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Samstag, 17. Januar 2026 Mediadaten
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Holzminden (ber). Am Mittwoch, 14. Januar, war Landrat Michael Schünemann zu Gast in der Georg-von-Langen-Schule, um mit Schülerinnen und Schülern über politische Partizipation, die aktuelle Lage im Landkreis Holzminden sowie die Aufstellung der Kreisverwaltung zu diskutieren.

„Ich finde es wichtig, einen politischen Hintergrund für euch zu schaffen“, begründete Schünemann sein Kommen. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person, verbunden mit einem Überblick über seinen beruflichen Werdegang bis zur Wahl zum Landrat, stellten die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule 12 ihre Fragen.

Seit Beginn des Schuljahres beschäftigt sich die Klasse im Politikunterricht intensiv mit Formen der politischen Mitbestimmung sowie der Arbeit des Kreistages Holzminden. Auch der Besuch einer Ausschusssitzung sowie der gemeinsame Besuch der Kreistagssitzung Anfang Dezember standen auf dem Unterrichtsprogramm und bereiteten die Schülerinnen und Schüler gezielt auf das Gespräch mit dem Landrat vor.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler galt vordergründig der Verwendung von Steuergeldern, geplanten und bereits umgesetzten Investitionen, der personellen Situation innerhalb der Kreisverwaltung sowie dem Katastrophenschutz. Schünemann wich keiner Frage aus und machte während der rund 90-minütigen Gesprächsrunde deutlich, dass hohe Investitionen – etwa in den Schulneubau in Eschershausen – trotz hoher Kosten notwendig seien. Neben Schulbauprojekten nannte er auch den Neubau der Rettungswache in Holzminden, die Planung der Wache in Bodenwerder sowie das Jugendamt als Beispiele.

Personell mangele es dem Landkreis insbesondere an Nachwuchs. Im Vergleich zu früher seien bereits viele Stellen abgebaut worden, zudem blieben einige Stellenausschreibungen auch nach mehrfacher Veröffentlichung ohne Erfolg.

Auf die Nachfrage zur Digitalisierung der Mitarbeitenden erklärte Schünemann: „Wir sind mit der Digitalisierung viel weiter als in anderen Kreisen. Unsere Mitarbeitenden sind alle mit iPads ausgestattet und haben ein sehr flexibles Arbeitssystem mit Möglichkeiten, im Homeoffice zu arbeiten.“ Aktuell werde die Poststelle digitalisiert, was aufgrund der Vielzahl an Akten jedoch ein längerer Prozess sei.

Auch im Hinblick auf Naturkatastrophen sieht der Landrat den Landkreis gut aufgestellt. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Kreisverwaltung reibungslos funktioniere.

Nach der Klärung der politischen Themen stellten die Schülerinnen und Schüler noch persönliche Fragen. Dabei ging es unter anderem um die anstehende Kommunalwahl und die Frage, ob Michael Schünemann erneut für das Amt des Landrats kandidieren werde. Schünemann zeigte sich hierzu noch unentschlossen.

„Natürlich will ich die Dinge, die ich jetzt angefangen habe, auch zu Ende bringen. Mir ist aber am wichtigsten, dass ich gesundheitlich fit bleibe. Eine Amtszeit von acht Jahren geht nicht spurlos an einem vorbei“, erklärte er. Seine Entscheidung wolle er noch in diesem Monat bekannt geben.

Fotos: Aaron Bertram

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