Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 20. Juni 2019 15:06 Uhr
Holzminden hält für alle Bürger und Feiertagsgenießer aus der Nachbarschaft buntes Programm bereit
Donnerstag, 20. Juni 2019 13:18 Uhr

Holzminden (r). Am Samstag, den 29. Juni 2019 müssen mehrere Entsorgungsstellen der Abfallwirtschaft aus innerbetrieblichen Gründen geschlossen bleiben. Betroffen sind der Wertstoffsammelplatz Bodenwerder, die Deponie Delligsen und das Entsorgungszentrum Holzminden.

Die Abfallwirtschaft bittet Ihre Kunden um Verständnis und Beachtung.

Foto: Symbolbild

 

Donnerstag, 20. Juni 2019 11:49 Uhr

Neuhaus (r). Bereits zum 21 mal fällt am Sonntag den 7.Juli der Startschuss zum Allersheimer Mountainbike Cup. Auf drei Strecken von 25, 50 und 100 Kilometer Länge und zwischen 600 und 2400 Höhenmetern können Mountainbiker jeden Alters in den verschiedenen Klassen ihre Sieger ermitteln. Auch die Jüngsten können sich im Wettkampf messen, wenn um 13.30 Uhr das Kids-Race über 3,6 km gestartet wird. Teilnehmen kann jeder, eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich.Alle Teilnehmer müssen über ein technisch einwandfreies Mountainbike mit einer Mindestreifenbreite von 1,9 Zoll verfügen. Es besteht Helmpflicht .Eine ausreichende Fitness der Teilnehmer wird vorausgesetzt. Anmeldungen sind online bis zum 4.7.2019 24 Uhr unter „my.raceresult.com“ möglich.Außerdem gibt es eine Anmeldemöglichkeit unter www.radsport-hochsolling.de (Rennen). Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor den jeweiligen Rennen möglich.

Das erste Rennen startet um 9.00 Uhr. Dann werden die Sportler auf die 100 km Strecke geschickt. Gefolgt um 10.00 Uhr von den Startern der 50km und anschließend um 10.30 mit den 25 km Absolventen. Das Kids Race startet um 13.30 Uhr. Die elektronische Zeitmessung wir über die eigene Zeitmessanlage in Zusammenarbeit mit „Raceresult“ durchgeführt. Die Johanniter sorgen wieder für Sicherheit auf dem gesamten 50km Rundkurs. Die Startnummern und die Starterpakete können am Renntag ab 7.00 Uhr im Rennbüro im Haus des Gastes abgeholt werden.

Starke Unterstützung erfahren die Veranstalter von den Feuerwehren aus Silberborn und Neuhaus sowie dem TSV Neuhaus. Die Feuerwehren besetzen die Verpflegungsstationen auf der Strecke ,während der TSV Neuhaus für die Verpflegung im Zielbereich sorgt. Auch in diesem Jahr wird im Innenhof des Haus des Gastes einiges für Zuschauer und Sportler geboten. Die Göttinger Alternativ Rockband „ Art OF Aquaphilia Band“ deckt den musikalischen Rahmen ab, der Kletterpark „Tree Rock“ ist mit einer mobilen Kletterstation vor Ort. Wieder dabei ist auch das Radhaus am Markt mit den „Rocky Mountain Demodays“. Alle Räder des Herstellers werden vor Ort zu sehen sein und auch Probe gefahren werden.

Alle verfügbaren Testbikes kann man im Vorfeld unter www.rockymountaindays.de für eine ausgiebige Testfahrt reservieren. Auch für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Die Veranstalter vom Radsport-Hochsolling und der Touristikinformation hoffen auf einen regen Zuspruch und viele Besucher auf dem Veranstaltungsgelände.

Foto: Radsport-Hochsolling

Donnerstag, 20. Juni 2019 11:03 Uhr

Holzminden (sl). Nachdem es zu einigen Missverständnissen und schweren Vorwürfen gegenüber der Verwaltung gekommen sei, so der Bauamtsleiter Jens-Martin Wolff, soll nun zusammen an dem Neubau der „Asli“ gearbeitet werden. Der zuständige Sachbearbeiter aus dem Bauamt präsentierte der anwesenden Konrektorin der Astrid-Lindgren-Schule Holzminden, Melanie Hadamke-Scholz, der Elternvertreterin und den Ausschussmitgliedern den aktuellen Sachstand. 

Mit dem über 3.000 Quadratmeter großen Grundstück soll demnächst die Ausschreibung für den Wettbewerb erfolgen. Die Ergebnisse werden Ende 2019 feststehen. Doch der Schulbau könne nicht in geplanter Form verwirklicht werden, da die geplante Größe nicht mehr für die Verwirklichung ausreiche. So müssen entweder dauerhaft zwei Tennisplätze des Tennisclubs Holzminden benutzt oder eine Containerlösung in Erwägung gezogen werden. Trotz alledem liegen die Zuständigen noch im Zeitplan das Bauvorhaben 2020/2021 zu realisieren. Zu bedenken gaben die Zuständigen, dass bei einer möglichen Containerlösung noch verschiedene Renovierungs- und Einrichtungsarbeiten für die Fertigstellung der Grundschulräume benötigt werden. Zusammen mit dem Rückbau und allen benötigten Materialien und Arbeiten rechne die Verwaltung mit zusätzlichen Kosten von circa 1 Millionen Euro. 

Welche Lösung nun die beste wäre, werde im Verwaltungsausschuss und Rat diskutiert. Fest stehe, dass der Tennisclub einen Pachtvertrag mit der Stadt habe und die Stadt von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen könne. Von diesem Vorhaben sei der erste Vorsitzende des Tennis Clubs und gleichzeitig Ratsher, Rolf Gans, benachrichtigt worden. Dieser meldete sich zu Wort. Er finde es bedauerlich, dass keine Gespräche zu Alternativen gesucht worden seien. Zunächst hieß es im Beschluss vom Ende letzten Jahres, dass nur die Blühwiese (Bolzplatz) miteinbezogen werde.

Ausschussmitglied, Alexander Titze, sprach sich gegen die Containerlösung aus, da diese aus seiner Sicht zu teuer sei. Die Tennisplätze könne man im Nachhinein wiederherstellen. Am Ende seiner Wortmeldung appellierte er an die Verwaltung schneller und besser zu werden. Dietrich Vogel, Ausschussmitglied, unterstütze Gans und verdeutlichte den Aufschwung des Tennisclubs. 

Damit die Ausschreibung erst erstellt werden könne, müsse das Grundstück und der Spielraum für die Architekten geklärt werden. Peter Matyssek fasste im Ausschuss zusammen, dass der CDU der Neubau der Grundschule wichtig sei, Alternativen und Gespräche stattfinden müssen und ein Projektsteuerer die weiteren Planungen anpacken müsse. Zudem hatte die Konrektorin einige Fragen, da die Kommunikation zwischen Grundschule und Verwaltung nicht gut laufe. Hier sehe sie Verbesserungsbedarf. 

Seit Dezember 2018 habe es keine neuen Informationen gegeben. An einem Jour fixe soll alles gemeinsam gesprochen werden, so Wolff. Vielleicht auch die Einstellung eines Projektsteuerers, denn bislang habe noch keiner das Amt angetreten. Peter Ruhwedel, Schulausschussvorsitzender, fordere nun diesen Projektsteuerer und erinnere die Anwesenden an die Priorität der Schulen. In diesem Zusammenhang betitelte er die Tennisplätze als Partikularinteresse. Mit einer schnellen Lösung solle auch der Verein auf eine sichere Seite gebracht werden.

Abschließend appellierte der erste Vorsitzende des Tennisclubs an eine vernünftige Situation. Er möchte die Schule nach vorne bringen, aber auch den Verein.

Foto: sl

Donnerstag, 20. Juni 2019 10:27 Uhr

Kreis Holzminden (r). Für die Eigentümer älterer Gebäude ist es schwer, von unabhängiger Seite Hinweise für die Sanierung und Pflege ihrer Häuser zu erhalten. Landläufig gelten Erwerb und Sanierung von Altbauten als „Fass ohne Boden“, dabei sind es oft kleine Schäden, die über lange Zeit fatale Wirkung haben. Hier setzt der LEADER-geförderte Baukulturdienst Weser-Leine an. Ein bisschen hat es gedauert, weil noch ein paar rechtliche Fragen zu klären waren. Inzwischen aber ist er auch im Landkreis Holzminden mit seinen Experten unterwegs Doch wie genau sieht so eine Beratung aus?

Lokaltermin in Stadtoldendorf am Markt 15. Das Haus von Alexander Dietz liegt im Zentrum der Stadt. Es ist gut 220 Jahre alt, auf den ersten Blick aber sieht man ihm das nicht an. Für ein ehemaliges Malerbedarfsgeschäft ist die Fassade irgendwann einmal dem Zeitgeschmack entsprechend „verschönert“ worden, im hinteren Bereich des Gebäudes ist vermutlich in den 1960er Jahren ein Anbau dazugekommen. Gemessen an heutigen ästhetischen Vorstellungen handelt es sich nicht unbedingt um eine architektonische Perle. Trotz seiner baulichen Veränderungen jedoch bleibt das Haus ortsbildprägend und ist damit auf jeden Fall erhaltenswert.

Eigentümer Dietz sieht das ähnlich. Er kommt ursprünglich aus Hannover und hat das Haus vor dreieinhalb Jahren aus Überzeugung gekauft. Er findet es toll, in einem Haus zu wohnen, in dem schon etliche Generationen vor ihm gelebt haben. Und das Leben im ländlichen Raum gefalle ihm sowieso viel besser, sagt er. Jeden Tag pendelt er deswegen mit dem Zug von Stadtoldendorf nach Hannover zur Arbeit. Sein neues Eigenheim will er zwar nicht komplett durchsanieren, aber den Bestand zu sichern, ist ihm wichtig. Dafür hat er den Baukulturdienst eingeschaltet. „Ich wollte einmal einen Überblick bekommen, wie der Stand des Hauses ist“, erklärt Dietz. Ob vielleicht irgendwo versteckte Gefahren lauerten, die man so nicht erkennen könne.

Ein Ansatz, den Manfred Röver von der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. – Projektträger des Baukulturdienstes im Gebiet zwischen den Landkreisen Schaumburg und Holzminden - gut nachvollziehen kann. Dem Baukulturdienst gehe es nicht darum, möglichst viel in ein vorhandenes Gebäude zu investieren, sondern es da, wo es notwendigerweise sinnvoll sei, zu tun. „Es ist ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit, die Leute davor zu bewahren, an der falschen Stelle etwas zu machen“, betont Röver. Und wenn er davon spricht, dass die Realitäten eben da seien und man nicht zaubern könne, meint er Eigentümer wie auch Baukulturdienst gleichermaßen. 

Prüfer in Alexander Dietz Eigenheim ist Bernd Kibies. Der Kölner Baudenkmalpfleger muss sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, um die Konstruktion des Hauses zu verstehen. Er muss sich in einem so alten Gebäude mit seinen An- und Umbauten erst einmal orientieren. Dabei können, soweit vorhanden, Pläne helfen, die im Vorfeld zur Verfügung gestellt werden. Vor Ort fängt Kibies dann typischerweise mit der Inaugenscheinnahme des Dachstuhles an, inspiziert in der Folge die tragenden Wände und untersucht am Ende ganz genau den Keller. Im zweiten Schritt geht er durch und schaut sich alle erkennbaren Problempunkte noch einmal detailliert an, sofern das bei den vielen vorhandenen Wandverkleidungen möglich ist.

Ein wirkliches Schema, nach dem ein Prüfer vorgehen kann, gibt es bei einer solchen Untersuchung trotzdem nicht. Jedes Haus hat seine eigene Geschichte und seinen eigenen Charakter und muss dementsprechend individuell abgearbeitet werden. Mit der Folge, dass auch das Prüfergebnis vorher nicht absehbar ist. „Bei manchen Bauten bleiben nichts offen, bei manchen ganz viel“, schränkt Manfred Röver ein. Die Hauswand des Anbaus im Hof- und Gartenbereich möchte Alexander Dietz jedenfalls noch genauer untersuchen lassen. Ein Hochwasser in der Vergangenheit hat hier Beulen und Blasen aufgeworfen. Ob die wirklich gefährlich sind, muss noch einmal von einem Experten geprüft werden. In Bezug auf seinen jahrhundertealten Kriechkeller jedoch kann Bernd Kiebies erst einmal beruhigen. Der sei zwar feucht, aber weil dort kein Holz verbaut ist, könne eine Beeinträchtigung derzeit erst einmal ausgeschlossen werden. „Als Laie kann man das ja so nicht einschätzen“, freut Alexander Dietz sich. 

Ein bisschen ist der Baukulturdienst der holländischen Monumentenwacht abgeschaut. Allerdings beschränkt sich das hiesige Modell nicht auf denkmalgeschützte Gebäude. „Wir kümmern uns generell um alte Gebäude, insbesondere um ortsbildprägende“, umreißt Manfred Röver das. Eben genau da ist auch der Ansatzpunkt für die Förderung durch das europäische LEADER-Programm, ergänzt Christine Bossow, die es beim Landkreis Holzminden für die Lokale Aktionsgruppe “VoglerRegion im Weserbergland“ betreut. Der Baukulturdienst als Instrument der Innenentwicklung solle dabei helfen, das Wohnen und Leben in den Orten attraktiv zu erhalten. Dank der Förderung reduziert sich der Kostenbeitrag der Hauseigentümer für die Gebäudeuntersuchungen deutlich. Er liegt derzeit bei 100 €. 

Ein Fass ohne Boden muss eine Altbausanierung also keinesfalls sein. Mit solchen Vorurteilen räumt der Baukulturdienst auf. Der abschließende Inspektionsbericht gibt konkrete Maßnahmenempfehlungen, die den Eigentümer nicht überfordern und sich aufs Wesentliche fokussieren. Speziell für einen eine geplante Sanierung begleitenden Förderantrag oder auch nur für eine Wertermittlung kann das deutlich helfen.

Wer ein Gebäude besitzt, das vor 1945 erbaut wurde und Interesse an einer Untersuchung hat, wende sich bitte an Herrn Robert Große vom Baukulturdienst Weser–Leine, Am Salinenplatz 2, 31552 Apelern; Telefon: 0 57 23 – 98 73 11 0; Email: info@baukulturdienst.de.

Fotos: Peter Drews/ Landkreis Holzminden

 

Blaulicht
Dienstag, 11. Juni 2019 09:25 Uhr
Ruhiges Pfingstwochenende für die Polizei im Landkreis und Stadt Holzminden
Freitag, 07. Juni 2019 09:58 Uhr

Holzminden (red). Der Deutsche Wetterdienst warnt in einer Vorabinfo vor einem möglichen Unwetter mit schwerem Gewitter.

Gültig von: Freitag, 07.06.2019 16:00 Uhr voraussichtlich bis: Samstag, 08.06.2019 00:00 Uhr 

Ab dem Nachmittag kommen von SW her kräftige Gewitter auf. Diese sind begleitet von schweren Sturmböen bis 100 km/h, vereinzelt auch orkanartigen Böen um 110 km/h. Lokal sind auch Orkanböen um 120 km/h nicht ausgeschlossen. Zudem ist Starkregen um 15 mm in kurzer Zeit sowie auch größerer Hagel 2 bis 3 cm möglich.

Dies ist ein Hinweis auf eine Wetterlage mit hohem Unwetterpotential. Er soll die rechtzeitige Vorbereitung von Schutzmaßnahmen ermöglichen. Gewitter mit den genannten Begleiterscheinungen treten typischerweise sehr lokal auf und treffen mit voller Intensität meist nur wenige Orte.

Genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt des Ereignisses können erst mit der Ausgabe der amtlichen Warnungen erfolgen.

Foto: Symbolbild

Freitag, 07. Juni 2019 09:28 Uhr

Holzminden (sl). Zu einem weiteren Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Holzminden am gestrigen Donnerstag gegen 16.20 Uhr in die Bahnhofstraße 7 gerufen. Der Rettungsdienst habe Unterstützung bei der Tragehilfe angefordert, denn ein zu transportierender Patient habe sich im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses befunden. 15 Feuerwehrmänner und -frauen seien mit der Drehleiter angerückt, um den Rettungsdienst zu unterstützen. Binnen einer halben Stunde sei der Einsatz, laut Ortsbrandmeister Michael Nolte, absolviert worden seien.

Foto: Feuerwehr Holzminden

Donnerstag, 06. Juni 2019 09:26 Uhr

Holzminden (sl). Zu einem morgendlichen Einsatz wurde die Ortsfeuerwehr Holzminden mit 60 Einsatzkräften in die Talstraße 1 alarmiert. Eine aufmerksame Passantin hatte gegen kurz vor 05.00 Uhr Rauch aus dem Dach eines Einfamilienhauses bemerkt und sofort die Anwohner, darunter zwei Erwachsene, ein Kind und einen Hund, wach geklingelt.

Nach dem abgesetzten Notruf traf umgehend die Freiwillige Feuerwehr Holzminden, unter dem Ortsbrandmeister Michael Nolte, an dem Haus ein. Wie der Ortsbrandmeister berichtete, seien ein Brand an der Fassade und Rauch aus dem Dachstuhl beim Eintreffen zusehen gewesen. Über die Drehleiter habe die Feuerwehr von außen und unter Atemschutz von innen mit einem C-Rohr gelöscht. Daraufhin öffneten die Einsatzkräfte mit Hilfe der Drehleiter das Dach, da sich das Feuer von der Fassade in das Dach ausgebreitet habe.

Nach Aussagen des Eigentümers könne der Brand durch Schweißarbeiten an der Terrasse vom vorherigen Tag entstanden seien, wodurch die Isolierung zunächst unbemerkt Feuer gefangen habe. Zum Ende der Löscharbeiten öffneten die Feuerwehrkräfte die Fassade und entfernten die Isolierung. Gegen 07.00 Uhr sei die Feuerwehr abgerückt. Das Gebäude sei bewohnbar und die Polizei Holzminden habe den Brandbereich beschlagnahmt.

Fotos: Feuerwehr Holzminden

Dienstag, 04. Juni 2019 18:07 Uhr

Holzminden (fw). Zu einem nicht alltäglichen Einsatz kam es heute für die Feuerwehr Holzminden. Gegen 16.30 Uhr kam die Alarmierung eines Schlangenfunds. Der Besitzer eines Gartens im Kleingartenverein 'An der Bleiche' war gerade dabei, die Kante seines Rasenstücks entlang eines Maschenzauns zu schneiden. Hier traf er plötzlich auf die Schlange, die sich in genau diesem Zaun mit dem Kopf verfangen hatte. Zunächst glaubte der Besitzer des Gartens nicht an eine Schlange, eher an einen Stock.

Etwas durcheinander, besuchte er wiederrum seinen Nachbarn, um diesen nach Rat zu fragen - letztendlich wurde sicherheitshalber die Feuerwehr Holzminden benachichtigt. Diese rückte mir vier Einsatzkräften aus, um das Tier aus dem Zaun zu befreien.

Vermutlich handelt es sich bei der Schlange um eine Ringelnatter von circa 1,50 Metern Länge. Die Feuerwehr brachte sie umgehend zum örtlichen Tierarzt, um eine genaue Typbestimmung vornehmen zu lassen und den allgemeinen Gesundheitszustand zu untersuchen.

Update 05. Juni: Wie uns Tierarzt Dr. Klenke-Bienroth heute mitteilte, konnte bestätigt werden, dass es sich bei der Schlange, die gestern in einem Kleingarten gefunden wurde, um eine harmlose Ringelnatter handelte. Ebenfalls konnte Dr. Klenke-Bienroth das Tier aus dem Netz befreien und bei der nachfolgenden Untersuchung keine Verletzungen feststellen. Anschließend wurde die Natter von den Einsatzkräften der Feuerwehr Holzminden wieder in die Freiheit entlassen.

Fotos: fw

Politik
Donnerstag, 20. Juni 2019 12:02 Uhr
Fraktion Bündnis‘90/Die Grünen stellt Antrag mit Klimaschutzzielen
Mittwoch, 19. Juni 2019 14:06 Uhr

Hannover/Hannover (r). Die Grünen setzen sich dafür ein, eine dritte Fachkraft in allen Kindergartengruppen verbindlich vorzusehen und vom Land zu finanzieren. Sie haben deshalb einen Entwurf für eine entsprechende Änderung des Kita-Gesetzes gemeinsam mit der FDP in den Landtag eingebracht.

„Die Anforderungen an die Kitas sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Die Kinder bleiben länger in den Kitas und die Erzieherinnen und Erzieher haben zunehmend die Aufgabe, die Familien in ihrer pädagogischen Arbeit zu unterstützen“, erklärte Christian Meyer, Landtagsabgeordneter der Grünen aus Holzminden. „Der Betreuungsschlüssel im Kita-Gesetz von 1992 reicht dafür seit langem nicht mehr aus.“

Vor Ort sei die Überlastung der Erzieherinnen und Erzieher deutlich spürbar. „Auch in Holzminden erleben wir immer wieder, dass der Krankenstand in den Einrichtungen hoch ist und die Fachkräfte fehlen. Immer wieder stehen Gruppen kurz vor der Schließung, Erzieherinnen und Erzieher steigen aus dem Beruf aus. Es hapert aber nicht an dem Engagement der Fachkräfte, sondern schlicht an der Ausstattung unserer Einrichtungen“, stellt Christian Meyer fest. Deshalb werde seit Jahren von Fachleuten gefordert, dass für maximal 8 Kinder eine Betreuungskraft zur Verfügung stehen solle.

„Dieser Forderung muss das Land endlich gerecht werden. Unser Gesetzentwurf sieht vor, dass in allen Gruppen mit mindestens 17 belegten Plätzen eine dritte Fachkraft vom Land finanziert wird“, erklärt der Holzmindener Landtagsabgeordnete. Er verwies auf eine heute von Kita-Trägern und –Vertretungen veröffentlichte Erklärung, in der ebenfalls eine dritte Fachkraft für alle Kindergarten-Gruppen gefordert wird: „Auch die freien Träger schlagen Alarm: Es ist an der Zeit für eine dritte Kraft in den Kita-Gruppen.“

Scharfe Kritik übte Christian Meyer an der Landesregierung: „Statt die Millionen, die das Land jetzt durch das Gute-Kita-Gesetz vom Bund erhält, für die Finanzierung einer Drittkraft zu nutzen, nimmt sie lediglich Umschichtungen im Haushalt vor, um die Defizite auszugleichen, die durch die Beitragsfreiheit entstanden sind. Somit werden keine spürbaren Qualitätsverbesserungen in den Kitas ankommen.“ Es sei richtig, dass das Land seine Versprechungen endlich einlöse und unsere Gemeinden im Kreis Holzminden endlich für die Beitragsfreiheit finanziell entlaste: „Viel zu lange warten die Gemeinden bereits auf ihr Geld und sind in Vorleistung gegangen. Die jetzige Verwendung der Bundesmittel wird dem hochtrabenden Namen jedoch nicht gerecht: Aus einem Gute-Kita-Gesetz wird so ein Chancen-verpasst-Gesetz.“

Foto: Symbolbild

Mittwoch, 19. Juni 2019 12:39 Uhr

Derental/Holzminden (r). Am Sonntag, den 23. Juni findet das dritte kommunalpolitische Frühstück des CDU Kreisverbandes und der CDU Kreistagsfraktion Holzminden statt. Gast wird an diesem Tag der Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, Kai Seefried, sein.

Beginn ist ab 10:30 Uhr im Eulenkrug (Eulenkrug 1, 37691 Derental). Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Foto: Kai Seefried

Wirtschaft
Mittwoch, 19. Juni 2019 14:26 Uhr
VR-Bank in Südniedersachsen auch 2018 auf Erfolgskurs - Vorstand Jürgen Freitag in den Ruhestand verabschiedet
Freitag, 14. Juni 2019 11:48 Uhr

Holzminden (r). Der Niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss hat sich auf Investitionsmaßnahmen an 19 Klinikstandorten mit einem Gesamtvolumen von 120 Millionen Euro sowie einen Neubau des Josef-Hospitals in Delmenhorst mit einem voraussichtlichen Fördervolumen von rund 150 Millionen Euro geeinigt. Auch das Evangelische Krankenhaus Holzminden bekommt einen Teil der Fördersumme. Infolge von Baupreissteigerungen wird die Klinik mit insgesamt 500.000 Euro gefördert. Das Geld wird in die Neustrukturierung des Funktions- und Pflegebereichs investiert. Die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt (SPD) begrüßt die Maßnahme: „Das ist ein positives gesundheitspolitisches Signal für die Region. Die Förderung kann die geplanten Maßnahmen realisieren und somit die Gesundheitsversorgung in Holzminden für die Zukunft sicherstellen.“

Über die Ergebnisse informierte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann in einer Pressekonferenz, nachdem heute Vormittag der Sozialausschuss des Niedersächsischen Landtags informiert worden war. „Mit unseren Investitionszuschüssen bringen wir wichtige Krankenhausprojekte in ganz Niedersachsen voran“, sagte Dr. Carola Reimann, die dem Planungsausschuss vorsteht: „Die Fördermittel fließen gezielt in die Weiterentwicklung der Krankenhauslandschaft in den Regionen. Für Niedersachsens Patientinnen und Patienten soll auch in Zukunft eine hochmoderne und gut aufeinander abgestimmte stationäre Versorgung bereitstehen, die Kliniken müssen zudem gut erreichbar sein.“ Das Investitionsprogramm 2019 wird – nach einer Landtagsbefassung – vom Kabinett beschlossen. Die genannten Beträge von 120 Millionen Euro und 150 Millionen Euro sind Teil der von Land, Kommunen und Bund von 2019 bis 2022 für Niedersachsens Krankenhäuser bereitgestellten 1 Milliarde Euro. Zusätzlich stellt das Land jährlich eine Pauschalförderung für Niedersachsens Kliniken in Höhe von 110 Millionen Euro bereit. „Es freut mich, dass wir mit unserer stark ausgeweiteten Förderung die bauliche Situationan Niedersachsens Kliniken deutlich verbessern, das kommt Beschäftigten und den Patientinnen und Patienten gleichermaßen zu Gute“, so Ministerin Carola Reimann.

Foto: Symbolbild

Sonntag, 09. Juni 2019 06:00 Uhr

Holzminden (red). Du hast eine flotte Schreibe und fotografierst gerne? Du bist dynamisch und flexibel? Die Online-Zeitung Holzminden-News sucht für den Raum Holzminden und Umgebung freie Mitarbeiter, die über das lokale Geschehen berichten möchten. Interessierte sollten mobil sein, über eine Digitalkamera verfügen und bereit sein, bei Bedarf im Einsatz zu sein.

Wer Interesse hat, meldet sich ausschließlich per E-Mail bei Julien Heinrich unter heinrich@meine-onlinezeitung.de

Foto: Symbolbild

Sport
Donnerstag, 20. Juni 2019 09:20 Uhr
Neuwahl des KSB-Vorstands beim Kreissporttag in Holzminden
Montag, 17. Juni 2019 10:24 Uhr

Silberborn (r). Am Samstag den 22.06.2019 findet die in diesem Jahr zweite geführte MTB-Tour der Touristikinformation durch den Solling statt. Alle Mountainbiker, die Interesse an einer schönen Tour durch den Hochsolling haben und in einer Gruppe tolle Wege mit vielen Cross-Passagen bewältigen wollen, treffen sich um 14.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Silberborn.

Die erfahrenen und sachkundigen Guides des Vereins Radsport -Hochsolling haben wieder eine interessante Strecke herausgesucht. Die 35- bis 40- Kilometer-Tour führt über Wald- und Feldwege sowie ausgesuchte Single-Trails. Es werden verschiedene Leistungsstufen angeboten, doch sollte jeder Teilnehmer über einen ausreichenden Fitnesszustand verfügen. Es besteht Helmpflicht. Duschmöglichkeiten und ein Waschplatz für die Räder sind vorhanden.

Damit die Beine nicht zu schwer werden,wird zwischendurch eine Rast eingelegt, um die Kräfte bei Kaffee und Kuchen wieder zu stärken. Im Anschluss an die Tour findet ein gemeinsames Nudelessen statt. Auch E-Bike Fahrer sind bei diesen Touren willkommen, sollten aber bedenken,dass eine gewisse Erfahrung beim Fahren technischer Passagen und steiler Abfahrten im Gelände nötig sind.

Eine Anmeldung bis Donnerstag 20.06.2019 ist erforderlich. Weitere Informationen sind unter www.solling-vogler-region.de sowie unter den Telefonnummern 05536/960970 oder 05536/1011 erhältlich.

Foto: SVR

Donnerstag, 13. Juni 2019 09:54 Uhr

Holzminden (r). Der Behinderten-SportverbandNiedersachsen (BSN) und der Kreissportbund Holzminden führen am Mittwoch, 19. Juni 2019, im Stadion Liebigstraße in Holzminden erneut den Sportivationstag durch.

Junge Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Behinderung freuen sich, ihre Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Koordination unter Beweis zu stellen und die Disziplinen für das Deutsche Sportabzeichen und DLV-Mehrkampfabzeichen zu absolvieren.

BSN-Vizepräsident Karl-Heinz Mull bedankt sich bei dem Organisationsteam mit Walter Reimers, Damian Leszczynski, Irmgard Schraderund Katharina Schapersowie vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. „Ich freue mich auf ein großartiges Sportfest in Holzminden. Hoffentlich scheint wieder die Sonne, dann werden wir sicherlich tolle Leistungen und fröhliche Kinder erleben“, sagt Karl-Heinz Mull.

Neben den Prüferinnen und Prüfern aus den Vereinen MTV Holzminden, MTV Boffzen, MTV Derental, TV Deutsche Eiche, MTV Altendorf, Tuspo Grünenplan und TV 87 Stadtoldendorf unterstützen auch in diesem Jahr die Oberschule aus Holzminden, die-Sportjugend Holzminden und die Soldaten/innen der Bundeswehr den Sportivationstag. „Wir gemeinsam werden dafür sorgen, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer optimale Bedingungen vorfinden“, sind sie sich einig.

Astrid Krause als Vertreterin des Landkreises und Wilfried Steinmetz als vertretender Bürgermeister der Stadt Holzminden werden den Sportivationstag mit Grußworten begleiten und nach den Wettkämpfen und allen Anstrengungen die Siegerehrung vornehmen, die sicherlich zum Höhepunkt des Sportivationstages wird. 

Der BSN bedankt sich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern sowie bei den Förderern der „Sportivationstage 2019" : Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, die Sparkassen in Niedersachsen, Gasunie Deutschland Services GmbH, BKK24 und Heiner-Rust-Stiftung. Partner sind die Landesvereinigung der Milchwirtschaft und VILSA Mineralbrunnen. Regionaler Förderer sind die Symrise AG, Sanitätshaus Zager, Brauerei Allersheim und das Projekt Begegnung.

Foto: Symbolbild

Panorama
Montag, 03. Juni 2019 11:45 Uhr
SPD-Landesvorsitzender Stephan Weil zum Rücktritt von Andrea Nahles
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr

Hannover (r). Der NABU Niedersachsen bittet Naturfreunde wegen des trockenen und heißen Wetters jetzt Vogeltränken aufzustellen. Vögel leiden unter dem Wassermangel. Es ist daher wichtig, den Tieren im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon eine Trinkgelegenheit anzubieten.

„Die Vögel leiden jetzt unter dem Wassermangel“, sagt Ulrich Thüre, Pressesprecher NABU Niedersachsen. „Die wenigen verbliebenen natürlichen Wasserstellen sind bereits ausgetrocknet. Pfützen gibt es gar nicht mehr, sogar in manchen Gräben steht nur wenig Wasser.“ Es sei daher sehr wichtig, den Tieren Vogeltränken anzubieten, ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon.

Damit sich die gute Tat aber nicht ins Gegenteil verkehrt, ist folgendes zu berücksichtigen: Zunächst muss darauf geachtet werden, dass das Wasser sauber bleibt. Allzu schnell können sich sonst Salmonelle, Trichomonade & Co. vermehren. „Täglicher Wasserwechsel, Ausspülen und Sauberwischen gehören zum Pflichtprogramm des verantwortungsvollen Vogelfreundes“, so Thüre.

In der Vergangenheit breiteten sich Trichomonaden, ein Parasit, sich unter den Vögeln aus und tötete vor allem Grünfinken. Im niedersächsischen Raum wie auch in Schleswig-Holstein starben hunderte Vögel an 'Trichomonas gallinae', winzigen einzelligen Geißeltierchen, die auch an kleinen Wasserstellen im Trinkwasser der Vögel herumschwimmen. Allerdings sollte keine Chemie zur Desinfektion der Vogeltränke verwendet werden, kochendes Wasser reicht vollkommen aus. Als Alternative können auch zwei Wasserschalen abwechselnd benutzt werden. „Wenn eine Tränke 24 Stunden, am besten in der Sonne, trocken steht, sind die Parasiten tot“, erklärt Ulrich Thüre.

„Vogelbäder gibt es im Gartenhandel. Eine flache Schüssel, ein Blumentopf-Untersetzer oder ein Suppenteller tun es aber auch“, rät der Vogel-Experte. Wichtig ist, dass die Tränke auf einem gut einsehbaren Platz nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen eingerichtet wird. Sonst kann es passieren, dass ein 'Stubentiger' der fröhlichen Badeschar ein jähes Ende bereitet.

„Übrigens baden Vögel auch gerne im Sand, das hilft ihnen gegen Parasiten. Wer nur einen gepflasterten Hof hat, kann dort auch ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten“, gibt Thüre noch einen Tipp. Weitere interessante Infos bietet die NABU-Broschüre 'Vögel im Garten', zu beziehen gegen Einsendung von fünf 70-Cent-Briefmarken bei:

NABU Niedersachsen
Stichwort 'Vögel im Garten'
Alleestr. 36
30167 Hannover

Foto: NABU /Gerhard Sardemann

Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

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