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Donnerstag, 03. April 2025 Mediadaten
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Holzminden (ant). An der Eichendorffstraße in Holzminden kam es vor Kurzem zu einem mehrmonatigen Ausfall einer Straßenlaterne – sehr zum Ärger einiger Anwohner und Anwohnerinnen. Inzwischen wurde diese wieder repariert. Dennoch kommt es in der Stadt Holzminden öfter zu Ausfällen der Straßenbeleuchtung über einen längeren Zeitraum hinweg. Doch was ist der Grund dafür, und wer kümmert sich um die Instandsetzung?

Thorsten Siewers, stellvertretender Leiter des Bauhofs Holzminden, weiß darauf eine Antwort: „Es kommt immer mal wieder zu solchen Ausfällen. Die Glasfaserfirmen haben auch einen Teil dazu beigetragen“, erklärte er. So würden beispielsweise bei diesen Arbeiten oftmals die im Boden liegenden Kabel, die sich unter den Bürgersteigen befinden, durch die Bohrgeräte beschädigt und somit die Funktion der Straßenlaternen eingeschränkt. Des Weiteren könnten Lieferprobleme bestimmter Bauelemente, wie beispielsweise „Muffen“, die die Kabel miteinander verbinden, ein Grund sein. Eine weitere Ursache könnte laut Siewers darin liegen, dass andere Straßen und deren Beleuchtung schlicht vorgezogen werden und es dadurch zu Verzögerungen komme. Bei der Straßenlaterne an der Eichendorffstraße sei laut Siewers ein Kabelfehler der Grund für den Ausfall gewesen. „Die Straßenlaterne musste neu verkabelt werden – wenn es zu kalt ist, kann dies nicht vorgenommen werden, da die Kabel sonst brechen könnten“, erklärte der stellvertretende Leiter des Bauhofs Holzminden. Vergangene Woche konnte die Straßenlaterne an der Eichendorffstraße schließlich wieder instand gesetzt werden.

Mithilfe der Mängelmelder-App „Meldoo“ haben Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit, Mängel und Probleme im Stadtgebiet, wie beispielsweise defekte Straßenlaternen, Schlaglöcher, illegale Müllablagerungen oder andere Probleme, zeitnah und schnell an die Stadtverwaltung zu melden. Dennoch bittet die Stadt die Bürger und Bürgerinnen, Mängel mit Bedacht zu melden. Bei kleineren Fällen appelliert die Stadt an die Bürger, diese eigenständig für die Gesellschaft zu beseitigen: „Viele bedenken nicht, dass jeder Entfernungsauftrag durch Anfahrts-, Personal- und Entsorgungskosten die Stadtkasse und damit die Bürger von Holzminden belastet“, erklärte Nicole Rau, Stabsstelle Ratsarbeit und Kommunikation der Stadt Holzminden.

Generell sei die Handhabung und Vorgehensweise der Meldeempfänger-App sehr einfach und selbsterklärend. Beim Punkt „Mängelbeschreibung“ der App wird seitens der Stadt darauf hingewiesen, keine Namen von Personen anzugeben, da die Meldungen öffentlich ersichtlich sind. Nach dem Absenden werden die Meldungen an Mitarbeitende der Stadtverwaltung weitergeleitet, die die jeweiligen Kategorien weiterbearbeiten, die Angelegenheit prüfen und dementsprechend Maßnahmen einleiten. Kleinere gemeldete Mängel könnten oftmals schnell behoben werden, wohingegen größere Angelegenheiten etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen würden, heißt es in der Stellungnahme weiter. Meldungen, die beispielsweise Hecken oder Bäume zwischen zwei Privatgrundstücken betreffen, fallen nicht in die Zuständigkeit der Stadtverwaltung – in diesem Fall würde die Meldung nach der Prüfung abgelehnt, da es sich um ein privatrechtliches Thema handelt, erklärte Rau.

In den vergangenen Jahren sei die „Meldoo-App“ von den Holzmindener Bürgern und Bürgerinnen gut angenommen worden: „2024 waren es 566 Meldungen, 482 per App und 84 per Homepage. Bedingt durch die Laternenausfälle sind mit Stand vom 18. Februar 2025 in diesem Jahr bereits 85 Meldungen eingegangen“, weiß Rau. Die „Meldoo-App“ ist kostenlos und kann im Google Play Store und Apple App Store heruntergeladen werden.

Auf www.holzminden.de, unter dem Reiter „Bürgertipps“, können aktuelle Mängelmeldungen der „Meldoo-App“ eingesehen werden. Zudem haben Bürger und Bürgerinnen, die eine Störung der Straßenbeleuchtung innerhalb des Landkreises bemerken, die Möglichkeit, sich direkt unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. zu melden.

Foto: Pixabay

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