Holzminden (red). Wie fühlt sich das Studium an einer Hochschule an? Dieser Frage gingen 30 Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Holzminden, Fachoberschule Gesundheit und Soziales sowie Fachschule Sozialpädagogik, nach. In Begleitung von zwei Lehrkräften nahmen sie an einem Seminar der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit in Holzminden teil. Das Besondere: Den Inhalt der Lehrveranstaltung hatten vor allem Studierende selbst konzipiert. Gemeinsam mit Dozentin Michaela Schrader übernahmen sie auch die Durchführung.
Von Studierenden für die Praxis entwickelt
In der Lehrveranstaltung „Vertiefung von Beratungskompetenzen – Methodenkoffer“ des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit entwickelten Studierende Workshopangebote. Elaine Wallis, Bianca Köhnemann, Enie Göken und Nele Itjes zeichneten sich durch besonderes Engagement aus und konnten das Wissen aus dem Seminar direkt in die Praxis übertragen und an die Schülerinnen und Schüler vermitteln.
Praxisnahe Erfahrungen in Kleingruppen
In interaktiver Kleingruppenarbeit setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen wie „Ressourcen im Leben“ oder „Kommunikation“ auseinander. Die Studierenden übernahmen die Rolle der Gruppenleitung und konnten so praktische Erfahrungen in der Steuerung gruppendynamischer Prozesse sowie in der Anleitung von Gruppen sammeln. Diese Konstellation ermöglichte allen Beteiligten einen praxisorientierten Kompetenzzuwachs und förderte den gegenseitigen Austausch.
„Eine Win-win-Situation für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende“, so Michaela Schrader. Damit förderte das Seminar die persönliche und fachliche Entwicklung beider Gruppen.
Die Schülerinnen und Schüler empfanden den Austausch mit den Studierenden als sehr bereichernd und bedankten sich für die Workshops. Die Studierenden freuten sich über die interessierte und engagierte Mitarbeit der Gruppe.
Fortsetzung der Zusammenarbeit geplant
Die Zusammenarbeit von HAWK und BBS besteht seit mehreren Jahren. Angesichts der erneut positiven Resonanz aller Beteiligten ist eine Fortführung im Sommersemester 2027 geplant. Auch andere interessierte Lehrkräfte oder Schulen können sich bei Michaela Schrader melden (E-Mail:
Das Angebot soll den Übergang von der Schule an die Hochschule erleichtern und frühzeitig Perspektiven für die eigene berufliche Zukunft im sozialen Bereich eröffnen.
Foto: HAWK