Holzminden (red). Verkehrsteilnehmende zwischen Holzminden und Neuhaus müssen sich vom 17. bis 19. März auf Behinderungen einstellen. Das Niedersächsische Forstamt Neuhaus lässt an der Kreisstraße 50 Gefahrenbäume entfernen. Während der Arbeiten kann es zu kurzzeitigen Sperrungen kommen.
Wie Förster Axel Bunge vom Forstamt mitteilt, werden während der Baumfällarbeiten zeitweise Ampeln eingesetzt. „Wenn wir Bäume in Straßennähe fällen, schaltet die Ampel für ein paar Minuten auf Rot. Ist die Gefahr vorüber, wird der Verkehr augenblicklich freigegeben“, informiert der Leiter der Revierförsterei Otterbach. Verkehrsteilnehmende sollten auf dem betroffenen Abschnitt daher Wartezeiten einplanen. Bunge bittet zugleich um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.
Baumfällungen dienen der Verkehrssicherheit
Nach Angaben des Försters dienen die Maßnahmen der Sicherheit auf der Kreisstraße. „Kranke oder beschädigte Bäume müssen entnommen werden, weil sie nicht mehr standsicher sind. Trockene Kronenteile können jederzeit herausbrechen und auf die Straße fallen“, warnt Bunge.
Die verbleibenden gesunden Bäume könnten sich nach dem Eingriff besser entwickeln. Sie würden stabilere Kronen und tiefere Wurzeln ausbilden, wodurch auch ihre Widerstandskraft gegen Stürme, Trockenheit oder Schädlingsbefall gestärkt werde, erklärt der Revierförster.
Die Niedersächsischen Landesforsten führen die Arbeiten mit einem Forstschlepper durch. Die gefällten Baumstämme werden dabei von der Straße weg in den Wald gezogen. Das anfallende Holz werde anschließend von heimischen Betrieben weiterverarbeitet.