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Samstag, 23. November 2024 Mediadaten
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Holzminden (lbr). Am vergangenen Samstagmittag versammelten sich rund 85 Personen vor der Stadtbücherei in der Holzmindener Fußgängerzone und hielten einen Moment für die Opfer des terroristischen Angriffs der Hamas auf Israel inne. Kreistagsmitglied Sabine Golczyk organisierte die Gedenkveranstaltung eine Woche nach dem brutalen Überfall der Hamas und eröffnete die Veranstaltung mit bewegenden und bestimmten Worten. „Die Bestialität der islamistischen Terroristen ist entsetzlich. Zivilisten werden als Schutzschilde missbraucht und Kinder ins Feuer genommen“, fasst sie die Bilder der letzten Tage in Worte. „Was ist mit unserer Gesellschaft los?“, fragt sie empört, denn man spüre keine Lehre aus der deutschen Geschichte. Sie hätte ein Aufschreien von 80 Millionen Kehlen erwartet. 

Auch Bürgermeister Christian Belke rief zu aktiver Solidarität auf und verurteilte jede Form von Antisemitismus. „Es ist unsere moralische Pflicht, jedem Versuch, der das Existenzrecht von Israel infrage stellt, entschieden entgegenzutreten. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass Gewalt und Mord auf den deutschen Straßen gefeiert wird. Ohne jedes Verständnis blicke ich auf jene, die diese Barbarei bejubeln. Das ist inakzeptabel“, so Belke bestimmt. 

Als Nächstes trat Superintendantin Christiane Nadja-Wirth an das Mikrofon. „Wir sind entsetzt und fassungslos von diesem blanken Hass und der Menschenverachtung“, so Nadja-Wirth. Sie erzählte, dass besonders das Judentum eine starke und wunderbare Vision von Frieden habe. „Egal welcher Religion wir angehören, wir müssen an diesen Traum von Frieden glauben“, appellierte die Superintendantin und rief auf, sich aktiv für eine gewaltlose und friedvolle Welt einzusetzen. 

Zum Abschluss trat Dr. Jean Goldenbaum von der jüdischen Gemeinde in Holzminden an das Mikrofon. Er berichtete, dass er selbst Familie und Freunde in Israel habe und zutiefst betroffen sei. „Was wir erleben, ist die Konsequenz von Jahrhunderten von Fehler verschiedener Menschheitsgruppen“, erklärt er. Zudem betonte er, dass er als Jude jetzt nicht die Palästinenser und Araber hasse. Es seien seine Brüder und Schwester. „Seit dem ich denken kann, versuche ich eine Lösung für diesen Konflikt zu finden. Wir müssen interreligiös denken“, appelliert Goldenbaum. Als Abschluss sprach er ein Gebet auf Hebräisch und rührte damit alle Anwesenden. 

Sabine Golczyk bedankte sich bei den Grünen und bei den "Omas gegen Rechts" für die Unterstützung und beendete anschließend die Veranstaltung. 

Fotos: lbr

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