Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Dienstag, 07. April 2026 Mediadaten
Anzeige
Anzeige

Holzminden (red). Das Roxy Kino in Holzminden zeigt am Samstag, 18. April, den Dokumentarfilm „Palliativstation“. Die Vorstellung beginnt um 10:30 Uhr und wird vom Hospiz-Verein Region Holzminden mit einer kurzen Einführung begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch.

Karten sind an der Kinokasse ab 10 Uhr oder online unter kino-holzminden.de erhältlich.

Einblick in den Alltag auf einer Palliativstation

Der Film führt in das Berliner Franziskus-Krankenhaus nahe dem Tiergarten, in dem sich eine Klinik für Palliativmedizin befindet. Dort werden schwerstkranke Menschen betreut, für die eine Rückkehr in ihr gewohntes Leben nicht mehr möglich ist.

Regisseur Philipp Döring begleitete über mehrere Monate zwischen Frühjahr und Sommer 2023 das Team der Station. Gezeigt werden unter anderem Ärztinnen und Ärzte bei Visiten und Gesprächen mit Angehörigen, Pflegekräfte bei der Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen sowie interne Besprechungen, in denen auch Herausforderungen offen angesprochen werden.

Beobachtender Film ohne Kommentare

Der Regisseur verzichtet bewusst auf Interviews oder erklärende Kommentare. Stattdessen entsteht ein ruhiger, beobachtender Film, der den Alltag des Sterbens in seiner ganzen Vielschichtigkeit zeigt – von Schmerzen und Abschieden bis hin zu Momenten der Nähe zwischen Patientinnen und Patienten, Angehörigen und Pflegepersonal.

Das Leitmotiv der Palliative-Care-Begründerin Cicely Saunders – „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben“ – zieht sich durch die gesamte Dokumentation.

Auch die Bedeutung von Sprache wird thematisiert: Zwischen medizinischem Fachjargon, Dialekt und technischer Unterstützung wird deutlich, wie wichtig Kommunikation bis zuletzt bleibt. Der Film vermittelt, dass das Sterben nicht nur ein Ende, sondern auch ein prägender Abschnitt des Lebens ist.

Auszeichnungen und Resonanz

„Palliativstation“ feierte seine Weltpremiere im Forum der Berlinale 2025 und wurde dort mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet. Medien würdigten die Dokumentation als eindrucksvolles Werk über Leben und Sterben.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/Schwager_NEU_Eckfeld_01_2023.jpg?width=295&height=255