 14. April offiziell beginnt, sind zahlreiche Aktivitäten geplant. Geplant sind ein „Tag der offenen Tür“ und die Schnupperkurse für Neueinsteiger. Nebenbei sei hier als sportliche Neuerung das Sonntagsrudern hervorzuheben, um die Wochenendaktivitäten zu intensivieren und die Mannschaftskilometer zu steigern. Daneben baue der Verein seine Aktivitäten in den sozialen Medien aus. Nach dem erfolgreichen Start der neuen Homepage werden Interessenten und Mitglieder nun auch über Facebook und Instagram angesprochen. „Wir freuen uns auf die Rudersaison und begrüßen recht herzlich neue Mitglieder in unserem Vereinshaus“, so der 1. Vorsitzende des Ruder-Clubs Holzminden abschließend.

Weitere Informationen unter www.ruderclub-holzminden.de.

Foto: Ruder-Club Holzminden e.V.

Freitag, 08. März 2019 11:14 Uhr

Neuhaus (red). Am 16. Februar fand in Bad Iburg unter der Leitung von Detlef und Carola Fels ein Jugendlehrgang mit dem Thema „Von der Hindernisbahn zum Selbstverteidigungsparcours“ statt. Während des vierstündigen Kurses wurde auf spielerischer Weise das Thema Selbstverteidigung mit Gerätetraining verbunden. Zu Beginn mussten in einem Kaos-Training Kinder sowie Trainer durcheinander laufen und bei einem Ticken auf den Rücken je nach Verhalten des „Angreifers“ sich lautstark gegen diesen verteidigen oder seine Hand schütteln. Bei der nachfolgenden Vertrauenübung musste der Trainingspartner, dessen Augen verbunden waren, durch einen Parcours geführt werden und anschließend ein Griff in die Jacke mit Ju-Jutsu- Techniken gelöst werden. Abgeschlossen wurde mit einem Zirkeltraining. Je nach Würfelergebnis mussten die Kinder einen Parcours absolvieren und verschiedenene Hindernisse überwinden, oder sich im Innenkreis gegen unterschiedliche Angriffe verteidigen und Grundtechniken des Ju-Jutsu demonstrieren. Trainer wie Kinder konnten viel Neues lernen und freuen sich schon auf die nächste Fortbildung.

Weitere Informationen über Ju-Jutsu oder einem Probetraining auf der Hompage oder der Facebook Seite. Anfragen gerne per E-Mail oder telefonisch.

Foto: Ju-Jutsu Yawara Neuhaus

Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite holzminden-news.de