Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 12. August 2020 15:18 Uhr
Corona in Niedersachsen: 161 neue Fälle in zwei Tagen | 1.226 neue Fälle in Deutschland
Mittwoch, 12. August 2020 10:45 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem am Dienstag insgesamt acht aktive Corona-Infektionen im Kreis Höxter vermeldet worden sind, ist dieser Wert heute auf 10 Fälle angestiegen. Beide neuen Fälle wurden in Brakel registriert. In Summe sind es seit Beginn der Pandemie 386 Infektionen, wovon 358 Personen genesen und 18 verstorben sind. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (1), Beverungen (1), Borgentreich (1), Brakel (5/+2), Höxter (1) und Warburg (1).

Mittwoch, 12. August 2020 09:26 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Im Landkreis ist ein neuer Coronafall aufgetreten. Die Anzahl der derzeit aktiven Infektionen erhöht sich damit auf zwei. Am 29.07.2020 hatte es nach fast zwei Monaten ohne aktive Infektionen wieder einen Fall gegeben. Dabei hatte es sich um eine aus einem Risikogebiet von einer Reise zurückgekehrten Person gehandelt, die am Flughafen positiv getestet worden ist. Die Gesamtanzahl der laborbestätigt positiv Getesteten liegt derzeit bei 108, davon gelten 99 wieder als genesen, sieben sind verstorben. Im Moment befinden sich 17 Personen in Quarantäne.

Dienstag, 11. August 2020 09:51 Uhr

Kreis Höxter (red). Insgesamt acht aktive Corona-Infektionen vermeldet der Kreis Höxter am Dienstagmorgen. In Summe sind es seit Beginn der Pandemie 384 Infektionen, wovon 358 Personen genesen und 18 verstorben sind. Neben einer aktiven Infektion in Bad Driburg, sind ein Fall in Beverungen, Warburg, Höxter und Borgentreich sowie drei Fälle in Brakel bekannt.

Montag, 10. August 2020 14:21 Uhr

Hannover (red). Am vergangenen Wochenende - seit Freitagmorgen - sind 133 neue Corona-Fälle in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden, darüber informierte das Landesgesundheitsamt am Montagmorgen. Insgesamt sind bisher 14.954 Infektionen bekannt, wovon 654 Personen verstorben und 13.470 Personen genesen sind. In der Summe hat Niedersachsen zurzeit 830 aktive Infektionen. Am Freitagmorgen lag dieser Wert noch bei 745.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 172 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 131 Erwachsene auf Normalstationen, 37 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 21 Erwachsene beatmet werden, ein Patient per ECMO. Vier Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

 

Region Aktiv
Mittwoch, 12. August 2020 12:22 Uhr
Sommer, Sonne, Sonnenschein bei den Instituten Dr. Schrader!
Mittwoch, 12. August 2020 09:56 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Schlösser sind nicht nur überwältigend schöne Symbole von gesellschaftlicher Stellung und Macht in alten Zeiten. Sie waren und sind bis heute immer auch Treffpunkte ganz außergewöhnlicher und bedeutender Menschen. Könnten Schlossmauern sprechen, würden wir Tausende spannender Geschichten erfahren: wer mit wem heimlich paktierte, wer wen zu einem Friedensschluss überredete, wer sich mit wem schrecklich langweilte oder wer sich in wen verliebte. Es gab und gibt Staatsbesuche genauso wie private, manche haben etwas hinterlassen, andere sind durch diese Begegnung geprägt oder zu hohen Ehren gekommen. Auch die Sieben Schlösser können von so manchem VIP-Besuch berichten.

Schloss Bevern, Königin Elisabeth und ein familiärer „Lockdown“

Von einer Kuriosität kann auch das Weserrenaissance Schloss Bevern berichten. Man möchte ja meinen, wenn ein Mensch „Bevern“ heißt, dass er auch einmal in Bevern war und das Schloss zumindest besichtigt hat. So würden das die meisten von uns heute machen. Doch im 18. Jahrhundert war das Reisen gar nicht selbstverständlich, erst recht nicht für Frauen. So kam es auch, dass jene beiden europäischen Königinnen, die aus dem Geschlecht derer von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern hervorgingen, nie die Schönheiten des Weserrenaissance Schlosses Bevern erleben durften.

Während ihr Bruder Carl die Porzellanmanufaktur Fürstenberg gründete, heirateten Elisabeth Christine und Juliane Marie in europäische Königshäuser ein. Juliane wurde die zweite Frau des Königs von Dänemark, und ihre ältere Schwester Elisabeth Christine heiratete 1733 den Kronprinzen und späteren König von Preußen Friedrich II. Was sich nach einem glanzvollen „und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende“ anhören mag, brachte extrem harte Zeiten mit sich, die man heute wohl erst durch die corona-bedingten Einschränkungen so richtig nachvollziehen kann.

Elisabeth war in einem harmonischen Familienumfeld aufgewachsen und innerhalb der 15-köpfigen Geschwisterschar immer als gleichrangig neben den Brüdern behandelt worden. Doch ab ihrer Heirat war ihr der persönliche Kontakt zu ihrer Familie untersagt. Schriftverkehr durfte sie führen, doch Besuche – auch in Bevern – waren ihr nicht erlaubt. So kam es, dass Bevern zwar eine Königin von Preußen hervorbrachte, diese jedoch das Weserrenaissance Schloss niemals sehen durfte.

Der niederländische König als „armer Mann“ auf Schloss Pyrmont

Als Schloss Pyrmont noch von der fürstlichen Familie von Waldeck bewohnt wurde, begab sich etwas, dessen Folgen bis heute sichtbar sind. Prinzessin Emma war das vierte von sieben Kindern der Prinzessin Helene von Nassau und des Fürsten Georg Viktor von Waldeck und Pyrmont. An jenem Schicksalstag war sie gerade einmal zwanzig Jahre alt, als ein Besucher in seiner Kutsche auf dem Schlosshof vorfuhr. Emma stand mit zweien ihrer Schwestern neugierig am Fenster, denn sie wussten bereits, dass dieser Mann, ein Witwer ohne legitime Nachfahren, noch einmal auf Brautschau war. Eine der Schwestern war bereits versprochen, und die andere meinte, dieser Herr sei ihr viel zu alt. Doch Emma sah den 60-Jährigen aus seiner Kutsche steigen und sagte, so ist es überliefert: „Man kann den armen Mann doch nicht ganz alleine nach Hause gehen lassen.“

Dieser „arme Mann“ war kein geringerer als König Wilhelm III. der Niederlande. Und die Prinzessin hielt Wort: Am 7. Januar 1879 heiratete sie den wesentlich älteren König. Sie nahm ihre neue Rolle sehr ernst. Schon kurz nach ihrer Verlobung erlernte sie die niederländische Sprache. Als der König starb, wurde die gemeinsame Tochter Wilhelmina im Alter von nur zehn Jahren zur offiziellen Regentin der Niederlande.

Bis zu ihrer Volljährigkeit übernahm ihre Mutter Emma die Pflichten der Königin. Sie war eine hoch respektierte, engagierte Regentin, die posthum mit einem überlebensgroßen Monument in Den Haag geehrt wurde. In die Mauern des Monuments sind die Worte „Koningin Emma – Moeder des Vaderlands“ (Königin Emma – Mutter des Vaterlands“) eingemeißelt. Noch heute zeigen sich die Gesichtszüge Emmas in ihren Nachkommen, dem heutigen König WillemAlexander und seinen Töchtern. Und all das begann mit einem Besucher auf Schloss Pyrmont.

Frank-Walter Steinmeier und die alten Steine von Corvey

Es war der größte Moment des Schlosses Corvey in seiner neueren Geschichte. Im Schlossgarten war eine große Bühne aufgebaut, die Ehrengäste und viele Schaulustige waren gekommen, um mit Viktor IV. Herzog von Ratibor und Corvey diesen einzigartigen Tag im Schloss zu feiern.

Das Schloss, Ende des 17. Jahrhunderts erbaut, beherbergte einst ein Benediktinerkloster. Heute, nach vielen An- und Umbauten sowie der Säkularisierung und dem Übergang an das Haus Ratibor, befindet sich dort, neben zahlreichen barocken Prunk- und Wohnräumen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, auch eine einzigartige, 75.000 Bände umfassende Bibliothek. Dies sowie das aus karolingischer Zeit stammende Westwerk und die barocken „Neubauten“ bilden zusammen eine bedeutende Einheit, die weltweit ihresgleichen sucht. Die Einzigartigkeit, Authentizität und Unversehrtheit des Westwerks führten folglich 2014 dazu, dass das Karolingische Westwerk und die Civitas Corvey in die Liste der UNESCO Welterbestätten aufgenommen wurden.

Und so kam es, dass sich am 26. Juni 2015 neben der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auch der heutige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schlossgarten von Corvey einfanden. In einer feierlichen Zeremonie übergab Steinmeier unter großem Applaus die Urkunde der UNESCO für den Eintrag des Weltkulturerbes an den Herzog von Ratibor. „Ganz Deutschland darf heute stolz sein“, sagte er, der selbst nur wenige Kilometer vom Schloss entfernt aufgewachsen ist und es schon seit seiner Kindheit kennt. Heute erinnert die Welterbeplakette vor dem Karolingischen Westwerk an diesen großen Tag.

Jenny von Droste zu Hülshoff im rauchenden Schloss Fürstenberg

Sie war die wichtigste Vertraute einer der bedeutendsten Dichterinnen Deutschlands, und ihr haben wir einige der „Grimms Märchen“ zu verdanken: Jenny von Droste zu Hülshoff. Als ältere Schwester unterstützte sie Annette von Droste-Hülshoff, die ihr einmal schrieb: „Wen soll es denn interessieren und freuen, wenn es Dich nicht freut …“ Die beiden stammten aus Münster und hatten das Glück, in eine Familie hineingeboren zu sein, der die Bildung von Frauen wichtig war. So erhielten die Schwestern eine sehr gute literarische und musikalische Bildung. In Jenny 3 fand Annette eine wichtige Unterstützerin, mit der sie ihre Werke und deren Rezeption besprechen konnte.

Beide Schwestern reisten gerne an die Weser, denn ihre Tante „Dorly“, die Schwester ihrer Mutter, lebte dort. Dorothea von Haxthausen war mit Philipp von Wolff-Metternich verheiratet. Ihnen gehörte Schloss Wehrden, von dem aus die Schwestern einen freien Blick hinauf auf das Schloss Fürstenberg auf der anderen Weserseite hatten. Annette beschrieb es in einem ihrer Texte einst als „das rauchende Schloss“, wie es von ihrem Lieblingsturm in Wehrden, heute „DrosteTurm“ genannt, erschien. Mindestens ein Besuch Jennys auf dem Schloss mit seiner Porzellanmanufaktur ist verbrieft. Sie hielt diesen Ausflug im September 1815 in knappen Details in ihrem Tagebuch fest, mitsamt einer Aufzählung ihrer Käufe. Denn Sie erstand damals eine Reihe von Porzellanbüsten berühmter Dichter für ihre Schwester: von Goethe, Shakespeare und Platon sowie der bedeutendsten Lyrikerin der Antike, Sappho – Inspirationen für die Arbeit Annettes.

König Hussein nicht ohne Vorkoster auf Schloss Bückeburg

Ein König, der bereits mehrere Attentate überlebt hat, ist – wer will es ihm verdenken – besonders vorsichtig. Als auf Schloss Bückeburg im November 1978 ein Festbankett zu Ehren des Staatsbesuches von König Hussein und seiner Frau, Königin N?r von Jordanien, gegeben wurde, waren die Vorsichtsmaßnahmen natürlich enorm.

Das Land Niedersachsen hatte nach einem geeigneten Ort für dieses besondere Bankett gesucht. Der damalige Ministerpräsident Ernst Albrecht, Vater der ersten weiblichen Präsidentin der EUKommission, Ursula von der Leyen, kannte Schloss Bückeburg gut. Er war mit Philipp Ernst und Benita zu Schaumburg-Lippe eng befreundet und wusste, dass dieses Schloss alle Voraussetzungen für ein glanzvolles und sicheres Bankett erfüllte. Und so wurde nun das Schlosspersonal mehrfach auf Herz und Nieren überprüft, Kanaldeckel wurden verschweißt - und Polizeitaucher suchten den Schlossgraben ab, um sicherzustellen, dass aus keiner Richtung Gefahr für König und Königin drohte.

Und als das Königspaar mitsamt den Gastgebern und allerlei Honoratioren unter den hell erleuchteten Lüstern im Großen Festsaal Platz nahm, standen noch dazu mehrere Vorkoster bereit. Sie gewährleisteten, dass auch von den dampfenden Porzellantellern, die am Tisch gereicht wurden, keine Gefahr drohte. Die aufwändigen Vorbereitungen hatten ihren Zweck erfüllt: Niemand kam zu Schaden, nicht das Königspaar, und zum Glück auch nicht die Vorkoster.

Foto: Andreas Kmieciak

 

Mittwoch, 12. August 2020 09:32 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die auch für die kommenden Tage angekündigte extreme Hitze lässt die Waldbrandgefahr weiter steigen. Trockenes Totholz und Reisig in Kombination mit Wind erhöhen das Risiko zusätzlich. Nach Einschätzung der unteren Waldbehörde des Landkreises sind aktuell besonders die durch die anhaltende Trockenheit der letzten Jahre vorgeschädigten Fichtenbestände in Vogler, Hils und Solling gefährdet, zumal die dortigen Böden und das Unterholz immer noch stark ausgetrocknet sind. Waldbrände gehören in den heimischen Wäldern nicht zum natürlichen Entwicklungszyklus. Bei ihrer Entstehung spielt häufig der Mensch eine entscheidende Rolle.

Worauf Waldbesucher jetzt besonders achten sollten:

  • Vom 1. März bis zum 31. Oktober gilt bundesweit in allen Wäldern ein absolutes Rauchverbot. Das achtlose Wegwerfen von Zigaretten aus fahrenden Autos ist ebenso verboten.
  • Autos mit heißem Katalysator oder Bremsen sollten nicht im ausgetrockneten Gras geparkt werden, es empfiehlt sich die Nutzung entsprechend gekennzeichneter (Wander-) Parkplätze. Bitte halten Sie außerdem die Waldwege für die Rettungskräfte offen!
  • Offene Feuer jeglicher Art und die achtlose Entsorgung von Grillkohle sind im Wald oder in gefährlicher Nähe dazu nicht gestattet.
  • Grillen ist nur auf dafür speziell freigegebenen Grillplätzen erlaubt, bitte informieren Sie sich hier rüber im Voraus.

Die aktuelle Waldbrandgefahr wird sich auch durch einzelne Gewitterschauer nicht wesentlich ändern. Um die Gefahr deutlich zu mindern, bedarf es lange anhaltender Regenfälle, so Michael Buschmann von der Unteren Waldbehörde. Zur aktuellen Vorhersage der Waldbrandgefährdungssituation dient der Waldbrandgefahrenindex (WBI) des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der jeweils in der tagesaktuellen Version unter www.dwd.de eingesehen werden kann.

Foto Symbolfoto

Dienstag, 11. August 2020 09:42 Uhr

Beverungen (red). Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Beschränkungen muss das Konzert von „Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original“ in Beverungen verschoben werden: Am Samstag, den 2. Oktober 2021, um 20 Uhr wird das beliebte Blasorchester nun in der Stadthalle Beverungen gastieren. Bereits erworbene Karten für den ursprünglich geplanten Termin am 10.10.2020 behalten ihre Gültigkeit, teilt die Kulturgemeinschaft mit.

„Wir bedauern diese Verschiebung sehr, die Corona-Verordnungen lassen leider keine andere Wahl. Die Freude auf das Konzert in Beverungen wird uns die schwere Zeit ohne Treffen mit unseren Freunden und Fans erträglich machen. Ich bin mir ganz sicher, dass es unseren Fans genauso gehen wird. Bleibt alle gesund“, sagt Orchesterchef Ernst Hutter.

Es ist schon 22 Jahre her, dass Ernst Hutter, der heutige Leiter der „Egerländer Musikanten – Das Original“ mit seinem legendären damaligen Chef ein letztes Mal auf Tournee war. 1998 startete Ernst Mosch zu seiner Abschiedstournee. Mit dabei aus dem heutigen Orchester waren nicht nur Ernst Hutter selbst, sondern auch ein Dutzend anderer „Egerländer Solisten“, die mit ihm auch im Jahr 2021 auf Tournee sein werden.

Ernst Hutter, der nach Moschs Tod 1999, ein Jahr später das Orchester weiterführte, ist es gelungen, in dieser Zeit die Erfolge der „Egerländer Musikanten – Das Original“ auf eine breite Basis zu stellen, die auch die Zukunft im Blick hat.

„Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original“ sind in der Tradition der „Original Egerländer Musikanten“ nicht nur „das erfolgreichste Blasorchester der Welt“. Sie erreichen mit ihrer Musik, dem stets professionell aber auch zugleich sympathischen Auftreten, die Menschen aller Altersgruppen. Für die Jungen sind sie Vorbilder in der Bläserwelt, für die Alten immer noch das „Maß aller Dinge“.

Tickets sind im Kulturbüro im Service Center Beverungen, Weserstr. 16 (Tel. 0 52 73 / 392 223) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für weitere Informationen ist die Kulturgemeinschaft auch im Internet unter www.kulturgemeinschaft-beverungen.de und auf Facebook zu erreichen.

Dienstag, 11. August 2020 09:38 Uhr

Holzminden (red). Glück und Freude empfindet jeder anders. Gerade in fortgeschrittenem Alter sind diese Gefühle manchmal schwer zu fassen, oft sind es Kleinigkeiten, die sie hervorrufen oder vielleicht verhindern. Sich ihrer zu versichern, bedeutet, sie sich erst einmal bewusst zu machen. Der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Holzminden hat dazu zu einer gemeinsamen Gesprächsrunde für die Senioren des Gesprächskreises „Aktiv leben – gesund alt werden“ im kleinen Kreis eingeladen. Gemeinsam tauschten sich die Teilnehmenden an dem betreffenden Vormittag zu vorbereiteten Fragen rund um die Themen Glück und Freude aus und diskutierten über verschiedene Ansichten und Einstellungen.

Hemmungen über das Thema zu reden, gab es in der Gesprächsrunde kaum, schnell entstand ein reger Austausch über die Begriffe. Alle Anwesenden gaben tiefe Einblicke in ihre Lebensgeschichte und berichteten darüber, wie sie mit eigenen Höhen und Tiefen umgehen. Und während des Gesprächs zeigte sich deutlich, dass es sich lohnt, seinen eigenen Blickwinkel wieder vermehrt auf die positiven Aspekte des Lebens zu lenken und diese im Alltag wirklich wahrzunehmen. Am Ende war die die Gruppe sich einig, dass Zufriedenheit von der inneren Einstellung, dem Glauben, aber auch von materiellen Dingen abhängig sein kann, je nachdem, in welcher individuellen Situation man sich gerade befindet. Ein Teilnehmer hielt abschließend fest: „Freude und Glück sind zwei voneinander untrennbare Begriffe. Sie gehören zusammen wie ein Paar Schuhe, ein linker und ein rechter Schuh – oder wie die zwei Seiten einer Medaille.“

Der Gesprächskreis freut sich jederzeit über neue Teilnehmer*innen. Für weitere Informationen steht Silvia Kieven vom Senioren- und Pflegestützpunkt Holzminden, unter der Telefonnummer 0 55 31/707 326, gerne zur Verfügung.

Foto: Silvia Kieven/Landkreis Holzminden

Blaulicht
Mittwoch, 12. August 2020 15:11 Uhr
Aus heißem Auto gerettet: Polizei: Hund zeigte bereits keine Reaktion mehr
Dienstag, 11. August 2020 11:31 Uhr

Holzminden (red). Bei einem Einbruch in einen Einkaufsmarkt in der Bahnhofstraße in Holzminden wurde in der vergangenen Nacht diverse Tabakwaren entwendet. Bisher unbekannte Täter verschafften sich in der Zeit von 20.30 Uhr bis 05.40 Uhr Zugang in den Verkaufsraum durch eine Beschädigung an einer Seitenscheibe. Die gesamte Schadenshöhe wird derzeit noch ermittelt. Am Tatort wurde durch den Kriminalermittlungsdienst der Polizei Holzminden eine umfangreiche Spurensuche durchgeführt. Zeugen, die verdächtige Personen/Fahrzeuge/ Wahrnehmungen in der Nacht festgestellt haben, werden daher gebeten sich mit der Polizei Holzminden unter der Rufnummer 05531-9580 in Verbindung zu setzten.

Dienstag, 11. August 2020 11:00 Uhr

Boffzen (red). Am Dienstagmorgen kam es gegen 05.00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L 549, Neuhaus in Richtung Boffzen. Ein 26-jähriger Mann kam mit seinem Pkw ausgangs einer scharfen Rechtskurve von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Erdwall. Der Pkw überschlug sich und kam auf der Seite zum Liegen. Der Fahrzeugführer konnte sich anschließend selbstständig befreien und läuft nach Boffzen.

Dort konnte der Rettungsdienst informiert werden und den 26-Jährigen ärztlich versorgen. Er wurde mit diversen Prellungen und Schürfwunden in das Krankenhaus Höxter gebracht. Während der Unfallaufnahme zweifelten die Beamten an der Fahrtüchtigkeit des 26-jährigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,14 Promille. Der Unfallfahrer hatte offenbar seine Alkoholisierung vom Vorabend unterschätzt. Er räumte ein zum Grillen am Abend "etwas getrunken zu haben".

Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und im Krankenhaus durchgeführt. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Polizei warnt hier noch einmal ausdrücklich davor, den Restalkohol vom Vortag nicht zu unterschätzen und rät, im Zweifel das Auto stehenzulassen. Der Pkw erlitt bei dem Unfall einen Totalschaden und musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Fahrzeugführer wird sich u.a. bzgl. der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten müssen.

Montag, 10. August 2020 13:52 Uhr

Holzminden (red). Durch einen aufmerksamen Verkehrsteilnehmer wurde der Polizei Holzminden am Freitag gegen 21.00 Uhr ein Motorrollerfahrer gemeldet, der durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen war. Die eingesetzten Beamten konnten den Fahrer mit seinem Roller in der Liebigstraße anhalten. Während der Kontrolle bestätigte sich der bestehende Verdacht. Der 60-jährigen Mann aus einem Holzmindener Ortsteil schwankte stark. Ein Atemalkoholtest ergab 2,03 Promille. Es erfolgte eine Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheines. Der Rollerfahrer muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Sonntag, 09. August 2020 09:43 Uhr

Beverungen (red). Eine Gruppe Motorradfahrer war am Samstag, gegen 18 Uhr, auf der L 838 von Haarbrück in Richtung Beverungen unterwegs. Ein 69-jähriger Motorradfahrer aus dieser Gruppe kam aus bisher unbekannten Gründen in einer scharfen Rechtskurve von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke. Hierbei zog sich der Mann aus Thedinghausen schwere Verletzungen zu und wurde mit einem alarmierten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An der Yamaha entstand ein Schaden von ca. 2.000 EUR. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die L 838 zwischen Haarbrück und Beverungen ca. 1 Stunde gesperrt.

Symbolfoto: Jörn Fries

Politik
Mittwoch, 05. August 2020 09:50 Uhr
Sabine Tippelt zu Besuch beim Verein Kinderbetreuung Holminden e.V.
Montag, 03. August 2020 10:41 Uhr

Kreis Holzminden (red). Jetzt wird die Entscheidung der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) und der Bundesregierung für ein Atommüllzentrum in der Weserniederung bei Würgassen auch zum Thema im Landtag in Hannover. Die Grüne Fraktion hat einstimmig einen Antrag gegen die Standortauswahl durch das Bundesumweltministerium eingebracht, wie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christian Meyer aus Holzminden mitteilte. In dem Antrag kritisieren die Grünen die geringe Nähe zur Wohnbebauung, die Lage im Überschwemmungsgebiet und die nur eingleisige und mangelnde Bahnanbindung.

„Bei einem Unfall sowohl im Lager als auch bei den täglich Dutzenden LKW-Transporten und Bahntransporten für die Just-In-Time-Belieferung für Konrad, wäre die Bevölkerung sowohl in Lauenförde, in Beverungen und Bad-Karlshafen von radioaktiver Strahlung betroffen“, befürchtet Christian Meyer. Die Grünen erinnern daran, dass der gesamte schwach- und mittelradioaktive Atommüll der Bundesrepublik zunächst per LKW und Zug nach Würgassen gebracht werden und gelagert werden soll. „Dieses Atomklo macht das Dreiländereck für Jahrzehnte zum atomaren Hotspot der Republik, obwohl den Bürgerinnen und Bürgern vor 25 Jahren bei der Abschaltung des AKW Würgassen eine grüne Wiese versprochen wurde“, so Meyer. 

Die Grünen beklagen die mangelnde Nachvollziehbarkeit bei der Standortauswahl für das atomare Logistikzentrum und fordern einen Neustart des Verfahrens und Bürgerdialog von Anfang an. Würde nur ein Kriterium wie der willkürliche Radius von 200 km um Schacht Konrad, der Abstand zur Wohnbebauung oder die Einbeziehung nicht bundeseigener Flächen geändert werden, würde Würgassen sofort rausfallen. 

„Der Standort Würgassen erfüllt jedoch in zwei entscheidenden Punkten noch nicht einmal die Kriterien der Entsorgungskommission für ein Bereitstellungslager: Die geplante Fläche liegt im Hochwasserrisikogebiet und die Bahnstrecke für die täglich zehn Atommülltransporte ist lediglich eingleisig. Die Standort-Benennung für ein nukleares Bereitstellungslager in Würgassen an der niedersächsischen Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen genauso wie das Ranking der weiteren in die Abwägung einbezogenen Flächen erfolgte ohne jegliche Beteiligung der Öffentlichkeit, der betroffenen Kommunen und ohne Diskussion innerhalb der Fachöffentlichkeit“, heißt es in dem im Sommer in den Landtag eingebrachten Antrag der Fraktion.

Die atompolitische Sprecherin Miriam Staudte kritisierte das nicht transparente Auswahlverfahren des Bundes: „Man hat den Eindruck, man wollte unbedingt das Gelände in Würgassen nutzen und biegt die Kriterien im Nachhinein darauf hin. Sie haben aber den örtlichen und bundesweiten Widerstand der Anti-Atom-Bewegung unterschätzt, der es geschafft hat, alle Gemeinden vor Ort gegen den Standort und das Verfahren in Stellung zu bringen. Man hätte erst Kriterien wissenschaftlich und gesellschaftlich diskutieren und festlegen müssen, um danach den Standortauswahlprozess nachvollziehbar durchführen zu können. Es ist doch klar, dass keine Region von einem Atommülllager begeistert ist, aber jede Region hat das Recht, fachlich und nicht politisch ausgewählt worden zu sein. Gerade auch in Hinblick auf die Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll muss Vertrauen aufgebaut werden. Dieses Vorgehen der BGZ zum schwach- und mittelradioaktiven Atommüll hat der Endlagersuche einen Bärendienst erwiesen.“

Die Grünen hoffen im Landtag auf eine breite Zustimmung auch von SPD, CDU und FDP und loben im Antrag die parteiübergreifende einstimmige Protestresolution des Kreistages Holzminden, der schließlich vier Landtagsabgeordnete bereits zugestimmt haben. Auch die CDU Niedersachsen und die örtliche SPD-Abgeordnete hatten sich gegen das Atomare Bereitstellungslager Würgassen ausgesprochen.

Die Landesregierung mit Umweltminister Olaf Lies (SPD) hält sich jedoch in der Antwort auf eine grüne Anfrage für nicht zuständig und begrüßt lediglich, dass die Anlage nicht in Niedersachsen gebaut wird bzw. nicht direkt an der Schachtanlage in Salzgitter errichtet wird: „Die Landesregierung spricht sich deutlich gegen einen Standort zur Errichtung eines Eingangslagers an der Schachtanlage bzw. in der Region Salzgitter aus. (…) Wegen der bereits jetzt bestehenden Belastungen des Landes Niedersachsen bei der Endlagerung radioaktiver Abfälle wird sich die Landesregierung nachhaltig dafür einsetzen, dass ein Standort für ein zusätzliches Zwischenlager weder im geplanten interkommunalen Industriegebiet zwischen Braunschweig und Salzgitter noch an anderen Standorten in Niedersachsen in Betracht gezogen wird“.

Christian Meyer zeigte sich enttäuscht und hoffte, dass sich Minister Olaf Lies mal vor Ort ein Bild macht, „wie nah Würgassen an der Landesgrenze liegt und wir natürlich allein schon durch die Transporte zum Schacht Konrad nach Salzgitter massiv betroffen sind.“

Nach den Sommerferien wird der grüne Antrag zunächst im Umweltausschuss des Landtages in Hannover zusammen mit einer Stellungnahme der Landesregierung beraten werden. 

Foto: GRÜNE

Samstag, 01. August 2020 13:36 Uhr

Hannover/Holzminden (red). Niedersachsens Bauminister Olaf Lies hat am 30. Juli die Ausschreibung für den neuen „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten 2020“ bekannt gegeben. Die niedersächsischen Städte und Gemeinden können seitdem bis zum 11.09.2020 einen Antrag auf Förderung von Investitionen in Sportstätten stellen.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie stellt der Bund für das Jahr 2020 den Ländern kurzfristig 150 Mio. € für das Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ zur Verfügung, von denen rund 14 Mio. € auf Niedersachsen entfallen. Das Land ergänzt diese Mittel mit weiteren rund 2,8 Mio. € an Landesfinanzhilfen. Die zugrundeliegende Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern tritt in Kraft, sobald alle Bundesländer gegengezeichnet haben. 

„Ob dieses Programm für die Gemeinden im Landkreis Holzminen infrage kommt, muss von den Verwaltungen umgehend geprüft werden“, so Uwe Schünemann. Daher habe er die Ausschreibung den Hauptverwaltungsbeamten zugeleitet. Bereits zum 11. September müsse der Antrag beim Amt für regionale Landesentwicklung Hildesheim eingereicht werden. „Bei einem Fördersatz von bis zu 90 % lohnt sich schnelles Handeln“, findet der heimische CDU-Politiker.

Sabine Tippelt begrüßt die Investition in die Sportstätten in Niedersachsen: „Dem Sport kommt als Ausgleich, zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit, aber auch fu?r den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration eine hohe Bedeutung zu. Das neue Sportsta?ttenfo?rderprogramm ist eine hervorragende Erga?nzung zur bewa?hrten Sta?dtebaufo?rderung. Gerade die in der Corona-Pandemie besonders belasteten Kommunen erhalten so die Mo?glichkeit sich im Hinblick auf ihre Infrastruktur im Bereich von Sportsta?tten fu?r die Zukunft aufzustellen.“

Bauminister Olaf Lies: „Sport kommt in seinen Funktionen als Ausgleich, zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit, aber auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration eine hohe Bedeutung zu. Ich begrüße das neue Sportstättenförderprogramm als Ergänzung zur bewährten Städtebauförderung daher sehr. Gerade die in der Covid-19-Pandemie besonders belasteten Kommunen erhalten so die Möglichkeit sich im Hinblick auf ihre – häufig von Sanierungsstau betroffene – Infrastruktur im Bereich von Sportstätten für die Zukunft aufzustellen.“

Förderfähig sind Sportstätten, die primär der Ausübung von Sport dienen, sowie deren typische bauliche Bestandteile und zweckdienliche Nebeneinrichtungen (z. B. Umkleide- und Sanitärräume). Weitere Fördervoraussetzung ist u. a., dass die Sportstätte grundsätzlich in einem städtebaulichen Erneuerungsgebiet liegen muss. Gefördert werden können die bauliche Sanierung und der Ausbau, in Ausnahmefällen auch der Neubau. 

Anders als in den Regelprogrammen der Städtebauförderung ist eine Förderung zu einem Fördersatz von bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben möglich (Bundesbeteiligung 75 %, Landesbeteiligung 15 %).

Na?here Informationen zu dem Fo?rderprogramm sowie die Ausschreibung fu?r das Programmjahr 2020 erhalten Sie unter: https://www.umwelt.niedersachsen.de/sportstaettenfoerderung/investitionspakt-zur- forderung-von-sportstatten-191263.html

Wirtschaft
Mittwoch, 12. August 2020 09:28 Uhr
Abriss der großen Weserbergland-Klinik-Silhouette gestartet
Dienstag, 11. August 2020 09:22 Uhr

Holzminden (red). Da sich das Corona-Virus insbesondere in schlecht belüfteten Räumen leicht ausbreitet und sich das Infektionsrisiko so erhöhen kann, ist gutes Lüften ein wichtiger Schutz vor einer Ansteckung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Lüftungsanlagen an Bedeutung. Heute besucht Gesundheitsministerin Carola Reimann Stiebel Eltron in Holzminden. Das niedersächsische Unternehmen entwickelt und produziert entsprechende Systeme. „Wir wissen“, so Dr. Carola Reimann, „dass sich das Corona-Virus über Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen, verbreitet. Gerade die sehr kleinen so genannten Aerosole können sich über einen längeren Zeitraum in der Luft halten und sich so besonders in geschlossenen Räumen schnell verteilen. Dezentrale Lüftungsanlagen können dazu beitragen, die Ausbreitung von Aerosolen in Räumen zu minimieren.“

„Lüftungsgeräte sorgen zuverlässig für einen regelmäßigen Luftaustausch, wodurch die Konzentration von Aerosolen und damit Viren in der Luft reduziert werden kann“, so der Geschäftsführer des niedersächsischen Unternehmens, Dr. Kai Schiefelbein. „Speziell für Klassenzimmer entwickelte dezentrale Geräte sind ideal geeignet, diesen Luftaustausch zu gewährleisten und damit das Ansteckungsrisiko signifikant zu verringern.“

Aerosole können, so aktuelle Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts, durch regelmäßiges Lüften oder durch einen Austausch der Raumluft unter Frischluftzufuhr durch entsprechende Lüftungsgeräte in Innenräumen reduziert werden. „Gute Luft ist immer wichtig“, unterstreicht Dr. Carola Reimann. „In Zeiten von Corona ist regelmäßiges Stoßlüften von Räumen oder aber eine entsprechende Lüftungstechnik noch wichtiger geworden. Es ist gut, dass wir hier in Niedersachsen Unternehmen haben, die in diesem Bereich forschen und produzieren.“

Foto: Stiebel Eltron

Samstag, 08. August 2020 07:48 Uhr

Holzminden (red). Der erste August ist jedes Jahr aufs Neue ein ganz besonderer Tag für alle die in eine Ausbildung oder ein Praktikum starten, aber auch für die Unternehmen ist es immer wieder ein spannender Tag. So starteten auch dieses Jahr zwei Jugendliche im Unternehmen Schwager in die Berufswelt: Natalie Koch als Auszubildende zur Gestalterin für visuelles Marketing und Lilly Diefholz Praktikantin im Weserhotel.

Ralf Schwager berichtet: „Für uns ist an diesem Tag nicht nur die Begrüßung unserer neuen Auszubildenden wichtig, sondern es ist auch die Chance mit allen Auszubildenden noch einmal das letzte Jahr Revue passieren zu lassen und sich für die Zukunft neue Ziele zu setzten. Es ist aber auch der Tag, um Erfolge zu feiern und ganz herzlich zu gratulieren. In diesem Jahr Marleen Block zur bestandenen Prüfung als Verkäuferin und Denise Hillebrandt zur Abschlussprüfung als Einzelhandelskauffrau, die sie mit einem sagenhaften „sehr gut“ abschließen konnte.“ Aufgrund der Corona-Krise gibt es dieses Jahr die Möglichkeit, sich auch jetzt noch für eine Ausbildung als Kauffrau/ Kaufmann im Einzelhandel oder Hotelfachmann / Hotelfachfrau bei Schwager zu bewerben.

Foto: Schwager

Sport
Samstag, 01. August 2020 10:50 Uhr
Landkreis und Kreissportbund über Sportstättenentwicklung im Dialog
Samstag, 18. Juli 2020 20:22 Uhr

Holzminden (mm). Nach der Corona-Zwangspause konnte am vergangenen Freitag endlich die E-Dart Turnierserie, Darthouse-Trophy fortgesetzt werden. „So standen auf sämtlichen Tischen Desinfektionsflaschen, jedes Nichtmitglied musste einen Kontaktdatenbogen ausfüllen. Abstände mussten eingehalten werden, wodurch auch nicht an allen Automaten gespielt werden konnte“, skizzierte Jens Lorenz vom Darthouse Holzminden die getroffenen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen. Das nächste E-Dartturnier der Darthouse-Trophy wird am Freitag, den 07. August im Darthouse Holzminden stattfinden.

Rückblick in den März

Vor dem Corona-Ausbruch fand im März mit 24 Teilnehmern das dritte E-Dartturnier der Darthouse Trophy 2020 statt. So wurde in vier Gruppen à sechs Teilnehmer gespielt. Im Anschluss daran haben die besten 16 Spieler im DKO die Plätze unter sich ausgemacht. Nachdem Kai Hanus im Januar und Februar als Turniersieger hervorging, gab’s im März mit Jens Lorenz einen neuen Sieger. Auf Platz zwei landete Luca Gunnarson. Kai Hanus musste sich hingegen mit Platz 3 zufrieden geben.

TOP 8 des Spieltages

1. Jens Lorenz

2. Luca Gunnarson

3. Kai Hanus

4. Marvin Mehler

5. Firat Karabel

6. Jens Koch

7. Arthur Böhm

8. Patrick Fritz

Re-Start im Juli

Nach dreimonatiger Pause wurde das vierte E-Dartturnier der Darthouse Trophy 2020 gespielt. Insgesamt gingen 20 Spieler in vier Gruppen à fünf Teilnehmer an den Start. Im Anschluss daran haben die besten 16 Spieler im DKO die Plätze unter sich ausgespielt. Im Finale standen sich Jens Lorenz und Kai Hanus gegenüber. Dieses spannende Endspiel entschied Jens Lorenz für sich, sodass Kai Hanus und Jens Lorenz nun beide auf zwei Turniersiege kommen.

TOP 8 des Spieltages

1. Jens Lorenz

2. Kai Haunus

3. Firat Karabel

4. Magnus Müller

5. Patrick Fritz

6. Jens Koch

7. Uwe Lochowicz

8. Luca Gunnarson

Diese 16 Spieler wären Stand jetzt für den Finaltag, der am 18. Dezember stattfinden wird, qualifiziert:

1. Kai Hanus 117,14 Punkte

2. Jens Lorenz 113,33 Punkte

3. Jens Koch 58,20 Punkte

4. Firat Karabel 54,58 Punkte

5. Uwe Lochowicz 47,54 Punkte

6. Kai Rocke 46,94 Punkte

7. Luca Gunnarson 45,63 Punkte

8. Olaf Kiwitz 40,30 Punkte

9. Marvin Mehler 37,91 Punkte

10. Arthur Böhm 37,62 Punkte

11. Magnus Müller 37,39 Punkte

12. Raphael Daniel 35,14 Punkte

13. Kata Milcsik 35,14 Punkte

14. Fernando Marin 35,14 Punkte

15. Patrick Fitz 34,83 Punkte

16. Andreas Schlicht 33,33 Punkte

Foto: Darthouse Holzminden

Montag, 06. Juli 2020 10:04 Uhr

Neuhaus (red). Da der Allersheimer MTB-Cup in diesem Jahr coronabedingt nicht gestartet werden kann, hat sich der Verein Radsport-Hochsolling zu einer alternativen Austragung entschieden. Vom eigentlichen Renntag am 5. Juli bis zum 19. Juli können Radsportbegeisterte an diesem Event teilnehmen. Alle Startgelder und Einnahmen kommen der Holzmindener Tafel zugute.

Die Streckenlängen von 25, 50 oder 100 Kilometer können überall zurückgelegt werden und online gemeldet werden. Platzierungen gibt es nicht. Die Verbindung aus Spaß am Mountainbiken und Gutes zu tun steht zu Coronazeiten unter dem Motto „ We ride alone“.

Interessierte erfahren Näheres unter Marathon-Radsport Hochsolling. Hier ist auch die Anmeldung möglich. Am Renntag hat sich eine Gruppe des Vereins aufgemacht und ist die 50 km Runde gefahren. Der Vorstand des Vereins dankt allen, die sich bis jetzt angemeldet haben und möchte noch viele Sportler begeistern an diesem „Rennen“ teilzunehmen, mit dem schönen Gefühl nach einer MTB Tour anderen geholfen zu haben. Eine Anmeldung und Teilnahme sind noch bis zum 19. Juli möglich.

Foto: Verein Radsport-Hochsolling

Panorama
Dienstag, 11. August 2020 10:47 Uhr
Verbraucherzentrale: Bargeldloses Bezahlen kann teuer werden
Freitag, 31. Juli 2020 11:33 Uhr

Niedersachsen beteiligt sich erneut an der Aufnahme von geflüchteten Kindern aus den Flüchtlingscamps von den griechischen Inseln. Im letzten Herbst hatte der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, das griechische Flüchtlingslager auf Lesbos besucht und in diesem Rahmen eine Initiative zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder gestartet. Nachdem bereits im April 47 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Griechenland nach Niedersachsen ausgeflogen und dann auf andere Bundesländer und niedersächsische Kommunen verteilt wurden, wird sich Niedersachsen auch heute an der Aufnahme beteiligen.

„Ich bin froh und erleichtert, dass wir heute weitere Kinder aus den unhaltbaren Zuständen der griechischen Lager nach Deutschland in Sicherheit bringen können. Besonders freue ich mich, dass sich inzwischen alle Bundesländer meiner Initiative angeschlossen haben. Mein Dank geht auch an den Bund und Herrn Seehofer, der die Aufnahme schon früh unterstützt hat", sagte Pistorius.

Im Fokus stehen dieses Mal behandlungsbedürftige Kinder und ihre Familien. Niedersachsen wird insgesamt 64 Personen zur Durchführung ihres Asylverfahrens aufnehmen. Dies entspricht dem vom Bundesinnenministerium festgelegten Schlüssel. An der Aufnahmeaktion beteiligen sich nunmehr alle Bundesländer. An diesem Freitag werden zunächst 83 Menschen in Deutschland erwartet, von denen Niedersachsen acht Personen aufnehmen wird.

Im Juni hatte Bundesinnenminister Seehofer die Aufnahme von 243 behandlungsbedürftigen Kindern und deren Familienangehörigen - insgesamt etwa 930 Personen - angekündigt. Diese Aufnahme soll sukzessive in den nächsten Wochen erfolgen und wird derzeit in enger Absprache mit Bund, Ländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UNHCR, EASO) organisiert.

Montag, 27. Juli 2020 09:57 Uhr

Niedersachsen (red). Babys und Kleinkinder haben eine empfindliche Haut. Deshalb ist für sie ein ausreichender Schutz vor Sonnenbrand besonders wichtig. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat in diesem Jahr bisher 14 Sonnenschutzmittel für Babys und Kleinkinder untersucht. Beim Institut für Bedarfsgegenstände (IfB) des LAVES in Lüneburg wurden neben den wichtigsten Inhaltsstoffen, wie die UV-Filter, auch die Kennzeichnung der Pflichtangaben, beispielsweise Angabe zur Haltbarkeit, und die freiwilligen Werbeangaben der Hersteller, wie „ohne Konservierungs- und Duftstoffe“, überprüft. Das erfreuliche Ergebnis: Sämtliche Proben entsprachen den rechtlichen Anforderungen. 

Das LAVES untersucht regelmäßig verschiedene Sonnenschutzmittel. Im Zuge eines bundesweiten Monitorings stand 2019 die Untersuchung von Schwermetallen (insbesondere Cadmium) in Sonnenschutzmitteln mit mineralischen UV-Filtern im Fokus. Es wurden insgesamt 16 Proben analysiert. Schwermetalle sind in kosmetischen Mitteln verboten, können aber über die mineralischen UV-Filter Titandioxid und Zinkoxid in kosmetische Produkte gelangen. Mineralische UV-Filter wirken wie winzige Spiegel auf der Oberfläche der Haut und reflektieren die UV-Strahlung. Bei der Untersuchung von sieben Sonnenschmutzmitteln mit mineralischen UV-Filtern waren die Schwermetallgehalte alle unauffällig. Zusätzlich wurden die Proben auf Konservierungsstoffe, organische UV-Filter und allergene Duftstoffe sowie der mikrobiologische Status untersucht. Auch hier entsprachen alle Produkte den rechtlichen Vorgaben. Insgesamt blieben damit auch diese 16 Proben ohne Beanstandung. 

Rückblick: Von insgesamt knapp 200 untersuchten Sonnenschutzprodukten aus dem Zeitraum 2014 bis heute wurden lediglich sieben Erzeugnisse aufgrund von Kennzeichnungsmängeln beanstandet. Dazu zählten beispielsweise irreführende Angaben bezüglich der Schutzwirkung sowie fehlende oder unzulängliche Angaben zu Bestandteilen.

Ein langer Aufenthalt in der Sonne kann gefährliche Folgen haben. UV-Strahlen können zu schweren Sonnenbrand und langfristig zu Hautkrebs führen. Um die Haut zu schützen, sollte unbedingt ein Sonnenschutzmittel verwendet werden.

Sonnenschutzmittel sollten vor einem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen werden, um den gewünschten Schutz zu erreichen. Es sollten Sonnenschutzmittel mit ausreichendem UV-Schutz angewendet werden. Je höher der Gehalt an UV-Filtern in einem Produkt ist, desto höher ist die Schutzwirkung. Dies ist am deklarierten Lichtschutzfaktor erkennbar. Um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen und in der Sonne aufrechtzuerhalten, muss ausreichend Sonnenschutz aufgetragen werden. Als Faustregel gilt: sechs Teelöffel (etwa 36 Gramm) werden für den Körper eines durchschnittlichen Erwachsenen benötigt. Auch Sonnenschutzmittel mit hohen Lichtschutzfaktoren bieten keinen vollständigen Schutz vor UV-Strahlen. Babys und Kleinkinder sind insbesondere vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Deren Haut sollte weitestgehend mit Kleidung bedeckt werden, für unbedeckte Hautstellen sollte ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens 30) verwendet werden. Weitere umfassende Informationen zum Thema Sonnenschutz sind auf unserer Internetseite im Artikel Sommer, Sonne - Sonnenbrand zu finden. Dort werden Fragen, wie „Worauf ist bei Sonnenschutzprodukten zu achten“ oder „Welchen natürlichen Sonnenschutz gibt es?“ und „Was sind eigentlich Lichtschwielen“ beantwortet.

Freitag, 24. Juli 2020 11:33 Uhr

Hannover (red). „Es gilt, jetzt weiter nach vorne zu schauen und die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen sowie in der Kindertagespflege noch einen Schritt weiter zu normalisieren. Wir wollen daher ab Anfang August in Niedersachsen wieder in einen Regelbetrieb übergehen – vorausgesetzt, das Infektionsrisiko lässt dies zu“, mit diesem Ausblick hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Freitag den neuen Leitfaden „KiTa in Corona-Zeiten 2.0“ und einen neuen Rahmen-Hygieneplan für die Kindertagesbetreuung ab August vorgestellt.

Im Fokus steht dabei ein Regelbetrieb, der wieder eine umfassende Betreuung der Kinder vorsieht. Einschränkungen soll es nur noch geben, wenn coronabedingt Personal ausfällt und die üblichen Ausgleichsmöglichkeiten nicht greifen. „Wir bleiben wachsam und haben neben dem Regelbetrieb daher auch weitere denkbare Szenarien im Blick“, sagte Tonne und fügte an: „Mit der jetzt festgezurrten Strategie geben wir den Kita-Leitungen und Fachkräften Planungssicherheit, aber vor allem den Eltern und Erziehungsberechtigten eine Betreuungssicherheit für ihre Kinder.“

„Darauf haben die Eltern im Landkreis Holzminden lange gewartet“, so der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann. „Wenn wir bestmögliche Normalität im Alltag erreichen wollen, ist weiterhin Disziplin erforderlich,“ mahnt der CDU Politiker. Das gelte auch im Urlaub. Jeder sollte an seine eigene Gesundheit aber auch an die Gefährdung anderer denken. Es sei im Interesse der Kinder aber auch der Eltern, dass die Kinderbetreuung wieder uneingeschränkt stattfinden kann.

Vor diesem Hintergrund hat der Minister mit dem Leitfaden „KiTa in Corona-Zeiten 2.0“ und einem neuen Rahmen-Hygieneplan umfangreiche Handreichungen für die Kita-Leitungen sowie Fach- und Betreuungskräfte in Kindertageseinrichtungen präsentiert. Der Fokus liegt dabei auf der Durchführung eines Regelbetriebs („Szenario A: Regelbetrieb“). Es sichert den Kindern sowie ihren Erziehungsberechtigten wieder eine vollumfängliche Betreuung. Gruppen dürfen dafür wieder durchmischt werden. Zudem werden die Szenarien B („Kita im eingeschränkten Betrieb“) und C („Quarantäne, Shutdown und Notbetreuung“) erläutert, für den Fall sich verschlechternder Infektionslagen.

Der Leitfaden sowie auch der Rahmen-Hygieneplan wurden mit den Kommunalen Spitzenverbänden der Träger der KiTa-Einrichtungen abgestimmt. Es wurde unter anderem vereinbart, dass die Träger Zeit bis zum Ende der Sommerferien (26. August 2020) haben, Szenario A des Leitfadens umzusetzen.

Szenario A: Regelbetrieb

Angesichts der landesweit niedrigen Infektionszahlen ist nach derzeitigem Planungsstand ein Regelbetrieb zum Start des Kita-Jahres vertretbar und soll als Grundlage für die Planungen dienen. So sind ab August wieder gemischte Gruppen möglich. Damit können die Einrichtungen ihre häufig abgestimmten Konzepte umsetzen und eine vollumfängliche Betreuungszeit abdecken, auch in den Randstunden am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Sofern genehmigte Plätze nicht belegt sind, ist auch die Neuaufnahme von Kindern zulässig.

Gleichwohl ist der Schutz von sogenannten Risikogruppen weiterhin zu gewährleisten, soweit es die Infektionslage erfordert. „Grundsätzlich sind die Personalstandards einzuhalten. Wenn coronabedingt jedoch Personal ausfällt und die Lücke nicht aus dem vorrangig auszuschöpfenden Vertretungspool gedeckt werden kann, dürfen die Träger befristet weiterhin anderes geeignetes Personal einstellen“, so Minister Tonne. Diese weiterhin gültige Ausnahme gilt bis Ende der Herbstferien.

Szenario B: Kita im eingeschränkten Betrieb

Für den Fall, dass es landesweit wieder zu deutlich erhöhten Infektionszahlen kommt oder aber das örtliche Gesundheitsamt feststellt, dass das regionale Infektionsgeschehen einen Regelbetrieb gemäß Szenario A nicht (mehr) zulässt, kommt Szenario B zum Tragen: mit getrennten Gruppen und gestaffelten Tagesabläufen. Den Gruppen sollen dabei feste Bezugspersonen zugeordnet sowie ein Personalwechsel zwischen den Gruppen - soweit möglich - vermieden und Kräfte nach Möglichkeit nicht in mehreren Gruppen eingesetzt werden. Dadurch erhöht sich die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten. In Bezug auf Früh- und Spätdienste kann es daher etwa Einschränkungen im Betreuungsumfang geben, sofern diese in der Vergangenheit gruppenübergreifend angeboten worden sind und nicht genügend aufsichtführende Personen zur Verfügung stehen, um die Früh- und Spätdienste gruppenbezogen in vollem Umfang anbieten zu können. Der eingeschränkte Betrieb der Kindertageseinrichtungen erfolgt auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes, trotz der infektionsschutzrechtlichen Einschränkungen soll ein Betreuungsangebot für alle Kinder ermöglicht werden.

Szenario C: Quarantäne, Shutdown und Notbetreuung

Szenario C beschreibt die denkbar schlechteste Entwicklung: Quarantäne, Shutdown und ausschließlich eine Notbetreuung. In den vergangenen Wochen ist es auch in Niedersachsen zu vereinzelten Cluster-Ausbrüchen gekommen, in deren Folge gelegentlich auch Kindertageseinrichtungen geschlossen wurden. Dies ist auch im Kindergartenjahr 2020/2021 nicht gänzlich auszuschließen. Das Gesundheitsamt verfügt nach Infektionsschutzgesetz diese Maßnahme und teilt sie der Kindertageseinrichtung mit. Neben regionalen Ereignissen mit Schließungen ganzer Kindertageseinrichtungen können auch einzelne Gruppen oder Gebäudenutzer durch das Gesundheitsamt in Quarantäne versetzt werden. Sofern das Infektionsgeschehen regional begrenzt oder landesweit erneut ein Ausmaß annimmt, infolge dessen der Betrieb untersagt werden muss, wird erneut eine Notbetreuung für Kinder anzubieten sein. 

„Mir ist wichtig zu betonen, dass die Zeit in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege weit mehr ist als Spielen unter Aufsicht. Es geht um frühkindliche Bildung, die die Kinder nachhaltig in ihrer Entwicklung fördert. Mit dem weitgehenden Regelbetrieb, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – kommen wir an einen Alltag vor Corona-Zeiten heran und ermöglichen wieder die bestmögliche Betreuungssituation“, betonte Tonne.

Abschließend dankte Minister Tonne allen Beteiligten für das große Engagement: „Die vergangenen Monate waren für alle Beteiligten ein wahrer Kraftakt. Alle Beteiligten haben mit ihrem Engagement und großem Einsatz dazu beigetragen, durch diese schwierige Zeit zu kommen. Mein herzlicher Dank gilt den Erzieherinnen und Erziehern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hervorragende Arbeit im Sinne der ihnen anvertrauten Kinder. Angesichts der Erfahrungen in den letzten Wochen und Monaten blicke ich optimistisch auf das neue Kindergartenjahr!“

Der Leitfaden „KiTa in Corona-Zeiten 2.0“ sowie der Rahmen-Hygieneplan sind unter diesem Link abrufbar.

Dienstag, 21. Juli 2020 18:58 Uhr

Hannover (red). In Niedersachsen liegen die Steuereinnahmen im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr 8,2 Prozent unter dem vergleichbaren Zeitraum des Jahres 2019. In Zahlen bedeutet dies ein Weniger zum Vorjahr in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers erklärte hierzu: „Wie bereits prognostiziert, hat auch Niedersachsen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie große Steuerausfälle zu verzeichnen. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen, die Talsohle ist noch lange nicht durchschritten.“

Bei diesen Zahlen ist zu bedenken, dass die ersten Monate des Jahres noch nicht von der Pandemie beeinflusst waren. Die nächste Steuerschätzung wird im September des Jahres erfolgen, bisher geht der Finanzminister davon aus, dass sich die Erwartungen der Mai-Steuerschätzung im Verlauf des Jahres bewahrheiten. Diese Schätzung geht von Steuer-Mindereinnahmen von ca. 3,4 Milliarden Euro im Jahr 2020 aus.

Da Niedersachsen in der Vergangenheit gut gewirtschaftet hat, ist das Land in der Lage, angemessen auf die Herausforderungen zu reagieren. Mit den beiden Nachtragshaushalten hat die Landesregierung Vorsorge für die Zukunft getroffen, um das Land gut durch die Krise zu führen und flexibel auf neue Herausforderungen reagieren zu können. Wichtige politische Vorhaben können fortgesetzt werden, die Gesundheit, die Wirtschaft und die Kommunen wurden nicht aus den Augen verloren. Es ist allerdings kein Raum für neue politische Vorhaben. Diese Pläne müssen in die Zukunft verschoben werden.

Ziel ist es, möglichst schnell zu einem strukturell ausgeglichenen Haushalt zurückzukehren. Dabei setzt die Landesregierung in erster Linie auf seine Förderungsmaßnahmen zugunsten der Wirtschaft, die nach den Plänen schnell dafür sorgen, dass sich die Wirtschaftskraft des Landes belebt und sich dies auch in steigenden Steuereinnahmen manifestiert. Es sind aber Konsolidierungsmaßnahmen erforderlich

Nach der Mittelfristigen Finanzplanung wird 2024 dieses Ziel erreicht. Einem klaren Tilgungsplan über 25 Jahre folgend, wird Niedersachsen anschließend in die Tilgung der Kredite einsteigen, die es jetzt aufnehmen musste. Hilbers abschließend: „Ich vertraue auf die Kraft der Wirtschaft und der Menschen in Niedersachsen und bin zuversichtlich, dass wir bald Licht am Ende des Tunnels sehen werden

zum Anfang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ich akzeptiere Cookies von der Seite holzminden-news.de