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Donnerstag, 19. März 2026 Mediadaten
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Holzminden (zir). In einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Innenstadt, Stadtentwicklung und Wirtschaft sowie des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Mobilität und nachhaltige Entwicklung am 17. März sind die möglichen Heizungsvarianten für die Grundschule Neuhaus vorgestellt worden. Ein Vertreter der Firma „Haustechnische Anlagen Planungsgesellschaft mbH“ präsentierte vier technische Konzepte für eine neue Wärmeerzeugung und stellte dabei Kosten, Energieaufwand und CO2-Bilanz gegenüber.

Vier Varianten für die Grundschule Neuhaus im Vergleich

Untersucht wurden eine reine Wärmepumpenlösung sowie drei Kombinationsmodelle mit Wärmepumpe und ergänzender Kesseltechnik. Variante 1 sieht ausschließlich eine Wärmepumpe mit 90 kW vor. Die Energiekosten im ersten Betriebsjahr wurden mit 17.784 Euro angegeben, die Gesamtkosten über 20 Jahre mit 911.078 Euro. Die gemittelten Gesamtkosten pro Jahr liegen bei 45.554 Euro. Bei der CO2-Bilanz wurden 3.276 Kilogramm im Ökostrom-Mix und 17.784 Kilogramm im konventionellen Strom-Mix genannt.
Variante 2 kombiniert eine Wärmepumpe mit 40 kW mit einer LPG-Kesselanlage mit 50 kW. Hier wurden Energiekosten im ersten Betriebsjahr von 21.826 Euro und Gesamtkosten über 20 Jahre von 1.148.554 Euro dargestellt. Die durchschnittlichen Jahresgesamtkosten belaufen sich auf 57.428 Euro. Auch bei den Emissionswerten liegt diese Lösung mit 15.560 Kilogramm CO2 im Ökostrom-Mix und 23.496 Kilogramm im konventionellen Strom-Mix deutlich höher.

Variante 3 setzt auf eine große Wärmepumpe mit 60 kW und einen kleinen Pelletkessel mit 30 kW. Für diese Lösung wurden Energiekosten von 16.669 Euro im ersten Betriebsjahr und Gesamtkosten von 936.503 Euro über 20 Jahre angegeben. Die mittleren Gesamtkosten pro Jahr liegen bei 46.825 Euro. Die CO2-Werte wurden mit 3.265 Kilogramm im Ökostrom-Mix und 15.169 Kilogramm im konventionellen Strom-Mix beziffert.

Als wirtschaftlich günstigste Lösung wurde Variante 4 vorgestellt. Sie kombiniert eine kleine Wärmepumpe mit 40 kW mit einem großen Pelletkessel mit 50 kW. Nach den vorgestellten Zahlen liegen die Energiekosten im ersten Betriebsjahr bei 14.970 Euro, die Betriebskosten netto bei 20.715 Euro. Die Gesamtkosten über 20 Jahre wurden mit 853.012 Euro angegeben, die durchschnittlichen Kosten pro Jahr mit 42.651 Euro. Gleichzeitig weist diese Lösung mit 3.248 Kilogramm CO2 im Ökostrom-Mix und 11.184 Kilogramm im konventionellen Strom-Mix auch die günstigsten Emissionswerte der vier Varianten auf.

Empfehlung zugunsten von Variante 4

Zum Vergleich wurde auch die aktuelle Ölheizung herangezogen. Für insgesamt fünf Jahre wurden eine Heizölmenge von 151.168 Litern, Bruttokosten von 124.284,66 Euro und ein CO2-Äquivalent von 405.130 Kilogramm genannt.

Im Resümee der Präsentation wurde Variante 4 hervorgehoben. Nach der vorgestellten Empfehlung tritt diese Lösung sowohl bei den Investitions- als auch bei den Betriebskosten besonders hervor und erfülle zugleich die in naher Zukunft verpflichtende Gesetzeslage vollumfänglich. Darüber hinaus wurde erklärt, dass die Kombination aus Luft-/Wasserwärmepumpe für die Grundlast und Pelletheizung für Spitzenlasten ökonomische Kriterien ebenso erfülle wie den Anspruch an eine ökologische und nachhaltige Primärenergienutzung. Nach Darstellung der Planer reduziere das System CO2-Emissionen, schone Ressourcen und biete eine wirtschaftliche Alternative zu fossilen Brennstoffen.

Die Ausschussmitglieder nahmen die Präsentation zur Kenntnis und beraten nun in den jeweiligen Parteien über die Varianten. 

Foto: zir

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