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Freitag, 03. Juli 2026 Mediadaten
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Andreas Hölzchen (Schulleiter BBS), Sabine Echzell (bildungspolitische Sprecherin CDU Kreistagsfraktion) und Uwe Lange (Landratskandidat).

Holzminden (red). Landratskandidat Uwe Lange hat die Georg-von-Langen-Schule – Berufsbildende Schulen Holzminden – besucht und sich dort über ein neues Projekt in der Pflegeausbildung informiert. Begrüßt wurde er vom Schulleiter Andreas Hölzchen sowie von „Robert“, einem Roboter, der als Alltagsbegleiter für Seniorinnen und Senioren sowie für Menschen mit Demenz entwickelt wurde.

Roboter soll Pflege unterstützen

Nach Angaben des Landratskandidaten soll „Robert“ künftig vorrangig in der Pflegeausbildung eingesetzt werden. Ziel sei es, Orientierung, Kommunikation und soziale Teilhabe zu fördern und damit den Alltag der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen zu erleichtern.

Uwe Lange sowie seine Begleiter Sabine Echzell und Uwe Schünemann hätten sich beeindruckt von den Fähigkeiten des Roboters gezeigt. Die direkte Reaktion auf Gespräche, empathische Dialoge und die Weitergabe aktueller Ereignisse hätten ihre Erwartungen übertroffen.

„Einsamkeit im Alter ist eine der drängendsten sozialen Herausforderungen in unserem ländlich geprägten Landkreis“, betonte der Landratskandidat mit Blick auf die demografische Entwicklung der Region. Ein technischer Assistent wie „Robert“ werde zwar niemals menschliche Zuwendung ersetzen, könne jedoch Pflegekräfte entlasten und Kommunikationslücken im Alltag alleinlebender Menschen schließen.

Künstliche Intelligenz und ethische Verantwortung

Gleichzeitig müsse der Einsatz künstlicher Intelligenz stets von ethischer Verantwortung begleitet werden. Gerade im Umgang mit älteren und an Demenz erkrankten Menschen seien die Wahrung der Menschenwürde, der Schutz persönlicher Rechte und die uneingeschränkte Achtung der Selbstbestimmung unverzichtbar. Technik dürfe ausschließlich unterstützend wirken und niemals menschliche Beziehungen oder individuelle Fürsorge ersetzen. Transparenz, Datenschutz und ein respektvoller Umgang mit den Betroffenen seien dafür grundlegende Voraussetzungen.

Schule setzt auf Digitalisierung

Für Schulleiter Andreas Hölzchen sei es wichtig, aktuelle Entwicklungen in die Ausbildung aufzunehmen. Das steigere die Motivation der Schülerinnen und Schüler. Besonders faszinierend sei die technische Innovation. „Robert“ sei weitgehend fertig programmiert von einer Münchener Firma erworben worden. Die empathischen Reaktionen würden durch künstliche Intelligenz und Sprachmodelle erzeugt. Hochauflösende Displays für Mund und Augen sorgten für Mimik und direkten Blickkontakt.

Ein zweiter Roboter solle im schuleigenen Zukunftslabor Digitalisierung selbst programmiert und trainiert werden. Dafür würden engagierte und qualifizierte Lehrkräfte benötigt. Stefan Roschewitz sei als Lehrer und IT-Administrator nach Darstellung des Berichts ein wichtiger Ansprechpartner. Im Dialog mit Uwe Lange seien datenschutzrechtliche und technische Anforderungen erörtert worden. Entsprechende Erfahrungen auf diesem Gebiet habe der Landratskandidat nach eigenen Angaben bei der Zentralen Polizeidirektion gesammelt.

Forderung nach Unterstützung durch den Schulträger

„Das Projekt beweist die hohe Qualität der beruflichen Ausbildung im Landkreis Holzminden“, so Uwe Lange. Diese digitale Innovation aus der Schule sollte direkt in die Praxis überführt werden und damit zur Sicherung der Lebensqualität im Landkreis Holzminden beitragen. Der Schulträger sei gehalten, ein solch hohes Engagement nachhaltig zu unterstützen. „Bedarfsgerechte Budgets, Wertschätzung der Mitarbeitenden und zielorientierte Lösungen sind dafür die Voraussetzung“, erklärt der Landratskandidat. Diese Ziele wolle er im Falle seiner Wahl umsetzen.

Foto: CDU

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