Holzminden (red). Am vergangenen Samstag führte die DLRG Holzminden eine Eisrettungsübung an den Stahler Angelteichen durch. „Ziel der Übung war es, den Ernstfall zu trainieren und die Einsatzkräfte auf mögliche Unfälle auf zugefrorenen Seen vorzubereiten“, berichtet Niko Stille, zweiter Vorsitzender der Ortsgruppe. Die Teiche waren zum Zeitpunkt der Übung noch zugefroren, die Eisdecke jedoch brüchig.
Mit verschiedenen Rettungsgeräten und unter realistischen Bedingungen wurde die Rettung eingebrochener Personen geprobt. Die Übung diente nicht nur der Auffrischung wichtiger Handgriffe, sondern auch der Sensibilisierung für die Gefahren von Eisflächen.
DLRG-Wasserretter Matteo Strathmann warnt: „Zugefrorene Gewässer sollten nur nach offizieller Freigabe betreten werden. Andernfalls besteht Lebensgefahr.“
Ein durch die Einsatzkräfte beübtes Szenario war unter anderem, dass zwei Personen beim Eislaufen eingebrochen waren und nicht mehr eigenständig herauskamen. Abschließend wurde ein positives Fazit gezogen: Im Ernstfall könne bei Eisunfällen schnell reagiert und durch die Holzmindener Wasserretter Hilfe geleistet werden.

Fotos: DLRG Holzminden