Holzminden (zir). Zu einem vermeintlichen Brand in der Bahnhofstraße ist die Feuerwehr Holzminden am Dienstagabend ausgerückt. Der Alarm ging gegen 20:31 Uhr bei der Leitstelle ein. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass keine Gefahr bestand und der Alarm böswillig ausgelöst worden war.
Die Feuerwehr befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits im regulären Feuerwehrdienst und konnte daher ohne Verzögerung ausrücken. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und kontrollierten sowohl die Bahnhofstraße als auch die Wilhelmstraße. Ein Brandereignis oder eine andere Gefahrenlage wurde nicht festgestellt.
Ortsbrandmeister Michael Nolte erklärte, dass es sich um einen vorsätzlichen Fehlalarm gehandelt habe, durch den Einsatzkräfte unnötig gebunden wurden. Nach dem Ausrücken sei der Vorgang weiter überprüft worden. Die Person, die den Notruf abgesetzt hatte, wurde im Nachgang noch einmal kontaktiert. Dies erfolgte durch den Ortsbrandmeister als auch der Leitstelle.
Der Einsatz konnte nach Abschluss der Kontrollen beendet werden. Auch wenn keine Gefahr vorlag, bedeutete der Fehlalarm einen nicht erforderlichen Einsatz für die Feuerwehr. Einsatzkräfte standen für diesen Zeitraum nicht für andere mögliche Notfälle zur Verfügung.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Notrufe ausschließlich bei tatsächlichen Notlagen abgesetzt werden sollten. Vorsätzlich ausgelöste Fehlalarme binden Ressourcen und können im Ernstfall Auswirkungen auf andere Einsätze haben.