Neuhaus (zir). Der Winterdienst in Neuhaus und Silberborn ist erneut Gegenstand einer gemeinsamen Sitzung beider Ortsräte gewesen. Bereits im Vorjahr hatten sich die Gremien mit dem Thema befasst. Nach Einschätzung mehrerer Mitglieder habe sich die Situation in der aktuellen Wintersaison jedoch nicht verbessert.
Kritisch angemerkt wurde unter anderem, dass Hydranten durch aufgeschobene Schneemengen verdeckt worden seien. Zudem habe es im telefonischen Austausch mit dem beauftragten Räumunternehmen Schwierigkeiten gegeben. Nach Darstellung aus dem Rat seien die eingesetzten Fahrer offenbar nicht ausreichend über Art und Umfang der Räumarbeiten informiert gewesen. Teilweise seien auf den Fahrbahnen Schneeanhäufungen zurückgeblieben, die den Verkehrsfluss beeinträchtigt hätten.
In der Diskussion wurde mehrfach auf mögliche Auswirkungen für die Sicherheit von Bürgern und Verkehr hingewiesen. Auch öffentliche Parkflächen seien nicht durchgehend geräumt worden. Ebenso sei der Hof der Feuerwehr zeitweise nicht freigehalten gewesen.
Für Silberborn wurde eine vergleichbare Lage geschildert. Dort hätten zahlreiche Anwohner eigenständig mit Treckern für freie Wege gesorgt. Gleichzeitig sei beobachtet worden, dass Schnee von Privatgrundstücken auf die Straße verbracht worden sei. In diesem Zusammenhang fiel der Hinweis: „Schnee gehört in den eigenen Vorgarten."
Abschließend wurde aus dem Kreis der Ratsmitglieder angemerkt, dass das zuständige Unternehmen den bestehenden Räumplan nochmals gründlich überprüfen und bei Bedarf überarbeiten sollte.