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Montag, 19. Juli 2021 20:56 Uhr

Diskussion um Schulstruktur vorerst entschieden: Schulen in Bevern, Eschershausen und Stadtoldendorf sollen auslaufen

Landkreis Holzminden (lbr). Schüler, Eltern und Lehrer der Oberschule Bevern bündelten nochmals ihre Kraft und kämpften mit Schildern, Traktoren und einem selbst gedichtetem Lied für den Erhalt ihrer Schule - doch vergeblich. In der heutigen Sitzung des Kreistages fiel nun die Entscheidung in der langen Diskussion um die Schulstruktur im kreis Holzminden. Die Mehrheit der Abgeordneten sprach sich für die Verwaltungsvorlagen aus, die eine IGS am Standort Stadtoldendorf vorsehen und die Förderschule Geiste Entwicklung im Gebäude der OBS Bevern. Für dieses Vorhaben sollen die Schulen in Eschershausen, Stadtoldendorf und Bevern auslaufen. 

OBS Bevern und Förderschule GE

Die Oberschule Bevern soll zum Schuljahr 22/23 auslaufend aufgehoben werden. Die derzeitigen Schüler sollen ihren Abschluss an der OBS noch absolvieren können. Parallel zum Schulbetrieb soll mit dem Anbau für die Förderschule GE in Bevern gestartet werden. Spätestens zum Jahr 25/26 soll die Förderschule am Standort Bevern geführt werden.  

HRS Eschershausen und Homburg-Oberschule 

„Die Haupt- und Realschule Eschershausen wird zum Schuljahr 2022/23 auslaufend aufgehoben. Dort können die zum Schuljahr 2021/22 ebenfalls eingeschulten Schüler*innen im Schuljahr 2026/27 am dortigen Standort ihren Abschluss machen“, heißt es im Vorschlag der Verwaltung. Gleiches soll für die Schüler der Homburg-Oberschule Stadtoldendorf gelten. Weiterhin soll wie zuvor geplant eine IGS in Stadtoldendorf errichtet werden und am Standort Eschershausen könne nach Einrichtung der Oberstufe eine Außenstelle für die Jahrgänge 11, 12 und 13 entstehen.  

OBS Holzminden 

Die Oberschule Holzminden bleibe zunächst von den neuen Plänen unberührt, können aber durch den Wegfall der OBS Bevern einen Zuwachs von Schülern bekommen, die vielleicht nicht die geplante IGS bevorzugen. Diese Entwicklung bleibe jedoch zunächst abzuwarten.  

Schulen in Delligsen und Bodenwerden 

Für Delligsen und Bodenwerder hat sich im Vergleich zum Grundsatzbeschluss weiterhin nicht viel geändert. In Delligsen soll ein Neubau für eine zweizügige Oberschule in Verbindung mit der Grundschule realisiert werden. Für den Standort Bodenwerder soll eine Machbarkeitsstudie zum Thema Sanierung oder Abriss der vorhandenen Gebäude oder für einen Neubau durchgeführt werden.   

Neben den Vorlagen der Verwaltung zur IGS und zum Standort der Förderschule GE in Bevern gab es zwei gemeinsame Anträge von der Gruppe Grüne/Fischer/Linke und der FDP. Der Antrag zur IGS sah vor, die Sekundarstufe 1 auf die Standorte in Eschershausen und Stadtoldendorf aufzuteilen. Die fünften bis siebten Klassen in Stadtoldendorf und die achten bis zehnten Klassen in Eschershausen. So habe man einen Kompromiss für die Samtgemeinde gefunden und könne auf einen Neubau in Stadtoldendorf verzichten, die Homburg-Schule lediglich sanieren und das Gebäude in Eschershausen ebenfalls nutzen. Die Mehrheit der Mitglieder (CDU, UWG und teile der SPD) lehnte diesen Antrag jedoch mit 14 Ja-Stimmen und 22 Gegenstimmen ab. 

Der zweite Antrag von der Gruppe Grüne/Fischer/Linke und der FDP bezog sich auf die Förderschule GE. Die Verwaltung sollte prüfen, ob ein Umzug der Förderschule ins Schulzentrum Liebigstraße in Holzminden möglich sei, da dieses Gebäude bereits Barrierefrei sei und in der Kreisstadt liegt. Auch dieser Antrag fand keine Mehrheit und wurde mit 24 Gegenstimmen abgeschmettert. 

Ob eine IGS in Stadtoldendorf eine Zukunft hat muss nun die Elternbefragung klären, die im Oktober 2021 durchgeführt werden soll.

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