Holzminden (red). Am 16. Januar 2025 trafen sich Expertinnen und Experten, Politikerinnen und Politiker sowie Interessierte im create:hub in Holzminden zu einer engagierten Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „5vor12 für unsere Kinder?“. Die Veranstaltung thematisierte die Schlüsselrolle hochwertiger Kinderbetreuung und deren Einfluss auf die gesellschaftliche Transformation.
Die rund 50 Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, sich mit den niedersächsischen Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt und Uwe Schünemann sowie dem nordrhein-westfälischen Abgeordneten Matthias Goeken über die drängenden Themen der Bildungs- und Infrastrukturentwicklung auszutauschen. Der Dialog drehte sich insbesondere um die Frage, wie qualitativ hochwertige Kinderbetreuung als Grundlage für eine gerechtere Gesellschaft und eine starke Zukunft für die Kinder genutzt werden kann.
„Unser Rohstoff ist das Können und Wissen unserer Kinder. Wenn wir es schaffen, diese Talente durch eine hochwertige Betreuung und gezielte Förderung zu entfalten, haben wir den Schlüssel für die gesellschaftliche Transformation in der Hand“, erklärte Prof. Alexandra Engel in ihrer Eröffnungsrede. Die Landtagsabgeordneten betonten einstimmig, wie wichtig es sei, Bildung als Chance zur Teilhabe zu nutzen und die notwendigen Strukturen zu schaffen, die alle Kinder und Familien erreichen.
Ein zentraler Punkt des Dialogs war, wie die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden können, um Kindern und Familien die notwendige Unterstützung zu bieten. Dabei wurden auch konkrete Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Kinderbetreuung, Hilfen zur Erziehung und die Schaffung einer starken sozialen Infrastruktur diskutiert.
Die Veranstaltung bot zudem zahlreiche Gelegenheiten für einen intensiven Austausch, bei dem die Teilnehmer:innen ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einbrachten. „Es ist klar, dass wir gemeinsam für den Wind sorgen müssen, der unsere Segelboote antreibt – und dazu braucht es den Dialog und die Zusammenarbeit von Politik, Gesellschaft und jeder einzelnen Familie“, fasste Mark Becker zusammen.
Nach dem intensiven Austausch fand ein informelles Get-together statt, bei dem die Gäste die Möglichkeit hatten, bei einem Imbiss weiterzudiskutieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen.
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