Holzminden (red). Bei strahlendem Frühlingswetter und frischen Temperaturen startete der Kanu-Klub Holzminden am Wochenende zu einer besonderen Tour: dem Saisonanpaddeln von Holzminden nach Grave.
Naturerlebnis auf der Weser
Unter dem Motto „Bieberspuren, Flussuferläufer und die Poller Burg“ führte die Tour durch die malerische Weserlandschaft – und wurde dabei mit idyllischen Aussichten, artenreicher Natur und guten Bedingungen belohnt.
Schon zu Beginn zeigte sich die Weser von ihrer schönsten Seite. „Das Wetter ist einfach ideal für eine solche Tour“, sagte Carola Titze aus dem Vorstand. „Frisch, sonnig und mit einem leichten Wind, der uns immer wieder eine erfrischende Brise schenkte.“
Die Gruppe startete morgens in Holzminden und nahm Kurs auf Heinsen. Bereits nach wenigen Kilometern wurden die ersten Spuren des Bibers sichtbar – Fraßstellen an Weiden und Fußspuren am Ufer zeigten, dass das größte Nagetier Europas hier wieder aktiv ist. Weitere Spuren wurden im Verlauf der Tour vor den Ortschaften Polle und Reileifzen gesichtet.
Highlights entlang der Strecke
Ein besonderes Highlight war ein Storch im Nest in Heinsen sowie die Sichtung mehrerer Flussuferläufer. Die kleinen Vögel mit ihrem charakteristischen Flug über dem Wasser sorgten für große Begeisterung in der Gruppe.
Weiter ging es nach Polle, das vor allem durch seine historische Poller Burg beeindruckt. „Die Burg thront majestätisch über dem Fluss und bietet einen fantastischen Blick auf die Weser“, berichtete Titze. „Ein perfekter Ort für eine kleine Rast und ein paar Fotos.“
Gelungener Abschluss und Ausblick
Schließlich erreichte die Gruppe ihr Ziel in Grave. „Die Stimmung war großartig“, sagte Titze. „Wir haben nicht nur die Landschaft genossen, sondern auch die Gemeinschaft gestärkt. Solche Touren zeigen: Unser Heimatfluss Weser ist einfach wunderschön – und immer wieder eine Tour wert.“
Das nächste Highlight der Kanusaison ist der 54. ICF Weser-Marathon, der am 3. Mai stattfindet.
Foto: Kanu-Klub Holzminden