Holzminden (red). Am 17. Mai wird am Rathaus der Stadt Holzminden die Regenbogenflagge gehisst. Anlass ist der internationale Aktionstag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Holzminden, Sonja Drollinger, erklärt dazu: „Als Gleichstellungsbeauftragte ist es mir ein persönliches Anliegen, ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Vielfalt und gegenseitigen Respekt zu setzen. Jeder Mensch soll sich unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität willkommen und wertgeschätzt fühlen.“
Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung
Der Aktionstag am 17. Mai erinnere daran, dass viele Menschen noch immer Ausgrenzung, Vorurteile oder Diskriminierung erleben. „Gerade deshalb ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Nicht laut oder perfekt, sondern menschlich, respektvoll und gemeinsam“, so Drollinger weiter.
Vielfalt mache die Gesellschaft stärker. Unterschiedliche Erfahrungen, Perspektiven und Lebenswege würden Menschen zusammenbringen. Ein offenes Miteinander entstehe dort, wo Menschen einander mit Respekt begegneten und Unterschiede nicht trennten, sondern verbänden.
Beflaggung basiert auf Ratsbeschluss
„Mit dem Hissen der Regenbogenflagge möchten wir genau dafür ein Zeichen setzen“, erklärt die Gleichstellungsbeauftragte. Die Beflaggung basiert auf einem Beschluss des Rates der Stadt Holzminden.