Holzminden (red). Nach dem umjubelten Neujahrskonzert lädt der Kulturverein Holzminden zu einem weiteren hochkarätigen Klassikabend ein. Am Samstag, 1. März, um 20 Uhr wird das Göttinger Symphonieorchester in der Stadthalle mit einem Programm voller Leidenschaft und Emotionen begeistern. Im Mittelpunkt stehen das virtuose Doppelkonzert von Johannes Brahms sowie Tschaikowskys ergreifende „Pathétique“-Sinfonie.
Als Solisten treten die gefeierten Geschwister Charlotte (Violine) und Friedrich Thiele (Violoncello) auf. Beide gehören zur Spitze der jungen Klassikszene. Friedrich Thiele, Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, ist seit 2021 erster Konzertmeister der Violoncelli in der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Seine Schwester Charlotte, Jahrgang 2000, ist als Konzertmeisterin der renommierten Giuseppe-Sinopoli-Akademie engagiert. Gemeinsam interpretieren sie das selten gespielte Doppelkonzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll Opus 102 von Johannes Brahms – ein Werk, das einst zur Versöhnung zwischen Brahms und dem berühmten Geiger Joseph Joachim beitragen sollte.
Im zweiten Teil des Abends präsentiert das Göttinger Symphonieorchester unter Leitung von Nicholas Milton Tschaikowskys Sinfonie Nr. 6 h-Moll Opus 74, besser bekannt als „Pathétique“. Diese letzte Sinfonie des Komponisten gilt als eines seiner ergreifendsten Werke und wurde nur neun Tage vor seinem plötzlichen Tod uraufgeführt. Als Auftakt erklingt zudem die mitreißende Ouvertüre aus Giuseppe Verdis Oper „Die Macht des Schicksals“.
Karten sind im Vorverkauf bei der Touristik-Information Holzminden (Tel. 05531/9905310), der Touristik-Information Höxter (Tel. 05271/194339), der Buchhandlung Gade (Tel. 05271/1234), an allen Hellweg-Vorverkaufsstellen sowie unter hellweg-ticket-online erhältlich. An der Abendkasse sind Tickets ab 19 Uhr verfügbar.
Foto: Göttinger Symphonieorchester