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Freitag, 29. November 2024 Mediadaten
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Holzminden (r). Annekatrin Pierskalla, Vorsitzende des Collegium Cantorum, und Chorleiter Wolfgang Tiemann konnten am Samstag zahlreiche Zuhörer und an die 230 Chorstimmen zu einem zweistündigen, großartigen Konzertereignis in der Stadthalle Holzminden begrüßen.

Unter dem Motto „Collegium Cantorum singt mit Freu(n)den“  hatten sieben  bestens einstudierte und freundschaftlich verbundene Partnerchöre für das Chor-Festival ein abwechslungsreiches Programm aus geistlichen und weltlichen Chorwerken zusammengestellt, das ihre derzeitigen, jeweils eigenen Jahresprogramme wie auch ihre musikalischen Schwerpunkte eindrucksvoll repräsentierte.                

Mit dem Chorsatz „Laudate Dominum“ von Knut Nystedt eröffneten die Gastgeber und der ebenfalls von Wolfgang Tiemann geleitete Motettenchor Paderborn den Konzertabend.  Gemeinsam  folgten dann drei bekannte Motetten von Anton Bruckner, Max Reger und Felix Mendelssohn. 

Unter Leitung von Hanzo Kim interpretierte Capella Vocalis Luther Holzminden Werke  von Heinrich Schütz, Gottfried A. Homilius, Vytautas Miškinis sowie den Chorsatz „Wie lieblich sind deine Wohnungen“ aus „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Hanzo Kim übernahm dazu gekonnt auch den begleitenden Klavierpart.                                                                         

In entsprechender Kostümierung leitete der Konzertchor Vocale Steinheim, stellvertretend für Helena Mansfeld sicher unter dem Dirigat von Ivan Jones geführt, mit vier von Carsten Gerlitz arrangierten englischen Folk Songs zu weltlichen Titeln über. Die mit viel Charme, Freude und eigener Choreografie vorgetragenen Lieder begeisterten die Zuhörer zu anhaltendem Applaus.

Etwas untypisch für das Collegium Cantorum bot der Chor, nur am Flügel sensibel begleitet von Eva Schüttler, mit der „Beredsamkeit“, „Warnung“ und „Harmonie in der Ehe“ drei weltliche Chorsätze von Joseph Haydn vor, die nach Ankündigung von Wolfgang Tiemann unbedingt mit einem Augenzwinkern zu  verstehen seien.

Chorklang der Extraklasse präsentierten anschließend die Romsey Singers aus dem südenglischen Romsey/Southampton, geleitet von Philip Lawson, den Zuhörern in der nahezu voll besetzten Stadthalle. Mit geradezu atemberaubender Präzision interpretierten sie nach einer Anmoderation in deutsch durch den Dirigenten selbst,  bekannte englische Madrigale u.a. von Thomas Morley, William Byrd und Thomas Tomkins.

Aus der „Petite Messe solennelle“ sang eindrucksvoll der Madrigalchor Brakel das  „Kyrie“ und Teile aus dem „Gloria“. Die Leitung hatte Lea Martensmeier übernommen, am Flügel begleitet wiederum von Eva Schüttler.

Mit weiteren, hervorragend intonierten Chorstücken von Elgar, Pachelbel, Mendelssohn und Lajos Bárdos setzte die Messiaskantorei Hannover unter dem Dirigat von Guido Mürmann das Programm fort. Ergreifend auch die Darbietung von „Ade zur guten Nacht“ in einem Satz von Michael Jäckel. 

Bei den folgenden, von den Romsey Singers, der Messiaskantorei, dem Motettenchor und dem Collegium Cantorum gemeinsam vorgetragenen Spirituals „Steel away“,  „Nobody knows“ und „Go down, Moses“  aus „A child of our time“ von Michael Tippett  führte Philip Lawson die verschiedenen Chöre hervorragend zusammen und gestaltete die bekannten Spirituals  emotional feinfühlig. Als Solisten agierten hier die Sopranistin Julia Terwald  und Tenor Wolfgang Tiemann.              

Ein Höhepunkt des Konzertes für die beteiligten Sängerinnen und Sänger war zweifelsohne die Darbietung des für die King‘s Singers von Philip Lawson arrangierten und preisgekrönten  „Deep river“, nun auch unter seiner Leitung.

Mit einem fröhlichen und recht konträren „Under the sea“ (aus dem Trickfilm „Arielle“), ebenfalls arrangiert von Philip Lawson, schloss das gut zweistündige , jedoch vom Publikum als dennoch kurzweilig empfundene Programm.

Dafür sorgten auch die lockeren kleinen Überleitungen zwischen den einzelnen Programmpunkten durch die Moderatoren Annekatrin Pierskalla und Wolfgang Tiemann.

In einem eindrucksvollen Finale sangen alle beteiligten Chöre auf der Bühne gemeinsam die bekannte, achtstimmige Motette „Abendlied“ von Josef Gabriel Rheinberger. Die Zuhörer dankten mit lang anhaltendem Applaus und ermunterten die Veranstalter mit einer großzügigen Spende zur unbedingten Wiederholung solcher außergewöhnlichen Veranstaltungen.    

Fotos: Hermann Knaup                                                                                                                                                               

 

 

 

 

 

 

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