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Dienstag, 12. Juni 2018 16:29 Uhr

Um den Fortbestand zu sichern: WIR/FDP/GFH/UWG-Gruppe möchte, dass die Stadt Holzminden Zuschuss für Weihnachtsmarkt erhöht

Holzminden (mhn/fw). Im Ausschuss für Kultur und Tourismus wurde Anfang Mai auf ein brisantes Thema hingewiesen. Ralf Schwager thematisiert die finanzielle Belastung, die mit der Eisbahn auf dem Holzmindener Weihnachtsmarkt einhergeht. „Seit zehn Jahren gehört die Eisbahn mit zum Bild des Weihnachtsmarktes, jedes Jahr sind hier circa 10.000 Euro Verlust zu verbuchen. Im letzten Jahr insgesamt 38.000 Euro Minus, abzüglich des Zuschusses der Stadt Holzminden von 8.000 Euro“, machte Schwager deutlich, der zugleich auf die besondere Bedeutung der Eisbahn als Hauptattraktion hinsichtlich der Besucherzahlen und damit verbunden der Anzahl der Aussteller hindeutete. Mit der Bitte den Zuschuss für den Weihnachtsmarkt vonseiten der Stadt Holzminden auf 25.000 Euro zu erhöhen, beendete Schwager sein Anliegen. 

Die WIR/FDP/GFH/UWG-Gruppe hat in dieser Sache nun einen Antrag in den morgen stattfindenden Ausschuss für Kultur und Tourismus eingebracht. Demnach soll der Stadtrat beschließen, dass der städtische Zuschuss für den Weihnachtsmarkt respektive die Eisbahn ab 2018/2019 auf 25.000 Euro festgelegt werden soll, um eine Verlustreduzierung zu schaffen. Zudem sollen keine Kosten für die Sondernutzung und Verlegung des Wochenmarkts erhoben werden. Auch ein möglicherweise notwendiges Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt solle auf Kosten der Stadt Holzminden erstellt werden, führt die Gruppe weiter aus. 

„Der Weihnachtsmarkt auf dem Holzmindener Marktplatz ist attraktiv und gut akzeptiert. Die dort zentral betriebene Eisbahn ist inzwischen ein lokales Markenzeichen und wird über alle Altersgruppen gut angenommen, sodass Markt und Eisbahn weiterhin so betrieben werden sollten. Die finanzielle Unterstützung der Stadt ist erforderlich, da zumindest in den weiterhin zu erwartenden warmen Wintern die Finanzmittel von Stadtmarketing, privaten und geschäftlichen Fördernden nicht ausreichen und somit ein Fortbestand gefährdet wäre“, erklärt die WIR/FDP/GFH/UWG-Gruppe die Einbringung ihres Antrags.

Foto: red

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