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Mittwoch, 21. Juli 2021 14:53 Uhr

Dr. Ursula Schaper kann auf ihre Zeit beim Gesundheitsamt zufrieden zurückblicken

Landkreis Holzminden (red). 30 Jahre lang hat sie in Osterode ihren Dienst versehen, vor dreieinhalb Jahren dann hat sie eine neue Herausforderung gesucht - und als Leiterin des Gesundheitsamtes im Landkreis Holzminden gefunden. Dass die Arbeit sich in den letzten 18 Monaten dann jedoch noch einmal zu einer solch anspruchsvollen Aufgabe ausweiten würde, ahnte sie dabei wohl nicht. Doch jetzt ist Schluss. Dr. Ursula Schaper wird Ende Juli in den wohlverdienten Ruhestand. Sie hinterlässt ihrer Nachfolgerin im Gesundheitsamt ein hochmotiviertes Team, dass in der Pandemie Beachtliches geleistet hat. 

Der offizielle Abschied Schapers fand in den Räumen der Feuerwehrtechnischen Zentrale statt. Es seien dreieinhalb sehr intensive Jahre gewesen, besonders die letzten 18 Monate, unterstrich Landrat Michael Schünemann in seiner Ansprache. „Dass wir aber gerade in einer solchen Ausnahmesituation, wie wir sie mit dem Ausbruch der Pandemie gehabt haben, so gut aufgestellt waren, ist nicht selbstverständlich und hat ganz entschieden mit Ihnen zu tun“, machte der Landrat in Richtung Ursula Schapers deutlich. Ein uneingeschränktes Lob, dem auch Gesundheitsdezernentin Anja Krause sofort beipflichtete. „Sie haben ein tolles Team zusammengeschweißt“, bedankte sich Krause bei Ursula Schaper. Es habe Spaß gemacht, mit ihr zusammenzuarbeiten. Was nicht zuletzt auch daran gelegen habe, so Krause, dass bei der gebürtigen Hamelnerin die Tür immer für ein Gespräch offengestanden habe. 

Auch die künftige amtsärztliche Leiterin, Dr. Doris Thieme-Thörel, schloss sich den Ausführungen des Landrates und der Dezernentin an. Schaper hatte ihre Nachfolgerein in den vergangenen drei Monaten eingearbeitet und damit den Grundstein für einen nahtlosen Übergang gelegt. Sie sei froh, meinte Thieme-Thörel, dass sich ihrer beider Wege noch einmal gekreuzt hätten und sie so viel von ihrer Vorgängerin habe mitnehmen können. Mit ihrem unerschütterlichen Optimismus sei Schaper für sie zu einem Vorbild geworden. 

„Ich habe es so gut gemacht wie ich konnte“, entgegnete die vielfach Geehrte in ihre Abschiedsrede dagegen bescheiden. Bevor sie beim Landkreis Holzminden begonnen habe, sei sie besonders von Projekten wie dem Naschgarten an der Bleiche beeindruckt gewesen, an dem das Gesundheitsamt sich seinerzeit beteiligt hatte. Projekte wie dieses sei für sie ein Fundament gewesen, auf dem sie habe aufbauen wollen. Es habe sich mit der Zeit eine neue Aufbruchsstimmung entwickelt. „Dann allerdings kam Corona“, erinnert sie sich. 

Die Pandemie jedoch, so Schaper, habe nicht alles zerstört, sondern im Gegenteil etwas entwickelt, was alle im Team so nicht erwartet hätten. „Der gesamte Landkreis mit seiner Verwaltung ist in dieser Zeit über seinen Schatten gesprungen“, konstatiert sie. Aus allen Bereichen sei sofort Hilfe angeboten worden, der Bereich des kinder- und jugendärztlichen Dienstes etwa habe alles stehen und liegen lassen, um das Gesundheitsamt bei seiner Arbeit zu unterstützen. Und auch an die Personalstelle richtete Schaper ihren Dank. Von dort sei völlig unbürokratisch an personellen Maßnahmen vieles möglich gemacht worden, was normalerweise komplizierter hätte geregelt werden müssen. “Das alles ist nicht selbstverständlich und dem gesamten Haus hoch anzurechnen“, stellte Ursula Schaper fest. 

Zu großem Dank sei sie auch ihrem eigenen Team gegenüber verpflichtet. Das habe in der Pandemie Großes geleistet. „Speziell Uwe Brinkmann und Michael Kos vom Gesundheitsschutz haben aus dem Stand 60-100 Mitarbeitende organisiert und sich dabei monatelang auch noch etliche Wochenenden um die Ohren geschlagen“, machte die scheidende Amtsärztliche Leiterin deutlich. Im ganzen Team seien bei Problemen immer wieder konstruktiv miteinander diskutiert worden, um sinnvolle Lösungen zu suchen. 

Bei so viel produktivem Teamworking in stressigen Zeiten ist das Zurückschalten in den Ruhestand eigentlich nur schwer vorstellbar. Aber Angst, in ein Loch zu fallen, hat Ursula Schaper nicht. Viel mit ihrem Mann verreisen will die Clausthal-Zellerfelderin künftig und sich mit der neu gewonnenen Freizeit endlich einen lang gehegten Traum erfüllen: Sie hat Klavierunterricht genommen.

Foto: Landkreis Holzminden/Drews 

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