Holzminden (red). Insgesamt acht Eichen säumen nun den Ziegeleiweg in Holzminden und spenden Schatten für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer sowie für einen Parkstreifen entlang der benachbarten Kleingartenanlage. In zwei Etappen hat der Rotary Club Holzminden die Bäume gepflanzt, sodass mittlerweile eine kleine Allee entstanden ist.
Beitrag zum Klimaschutz
Die Bäume werden künftig Kohlendioxid binden und im Sommer die Temperaturen in der Umgebung etwas absenken. Eine Eiche speichert im Laufe ihres Lebens etwa fünf Tonnen Kohlendioxid. Ein Auto verursacht pro Kilometer eine Emission von etwa 100 Gramm Kohlendioxid, sodass eine Eiche das Äquivalent von rund 50.000 gefahrenen Kilometern speichern kann. Damit könne man mehr als einmal die Erde umrunden.
Regelmäßige Pflanzaktionen im Stadtgebiet
Der Rotary Club Holzminden pflanzt seit mehreren Jahren regelmäßig Bäume im Stadtgebiet Holzminden. In früheren Aktionen wurden unter anderem insgesamt neun Robinien „Am Stahler Ufer“ gepflanzt. Eichen und Robinien gelten als gut geeignet, um den Folgen des Klimawandels standzuhalten.
Die Bäume erhalten stabile Stützen und werden regelmäßig gegossen. Die Anwachsquote beträgt nach Angaben des Rotary Clubs bislang 100 Prozent.
Pflanzaktion soll fortgesetzt werden
Neben dem Umweltaspekt bereitet die jährliche Pflanzaktion den beteiligten Rotarierinnen und Rotariern nach eigenen Angaben viel Freude. Deshalb sei bereits entschieden worden, auch im kommenden Jahr wieder Bäume zu pflanzen.

Fotos: Rotary Club Holzminden