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Montag, 22. Juli 2024 Mediadaten
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Holzminden (red). Zu den regelmäßigen Terminen der Frauen Union im Landkreis Holzminden gehört traditionell das Spargelessen, dass diesmal im Weserhotel Schwager stattfand. Als besonderen Gast konnte die FU-Kreisvorsitzende Sabine Echzell die Bundestagsabgeordnete und FU-Landesvorsitzende Mareike Lotte Wulf begrüßen, die diesmal einige hochaktuelle Themen aus der Hauptstadt im Gepäck hatte, die in der großen interessierten Runde ausführlich diskutiert wurden.

Seit dem 1. April ist in Deutschland der Besitz und Konsum von Cannabis für über 18-Jährige gesetzlich erlaubt. Erwachsene dürfen bis zu 50 Gramm Cannabis zu Hause aufbewahren und straffrei konsumieren, im Freien dürfen sie maximal 25 Gramm mit sich führen. Zum Verständnis: Aus einem Gramm Cannabis lassen sich etwa drei Joints drehen.

Ab dem 1. Juli können Mitglieder die Droge legal in sogenannten Cannabis-Social-Clubs erwerben. Die CDU-Opposition im Bundestag bezweifelt, dass diese Clubs den Bedarf decken und damit den Schwarzmarkthandel eindämmen können. Außerdem drängt sie darauf, die Auswirkungen auf den Straßenverkehr bundesweit gesetzlich zu regeln.

Der Bundestag hat auch das Selbstbestimmungsgesetz verabschiedet, dass das Transsexuellengesetz aus dem Jahr 1980 ersetzt. Wollen transsexuelle, intersexuelle und nichtbinäre Menschen ihren Geschlechtseintrag beim Standesamt ändern, reicht künftig eine einfache Erklärung, unabhängig davon, ob die Betroffenen sich bereits medizinischen Behandlungen zur Geschlechtsangleichung unterzogen haben oder nicht. Auch Minderjährige können nach vorheriger Beratung ihren Geschlechtseintrag ändern lassen. Für eine wiederholte Änderung ist eine Sperrfrist von einem Jahr vorgesehen - erst danach ist eine erneute Änderung möglich. Theoretisch kann eine Person also jedes Jahr ihren Geschlechtseintrag ändern.

Das von den Betroffenen in der Vergangenheit oft als langwierig und demütigend empfundene Verfahren sei zu Recht reformiert worden, gebe aber auch Anlass zur Kritik, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit für Minderjährige, ihren Geschlechtseintrag zu ändern. "Die Schutzfunktion des Staates gegenüber Kindern und Jugendlichen wird vernachlässigt", sagte die CDU-Abgeordnete Mareike Lotte Wulf. "Zudem wird einem möglichen Missbrauch nicht entgegengewirkt."

Wie kontrovers das Selbstbestimmungsgesetz nach wie vor diskutiert wird, zeigt ein Vorfall an der Universität Göttingen: Mareike Lotte Wulf, die im Bundestag fraktionsübergreifend für ihre ausgewogenen Reden gelobt wurde, musste einen geplanten Vortrag unter Polizeischutz abbrechen, weil linksradikale Gruppen die Veranstaltung lautstark verhinderten und einen Austausch unmöglich machten.

Beim anschließenden leckeren Essen wurde an den verschiedenen Tischen weiter über ein Thema diskutiert, das Frauen aller Generationen in der Vergangenheit beschäftigt hat und auch in Zukunft beschäftigen wird. Der Bericht einer von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission hat die Diskussion um den Paragrafen 218 neu entfacht. Die durchaus unterschiedlichen Argumente der anwesenden Frauen zu den Möglichkeiten einer Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs, aber auch zur Legalisierung von Eizellspende und Leihmutterschaft nimmt Mareike Lotte Wulf für weitere Beratungen mit nach Berlin.

Für Fragen zur Frauen Union und zu weiteren Veranstaltungen steht die Vorsitzende unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder 0151 17900986 gerne zur Verfügung.

Foto: Echzell

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