Donnerstag, 09. Mai 2019 12:04 Uhr

Holzminden soll in die Landesgartenschau in Höxter miteinbezogen werden

Holzminden (sl). Es sind zwar noch vier Jahre hin, aber die Vorbereitungen und Planungen für die Landesgartenschau in Höxter laufen auf Hochtouren. Im Zuge dieser Überlegungen besuchte die Baudezernentin aus Höxter, Claudia Koch, den Bauausschuss am vergangenen Dienstag. In guten 15 Minuten präsentierte Koch die Planungen für die Landesgartenschau in Höxter 2023.

Ziel sei es die drei Alleinstellungsmerkmale, die historische Altstadt, Corvey und die Weser, mit in die Nutzung der Flächen einzubeziehen. Dieses Standbein für den Tourismus soll zeitgleich ein Projekt für die Region seien und die umliegenden Orte wie Boffzen, Fürstenberg und Holzminden bereichern. „Der Gast sieht, dass es drumherum noch einen Strauß Blumen gibt“, verbildlichte die Planerin. 

Zunächst bekommen die verschiedenen Plätze eine Aufwertung. Corvey, zum Beispiel, soll zur Landesgartenschau im barocken Stil erstrahlen und mit klassischen Blumen ausgestattet werden. Eine Bühne und ein Teehaus könne sich die Vortragende ebenfalls vorstellen. Nach Corvey folgt die versunkene Stadt Corvey. „Das Pompei von Höxter“, benannte es Koch stolz. In Deutschland gebe es so einen „besonderen Schatz“ nur sechs Mal. Hier könne für die Landesgartenschau und darüber hinaus ein archäologischer Park entstehen. Durch diese Möglichkeit können weitere Projekte entstehen, versicherte die Vortragende aus Höxter. 

Um die Weser miteinzubeziehen versuchen die Planer näher an die Böschungen zu kommen und hier Sitzmöglichkeiten einzurichten. Die historische Wallanlage werde für diese Zeit auch genutzt und soll als Verknüpfung zur Innenstadt dienen. Hier soll vorwiegend ein Raum für Kinder geschaffen werden. Die Wallanlage könne dann für sechs Monate nur kostenpflichtig betreten werden.

Aber nicht nur die Stadt allein soll die Landesgartenschau mitgestalten; auch die Hochschule, Gartenbetriebe und Vereine können einen Beitrag leisten. Die wichtigste Frage nach diesem Vortrag lautete: „Wie kann Holzminden miteinbezogen werden?“. Koch nannte in ihrem Vortrage einige Ideen: Holzmindener Vereine können die Möglichkeit bekommen sich auf einer Bühne vorzustellen und Gäste der Landesgartenschau können in Holzminden parken und von Holzminden mit dem Zug nach Höxter fahren. Katrin Konradt, Geschäftsführerin des Stadtmarketings, berichtete von einer positiven Zusammenarbeit zwischen der Stadtmarketing GmbH und dem Förderverein der Landesgartenschau. Holzminden soll definitiv miteinbezogen werden. Für die Zeit können die Stadtführerinnen aus Holzminden ausgeliehen oder auch passende Seminare angeboten werden. Eine mögliche Tour mit „Flotte Weser“ von Holzminden nach Höxter sei auch vorstellbar. Ebenfalls finden Gespräche mit Symrise, als Unterstützer, statt. Der Ausschuss sprach seinen Dank aus. Dietrich Vogel möchte gerne diesen Prozess begleiten und sicherte Unterstützung zu.

Im nächsten Schritt soll der Radverkehr über Corvey umgeleitet werden, damit die Bauarbeiten an der Weser in die Wege geleitet werden können. Eine genaue Route sei laut Koch noch nicht ausgearbeitet.

Foto: Simone Kube

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