Holzminden (red). Der SPD-Ortsverein Holzminden lädt auch in diesem Jahr zur Gedenkveranstaltung am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr an der Gedenkstele vor dem ehemaligen Postgebäude in der Bahnhofstraße 25.
Im Mittelpunkt steht die Erinnerung an die gewaltsamen Übergriffe der Nationalsozialisten auf politisch Andersdenkende und jüdische Bürger im Jahr 1933. Ein besonders dunkles Kapitel der Stadtgeschichte markiert die Beschlagnahmung und Besetzung der sozialdemokratischen „Oberweser-Volkszeitung“, die damals als wichtiges Sprachrohr des Widerstands gegen die nationalsozialistische Diktatur diente.
Die im vergangenen Jahr installierte Gedenkstele mit Infotafel erinnert an diese Ereignisse und mahnt zugleich, dass sich solche Entwicklungen niemals wiederholen dürfen.
„Wir setzen mit dieser Veranstaltung ein klares Zeichen gegen Intoleranz und Fremdenhass und für eine friedliche, demokratische Gesellschaft“, betont Benjamin Beineke, Co-Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Holzminden. „Es liegt in unserer Verantwortung, die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten und aus der Geschichte zu lernen“, ergänzt Co-Vorsitzende Manuela Schäfer.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen. Der SPD-Ortsverein hofft auf eine rege Beteiligung.
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