Holzminden. Beim aktuellen Nachhaltigkeits-Rating der Non-Profit-Organisation CDP nimmt Symrise erneut eine Spitzenposition ein. CDP zeichnet das Unternehmen für seine Umwelttransparenz im Schutz von Klima, Wasser und Wald aus und verleiht zweimal die Bestnote „A“ und einmal ein hervorragendes „A minus“ auf Leadership-Niveau. Nur wenige Unternehmen weltweit haben solche Top-Bewertungen erhalten. Mit der Auszeichnung kann Symrise die hohen Anforderungen erneut erfüllen und an die CDP-Auszeichnungen der Vorjahre anknüpfen. Für das Ranking wurde eine Rekordzahl von 21.000 Unternehmen weltweit bewertet – eine Steigerung um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Nachhaltigkeit bildet seit jeher einen Teil unserer Unternehmensstrategie. Bei allen Prozessen entlang der Wertschöpfungskette legen wir besonderen Wert auf den Schutz des Klimas und der natürlichen Ressourcen. Die Auszeichnung verpflichtet und motiviert uns, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen“, sagt Bernhard Kott, Chief Sustainability Officer bei Symrise. Bis 2030 will das Unternehmen seine Treibhausgasemissionen so weit reduzieren, dass es insgesamt klimaneutral wirtschaftet. Bei ihrem jährlichen Nachhaltigkeits-Rating zeichnete die renommierte Organisation CDP (ehemals Carbon Disclosure Project) die Leistungen des Unternehmens mit einer A-Wertung in den Bereichen Klimawandel und Wasserschutz sowie einem A minus für den Schutz des Waldes aus. Damit gehört Symrise im aktuellen Ranking unter mehr als 21.000 Bewerbern zu den wenigen Unternehmen weltweit mit einer Doppel-A- und einer A-minus-Auszeichnung auf Leadership-Niveau.

Im Fokus der CDP-Bewertung steht dabei die Transparenz und Messbarkeit von Nachhaltigkeitsaktivitäten. Die Organisation achtet darauf, wie vollständig die eingereichten Daten sind und wie Unternehmen mit Umweltrisiken umgehen. Auch die Art der Unternehmensführung fließt mit ein, also etwa die strategische Verankerung von Nachhaltigkeitsherausforderungen, die Festlegung sinnvoller und erreichbarer Ziele sowie die Überwachung und Steuerung von deren Umsetzung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse und veränderte Marktanforderungen sorgen dafür, dass CDP die Messlatte regelmäßig anhebt. Finanzinstitute weltweit nutzen die Bewertung der gemeinnützigen Organisation, um in nachhaltige Wirtschaft zu investieren und diese zu fördern.

Ehrgeizige Ziele beim Schutz von Klima, Wasser und Wald

„Wir beziehen fast 80 Prozent unserer Rohstoffe aus der Natur und suchen daher ständig nach neuen nachhaltigen Technologien für einen grünen Produktzyklus“, sagt Bernhard Kott. „Bei der Umsetzung stecken wir uns zudem ambitionierte Ziele, die über die gesetzlichen Vorgaben hinaus gehen.“

Neben dem Absenken klimaschädlicher Treibhausgase in der Produktion, bildet die nachhaltige Nutzung von Wasser- und Waldressourcen ein wesentliches Handlungsfeld in der Unternehmensstrategie. Symrise betrachtet die Verfügbarkeit von frischem, hochwertigem Wasser und gesunde Wälder als wesentliches Menschenrecht. Mit einem Verfahren zur Rückgewinnung soll zudem der Wasserverbrauch sinken. Hier stehen Länder wie Ägypten, Spanien oder Mexiko im Fokus. Zudem hat Symrise eine FSC Chain of Custody-Zertifizierung für die Verarbeitung natürlicher Rohstoffe aus Pinien erhalten und mehrfach bestätigen können – übrigens als erstes Unternehmen in seiner Branche.

„Wir legen Wert auf Spitzentechnologien, damit wir entsprechend unserer ambitionierten Ziele auf eine Weise produzieren können, die die Ressource Wasser schützt und die Bereithaltung von Trinkwasser sicherstellt. Zudem engagieren wir uns für den Schutz der Wälder als wertvolle Ressource für unsere Produkte“, sagt Helmut Frieden, VP Corporate Sustainability. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass neben dem Klimaschutz auch der Wasser- und Waldschutz unter dem strengen Auge des CDP zum wiederholten Mal Bestand hatte.“

Foto: Symrise