Holzminden (red). Die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen, Winnefeld, Brill & Isermeyer hat einen Antrag zur Umsetzung des Radverkehrskonzeptes eingebracht. Im Ausschuss für Brandschutz, Gefahrenabwehr und Verkehr am 12. Februar soll darüber beraten werden.
Der Rat der Stadt soll nach dem Willen der Antragstellenden beschließen, dass die Verwaltung prüft, ob die Einbahnstraßen „Kirchstraße“, „Markt“ und „Oberbachstraße“ für entgegenkommenden Radverkehr geöffnet werden können. Über die Ergebnisse solle im Ausschuss berichtet werden.
Bezug auf Radverkehrskonzept aus dem Jahr 2020
In der Begründung führt die Gruppe aus, dass Radfahrende derzeit lange Umwege in Kauf nehmen müssten, wenn sie von einer Seite der Innenstadt zur anderen gelangen wollten. Einbahnstraßen behinderten aus ihrer Sicht die direkte Durchfahrt.
Verwiesen wird auf das im Jahr 2020 beschlossene Radverkehrskonzept für die Stadt Holzminden. Unter Punkt 7.5.1 werde die Innenstadt als zentraler Punkt der Radnetzkonzeption beschrieben. Aufgrund der Vielzahl an Zielen solle die Innenstadt als Ganzes betrachtet werden. Ziel sei die Durchlässigkeit sowie die Erreichbarkeit nahezu aller Bereiche mit dem Fahrrad. Dazu sei es notwendig, Einbahnstraßenregelungen auf eine Freigabe für den Radverkehr zu überprüfen.
Nach Darstellung der Gruppe sei die Freigabe der genannten Straßen recht einfach und günstig umzusetzen. Mit einer entsprechenden Entscheidung wäre Holzminden aus Sicht der Antragstellenden einen Schritt weiter auf dem Weg zu einer fahrradfreundlichen Stadt.