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Donnerstag, 26. März 2026 Mediadaten
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Hameln/Holzminden (red). Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat am 25. März die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 vorgestellt. Polizeidirektor Matthias Kinzel präsentierte die Zahlen gemeinsam mit der Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, Polizeirätin Marie Lohmann. Die Statistik erfasst alle von der Polizei bearbeiteten Straftaten – sowohl angezeigte Delikte als auch solche, die durch die Polizei selbst festgestellt werden.

Weniger Straftaten und hohe Aufklärungsquote

Die Gesamtzahl der Straftaten ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Wurden 2024 noch 11.296 Fälle registriert, waren es 2025 insgesamt 11.107 – ein Rückgang um 189 Fälle. Die Aufklärungsquote liegt mit 71,23 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau und erreicht damit einen landesweiten Spitzenwert.

Auch die sogenannte Häufigkeitszahl, die die Zahl der Straftaten pro 100.000 Einwohner beschreibt, liegt mit 5.147 deutlich unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 6.329. Damit bewegt sich das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.

Rückgänge bei mehreren Deliktsfeldern

In verschiedenen Bereichen sind rückläufige Fallzahlen zu verzeichnen. So sank die Zahl der Straftaten gegen das Leben auf fünf Fälle und damit um die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Die Aufklärungsquote lag hier bei 100 Prozent.

Auch bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurde ein Rückgang festgestellt. Insgesamt wurden 389 Fälle registriert, was einem Minus von 16,88 Prozent entspricht. Im Bereich der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ging die Zahl auf 155 Fälle zurück.

Die Rohheitsdelikte sowie Straftaten gegen die persönliche Freiheit reduzierten sich auf 2.503 Fälle. Ebenso verzeichneten die Diebstahlsdelikte einen leichten Rückgang auf 2.838 Fälle. Auch Wohnungseinbruchdiebstähle gingen leicht zurück und lagen bei 172 Fällen.

Die Fälle häuslicher Gewalt nahmen ebenfalls ab und beliefen sich auf 827 Fälle.

Entwicklungen mit steigenden Zahlen

Gleichzeitig zeigen einzelne Bereiche eine gegenläufige Entwicklung. So stieg die Zahl der Fälle im Zusammenhang mit Messerangriffen auf 86 an. Auch Straftaten zum Nachteil älterer Menschen nahmen zu und erreichten 304 Fälle. Dabei entstand ein Gesamtschaden von über 1,1 Millionen Euro.

Im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte wurde ebenfalls ein Anstieg auf 1.762 Fälle verzeichnet. Ebenso nahmen die sonstigen Straftatbestände zu, während die Verstöße gegen strafrechtliche Nebengesetze zurückgingen. Letzteres wird unter anderem mit der Teillegalisierung von Cannabis in Verbindung gebracht.

Die Zahl der Gewaltdelikte gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte blieb mit 89 Fällen auf einem hohen Niveau.

Aussagen der Behördenleitung

Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn erklärte mit Blick auf die rückläufigen Fallzahlen im Bereich sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche, die hohe Aufklärungsquote sei ein Ergebnis intensiver Ermittlungsarbeit. Wörtlich sagte sie: „Trotz eines erfreulichen grundsätzlichen Rückgangs der Fallzahlen zahlt sich in diesem schweren Deliktsfeld die hervorragende Arbeit der Ermittlerinnen und Ermittler aus. […] Wir haben gezeigt, dass es im Netz keine Anonymität gibt und sich die Täterinnen und Täter nicht in Sicherheit wiegen sollten.“

Mit Blick auf die steigenden Zahlen bei Messerangriffen betonte sie: „Jede Waffe, die wir aus dem Verkehr ziehen können, macht den öffentlichen Raum sicherer.“

Marie Lohmann verwies auf die Folgen von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen und erklärte, diese hinterließen nicht nur finanzielle Schäden, sondern auch tiefgreifende seelische Belastungen.

Polizeidirektor Matthias Kinzel hob die hohe Aufklärungsquote hervor und betonte: „Unsere hohe Aufklärungsquote zeigt, wie effektiv und zuverlässig die Polizeiarbeit in unserer Region ist.“

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