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Donnerstag, 03. April 2025 Mediadaten
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Holzminden (red). Bad Honnef/Hameln (red). Neun talentierte Nachwuchsphysiker aus der Region vertreten das Weserbergland und die Region Hannover bei der Deutschen Physik-Meisterschaft GYPT (German Young Physicists' Tournament) in Bad Honnef. Vom 7. bis 9. März stellen sie sich im Physikzentrum der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) den anspruchsvollen „Physics-Fights“.

Bereits beim Regionalwettbewerb in Hameln am 25. Januar haben sich Jonas Friedrich, Eric Stefan Vanselow (beide Schiller-Gymnasium Hameln), Christopher Wetzig (Otto-Hahn-Gymnasium Springe), Jan Groth (Campe-Gymnasium Holzminden), Sadra Nedaei und Dominik Martin (beide Schillerschule Hannover) mit ihren hervorragenden Einzelleistungen für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Ergänzt wird das Team durch die Nachrücker Carlotta Poßner und Leonard Brandt (beide Internat Solling) sowie Taron Dahn (Schiller-Gymnasium Hameln), die ebenfalls sehr gute Leistungen in der Vorrunde gezeigt haben und das Weserbergland sowie die Region Hannover vertreten werden.

Besonderen Erfolg erzielten Christopher Wetzig und Jan Groth, die als schulübergreifendes Team „Super-Wave“ die Goldmedaille beim bisher größten Regionalwettbewerb in Hameln gewannen.

Wissenschaftliches Arbeiten auf höchstem Niveau

Das GYPT gehört zu den anspruchsvollsten Schülerwettbewerben Deutschlands. Die Teilnehmer bearbeiten eines von 17 physikalischen Problemen, präsentieren ihre Ergebnisse in einer 12-minütigen Präsentation auf Englisch und verteidigen sie im anschließenden wissenschaftlichen Disput gegen konkurrierende Teams und eine Jury – natürlich ebenfalls auf Englisch.

„Ich bin immer wieder begeistert, mit wie viel Forschergeist und Herzblut die jungen Talente ihre Projekte erarbeiten und präsentieren“, resümiert Dr. Endre Kajari, Leiter des GYPT-Zentrums am Schülerforschungszentrum (SFZ) Hameln-Pyrmont und Lehrer am Schiller-Gymnasium.

Auch seine Kolleginnen und Kollegen, Kristin Wendelstorf, Lehrerin am Viktoria-Luise-Gymnasium Hameln und Co-Leiterin des GYPT-Zentrums Hameln, sowie Dr. habil. Frank Hubenthal, MINT-Koordinator am Internat Solling und GYPT-Standortleiter Holzminden, teilen diese Begeisterung. Zusätzlich unterstützte Dr. Moritz Waitzmann, Leiter des foeXlab am Leibniz Lab of Optics and Photonics der Leibniz-Universität Hannover, einige Teilnehmer intensiv bei ihren Projekten.

Seit September 2023 unterstützte er Jonas und Dominik bei ihren Arbeiten am sehr anspruchsvollen GYPT-Problem „Quantum Fingerprint“, besuchte mit ihnen im Oktober das Hannoversche Zentrum für Optische Technologien (HOT), damit sie mit Hilfe des dortigen Doktoranden Arun Mathew Varughese, einem Experten für Raman-Spektroskopie, professionelle Messungen an ihren Polymerproben durchführen konnten. Anschließend begleitete er sie intensiv beim Bau eines eigenen Raman-Spektrometers am foeXlab und bei den nachfolgenden Messungen.

Christopher Wetzig bearbeitete das Problem „Levitating Fluid“ primär zu Hause und brachte dabei mit Equipment aus dem SFZ Hameln-Pyrmont eine Flüssigkeitsschicht in einem schnell oszillierenden Behältnis über einem Luftpolster zum Schweben.

Sein Teamkollege Jan Groth untersuchte bei seinem Problem „Sound Versus Fire“, ebenfalls in Heimarbeit, unter welchen genauen Umständen eine Kerze mit Hilfe von Schallwellen gelöscht werden kann.

Eric Stefan Vanselow beschäftigte sich mit dem Problem „Wirtz Pump“, baute mit Hilfe seiner Freunde am SFZ Hameln-Pyrmont eine gleichnamige Pumpe mit einem Durchmesser von 1,2 Metern und schaffte es, Wasser in den 2. Stock des Schiller-Gymnasiums auf etwa 10 Meter Höhe zu pumpen.

Auch Sadra Nedaei widmete sich in Heimarbeit dem Problem „Wirtz Pump“, konzentrierte sich bei seinen Untersuchungen jedoch auf andere Schwerpunkte der Problemstellung.

Erfolgreiche Regionalmeisterschaft in Hameln

Mit 16 Teilnehmern war der diesjährige Regionalwettbewerb so groß wie nie zuvor. Die Matches fanden erstmals parallel im Forum und in der Mensa des Schiller-Gymnasiums Hameln statt.

Neben der Goldmedaille für Christopher Wetzig und Jan Groth („Super-Wave“) wurden auch weitere Teams ausgezeichnet:

  • Silber: „Die Physikdilettanten“ – Dominik Martin & Sadra Nedaei
  • Bronze: „E.T. two stones from outer space“ – Eric Stefan Vanselow & Taron Dahn

Weitere Teams mit beeindruckenden Leistungen:

  • „π-ed piper“ (Jonas Friedrich & Nino Schröter, Schiller-Gymnasium Hameln)
  • „Primates with Protons“ (Leonard Brandt, Georg Röders & Tamino Jäger, Internat Solling)
  • „Hubi’s Minions“ (Julian Funk & Omar Elmasry, Internat Solling)

Blick auf den Bundeswettbewerb

Nun treten die Nachwuchsphysiker beim Bundesfinale in Bad Honnef an. Dort erwartet sie eine hochkarätige Jury aus Wissenschaftlern und Experten. „Wir freuen uns auf den Wettbewerb und sind gespannt, wie sich unsere Teams im bundesweiten Vergleich schlagen werden“, so Dr. Kajari.

Foto: Internat Solling

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