Holzminden (red). Das Akkordeon ist das Musikinstrument des Jahres 2026 – und genau dieses steht im Mittelpunkt eines besonderen Konzertabends des Jazz-Clubs Holzminden. Am Freitag, 13. Februar, gastiert das Quartett „Orchestra Mondo“ mit seinem Programm „Tango meets Gypsy: La Vie Bohème“ im alten Bahnhof. Beginn ist um 20 Uhr.
Der Termin gilt im Jazz-Club Holzminden als echter Glückstag, denn das Konzert kann wieder in der vertrauten Atmosphäre des alten Bahnhofs stattfinden. Das Ensemble nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise, die den Alltag in den Hintergrund rücken lässt und Raum für Emotionen, Träume und intensive Klangbilder schafft.
Klangreise in die Welt der Bohème
Mit „Tango meets Gypsy: La Vie Bohème“ entführt „Orchestra Mondo“ die Zuhörerinnen und Zuhörer in eine vergangene, aber unvergessene Zeit. Musikalisch beschworen werden lange Nächte, geheimnisvolle Pariser Gassen und eine Epoche, in der Musik, Kunst und Leidenschaft den Takt bestimmten. Mit Akkordeon, Gitarre, Kontrabass und Perkussion entsteht ein vielschichtiges Klangbild, das von hoher musikalischer Qualität geprägt ist.
Virtuose Musiker und emotionale Improvisationen
Das Quartett interpretiert Tango, Gypsy Swing und Valse Musette nicht nur technisch versiert, sondern erzählt musikalische Geschichten. Die Stücke zeichnen Bilder von Sehnsucht, Freiheit und kreativer Rastlosigkeit. Mal leise und zurückhaltend, mal kraftvoll und energiegeladen entfalten sich Melodien, die Improvisation und Emotion miteinander verbinden und das Lebensgefühl der Bohème spürbar machen.
Akkordeon im Mittelpunkt des Konzertabends
Besonders das Akkordeon erhält an diesem Abend eine zentrale Rolle. Gespielt wird es von Anja Baldauf, die gemeinsam mit Raffael Müller an der Gitarre, Dennis Wendel am Kontrabass und Stefan Baldauf am Schlagwerk das Ensemble bildet. Zusammen versprechen die vier Musikerinnen und Musiker ein Konzerterlebnis, das weit über reine Musik hinausgeht und das Publikum in eine Welt voller Poesie und Ausdruckskraft eintauchen lässt.
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Foto: Quartett „Orchestra Mondo“