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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 28. Oktober 2020 15:29 Uhr
Drei neue Corona-Infektionen im Landkreis Holzminden
Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:40 Uhr

Kreis Höxter (red). Während von Montag auf Dienstag nur ein marginaler Anstieg der Coronainfektionen im Kreis Höxter zu verzeichnen war, vermeldet das Kreisgesundheitsamt einen Anstieg auf 149 aktive Infektionen am Mittwochmorgen - ein Plus von 33 im Vergleich zum Dienstag. Betroffen ist vor allem Steinheim, das einen Anstieg von 40 auf 54 aktive Infektionen zu verzeichnen hat. Insgesamt hat der Kreis Höxter seit Beginn der Pandemie 624 (Vortag: 590) Fälle zu verzeichnen. Genesen sind 456 (Vortag: 455).

Der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter ist durch die aktuellen Entwicklungen auf 84,85 angestiegen, zuvor lag er bei 66,31.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 31 (+5), Beverungen 4, Borgentreich 7 (+3), Brakel 16 (+2), Höxter 6 (+2), Marienmünster 1 (+1), Nieheim 2, Steinheim 54 (+14), Warburg 16 (+3) und Willebadessen 12 (+3).

Dienstag, 27. Oktober 2020 16:42 Uhr

Holzminden (red). Wie von Landrat Michael Schünemann angekündigt, haben Ordnungsbehörden und Polizei am vergangenen Wochenende im gesamten Kreisgebiet verstärkt gastronomische Betriebe, Kneipen und Bars auf die Einhaltung der Niedersächsischen Corona-Verordnung und des Infektionsschutzgesetzes überprüft. Grundsätzlich konnte von den Kontrolleuren ein überwiegend positives Fazit gezogen werden, allerdings gab es auch einige Auffälligkeiten und Verstöße.

So wurden beispielsweise unter anderem Abstände nicht eingehalten oder keine vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckungen. Ein Lokal wurde dabei aufgrund fehlender Abstände und anderer Verstöße noch während der Kontrolle vom Ordnungsamt geschlossen. Gegen 15 Gäste und drei Gaststättenbetreiber werden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und entsprechende Bußgeldbescheide erlassen. Ordnungsbehörden und Polizei werden sich auch in den kommenden Wochen und Monaten immer wieder ein Bild von der Gesamtlage machen und Vorortkontrollen durchführen, um das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet so gering wie möglich zu halten.

Dienstag, 27. Oktober 2020 15:41 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Im Landkreis Holzminden ist eine weitere positiv getestete Person aus der Quarantäne entlassen worden. Im Moment gibt es damit fünf akute Fälle. Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestätigten Infizierten liegt bei 147. 135 davon gelten als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich im Moment mittlerweile 41 Personen.

Dienstag, 27. Oktober 2020 10:37 Uhr

Kreis Höxter (red). Von Montag auf Dienstag hat sich der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter nicht verändert - er liegt weiterhin bei 66,31. Aktuell sind 116 (gestern 117) aktive Infektionen gemeldet.  Insgesamt sind bisher 590 Fälle bekannt, ein Plus von zwei Fällen im Vergleich zum Vortag. Zugleich ist die Zahl der Genesenen von 452 auf 455 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 26, Beverungen 4, Borgentreich 4, Brakel 14 (-1), Höxter 4, Marienmünster 0, Nieheim 2, Steinheim 40, Warburg 13 und Willebadessen 9.

Region Aktiv
Dienstag, 27. Oktober 2020 13:54 Uhr
Holzminden/Boffzen: Es geht um Gefährliche Körperverletzung, besonders schwere Vergewaltigung und schwere Freiheitsberaubung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung
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Dienstag, 27. Oktober 2020 12:02 Uhr

Bad Karlshafen. Mit den kürzer werdenden Tagen beginnt die Jahreszeit der Infektionskrankheiten. Stärkende Saunagänge, gesunde Bäder im warmen Thermalwasser, erholsame Massagen fördern die Gesundheit und helfen durch die kalte Jahreszeit. Dies findet man in der Weser-Therme in Bad Karlshafen – auch als Geschenk für den Gabentisch zu Weihnachten.

Kaum stellt das Wetter auf Herbst um, laufen die Schnupfennasen. Der Mensch ist in den kalten Jahreszeiten anfälliger für Infektionen. Mit regelmäßigen Bädern in heilkräftiger Sole und Saunagängen kann man gegensteuern. Der Deutsche Sauna-Bund stellt fest, dass eine Verringerung sowohl der Häufigkeit als auch der Schwere grippaler Infekte durch regelmäßige Saunabesuche mit wissenschaftlichen Daten belegt ist. Sauna ist gut für die Stärkung des Immunsystems. Nachgewiesen ist unter anderem eine deutlich geringere Infektneigung nach etwa einem Vierteljahr Saunabesuch, wenigstens einmal in der Woche.

Da ist ein Gutschein zu Weihnachten ein willkommenes Geschenk für die Menschen, die einem am Herzen liegen. Die Weser-Therme bietet ganzjährig Eintrittsgutscheine zum Verschenken an. Nicht nur gesundes Baden in Thermalsole oder entspannende Massagen und kosmetische Anwendungen, auch pflegende Produkte aus Solesalz kann man erstehen. Die handgemachten Soleseifen und Duschpeelings, hergestellt in einer regionalen Seifenmanufaktur, pflegen stressgeplagte und anfällige Haut. Gesunde Solesalze, reich an Mineralstoffen und Spurenelementen, ergänzen und bereichern eine kreative Küche. Die Ahle Wurscht mit handgesiedetem Solesalz schmeckt nicht nur gut, sie ist ein Produkt aus der Region. Das komplette Sortiment an Gutscheinen und regional hergestellten Salzprodukten erhält man am Empfang der Weser-Therme oder über den Online-Shop (www.wesertherme.de).

Wichtig bei der Sorge um die Gesundheit ist: Die Sicherheit, gerade zur Pandemiezeit, muss stimmen! In öffentlichen Saunaanlagen und Thermen gibt es kleine oder größere Badebecken - auch mit hohen Wassertemperaturen. Corona- und andere Grippe- und Influenzaviren werden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht über das Badebeckenwasser übertragen. Zudem ist ein zusätzlicher Schutz die regelmäßige gründliche Desinfektion des Badebeckenwassers. Fazit: In Schwimmbädern und Saunen besteht kein erhöhtes Infektionsrisiko. Der Stärkung der Abwehrkräfte steht somit nichts im Wege.

Bildunterschrift: Gesundheit schenken - entspannende Bäder und heiße Saunagänge helfen die Immunabwehr zu stärken.

Foto: Weser-Therme

Montag, 26. Oktober 2020 13:31 Uhr

Holzminden (red). Die Stadtverwaltung Holzminden sei grundsätzlich im Rahmen der bekannten Öffnungszeiten für den Besucherverkehr geöffnet, doch werde weiterhin darum gebeten, die Notwendigkeit eines persönlichen Kontakts zu überprüfen und insbesondere um Wartezeiten zu vermeiden, vor einem Besuch einen Termin zu vereinbaren, erklärte die Stadtverwaltung Holzminden.

Jedoch gibt es auch Bereich, die ausschließlich nach vorheriger Terminvergaben zugänglich sind. „Folgende Bereiche stehen den Besucherinnen und Besuchern im Rathaus der Stadt Holzminden in der Neuen Straße 12 ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung: Bürgerbüro (Einwohnermeldeamt), Standesamt, Wohngeldstelle und Steuerabteilung“, so die Stadt.

Termine können unter der Telefonnummer 05531/959-0 vereinbart werden. Unterlagen, Anträge usw. können und sollten weiterhin per Post oder per E-Mail eingereicht werden. Auch der Briefkasten am Haupteingang des Rathauses, Neue Str. 12, 37603 Holzminden steht hierfür zur Verfügung. Allen Besucherinnen und Besuchern wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung empfohlen. Es gelten die allgemeinen Abstandsregelungen. Die Hinweise des Robert-Koch-Instituts zu den Hygienemaßnahmen sind ebenfalls zu beachten.

Montag, 26. Oktober 2020 10:23 Uhr

Bevern (red). Ab heute, 26. Oktober, müssen sich Autofahrer auf der Landesstraße 584 zwischen Allersheim und Bevern auf Behinderungen einstellen. Grund ist die Sanierung des Radweges zwischen den Ortschaften Allersheim und Bevern. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Die Baumaßnahme erfolgte in drei Abschnitten. Dies ist notwendig, da ansonsten die Ampelphasen zu lang wären. Im Bereich der Ortschaft Allersheim wird der Radweg abgefräst. Zwischen den Ortschaften Allersheim und Bevern wird der Radweg gereinigt und das Bankett beidseitig geschält. In Bevern wird der Radweg ebenfalls gefräst. Im Bereich der Bäume in Bevern wird der zu sanierende Radweg an die Pflasterflächen angeschlossen. Anschließend wird der Radweg zwischen den Ortschaften neu mit einer Asphalttragschicht profiliert. Danach wird auf dem gesamten Radweg eine neue Deckschicht aufgebracht. Die vorhandenen Bäume werden fachgerecht mit einem Bauschutz geschützt.

Im Bereich der Baustelle wird der Straßenverkehr halbseitig mit einer Ampelsteuerung geführt. Der Radweg ist während der gesamten Baumaßnahme im jeweiligen Baubereich gesperrt. Innerhalb der Ortschaften Allerheim und Bevern ist jeweils der Radweg auf der anderen Straßenseite zu benutzen. Anwohner müssen während der Bauzeit mit Einschränkungen zu rechnen. Die Arbeiten werden ca. zwei Wochen in Anspruch nehmen. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis

Montag, 26. Oktober 2020 09:39 Uhr

Holzminden (red). Eine Sperrung ab dem 28. Oktober betrifft die K50 von Holzminden in Richtung Neuhaus zwischen dem Abzweig zur K57 und der Ortschaft Fohlenplacken. Grund ist eine Fahrbahnoberflächenerneuerung auf einem Teilstück der K50. Die Umleitung führt über die B497 nach Neuhaus und Fohlenplacken und umgekehrt. Die Sperrung wird am Mittwoch, dem 28. Oktober, ab ca. 7:30 Uhr eingerichtet und am Sonntag, dem 1. November aufgehoben. Witterungsbedingte Verzögerungen sind nicht auszuschließen.

Blaulicht
Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:49 Uhr
Betrüger im Kreis Höxter - Warnung vor Schockanrufen
Dienstag, 27. Oktober 2020 13:02 Uhr

Holzminden (red). Gegen 12:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz am Marktplatz alarmiert. Rauchschwaden stiegen aus dem Fenster einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Zudem wurde der Heimwarnmelder ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. „Es hat sich lediglich um einen angebrannten Toast gehandelt“, so die Feuerwehr. Der Heimwarnmelder war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits abgestellt. Nachdem die Wohnung gelüftet wurde, war der Einsatz auch schon wieder beendet.  

Samstag, 24. Oktober 2020 11:00 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Das Polizeikommissariat Holzminden führt in der kommenden Woche, von Montag, den 26.10.2020, bis Sonntag, den 01.11.2020, die diesjährige Verkehrssicherheitswoche durch, sodass sich Verkehrsteilnehmer auf umfangreiche Kontrollen der Polizei im Landkreis einstellen können.

Die Ziele der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen liegen in der Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie der Bekämpfung der Hauptunfallursachen. Hierzu zählen überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenbeeinflussung sowie die Ablenkung durch die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer, welche oftmals ursächlich für Verkehrsunfälle mit Personenschäden sind. Ferner werden durch die Holzmindener Polizei Fahrrad- und Zweiradkontrollen durchgeführt sowie der gewerbliche Personen- und Güterverkehr überwacht.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie werden alle Maßnahmen unter besonderer Betrachtung der Hygieneschutzmaßnahmen durchgeführt. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die alljährliche Präventionsveranstaltung in der Innenstadt Holzmindens nicht durchgeführt werden kann. Über die Ergebnisse der Verkehrssicherheitswoche wird zeitnah nachberichtet.

 

Freitag, 23. Oktober 2020 10:22 Uhr

Hameln (red). Die Kampagne "Tippen tötet" der Landesverkehrswacht Niedersachsen macht seit 2014 auf die wachsende Gefahr durch Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam. Derzeit wird die Kampagne aktualisiert und modernisiert.

Ab sofort stehen auch die jungen Fahrerinnen und Fahrer verstärkt im Blickfeld der Aktion. So waren im Jahr 2019 allein 43 Personen von den 120 bei den bei Baumunfällen verstorbenen Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gewesen. Bei der Analyse der dazugehörigen Unfälle fällt vor allem eine Konstellation besonders ins Auge: Landstraße, allein mit dem Pkw unterwegs, nicht angepasste Geschwindigkeit und plötzliches Abkommen von der Fahrbahn, mitunter auf gerader Strecke und dann mit Anprall an einen Straßenbaum.

Gerade in diesen Fällen dürften entweder Müdigkeit oder Ablenkung, neben der Geschwindigkeit, eine maßgebliche Rolle für den Unfallhergang gespielt haben.

Aus diesem Grund ist auch die Verkehrswacht Hameln aktiv und setzt die Tippen-tötet-Kampagne vor Ort um.

Landrat Dirk Adomat, Bürgermeister Gerhard Paschwitz und Inspektionsleiter Matthias Kinzel präsentierten heute die Motive der Kampagne und waren mit Rucksäcken in Hameln unterwegs. An der Kreuzung Kastanienwall / Emmernstraße stellten sie sich auf die Fahrbahn und machten mit Werbemotiven überwiegend die Autofahrenden auf das Thema aufmerksam.

"Auch zu Zeiten einer Corona-Pandemie ist es notwendig die Verkehrssicherheitsarbeit nicht aus den Augen zu verlieren", sagt Matthias Kinzel, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / Holzminden. "Gerade in den letzten Tagen und Wochen mussten wir eine Häufung von Unfällen mit schwerverletzten - bzw. getöteten Personen feststellen. Neben den Hauptunfallursachen Geschwindigkeit und Einschränkung der Verkehrstüchtigkeit (z.B. durch Alkohol oder Drogen) steht das Thema Ablenkung bei mehr als der Hälfte der Verkehrsunfälle im Fokus. Deshalb werden wir das Thema Ablenkung nicht nur in der polizeilichen Präventionsarbeit, sondern auch bei zielgerichteten Verkehrskontrollen, weiterhin im Blick behalten!" 

Der Landrat Dirk Adomat führt aus: "Schützen Sie sich selbst und andere. Machen Sie eine kurze Fahrpause, bevor Sie das Handy benutzen. Kein Telefonat und keine Nachricht sind so wichtig, um das eigene Leben und das Leben anderer zu gefährden."

Simone Kalmbach von der Verkehrswacht Hameln zur Aktion:"Es wird im Straßenverkehr immer noch viel zu oft auf dem Handy getippt und dabei das Risiko schwerer Unfälle leichtfertig in Kauf genommen. Keine Nachricht ist so wichtig, dass man dafür das Leben oder die Gesundheit von sich und anderen in Gefahr bringen sollte. 

Man kann die eingeschränkte Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beim Tippen von Nachrichten mit einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit von 1,0 Promille vergleichen. Auch sollte jedem bewusst sein, dass ein Viersekundenblick schon bei 30 km/h einen Blindflug von 33 Metern bedeutet. Bei Tempo 100 legt man in dieser Zeit sogar 111 m ohne Blick auf den Straßenverkehr zurück.

- Lieber nicht erreichbar als nicht zu retten.-

Zusätzlich gibt es einen Kurzfilm, der sich eindrucksvoll mit der Thematik beschäftigt und nach wie vor auf Youtube abrufbar ist https://youtu.be/18UjtOVeyBw

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 22. Oktober 2020 11:12 Uhr

Holzminden (lbr). Am gestrigen Mittwoch, 22. Oktober, gegen 16.25 Uhr wurde die Feuerwehr in die Schneckenbergstraße alarmiert, da auf einem Spielplatz ein Mülleimer in Flammen stand. Die Feuerwehr war mit einem Fahrzeug und zwei Einsatzkräften vor Ort. Mit nur 20 Liter Wasser war der Brand in kürzester Zeit gelöscht. Die Brandursache ist derzeit unbekannt. Ebenfalls vor Ort war die Polizei.

Politik
Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:40 Uhr
Kreistag stimmt für Einführung einer Ersthelfer-App im Landkreis Holzminden
Dienstag, 27. Oktober 2020 20:53 Uhr

Holzminden (lbr). Ganz still wurde es in der heutigen Sitzung des Bauausschusses in Holzminden, als Baurat Jens-Martin Wolff den Sachstand zum Projekt „Sensoria - Düfte und Aromen“ vortrug. Ein Fachplaner sei kurzfristig abgesprungen und so könne das Haus der Düfte voraussichtlich erst Ende 2022 fertiggestellt werden. Jedoch müsse die Stadt das Bauvorhaben von rund 4,3 Millionen Euro dann ohne die Fördergelder von knapp 2,7 Millionen Euro stemmen, da diese an einen verbindlichen Fertigstellungstermin vom 30. Juni 2022 gekoppelt sind. „Es ist meine Pflicht, diese bestehende Gefahr dem Rat mitzuteilen“, sagte Wolff klar. Die Ausschussmitglieder zeigten sich zunächst sprachlos. Auf die Nachfrage, ob man eine Verlängerung der Frist beantragen könne, antwortete der Baurat: „Laut Angaben der N-Bank steht eine Fristverlängerung nicht in Aussicht.“ Wie es nun mit dem Projekt „Sensoria“ weiter geht, soll im nächsten Verwaltungsausschuss und im Rat diskutiert werden.

Bildmaterial: Anderhalten Architekten

Sonntag, 25. Oktober 2020 10:53 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die CDU-Spitzen im Wahlkreis 46 empfehlen ihren Mitgliedern mit deutlicher Mehrheit Mareike Lotte Wulf, MdL als Kandidatin für den Deutschen Bundestag. In einer verbandsübergreifenden Vorstandssitzung der CDU-Kreisverbände Hameln-Pyrmont, Holzminden und Northeim bekräftigen die Christdemokraten entschlossen, ihren Mitgliedern in der Aufstellungsversammlung am 6. November 2020 eine gemeinsame Empfehlung auszusprechen.

Die Vorsitzenden Hans-Ulrich Siegmund, Tanya Warnecke und Kerstin Lorenzen betonen: „Für die Entwicklung in unseren Landkreisen ist es von enormer Bedeutung, zukünftig wieder einen kompetenten Ansprechpartner im Deutschen Bundestag zu präsentieren. Eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kommunen stärkt unseren ländlichen Raum in allen Bereichen!“ Zwei Bewerberinnen haben im Vorfeld der Nominierung ihren Hut in den Ring geworfen. In der gemeinsamen Sitzung präsentierten die Steuerberaterin Irmgard A. Lohmann und die Landtagsabgeordnete Mareike Lotte Wulf ihre Person und ihre Ziele für den Wahlkreis. Mareike Lotte Wulf überzeugte die Anwesenden mit großer Mehrheit. Eine abschließende Entscheidung treffen die CDU-Mitglieder der Verbände in ihrer Versammlung Anfang November.

Foto: CDU-Kreisverband

 

 

Wirtschaft
Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:20 Uhr
Lockdown light? Gastgewerbe schlägt Alarm
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Freitag, 23. Oktober 2020 14:03 Uhr

Holzminden. Vom 26. bis zum 30. Oktober wird in der Rosen-Apotheke in Holzminden gefeiert. Seit nun 40 Jahren ist die Apotheke in der Bürgermeister-Schrader-Straße 23 fester Bestandteil der Stadt der Düfte und Aromen. Die Kunden dürfen sich in der Jubiläumswoche über verschiedene Aktionen freuen. „Wir möchten das Jubiläum nutzen, um unseren Kunden zu danken“, so Inhaber Mathias Orth. Am Montag und Mittwoch gibt es 20 Prozent-Gutscheine für die Kundschaft, am Dienstag ein Stabfeuerzeug und am Donnerstag erhält jeder Kunde eine Rose. „Am Freitag verteilen wir uns Jubiläums-Stofftragetaschen“, erklärt eine Mitarbeiterin.

Die Apotheke wurde 1980 von Dr. Herbert Orth gegründet und im Vordergrund steht seitdem das gesundheitliche Wohl von Kunden und Patienten. Service und individuelle Beratung bilden den Schwerpunkt der pharmazeutischen Tätigkeit. „Ein Satz geht immer“, erklärt Apotheker Mathias Orth und ergänzt: „Wir wollen Bewährtes fortführen und neue Ideen verwirklichen. Unsere Ziele sind eine qualifizierte und anerkannt zertifizierte pharmazeutische Betreuung sowie ein breites Angebot an Serviceleistungen.“ Das Team der Apotheke achtet stets auf Wechselwirkungen und beantwortet jede Kundenfrage. Zudem bietet die Apotheke einen Botendienst und Bestellservice an. Die Kunden können per Fax, Telefon oder online über das Apothekenportal „apotheken.de" die Arzneimittel vorbestellen. Neu ist die Vorbestellmöglichkeit mit jedem Smartphone über die App deine Apotheke. „Wir versuchen, immer alles möglich zu machen. Somit ist auch eine Lieferung innerhalb weniger Studen bis ans Krankenbett machbar“, so Apotheker Mathias Orth.

Über die Jahre hat sich die Apotheke immer weiter entwickelt. „Wir haben um- und angebaut, unser Personal stets fortgebildet und regelmäßig erfolgreich an qualitätssichernden Maßnahmen teilgenommen“, ergänzt er. "Ganz aktuell wurde die Rosen-Apotheke bereits an die Telematikinfrastruktur angeschlossen, damit wir zukünftig auf elektronische Patientenakten, Medikationspläne und Verordnungen (Stichwort E-Rezept) zugreifen zu können."

Schauen Sie zur Jubiläumswoche in der Rosen-Apotheke vorbei. Das 13-köpfige Team von Mathias Orth freut sich auf ihren Besuch. Weitere Informationen gibt es auch auf Facebook unter Rosen-Apotheke Holzminden.


Dienstag, 20. Oktober 2020 13:40 Uhr

Holzminden/Höxter (red). Jugendliche in ländlichen Regionen stehen bei biografischen Entscheidungen oft unter wesentlich größerem Druck als ihre Altersgenossen aus der Stadt. Der Grund hierfür ist vor allem eine Doppelbelastung, da sich Landjugendliche nicht nur die Frage stellen müssen, welcher Job zu ihnen passt, sondern auch, ob sie zur Erfüllung ihres Berufswunsches vielleicht ihre Heimatregion verlassen müssen. Zudem sieht sich ein Großteil überfordert mit dem großen und unübersichtlichen Angebot an Berufsorientierungsmaßnahmen. Das Zukunftszentrum Holzminden-Höxter (ZZHH) forscht seit längerer Zeit zu diesem Thema und knüpft mit seinem jüngsten Projekt JOLanDA daran an. Ziel ist es, die Orientierung von Landjugendlichen durch digitale Unterstützungsmodelle zu verbessern.

Bereits seit 2015 forscht das ZZHH intensiv zu Jugendlichen in ländlichen Regionen. Im Projekt H!ERgeblieben wurden Faktoren ermittelt, die zur regionalen Bindung von Landjugendlichen beitragen. Im Rahmen der Studie wurden u.a. frappierende Mängel in der Berufsorientierung festgestellt, die zu diesem Anschlussprojekt geführt haben. Im Projekt „Verbesserung der Orientierungskompetenz von Jugendlichen in ländlichen Regionen bei biografischen Entscheidungsprozessen“ – kurz JOLanDA – geht das ZZHH der Frage nach, wie Landjugendliche bei ihren Entscheidungen besser unterstützt und regionale Nachteile kompensiert werden können. In Kooperation mit der Technischen Hochschule Lübeck soll dann eine digitale Applikation entwickelt werden, die über einen spielerischen Zugang die Jugendlichen abholen und auf die Orientierungsprozesse vorbereiten soll. Die App soll später in der Lage sein auf die individuellen Bedürfnisse und Kenntnisstände der Schüler*innen einzugehen. Dabei ist auch von Interesse, ob Jugendliche auch außerhalb der schulischen Angebote für das Thema interessiert werden können. Geplant sind außerdem Schnittstellen zu realen Institutionen und zu ehrenamtlichen Berater*innen. 

„Bisher berücksichtigen die Berufsorientierungskonzepte die regionalen Disparitäten nur selten. Viele Schülerinnen und Schüler werden nicht ausreichend unterstützt und treffen Entscheidungen aus der Not heraus und oft ohne ausreichend informiert zu sein. Mit JOLanDA wollen wir einen Beitrag leisten, diese Jugendlichen gezielt zu unterstützen“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Alexandra Engel von der HAWK in Holzminden. Oft ist Jugendlichen in ländlichen Räumen das Potenzial an Berufsmöglichkeiten gar nicht bewusst. Das führt auf der einen Seite dazu, dass Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben und auf der anderen Seite Jugendliche die Region verlassen, die eigentlich bleiben wollen.

Das ZZHH hat in verschiedenen Kooperationsprojekten, u.a. mit der Berufsbildenden Schule in Holzminden, bereits unterschiedliche Angebote im Bereich digitaler Lernszenarien entwickelt. JOLanDA soll im besten Sinne die Chance der Digitalisierung nutzen und gleichzeitig eine Schnittstelle zu analogen Angeboten bieten. Im Projekt arbeiten die beiden Wissenschaftlichen Mitarbeiter Jan Schametat und Sascha Schenk, die bereits H!ERgeblieben und H!ER gestalten betreut haben. 

Neu im Team ist Annika Vergin, die gerade ihren Bachelor of Arts Soziale Arbeit / Sozialpädagogik in Holzminden abgeschlossen hat und nun den Master studiert. In ihrer Bachelorarbeit hat sie sich bereits mit der Berufsorientierung in ländlichen Räumen beschäftigt. Die Bachelorthesis wurde als beste Abschlussarbeit in diesem Semester ausgezeichnet und wird in den Holzmindener Schriften erscheinen. 

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderlinie FH-Sozial geförderte Projekt ging am 01. September an den Start und läuft insgesamt vier Jahre.

Foto: ZZHH

Sport
Mittwoch, 28. Oktober 2020 10:05 Uhr
Corona: Handballverband Niedersachsen setzt Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung aus!
Montag, 19. Oktober 2020 10:32 Uhr

Silberborn (red). Am Samstag, den 24.10.2020 findet wieder eine geführte MTB-Tour der Touristikinformation durch den Solling statt. Alle Mountainbiker, die Interesse an einer schönen Tour durch den Hochsolling haben und in einer Gruppe tolle Wege mit vielen Crosspassagen bewältigen wollen treffen sich um 14.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Silberborn. Die erfahrenen und sachkundigen Guides des Vereins Radsport-Hochsolling haben wieder eine interessante Strecke herausgesucht. Die 35- bis 40 Kilometer Tour führt über Wald- und Feldwege sowie ausgesuchte Single Trails.

Bei Bedarf werden verschiedene Leistungsstufen angeboten, jedoch sollte jeder Teilnehmer über einen ausreichenden Fitnesszustand verfügen. Es besteht Helmpflicht. Ein Waschplatz für die Räder ist vorhanden. Damit die Beine nicht zu schwer werden, wird zwischendurch eine Rast eingelegt, um die Kräfte bei Kaffee und Kuchen wieder zu stärken. Im Anschluss an die Tour findet ein gemeinsames Nudelessen statt.

Auch E-Bike Fahrer sind bei diesen Touren willkommen, sollten aber bedenken, dass eine gewisse Erfahrung beim Fahren technischer Passagen und steiler Abfahrten im Gelände nötig sind. Eine Anmeldung bis Donnerstag, den 22.10.2020 ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter www.solling-vogler-region.de sowie unter den Telefonnummern 05536/960970 oder 05536/1011. Einen Mund-Nase-Schutz sollte jeder dabei haben.

Foto: Lange

Donnerstag, 15. Oktober 2020 10:55 Uhr

Lüchtringen (red). Fußball im Schritttempo, bei dem Laufen mit oder ohne Ball verboten ist? 13 Neugierige wollten sich davon selbst überzeugen und sind Ende September dem Aufruf des Kreissportbundes Höxter und TuS Lüchtringen 1911 gefolgt, die neue Trendsportart kennenzulernen. Weitere Interessierte sind herzlich eingeladen, das Schnupperangebot noch bis zum 24. November unverbindlich auszuprobieren. Eine Teilnahme ist ohne Voranmeldung dienstags in der Zeit von 18:30 bis 20 Uhr im Sollingstadion in Lüchtringen möglich.

Bewegung muss Freude bereiten, damit man dauerhaft aktiv bleibt. „Wenn die Gelenke einmal kein Fußballspielen mehr ermöglichen, können ehemals Aktive mit diesem Angebot ihre Wunschsportart in abgewandelter Form wieder ausüben“, so Arne Tegtmeyer vom Kreissportbund. „Mit Geh-Fußball möchten wir ein Angebot für alle schaffen. Jung und Alt können generationsübergreifend zusammenspielen, weil sich durch die Regelanpassungen die Leistungsniveaus angleichen. Auch Geschlecht und der Trainingszustand spielen keine Rolle“, sagt Andreas Pieres, 1. Vorsitzender des TuS Lüchtringen. Für die Teilnahme ist eine normale Sportbekleidung ausreichend. Fußballschuhe sind nicht zwingend erforderlich. Dank der Anschubfinanzierung über das Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes NRW und der Staatskanzlei NRW ist die Teilnahme bis zum Kursende am 24. November noch kostenlos möglich. Der Kurs soll im Anschluss als Dauerangebot vom TuS Lüchtringen fortgesetzt werden.

Foto: KSB

Panorama
Freitag, 02. Oktober 2020 11:37 Uhr
Neuer Erlass des Innenministeriums: Polizei und Verwaltungsbehörden können das Schwenken von Reichs- und Reichskriegsflaggen in der Öffentlichkeit unterbinden
Montag, 28. September 2020 14:52 Uhr

Hannover (red). Die niedersächsischen Staatsanwaltschaften haben erneut zur Entwicklung der Ermittlungsverfahren wegen zu Unrecht in Anspruch genommener Corona-Hilfen berichtet. Bis Anfang September ist die Zahl der Ermittlungsverfahren auf landesweit 916 Verfahren gestiegen. Im Vormonat waren es gut 720 Verfahren. Die Schadenssumme liegt insgesamt nun bei rd. 7,4 Mio. Euro. Dies ist ein Zuwachs von 900.000 Euroo im Vergleich zum Vormonat.

Auch die Summe vorläufig gesicherter Gelder ist angewachsen. Die Strafverfolger konnten vorläufig knapp 600.000 Euro sichern. Allein bei der Staatsanwaltschaft Hannover sind in einem Monat 91 Verfahren hinzugekommen, zum Monatsanfang September waren allein hier 380-mal Ermittlungen eingeleitet worden. Die vorläufige Schadenssumme beträgt im Bereich dieser Staatsanwaltschaft 2,16 Mio. Euro.

Zwischenzeitlich sind hier auch die ersten Verfahren abgeschlossen: in 35 Fällen hat sich eine Straftat nicht nachweisen lassen, 21-mal beantragte die StA in Hannover Strafbefehle und erhob in sechs Fällen Anklage. Auch in Hildesheim werden jetzt über 110 Verfahren geführt, der vorläufige Schaden dort beläuft sich auf gut eine Mio. Euro. Einen weiteren Verfahrensschwerpunkt gibt es im Oldenburger Bezirk: in mehr als 80 Verfahren könnte ein Schaden von mehr als 815.000,- Euro entstanden sein. Ausgangspunkt solcher Ermittlungsverfahren sind vielfach Verdachtsmeldungen, die die auszahlende NBank routinemäßig abgibt, wenn sich im Rahmen der Antragsstellung Hinweise auf vorsätzliche Falschangaben ergeben. Entsprechende Prüfmechanismen hatte die NBank frühzeitig auf Wunsch des Wirtschaftsministeriums eingerichtet.

Dienstag, 22. September 2020 09:25 Uhr

Hannover (red). Unter dem Motto „Niedersachsen macht die Grippe platt.“ rufen die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen gemeinsam mit der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Ersatzkassen und anderen Krankenkassen sowie dem Niedersächsischen Sozialministerium zur Impfung gegen Grippe auf.

Die Grippe und COVID-19 haben viele ähnliche Symptome. Deshalb ist Grippeschutz während der Corona-Pandemie doppelt wichtig – vor allem für alle, die zu einer Risikogruppe gehören. Der Aufruf lautet: „Schützen Sie sich und andere. Lassen Sie sich gegen Grippe impfen, jetzt!“

Ziel der Kampagne ist die Aufklärung der Bevölkerung mit Aktivierung zur Impfung. Im Herbst werden die Covid-19-Pandemie und die Influenza parallel auftreten. Durch die Erhöhung des Grippeschutz-Impfstatus in Niedersachsen kann die Symptomunsicherheit verringert werden. Gleichzeitig sollen Patienten und Arztpraxis präventiv entlastet werden von der Doppelbelastung durch zwei zeitgleiche Krankheitsbilder. Ausfallzeiten durch Krankheiten sollen minimiert und Arbeitsprozesse abgesichert werden.

Die Kampagne wird in ganz Niedersachsen für die Grippeimpfung werben. In den sechs größten Städten sind Plakate zu sehen, ergänzt durch Anzeigen in regionalen Tageszeitungen, Sichtbarkeit in Wartezimmern sowie Online- und Social-Media-Werbung. Das gesamte Media-Budget umfasst mehr als 200.000 Euro. Die Kosten tragen die Krankenkassen gemäß ihres Marktanteils als Teil ihres Auftrags zur Aufklärung. 

Mehr Informationen und die Kampagnenmotive gibt es online unter: gegen-grippe-impfen.de

„Wir empfehlen den Impfpraxen, Bürgerinnen und Bürger nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts zu impfen. Das Institut empfiehlt die Grippeimpfung generell ab einem Alter von 60 Jahren, Bewohnern von Alten- oder Pflegeheimen und Patienten mit chronischen Krankheiten. Eine Empfehlung gibt es auch für Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat. Impfen lassen sollte sich zudem medizinisches Personal und Personal in Pflegeeinrichtungen“, sagt Dr. Jörg Berling, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). 

„Wir alle warten ungeduldig auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Auf der ganzen Welt wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Bei der Grippe steht ein solcher Impfschutz längst zur Verfügung. Er wird aber viel zu wenig genutzt – nur etwa 35 Prozent der über 60-Jährigen lassen sich impfen. Dabei tötet auch die Grippe viele Menschen vor ihrer Zeit – allein bei der Grippewelle 2017/2018 bundesweit 25.000. Deshalb rufen wir auf: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich und andere zu schützen. Lassen Sie sich gegen die Grippe impfen!“, sagt Jörg Niemann, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in Niedersachsen.

Montag, 07. September 2020 14:55 Uhr

Hannover (red). Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig“, so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten.“

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen.“ Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren.“ 

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!“ 

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“

Sonntag, 23. August 2020 12:05 Uhr

Hannover (red). Fast 10.000 Meldungen über Sichtungen von Insekten hat der NABU beim diesjährigen Insektensommer erhalten – so viele wie noch nie. Aus Niedersachsen stammen rund 1.110 Meldungen mit 10.360 Sichtungen. „Wir freuen uns sehr über die hohe Beteiligung“, so Matthias Freter vom NABU Niedersachsen. „Sie zeigt das gesteigerte Interesse vieler Menschen an dieser Tiergruppe. Das Entdecken und Beobachten von Käfer, Hummel und Co. macht außerdem Spaß und ist eine tolle Beschäftigung für Familien in den Sommerferien.“ 

Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Insekten kam wie in den beiden Vorjahren im August die Ackerhummel. Es folgen diesen Hochsommer Honigbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Kleiner Kohlweißling, Wildbiene, Wespe, Kleiner Fuchs, Großes Heupferd, Großer Kohlweißling und Admiral.

In Niedersachsen liegen Ackerhummel und Siebenpunkt-Marienkäfer vor der Honigbiene, gefolgt von Kleinem Kohlweißling, Admiral, Kleinem Fuchs, Wespe, Tagpfauenauge, Wildbiene und Großem Kohlweißling.

Was viele Menschen derzeit beim Grillen oder beim Eisessen stört – die vielen Wespen, spiegelt auch das Ergebnis des Insektensommers. „2020 scheint ein sehr gutes Wespenjahr zu sein“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das schwarz-gelbe Insekt eroberte sich in diesem August Rang sechs der Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten, nach Rang zwölf im vergangenen Jahr. Breitkreuz: „Es wurden auch mehr Individuen pro Zählung gemeldet als 2019. Im Schnitt waren es im August dieses Jahres 19,6 Wespen pro Meldung gegenüber im Durchschnitt 7,3 Wespen 2019.“ Das ist sogar mehr als bei der Augustzählung 2018, einem ebenfalls guten Wespenjahr. Hier waren 9,4 Wespen pro Meldung gesichtet worden. Breitkreuz: „Der milde Winter und der trockene, warme Sommer haben dafür gesorgt, dass es in diesem Hochsommer besonders viele der Tiere gibt."

Beim diesjährigen Insektensommer stand bei beiden Zählungen der Marienkäfer im Fokus. Naturfreundinnen und -freunde waren aufgerufen, zu schauen, ob sie mehr heimische Siebenpunkt-Marienkäfer oder mehr Asiatische Marienkäfer entdecken können. Breitkreuz: „Im August wurde der Siebenpunkt-Marienkäfer deutlich häufiger gemeldet. Im Juni dagegen lag der Asiatische Marienkäfer vorne.“

Insgesamt ist der Siebenpunkt in 3.175 Meldungen aufgetaucht, der Asiatische in 2.679 Meldungen. Breitkreuz: „Ein großer Unterschied ist also nicht gefunden worden, wenn auch der Siebenpunkt die Nase vorn hat. Das zeigt also, dass der vor einigen Jahrzehnten eingeführte Asiatische Marienkäfer mittlerweile in ganz Deutschland etabliert ist, aber den heimischen Siebenpunkt noch nicht verdrängt hat. Hier werden die kommenden Jahre zeigen, ob sich das Verhältnis ändert oder gleich bleibt.“

Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Durch Eingriffe von uns Menschen ist diese Tiergruppe stark gefährdet. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten, von denen viele schon auf der Roten Liste stehen. Im kommenden Jahr findet der Insektensommer vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August statt.

Foto: r

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