Holzminden (red). „Nach dem Gewinn des Publikumspreises beim Heinze Architektur Award markiert diese Anerkennung einen bedeutenden Meilenstein für das junge Ausstellungshaus aus Holzminden“, so die Verantwortlichen bei Sensoria.
Die unabhängige Jury des European Museum Forum (EMF) hat Sensoria in die Gruppe von 35 europäischen Museen aufgenommen, die für die diesjährige Preisvergabe vorgeschlagen wurden – ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für die konzeptionelle und gestalterische Arbeit des Hauses.
Der 1977 gegründete „European Museum of the Year“-Award zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen im europäischen Museumswesen. Er würdigt Institutionen, die mit innovativen Ansätzen, zeitgemäßer Vermittlungsarbeit, gesellschaftlichem Engagement und einer konsequent besucherorientierten Perspektive neue Wege beschreiten.
Zu den Bewertungskriterien gehören unter anderem die Qualität der Ausstellungsgestaltung, Zugänglichkeit und Inklusion, Nachhaltigkeit, Publikumsattraktivität sowie die Förderung von Partizipation und interkulturellem Austausch. Damit ist der EMYA nicht nur eine Auszeichnung, sondern zugleich ein wichtiger Impulsgeber für Weiterentwicklungen innerhalb der europäischen Museumslandschaft.
Für Sensoria ist die Nominierung eine besondere Anerkennung. Das Erlebnishaus widmet sich einem in Europa einzigartigen Thema: Düfte und Aromen – und den Erinnerungen, Assoziationen und Sinneserlebnissen, die sie hervorrufen.
„Dass dieser Schwerpunkt europaweit Beachtung findet, bestätigt die inhaltliche Vision des Hauses und den Anspruch, neue Formen der Vermittlung und Wahrnehmung zu eröffnen. Die Nominierung stärkt zudem Sensorias Position im internationalen Kontext und würdigt den Beitrag des Museums zu einer innovativen, sinnlich orientierten Ausstellungsarbeit. Darüber hinaus trägt sie dazu bei, den Bekanntheitsgrad des Hauses in Europa weiter auszubauen und Sensoria einem breiteren Publikum zugänglich zu machen“, heißt es aus Holzminden weiter.
Barbara Richter, Geschäftsführerin von Sensoria, erklärt: „Wir freuen uns außerordentlich über die Nominierung und empfinden sie als große Anerkennung unseres Engagements. Die Entscheidung der Jury macht uns stolz und motiviert uns, unsere Arbeit mit Energie und Offenheit für interdisziplinäre Themen weiterzuführen. Gleichzeitig bedeutet die Teilnahme am EMYA für uns die Chance, neue Impulse zu erhalten, wertvolle Kooperationen aufzubauen und Sensoria langfristig auf der europäischen Museumslandkarte zu verankern.“
Mit der Nominierung erhält Sensoria Zugang zu einem europaweiten Netzwerk inspirierender Museen, die durch besondere Qualität, kreative Ansätze und Innovationskraft überzeugen. Der Austausch innerhalb dieses Netzwerks bietet wertvolle Impulse für die zukünftige Entwicklung des Hauses.
Die Preisträgerinnen und Preisträger des EMYA 2026 werden im Rahmen der Jahreskonferenz des European Museum Forum bekannt gegeben, die vom 10. bis 14. Juni 2026 in Bilbao stattfindet.
Foto: Claudia Warneke