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Dienstag, 03. Dezember 2019 12:40 Uhr

Ein Frauenhaus für Holzminden: Nur noch eine Frage der Finanzierung

Pressesprecher Peter Drews, Gleichstellungsbeauftragte Sigrun Brünig und Landrat Michael Schünemann. Foto: Brümmer

Holzminden (lbr). Leider gibt es auch im Landkreis Holzminden Frauen die Opfer von Gewalt werden. Diese Frauen können Schutz und Zuflucht in einem Frauenhaus suchen, doch die Plätze sind knapper denn je und Holzminden selbst, hat bisher kein eigenes Frauenhaus. Die Gewaltopfer werden nach einer ausführlichen Beratung meist nach Hameln oder Warburg geschickt. Doch das soll sich in Zukunft ändern.

Im Dezember 2018 verabschiedete der Kreistag einstimmig, dass Holzminden ein Frauenhaus bekommen soll. „Hierbei waren sich alle Parteien einig. Dieses Projekt liegt allen sehr am Herzen“, erklärt Landrat Michael Schünemann. Ein Gebäude habe sich schon gefunden berichten der Landrat und die Gleichstellungsbeauftragte Sigrun Brünig im Gespräch mit unserer Redaktion. Auch Konzept und Planungen würden bereits stehen, nur die Finanzierung fehle noch. „Der Bund wir in nächster Zeit ein Förderprogramm veröffentlichen, für das wir uns bewerben werden“, so Brünig. Die Chancen für die Holzmindener stünden gut, da es ja eine vollständige Planung gibt und auch eine Stiftung mit im Bot sei.

Acht Plätze sollen im geplanten Frauenhaus zur Verfügung stehen. „Unser Ziel ist es, nächstes Jahr das Gebäude zu sanieren. Das ist jedoch noch abhängig von den Fördermitteln“, erklärt der Landrat. Nach der Sanierung müsse der Landkreis dann noch einen Betreiber über eine offizielle Ausschreibung suchen. Zunächst werden für dieses Projekt 50.000 Euro in den Haushalt 2020 eingeplant. Des Weiteren übernimmt der Landkreis auch die laufenden Kosten für diese freiwillige Leistung.

Die Adresse wird aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht. „Das Gebäude bietet ein hohes Maß an Sicherheit und wir stehen bereits in enger Zusammenarbeit mit der Polizei“, so Brünig. Es solle einen direkten Draht zu den Beamten über einen Notfallknopf geben und auch Sicherheitspersonal sei geplant. „Es soll ein sicherer Ort werden, an dem die Frauen sich nicht sorgen müssen und ihr Leben ordnen können“, ergänzt die Gleichstellungsbeauftragte.

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