Holzminden (zir). Ein Zimmerbrand in der „Limkerecke“ hat am 5. Juni gegen 17.20 Uhr einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Obergeschoss des Hauses bereits stark verqualmt. Aus den Seitenfenstern drang Rauch, im Gebäude kam es zudem zur Explosion von Spraydosen.
Die Anwohner hatten zunächst versucht, das Feuer selbst zu löschen. Sie mussten sich anschließend jedoch in Sicherheit bringen. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand – weder Anwohner noch Einsatzkräfte.
Hohe Temperaturen beschädigen Ausrüstung
Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Stadtbrandmeister Holger Kleinod. Insgesamt waren 64 Einsatzkräfte vor Ort, darunter auch die Drehleiter sowie die Feuerwehr-Hygienekomponente. Rund 15 Atemschutzgeräteträger kamen im Gebäude zum Einsatz.
Da sich am Brandherd offenbar keine Fenster befanden, entwickelten sich im betroffenen Raum hohe Temperaturen. Diese beschädigten teilweise die Ausrüstung der eingesetzten Kräfte. Um die Hitze aus dem Obergeschoss abzuführen, wurde das Dach teilweise geöffnet. Zudem wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen eingeleitet.
Die Feuerwehr konnte auch deshalb schnell am Einsatzort eintreffen, weil sich Kräfte zuvor bereits bei einem Einsatz am Thingplatz befunden hatten. Neben der Feuerwehr waren auch die Johanniter und der Rettungsdienst vor Ort.
Polizei beschlagnahmt Haus für Ermittlungen
Die Brandursache ist derzeit unklar. Die Polizei beschlagnahmte das Haus für die weiteren Ermittlungen.




Fotos: zir/Feuerwehr Holzminden