Holzminden/Ternopil (lbr/sst). Eine Tonne Kartoffeln, zwei Waschmaschinen, neue Unterwäsche, Kleidung, Süßigkeiten, Spielzeug und eine Palette voller Windeln - innerhalb weniger Wochen hat Willi Ostermann wieder zahlreiche humanitäre Hilfsgüter organisiert. Heute ist der zweite Transport zu seinem Freund Yuriy Yakymchuk in die Ukraine gestartet. „Parallel dazu haben die Medikamente einen Wert von 10.000 Euro, worunter auch Verbandsmaterial fallen. Es wurde zusätzlich eine Kühlbox für Medikamente, die die 8° Temperaturgrenze nicht überschreiten dürfen, besorgt“, erklärte Ostermann. Insgesamt liegt der Wert des zweiten Hilfsgütertransports bei rund 40.000 Euro. „Ein Großteil der Sachen geht in ein internes Flüchtlingscamp“, berichtet Ostermann.  

Wieder an seiner Seite ist der Beveraner Unternehmerverein. "So kann ganz sauber und transparent mit den Geldern um gegangenen werden und wir können den Unterstützern ganz klar sagen, wo die Spendengelder hingegangen sind und vor allem, gezielt eingesetzt wurden“, erklärt Carsten Stock, erster Vorsitzender. Ebenfalls unterstützt wird der Transport nun auch von der Stadt Holzminden. Bürgermeister Christian Belke steht im Kontakt mit dem Oberbürgermeister aus Ternopil und erleichtert mit offiziellen Schreiben die Abwicklung an der Grenze. Der Transport mit einem Lkw wird diesmal vom Unternehmen „Symotion“ übernommen. Die Fahrer Jakob Zuther und Tim Nitsche haben sich am Sonntagabend auf den Weg gemacht und sollten am Mittwochvormittag zurück in Holzminden sein. 

Ostermanns Kontaktperson und gleichzeitig Freund Yuriy Yakymchuk darf nach Polen für den Güterempfang einreisen, wodurch gewährleistet wird, dass die Waren am gewünschten Ort, der Stadt Ternopil, ankommen werden. Diese Transparenz ist besonders wichtig, denn „alleine geht es nicht, sondern nur gemeinsam“, fundiert Willi Ostermann die tatkräftige Unterstützung für diese Hilfsaktion.