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Donnerstag, 03. April 2025 Mediadaten
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Holzminden (haa). Anlässlich des Internationalen Frauentags bot das Jugendzentrum am vergangenen Samstag einen freiwilligen Selbstbehauptungskurs für weibliche Jugendliche ab 14 Jahren an. Im Mittelpunkt stand dabei, sich in Krisensituationen behaupten zu können und das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. 

Zu Beginn wurden die Teilnehmerinnen in Gruppen zu je vier Personen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt eine fiktive Krisensituation, zu der die Mädchen mögliche Lösungsansätze entwickeln sollten. Dabei wurden nicht nur Szenarien behandelt, in denen Opfer und Täter sich persönlich gegenüberstehen, sondern auch Formen von Mobbing in sozialen Medien – ein Phänomen, das in der heutigen Zeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Mädchen notierten ihre Vorschläge auf Plakaten, präsentierten sie anschließend der Gesamtgruppe und tauschten sich darüber aus. 

So sollten die Jugendlichen lernen: Wie reagiere ich, wenn ich selbst in einer solchen Situation stecke? 

Nach dem theoretischen Teil folgte die Praxis: Kampfsporttrainer Marcel Schürzeberg und Alina Schnauder vom TV Deutsche Eiche Holzminden zeigten den Teilnehmerinnen verschiedene Möglichkeiten, sich in Gefahrensituationen zur Wehr zu setzen. Die Jugendlichen bildeten Zweiergruppen – eine Person übernahm die Rolle der Angreiferin, die andere übte die Verteidigung. Geübt wurden unter anderem Befreiungsgriffe, Bodentechniken und das gezielte Zu-Boden-Bringen eines Angreifers. Dabei hatten die Mädchen sichtlich Spaß, zeigten aber auch die nötige Ernsthaftigkeit. 

„Ich finde die Aktion richtig cool – vor allem in der heutigen Zeit ist es wichtig, sich selbst behaupten zu können“, meinte eine Teilnehmerin. 

„Behaupten“ ist das richtige Stichwort: Schürzeberg legt großen Wert darauf, einen wichtigen Unterschied zu betonen. In seinen Kursen gehe es nicht darum, am Ende als Selbstverteidigungsexpertin hinauszugehen – vielmehr stehen Prävention und der Aufbau von Selbstvertrauen im Fokus. 

Neben seinem Hauptberuf als Lehrer ist Schürzeberg seit 16 Jahren im Kampfsport aktiv, trainiert Kickboxen und bietet seit acht Jahren Kurse wie diesen an. Mit seiner Erfahrung betont er: „Ich möchte Strategien und Handlungsoptionen vermitteln, die funktionieren – und jungen Menschen das Gefühl geben, gestärkt aus diesen Kursen herauszugehen.“

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